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Titel :
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DEU-München - Deutschland Elektroinstallationsarbeiten Elektrotechnische und Informationstechnische Installationen
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026092901303195751 / 670567-2026
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Veröffentlicht :
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29.09.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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13.10.2026
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Angebotsabgabe bis :
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21.10.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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45311200 - Elektroinstallationsarbeiten
45314000 - Installation von Fernmeldeanlagen
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DEU-München: Deutschland Elektroinstallationsarbeiten
Elektrotechnische und Informationstechnische Installationen
2026/S 188/2026 670567
Deutschland Elektroinstallationsarbeiten Elektrotechnische und Informationstechnische
Installationen
OJ S 188/2026 29/09/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Bauleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Artemed Klinikum München Süd GmbH & Co. KG
E-Mail: julian.schwaller@artemed.de
Rechtsform des Erwerbers: Organisation, die einen durch einen öffentlichen Auftraggeber
subventionierten Auftrag vergibt
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Elektrotechnische und Informationstechnische Installationen
Beschreibung: Für die Sanierung der Patientenzimmer und Bettenstationen im 1. bis 3.
Obergeschoss des Artemed Klinikums München Süd werden Elektroinstallations- und
Fernmeldetechnikarbeiten beschafft.
Kennung des Verfahrens: 023b9c7f-cef3-46ea-8474-a44a9c88d6e9
Interne Kennung: AKMS_25
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45311200 Elektroinstallationsarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45314000 Installation von Fernmeldeanlagen
2.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Am Isarkanal 30
Stadt: München
Postleitzahl: 81379
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4Y1AMVF7# 1) Bietergemeinschaften:
Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform
abzugeben, - in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, - in der
alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte
Vertreter bezeichnet ist, - dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, - dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Hierfür hat die Bietergemeinschaft das Formblatt 234 ausgefüllt mit dem Angebot
einzureichen. Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete
bzw. fortgeschritten oder qualifiziert signierte / mit Siegel versehene Erklärung abzugeben. 2)
Eignungsverleihende Unterauftragnehmer: Beabsichtigt der Bieter, Teile der Leistung von
anderen Unternehmen ausführen zu lassen oder sich bei der Erfüllung eines Auftrags im
Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche, finanzielle, technische und berufliche
Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen (= eignungsverleihende Unterauftragnehmer) zu
bedienen, so muss er die hierfür vorgesehenen Leistungen / Kapazitäten in seinem Angebot
benennen. Hierfür hat der Bieter das Formblatt 235 ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen.
Der Bieter hat auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu einem von ihr bestimmten
Zeitpunkt nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten der anderen Unternehmen
zur Verfügung stehen und diese Unternehmen geeignet sind. Ferner hat der Bieter das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nachzuweisen. Er hat den Namen, den gesetzlichen
Vertreter sowie die Kontaktdaten dieser Unternehmen anzugeben und entsprechende
Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen. Nimmt der Bieter in Hinblick auf
die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer
Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam
für die Auftragsausführung haften; die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der
Verpflichtungserklärung abzugeben. Der Bieter hat andere Unternehmen, bei denen
Ausschlussgründe vorliegen oder die das entsprechende Eignungskriterium nicht erfüllen,
innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist zu ersetzen. Für weitere Einzelheiten
wird verwiesen auf das Formblatt 212EU. Unterlagen, die auf (gesondertes) Verlangen der
Vergabestelle vorzulegen sind: - Formblatt 236 - Verpflichtungserklärung anderer
Unternehmen (eignungsverleihende Unterauftragnehmer / (reine) Unterauftragnehmer); -
Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen der anderen Unternehmen
(eignungsverleihende Unterauftragnehmer / (reine) Unterauftragnehmer). 3)
Unterauftragsvergabe: Der Bieter hat in seinem Angebot die Leistungen, die er im Wege von
Unteraufträgen an Dritte zu vergeben gedenkt (= Nachunternehmerleistungen von (reinen)
Unterauftragnehmern), in dem Formblatt 233 anzugeben. Bei einem entsprechenden Einsatz
von anderen Unternehmen (= reine Unterauftragnehmer) sind auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle die Eigenerklärungen auch für diese anderen Unternehmen abzugeben ggf.
ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die anderen
Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des
Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis)
geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Für
weitere Einzelheiten wird verwiesen auf das Formblatt 212EU. Unterlagen, die auf
(gesondertes) Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind: - Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle hat der Bieter die Namen der Nachunternehmer zu benennen (vgl. Formblatt
233); - Formblatt 236 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (eignungsverleihende
Unterauftragnehmer / (reine) Unterauftragnehmer); - Erklärung zum Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen der anderen Unternehmen (eignungsverleihende Unterauftragnehmer /
(reine) Unterauftragnehmer). 4) Ergänzende Angaben zu den Bedingungen für die Ausführung
des Auftrags: Der Bieter / die Bietergemeinschaft erklärt, dass er/sie bei der Ausführung des
öffentlichen Auftrags alle für ihn/sie geltenden rechtlichen Verpflichtungen einhält/einhalten,
insbesondere den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wenigstens diejenigen
Mindestbedingungen einschließlich des Mindestentgelts gewährt/gewähren, die nach dem
Mindestlohngesetz, einem nach dem Tarifvertragsgesetz mit den Wirkungen des
Arbeitnehmer-Entsendegesetz für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrag oder einer nach
§ 7, § 7a oder § 11 AEntG oder einer nach § 3a AÜG erlassenen Rechtsverordnung für die
betreffende Leistung verbindlich vorgegeben werden, sowie gemäß § 7 Abs. 1 AGG und § 3
Abs. 1 EntgTranspG Frauen und Männern bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit gleiches
Entgelt bezahlt/bezahlen. (StMWi Az.: Z4-5801/21/5 vom 19.11.2019). Der Bieter / die
Bietergemeinschaft hat hierfür das Formblatt 213.H vollständig ausgefüllt mit dem Angebot
einzureichen. 5) Weitere Angaben des Bieters / der Bietergemeinschaft: Der Bieter / die
Bietergemeinschaft hat mit der Abgabe des Angebots Folgendes zu erklären: - ich/wir den
Wortlaut der vom Auftraggeber verfassten Langfassung des Leistungsverzeichnisses als
alleinverbindlich anerkenne(n). - mir/uns zugegangene Änderungen der Vergabeunterlagen
Gegenstand meines/unseres Angebotes sind. - ein nach der Leistungsbeschreibung ggf. zu
benennender Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator gemäß Baustellenverordnung
und dessen Stellvertreter über die nach den Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen;
geeigneter Koordinator (Konkretisierung zu § 3 BaustellV) (RAB 30) geforderte Qualifikation
verfügen, um die nach Baustellenverordnung übertragenen Aufgaben fachgerecht zu erfüllen.
- das vom Auftraggeber vorgeschlagene Produkt Inhalt meines/unseres Angebotes ist, wenn
Teilleistungsbeschreibungen des Auftraggebers den Zusatz oder gleichwertig enthalten und
von mir/uns keine Produktangaben (Hersteller- und Typbezeichnungen) eingetragen wurden. -
ich/wir einen pauschalen Schadensersatz in Höhe von 5 Prozent der Auftragssumme dieses
Vertrages entrichten werde(n), falls ich/wir aus Anlass der Vergabe nachweislich eine Abrede
getroffen habe(n), die eine unzulässige Wettbewerbsbeschränkung darstellt, es sei denn, dass
ein Schaden in anderer Höhe nachgewiesen wird. Dies gilt auch, wenn der Vertrag gekündigt
wird oder bereits erfüllt ist. - ich/wir jede vom zuständigen Finanzamt vorgenommene
Änderung in Bezug auf eine vorgelegte Freistellungsbescheinigung (§ 48b EStG) dem
Auftraggeber unverzüglich in Textform mitteile/n. Der Bieter / die Bietergemeinschaft hat
hierfür das Formblatt 213.H vollständig ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu -
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: 1) Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation Erklärung des Bieters: - Ich
/Wir erkläre(n), dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes
Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels
Masse abgelehnt wurde und sich mein/unser Unternehmen nicht in Liquidation befindet; oder -
ein Insolvenzplan wurde rechtskräftig bestätigt, auf Verlangen werde ich/werden wir ihn
vorlegen. 2) Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die
Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt Erklärung des Bieters: Ich/Wir erkläre
(n), dass - für mein/unser Unternehmen keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A
vorliegen. - keine Eintragungen im Wettbewerbsregister gespeichert sind. - für mein/unser
Unternehmen ein Ausschlussgrund gemäß § 6e EU Absatz 6 VOB/A vorliegt. - zwar für mein
/unser Unternehmen ein Ausschlussgrund gemäß § 6e EU Absatz 6 VOB/A vorliegt, ich/wir
jedoch für mein/unser Unternehmen Maßnahmen zur Selbstreinigung ergriffen habe(n), durch
die für mein/unser Unternehmen die Zuverlässigkeit wieder hergestellt wurde. Hinweis: Ab
einer Auftragssumme von 50.000 Euro wird der Auftraggeber über den Bieter, auf dessen
Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, eine Abfrage beim Wettbewerbsregister (beim
Bundeskartellamt) gemäß § 6 WRegG durchführen. 3) Angaben zur Zahlung von Steuern,
Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung Erklärung des Bieters: Ich erkläre/wir erklären,
dass ich/wir meine/unsere Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen,
ordnungsgemäß erfüllt habe/haben. Falls mein/unser Angebot/Teilnahmeantrag in die engere
Wahl kommt, werde ich/werden wir eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen
Sozialkasse (soweit mein Betrieb beitragspflichtig ist), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung
des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (soweit das Finanzamt derartige
Bescheinigungen ausstellt) sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG vorlegen.
4) Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft Erklärung des Bieters: Ich bin/Wir
sind Mitglied der Berufsgenossenschaft. Falls mein/unser Angebot/Teilnahmeantrag in die
engere Wahl kommt, werde ich/werden wir eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung
der Berufsgenossenschaft des für mich zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der
Lohnsummen vorlegen. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben für die Erklärung zwingend
das Formblatt 124 ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen. Präqualifizierte Unternehmen
haben in dem Formblatt 213.H den Namen und die PQ_Nummer anzugeben, wenn der
Nachweis über das Präqualifikationsverzeichnis geführt werden soll. Präqualifizierte
Unternehmen haben dafür Sorge zu tragen, dass die in dem Präqualifikationsverzeichnis
enthaltenen Erklärungen und Nachweise einem aktuellen Stand entsprechen und die
Anforderungen dieses Vergabeverfahrens erfüllen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Ablaufs
der Frist zur Abgabe der Angebote (Angebotsfrist) in dem gegenständlichen
Vergabeverfahren. Aktualisierte Unterlagen, die auf einen Tag nach dem Ablauf der
Angebotsfrist datiert sind, werden bei der Prüfung der Angebote nicht berücksichtigt. Nicht
präqualifizierte Unternehmen können als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu
vergebende Leistung mit dem Angebot alternativ eine Einheitliche Europäische
Eigenerklärung (EEE) vorlegen.
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Elektrotechnische und Informationstechnische Installationen
Beschreibung: a) Für die Sanierung der Patientenzimmer und Bettenstationen im 1. bis 3.
Obergeschoss des Artemed Klinikums München Süd werden Elektroinstallations- und
Fernmeldetechnikarbeiten beschafft. Die Leistungen umfassen insbesondere:
Elektroinstallation: 15.000 m NYM-J 1-2,5 mm²; 12 Stück Unterverteiler; 650 Stück
Beleuchtungselemente. Fernmeldetechnik: 11.000 m Datenleitung; 430 Stück Rauchmelder.
Interne Kennung: Elektroinstallations- und Fernmeldetechnikarbeiten (Elektrotechnische
Anlagen). b) Für das Vorhaben wurde zum Zwecke der Verkürzung der Angebotsfrist gemäß §
12 EU Abs. 1 Nr. 2 VOB/A eine Vorinformation im Amtsblatt der Europäischen Union (TED -
Tenders Electronic Daily) unter der Veröffentlichungsnummer 566614-2026 am 17. August
2026 veröffentlicht. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind die in der
Vorinformation unter Ziffer 5.1. Los: LOT-0014 bezeichneten Elektroinstallations- und
Fernmeldetechnikarbeiten (Elektrotechnische Anlagen). c) Der Auftraggeber beabsichtigt, im
Rahmen der umfassenden Sanierung der Patientenzimmer und Bettenstationen im 1. bis 3.
Obergeschoss des Artemed Klinikums München Süd mehrere Bauaufträge verschiedener
Gewerke zu vergeben. Ziel des Vorhabens ist die Modernisierung der baulichen und
technischen Infrastruktur sowie die nachhaltige Verbesserung des Patientenkomforts und der
Funktionalität der Stationen. Die auszuführenden Leistungen umfassen insbesondere die
Sanierung der Patientenzimmer einschließlich der Oberflächen und Sanitärbereiche, die
Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung - insbesondere der Elektro, Beleuchtungs-,
IT und medizintechnischen Infrastruktur - sowie die Umsetzung der erforderlichen
Brandschutz- und hygienetechnischen Maßnahmen. Die Bauleistungen werden
abschnittsweise unter Aufrechterhaltung des laufenden Krankenhausbetriebs ausgeführt.
Hieraus ergeben sich besondere Anforderungen an die Bauablaufplanung sowie an den Lärm,
Staub und Infektionsschutz während der Bauausführung.
Interne Kennung: AKMS_25
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45311200 Elektroinstallationsarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45314000 Installation von Fernmeldeanlagen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Erwerber behält sich das Recht vor, zusätzliche Käufe vom
Auftragnehmer zu tätigen, wie hier beschrieben: Änderungen des Bauentwurfs anzuordnen,
bleibt dem Auftraggeber vorbehalten (§ 1 Abs. 3 VOB/B). Nicht vereinbarte Leistungen, die zur
Ausführung der vertraglichen Leistung erforderlich werden, hat der Auftragnehmer auf
Verlangen des Auftraggebers mit auszuführen, außer wenn sein Betrieb auf derartige
Leistungen nicht eingerichtet ist. Andere Leistungen können dem Auftragnehmer nur mit
seiner Zustimmung übertragen werden (§ 1 Abs. 4 VOB/B). Weicht die ausgeführte Menge der
unter einem Einheitspreis erfassten Leistung oder Teilleistung um nicht mehr als 10 v. H. von
dem im Vertrag vorgesehenen Umfang ab, so gilt der vertragliche Einheitspreis (§ 2 Abs. 3 Nr.
1 VOB/B). Für die über 10 v. H. hinausgehende Überschreitung des Mengenansatzes ist auf
Verlangen ein neuer Preis unter Berücksichtigung der Mehr oder Minderkosten zu vereinbaren
(§ 2 Abs. 3 Nr. 2 VOB/B). Bei einer über 10 v. H. hinausgehenden Unterschreitung des
Mengenansatzes ist auf Verlangen der Einheitspreis für die tatsächlich ausgeführte Menge der
Leistung oder Teilleistung zu erhöhen, soweit der Auftragnehmer nicht durch Erhöhung der
Mengen bei anderen Ordnungszahlen (Positionen) oder in anderer Weise einen Ausgleich
erhält. Die Erhöhung des Einheitspreises soll im Wesentlichen dem Mehrbetrag entsprechen,
der sich durch Verteilung der Baustelleneinrichtungs- und Baustellengemeinkosten und der
Allgemeinen Geschäftskosten auf die verringerte Menge ergibt. Die Umsatzsteuer wird
entsprechend dem neuen Preis vergütet (§ 2 Abs. 3 Nr. 3 VOB/B). Sind von der unter einem
Einheitspreis erfassten Leistung oder Teilleistung andere Leistungen abhängig, für die eine
Pauschalsumme vereinbart ist, so kann mit der Änderung des Einheitspreises auch eine
angemessene Änderung der Pauschalsumme gefordert werden (§ 2 Abs. 3 Nr. 4 VOB/B).
Verlangt der Auftraggeber Zeichnungen, Berechnungen oder andere Unterlagen, die der
Auftragnehmer nach dem Vertrag, besonders den Technischen Vertragsbedingungen oder der
gewerblichen Verkehrssitte, nicht zu beschaffen hat, so hat er sie zu vergüten (§ 2 Abs. 9 Nr.
1 VOB/B). Lässt er vom Auftragnehmer nicht aufgestellte technische Berechnungen durch den
Auftragnehmer nachprüfen, so hat er die Kosten zu tragen (§ 2 Abs. 9 Nr. 2 VOB/B).
Stundenlohnarbeiten werden nur vergütet, wenn sie als solche vor ihrem Beginn ausdrücklich
vereinbart worden sind (§ 15) (§ 2 Abs. 10 VOB/B). Der Auftraggeber ist befugt, unter
Wahrung der dem Auftragnehmer zustehenden Leitung (Absatz 2) Anordnungen zu treffen,
die zur vertragsgemäßen Ausführung der Leistung notwendig sind. Die Anordnungen sind
grundsätzlich nur dem Auftragnehmer oder seinem für die Leitung der Ausführung bestellten
Vertreter zu erteilen, außer wenn Gefahr im Verzug ist. Dem Auftraggeber ist mitzuteilen, wer
jeweils als Vertreter des Auftragnehmers für die Leitung der Ausführung bestellt ist (§ 4 Abs. 1
Nr. 3 VOB/B). Hält der Auftragnehmer die Anordnungen des Auftraggebers für unberechtigt
oder unzweckmäßig, so hat er seine Bedenken geltend zu machen, die Anordnungen jedoch
auf Verlangen auszuführen, wenn nicht gesetzliche oder behördliche Bestimmungen
entgegenstehen. Wenn dadurch eine ungerechtfertigte Erschwerung verursacht wird, hat der
Auftraggeber die Mehrkosten zu tragen (§ 4 Abs. 1 Nr. 4 VOB/B). Für den Fall, dass sich die
(tatsächliche / fiktive) Abnahme über die angegebene Ausführungsfrist verzögert, verlängert
sich die Laufzeit des Vertrags bis zur (tatsächliche / fiktive) Abnahme.
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Am Isarkanal 30
Stadt: München
Postleitzahl: 81379
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Laufzeit: 240 Tage
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme# 1) Hinweis zur in dieser
EU-Auftragsbekanntmachung angegebenen Laufzeit des Vertrags: Maßgeblich sind die
Ausführungsfristen in dem Formblatt 214.H. 2) Hinweis zu Formvorgaben: Sofern ein
Formblatt eine Unterschrift oder einen Firmenstempel vorsieht, gilt diese Anforderung als
erfüllt, sobald der Bieter das ausgefüllte Formblatt über sein Benutzerkonto auf der E-
Vergabeplattform hochlädt. Die elektronische Einreichung des Angebots samt aller
Formblätter und Anlagen bringt den Rechtsbindungswillen des Bieters zum Ausdruck und
bestätigt, dass sämtliche eingereichten Unterlagen und Erklärungen Bestandteil seines
Angebots sind, unabhängig davon, ob einzelne Dokumente eine handschriftliche Unterschrift
oder einen Stempel enthalten. Ein Ausschluss des Angebots allein aufgrund fehlender
Unterschriften oder Stempel auf einzelnen Formblättern erfolgt daher nicht. 3) Die Baustelle
befindet sich innerhalb des in Betrieb befindlichen Krankenhauses. Hierdurch ergeben sich
besondere Anforderungen an die Baustelleneinrichtung (insbesondere aufgrund begrenzter
Lagerkapazitäten), den Brandschutz (insbesondere bei Arbeiten mit offenen Flammen und
Trennschleifarbeiten) sowie die Hygiene (insbesondere Trennung von Bau- und
Krankenhausbetrieb und Minimierung der Staubentwicklung). Der Auftragnehmer ist zur
Einhaltung der entsprechenden Anforderungen verpflichtet.
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Ich erkläre / Wir erklären, dass ich / wir in den letzten
fünf (5) Kalenderjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt habe/haben. Falls mein/unser
Angebot in die engere Wahl kommt, werde ich /werden wir drei Referenznachweise mit
mindestens den nachfolgenden Angaben vorlegen. Hierfür hat der Bieter das Formblatt 444
(Referenzbescheinigung) zu verwenden. In dem Formblatt 444 (Referenzbescheinigung) sind
von dem Bieter, also von dem Referenznehmer folgende Angaben zu machen: - Firma (Name
und vollständige Anschrift) des Bieters oder des vertretungsberechtigten Mitglieds der
Bietergemeinschaft oder Benennung der Bietergemeinschaft; - Angaben zum Referenzgeber:
Angabe der juristischen Person des Bauherrn / des Auftraggebers; Anschrift sowie der Name
des Vertreters und dessen Anschrift (nur erforderlich, falls die Referenzbescheinigung im
Auftrag des Bauherrn/Auftraggebers von einem Dritten (z.B. Architekt) erstellt wird; -
Bezeichnung des Bauvorhabens; - Ankreuzen zur ausgeführten Leistung, ob es sich hier um
eine Einzelleistung (Einzelnes Gewerk/Leistungsbereich) oder um eine Komplettleistung
(Gewerkebündelung, z.B. erweiterter Rohbau oder Generalunternehmer) handelt; - Ort der
Ausführung (Ort, Straße); - Ausführungszeit: Baubeginn (Monat/Jahr)und Fertigstellung (Monat
/Jahr); - Ankreuzen, wie der Referenznehmer vertraglich gebunden war, ob als
Hauptauftragnehmer oder ARGE-Partner oder Nachunternehmer (Unterauftragnehmer); -
Ankreuzen der Art der Baumaßnahme, ob Neubau oder Umbau oder Denkmal: - Angabe der
Leistungsbereiche entsprechend der Anlage 2 der Leitlinie zur Durchführung eines PQ-
Verfahrens, auf die sich die Referenz bezieht; hierzu hat der Bieter die Nummer und die
Bezeichnung anzugeben; die Anlage 2 der Leitlinie zur Durchführung eines PQ-Verfahrens
liegt den Vergabeunterlagen bei; - Angaben des Bieters, wenn es sich bei der ausgeführten
Leistung um eine Einzelleistung handelte: Stichwortartige Benennung des im eigenen Betrieb
erbrachten maßgeblichen Leistungsumfanges unter Angabe der ausgeführten Mengen (z.B.
m³, m², m St, kg, t) oder Angaben des Bieters, wenn es sich bei der ausgeführten Leistung um
eine Komplettleistung handelte: Kurzbeschreibung der Baumaßnahme; - Angaben des Bieters,
wenn es sich bei der ausgeführten Leistung um eine Einzelleistung handelte: Zahl der hierfür
durchschnittlich eingesetzten eigenen Arbeitnehmer; oder Angaben des Bieters, wenn es sich
bei der ausgeführten Leistung um eine Komplettleistung handelte: Auflistung der mit eigenem
Führungspersonal koordinierten Gewerke; - Angaben des Bieters, wenn es sich bei der
ausgeführten Leistung um eine Einzelleistung handelte: Stichwortartige Beschreibung der
besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen; oder Angaben des Bieters,
wenn es sich bei der ausgeführten Leistung um eine Komplettleistung handelte: Eventuelle
Besonderheiten der Ausführung; - Angaben des Bieters, wenn es sich bei der ausgeführten
Leistung um eine Einzelleistung handelte: Auftragswert der vorgenannten Leistungen (netto in
Euro) oder Angaben des Bieters, wenn es sich bei der ausgeführten Leistung um eine
Komplettleistung handelte: Auftragswert der vorgenannten Maßnahme (netto in Euro); -
Erklärung des Referenznehmers, dass seine Angaben richtig sind; sowie Erklärung des
Referenznehmers, dass ihm bewusst ist, dass falsche Angaben seine Zuverlässigkeit
beeinträchtigen; Angabe zu Ort, Datum, Stempel [freiwillig], Name des Verantwortlichen in
Druckbuchstaben. In dem Formblatt 444 (Referenzbescheinigung) sind von dem
Referenzgeber folgende Angaben zu machen (es sind nur hinreichend belegbare
Sachverhalte anzugeben): - Ankreuzen, wenn die Leistungen von dem Referenznehmer
auftragsgemäß durchgeführt worden sind; - Ankreuzen, wenn im Ergebnis die Leistungen
auftragsgemäß durchgeführt worden sind, folgende Feststellungen während der Abwicklung
gemacht wurden; - Ankreuzen, wenn der Auftragnehmer gegen Obliegenheiten und Pflichten
gemäß § 4 Abs. 2 VOB/B verstoßen hat; - Ankreuzen, wenn die Einhaltung der Vertragsfristen
schriftlich angemahnt wurde; - Ankreuzen, wenn der Auftragnehmer wiederholt zur
Mängelbeseitigung während der Bauausführung aufgefordert wurde; - Ankreuzen, wenn dem
Auftragnehmer schriftlich Kündigung angedroht wurde; - Ankreuzen, wenn die Abnahme
wegen wesentlicher Mängel vorübergehend verweigert wurde; - Ankreuzen, wenn wiederholt
zur Vervollständigung der Rechnungsunterlagen aufgefordert wurde; - Ankreuzen, wenn die
Schlussrechnung durch den Auftraggeber erstellt werden musste; - Ankreuzen, wenn die
Leistungen von dem Referenznehmer nicht auftragsgemäß ausgeführt worden sind; -
Ankreuzen, wenn die Leistungen wegen Kündigung nicht fertig gestellt worden; - Angaben zu
dem Ansprechpartner bei dem Referenzgeber (Name des Ansprechpartners; Abteilung;
Telefon des Ansprechpartners; Fax des Ansprechpartners [sofern vorhanden]; E-Mail-Adresse
des Ansprechpartners); - Einwilligung des Referenzgebers. Nicht präqualifizierte Unternehmen
haben für die Erklärung zwingend das Formblatt 124 ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen.
Präqualifizierte Unternehmen haben in dem Formblatt 213.H den Namen und die PQ_Nummer
anzugeben, wenn der Nachweis über das Präqualifikationsverzeichnis geführt werden soll.
Präqualifizierte Unternehmen haben dafür Sorge zu tragen, dass die in dem
Präqualifikationsverzeichnis enthaltenen Erklärungen und Nachweise einem aktuellen Stand
entsprechen und die Anforderungen dieses Vergabeverfahrens erfüllen. Maßgeblich ist der
Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Abgabe der Angebote (Angebotsfrist) in dem
gegenständlichen Vergabeverfahren. Aktualisierte Unterlagen, die auf einen Tag nach dem
Ablauf der Angebotsfrist datiert sind, werden bei der Prüfung der Angebote nicht
berücksichtigt. Nicht präqualifizierte Unternehmen können als vorläufigen Nachweis der
Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot alternativ eine Einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) vorlegen.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Umsatz des Unternehmens in den letzten drei (3)
abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft,
die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei
gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen (Angabe jeweils: Jahr und
Euro). Nicht präqualifizierte Unternehmen haben für die Erklärung zwingend das Formblatt
124 ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen. Präqualifizierte Unternehmen haben in dem
Formblatt 213.H den Namen und die PQ_Nummer anzugeben, wenn der Nachweis über das
Präqualifikationsverzeichnis geführt werden soll. Präqualifizierte Unternehmen haben dafür
Sorge zu tragen, dass die in dem Präqualifikationsverzeichnis enthaltenen Erklärungen und
Nachweise einem aktuellen Stand entsprechen und die Anforderungen dieses
Vergabeverfahrens erfüllen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Abgabe der
Angebote (Angebotsfrist) in dem gegenständlichen Vergabeverfahren. Aktualisierte
Unterlagen, die auf einen Tag nach dem Ablauf der Angebotsfrist datiert sind, werden bei der
Prüfung der Angebote nicht berücksichtigt. Nicht präqualifizierte Unternehmen können als
vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot alternativ
eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorlegen.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Ich/Wir erkläre(n), dass mir/uns die für die Ausführung
der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Falls mein/unser
Teilnahmeantrag/Angebot in die engere Wahl kommt, werde ich /werden wir die Zahl der in
den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten
Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem technischen
Leitungspersonal, angeben. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben für die Erklärung
zwingend das Formblatt 124 ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen. Präqualifizierte
Unternehmen haben in dem Formblatt 213.H den Namen und die PQ_Nummer anzugeben,
wenn der Nachweis über das Präqualifikationsverzeichnis geführt werden soll. Präqualifizierte
Unternehmen haben dafür Sorge zu tragen, dass die in dem Präqualifikationsverzeichnis
enthaltenen Erklärungen und Nachweise einem aktuellen Stand entsprechen und die
Anforderungen dieses Vergabeverfahrens erfüllen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Ablaufs
der Frist zur Abgabe der Angebote (Angebotsfrist) in dem gegenständlichen
Vergabeverfahren. Aktualisierte Unterlagen, die auf einen Tag nach dem Ablauf der
Angebotsfrist datiert sind, werden bei der Prüfung der Angebote nicht berücksichtigt. Nicht
präqualifizierte Unternehmen können als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu
vergebende Leistung mit dem Angebot alternativ eine Einheitliche Europäische
Eigenerklärung (EEE) vorlegen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erklärung des Bieters: Ich bin / Wir sind - im
Handelsregister eingetragen; - für die auszuführenden Leistungen in die Handwerksrolle
eingetragen; - bei der Industrie- und Handelskammer eingetragen; - zu keiner Eintragung in
die genannten Register verpflichtet. (Zutreffendes angeben). Falls mein/unser Angebot
/Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, werde ich/werden wir zur Bestätigung meiner
/unserer Erklärung vorlegen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in
der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer. Nicht
präqualifizierte Unternehmen haben für die Erklärung zwingend das Formblatt 124 ausgefüllt
mit dem Angebot einzureichen. Präqualifizierte Unternehmen haben in dem Formblatt 213.H
den Namen und die PQ_Nummer anzugeben, wenn der Nachweis über das
Präqualifikationsverzeichnis geführt werden soll. Präqualifizierte Unternehmen haben dafür
Sorge zu tragen, dass die in dem Präqualifikationsverzeichnis enthaltenen Erklärungen und
Nachweise einem aktuellen Stand entsprechen und die Anforderungen dieses
Vergabeverfahrens erfüllen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Abgabe der
Angebote (Angebotsfrist) in dem gegenständlichen Vergabeverfahren. Aktualisierte
Unterlagen, die auf einen Tag nach dem Ablauf der Angebotsfrist datiert sind, werden bei der
Prüfung der Angebote nicht berücksichtigt. Nicht präqualifizierte Unternehmen können als
vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot alternativ
eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorlegen. Abschließende Erklärung des
Bieters: Mir/Uns ist bekannt, dass die jeweils genannten Bestätigungen/Nachweise zu den
Eigenerklärungen auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle innerhalb der gesetzten
angemessenen Frist vorgelegt werden müssen und mein/unser Angebot / Teilnahmeantrag
ausgeschlossen wird, wenn die Unterlagen nicht vollständig innerhalb dieser Frist vorgelegt
werden.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Gesamtpreis (brutto)
Beschreibung: Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium. 1) Der Bieter hat den
Gesamtpreis (brutto) in dem Formblatt 213.H, dort unter Ziffer 2, anzugeben. Im Falle von
Widersprüchen geht der angegebene Gesamtpreis (brutto) des Leistungsverzeichnisses vor.
Der Bieter hat zur Ermittlung des Preises das Leistungsverzeichnis vorzugsweise im GAEB-
Format (.d83;.x83) ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen. Daneben kann er das
Leistungsverzeichnis im PDF-Format ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen. Sollte der
Bieter das Leistungsverzeichnis weder im GAEB-Format noch im PDF-Format ausgefüllt mit
dem Angebot eingereicht haben, führt dies zwingend zum Ausschluss des Angebots. Eine
Nachforderung ist insoweit nicht möglich. 2) Der Preis wird aus der Wertungssumme des
Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten
Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag
aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 13/10/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y1AMVF7
/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Die Kommunikation zwischen der Vergabestelle und den Bietern (z.B. Bieterfragen und
Antworten darauf; Aufklärungen; Nachforderungen) erfolgt ausschließlich über die
Kommunikationsfunktion der E-Vergabeplattform Deutsches Vergabeportal. Dieser
Kommunikationskanal wird auch für die Zustellung rechtserheblicher Erklärungen genutzt.
Bezüglich aller Informationen besteht eine Holschuld der Bieter.
URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y1AMVF7
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y1AMVF7
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 21/10/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der öffentliche Auftraggeber muss Bieter, die für den Zuschlag in
Betracht kommen, unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der
Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen -
insbesondere Erklärungen, Angaben oder Nachweise - nachzureichen, zu vervollständigen
oder - mit Ausnahme von leistungsbezogenen Unterlagen - zu korrigieren. Es sind nur
Unterlagen nachzufordern, die bereits mit dem Angebot vorzulegen waren (§ 16a EU Abs. 1
VOB/A). Inhaltlich fehlerhafte (unternehmensbezogene als auch leistungsbezogene)
Unterlagen sowie fehlende / unvollständige leistungsbezogene Unterlagen, die die
Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, werden
nicht nachgefordert. Fehlende Preisangaben dürfen nicht nachgefordert werden. Angebote,
die den Bestimmungen des § 13 EU Abs. 1 Nr. 3 nicht entsprechen, sind auszuschließen (§
16a EU Abs. 2 VOB/A). Die Nachforderung von fehlenden Preisangaben wird gemäß § 16a
EU Abs. 3 VOB/A ausgeschlossen; das bedeutet auch, dass fehlende Preisangaben im
Leistungsverzeichnis nicht nachgefordert werden. Die Unterlagen sind vom Bieter nach
Aufforderung durch den öffentlichen Auftraggeber innerhalb einer angemessenen, nach dem
Kalender bestimmten Frist vorzulegen (§ 16a EU Abs. 4 VOB/A). Werden die nachgeforderten
Unterlagen nicht innerhalb der Frist vorgelegt, ist das Angebot auszuschließen (§ 16a EU Abs.
5 VOB/A).
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 21/10/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: Auf der E-Vergabeplattform (Deutsches Vergabeportal (DTVP))
Eröffnungstermin Beschreibung: Die Öffnung der Teilnahmeanträge / Angebote wird von
mindestens zwei (2) Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Teilnahmefrist / Angebotsfrist durchgeführt (vgl. § 14 EU Abs. 1
Satz 1 VOB/A). Bewerber / Bieter sind bei der Öffnung der Teilnahmeanträge / Angebote nicht
zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Erklärung Bezug Russland: Entsprechend der
Verordnung (EU) Nr. 833/2014 des Rates vom 31. Juli 2014 über restriktive Maßnahmen
angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, zuletzt
geändert durch die Verordnung (EU) 2025/1494 vom 18. Juli 2025 dürfen öffentliche Aufträge
und Konzessionen nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen oder
Einrichtungen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift
aufweisen. Dies umfasst sowohl unmittelbar als Bieter oder Auftragnehmer auftretende
Personen oder Unternehmen oder Einrichtungen als auch mittelbar, mit mehr als zehn
Prozent, gemessen am Auftragswert, beteiligte Unterauftragnehmer, Lieferanten oder
Eignungsverleiher. Der Bieter / die Bietergemeinschaft hat für diese Eigenerklärung das
Formblatt 127 ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ist ein
Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß
gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber
dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf
der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - - mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind. § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung
der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB.
Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht
berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot
angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres
Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform
zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer
Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Gemäß § 134 Abs. 2 GWB
darf ein Vertrag erst zehn (10) Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder
elektronisch über die Vergabeplattform) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen
werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den
Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es
nicht an. Gemäß § 135 Abs. 1 GWB ist ein öffentlicher Auftrag von Anfang an unwirksam,
wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 GWB verstoßen hat oder 2.den Auftrag
ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union
vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. Gemäß § 135 Abs. 2 GWB kann die
Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach
Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Artemed
Klinikum München Süd GmbH & Co. KG
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Artemed Klinikum München Süd GmbH
& Co. KG
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Artemed Klinikum München Süd GmbH & Co. KG
Registrierungsnummer: DE214444798
Postanschrift: Am Isarkanal 30
Stadt: München
Postleitzahl: 81379
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
E-Mail: julian.schwaller@artemed.de
Telefon: +49 89 72440 229
Fax: +49 89 72440 331
Internetadresse: https://www.artemed-muenchen-sued.de/
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Registrierungsnummer: DE 811335517
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Stadt: München
Postleitzahl: 80538
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
E-Mail: Vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
Internetadresse: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/ueber_uns
/zentralezustaendigkeiten/vergabekammer-suedbayern/index.html
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 8fc59f04-3565-4139-9507-a256c89d77f6 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 28/09/2026 08:35:01 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 188/2026
Datum der Veröffentlichung: 29/09/2026
Referenzen:
https://www.artemed-muenchen-sued.de/
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y1AMVF7
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y1AMVF7/documents
https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/ueber_uns/zentralezustaendigkeiten/vergabekammer-suedbayern/index.html
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202609/ausschreibung-670567-2026-DEU.txt
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