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Titel :
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DEU-Potsdam - Deutschland Baumpflege Baumkontrollen für die Landeshauptstadt Potsdam
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026091400521354088 / 630205-2026
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Veröffentlicht :
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14.09.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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06.10.2026
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Angebotsabgabe bis :
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13.10.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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77000000 - Dienstleistungen in Landwirtschaft, Forstwirtschft, Gartenbau, Aquakultur und Bienenzucht
77211500 - Baumpflege
77230000 - Dienstleistungen in Verbindung mit der Forstwirtschaft
77231500 - Forstüberwachung oder -bewertung
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DEU-Potsdam: Deutschland Baumpflege Baumkontrollen für die
Landeshauptstadt Potsdam
2026/S 177/2026 630205
Deutschland Baumpflege Baumkontrollen für die Landeshauptstadt Potsdam
OJ S 177/2026 14/09/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
E-Mail: zentrale-vergabestelle@rathaus.potsdam.de
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Baumkontrollen für die Landeshauptstadt Potsdam
Beschreibung: Gegenstand des Vertrages ist die Baumkontrolle zur Beurteilung der
Verkehrssicherheit öffentlicher Bäume im Gebiet der Landeshauptstadt Potsdam. Es handelt
sich um den Baumbestand im öffentlichen Straßenland, auf Liegenschaften in Verwaltung des
Fachbereiches Grün- und Verkehrsflächen und auf dem Jüdischen Friedhof in Verwaltung der
unteren Denkmalschutzbehörde sowie um alle Bäume des Bereichs Friedhof.
Kennung des Verfahrens: 01a85a91-acf8-442f-8b0d-68cf6ce00263
Interne Kennung: OV-L-453-207-26
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 77211500 Baumpflege
Zusätzliche Einstufung (cpv): 77230000 Dienstleistungen in Verbindung mit der Forstwirtschaft
, 77000000 Dienstleistungen in Landwirtschaft, Forstwirtschft, Gartenbau, Aquakultur und
Bienenzucht, 77231500 Forstüberwachung oder -bewertung
2.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Str. 79/81
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14469
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Erfüllungsort gemäß Definition des jeweiligen Erfüllungsortes.
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP9YCRHJC4# (1) Die Kommunikation
infolge von Bieterfragen, über sonstige Änderungen o.ä. erfolgt ebenfalls über den
Vergabemarktplatz, so dass sich die Bieter fortlaufend selbst über den Vergabemarktplatz
zum Verfahren, den Stand der Vergabeunterlagen, sowie etwaige Änderungen informieren
müssen. Die kostenlose Registrierung zur Teilnahme am Verfahren wird daher empfohlen, da
dann der registrierte Bieter automatisch über Änderungen bzw. Nachrichten der Vergabestelle
informiert wird. Auch können im Verfahren Nachrichten an die Vergabestelle gesendet
werden. (2) Sollte sich im Vergabeverfahren ein zusätzlicher Informationsbedarf ergeben, der
der Bekanntmachungspflicht unterliegt, erfolgt eine entsprechende Bekanntmachung im
Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union. Interessenten haben sich daher bis zum
Ablauf der Teilnahmefrist über weitere Bekanntmachungen zu diesem Verfahren stets zu
informieren. Bei Registrierung zum Verfahren auf dem Vergabemarktplatz erfolgt jedoch
ebenfalls eine automatische Benachrichtigung über eine Bekanntmachungsänderung oder
weitere Bekanntmachungen. (3) Für die Erstellung von Angeboten sind zwingend die vom
Auftraggeber über den Vergabemarktplatz in den Vergabeunterlagen bereit gestellten
Vordrucke/Formblätter zu verwenden. Änderungen an diesen Vordrucken/Formblätter sind -
soweit nicht durch den Auftraggeber explizit zugelassen - unzulässig und führen zum
Ausschluss des Angebots. Im Übrigen gelten die weitergehenden Anforderungen und
Konkretisierungen in den Vergabeunterlagen. (4) Beteiligt sich eine Gruppe von
Wirtschaftsteilnehmern als Bietergemeinschaft am Verfahren oder wird auf Kapazitäten und
Leistungen Dritter (z. B. Nachunternehmer) zum Nachweis der Eignung oder zur Erfüllung der
ausgeschriebenen Leistungsanforderungen zurück gegriffen, sind die Einzelheiten bezüglich
der Voraussetzungen sowie den von diesen einzureichenden Nachweise und Erklärungen den
veröffentlichten Vergabeunterlagen zu entnehmen. (5) Bei der Erarbeitung und Übersendung
des Angebots ist zudem Folgendes zu beachten: 1. Die Bieter haben unter Beachtung des
genannten Schlusstermins das Angebot über den Vergabemarktplatz Brandenburg
einzureichen. 2. Das Angebot und dessen Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen.
Bescheinigungen/Nachweise von nicht deutschsprachigen Einrichtungen müssen mit
beglaubigter Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden. 3. Es sollen nur die geforderten
Erklärungen/Unterlagen/Nachweise dem Angebot beigefügt werden. Von der Übersendung
allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. ist bitte abzusehen. Diese
werden nicht berücksichtigt. 4. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Angebot
in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln und Bedenken
die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen. 5. Die geforderten
Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bieter. Der
Auftraggeber weist daher darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der
Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bieter oder externen Stellen
(Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) jederzeit verlangt oder eingeholt werden
können. (6) Die Angebotsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Es erfolgt keine
Entschädigung für die Erstellung einzureichender Unterlagen bzw. Angeboten. (7) Im Fall von
inhaltlichen Widersprüchen zur Auftragsbekanntmachung desselben Auftrags in anderen
Bekanntmachungsmedien gelten einzig die Erklärungen der unionsweit über das Supplement
zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Bekanntmachung.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 6
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 6
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123
ff. GWB (Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist
die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat
einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE)
nach § 50 VgV möglich.
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB
(Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist
die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat
einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE)
nach § 50 VgV möglich.
Betrug: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB
(Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Korruption: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff.
GWB (Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1). Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für
jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1). Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für
jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB
(Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist
die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat
einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE)
nach § 50 VgV möglich.
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist
die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat
einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE)
nach § 50 VgV möglich.
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist
die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat
einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE)
nach § 50 VgV möglich.
Zahlungsunfähigkeit: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§
123 ff. GWB (Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1). Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für
jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist
die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat
einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE)
nach § 50 VgV möglich.
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB
(Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist
die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat
einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE)
nach § 50 VgV möglich.
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB
(Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Eigenerklärung über
das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1). Im Falle
einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der
Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Eigenerklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1). Im Falle
einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der
Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB
(Formular 4.1). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die
Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Eigenerklärung
über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1). Im Falle
einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der
Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Potsdam Süd-Ost (Los 1)
Beschreibung: Die Landeshauptstadt Potsdam (LHP) mit einer Ausdehnung von ca. 187 km²
Fläche besitzt einen großen und vielseitigen Baumbestand, der hauptsächlich aus
Laubgehölzen besteht. Neben der Innenstadt und den umliegenden Stadtteilen sind auch die
öffentlichen Bäume der Stadtteile Eiche, Grube, Golm, Uetz-Paaren, Marquardt, Satzkorn,
Sacrow-Krampnitz, Fahrland, Neu-Fahrland und Groß Glienicke Bestandteil des Gebiets.
Bäume an den Landes- und Bundesstraßen außerhalb der Ortsteile sind hier nicht
gegenständlich. Administrativ unterteilt sich das Baummanagement in der LHP in 5
Einsatzgebiete sowie zusätzlich dem Los Friedhof. Der öffentliche Baumbestand der LHP
besteht aus Straßenbäumen und aus Bäumen außerhalb des Straßenkörpers (öffentliche
Flächen). Es ist derzeit von etwa 45.200 Straßen- und 57.200 Flächenbäumen sowie 5.000
Friedhofsbäumen auszugehen, deren Altersstruktur folgendermaßen gegliedert ist: - 35 %
über 70 Jahre (Alterungsphase) - 35 % 20-70- Jahre (Reifephase) - 30 % 0-20 Jahre
(Jugendphase) Auch den Bestand auf dem Jüdischen Friedhof, Puschkinallee 18, 14469
Potsdam, in Verwaltung der unteren Denkmalschutzbehörde mit 65 Bäumen gilt es zu
kontrollieren.
Interne Kennung: 1
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 77000000 Dienstleistungen in Landwirtschaft, Forstwirtschft,
Gartenbau, Aquakultur und Bienenzucht
Zusätzliche Einstufung (cpv): 77211500 Baumpflege, 77230000 Dienstleistungen in
Verbindung mit der Forstwirtschaft, 77231500 Forstüberwachung oder -bewertung
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Str. 79/81
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14469
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Erfüllungsort gemäß Definition des jeweiligen Erfüllungsortes.
5.1.3. Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Es wird beabsichtigt eine Rahmenvereinbarung mit
jeweils einem Auftragnehmer pro Los zu schließen. Eine Beschränkung der Anzahl der Lose,
für die ein Bieter ein Angebot einreichen kann, gibt es nicht. Es darf auf alle, mehrere Lose
oder auch nur auf ein ausgewähltes Los geboten werden. Die Lose gliedern sich wie folgt auf:
Los 1: Potsdam Süd-Ost Los 2: Potsdam Süd-West Los 3: Potsdam West Los 4: Potsdam
Innenstadt Los 5: Potsdam Nord Los Friedhof. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf
Mindestmengen ist nicht gegeben. Der Schätzwert des Auftraggebers zum voraussichtlichen
Leistungsabruf beträgt pro Jahr für Los 1: 70.382,50 EUR netto Los 2: 79.600,50 EUR netto
Los 3: 71.168 EUR netto Los 4: 60.822 EUR netto Los 5: 73.819 EUR netto Los Friedhof:
21.300 EUR netto Der Höchstwert/Rahmenobergrenze wird für die gesamte Vertragslaufzeit,
einschließlich der automatischen Verlängerung (maximal 4 Jahre) wie folgt taxiert: Los 1:
281.530 EUR netto Los 2: 318.402 EUR netto Los 3: 284.674 EUR netto Los 4: 243.287 EUR
netto Los 5: 295.277 EUR netto Los Friedhof: 85.200 EUR netto Es wird vor diesem
Hintergrund auf die Vergabeunterlagen verwiesen. Auszug aus dem Vertragsentwurf für jedes
Los: § 6 Vertragslaufzeit und Kündigung (1) Der Vertrag beginnt am 01.08.26, sofern der
Zuschlag jedoch erst danach erteilt wird, am Tag nach Zuschlagserteilung und endet am
31.07.2027. (2) Die Vertragslaufzeit verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr,
wenn nicht der Auftraggeber drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit bzw. der jeweils
verlängerten Vertragslaufzeit kündigt. Der Vertrag endet jedoch spätestens am 31.07.2030. (3)
Bei Erreichen der Rahmenobergrenze endet der Vertrag abweichend von Absatz 1 und Absatz
2, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer über das
Erreichen der Rahmenobergrenze schriftlich informieren. Davon unberührt bleibt die
Möglichkeit des Auftraggebers, in den Grenzen des § 132 GWB vor Erreichen der
Rahmenobergrenze weitere Einzelabrufe zu beauftragen. (4) Das Recht jedes
Vertragspartners, diesen Rahmenvertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer
Kündigungsfrist zu kündigen, bleibt unberührt. Es gelten die gesetzlichen Regelungen. (5) Die
Kündigung muss schriftlich erfolgen. (6) Vor dem Ende der Vertragslaufzeit abgerufene
Leistungen sind auch über das Vertragsende hinaus zu den Bedingungen des Vertrages zu
erfüllen.
5.1.6. Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit Angebot ist die Eigenerklärung Eigenerklärung zur
Bestätigung der Befähigung und Fachkunde (Qualifikation) einzureichen: Der Bieter betraut
ausschließlich qualifiziertes Personal mit der Ausführung des Auftrags. Alle ausführenden
Arbeitskräfte (eingesetzten Kontrolleure/innen) verfügen über die aktuelle Qualifikation FLL-
zertifizierte Baumkontrolleure/in oder gleichwertig. (Eigenerklärung zur Bestätigung der
Befähigung und Sachkunde) Die entsprechenden Nachweise im Original oder beglaubigter
Kopie sind dem Auftraggeber im Rahmen der Auftaktbesprechung sowie im Rahmen der
Vertragsdurchführung auf Verlangen vorzulegen.
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit Angebot ist die Eigenerklärung Eigenerklärung
zum öffentlich bestellten Sachverständigen einzureichen: Der Bieter verfügt über eine gültige
Urkunde/ein gültiges Zertifikat einer öffentlichen Bestellung als Sachverständiger (öBSv.) auf
dem Sachgebiet Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau für die Baumpflege,
Verkehrssicherheit von Bäumen, Baumwertermittlung oder besitzt ein gleichwertiges aktuell
gültiges Zertifikat/ gültige Urkunde. (Eigenerklärung zum öffentlich bestellten
Sachverständigen) Auf Verlangen der Vergabestelle ist einzureichen: Für den Fall, dass das
Angebot in die engere Wahl gelangt, ist der gültige Nachweis/das gültige Zertifikat/die gültige
Urkunde der öffentlichen Bestellung auf Verlangen der Vergabestelle nach Ablauf der
Angebotsfrist über den Vergabemarktplatz Brandenburg nachzureichen.
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind ggf. folgende Eigenerklärungen
einzureichen: 1) Eigenerklärung über Unteraufträge/Kapazitäten anderer Unternehmen
(Eignungsleihe) (Formular 4.3 EU), (sofern einschlägig). Es sind Angaben zu tätigen, welche
Teile des Auftrages das Unternehmen, unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben
beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV) bzw. welche Kapazitäten anderer Unternehmen im
Rahmen der Eignungsleihe beabsichtigt sind in Anspruch zu nehmen (sofern einschlägig).
Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50
VgV möglich. Sofern eine Eignungsleihe bzgl. der wirtschaftlichen, finanziellen, technischen
und beruflichen Leistungsfähigkeit vorgenommen wird, sind die diesbezüglichen
Eignungsnachweise des anderen Unternehmens in Form einer Eigenerklärung beizulegen
(sofern einschlägig). Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich. 2) Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle sind für jeden benannten Unterauftragnehmer / Eignungsverleiher separat
einzureichen: - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formular 4.4 EU) -
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
(Formular 4.1 EU) - Eigenerklärung EU-Sanktion Russland gem. Verordnung (EU) 2022/576
des Rates (Formular 4.12) - Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer
/Nachunternehmer/Verleiher von Arbeitskräften und (ggf. weiteren) Nachunternehmern oder
Verleihern (Formular 5.4).
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angaben zur Abfrage von Eintragungen aus dem
Wettbewerbsregister: Der Auftraggeber wird für den Wirtschaftsteilnehmer, auf dessen
Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister gem. §
6 WRegG bei der Registerbehörde anfordern. Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten haben
daher auf Anforderung des Auftraggebers einen vergleichbaren Nachweis nach Maßgabe der
Rechtsvorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es ist mindestens eine (1) unternehmensbezogene
geeignete Referenz aus den letzten 3 Jahren (rückwirkend ab Ende der Angebotsfrist), die mit
dem vorliegendem Auftragsgegenstand vergleichbar ist mit dem Angebot einzureichen:
Vergleichbar meint hier, dass es sich bei der Referenz um einen Auftrag mit einem jährlichen
Nettoauftragswert eines Vertrages oder im Falle einer Rahmenvereinbarung mit einem
jährlichen Nettoabrufwert i.H.v.: für Los 1 bis 5 von jeweils mind. 90.000 Euro (netto) pro Jahr,
für Los Friedhof von mind. 60.000 Euro (netto) pro Jahr handelt. Die Referenz muss den in
dieser Ausschreibung um-fassenden Tätigkeitsbereich von Baumkontrollarbeiten nach VTA
bzw. FLL-Baumkontrollrichtlinie an Straßen und auf öffentlichen Grünflächen belegen. Auch
nicht abgeschlossene Referenzen werden gewer-tet. Maßgeblich ist in diesem Fall, dass diese
Refe-renz mindestens einen (1) abgeschlossenen Jahres-zyklus nachweist. Bei der Abgabe
von Angeboten eines Bieters auf mehrere oder alle Lose, ist insgesamt mindestens eine (1)
Referenz zu benennen. Umfasst die eingereichte, mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare
Referenz für ein Los einen Auftragswert von über 90.000 Euro pro Jahr, kann sie ebenfalls als
Referenz für alle ande-ren Lose verwendet werden. Die Einreichung einer Referenz mit einem
Auftragswert von unter 90.000 Euro netto pro Jahr, jedoch über 60.000 Euro netto pro Jahr, ist
lediglich für das Los Friedhof anwendbar. Folgende Angaben sind zu tätigen:
Auftragsgegenstand: Leistungszeitraum: von bis Nettoauftragswert / Nettoabrufwert pro Jahr
ca. Beschreibung der Leistung: Auftraggeber: Abteilung des Auftraggebers (ggf.
Ansprechpartner) und Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer): Vorgangsnummer (sofern
vorhanden): Siehe Eigenerklärung Referenzen Unternehmen (Formular 4.6) in den
Vergabeunterlagen
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Zuschlag erfolgt entsprechend § 58 Abs. 1 VgV. Demnach wird der
Zuschlag auf das wirtschaftlichste verbindliche Angebot erteilt. Das wirtschaftlichste Angebot
wird nach folgenden Kriterien ermittelt: - Preis zu 100 % Die Wertung der Angebote erfolgt
über die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes auf je ein Los. Sofern nicht ausdrücklich
anders geregelt, werden für die Preiswertung Bruttopreise inkl. Umsatzsteuer oder
Versicherungssteuer gewertet, sofern diese vom Bieter geltend zu machen ist. Für Leistungen
von ausländischen Bietern, für die der Auftraggeber direkt an das Finanzamt die vorgenannten
Steuern abführen muss (sog. Reverse-Charge-Verfahren), wird bei der Angebotswertung die
abzuführende Steuer dem angebotenen Netto-Preis hinzugerechnet.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 06/10/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de
/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJC4/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Die Kommunikation im Rahmen dieser Ausschreibung findet ausschließlich schriftlich
über den Kommunikationsbereich dieses Projektraums des Vergabemarktplatz Brandenburg
statt.
URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJC4
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice
/CXP9YCRHJC4
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 13/10/2026 08:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 65 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: gem. § 56 Abs. 1, 2, 3, 4, 5 VgV
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 13/10/2026 08:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: gem. § 55 As. 2 S. 2 VgV Befugte Personen sind
mindestens zwei Vertreter des (öffentlichen) Auftraggebers.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Mit dem Angebot ist einzureichen: -
Eigenerklärung Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU) - Eigenerklärung der
Bewerber-/Bietergemeinschaft, dass der bezeichnete bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder
gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und im Falle der Auftragserteilung bei der
Durchführung des Vertrages rechtsverbindlich vertritt; der bevollmächtigte Vertreter darf, mit
uneingeschränkter Wirkung, für jedes Mitglied Zahlungen annehmen und alle Mitglieder haften
für die Erfüllung des Vertrages als Gesamtschuldner (Formular 4.2 EU) (sofern einschlägig). -
Eigenerklärung EU-Sanktion Russland gem. Verordnung (EU) 2022/576 des Rates (Formular
4.12) Auf Verlangen ist einzureichen: - Vereinbarung zur Einhaltung der
Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.3 EU) - ggf.
Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmen zur Einhaltung der
Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.4 EU)
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die
zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte
Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die genannte
Vergabestelle zu richten. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf
Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen
Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht
antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des
Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht
durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes
festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung
der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag
ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder
Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1
Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landeshauptstadt Potsdam, Bereich
Vergabemanagement
5.1. Los: LOT-0002
Titel: Potsdam Süd-West (Los 2)
Beschreibung: Die Landeshauptstadt Potsdam (LHP) mit einer Ausdehnung von ca. 187 km²
Fläche besitzt einen großen und vielseitigen Baumbestand, der hauptsächlich aus
Laubgehölzen besteht. Neben der Innenstadt und den umliegenden Stadtteilen sind auch die
öffentlichen Bäume der Stadtteile Eiche, Grube, Golm, Uetz-Paaren, Marquardt, Satzkorn,
Sacrow-Krampnitz, Fahrland, Neu-Fahrland und Groß Glienicke Bestandteil des Gebiets.
Bäume an den Landes- und Bundesstraßen außerhalb der Ortsteile sind hier nicht
gegenständlich. Administrativ unterteilt sich das Baummanagement in der LHP in 5
Einsatzgebiete sowie zusätzlich dem Los Friedhof. Der öffentliche Baumbestand der LHP
besteht aus Straßenbäumen und aus Bäumen außerhalb des Straßenkörpers (öffentliche
Flächen). Es ist derzeit von etwa 45.200 Straßen- und 57.200 Flächenbäumen sowie 5.000
Friedhofsbäumen auszugehen, deren Altersstruktur folgendermaßen gegliedert ist: - 35 %
über 70 Jahre (Alterungsphase) - 35 % 20-70- Jahre (Reifephase) - 30 % 0-20 Jahre
(Jugendphase) Auch den Bestand auf dem Jüdischen Friedhof, Puschkinallee 18, 14469
Potsdam, in Verwaltung der unteren Denkmalschutzbehörde mit 65 Bäumen gilt es zu
kontrollieren.
Interne Kennung: 2
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 77000000 Dienstleistungen in Landwirtschaft, Forstwirtschft,
Gartenbau, Aquakultur und Bienenzucht
Zusätzliche Einstufung (cpv): 77211500 Baumpflege, 77230000 Dienstleistungen in
Verbindung mit der Forstwirtschaft, 77231500 Forstüberwachung oder -bewertung
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Str. 79/81
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14469
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Erfüllungsort gemäß Definition des jeweiligen Erfüllungsortes.
5.1.3. Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Es wird beabsichtigt eine Rahmenvereinbarung mit
jeweils einem Auftragnehmer pro Los zu schließen. Eine Beschränkung der Anzahl der Lose,
für die ein Bieter ein Angebot einreichen kann, gibt es nicht. Es darf auf alle, mehrere Lose
oder auch nur auf ein ausgewähltes Los geboten werden. Die Lose gliedern sich wie folgt auf:
Los 1: Potsdam Süd-Ost Los 2: Potsdam Süd-West Los 3: Potsdam West Los 4: Potsdam
Innenstadt Los 5: Potsdam Nord Los Friedhof. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf
Mindestmengen ist nicht gegeben. Der Schätzwert des Auftraggebers zum voraussichtlichen
Leistungsabruf beträgt pro Jahr für Los 1: 70.382,50 EUR netto Los 2: 79.600,50 EUR netto
Los 3: 71.168 EUR netto Los 4: 60.822 EUR netto Los 5: 73.819 EUR netto Los Friedhof:
21.300 EUR netto Der Höchstwert/Rahmenobergrenze wird für die gesamte Vertragslaufzeit,
einschließlich der automatischen Verlängerung (maximal 4 Jahre) wie folgt taxiert: Los 1:
281.530 EUR netto Los 2: 318.402 EUR netto Los 3: 284.674 EUR netto Los 4: 243.287 EUR
netto Los 5: 295.277 EUR netto Los Friedhof: 85.200 EUR netto Es wird vor diesem
Hintergrund auf die Vergabeunterlagen verwiesen. Auszug aus dem Vertragsentwurf für jedes
Los: § 6 Vertragslaufzeit und Kündigung (1) Der Vertrag beginnt am 01.08.26, sofern der
Zuschlag jedoch erst danach erteilt wird, am Tag nach Zuschlagserteilung und endet am
31.07.2027. (2) Die Vertragslaufzeit verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr,
wenn nicht der Auftraggeber drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit bzw. der jeweils
verlängerten Vertragslaufzeit kündigt. Der Vertrag endet jedoch spätestens am 31.07.2030. (3)
Bei Erreichen der Rahmenobergrenze endet der Vertrag abweichend von Absatz 1 und Absatz
2, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer über das
Erreichen der Rahmenobergrenze schriftlich informieren. Davon unberührt bleibt die
Möglichkeit des Auftraggebers, in den Grenzen des § 132 GWB vor Erreichen der
Rahmenobergrenze weitere Einzelabrufe zu beauftragen. (4) Das Recht jedes
Vertragspartners, diesen Rahmenvertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer
Kündigungsfrist zu kündigen, bleibt unberührt. Es gelten die gesetzlichen Regelungen. (5) Die
Kündigung muss schriftlich erfolgen. (6) Vor dem Ende der Vertragslaufzeit abgerufene
Leistungen sind auch über das Vertragsende hinaus zu den Bedingungen des Vertrages zu
erfüllen.
5.1.6. Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit Angebot ist die Eigenerklärung Eigenerklärung zur
Bestätigung der Befähigung und Fachkunde (Qualifikation) einzureichen: Der Bieter betraut
ausschließlich qualifiziertes Personal mit der Ausführung des Auftrags. Alle ausführenden
Arbeitskräfte (eingesetzten Kontrolleure/innen) verfügen über die aktuelle Qualifikation FLL-
zertifizierte Baumkontrolleure/in oder gleichwertig. (Eigenerklärung zur Bestätigung der
Befähigung und Sachkunde) Die entsprechenden Nachweise im Original oder beglaubigter
Kopie sind dem Auftraggeber im Rahmen der Auftaktbesprechung sowie im Rahmen der
Vertragsdurchführung auf Verlangen vorzulegen.
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit Angebot ist die Eigenerklärung Eigenerklärung
zum öffentlich bestellten Sachverständigen einzureichen: Der Bieter verfügt über eine gültige
Urkunde/ein gültiges Zertifikat einer öffentlichen Bestellung als Sachverständiger (öBSv.) auf
dem Sachgebiet Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau für die Baumpflege,
Verkehrssicherheit von Bäumen, Baumwertermittlung oder besitzt ein gleichwertiges aktuell
gültiges Zertifikat/ gültige Urkunde. (Eigenerklärung zum öffentlich bestellten
Sachverständigen) Auf Verlangen der Vergabestelle ist einzureichen: Für den Fall, dass das
Angebot in die engere Wahl gelangt, ist der gültige Nachweis/das gültige Zertifikat/die gültige
Urkunde der öffentlichen Bestellung auf Verlangen der Vergabestelle nach Ablauf der
Angebotsfrist über den Vergabemarktplatz Brandenburg nachzureichen.
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind ggf. folgende Eigenerklärungen
einzureichen: 1) Eigenerklärung über Unteraufträge/Kapazitäten anderer Unternehmen
(Eignungsleihe) (Formular 4.3 EU), (sofern einschlägig). Es sind Angaben zu tätigen, welche
Teile des Auftrages das Unternehmen, unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben
beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV) bzw. welche Kapazitäten anderer Unternehmen im
Rahmen der Eignungsleihe beabsichtigt sind in Anspruch zu nehmen (sofern einschlägig).
Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50
VgV möglich. Sofern eine Eignungsleihe bzgl. der wirtschaftlichen, finanziellen, technischen
und beruflichen Leistungsfähigkeit vorgenommen wird, sind die diesbezüglichen
Eignungsnachweise des anderen Unternehmens in Form einer Eigenerklärung beizulegen
(sofern einschlägig). Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich. 2) Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle sind für jeden benannten Unterauftragnehmer / Eignungsverleiher separat
einzureichen: - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formular 4.4 EU) -
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
(Formular 4.1 EU) - Eigenerklärung EU-Sanktion Russland gem. Verordnung (EU) 2022/576
des Rates (Formular 4.12) - Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer
/Nachunternehmer/Verleiher von Arbeitskräften und (ggf. weiteren) Nachunternehmern oder
Verleihern (Formular 5.4).
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angaben zur Abfrage von Eintragungen aus dem
Wettbewerbsregister: Der Auftraggeber wird für den Wirtschaftsteilnehmer, auf dessen
Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister gem. §
6 WRegG bei der Registerbehörde anfordern. Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten haben
daher auf Anforderung des Auftraggebers einen vergleichbaren Nachweis nach Maßgabe der
Rechtsvorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es ist mindestens eine (1) unternehmensbezogene
geeignete Referenz aus den letzten 3 Jahren (rückwirkend ab Ende der Angebotsfrist), die mit
dem vorliegendem Auftragsgegenstand vergleichbar ist mit dem Angebot einzureichen:
Vergleichbar meint hier, dass es sich bei der Referenz um einen Auftrag mit einem jährlichen
Nettoauftragswert eines Vertrages oder im Falle einer Rahmenvereinbarung mit einem
jährlichen Nettoabrufwert i.H.v.: für Los 1 bis 5 von jeweils mind. 90.000 Euro (netto) pro Jahr,
für Los Friedhof von mind. 60.000 Euro (netto) pro Jahr handelt. Die Referenz muss den in
dieser Ausschreibung um-fassenden Tätigkeitsbereich von Baumkontrollarbeiten nach VTA
bzw. FLL-Baumkontrollrichtlinie an Straßen und auf öffentlichen Grünflächen belegen. Auch
nicht abgeschlossene Referenzen werden gewer-tet. Maßgeblich ist in diesem Fall, dass diese
Refe-renz mindestens einen (1) abgeschlossenen Jahres-zyklus nachweist. Bei der Abgabe
von Angeboten eines Bieters auf mehrere oder alle Lose, ist insgesamt mindestens eine (1)
Referenz zu benennen. Umfasst die eingereichte, mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare
Referenz für ein Los einen Auftragswert von über 90.000 Euro pro Jahr, kann sie ebenfalls als
Referenz für alle ande-ren Lose verwendet werden. Die Einreichung einer Referenz mit einem
Auftragswert von unter 90.000 Euro netto pro Jahr, jedoch über 60.000 Euro netto pro Jahr, ist
lediglich für das Los Friedhof anwendbar. Folgende Angaben sind zu tätigen:
Auftragsgegenstand: Leistungszeitraum: von bis Nettoauftragswert / Nettoabrufwert pro Jahr
ca. Beschreibung der Leistung: Auftraggeber: Abteilung des Auftraggebers (ggf.
Ansprechpartner) und Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer): Vorgangsnummer (sofern
vorhanden): Siehe Eigenerklärung Referenzen Unternehmen (Formular 4.6) in den
Vergabeunterlagen
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Zuschlag erfolgt entsprechend § 58 Abs. 1 VgV. Demnach wird der
Zuschlag auf das wirtschaftlichste verbindliche Angebot erteilt. Das wirtschaftlichste Angebot
wird nach folgenden Kriterien ermittelt: - Preis zu 100 % Die Wertung der Angebote erfolgt
über die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes auf je ein Los. Sofern nicht ausdrücklich
anders geregelt, werden für die Preiswertung Bruttopreise inkl. Umsatzsteuer oder
Versicherungssteuer gewertet, sofern diese vom Bieter geltend zu machen ist. Für Leistungen
von ausländischen Bietern, für die der Auftraggeber direkt an das Finanzamt die vorgenannten
Steuern abführen muss (sog. Reverse-Charge-Verfahren), wird bei der Angebotswertung die
abzuführende Steuer dem angebotenen Netto-Preis hinzugerechnet.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 06/10/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de
/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJC4/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Die Kommunikation im Rahmen dieser Ausschreibung findet ausschließlich schriftlich
über den Kommunikationsbereich dieses Projektraums des Vergabemarktplatz Brandenburg
statt.
URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJC4
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice
/CXP9YCRHJC4
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 13/10/2026 08:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 65 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: gem. § 56 Abs. 1, 2, 3, 4, 5 VgV
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 13/10/2026 08:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: gem. § 55 As. 2 S. 2 VgV Befugte Personen sind
mindestens zwei Vertreter des (öffentlichen) Auftraggebers.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Mit dem Angebot ist einzureichen: -
Eigenerklärung Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU) - Eigenerklärung der
Bewerber-/Bietergemeinschaft, dass der bezeichnete bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder
gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und im Falle der Auftragserteilung bei der
Durchführung des Vertrages rechtsverbindlich vertritt; der bevollmächtigte Vertreter darf, mit
uneingeschränkter Wirkung, für jedes Mitglied Zahlungen annehmen und alle Mitglieder haften
für die Erfüllung des Vertrages als Gesamtschuldner (Formular 4.2 EU) (sofern einschlägig). -
Eigenerklärung EU-Sanktion Russland gem. Verordnung (EU) 2022/576 des Rates (Formular
4.12) Auf Verlangen ist einzureichen: - Vereinbarung zur Einhaltung der
Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.3 EU) - ggf.
Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmen zur Einhaltung der
Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.4 EU)
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die
zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte
Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die genannte
Vergabestelle zu richten. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf
Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen
Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht
antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des
Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht
durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes
festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung
der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag
ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder
Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1
Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landeshauptstadt Potsdam, Bereich
Vergabemanagement
5.1. Los: LOT-0003
Titel: Potsdam West (Los 3)
Beschreibung: Die Landeshauptstadt Potsdam (LHP) mit einer Ausdehnung von ca. 187 km²
Fläche besitzt einen großen und vielseitigen Baumbestand, der hauptsächlich aus
Laubgehölzen besteht. Neben der Innenstadt und den umliegenden Stadtteilen sind auch die
öffentlichen Bäume der Stadtteile Eiche, Grube, Golm, Uetz-Paaren, Marquardt, Satzkorn,
Sacrow-Krampnitz, Fahrland, Neu-Fahrland und Groß Glienicke Bestandteil des Gebiets.
Bäume an den Landes- und Bundesstraßen außerhalb der Ortsteile sind hier nicht
gegenständlich. Administrativ unterteilt sich das Baummanagement in der LHP in 5
Einsatzgebiete sowie zusätzlich dem Los Friedhof. Der öffentliche Baumbestand der LHP
besteht aus Straßenbäumen und aus Bäumen außerhalb des Straßenkörpers (öffentliche
Flächen). Es ist derzeit von etwa 45.200 Straßen- und 57.200 Flächenbäumen sowie 5.000
Friedhofsbäumen auszugehen, deren Altersstruktur folgendermaßen gegliedert ist: - 35 %
über 70 Jahre (Alterungsphase) - 35 % 20-70- Jahre (Reifephase) - 30 % 0-20 Jahre
(Jugendphase) Auch den Bestand auf dem Jüdischen Friedhof, Puschkinallee 18, 14469
Potsdam, in Verwaltung der unteren Denkmalschutzbehörde mit 65 Bäumen gilt es zu
kontrollieren.
Interne Kennung: 3
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 77000000 Dienstleistungen in Landwirtschaft, Forstwirtschft,
Gartenbau, Aquakultur und Bienenzucht
Zusätzliche Einstufung (cpv): 77211500 Baumpflege, 77230000 Dienstleistungen in
Verbindung mit der Forstwirtschaft, 77231500 Forstüberwachung oder -bewertung
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Str. 79/81
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14469
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Erfüllungsort gemäß Definition des jeweiligen Erfüllungsortes.
5.1.3. Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Es wird beabsichtigt eine Rahmenvereinbarung mit
jeweils einem Auftragnehmer pro Los zu schließen. Eine Beschränkung der Anzahl der Lose,
für die ein Bieter ein Angebot einreichen kann, gibt es nicht. Es darf auf alle, mehrere Lose
oder auch nur auf ein ausgewähltes Los geboten werden. Die Lose gliedern sich wie folgt auf:
Los 1: Potsdam Süd-Ost Los 2: Potsdam Süd-West Los 3: Potsdam West Los 4: Potsdam
Innenstadt Los 5: Potsdam Nord Los Friedhof. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf
Mindestmengen ist nicht gegeben. Der Schätzwert des Auftraggebers zum voraussichtlichen
Leistungsabruf beträgt pro Jahr für Los 1: 70.382,50 EUR netto Los 2: 79.600,50 EUR netto
Los 3: 71.168 EUR netto Los 4: 60.822 EUR netto Los 5: 73.819 EUR netto Los Friedhof:
21.300 EUR netto Der Höchstwert/Rahmenobergrenze wird für die gesamte Vertragslaufzeit,
einschließlich der automatischen Verlängerung (maximal 4 Jahre) wie folgt taxiert: Los 1:
281.530 EUR netto Los 2: 318.402 EUR netto Los 3: 284.674 EUR netto Los 4: 243.287 EUR
netto Los 5: 295.277 EUR netto Los Friedhof: 85.200 EUR netto Es wird vor diesem
Hintergrund auf die Vergabeunterlagen verwiesen. Auszug aus dem Vertragsentwurf für jedes
Los: § 6 Vertragslaufzeit und Kündigung (1) Der Vertrag beginnt am 01.08.26, sofern der
Zuschlag jedoch erst danach erteilt wird, am Tag nach Zuschlagserteilung und endet am
31.07.2027. (2) Die Vertragslaufzeit verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr,
wenn nicht der Auftraggeber drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit bzw. der jeweils
verlängerten Vertragslaufzeit kündigt. Der Vertrag endet jedoch spätestens am 31.07.2030. (3)
Bei Erreichen der Rahmenobergrenze endet der Vertrag abweichend von Absatz 1 und Absatz
2, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer über das
Erreichen der Rahmenobergrenze schriftlich informieren. Davon unberührt bleibt die
Möglichkeit des Auftraggebers, in den Grenzen des § 132 GWB vor Erreichen der
Rahmenobergrenze weitere Einzelabrufe zu beauftragen. (4) Das Recht jedes
Vertragspartners, diesen Rahmenvertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer
Kündigungsfrist zu kündigen, bleibt unberührt. Es gelten die gesetzlichen Regelungen. (5) Die
Kündigung muss schriftlich erfolgen. (6) Vor dem Ende der Vertragslaufzeit abgerufene
Leistungen sind auch über das Vertragsende hinaus zu den Bedingungen des Vertrages zu
erfüllen.
5.1.6. Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit Angebot ist die Eigenerklärung Eigenerklärung zur
Bestätigung der Befähigung und Fachkunde (Qualifikation) einzureichen: Der Bieter betraut
ausschließlich qualifiziertes Personal mit der Ausführung des Auftrags. Alle ausführenden
Arbeitskräfte (eingesetzten Kontrolleure/innen) verfügen über die aktuelle Qualifikation FLL-
zertifizierte Baumkontrolleure/in oder gleichwertig. (Eigenerklärung zur Bestätigung der
Befähigung und Sachkunde) Die entsprechenden Nachweise im Original oder beglaubigter
Kopie sind dem Auftraggeber im Rahmen der Auftaktbesprechung sowie im Rahmen der
Vertragsdurchführung auf Verlangen vorzulegen.
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit Angebot ist die Eigenerklärung Eigenerklärung
zum öffentlich bestellten Sachverständigen einzureichen: Der Bieter verfügt über eine gültige
Urkunde/ein gültiges Zertifikat einer öffentlichen Bestellung als Sachverständiger (öBSv.) auf
dem Sachgebiet Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau für die Baumpflege,
Verkehrssicherheit von Bäumen, Baumwertermittlung oder besitzt ein gleichwertiges aktuell
gültiges Zertifikat/ gültige Urkunde. (Eigenerklärung zum öffentlich bestellten
Sachverständigen) Auf Verlangen der Vergabestelle ist einzureichen: Für den Fall, dass das
Angebot in die engere Wahl gelangt, ist der gültige Nachweis/das gültige Zertifikat/die gültige
Urkunde der öffentlichen Bestellung auf Verlangen der Vergabestelle nach Ablauf der
Angebotsfrist über den Vergabemarktplatz Brandenburg nachzureichen.
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind ggf. folgende Eigenerklärungen
einzureichen: 1) Eigenerklärung über Unteraufträge/Kapazitäten anderer Unternehmen
(Eignungsleihe) (Formular 4.3 EU), (sofern einschlägig). Es sind Angaben zu tätigen, welche
Teile des Auftrages das Unternehmen, unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben
beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV) bzw. welche Kapazitäten anderer Unternehmen im
Rahmen der Eignungsleihe beabsichtigt sind in Anspruch zu nehmen (sofern einschlägig).
Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50
VgV möglich. Sofern eine Eignungsleihe bzgl. der wirtschaftlichen, finanziellen, technischen
und beruflichen Leistungsfähigkeit vorgenommen wird, sind die diesbezüglichen
Eignungsnachweise des anderen Unternehmens in Form einer Eigenerklärung beizulegen
(sofern einschlägig). Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich. 2) Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle sind für jeden benannten Unterauftragnehmer / Eignungsverleiher separat
einzureichen: - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formular 4.4 EU) -
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
(Formular 4.1 EU) - Eigenerklärung EU-Sanktion Russland gem. Verordnung (EU) 2022/576
des Rates (Formular 4.12) - Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer
/Nachunternehmer/Verleiher von Arbeitskräften und (ggf. weiteren) Nachunternehmern oder
Verleihern (Formular 5.4).
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angaben zur Abfrage von Eintragungen aus dem
Wettbewerbsregister: Der Auftraggeber wird für den Wirtschaftsteilnehmer, auf dessen
Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister gem. §
6 WRegG bei der Registerbehörde anfordern. Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten haben
daher auf Anforderung des Auftraggebers einen vergleichbaren Nachweis nach Maßgabe der
Rechtsvorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es ist mindestens eine (1) unternehmensbezogene
geeignete Referenz aus den letzten 3 Jahren (rückwirkend ab Ende der Angebotsfrist), die mit
dem vorliegendem Auftragsgegenstand vergleichbar ist mit dem Angebot einzureichen:
Vergleichbar meint hier, dass es sich bei der Referenz um einen Auftrag mit einem jährlichen
Nettoauftragswert eines Vertrages oder im Falle einer Rahmenvereinbarung mit einem
jährlichen Nettoabrufwert i.H.v.: für Los 1 bis 5 von jeweils mind. 90.000 Euro (netto) pro Jahr,
für Los Friedhof von mind. 60.000 Euro (netto) pro Jahr handelt. Die Referenz muss den in
dieser Ausschreibung um-fassenden Tätigkeitsbereich von Baumkontrollarbeiten nach VTA
bzw. FLL-Baumkontrollrichtlinie an Straßen und auf öffentlichen Grünflächen belegen. Auch
nicht abgeschlossene Referenzen werden gewer-tet. Maßgeblich ist in diesem Fall, dass diese
Refe-renz mindestens einen (1) abgeschlossenen Jahres-zyklus nachweist. Bei der Abgabe
von Angeboten eines Bieters auf mehrere oder alle Lose, ist insgesamt mindestens eine (1)
Referenz zu benennen. Umfasst die eingereichte, mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare
Referenz für ein Los einen Auftragswert von über 90.000 Euro pro Jahr, kann sie ebenfalls als
Referenz für alle ande-ren Lose verwendet werden. Die Einreichung einer Referenz mit einem
Auftragswert von unter 90.000 Euro netto pro Jahr, jedoch über 60.000 Euro netto pro Jahr, ist
lediglich für das Los Friedhof anwendbar. Folgende Angaben sind zu tätigen:
Auftragsgegenstand: Leistungszeitraum: von bis Nettoauftragswert / Nettoabrufwert pro Jahr
ca. Beschreibung der Leistung: Auftraggeber: Abteilung des Auftraggebers (ggf.
Ansprechpartner) und Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer): Vorgangsnummer (sofern
vorhanden): Siehe Eigenerklärung Referenzen Unternehmen (Formular 4.6) in den
Vergabeunterlagen
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Zuschlag erfolgt entsprechend § 58 Abs. 1 VgV. Demnach wird der
Zuschlag auf das wirtschaftlichste verbindliche Angebot erteilt. Das wirtschaftlichste Angebot
wird nach folgenden Kriterien ermittelt: - Preis zu 100 % Die Wertung der Angebote erfolgt
über die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes auf je ein Los. Sofern nicht ausdrücklich
anders geregelt, werden für die Preiswertung Bruttopreise inkl. Umsatzsteuer oder
Versicherungssteuer gewertet, sofern diese vom Bieter geltend zu machen ist. Für Leistungen
von ausländischen Bietern, für die der Auftraggeber direkt an das Finanzamt die vorgenannten
Steuern abführen muss (sog. Reverse-Charge-Verfahren), wird bei der Angebotswertung die
abzuführende Steuer dem angebotenen Netto-Preis hinzugerechnet.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 06/10/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de
/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJC4/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Die Kommunikation im Rahmen dieser Ausschreibung findet ausschließlich schriftlich
über den Kommunikationsbereich dieses Projektraums des Vergabemarktplatz Brandenburg
statt.
URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJC4
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice
/CXP9YCRHJC4
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 13/10/2026 08:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 65 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: gem. § 56 Abs. 1, 2, 3, 4, 5 VgV
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 13/10/2026 08:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: gem. § 55 As. 2 S. 2 VgV Befugte Personen sind
mindestens zwei Vertreter des (öffentlichen) Auftraggebers.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Mit dem Angebot ist einzureichen: -
Eigenerklärung Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU) - Eigenerklärung der
Bewerber-/Bietergemeinschaft, dass der bezeichnete bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder
gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und im Falle der Auftragserteilung bei der
Durchführung des Vertrages rechtsverbindlich vertritt; der bevollmächtigte Vertreter darf, mit
uneingeschränkter Wirkung, für jedes Mitglied Zahlungen annehmen und alle Mitglieder haften
für die Erfüllung des Vertrages als Gesamtschuldner (Formular 4.2 EU) (sofern einschlägig). -
Eigenerklärung EU-Sanktion Russland gem. Verordnung (EU) 2022/576 des Rates (Formular
4.12) Auf Verlangen ist einzureichen: - Vereinbarung zur Einhaltung der
Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.3 EU) - ggf.
Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmen zur Einhaltung der
Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.4 EU)
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die
zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte
Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die genannte
Vergabestelle zu richten. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf
Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen
Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht
antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des
Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht
durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes
festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung
der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag
ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder
Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1
Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landeshauptstadt Potsdam, Bereich
Vergabemanagement
5.1. Los: LOT-0004
Titel: Potsdam Innenstadt (Los 4)
Beschreibung: Die Landeshauptstadt Potsdam (LHP) mit einer Ausdehnung von ca. 187 km²
Fläche besitzt einen großen und vielseitigen Baumbestand, der hauptsächlich aus
Laubgehölzen besteht. Neben der Innenstadt und den umliegenden Stadtteilen sind auch die
öffentlichen Bäume der Stadtteile Eiche, Grube, Golm, Uetz-Paaren, Marquardt, Satzkorn,
Sacrow-Krampnitz, Fahrland, Neu-Fahrland und Groß Glienicke Bestandteil des Gebiets.
Bäume an den Landes- und Bundesstraßen außerhalb der Ortsteile sind hier nicht
gegenständlich. Administrativ unterteilt sich das Baummanagement in der LHP in 5
Einsatzgebiete sowie zusätzlich dem Los Friedhof. Der öffentliche Baumbestand der LHP
besteht aus Straßenbäumen und aus Bäumen außerhalb des Straßenkörpers (öffentliche
Flächen). Es ist derzeit von etwa 45.200 Straßen- und 57.200 Flächenbäumen sowie 5.000
Friedhofsbäumen auszugehen, deren Altersstruktur folgendermaßen gegliedert ist: - 35 %
über 70 Jahre (Alterungsphase) - 35 % 20-70- Jahre (Reifephase) - 30 % 0-20 Jahre
(Jugendphase) Auch den Bestand auf dem Jüdischen Friedhof, Puschkinallee 18, 14469
Potsdam, in Verwaltung der unteren Denkmalschutzbehörde mit 65 Bäumen gilt es zu
kontrollieren.
Interne Kennung: 4
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 77000000 Dienstleistungen in Landwirtschaft, Forstwirtschft,
Gartenbau, Aquakultur und Bienenzucht
Zusätzliche Einstufung (cpv): 77211500 Baumpflege, 77230000 Dienstleistungen in
Verbindung mit der Forstwirtschaft, 77231500 Forstüberwachung oder -bewertung
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Str. 79/81
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14469
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Erfüllungsort gemäß Definition des jeweiligen Erfüllungsortes.
5.1.3. Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Es wird beabsichtigt eine Rahmenvereinbarung mit
jeweils einem Auftragnehmer pro Los zu schließen. Eine Beschränkung der Anzahl der Lose,
für die ein Bieter ein Angebot einreichen kann, gibt es nicht. Es darf auf alle, mehrere Lose
oder auch nur auf ein ausgewähltes Los geboten werden. Die Lose gliedern sich wie folgt auf:
Los 1: Potsdam Süd-Ost Los 2: Potsdam Süd-West Los 3: Potsdam West Los 4: Potsdam
Innenstadt Los 5: Potsdam Nord Los Friedhof. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf
Mindestmengen ist nicht gegeben. Der Schätzwert des Auftraggebers zum voraussichtlichen
Leistungsabruf beträgt pro Jahr für Los 1: 70.382,50 EUR netto Los 2: 79.600,50 EUR netto
Los 3: 71.168 EUR netto Los 4: 60.822 EUR netto Los 5: 73.819 EUR netto Los Friedhof:
21.300 EUR netto Der Höchstwert/Rahmenobergrenze wird für die gesamte Vertragslaufzeit,
einschließlich der automatischen Verlängerung (maximal 4 Jahre) wie folgt taxiert: Los 1:
281.530 EUR netto Los 2: 318.402 EUR netto Los 3: 284.674 EUR netto Los 4: 243.287 EUR
netto Los 5: 295.277 EUR netto Los Friedhof: 85.200 EUR netto Es wird vor diesem
Hintergrund auf die Vergabeunterlagen verwiesen. Auszug aus dem Vertragsentwurf für jedes
Los: § 6 Vertragslaufzeit und Kündigung (1) Der Vertrag beginnt am 01.08.26, sofern der
Zuschlag jedoch erst danach erteilt wird, am Tag nach Zuschlagserteilung und endet am
31.07.2027. (2) Die Vertragslaufzeit verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr,
wenn nicht der Auftraggeber drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit bzw. der jeweils
verlängerten Vertragslaufzeit kündigt. Der Vertrag endet jedoch spätestens am 31.07.2030. (3)
Bei Erreichen der Rahmenobergrenze endet der Vertrag abweichend von Absatz 1 und Absatz
2, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer über das
Erreichen der Rahmenobergrenze schriftlich informieren. Davon unberührt bleibt die
Möglichkeit des Auftraggebers, in den Grenzen des § 132 GWB vor Erreichen der
Rahmenobergrenze weitere Einzelabrufe zu beauftragen. (4) Das Recht jedes
Vertragspartners, diesen Rahmenvertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer
Kündigungsfrist zu kündigen, bleibt unberührt. Es gelten die gesetzlichen Regelungen. (5) Die
Kündigung muss schriftlich erfolgen. (6) Vor dem Ende der Vertragslaufzeit abgerufene
Leistungen sind auch über das Vertragsende hinaus zu den Bedingungen des Vertrages zu
erfüllen.
5.1.6. Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit Angebot ist die Eigenerklärung Eigenerklärung zur
Bestätigung der Befähigung und Fachkunde (Qualifikation) einzureichen: Der Bieter betraut
ausschließlich qualifiziertes Personal mit der Ausführung des Auftrags. Alle ausführenden
Arbeitskräfte (eingesetzten Kontrolleure/innen) verfügen über die aktuelle Qualifikation FLL-
zertifizierte Baumkontrolleure/in oder gleichwertig. (Eigenerklärung zur Bestätigung der
Befähigung und Sachkunde) Die entsprechenden Nachweise im Original oder beglaubigter
Kopie sind dem Auftraggeber im Rahmen der Auftaktbesprechung sowie im Rahmen der
Vertragsdurchführung auf Verlangen vorzulegen.
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit Angebot ist die Eigenerklärung Eigenerklärung
zum öffentlich bestellten Sachverständigen einzureichen: Der Bieter verfügt über eine gültige
Urkunde/ein gültiges Zertifikat einer öffentlichen Bestellung als Sachverständiger (öBSv.) auf
dem Sachgebiet Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau für die Baumpflege,
Verkehrssicherheit von Bäumen, Baumwertermittlung oder besitzt ein gleichwertiges aktuell
gültiges Zertifikat/ gültige Urkunde. (Eigenerklärung zum öffentlich bestellten
Sachverständigen) Auf Verlangen der Vergabestelle ist einzureichen: Für den Fall, dass das
Angebot in die engere Wahl gelangt, ist der gültige Nachweis/das gültige Zertifikat/die gültige
Urkunde der öffentlichen Bestellung auf Verlangen der Vergabestelle nach Ablauf der
Angebotsfrist über den Vergabemarktplatz Brandenburg nachzureichen.
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind ggf. folgende Eigenerklärungen
einzureichen: 1) Eigenerklärung über Unteraufträge/Kapazitäten anderer Unternehmen
(Eignungsleihe) (Formular 4.3 EU), (sofern einschlägig). Es sind Angaben zu tätigen, welche
Teile des Auftrages das Unternehmen, unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben
beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV) bzw. welche Kapazitäten anderer Unternehmen im
Rahmen der Eignungsleihe beabsichtigt sind in Anspruch zu nehmen (sofern einschlägig).
Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50
VgV möglich. Sofern eine Eignungsleihe bzgl. der wirtschaftlichen, finanziellen, technischen
und beruflichen Leistungsfähigkeit vorgenommen wird, sind die diesbezüglichen
Eignungsnachweise des anderen Unternehmens in Form einer Eigenerklärung beizulegen
(sofern einschlägig). Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich. 2) Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle sind für jeden benannten Unterauftragnehmer / Eignungsverleiher separat
einzureichen: - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formular 4.4 EU) -
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
(Formular 4.1 EU) - Eigenerklärung EU-Sanktion Russland gem. Verordnung (EU) 2022/576
des Rates (Formular 4.12) - Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer
/Nachunternehmer/Verleiher von Arbeitskräften und (ggf. weiteren) Nachunternehmern oder
Verleihern (Formular 5.4).
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angaben zur Abfrage von Eintragungen aus dem
Wettbewerbsregister: Der Auftraggeber wird für den Wirtschaftsteilnehmer, auf dessen
Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister gem. §
6 WRegG bei der Registerbehörde anfordern. Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten haben
daher auf Anforderung des Auftraggebers einen vergleichbaren Nachweis nach Maßgabe der
Rechtsvorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es ist mindestens eine (1) unternehmensbezogene
geeignete Referenz aus den letzten 3 Jahren (rückwirkend ab Ende der Angebotsfrist), die mit
dem vorliegendem Auftragsgegenstand vergleichbar ist mit dem Angebot einzureichen:
Vergleichbar meint hier, dass es sich bei der Referenz um einen Auftrag mit einem jährlichen
Nettoauftragswert eines Vertrages oder im Falle einer Rahmenvereinbarung mit einem
jährlichen Nettoabrufwert i.H.v.: für Los 1 bis 5 von jeweils mind. 90.000 Euro (netto) pro Jahr,
für Los Friedhof von mind. 60.000 Euro (netto) pro Jahr handelt. Die Referenz muss den in
dieser Ausschreibung um-fassenden Tätigkeitsbereich von Baumkontrollarbeiten nach VTA
bzw. FLL-Baumkontrollrichtlinie an Straßen und auf öffentlichen Grünflächen belegen. Auch
nicht abgeschlossene Referenzen werden gewer-tet. Maßgeblich ist in diesem Fall, dass diese
Refe-renz mindestens einen (1) abgeschlossenen Jahres-zyklus nachweist. Bei der Abgabe
von Angeboten eines Bieters auf mehrere oder alle Lose, ist insgesamt mindestens eine (1)
Referenz zu benennen. Umfasst die eingereichte, mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare
Referenz für ein Los einen Auftragswert von über 90.000 Euro pro Jahr, kann sie ebenfalls als
Referenz für alle ande-ren Lose verwendet werden. Die Einreichung einer Referenz mit einem
Auftragswert von unter 90.000 Euro netto pro Jahr, jedoch über 60.000 Euro netto pro Jahr, ist
lediglich für das Los Friedhof anwendbar. Folgende Angaben sind zu tätigen:
Auftragsgegenstand: Leistungszeitraum: von bis Nettoauftragswert / Nettoabrufwert pro Jahr
ca. Beschreibung der Leistung: Auftraggeber: Abteilung des Auftraggebers (ggf.
Ansprechpartner) und Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer): Vorgangsnummer (sofern
vorhanden): Siehe Eigenerklärung Referenzen Unternehmen (Formular 4.6) in den
Vergabeunterlagen
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Zuschlag erfolgt entsprechend § 58 Abs. 1 VgV. Demnach wird der
Zuschlag auf das wirtschaftlichste verbindliche Angebot erteilt. Das wirtschaftlichste Angebot
wird nach folgenden Kriterien ermittelt: - Preis zu 100 % Die Wertung der Angebote erfolgt
über die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes auf je ein Los. Sofern nicht ausdrücklich
anders geregelt, werden für die Preiswertung Bruttopreise inkl. Umsatzsteuer oder
Versicherungssteuer gewertet, sofern diese vom Bieter geltend zu machen ist. Für Leistungen
von ausländischen Bietern, für die der Auftraggeber direkt an das Finanzamt die vorgenannten
Steuern abführen muss (sog. Reverse-Charge-Verfahren), wird bei der Angebotswertung die
abzuführende Steuer dem angebotenen Netto-Preis hinzugerechnet.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 06/10/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de
/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJC4/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Die Kommunikation im Rahmen dieser Ausschreibung findet ausschließlich schriftlich
über den Kommunikationsbereich dieses Projektraums des Vergabemarktplatz Brandenburg
statt.
URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJC4
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice
/CXP9YCRHJC4
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 13/10/2026 08:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 65 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: gem. § 56 Abs. 1, 2, 3, 4, 5 VgV
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 13/10/2026 08:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: gem. § 55 As. 2 S. 2 VgV Befugte Personen sind
mindestens zwei Vertreter des (öffentlichen) Auftraggebers.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Mit dem Angebot ist einzureichen: -
Eigenerklärung Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU) - Eigenerklärung der
Bewerber-/Bietergemeinschaft, dass der bezeichnete bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder
gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und im Falle der Auftragserteilung bei der
Durchführung des Vertrages rechtsverbindlich vertritt; der bevollmächtigte Vertreter darf, mit
uneingeschränkter Wirkung, für jedes Mitglied Zahlungen annehmen und alle Mitglieder haften
für die Erfüllung des Vertrages als Gesamtschuldner (Formular 4.2 EU) (sofern einschlägig). -
Eigenerklärung EU-Sanktion Russland gem. Verordnung (EU) 2022/576 des Rates (Formular
4.12) Auf Verlangen ist einzureichen: - Vereinbarung zur Einhaltung der
Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.3 EU) - ggf.
Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmen zur Einhaltung der
Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.4 EU)
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die
zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte
Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die genannte
Vergabestelle zu richten. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf
Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen
Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht
antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des
Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht
durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes
festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung
der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag
ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder
Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1
Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landeshauptstadt Potsdam, Bereich
Vergabemanagement
5.1. Los: LOT-0005
Titel: Potsdam Nord (Los 5)
Beschreibung: Die Landeshauptstadt Potsdam (LHP) mit einer Ausdehnung von ca. 187 km²
Fläche besitzt einen großen und vielseitigen Baumbestand, der hauptsächlich aus
Laubgehölzen besteht. Neben der Innenstadt und den umliegenden Stadtteilen sind auch die
öffentlichen Bäume der Stadtteile Eiche, Grube, Golm, Uetz-Paaren, Marquardt, Satzkorn,
Sacrow-Krampnitz, Fahrland, Neu-Fahrland und Groß Glienicke Bestandteil des Gebiets.
Bäume an den Landes- und Bundesstraßen außerhalb der Ortsteile sind hier nicht
gegenständlich. Administrativ unterteilt sich das Baummanagement in der LHP in 5
Einsatzgebiete sowie zusätzlich dem Los Friedhof. Der öffentliche Baumbestand der LHP
besteht aus Straßenbäumen und aus Bäumen außerhalb des Straßenkörpers (öffentliche
Flächen). Es ist derzeit von etwa 45.200 Straßen- und 57.200 Flächenbäumen sowie 5.000
Friedhofsbäumen auszugehen, deren Altersstruktur folgendermaßen gegliedert ist: - 35 %
über 70 Jahre (Alterungsphase) - 35 % 20-70- Jahre (Reifephase) - 30 % 0-20 Jahre
(Jugendphase) Auch den Bestand auf dem Jüdischen Friedhof, Puschkinallee 18, 14469
Potsdam, in Verwaltung der unteren Denkmalschutzbehörde mit 65 Bäumen gilt es zu
kontrollieren.
Interne Kennung: 5
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 77000000 Dienstleistungen in Landwirtschaft, Forstwirtschft,
Gartenbau, Aquakultur und Bienenzucht
Zusätzliche Einstufung (cpv): 77211500 Baumpflege, 77230000 Dienstleistungen in
Verbindung mit der Forstwirtschaft, 77231500 Forstüberwachung oder -bewertung
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Str. 79/81
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14469
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Erfüllungsort gemäß Definition des jeweiligen Erfüllungsortes.
5.1.3. Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Es wird beabsichtigt eine Rahmenvereinbarung mit
jeweils einem Auftragnehmer pro Los zu schließen. Eine Beschränkung der Anzahl der Lose,
für die ein Bieter ein Angebot einreichen kann, gibt es nicht. Es darf auf alle, mehrere Lose
oder auch nur auf ein ausgewähltes Los geboten werden. Die Lose gliedern sich wie folgt auf:
Los 1: Potsdam Süd-Ost Los 2: Potsdam Süd-West Los 3: Potsdam West Los 4: Potsdam
Innenstadt Los 5: Potsdam Nord Los Friedhof. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf
Mindestmengen ist nicht gegeben. Der Schätzwert des Auftraggebers zum voraussichtlichen
Leistungsabruf beträgt pro Jahr für Los 1: 70.382,50 EUR netto Los 2: 79.600,50 EUR netto
Los 3: 71.168 EUR netto Los 4: 60.822 EUR netto Los 5: 73.819 EUR netto Los Friedhof:
21.300 EUR netto Der Höchstwert/Rahmenobergrenze wird für die gesamte Vertragslaufzeit,
einschließlich der automatischen Verlängerung (maximal 4 Jahre) wie folgt taxiert: Los 1:
281.530 EUR netto Los 2: 318.402 EUR netto Los 3: 284.674 EUR netto Los 4: 243.287 EUR
netto Los 5: 295.277 EUR netto Los Friedhof: 85.200 EUR netto Es wird vor diesem
Hintergrund auf die Vergabeunterlagen verwiesen. Auszug aus dem Vertragsentwurf für jedes
Los: § 6 Vertragslaufzeit und Kündigung (1) Der Vertrag beginnt am 01.08.26, sofern der
Zuschlag jedoch erst danach erteilt wird, am Tag nach Zuschlagserteilung und endet am
31.07.2027. (2) Die Vertragslaufzeit verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr,
wenn nicht der Auftraggeber drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit bzw. der jeweils
verlängerten Vertragslaufzeit kündigt. Der Vertrag endet jedoch spätestens am 31.07.2030. (3)
Bei Erreichen der Rahmenobergrenze endet der Vertrag abweichend von Absatz 1 und Absatz
2, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer über das
Erreichen der Rahmenobergrenze schriftlich informieren. Davon unberührt bleibt die
Möglichkeit des Auftraggebers, in den Grenzen des § 132 GWB vor Erreichen der
Rahmenobergrenze weitere Einzelabrufe zu beauftragen. (4) Das Recht jedes
Vertragspartners, diesen Rahmenvertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer
Kündigungsfrist zu kündigen, bleibt unberührt. Es gelten die gesetzlichen Regelungen. (5) Die
Kündigung muss schriftlich erfolgen. (6) Vor dem Ende der Vertragslaufzeit abgerufene
Leistungen sind auch über das Vertragsende hinaus zu den Bedingungen des Vertrages zu
erfüllen.
5.1.6. Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit Angebot ist die Eigenerklärung Eigenerklärung zur
Bestätigung der Befähigung und Fachkunde (Qualifikation) einzureichen: Der Bieter betraut
ausschließlich qualifiziertes Personal mit der Ausführung des Auftrags. Alle ausführenden
Arbeitskräfte (eingesetzten Kontrolleure/innen) verfügen über die aktuelle Qualifikation FLL-
zertifizierte Baumkontrolleure/in oder gleichwertig. (Eigenerklärung zur Bestätigung der
Befähigung und Sachkunde) Die entsprechenden Nachweise im Original oder beglaubigter
Kopie sind dem Auftraggeber im Rahmen der Auftaktbesprechung sowie im Rahmen der
Vertragsdurchführung auf Verlangen vorzulegen.
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit Angebot ist die Eigenerklärung Eigenerklärung
zum öffentlich bestellten Sachverständigen einzureichen: Der Bieter verfügt über eine gültige
Urkunde/ein gültiges Zertifikat einer öffentlichen Bestellung als Sachverständiger (öBSv.) auf
dem Sachgebiet Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau für die Baumpflege,
Verkehrssicherheit von Bäumen, Baumwertermittlung oder besitzt ein gleichwertiges aktuell
gültiges Zertifikat/ gültige Urkunde. (Eigenerklärung zum öffentlich bestellten
Sachverständigen) Auf Verlangen der Vergabestelle ist einzureichen: Für den Fall, dass das
Angebot in die engere Wahl gelangt, ist der gültige Nachweis/das gültige Zertifikat/die gültige
Urkunde der öffentlichen Bestellung auf Verlangen der Vergabestelle nach Ablauf der
Angebotsfrist über den Vergabemarktplatz Brandenburg nachzureichen.
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind ggf. folgende Eigenerklärungen
einzureichen: 1) Eigenerklärung über Unteraufträge/Kapazitäten anderer Unternehmen
(Eignungsleihe) (Formular 4.3 EU), (sofern einschlägig). Es sind Angaben zu tätigen, welche
Teile des Auftrages das Unternehmen, unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben
beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV) bzw. welche Kapazitäten anderer Unternehmen im
Rahmen der Eignungsleihe beabsichtigt sind in Anspruch zu nehmen (sofern einschlägig).
Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50
VgV möglich. Sofern eine Eignungsleihe bzgl. der wirtschaftlichen, finanziellen, technischen
und beruflichen Leistungsfähigkeit vorgenommen wird, sind die diesbezüglichen
Eignungsnachweise des anderen Unternehmens in Form einer Eigenerklärung beizulegen
(sofern einschlägig). Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich. 2) Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle sind für jeden benannten Unterauftragnehmer / Eignungsverleiher separat
einzureichen: - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formular 4.4 EU) -
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
(Formular 4.1 EU) - Eigenerklärung EU-Sanktion Russland gem. Verordnung (EU) 2022/576
des Rates (Formular 4.12) - Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer
/Nachunternehmer/Verleiher von Arbeitskräften und (ggf. weiteren) Nachunternehmern oder
Verleihern (Formular 5.4).
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angaben zur Abfrage von Eintragungen aus dem
Wettbewerbsregister: Der Auftraggeber wird für den Wirtschaftsteilnehmer, auf dessen
Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister gem. §
6 WRegG bei der Registerbehörde anfordern. Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten haben
daher auf Anforderung des Auftraggebers einen vergleichbaren Nachweis nach Maßgabe der
Rechtsvorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es ist mindestens eine (1) unternehmensbezogene
geeignete Referenz aus den letzten 3 Jahren (rückwirkend ab Ende der Angebotsfrist), die mit
dem vorliegendem Auftragsgegenstand vergleichbar ist mit dem Angebot einzureichen:
Vergleichbar meint hier, dass es sich bei der Referenz um einen Auftrag mit einem jährlichen
Nettoauftragswert eines Vertrages oder im Falle einer Rahmenvereinbarung mit einem
jährlichen Nettoabrufwert i.H.v.: für Los 1 bis 5 von jeweils mind. 90.000 Euro (netto) pro Jahr,
für Los Friedhof von mind. 60.000 Euro (netto) pro Jahr handelt. Die Referenz muss den in
dieser Ausschreibung um-fassenden Tätigkeitsbereich von Baumkontrollarbeiten nach VTA
bzw. FLL-Baumkontrollrichtlinie an Straßen und auf öffentlichen Grünflächen belegen. Auch
nicht abgeschlossene Referenzen werden gewer-tet. Maßgeblich ist in diesem Fall, dass diese
Refe-renz mindestens einen (1) abgeschlossenen Jahres-zyklus nachweist. Bei der Abgabe
von Angeboten eines Bieters auf mehrere oder alle Lose, ist insgesamt mindestens eine (1)
Referenz zu benennen. Umfasst die eingereichte, mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare
Referenz für ein Los einen Auftragswert von über 90.000 Euro pro Jahr, kann sie ebenfalls als
Referenz für alle ande-ren Lose verwendet werden. Die Einreichung einer Referenz mit einem
Auftragswert von unter 90.000 Euro netto pro Jahr, jedoch über 60.000 Euro netto pro Jahr, ist
lediglich für das Los Friedhof anwendbar. Folgende Angaben sind zu tätigen:
Auftragsgegenstand: Leistungszeitraum: von bis Nettoauftragswert / Nettoabrufwert pro Jahr
ca. Beschreibung der Leistung: Auftraggeber: Abteilung des Auftraggebers (ggf.
Ansprechpartner) und Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer): Vorgangsnummer (sofern
vorhanden): Siehe Eigenerklärung Referenzen Unternehmen (Formular 4.6) in den
Vergabeunterlagen
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Zuschlag erfolgt entsprechend § 58 Abs. 1 VgV. Demnach wird der
Zuschlag auf das wirtschaftlichste verbindliche Angebot erteilt. Das wirtschaftlichste Angebot
wird nach folgenden Kriterien ermittelt: - Preis zu 100 % Die Wertung der Angebote erfolgt
über die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes auf je ein Los. Sofern nicht ausdrücklich
anders geregelt, werden für die Preiswertung Bruttopreise inkl. Umsatzsteuer oder
Versicherungssteuer gewertet, sofern diese vom Bieter geltend zu machen ist. Für Leistungen
von ausländischen Bietern, für die der Auftraggeber direkt an das Finanzamt die vorgenannten
Steuern abführen muss (sog. Reverse-Charge-Verfahren), wird bei der Angebotswertung die
abzuführende Steuer dem angebotenen Netto-Preis hinzugerechnet.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 06/10/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de
/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJC4/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Die Kommunikation im Rahmen dieser Ausschreibung findet ausschließlich schriftlich
über den Kommunikationsbereich dieses Projektraums des Vergabemarktplatz Brandenburg
statt.
URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJC4
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice
/CXP9YCRHJC4
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 13/10/2026 08:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 65 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: gem. § 56 Abs. 1, 2, 3, 4, 5 VgV
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 13/10/2026 08:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: gem. § 55 As. 2 S. 2 VgV Befugte Personen sind
mindestens zwei Vertreter des (öffentlichen) Auftraggebers.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Mit dem Angebot ist einzureichen: -
Eigenerklärung Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU) - Eigenerklärung der
Bewerber-/Bietergemeinschaft, dass der bezeichnete bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder
gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und im Falle der Auftragserteilung bei der
Durchführung des Vertrages rechtsverbindlich vertritt; der bevollmächtigte Vertreter darf, mit
uneingeschränkter Wirkung, für jedes Mitglied Zahlungen annehmen und alle Mitglieder haften
für die Erfüllung des Vertrages als Gesamtschuldner (Formular 4.2 EU) (sofern einschlägig). -
Eigenerklärung EU-Sanktion Russland gem. Verordnung (EU) 2022/576 des Rates (Formular
4.12) Auf Verlangen ist einzureichen: - Vereinbarung zur Einhaltung der
Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.3 EU) - ggf.
Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmen zur Einhaltung der
Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.4 EU)
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die
zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte
Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die genannte
Vergabestelle zu richten. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf
Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen
Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht
antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des
Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht
durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes
festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung
der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag
ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder
Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1
Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landeshauptstadt Potsdam, Bereich
Vergabemanagement
5.1. Los: LOT-0006
Titel: Friedhöfe (Los Friedhof)
Beschreibung: Die Landeshauptstadt Potsdam (LHP) mit einer Ausdehnung von ca. 187 km²
Fläche besitzt einen großen und vielseitigen Baumbestand, der hauptsächlich aus
Laubgehölzen besteht. Neben der Innenstadt und den umliegenden Stadtteilen sind auch die
öffentlichen Bäume der Stadtteile Eiche, Grube, Golm, Uetz-Paaren, Marquardt, Satzkorn,
Sacrow-Krampnitz, Fahrland, Neu-Fahrland und Groß Glienicke Bestandteil des Gebiets.
Bäume an den Landes- und Bundesstraßen außerhalb der Ortsteile sind hier nicht
gegenständlich. Administrativ unterteilt sich das Baummanagement in der LHP in 5
Einsatzgebiete sowie zusätzlich dem Los Friedhof. Der öffentliche Baumbestand der LHP
besteht aus Straßenbäumen und aus Bäumen außerhalb des Straßenkörpers (öffentliche
Flächen). Es ist derzeit von etwa 45.200 Straßen- und 57.200 Flächenbäumen sowie 5.000
Friedhofsbäumen auszugehen, deren Altersstruktur folgendermaßen gegliedert ist: - 35 %
über 70 Jahre (Alterungsphase) - 35 % 20-70- Jahre (Reifephase) - 30 % 0-20 Jahre
(Jugendphase) Auch den Bestand auf dem Jüdischen Friedhof, Puschkinallee 18, 14469
Potsdam, in Verwaltung der unteren Denkmalschutzbehörde mit 65 Bäumen gilt es zu
kontrollieren.
Interne Kennung: 6
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 77000000 Dienstleistungen in Landwirtschaft, Forstwirtschft,
Gartenbau, Aquakultur und Bienenzucht
Zusätzliche Einstufung (cpv): 77211500 Baumpflege, 77230000 Dienstleistungen in
Verbindung mit der Forstwirtschaft, 77231500 Forstüberwachung oder -bewertung
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Str. 79/81
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14469
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Erfüllungsort gemäß Definition des jeweiligen Erfüllungsortes.
5.1.3. Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Es wird beabsichtigt eine Rahmenvereinbarung mit
jeweils einem Auftragnehmer pro Los zu schließen. Eine Beschränkung der Anzahl der Lose,
für die ein Bieter ein Angebot einreichen kann, gibt es nicht. Es darf auf alle, mehrere Lose
oder auch nur auf ein ausgewähltes Los geboten werden. Die Lose gliedern sich wie folgt auf:
Los 1: Potsdam Süd-Ost Los 2: Potsdam Süd-West Los 3: Potsdam West Los 4: Potsdam
Innenstadt Los 5: Potsdam Nord Los Friedhof. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf
Mindestmengen ist nicht gegeben. Der Schätzwert des Auftraggebers zum voraussichtlichen
Leistungsabruf beträgt pro Jahr für Los 1: 70.382,50 EUR netto Los 2: 79.600,50 EUR netto
Los 3: 71.168 EUR netto Los 4: 60.822 EUR netto Los 5: 73.819 EUR netto Los Friedhof:
21.300 EUR netto Der Höchstwert/Rahmenobergrenze wird für die gesamte Vertragslaufzeit,
einschließlich der automatischen Verlängerung (maximal 4 Jahre) wie folgt taxiert: Los 1:
281.530 EUR netto Los 2: 318.402 EUR netto Los 3: 284.674 EUR netto Los 4: 243.287 EUR
netto Los 5: 295.277 EUR netto Los Friedhof: 85.200 EUR netto Es wird vor diesem
Hintergrund auf die Vergabeunterlagen verwiesen. Auszug aus dem Vertragsentwurf für jedes
Los: § 6 Vertragslaufzeit und Kündigung (1) Der Vertrag beginnt am 01.08.26, sofern der
Zuschlag jedoch erst danach erteilt wird, am Tag nach Zuschlagserteilung und endet am
31.07.2027. (2) Die Vertragslaufzeit verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr,
wenn nicht der Auftraggeber drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit bzw. der jeweils
verlängerten Vertragslaufzeit kündigt. Der Vertrag endet jedoch spätestens am 31.07.2030. (3)
Bei Erreichen der Rahmenobergrenze endet der Vertrag abweichend von Absatz 1 und Absatz
2, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer über das
Erreichen der Rahmenobergrenze schriftlich informieren. Davon unberührt bleibt die
Möglichkeit des Auftraggebers, in den Grenzen des § 132 GWB vor Erreichen der
Rahmenobergrenze weitere Einzelabrufe zu beauftragen. (4) Das Recht jedes
Vertragspartners, diesen Rahmenvertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer
Kündigungsfrist zu kündigen, bleibt unberührt. Es gelten die gesetzlichen Regelungen. (5) Die
Kündigung muss schriftlich erfolgen. (6) Vor dem Ende der Vertragslaufzeit abgerufene
Leistungen sind auch über das Vertragsende hinaus zu den Bedingungen des Vertrages zu
erfüllen.
5.1.6. Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit Angebot ist die Eigenerklärung Eigenerklärung zur
Bestätigung der Befähigung und Fachkunde (Qualifikation) einzureichen: Der Bieter betraut
ausschließlich qualifiziertes Personal mit der Ausführung des Auftrags. Alle ausführenden
Arbeitskräfte (eingesetzten Kontrolleure/innen) verfügen über die aktuelle Qualifikation FLL-
zertifizierte Baumkontrolleure/in oder gleichwertig. (Eigenerklärung zur Bestätigung der
Befähigung und Sachkunde) Die entsprechenden Nachweise im Original oder beglaubigter
Kopie sind dem Auftraggeber im Rahmen der Auftaktbesprechung sowie im Rahmen der
Vertragsdurchführung auf Verlangen vorzulegen.
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit Angebot ist die Eigenerklärung Eigenerklärung
zum öffentlich bestellten Sachverständigen einzureichen: Der Bieter verfügt über eine gültige
Urkunde/ein gültiges Zertifikat einer öffentlichen Bestellung als Sachverständiger (öBSv.) auf
dem Sachgebiet Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau für die Baumpflege,
Verkehrssicherheit von Bäumen, Baumwertermittlung oder besitzt ein gleichwertiges aktuell
gültiges Zertifikat/ gültige Urkunde. (Eigenerklärung zum öffentlich bestellten
Sachverständigen) Auf Verlangen der Vergabestelle ist einzureichen: Für den Fall, dass das
Angebot in die engere Wahl gelangt, ist der gültige Nachweis/das gültige Zertifikat/die gültige
Urkunde der öffentlichen Bestellung auf Verlangen der Vergabestelle nach Ablauf der
Angebotsfrist über den Vergabemarktplatz Brandenburg nachzureichen.
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Angebot sind ggf. folgende Eigenerklärungen
einzureichen: 1) Eigenerklärung über Unteraufträge/Kapazitäten anderer Unternehmen
(Eignungsleihe) (Formular 4.3 EU), (sofern einschlägig). Es sind Angaben zu tätigen, welche
Teile des Auftrages das Unternehmen, unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben
beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV) bzw. welche Kapazitäten anderer Unternehmen im
Rahmen der Eignungsleihe beabsichtigt sind in Anspruch zu nehmen (sofern einschlägig).
Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50
VgV möglich. Sofern eine Eignungsleihe bzgl. der wirtschaftlichen, finanziellen, technischen
und beruflichen Leistungsfähigkeit vorgenommen wird, sind die diesbezüglichen
Eignungsnachweise des anderen Unternehmens in Form einer Eigenerklärung beizulegen
(sofern einschlägig). Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich. 2) Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle sind für jeden benannten Unterauftragnehmer / Eignungsverleiher separat
einzureichen: - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formular 4.4 EU) -
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
(Formular 4.1 EU) - Eigenerklärung EU-Sanktion Russland gem. Verordnung (EU) 2022/576
des Rates (Formular 4.12) - Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer
/Nachunternehmer/Verleiher von Arbeitskräften und (ggf. weiteren) Nachunternehmern oder
Verleihern (Formular 5.4).
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angaben zur Abfrage von Eintragungen aus dem
Wettbewerbsregister: Der Auftraggeber wird für den Wirtschaftsteilnehmer, auf dessen
Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister gem. §
6 WRegG bei der Registerbehörde anfordern. Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten haben
daher auf Anforderung des Auftraggebers einen vergleichbaren Nachweis nach Maßgabe der
Rechtsvorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es ist mindestens eine (1) unternehmensbezogene
geeignete Referenz aus den letzten 3 Jahren (rückwirkend ab Ende der Angebotsfrist), die mit
dem vorliegendem Auftragsgegenstand vergleichbar ist mit dem Angebot einzureichen:
Vergleichbar meint hier, dass es sich bei der Referenz um einen Auftrag mit einem jährlichen
Nettoauftragswert eines Vertrages oder im Falle einer Rahmenvereinbarung mit einem
jährlichen Nettoabrufwert i.H.v.: für Los 1 bis 5 von jeweils mind. 90.000 Euro (netto) pro Jahr,
für Los Friedhof von mind. 60.000 Euro (netto) pro Jahr handelt. Die Referenz muss den in
dieser Ausschreibung um-fassenden Tätigkeitsbereich von Baumkontrollarbeiten nach VTA
bzw. FLL-Baumkontrollrichtlinie an Straßen und auf öffentlichen Grünflächen belegen. Auch
nicht abgeschlossene Referenzen werden gewer-tet. Maßgeblich ist in diesem Fall, dass diese
Refe-renz mindestens einen (1) abgeschlossenen Jahres-zyklus nachweist. Bei der Abgabe
von Angeboten eines Bieters auf mehrere oder alle Lose, ist insgesamt mindestens eine (1)
Referenz zu benennen. Umfasst die eingereichte, mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare
Referenz für ein Los einen Auftragswert von über 90.000 Euro pro Jahr, kann sie ebenfalls als
Referenz für alle ande-ren Lose verwendet werden. Die Einreichung einer Referenz mit einem
Auftragswert von unter 90.000 Euro netto pro Jahr, jedoch über 60.000 Euro netto pro Jahr, ist
lediglich für das Los Friedhof anwendbar. Folgende Angaben sind zu tätigen:
Auftragsgegenstand: Leistungszeitraum: von bis Nettoauftragswert / Nettoabrufwert pro Jahr
ca. Beschreibung der Leistung: Auftraggeber: Abteilung des Auftraggebers (ggf.
Ansprechpartner) und Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer): Vorgangsnummer (sofern
vorhanden): Siehe Eigenerklärung Referenzen Unternehmen (Formular 4.6) in den
Vergabeunterlagen
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Zuschlag erfolgt entsprechend § 58 Abs. 1 VgV. Demnach wird der
Zuschlag auf das wirtschaftlichste verbindliche Angebot erteilt. Das wirtschaftlichste Angebot
wird nach folgenden Kriterien ermittelt: - Preis zu 100 % Die Wertung der Angebote erfolgt
über die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes auf je ein Los. Sofern nicht ausdrücklich
anders geregelt, werden für die Preiswertung Bruttopreise inkl. Umsatzsteuer oder
Versicherungssteuer gewertet, sofern diese vom Bieter geltend zu machen ist. Für Leistungen
von ausländischen Bietern, für die der Auftraggeber direkt an das Finanzamt die vorgenannten
Steuern abführen muss (sog. Reverse-Charge-Verfahren), wird bei der Angebotswertung die
abzuführende Steuer dem angebotenen Netto-Preis hinzugerechnet.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 06/10/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de
/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJC4/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Die Kommunikation im Rahmen dieser Ausschreibung findet ausschließlich schriftlich
über den Kommunikationsbereich dieses Projektraums des Vergabemarktplatz Brandenburg
statt.
URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJC4
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice
/CXP9YCRHJC4
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 13/10/2026 08:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 65 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: gem. § 56 Abs. 1, 2, 3, 4, 5 VgV
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 13/10/2026 08:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: gem. § 55 As. 2 S. 2 VgV Befugte Personen sind
mindestens zwei Vertreter des (öffentlichen) Auftraggebers.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Mit dem Angebot ist einzureichen: -
Eigenerklärung Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU) - Eigenerklärung der
Bewerber-/Bietergemeinschaft, dass der bezeichnete bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder
gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und im Falle der Auftragserteilung bei der
Durchführung des Vertrages rechtsverbindlich vertritt; der bevollmächtigte Vertreter darf, mit
uneingeschränkter Wirkung, für jedes Mitglied Zahlungen annehmen und alle Mitglieder haften
für die Erfüllung des Vertrages als Gesamtschuldner (Formular 4.2 EU) (sofern einschlägig). -
Eigenerklärung EU-Sanktion Russland gem. Verordnung (EU) 2022/576 des Rates (Formular
4.12) Auf Verlangen ist einzureichen: - Vereinbarung zur Einhaltung der
Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.3 EU) - ggf.
Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmen zur Einhaltung der
Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.4 EU)
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die
zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte
Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die genannte
Vergabestelle zu richten. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf
Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen
Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht
antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des
Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht
durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes
festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung
der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag
ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder
Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1
Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landeshauptstadt Potsdam, Bereich
Vergabemanagement
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
Registrierungsnummer: 12-12992262150119-98
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Str.79/81
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14469
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
E-Mail: zentrale-vergabestelle@rathaus.potsdam.de
Telefon: +49 331289-0
Internetadresse: https://www.potsdam.de/de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Registrierungsnummer: t:03318661719
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
E-Mail: Vergabekammer@MWAEK.Brandenburg.de
Telefon: +49 331866-1610
Fax: +49 331866-1652
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: ba951c78-d866-4246-98db-c4f125c1be0c - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 11/09/2026 13:09:52 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 177/2026
Datum der Veröffentlichung: 14/09/2026
Referenzen:
https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJC4
https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJC4/documents
https://www.potsdam.de/de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202609/ausschreibung-630205-2026-DEU.txt
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