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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Bonn - Deutschland IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung Beratungs- und Unterstützungsleistungen für IPv6-Migrationen in den Behörden und Organisationen des Bundes (IPv6-Experten) -Los 2
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026090701081838847 / 614251-2026
Veröffentlicht :
07.09.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
06.10.2026
Angebotsabgabe bis :
06.10.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
72000000 - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
72100000 - Hardwareberatung
72220000 - Systemberatung und technische Beratung
72222000 - Strategische Prüfung und Planung im Bereich Informationssysteme oder -technologie
72223000 - Prüfung von Informationstechnologieanforderungen
72224000 - Beratung im Bereich Projektleitung
72228000 - Beratung im Bereich Hardware-Integration
72260000 - Dienstleistungen in Verbindung mit Software
DEU-Bonn: Deutschland IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet
und Hilfestellung Beratungs- und Unterstützungsleistungen für
IPv6-Migrationen in den Behörden und Organisationen des Bundes (IPv6-Experten)
-Los 2

2026/S 172/2026 614251

Deutschland IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Beratungs- und Unterstützungsleistungen für IPv6-Migrationen in den Behörden und
Organisationen des Bundes (IPv6-Experten) - Los 2
OJ S 172/2026 07/09/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium
des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI
E-Mail: ZIB@bescha.bund.de
Rechtsform des Erwerbers: Zentrale Regierungsbehörde
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Beratungs- und Unterstützungsleistungen für IPv6-Migrationen in den Behörden und
Organisationen des Bundes (IPv6-Experten) - Los 2
Beschreibung: Gegenstand der Ausschreibung sind Beratungs- und Unterstützungleistungen
für Behörden und Organisationen der Bundesverwaltung bei der Herstellung der IPv6-
Fähigkeit.
Kennung des Verfahrens: f155a632-4ae8-40e2-8ab3-03bc5b11cd7f
Interne Kennung: ZIB 14.16 - 99152/25/VV : 2
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und
Hilfestellung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72100000 Hardwareberatung, 72260000 Dienstleistungen in
Verbindung mit Software, 72220000 Systemberatung und technische Beratung, 72222000
Strategische Prüfung und Planung im Bereich Informationssysteme oder -technologie,
72224000 Beratung im Bereich Projektleitung, 72223000 Prüfung von
Informationstechnologieanforderungen, 72228000 Beratung im Bereich Hardware-Integration

2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Bundesweit
Postleitzahl: Bundesweit
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland

2.1.3. Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 60 522 300,00 EUR

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1. Der Prüfung, ob zwingende oder fakultative Ausschlussgründe
gemäß §§ 123 oder 124 GWB vorliegen, die zum Ausschluss vom Verfahren führen können
bzw. müssen dient das Formular Eigenerklärung Ausschlussgründe . Bestehen Zweifel an
der Richtigkeit der abgegebenen Erklärung, werden diese im Einzelfall aufgeklärt und es kann
die Vorlage von weiteren Nachweisen (z.B. eines behördlichen Führungszeignisses) verlangt
werden. 2. Der Prüfung, ob ein Ausschlussgrund nach Artikel 5k der Verordnung (EU) 833
/2014 vorliegt, der zum Ausschluss vom Verfahren führt, dient das Formular Eigenerklärung
Sanktionen Russland . Bestehen Zweifel an der Richtigkeit der abgegebenen Erklärung,
werden diese im Einzelfall aufgeklärt und es kann die Vorlage von weiteren Nachweisen
verlangt werden. 3. Die vorliegenden Vergabeunterlagen wurden mit Hilfe der
Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
PwC Strategy& (Germany) GmbH, PwC Strategy& (Austria) GmbH und der system.de-System
& Project GmbH erstellt. 4. EIGNUNGSKRITERIEN - TEXTLICHE FORTSETZUNG AUS
FELD BT-750 (Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen): Nachfolgend finden Sie die
vollständige Fortsetzung der Mindestanforderungen und Nachweise zu dem oben unter BT-
750 (Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen) begonnenen Eignungskriterium: Lose 1 und
2 betreffend: Für die Referenzen ist die Vorlage Vordruck_Referenzen zu verwenden.
Nutzen Sie die Vorlage sofern erforderlich bitte mehrfach. Alternativ können Sie eine selbst
erstellte Referenzliste einreichen, wenn die in diesem Vordruck geforderten Angaben
enthalten und übersichtlich dargestellt sind. Es sind nur drei Referenzen gefordert. Es ist
Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer
fehlerhaften Referenz durch eine nach Ende der Teilnahmefrist (betrifft Los 1) bzw. nach Ende
der Angebotsfrist (betrifft Los 2) nachgereichten bedingungsgemäßen Referenz nicht möglich
ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bewerbers nach sich zieht,
empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß
betrachteten Referenzen einzureichen. Das Beschaffungsamt des BMI behält sich darüber
hinaus vor, die angegebenen Referenzen durch Rückfrage bei den in den Referenzen
genannten Ansprechpersonen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht
standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen. Sofern Sie aus
berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben nicht machen können, teilen Sie
diese Gründe dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten
Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des
BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des
Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren)
Nachweises ist nach dem Ablauf der Teilnahmefrist (betrifft Los 1) bzw. nach dem Ablauf der
Angebotsfrist (betrifft Los 2) aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte
berücksichtigen Sie, dass Sie sofern es Ihnen z. B. aus Geheimhaltungsgründen nicht möglich
ist, den konkreten Auftragswert anzugeben, den Wert des Auftrags auch in Margen angeben
können (bspw. > 100.000 oder zwischen 100.000 und 200.000 ). ENDE DER
FORTSETZUNG ZU BT-750 (Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen)
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Nachweis gemäß Vergabeunterlagen

5. Los

5.1. Los: LOT-0000
Titel: Beratungs- und Unterstützungsleistungen für IPv6-Migrationen in den Behörden und
Organisationen des Bundes (IPv6-Experten) - Los 2
Beschreibung: Ziel der Vergabe ist der Abschluss von zwei Rahmenvereinbarungen über
jeweils 1 + (5x 1) Jahr. Hierzu werden insgesamt zwei Lose ausgeschrieben. Die Lose werden
aus systemtechnischen Gründen in den zwei folgenden Vergabeverfahren (VV)
ausgeschrieben: Los 1: Technische Projektleitung, Netzwerk-, Enterprise- und Software-
Architektur, Testing - Ipv6-Experten (Los 1) ZIB 14.16 - 99152/25/VV : 1 Los 2: Netzwerk- und
Informationstechnik, Externe Hardware, IT-Security - IPv6-Experten (Los 2) ZIB 14.16 - 99152
/25/VV : 2 Es erfolgt keine Los-und/oder Zuschlagslimitierung. Gegenstand des vorliegenden
Vergabeverfahrens ist Los 2. Für die unter diesem Los (Los 2) zu erbringenden
vertragsgegenständlichen Leistungen wurde ein Schätzwert in Höhe von 60.522.300,00 Euro
netto, bezogen auf den maximalen Vertragszeitraum von 6 Jahren, ermittelt. Der Höchstwert
entspricht dem Schätzwert.
Interne Kennung: LOT-0000

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und
Hilfestellung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72100000 Hardwareberatung, 72260000 Dienstleistungen in
Verbindung mit Software, 72220000 Systemberatung und technische Beratung, 72222000
Strategische Prüfung und Planung im Bereich Informationssysteme oder -technologie,
72224000 Beratung im Bereich Projektleitung, 72223000 Prüfung von
Informationstechnologieanforderungen, 72228000 Beratung im Bereich Hardware-Integration
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Die grundlegende Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt 12
Monate. Sofern der Höchstwert der Rahmenvereinbarung durch die Bestellungen nicht
erreicht wird, verlängert sich die Laufzeit zu gleichbleibenden Konditionen um ein Jahr, sofern
die Auftraggeberin nicht spätestens drei Monate vor Ablauf der Laufzeit kündigt. Die Laufzeit
der Rahmenvereinbarung beträgt insgesamt aber maximal 6 Jahre. Die Angabe der Laufzeit
der Rahmenvereinbarung (BT-36) von 72 Monaten erfolgt ausschließlich aus technischen
Gründen.

5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Bundesweit
Postleitzahl: Bundesweit
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Laufzeit: 72 Monate

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 5

5.1.5. Wert
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 60 522 300,00 EUR

5.1.6. Allgemeine Informationen

Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#1. Abrufberechtigt sind
neben in dieser Liste aufgeführten Behörden auch alle weiteren Behörden der unmittelbaren
Bundesverwaltung: Auswärtiges Amt Akademie der Künste Alexander-von-Humboldt-Stiftung
Bundesagentur für Arbeit Bundesausgleichsamt Bundesamt für Ausrüstung,
Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr Bundesamt für zentrale Dienste und offene
Vermögensfragen Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bundesamt für Familie und
zivilgesellschaftliche Aufgaben Bundesarbeitsgericht Bundesamt für Infrastruktur,
Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr Bundesakademie für öffentliche
Verwaltung Bundesamt für Logistik und Mobilität Bundesanstalt für Materialforschung und -
prüfung Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Bundesanstalt für Post und
Telekommunikation Deutsche Bundespost Bundesarchiv Bundesamt für soziale Sicherung
Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung Bundesanstalt für Straßenwesen
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Bundesanstalt für Verwaltungsleistungen
Bundesanstalt für Wasserbau Deutsche Bundesbank Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Bundesanstalt für den
Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben Beschaffungsamt des
Bundesministeriums des Innern Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung
Bundeseisenbahnvermögen Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten Bundesinstitut für
Arzneimittel und Medizinprodukte Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die
Informationsfreiheit Bundesanstalt für Gewässerkunde Bundesfinanzhof Bundesamt für Justiz
Bundesamt für Naturschutz Bundesinstitut für Risikobewertung Bundesamt für Strahlenschutz
Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung Bundesamt für Verfassungsschutz
Bundesgerichtshof Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe Bundeskanzler
Helmut Kohl Stiftung Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung Bundesinstitut für
Berufsbildung Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Bundesinstitut für Öffentliche
Gesundheit Bundesinstitut für Sportwissenschaft Bildungszentrum der Bundeswehr
Bundeskriminalamt Bundeskanzleramt Bundeskartellamt Bundesamt für Kartographie und
Geodäsie Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europas Bundeskanzler-
Helmut-Schmidt-Stiftung Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend Bundesministerium für
Digitales und Staatsmodernisierung Bundesministerium der Finanzen Bundesministerium für
Forschung, Technologie und Raumfahrt Bundesministerium für Gesundheit
Bundesministerium des Innern Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Bundesministerium für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit Bundesministerium für Verkehr
Bundesministerium der Verteidigung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Bundesnachrichtendienst
Bundesnetzagentur Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Bundespatentgericht
Bundeszentrale für politische Bildung Bundespolizei Bundespolizeipräsidium
Bundespräsidialamt Bundesrat Bundesregierung Bundesrechnungshof Bundessortenamt

Bundessozialgericht Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Bundesamt für Sicherheit
in der Informationstechnik Bundessprachenamt Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung
Deutscher Bundestag Bundesverwaltungsamt Bundesverfassungsgericht
Bundesverwaltungsgericht Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz Bundeszentralamt für Steuern
Deutsches Archäologisches Institut Stiftung Deutsches Historisches Museum Deutsche
Nationalbibliothek Deutsches Patent- und Markenamt Deutsche Rentenversicherung Bund
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See Deutsche Welle Deutscher
Wetterdienst Eisenbahn-Bundesamt Evangelisches Kirchenamt für die Bundeswehr
Fernstraßen-Bundesamt Filmförderanstalt Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut
für Tiergesundheit Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung Generalbundesanwalt beim
Bundesgerichtshof Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Geheimes Staatsarchiv -
Preußischer Kulturbesitz Generalzolldirektion Stiftung Haus der Geschichte der
Bundesrepublik Deutschland Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Informationstechnikzentrum Bund Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für
Kulturpflanzen Stiftung Jüdisches Museum Berlin Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus
Kraftfahrt-Bundesamt Kreditanstalt für Wiederaufbau Kulturstiftung des Bundes
Kunstverwaltung des Bundes Luftfahrt-Bundesamt Max Rubner-Institut,
Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel Museumsstiftung Post und
Telekommunikation Otto-von-Bismarck-Stiftung Paul-Ehrlich-Institut Physikalisch-Technische
Bundesanstalt Robert Koch-Institut Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung Bundesstiftung
zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Statistisches Bundesamt Stiftung Denkmal für die
ermordeten Juden Europas Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte Stiftung
Bundespräsident Theodor-Heuss-Haus Bundesanstalt Technisches Hilfswerk
Umweltbundesamt Unfallversicherung Bund und Bahn Versorgungsanstalt des Bundes und
der Länder Deutsche Akademie Rom Villa Massimo Johann Heinrich von Thünen-Institut,
Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei Wehrbeauftragter des
Deutschen Bundestages Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Zentrale Stelle für
Informationstechnik im Sicherheitsbereich Zollkriminalamt 2. Die Leistungen werden
deutschlandweit erbracht.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Erfüllung sozialer Zielsetzungen
Beschreibung: Erklärung zur sozialen Nachhaltigkeit von IT
Gefördertes soziales Ziel: Sonstiges

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zum Nachweis der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit reichen Sie bitte mit dem Teilnahmeantrag (betrifft Los 1) bzw. mit
Angebotsabgabe (betrifft Los 2) eine Liste mit mindestens drei geeigneten Referenzen in
Bezug zur gegenständlichen Leistung ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den
Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar. Zu
den Referenzen sind folgende Angaben zu machen: Beschreibung der ausgeführten
Leistungen nach Art und Umfang, einschließlich ob die Leistungen auf Grund einer
Rahmenvereinbarung oder eines Einzelauftrags erbracht wurden, ob die Leistung als Haupt-
oder Unteraufragnehmer erbracht wurde, Umfang der erbrachten Leistungen in
abgerechneten Personentagessätzen (PT), Wert des Auftrages, Zeitraum der

Leistungserbringung, Angabe der zuständigen Kontaktstelle bei der Auftraggeberin der
Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten. Mindestanforderungen (Los 1 und Los 2) Es gelten
die folgenden Mindestanforderungen an die benannten Referenzen: (1) Die Referenzen dürfen
nicht älter als drei Jahre sein (gerechnet vom Datum der letzten Leistungserbringung im
jeweiligen Referenzprojekt bis zum Tag der Auftragsbekanntmachung/Veröffentlichung). (2)
Der Umfang der erbrachten Leistungen umfasst mindestens 25 abgerechnete Personentage
auf Seiten des Leistungserbringers unabhängig davon, ob diese auf Grundlage einer
Rahmenvereinbarung oder mehrere Einzelaufträge für denselben Referenzgeber erbracht
worden sind. (3) Die Referenzaufträge müssen grundsätzlich abgeschlossen sein. Eine nicht
vollständig abgeschlossen Referenzauftrag kann mit entsprechender Erläuterung benannt
werden, wenn er mit seinem bereits abgeschlossenen Teil die Referenzanforderungen erfüllt.
Sofern es sich um Referenzen handelt, die noch nicht abgeschlossen wurden, ist der bisher
erreichte Leistungsstand anzugeben. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach
pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung dieser Referenz. Noch nicht realisierte
Leistungsstände können nicht berücksichtigt werden. Sofern es sich um Referenzen handelt,
die noch nicht abgeschlossen wurden, ist der bisher erreichte Leistungsstand anzugeben. Das
Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die
Anerkennung dieser Referenz. Noch nicht realisierte Leistungsstände können nicht
berücksichtigt werden. Nur Los 1 betreffend: Bewertung der Referenzen zur Begrenzung der
Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden: Geeignete Referenzen,
die die Mindestanforderungen erfüllen, werden nach dem folgenden Maßstab bewertet: 1
Punkt: Die Leistungserbringung umfasst die Beratung und Unterstützung in Bezug auf eine
IPv6-Migration bei einem Unternehmen der Privatwirtschaft oder einer Behörde oder anderen
staatlichen Stelle mit mindestens 500 Mitarbeitenden und umfasst die Migration des
Netzwerks des Unternehmens / der Behörde / staatlichen Stelle. 2 Punkte: Die
Leistungserbringung umfasst die Beratung und Unterstützung in Bezug auf eine IPv6-
Migration bei einem Unternehmen der Privatwirtschaft mit mindestens 1.000 Mitarbeitenden
und umfasst die IPv6-Migration des Netzwerks des Unternehmens und die IPv6-Migration
der eingesetzten Software oder der eingesetzten Hardware des Unternehmens. 3 Punkte: Die
Leistungserbringung umfasst die Beratung und Unterstützung in Bezug auf eine IPv6-
Migration bei einer Behörde oder anderen staatlichen Stelle mit mindestens 1.000
Mitarbeitenden und umfasst die IPv6-Migration des Netzwerks der Behörde / staatlichen Stelle
und die IPv6-Migration der eingesetzten Software oder der eingesetzten Hardware der
Behörde / staatlichen Stelle. Pro Referenz werden die folgenden konkreten Leistungsinhalte
jeweils mit 1 Punkt bewertet: Planung einer IPv6-Migration Migrationsplanung folgt einem
agilen Vorgehensmodell Erstellung eines Entwurfs von Migrationspfaden für die IT-
Landschaft eines Unternehmens, einer Behörde /staatlichen Stelle Prüfung der Integration
neuer Lösungen (entweder Netzwerkarchitekturen oder Softwarelösungen oder -produkte)
Erstellung eines individuellen testplans für die IPv6-Migrationen Erstellung von Definitionen
von Testfällen Sofern eine (Unternehmens)Referenz als Nachweis der technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit im Sinne des Kriterienkatalogs Eignung dienen soll, kann eine
Bewertung als Projektreferenz im Sinne des Kriterienkatalogs Leistung nicht erfolgen, sofern
die Referenzen ein und dasselbe Projekt betreffen. Die für die Bewertung maßgeblichen
Umstände sind in der Darstellung der Referenz bei der Beschreibung der ausgeführten
Leistungen nach Art und Umfang auszuführen. Maximal erreichbare Punktzahl: 3 Referenzen
x 9 Punkte = 27 Punkte Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur
zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen. FORTSETZUNG IM
FREITEXTFELD BT-300: Aufgrund von Zeichenbegrenzungen in diesem Eingabefeld wird der

Text dieses Eignungskriteriums (Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen,BT-750) im Feld
Zusätzliche Angaben zum Verfahren (BT-300) am Ende dieser Bekanntmachung vollständig
fortgesetzt. Die dort aufgeführten Punkte sind untrennbarer Bestandteil dieses Kriteriums.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Los 1 und Los 2: Zum Nachweis der personellen
Leistungsfähigkeit ist die durchschnittliche Anzahl an Beschäftigten und Führungskräften pro
Jahr in den letzten drei Geschäftsjahren im einschlägigen Geschäftsbereich in
Vollzeitäquivalenten (VZÄ) mit dem Teilnahmeantrag (nur Los 1 betreffend) bzw. mit
Angebotsabgabe (nur Los 2 betreffend) anzugeben. Reichen Sie hierzu bitte eine
Eigenerklärung in Form einer selbsterstellten Liste ein. Die durchschnittliche Anzahl an
Fachkräften im einschlägigen Geschäftsbereich pro Geschäftsjahr muss mindestens 25 VZÄ
(Los 1 betreffend) 29 VZÄ (Los 2 betreffend) betragen. Im Falle von Bietergemeinschaften
bzw. der Einbindung anderer Unternehmen im Rahmen einer Eignungsleihe gemäß § 47 VgV,
ist für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. für jedes eignungsverleihende Unternehmen
eine Eigenerklärung in Form einer selbsterstellten Liste einzureichen, welche die jeweiligen
Jahreswerte der letzten drei Geschäftsjahre für jedes Mitglied der Bieterkonstellation belegt.
Die Summe der Beschäftigtenanzahl in den Unternehmen muss die Mindestanzahl erreichen.
Wenn Sie für mehr als ein Los Angebote abgeben, beachten Sie bitte, dass im weiteren Los
die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nur dann gegeben ist, wenn die
Mindestanforderungen an die Beschäftigtenzahl für Los 1 und 2 summiert erfüllt werden.
Sofern Sie aus berechtigten Gründen die Unterlagen nicht beibringen können, teilen Sie diese
Gründe im Angebot dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen
geeigneten Nachweis der personellen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI
entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des
Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren)
Nachweises ist nach dem Ende der Teilnahmefrist (nur Los 1 betreffend) bzw. dem
Angebotsschluss (nur Los 2 betreffend) aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit ist der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (IT-Beratungsleistungen)
für die letzten drei Geschäftsjahre (ein Jahresabschluss muss noch nicht erfolgt sein) mit dem
Teilnahmeantrag (nur Los 1 betreffend) bzw. mit Angebotsabgabe (nur Los 2 betreffend)
anzugeben. Übersenden Sie hierzu bitte eine Eigenerklärung in Form einer selbsterstellten
Liste. Der Umsatz muss mindestens 2.500.000,00 EUR pro Jahr (Los 1 betreffend)
3.000.000,00 EUR pro Jahr (Los 2 betreffend) betragen. Im Falle von Bietergemeinschaften
bzw. der Einbindung anderer Unternehmen im Rahmen einer Eignungsleihe gemäß § 47 VgV
ist für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. für jedes eignungsverleihende Unternehmen
eine Eigenerklärung in Form einer selbsterstellten Liste einzureichen, welche die jeweiligen
Jahreswerte der letzten drei Geschäftsjahre für jedes Mitglied der Bieterkonstellation belegt.
Die Summe der Umsätze der Unternehmen muss den geforderten Mindestumsatz erreichen.
Wenn Sie für mehr als ein Los Angebote abgeben, beachten Sie bitte, dass im weiteren Los
die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nur dann gegeben ist, wenn die
Mindestanforderungen an den Umsatz für Los 1 und 2 summiert erfüllt werden. Sofern Sie aus
berechtigten Gründen die Unterlagen nicht beibringen können, teilen Sie diese Gründe im
Angebot dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten
Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt
des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des
Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren)

Nachweises ist nachdem Ende der Teilnahmefrist (nur Los 1 betreffend) bzw. dem
Angebotsschluss (nur Los 2 betreffend) aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungskennzahl (L)
Beschreibung: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste bedingungsgemäße Angebot erteilt.
Das wirtschaftlichste Angebot wird ausschließlich nach qualitativen Zuschlagskriterien anhand
der Leistungskennzahl (L) bestimmt. Die Leistungskennzahl (L) spiegelt den Erfüllungsgrad
der angebotenen Leistung bezogen auf die Erfahrung und die Fachkenntnisse des für die
Leistungserbringung vorgesehenen Personals (Leistungskriterien) wider. Die
Leistungskennzahl (L) ist die Summe der für die Leistungskriterien erreichten Leistungspunkte.
Im Dokument Kriterienkatalog Leistung sind die Leistungskriterien, die erforderlichen
Nachweise und Erklärungen und das Bewertungsschema dargestellt. Das Angebot mit der
höchsten Leistungskennzahl (L) ist das wirtschaftlichste. Wenn mehrere Angebote, die für den
Zuschlag in Frage kommen, dieselbe Leistungskennzahl (L) besitzen (Qualitätsgleich),
entscheidet das Beschaffungsamt des BMI im Wege des Auslosungsverfahrens über den
Zuschlag. Das Auslosungsverfahren wird im Vieraugenprinzip durchgeführt.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Festpreise gemäß § 58 Abs. 2 Satz 2 VgV
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 0

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.
html?id=888336

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=888336
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/10/2026 11:30:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 8 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Bindefrist beginnt ab Ende der Angebotsfrist.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 06/10/2026 11:31:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit

Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Begründung der Laufzeit der Rahmenvereinbarung: Es liegt ein im Leistungsgegenstand der
Rahmenvereinbarung begründeter Sonderfall vor. Die ausgeschriebenen Beratungs- und
Unterstützungsleistungen dienen der durchgängigen Begleitung der Umstellung der
öffentlichen Verwaltung in Deutschland auf das Internet-Protokoll Version 6 (IPv6). Es handelt
sich dabei um ein langjähriges, eng verzahntes Großprojekt. Die Bündelplanung im IPv6-
Programm des Bundes ist der übergeordnete Zeit- und Migrationsrahmen. Er sorgt dafür, dass
die zahlreichen Netze der Bundesverwaltung nicht unkoordiniert, sondern in strukturierten
Wellen umgestellt werden um somit Inkompatibilitäten und Ausfälle während der
Migrationsphase zu vermeiden. Ein Wechsel des Dienstleisters während der laufenden
Projektphasen würde zu erheblichen Know-how-Verlusten, zeitlichen Verzögerungen sowie
wirtschaftlichen Risiken bei der Systemmigration führen.
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Unternehmen haben einen Anspruch auf
Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren
gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das
Beschaffungsamt des BMI (BeschA). Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß
innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3
S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der
Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber
dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB). Teilt das BeschA dem
Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb
von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der
Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Bieter, deren Angebote für den
Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1
GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser
Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf
elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach
Absendung der Information durch das BeschA. Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich oder
elektronisch an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-
Straße 16, 53113 Bonn einzureichen und zu begründen. Hinweis: Das BeschA ist im Falle
eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen
Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht
auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret

mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als
Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Innern, vertreten
durch das Beschaffungsamt des BMI
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Bundesrepublik Deutschland, vertreten
durch das Bundesministerium des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI

8. Organisationen

8.1. ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium
des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI
Registrierungsnummer: t:0049228996100
Postanschrift: Brühler Straße 3
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: ZIB@bescha.bund.de
Telefon: +49 22899610-3535
Fax: +49 2289961087-1000
Internetadresse: http://www.bescha.bund.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im
Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder
Dienstleistungen vergibt/abschließt
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1. ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Registrierungsnummer: t:022894990
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83

Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: f57957eb-2fbf-4900-9070-76b337f6e413 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 04/09/2026 12:17:36 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 172/2026
Datum der Veröffentlichung: 07/09/2026

Referenzen:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=888336
https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=888336
http://www.bescha.bund.de
http://www.bundeskartellamt.de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202609/ausschreibung-614251-2026-DEU.txt

 
 
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