Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Potsdam - Grünflächenpflege
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026080607035067105 / 2083470-2026
Veröffentlicht :
06.08.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
30.09.2026
Angebotsabgabe bis :
30.09.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71620000 - Analysen
71621000 - Technische Analysen oder Beratung
72221000 - Beratung im Bereich Unternehmensanalyse
Grünflächenpflege
Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Bezeichnung Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
Postanschrift Friedrich-Ebert-Str.79/81
Ort 14469 Potsdam
Telefon +49 331289-0
E-Mail zentrale-vergabestelle@rathaus.potsdam.de
URL https://www.potsdam.de/de
Zuschlag erteilende Stelle
die zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen
Elektronisch über diese Vergabeplattform: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJL3
Postalische Angebote oder Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen
Bereitstellung der Vergabeunterlagen
Elektronisch über diese Vergabeplattform: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHJL3/
documents
Art und Umfang der Leistung
1.1 Anlass der vorzunehmenden Beauftragung
Ziel des Gesamtprojektes ist die grundsätzliche Prüfung der Effizienz der Aufgabenwahrneh-mung im Aufgabenfeld
der Grünflächenpflege in den Bereichen 453 Grünflächen und 454 Friedhöfe sowie die Ermittlung einer geeigneten
Organisationsrechtsform für eine effiziente Aufgabenerledigung in der Grünflächenpflege in der Landeshauptstadt Potsdam
(LHP).
Der Fachbereich (FB) 45 Klima, Umwelt und Grünflächen hat den Bereich 501 Organisation und Digitalisierung im Rahmen eines
internen Auftrags mit der Projektplanung und Umsetzung dieser Organisationsuntersuchung beauftragt.
Zur Unterstützung der Organisationsuntersuchung beabsichtigt die LHP, einen externen Dienstleister zu beauftragen.
1.2 Ausgangslage
1.2.1 Beschlusslage
Grundlage für die Durchführung der Organisationsuntersuchung ist ein Beschluss der Stadt-verordnetenversammlung (22-
SVV-0005): "Der Oberbürgermeister wird beauftragt prüfen zu lassen, welche Aufgabenbereiche der Grünflächenpflege
effizienter
in kommunaler Hand aus-geführt werden können und welche Organisationsform dafür geeignet ist."
1.2.2 Allgemeine Ausgangslage
Die LHP unterliegt aktuell einem erheblichen Konsolidierungsdruck. Dieser wird durch ver-schiedene politische Aufträge
(Personalwirtschaftskonzept, Modernisierungsagenda, Haus-haltskonsolidierung) untersetzt. Demgegenüber steht ein
kontinuierlicher Aufgabenzuwachs verursacht durch einen Zuwachs an zu pflegenden Grünflächen von ca. 30 ha bis zum Jahr
2036 sowie eine Verlagerung der Aufgabenschwerpunkte aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels
Die zur Aufgabenerledigung zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen sind derzeit aufgrund des aktuell eingefrorenen
Stellenrahmens im Jahr 2026 limitiert. Dieser Umstand wird verschärft durch den Wegfall eines Teils bisheriger Hilfskräfte
aus dem
Teilhabechan-cengesetzt und altersbedingter Ausfälle beim Bestandspersonal.
Die Ausführung eines Teils der Grünflächenunterhaltungsaufgaben wird derzeit externen Dienstleistern übertragen.
Diese Rahmenbedingungen sind bei der Bearbeitung der geforderten Leistungsbausteine zu berücksichtigen.
1.2.3 Organisatorische Ausgangslage
Das Aufgabenfeld der Grünflächenpflege wird durch zwei Bereiche des Fachbereichs 45 be-arbeitet. Die Grünflächenpflege im
Stadtgebiet wird durch den Bereich 453 Grünflächen wahr-genommen. Die Grünflächenpflege auf den städtischen Friedhöfen
liegt in der Hand des Be-reichs 454 Friedhöfe insbesondere der Arbeitsgruppe 4542 Pflege Friedhöfe. Beide Bereiche sind
organisatorisch dem FB 45 Klima, Umwelt und Grünflächen zugeordnet.
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Grünflächenpflege
VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
Der Bereich 453 gliedert sich in vier Arbeitsgruppen (AG). Der Bereich 454 ist in zwei Arbeits-gruppen unterteilt (siehe
Organigramm). Im Innenverhältnis der LHP ist der FB 45 Auftragge-ber für die AG 5012 Organisationsentwicklung.
Die AG 5012 ist dem Bereich 501 Organisation und Digitalisierung zugeordnet und stellt im Innenverhältnis den Auftragnehmer
dar.
Im Außenverhältnis ist der Bereich 501 Auftraggeber ggü. dem externen Dienstleister.
Dem Bereich 453 sind aktuell rund 75 Beschäftigte zugeordnet. Der AG Pflege Friedhöfe sind rund 29 Beschäftigte zugeordnet.
1.2.4 Technische Ausgangslage
Die LHP nutzt als zentrales Prozessmanagementwerkzeug die Picture-Prozessplattform. Der Auftragnehmer erhält Zugriff auf die
Prozessplattform und ist verpflichtet, gemäß den Modellie-rungsstandards der LHP zu arbeiten.
Für die Aufgabenerfüllung im Bereich 453 werden die Fachverfahren ArcGIS und Archikart genutzt.
1.3 Ziele der Beauftragung
Im Ergebnis des Gesamtprojektes sollen die folgenden Ziele erreicht werden:
a) Prüfung der Effizienz der Aufgabenwahrnehmung in dem Aufgabenfeld Grünflächenpflege in der LHP und ableiten von
Empfehlungen, insbesondere welche Aufgaben künftig effizi-enter durch eigenes Personal oder durch externe Dienstleister
wahrgenommen werden.
b) Ermittlung einer geeigneten Organisationsrechtsform für die künftige Aufgabenwahrneh-mung.
c) Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen zur zukunftsorientierten Organisation der Grünflächenpflege.
2. Beschreibung der Leistungen
2.1 Leistungen im Überblick
Der Auftragnehmer soll die Projektgruppe im Hinblick auf die oben genannten Ziele organisa-torisch und konzeptionell
unterstützen.
Die Aufgaben des externen Auftragnehmers umfassen im Wesentlichen:
zu a) Prüfung der Effizienz der Aufgabenwahrnehmung im Aufgabenfeld der Grünflä-chenpflege in der LHP und ableiten von
Empfehlungen:
1. Analyse der Ausgangslage des Aufgabenbestandes im Aufgabengebiet der Grün-flächenpflege.
2. Analyse der Aufgabenentwicklung bis zum Jahr 2036 (Mengengerüste, Ressour-cen - Finanzen, Personaleinsatz, Technikeinsatz
sowie Organisation der Leis-tungsbeziehungen.
3. Ableitung von Szenarien zur Entwicklung des Aufgabenbestandes bis 2036.
4. Erstellung eines Aufgabenkatalogs für die Aufgaben im Aufgabenfeld Grünflächen-pflege des FB 45.
5. Durchführung einer Aufgabenzweckkritik.
6. Durchführung einer Aufgabenvollzugskritik mit dem Schwerpunkt Schnittstellen-analyse unter Einbeziehung der Bereiche 453
Grünfläche und 454 Friedhöfe mit dem Ziel zu prüfen, ob eine Optimierung der Schnittstellen und eine Erhöhung der
Effizienz der
Aufgabenwahrnehmung erzielt werden kann.
7. Prüfung welche bisher extern erbrachten Leistungen ggf. mit eigenen Kräften und eigener Technik effizienter und effektiver
erbracht werden können und erbracht werden müssen.
8. Entwicklung von Vorschlägen zur optimalen Aufteilung der Aufgabenerledigung zwischen internen Einheiten und externen
Dienstleistern.
9. Aufzeigen von Varianten für eine zukunftsorientierte Aufbauorganisation im Aufga-benfeld der Grünflächenpflege in der LHP
vor
dem Hintergrund des optimierten Aufgabenbestandes der Grünflächenpflege in der LHP.
zu b) Ermittlung einer geeigneten Organisationsrechtsform für die künftige Aufgaben-wahrnehmung.
1. Kriterien gestützte Untersuchung und Bewertung von Varianten für eine zukunfts-orientierte Organisationsrechtsform für die
Aufgaben der Grünflächenpflege vor dem Hintergrund des aktuellen Aufgabenbestandes im Jahr 2026 sowie der in a) entwickelten
Aufgabenzuwachsszenarien (für die Jahre 2031 und 2036)
o Regiebetrieb (Kernverwaltung/Status quo),
o Eigenbetrieb und
o GmbH.
2. Als Kriterien anzusetzen sind insb. Effizienz- und Effektivitätskriterien, z.B. Qualität der Leistungserbringung,
Steuerbarkeit der
Leistungserbringung, Kosten der Über-führung in die jeweilige Organisationsrechtsform.
3. Bewertung der Vor- und Nachteile sowie der Chancen und Risiken der Organisati-onsrechtsformen.
4. Gesamtbewertung der Eignung der Rechtsformen für die Umsetzung in der LHP und Ableitung einer Vorzugsvariante.
zu c) Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen zur zukunftsorientierten Organisati-on der Grünflächenpflege.
1. Ableitung einer Empfehlung für die künftige Organisationsrechtsform für die Wahr-nehmung der Aufgaben der
Grünflächenpflege.
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Grünflächenpflege
VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
2. Erarbeitung eines Vorschlags für eine künftige Aufbauorganisation der Grünflä-chenpflege in der bevorzugten
Organisationsrechtsform.
3. Ableitung von Optimierungsansätzen und Handlungsempfehlungen mit Blick auf eine effiziente Aufgabenerledigung
(Ablauforganisation) der Grünflächenpflege im FB 45 bis zum Jahr 2036.
4. Ableitung von Empfehlungen, welche Aufgaben im Aufgabenfeld der Grünflächen-pflege effizienter durch externe Dienstleister
und welche effizienter durch interne Einheiten erbracht werden können.
5. Ermittlung von Kennzahlen zur Entscheidungsunterstützung für die Ermittlung von Ressourcenbedarfen (z.B. ab x ha, sind y
Personal, Technik und Finanzmittel be-reitzustellen).
6. Ableitung für eine Personalbedarfsschätzung und die Quantifizierung der Technik-bedarfe in Abhängigkeit der Ergebnisse
aus a)
und b) für den optimierten Aufga-benbestand nach der Aufgabenvollzugs- und zweckkritik.
7. Ableitung einer Kostenschätzung für die jährlich zu veranschlagenden finanziellen Ressourcen für die Umsetzung der
Vorzugsvariante.
Die oben genannten Leistungsbausteine werden im Folgenden konkretisiert. Dabei ist zu be-achten, dass diese zum Teil parallel
zueinander abzuarbeiten sind, da verschiedene inhaltli-che Abhängigkeiten bestehen.
2.2 Leistungsbaustein 1 - Prüfung der Effizienz der Aufgabenwahrneh-mung
Der Auftragnehmer soll unter Berücksichtigung der allgemeinrechtlichen Anforderungen eine Prüfung der Effizienz der
Aufgabenwahrnehmung vornehmen. Dabei sind die folgenden Ar-beitspakete umzusetzen:
a. Systematische Erfassung der Ausgangslage der Grünflächenpflege inkl. der Pfle-ge der Stadtbäume in der LHP. Mindestens
zu betrachten sind dabei die verfügba-ren Ressourcen, der Aufgabenbestand, die aktuelle Aufbauorganisation, die recht-lichen
Auftragsgrundlagen sowie zugrunde gelegte Pflegestandards. Der AG er-wartet vom AN eine entsprechende Beratung im Hinblick
auf mögliche weitere Kri-terien.
b. Ermittlung der Aufgabenentwicklung sowie der zu bewirtschafteten Flächen in ei-nem mittelfristigen Planungszeitraum (bis
2036)
vor dem Hintergrund der beste-henden Rahmenbedingungen (z.B. Aufgaben u. Flächenzuwächse durch die Übernahme neuer
Stadteile (Krampnitz).
c. Erarbeitung eines Aufgabenkataloges der sowohl den IST-Zustand als auch die in 2. ermittelten mittelfristigen
Aufgabenzuwächse quantitativ darstellt.
d. Abgleich der vorhandenen Ressourcensituation (Personal, Finanzen, Betriebsmit-tel) mit dem Aufgabenkatalog und Darstellung
der Defizite oder Überschüsse.
e. Transparente Darstellung der Aufgaben, welche durch externe Dienstleister und durch eigenes Personal ausgeübt werden.
f. Durchführung einer Aufgabenzweckkritik auf Basis des Aufgabenbestandes.
g. Durchführung einer Aufgabenvollzugskritik mit den Schwerpunkten Schnittstellen-analyse, Verhältnismäßigkeit des
Ressourceneinsatz. Optional kann die Modellie-rung von 1-3 wesentlichen Kernprozessen erforderlich sein.
Im Ergebnis des Leistungsbausteins 1 sind durch den AN die folgenden Ergebnisse vorzule-gen:
- eine kriterienbasierte Darstellung der IST-Situation in Form eines Berichtes
- ein kriterienbasierter Aufgabenkatalog als Basis für die nächsten Arbeitspakete
- ein Vergleich der aktuellen Ressourcensituation mit den durch den Aufgabenkatalog dargestellten Anforderungen im Aufgabenfeld
der Grünflächenpflege in geeigneter Form.
- Dokumentation der Aufgabenzweck- und Aufgabenvollzugskritik in geeigneter Form und Ergänzung des Aufgabenkataloges mit
den erzielten Ergebnissen.
Die Abrechnung der Leistungen erfolgt pauschal.
2.3 Leistungsbaustein 2 - Ermittlung einer geeigneten Organisations-rechtsform für die künftige Aufgabenwahrnehmung
Der Auftragnehmer soll unter Berücksichtigung der allgemeinrechtlichen Anforderungen eine Aufgabenzweck- sowie eine
Aufgabenvollzugskritik vornehmen und auf dieser Basis eine Prü-fung der Effizienz der Organisationsrechtsform sowie die
Entwicklung einer Vorzugsvariante vornehmen. Der Leistungsbaustein beinhaltet die folgenden Arbeitspakete:
a. Darstellung u. Kriterien basierte Bewertung der Organisationsrechtsformen Regie-betrieb, Eigenbetrieb, GmbH für die
Wahrnehmung der Aufgaben der Grünflächen-pflege.
b. Prüfung der Eignung und Effizienz der Organisationsrechtsformen Regiebetrieb, Eigenbetrieb, GmbH für die Erledigung der
ermittelten Aufgaben in der Grünflä-chenpflege sowie Ableitung einer Vorzugsvariante.
c. Ableitung, Schätzung von Personalbedarfen und Betriebsmitteln sowie Finanzres-sourcen für die Vorzugsvariante.
d. Ableitung einer Personalbedarfsschätzung und Quantifizierung der Technikbedarfe für die Vorzugsvariante.
e. Zuordnung der vorhandenen Stellen und der geschätzten Personalbedarfe zur empfohlenen Aufbauorganisation.
f. Ableitung einer Kostenschätzung für die jährlich zu veranschlagenden finanziellen Ressourcen für die Umsetzung der
Vorzugsvariante.
g. Ermittlung von Kennzahlen zur Entscheidungsunterstützung für die Ermittlung von Ressourcenbedarfen vor dem Hintergrund der
Aufgabenentwicklung bis 2036 (z.B. ab x ha, sind y Personal, Technik und Finanzmittel bereitzustellen).
Als Ergebnis des Leistungsbausteins 2 sollen mindestens entstehen:
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Grünflächenpflege
VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
- Erstellung einer SWOT-Analyse zur Eignung und Bewertung der Organisations-rechtsform sowie Beschreibungen der Varianten.
- Dokumentation der Personalbedarfsschätzung in geeigneter Form.
- Erstellung einer Entscheidungsgrundlage für den AN unter Berücksichtigung der in den Punkten a-g erzielten Ergebnisse.
Die Abrechnung der Leistungen erfolgt pauschal.
2.4 Leistungsbaustein 3 - Ableitung konkreter Umsetzungsszenarien und Handlungsempfehlungen
Der Auftragnehmer soll unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Leistungsbausteine 1 und 2 konkrete Umsetzungsszenarien
und Handlungsempfehlungen mit Blick auf Aufbauorganisa-tion und Rechtsform der Vorzugsvarianten entwickeln. Der
Leistungsbaustein beinhaltet die folgenden Arbeitspakete:
a. Ableitung einer konkreten Empfehlung für die künftige Organisationsrechtsform für die Wahrnehmung der Aufgaben der
Grünflächenpflege.
b. Ableitung von Optimierungsansätzen und Handlungsempfehlungen mit Blick auf eine effiziente Aufgabenerledigung (Aufbau- und
Ablauforganisation) der Grünflächenpflege im FB 45 bis zum Jahr 2036.
c. Ableitung von Empfehlungen, welche Aufgaben im Bereich der Grünflächenpflege effi-zienter durch externe Dienstleister und
welche effizienter durch interne Einheiten er-bracht werden können.
d. Erarbeitung von Vorschlägen zur Optimierung der Schnittstellen zwischen den Berei-chen und Arbeitsgruppen des FB 45
hinsichtlich der Ausübung der Aufgaben der Grün-flächenpflege.
e. Erstellung eines Organigramms für die empfohlene Aufbauorganisation.
Als Ergebnis des Leistungsbausteins 3 sollen mindestens entstehen:
- Ein vollständiges Umsetzungskonzept mit Handlungsempfehlungen für die Vor-zugsvariante unter Zusammenfassung der
während der Beauftragung erzielten Er-gebnisse.
- Eine Abschlussdokumentation in Form eines Abschlussberichtes.
Die Abrechnung der Leistungen erfolgt pauschal.
2.5 Projektleitungstätigkeit
Die Projektleitung des Auftragnehmers soll die operative Planung und Steuerung der Leis-tungsbausteine in Zusammenarbeit mit
der Projektleitung des Bereiches 501 sowie der Pro-jektleitung des FB 45 übernehmen. Die Projektleitung des Auftragnehmers
erstellt eine detail-lierte Ablaufplanung zur Realisierung der Auftragsgegenstände und ist für das Projektcontrol-ling und
das
Projektrisikomanagement verantwortlich. Die Projektleitung hat auf einen ange-messenen Ressourceneinsatz hinzuwirken und die
Projektleitung des Auftraggebers bei Ab-weichungen und Risiken zu informieren sowie Gegenmaßnahmen vorzuschlagen.
Der Auftragnehmer ist aufgefordert, eine Kickoff- sowie eine Abschlussveranstaltung inklusive Ergebnispräsentation
durchzuführen.
Darüber hinaus sind zur Erbringung der Leistungen im Rahmen der Informationsgewinnung Interviews sowie die Durchführung von
Workshops vor-zusehen.
Die Projektleitungstätigkeiten sind in die Leistungsbausteine einzupreisen.
2.6 Allgemeine Anforderungen an die Leistungen
Dokumentationen und Konzepte sind in einem gängigen Format in elektronischer Form (Word, Excel, PowerPoint, PDF)
einzureichen. Für den Austausch stellt der Auftragnehmer einen verschlüsselten Übermittlungsweg zur Verfügung.
2.7 Stellung der eingesetzten Mitarbeitenden
Eine Arbeitnehmerüberlassung erfolgt im Zusammenhang mit diesem Verfahren nicht. Der Auftraggeber erteilt dem vom
Auftragnehmer eingesetzten Personal keine Weisungen, diese erfolgen allein vom Auftragnehmer. Soweit eine Auswahl des
vom Auftragnehmer im Rahmen der Vertragserfüllung eingesetzten Personals erfolgt, trifft der Auftragnehmer die notwendige
Entscheidung; namentliche Anforderungen durch den Auftraggeber erfolgen nicht. Ebenso bestimmt der Auftragnehmer
eigenverantwortlich die Verteilung der ihm obliegenden Aufgaben mit dem von ihm eingesetzten Personal. Sofern der
Auftragnehmer einen Personalwechsel beabsichtigt, ist der Auftraggeber unverzüglich darüber in Kenntnis zu setzen.
Das Personal des Auftragnehmers wird nicht in den Arbeitsprozess bzw. die Organisation des Auftraggebers eingegliedert. Der
Auftragnehmer trägt dafür Sorge, dass das Personal des Auftragnehmers die Weisungen/Aufträge durch deren Vorgesetzte
erhält.
3. Steuerung Gesamtprozess
Die Steuerung des Gesamtprozesses erfolgt durch die Leitung des Bereichs 501.
Die Leitung des Bereichs 501 ist zugleich Ansprechpartner der Landeshauptstadt Potsdam für den Auftragnehmer.
In der operativen Umsetzung der einzelnen Leistungsbausteine des Projektes ist die zuständi-ge Sachbearbeitung
Organisationsentwicklung der AG 5012 sowie die Leitung der AG 4533 Ansprechpartner für den Auftragnehmer. Die notwendigen
Mitwirkungsleistungen des Auftrag-gebers werden über die Leitung des FB 45 organisiert und sichergestellt.
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VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
Haupterfüllungsort
Bezeichnung Landeshauptstadt Potsdam
Ort Potsdam
Ausführungsfristen
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
4. Leistungszeitraum und Abrechnung
Es wird beabsichtigt, die Leistungen unmittelbar nach Zuschlagserteilung
in Anspruch zu nehmen. Vom Auftraggeber wird für die dargestellten
Leistungsbausteine eine detaillierte Meilensteinplanung erwartet. Der Abschluss
des Projektes ist für den 01.07.2027 vorgesehen.
Zuschlagskriterien
Kriterium Gewichtung
1. Preis 30
2. Qualität des
Konzeptes
50
3. Qualifikation und
Erfahrung
20
Weitere Informationen zu den
Zuschlagskriterien:
zu 1.)
Bei der Wertung des Gesamtpreises (Bruttogesamtpreis Preisblatt) wird der Preis in
Punkte umgerechnet und mit 30% gewichtet. Dabei erhält
das Angebot mit dem niedrigsten Preis 30 Punkte und ein Angebot mit einem
Gesamtpreis in Höhe des Doppelten des niedrigsten
Gesamtpreises 0 Punkte. Die Ermittlung der Punkte für die anderen Angebote erfolgt an
Hand folgender Formel:
Preispunkte = (30 - 30 x (Angebotssumme Bieter - Angebotssumme niedrigstes
Angebot) / Angebotssumme niedrigstes Angebot))
Ergibt sich bei der Berechnung der Preispunkte ein Minusergebnis, erhält dieses
Angebot auch 0 Punkte. Es können maximal 30 Punkte
erreicht werden. Entsprechend werden die übrigen Angebote ins Verhältnis gesetzt. Die
berechnete Punktzahl wird kaufmännisch auf die
zweite Kommastelle gerundet.
zu 2.)
Mit dem Angebot ist ein entsprechendes Konzept zur Leistungsqualität einzureichen. Die
Seitenanzahl des einzureichenden Konzept sollte 10 DIN A4 Seiten (inkl. Deckblatt,
Inhaltsverzeichnis etc.) nicht überschreiten. Das Konzept ist inhaltlich in die
nachfolgenden Kriterien und Unterkriterien aufzugliedern und entsprechend der
weitergehenden
Erläuterungen in der Bewertungsmatrix inhaltlich auszurichten.
Für die Qualität des Konzeptes sind maximal 4 Wertungspunkte zu erreichen. Die
ermittelte Wertungspunktzahl wird kaufmännisch auf die zweite Kommastelle gerundet.
Wird für die Konzeptqualität eine Mindestpunktzahl von 2 Punkten nicht erreicht, wird das
Angebot ausgeschlossen.
Der Bieter mit der höchsten Wertungspunktzahl erhält 100 Leistungspunkte.
Entsprechend werden die übrigen Angebote ins Verhältnis gesetzt. Anschließend werden
die
ermittelten Leistungspunkte eines jeden Angebotes mit der Gewichtung von 0,5 (gemäß
Gewichtung der Hauptkriterien) bewertet. Dies ergibt für jeden Bieter die erreichte
Leistungspunktzahl für das Kriterium Qualität des Konzeptes.
2a Zeit- und Ablaufplan 15%
2b Konzeptionelle Darstellung 25%
2c Methodische Herangehensweise 20%
2d Kommunikation mit den Akteuren 25%
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Grünflächenpflege
VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
2e Kommunikation mit dem Auftraggeber 15%
zu 3.)
Mit dem Angebot sind durch den Bieter entsprechende Nachweise zur (Berufs-)
Erfahrung und Qualifikationen des für den Auftrag vorgesehenen Projektleiters und des
vorgesehenen Projektteams einzureichen.
Für das Kriterium Qualifikation und Erfahrung sind max. 4 Wertungspunkte zu erreichen.
Die ermittelte Wertungspunktzahl wird kaufmännisch auf die zweite Kommastelle
gerundet.
Der Bieter mit der höchsten Wertungspunktzahl erhält 100 Leistungspunkte.
Entsprechend werden die übrigen Angebote ins Verhältnis gesetzt. Anschließend werden
die
ermittelten Leistungspunkte eines jeden Angebotes mit der Gewichtung von 0,2 %
(gemäß Gewichtung der Hauptkriterien) bewertet. Dies ergibt für jeden Bieter die
erreichte
Leistungspunktzahl für das Kriterium Qualifikation und Erfahrung.
3a Berufserfahrung und fachliche Qualifikation des Projektleiters
(Kurzprofil und Referenzen im Leistungsbereich) 60%
Als Nachweis kann das Formblatt 4.7 "Erklärung zu den Referenzen der Projektleitung"
verwendet werden.
3b Erfahrung und fachliche Qualifikation der geplanten Mitglieder des Projektteams
(Kurzprofil und Referenzen im Leistungsbereich) 40%
Als Nachweis kann das Formblatt 4.8 "Erklärung zu den Referenzen der Projektleitung"
verwendet werden.
Weitere Angaben entnehmen Sie bitte der Bewertungsmatrix.
Nebenangebote
Nebenangebote werden nicht zugelassen.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Sofern nichts anders geregelt ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend.
Mit dem Angebot sind einzureichen:
- Darstellung des Unternehmens (Bieter) unter folgenden Angaben:
Name des Unternehmens:
Rechtsform, Registerart, Nummer der Eintragung, Registergericht, Genehmigungsnummer /-behörde:
Unternehmensträger (z. B. Inhaber, Gesellschafter):
Stammkapital (soweit einschlägig):
Vertretungsberechtigte Personen bzw. Organe (z. B. Geschäftsführer):
Geschäftsfelder des Unternehmens (Formular 4.5)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
> Zusätzliche Unterlagen, die auf gesonderte Verlangen des Auftraggebers einzureichen sind:
- Sofern eine Eignungsleihe bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vorgenommen wird, sind die
diesbezüglichen Eignungsnachweise des anderen Unternehmens sowie deren Erklärung zu 123 ff. GWB (Formular 4.1)
vorzulegen (sofern einschlägig).
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Sofern nichts anders geregelt ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend.
Mit dem Angebot sind einzureichen:
- Eigenerklärung über Unteraufträge /Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) (Formular 4.3) (sofern einschlägig).
Es sind Angaben zu tätigen, welche Teile des Auftrags das Unternehmen, unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben
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Grünflächenpflege
VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
beabsichtigt ( 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV) bzw. welche Kapazitäten anderer Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe beabsichtigt
sind in Anspruch zu nehmen (sofern einschlägig).
- Eigenerklärung (Formular 4.6) in Form einer Liste über mindestens 2 unternehmensbezogenen Referenzen aus den letzten 5
Jahren (rückwirkend ab Angebotsfrist), die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind:
Als vergleichbare Leistung wird angesehen, welche den Grad im Umfang und in der Aufgabenstellung sowie in Organisationen im
öffentlichen Sektor mit einer Gesamtgröße von mindestens 100 Beschäftigen erfüllen.
Hinweis*:
Als Referenz werden auch Leistungszeiträume gewertet, die zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe noch nicht abgeschlossen sind, in
denen jedoch bis zur Abgabe des Angebotes die wesentlichen, mit dem hiesigen Leistungsgegenstand vergleichbaren Leistungen,
erbracht wurden.
Dabei sind folgende Angaben zu machen:
- Auftragsgegenstand
- Leistungszeitraum
- Beschreibung der Leistung:
- Auftragswert ca.
- Kurze Beschreibung des Umsetzungsstandes bei noch nicht abgeschlossenen Referenzprojekten* (beachte v. g. Hinweis)
- Auftraggeber:
- Abteilung des Auftraggebers (ggf. Ansprechpartner) und Kontaktdaten (E-Mail und Telefonnummer):
> Zusätzliche Unterlagen, die auf gesonderte Verlangen des Auftraggebers einzureichen sind:
- Sofern eine Eignungsleihe bzgl. der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vorgenommen wird, sind die
diesbezüglichen
Eignungsnachweise des anderen Unternehmens sowie deren Erklärung zu 123 ff. GWB (Formular 4.1) beizulegen (sofern
einschlägig und das andere Unternehmen bei Angebotsabgabe bekannt ist).
- Verpflichtungserklärung durch Nachunternehmer bzw. bezüglich einer Eignungsleihe (sofern einschlägig und der
Nachunternehmer bzw. das andere Unternehmen bei Angebotsabgabe bereits bekannt ist) (Formular 4.4).
Sonstige
Sofern nichts anders geregelt ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend.
Mit dem Angebot sind einzureichen:
- Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß 123, 124 GWB (Formular 4.1)
- Bietergemeinschaftserklärung (Formular 4.2) (sofern einschlägig)
- Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.3).
> Zusätzliche Unterlagen, die auf gesonderte Verlangen des Auftraggebers einzureichen sind:
- Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmer/Verleiher von Arbeitskräften und (ggf. weiteren)
Nachunternehmern oder Verleihern zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz
(Formular 5.4) (sofern einschlägig).
> Besondere Anforderungen bei der Vergabe von AVV-Leistungen
Gegenstand der Vergabe sind Leistungen der Auftragsverarbeitung gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)
- Die Vertragsparteien gehen davon aus, dass der Auftragnehmer zur Erfüllung des Vertrages keine Verarbeitung
personenbezogener Daten im Auftrag des Auftraggebers wahrnimmt. Sollte sich im Verlauf des Vertrages Gegenteiliges
herausstellen, erklären sich die Vertragsparteien bereits mit Vertragsschluss bereit, eine ergänzende Vereinbarung im Sinne
des
Art. 28 DS-GVO abzuschließen.
> Angaben zur Abfrage von Eintragungen aus dem Wettbewerbsregister: Der Auftraggeber wird für den/die Wirtschaftsteilnehmer,
auf dessen/deren Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister gem. 6 WRegG bei der
Registerbehörde anfordern. Bewerber/Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten haben daher auf Anforderung des Auftraggebers einen
vergleichbaren Nachweis nach Maßgabe der Rechtsvorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, für den/die Wirtschaftsteilnehmer, auf dessen/deren Angebot der Zuschlag erteilt werden
soll,
zusätzlich einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Die vorgenannte Verfahrensweise gilt entsprechend.
Bei der Erarbeitung und Übersendung des Angebots ist zudem Folgendes zu beachten:
1. Die Bieter haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins das Angebot in Schriftform in einem geschlossenen Umschlag
mit dem vorgegebenen Angebotskennzettel versehen bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen.
2. Das Angebot und dessen Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bescheinigungen/Nachweise von nicht
deutschsprachigen Einrichtungen müssen mit beglaubigter Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden.
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Grünflächenpflege
VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
3. Es sollen nur die geforderten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise dem Angebot beigefügt werden. Von der Übersendung
allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. ist bitte abzusehen. Diese werden nicht berücksichtigt.
4. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Angebot in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt,
bei Zweifeln und Bedenken die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen.
5. Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bieter. Der Auftraggeber weist daher
darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom
Bieter oder externen Stellen (Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) jederzeit verlangt oder eingeholt werden
können.
6. Die Angebotsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Es erfolgt keine Entschädigung für die Erstellung einzureichender
Unterlagen bzw. Angeboten.
7. Im Fall von inhaltlichen Widersprüchen zur Auftragsbekanntmachung desselben Auftrags in anderen Bekanntmachungsmedien
gelten einzig die Erklärungen der im Vergabemarktplatz Brandenburg veröffentlichten Bekanntmachung.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Die Abrechnung der Leistungsbausteine/Arbeitspakete, die pauschal angeboten werden, erfolgt nach Abnahme durch den Bereich
501. Weiteres ist 4 des Vertrags zu entnehmen.
Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der
Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.
- Siehe Informationsblätter Datenverarbeitung.
- Ihre Angebotsunterlagen können Sie ausschließlich elektronisch in Textform über den Vergabemarktplatz Brandenburg
einreichen.
- Die Angebotsabgabe per Post oder E-Mail ist nicht zulässig und führt zum Ausschluss.
Schlusstermin für den Eingang der Angebote 30.09.2026 um 09:00 Uhr
Bindefrist des Angebots 23.10.2026
Zusätzliche Angaben
Sofern sich Fragen im Rahmen der Angebotserstellung hinsichtlich der ausgeschriebenen Leistung ergeben, können Bieterfragen
über den "Vergabemarktplatz Brandenburg" gestellt werden. Bieterfragen sollten bis zum 23.09.2026 gestellt werden.
Elektronisches Angebot:
Die elektronische Angebotsabgabe ist über den Projektraum zum Verfahren auf der elektronischen Plattform "Vergabemarktplatz
Brandenburg" vorzunehmen. Voraussetzung ist eine Registrierung als Nutzer und Freischaltung des Projektraumes. Nähere Details
dazu finden sich unter http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/. Bei elektronischer Übermittlung in Textform ist der
Bieter und die natürliche Person, die die Erklärung abgibt, zu benennen; falls vorgegeben, ist das Angebot mit der geforderten
Signatur zu versehen. Das elektronische Angebot ist mit den Anlagen bis zum Ende der Angebotsfrist über die Vergabeplattform
der Vergabestelle zu übermitteln. Eine Angebotsabgabe per Mail ist nicht zulässig.
Um einen fristgemäßen Vertragsbeginn zu gewährleisten, ist die Einhaltung der aktuell gesetzten Angebotsfrist immanent
wichtig.
Die elektronische Angebotsabgabe ist über den Projektraum zum Verfahren auf der elektronischen Plattform "Vergabemarktplatz
Brandenburg" vorzunehmen. Voraussetzung ist eine Registrierung als Nutzer und Freischaltung des Projektraumes. Nähere Details
dazu finden sich unter http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/. Bei elektronischer Übermittlung in Textform ist der
Bieter und die natürliche Person, die die Erklärung abgibt, zu benennen; falls vorgegeben, ist das Angebot mit der geforderten
Signatur zu versehen. Das elektronische Angebot ist mit den Anlagen bis zum Ende der Angebotsfrist über die Vergabeplattform
der Vergabestelle zu übermitteln. Eine Angebotsabgabe per Mail ist nicht zulässig.
(1) Die Kommunikation infolge von Bieterfragen, über sonstige Änderungen o.ä. erfolgt ebenfalls über den Vergabemarktplatz,
so dass sich die Bieter fortlaufend selbst über den Vergabemarktplatz zum Verfahren, den Stand der Vergabeunterlagen, sowie
etwaige Änderungen informieren müssen. Die kostenlose Registrierung zur Teilnahme am Verfahren wird daher empfohlen, da
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Ö-L-501-193-26: Untersuchung einer effizienten Organisationsform der
Grünflächenpflege
VO: UVgO Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
dann der registrierte Bieter automatisch über Änderungen bzw. Nachrichten der Vergabestelle informiert wird. Auch können im
Verfahren Nachrichten an die Vergabestelle gesendet werden.
(2) Sollte sich im Vergabeverfahren ein zusätzlicher Informationsbedarf ergeben, der der Bekanntmachungspflicht unterliegt,
erfolgt eine entsprechende Bekanntmachung. Interessenten haben sich daher bis zum Ablauf der Angebotsfrist über weitere
Bekanntmachungen zu diesem Verfahren stets zu informieren. Bei Registrierung zum Verfahren auf dem Vergabemarktplatz erfolgt
jedoch ebenfalls eine automatische Benachrichtigung über eine Bekanntmachungsänderung oder weitere Bekanntmachungen.
(3) Für die Erstellung von Angeboten sind zwingend die vom Auftraggeber über den Vergabemarktplatz in den Vergabeunterlagen
bereit gestellten Vordrucke/Formulare zu verwenden. Änderungen an diesen Vordrucken/Formularen sind - soweit nicht durch den
Auftraggeber explizit zugelassen - unzulässig und führen zum Ausschluss des Angebots. Im Übrigen gelten die weitergehenden
Anforderungen und Konkretisierungen in den Vergabeunterlagen.
(4) Beteiligt sich eine Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern als Bietergemeinschaft am Verfahren oder wird auf Kapazitäten
und Leistungen Dritter (z. B. Nachunternehmer) zum Nachweis der Eignung oder zur Erfüllung der ausgeschriebenen
Leistungsanforderungen zurück gegriffen, sind die Einzelheiten bezüglich der Voraussetzungen sowie den von diesen
einzureichenden Nachweise und Erklärungen den veröffentlichten Vergabeunterlagen zu entnehmen.
(5) Bei der Erarbeitung und Übersendung des Angebots ist zudem Folgendes zu beachten:
1. Das Angebot und dessen Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bescheinigungen/Nachweise von nicht
deutschsprachigen Einrichtungen müssen mit beglaubigter Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden.
2. Es sollen nur die geforderten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise dem Angebot beigefügt werden. Von der bersendung
allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. ist bitte abzusehen. Diese werden nicht berücksichtigt.
3. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Angebot in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt,
bei Zweifeln und Bedenken die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen.
4. Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bieter. Der Auftraggeber weist daher
darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom
Bieter oder externen Stellen (Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) jederzeit verlangt oder eingeholt werden
können.
5. Die Angebotsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Es erfolgt keine Entschädigung für die Erstellung einzureichender
Unterlagen bzw. Angeboten.
6. Im Fall von inhaltlichen Widersprüchen zur Auftragsbekanntmachung desselben Auftrags in anderen Bekanntmachungsmedien
gelten einzig die Erklärungen der im Vergabemarktplatz Brandenburg veröffentlichten Bekanntmachung.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YCRHJL3

Source: 4 https://service.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/vmp-bb/2026/08/257937.html
Data Acquisition via: p8000001

 
 
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