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Titel :
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DEU-Braunschweig - Deutschland Dienstleistungen von Ingenieurbüros Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen -Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutz Koordination (SiGeKO)
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026081001035171049 / 550823-2026
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Veröffentlicht :
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10.08.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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31.01.2030
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Angebotsabgabe bis :
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09.09.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
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DEU-Braunschweig: Deutschland Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen
-Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutz Koordination (SiGeKO)
2026/S 152/2026 550823
Deutschland Dienstleistungen von Ingenieurbüros Sanierung Labor- und Bürogebäude
Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen - Leistungen der Sicherheits- und
Gesundheitsschutz Koordination (SiGeKO)
OJ S 152/2026 10/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVM
E-Mail: TI-ZVM@DLR.de
Rechtsform des Erwerbers: Organisation, die einen durch einen öffentlichen Auftraggeber
subventionierten Auftrag vergibt
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschaftliche Angelegenheiten
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen -
Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutz Koordination (SiGeKO)
Beschreibung: Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben
Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR die
übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche
Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit
möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in
fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen
Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch
die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst.
Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude
leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle
Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind
alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die
Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen
Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie
der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen
zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch
benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer:
1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare
Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik
Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen/ NF gem. DIN 277 =
NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und
errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in
den letzten 20 Jahren vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz genutzt.
Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite
OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde.
Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als
horizontale Platten durch Stahlbetoninnenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur
im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven,
nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1.
Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer
Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste
Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um
eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer
eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen
Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit
Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich
des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische
Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen
Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die
Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien
Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind
Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische
Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen,
dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch
Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit
dem Qualitätsstandard Silber zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf
und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also
zwei Sitzungen zuvor. Das orliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung
nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht
sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher
sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des
PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch
energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und
Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das
Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten
entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-
Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner
beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist
dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese
Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge
anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss.
Entwurfsplanung: 08/2026-04/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q3 2028-Q4
2029 Start Gebäudebetrieb Q4 2029 Abschluss Maßnahme Q1 2030 Die Gesamtkosten
gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 ; KG 400:
816.880 , KG 500: 99.870 ; KG 600: 8.000 Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung
folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutz
Koordination (SiGeKO); Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in
der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsstufe 1 beauftragt. Die Leistungsstufe 2 wird
stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Kennung des Verfahrens: 588e4a9c-9f08-4d3e-bae9-64bc2bf69a8b
Interne Kennung: SiGeKo (26-0171_P)
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
2.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Robert-Hooke-Str. 5
Stadt: Bremen
Postleitzahl: 28359
Land, Gliederung (NUTS): Bremen, Kreisfreie Stadt (DE501)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Rein nationale Ausschlussgründe: Ausschlussgründe (namentlich §§ 123,
124 GWB [= Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung], § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21
Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder
2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzt) werden
dem deutschen Recht entsprechend geprüft.
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen -
Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutz Koordination (SiGeKO)
Beschreibung: Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben
Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR die
übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche
Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit
möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in
fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen
Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch
die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst.
Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude
leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle
Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind
alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die
Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen
Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie
der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen
zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch
benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer:
1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare
Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik
Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen/ NF gem. DIN 277 =
NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und
errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in
den letzten 20 Jahren vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz genutzt.
Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite
OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde.
Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als
horizontale Platten durch Stahlbetoninnenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur
im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven,
nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1.
Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer
Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste
Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um
eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer
eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen
Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit
Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich
des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische
Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen
Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die
Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien
Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind
Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische
Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen,
dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch
Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit
dem Qualitätsstandard Silber zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf
und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also
zwei Sitzungen zuvor. Das orliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung
nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht
sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher
sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des
PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch
energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und
Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das
Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten
entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-
Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner
beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist
dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese
Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge
anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss.
Entwurfsplanung: 08/2026-04/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q3 2028-Q4
2029 Start Gebäudebetrieb Q4 2029 Abschluss Maßnahme Q1 2030 Die Gesamtkosten
gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 ; KG 400:
816.880 , KG 500: 99.870 ; KG 600: 8.000 Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung
folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutz
Koordination (SiGeKO); Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in
der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsstufe 1 beauftragt. Die Leistungsstufe 2 wird
stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Interne Kennung: LOT-0001 26-0171_P
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden
in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsstufe 1 beauftragt. Die Leistungsstufe 2 wird
stufenweise abgerufen
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Robert-Hooke-Str. 5
Stadt: Bremen
Postleitzahl: 28359
Land, Gliederung (NUTS): Bremen, Kreisfreie Stadt (DE501)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Enddatum der Laufzeit: 31/01/2030
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme# Der Auftraggeber
korrespondiert ausschließlich über die Vergabeplattform. Angebote sind ausschließlich unter
Verwendung der Formblätter möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen
von jedem Mitglied auszufüllen. Die benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen
sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme
der Gesamtmaßnahme (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und
Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der
erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) sowie die
Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt
angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und müssen
hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch dazugerechnet werden. Je Bieter
nur ein Angebot zulässig. Mehrfachbewerbungen bzw. -angebote führen zum Ausschluss vom
Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen/-angebote gelten auch mehrere Bewerbungen
/Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. Bewerber
bzw. Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge bzw. Angebote in Textform nach § 126b des
Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über
die genannte Vergabeplattform. Der Bewerber/Bieter trägt das Risiko der fristgerechten
Übermittlung seines Teilnahmeantrags/Angebots. Zusätzliche bzw. ergänzende
Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt. Die Vergabeunterlagen stehen auf der in
dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zum Download zur Verfügung. Fragen
und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der in
dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zu richten. Verbindliche
Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den
Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist
veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der
Angebotsfrist auf der in dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage zu
informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den
Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die
Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser 6 Kalendertage zu
verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls über die Vergabeplattform
informiert. Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der in dieser
Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die Bewerber/Bieter, die sich freiwillig
registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und
Anmerkungen per E-Mail informiert. Bei Bewerbergemeinschaften sind neben der
Eigenerklärung auch die weiteren geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied
gesondert zu erbringen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende oder unvollständige
Unterlagen gemäß § 56 VgV nachzufordern, erläutern oder vervollständigen zu lassen.
Fehlerhafte Unterlagen werden nicht nachgefordert.
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die
Berufsausübung wird zunächst unter Bezugnahme auf § 44 VgV auf Basis der folgenden
Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt: 1.) Eigenerklärung zum Nachweis der Qualifikation
als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatorxin gemäß Baustellenverordnung (RAB 30
oder gleichwertig) liegt vor. 2.) Basisinformation zum Unternehmen des Bieter (Name, Sitz,
Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. soweit zutreffend zu den an der Bietergemeinschaft
beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil) 3.)
Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bietergemeinschaftsmitglieder zur
gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die Bietergemeinschaft
vertritt. Nachweis der Vertretungsmacht auf Anforderung. 4.) Erklärung zu wirtschaftlichen
Verknüpfungen mit anderen Unternehmen 5.) Erklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach § 123 GWB 6.) Erklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach § 124 GWB 7.) Erklärung über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1
Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz 8.) Für
ausländische Unternehmen in Bezug auf die vorstehenden Punkte 5.) bis 7.): Erklärung, dass
keine Ausschlussgründe vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit
den vorgenannten gesetzlichen Anforderungen vergleichbar sind. 9.) Erklärung zum
Russlandbezug des Bieters / die Bietergemeinschaft sowie von Unterauftragnehmern,
Lieferanten oder eignungsverleihenden Unternehmen. 10.) Erklärung zur Einhaltung der ILO
Kernarbeitsnormen liegt vor 11.) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen
an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung
des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von
Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennung der Nachunternehmer erfolgt im
Rahmen des Teilnahmewettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs. 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine
entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen. 12.) Beabsichtigt
der Bieter im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in
Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV), so hat er diese zu benennen und für
sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bieter muss mit der
Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur
Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser
Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten
anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre
Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften.
Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 45
VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt: Eigenerklärung zu einer
Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und
1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden im Fall der Zuschlagserteilung. Die Versicherung muss für
die gesamte Vertragszeit unterhalten werden. Die Vorlage des Versicherungsnachweises
nach Aufforderung ist zwingende Voraussetzung für die Zuschlagserteilung.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angabe der Mitarbeiterzahl in Bezug auf vollangestelle
technische Mitarbeiter (Ingenieure u. ä.) der letzten drei Jahre für das gesamte Büro des
Bewerbers. Mindestanforderung: durchschnittlich 2 vollangestellte technische Mitarbeitende
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: MINDEST- und AUSSCHLUSSKRITERIEN Die
Eignung der Bewerber im Hinblick auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird
zunächst unter Bezugnahme auf §46 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet
bzw. beurteilt: Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV: Als geeignet werden Bieter
nur dann eingestuft, wenn durch das Referenzprojekt bzw. die Referenzprojekte die folgenden
Mindestanforderungen erfüllt werden: - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine
Sanierungs- oder Umbaumaßnahme im Hochbau. - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich
um eine Schadstoffsanierung (z.B. Asbest, KMF, Minerallwolle, ...) - Das Referenzprojekt ist
vergleichbarer Größenordnung (KG 300 + 400) 1,5 Mio. netto - Bei dem Referenzprojekt
handelt es sich um ein abgeschlossenes (d.h. baulich fertiggestelltes und in Betrieb
genommenes) Projekt. Die Mindestanforderungen können kombiniert über ein einziges
Referenzprojekt oder einzeln bzw. teilkombiniert über bis zu 3 Referenzprojekte erfüllt werden.
Überdies gilt für alle bis zu 3 Referenzprojekte: Das Referenzprojekt wurde nicht vor dem 1.
Januar 2016 in Betrieb genommen und es wurden die Leistungen der SiGeKo erbracht.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Wertungskriterien: 2 Referenzprojekte für die
Projektleitung und 2 Referenzprojekte für die stv. Projektleitung. Details können der
Wertungsmatrix E entnommen werden.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualifikation und Erfahrung des für die Ausführung vorgesehenen Personals -
Gewichtung 50 %
Beschreibung: Wertungskriterien Qualifikation und Erfahrung des für die Ausführung
vorgesehenen Personals: 2 Referenzprojekte für die Projektleitung und 2 Referenzprojekte für
die stv. Projektleitung. Details können der Wertungsmatrix E entnommen werden. (Es werden
je Referenzprojekt für die Projektleitung 15 Punkte und für die stv. Projektleitung 10 Punkte
vergeben; Details zu den Kriterien können der Wertungsmatrix E entnommen werden. Die
Wertungskriterien sowie die Bepunktung für die Qualifikation und Erfahrung des für die
Ausführung vorgesehenen Personals setzen sich wie folgt zusammen: - Bei dem
Referenzprojekt handelt es sich um einen Büro, Labor- oder Forschungsbau (max. 3 Punkte
für PL; max. 2 Punkte für stv. PL) - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine
Sanierungs- oder Umbaumaßnahme im Hochbau. (max. 3 Punkte für PL; max. 2 Punkte für
stv. PL) - Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (KG 300 + 400) 1,5 Mio.
netto. (max. 3 Punkte für PL; max. 2 Punkte für stv. PL) - Bei dem Referenzprojekt handelt es
sich um eine Schadstoffsanierung(z.B. Asbest, KMF, Minerallwolle, ...). (max. 3 Punkte für PL;
max. 2 Punkte für stv. PL) - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um ein abgeschlossenes
(d.h. baulich fertiggestelltes und in Betrieb genommenes) Projekt. (max. 3 Punkte für PL; max.
2 Punkte für stv. PL))
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 50
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorarangebot - Gewichtung 50%
Beschreibung: Honorarangebot
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 50
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen (oder Teile davon) offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E75465576
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E75465576
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 09/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 91 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende oder unvollständige
Unterlagen gemäß § 56 VgV nachzufordern, erläutern oder vervollständigen zu lassen.
Fehlerhafte Unterlagen werden nicht nachgefordert.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 09/09/2026 12:30:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Bund in Bonn
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung
von Rechtsbehelfen: Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist
unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Bieter und
Bewerber können die Unwirksamkeit eines Vertragsschlusses feststellen lassen, wenn der
öffentliche Auftraggeber gegen die Informations- und Wartepflicht aus § 134 GWB verstoßen
hat oder der Auftrag rechtswidrig ohne vorherige Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union vergeben wurde. Wurde der Bewerber / Bieter ohne Vorabinformation
direkt durch den öffentlichen Auftraggeber informiert oder die Auftragsvergabe im EU-
Amtsblatt bekanntgemacht, muss er einen Nachprüfungsantrag innerhalb von 30 Tagen
einlegen, selbst bei unterbliebener Information jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss (§ 135 Abs. 2, Abs. 1 GWB). Neben den vorgenannten Rechtsbehelfsfristen
sind folgende Rügefristen zu beachten: Sieht sich ein am Auftrag interessiertes
Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt,
ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu
rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der
Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung
genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB)
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVM
Registrierungsnummer: Leitweg-ID 992-03005-81
Postanschrift: Lilienthalplatz 7
Stadt: Braunschweig
Postleitzahl: 38108
Land, Gliederung (NUTS): Braunschweig, Kreisfreie Stadt (DE911)
Land: Deutschland
E-Mail: TI-ZVM@DLR.de
Telefon: +49 531 295-2000
Internetadresse: https://www.dlr.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Bund in Bonn
Registrierungsnummer: t:022894990
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228 9499-0
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: a3eca289-f23f-425f-96f1-4cdf6ebb77b4 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 07/08/2026 13:19:52 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 152/2026
Datum der Veröffentlichung: 10/08/2026
Referenzen:
https://www.dlr.de
https://www.subreport.de/E75465576
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202608/ausschreibung-550823-2026-DEU.txt
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