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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Darmstadt - Deutschland Rohbauarbeiten Informationszentrum Mathildenhöhe Darmstadt -Rohbau
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026072001194620254 / 501266-2026
Veröffentlicht :
20.07.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
25.08.2026
Angebotsabgabe bis :
25.08.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
45223220 - Rohbauarbeiten
DEU-Darmstadt: Deutschland Rohbauarbeiten Informationszentrum
Mathildenhöhe Darmstadt -Rohbau

2026/S 137/2026 501266

Deutschland Rohbauarbeiten Informationszentrum Mathildenhöhe Darmstadt - Rohbau
OJ S 137/2026 20/07/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Bauleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Wissenschaftsstadt Darmstadt vertr. durch Darmstädter
Stadtentwicklungs GmbH & Co.KG (DSE)
E-Mail: vergabe@heag.de
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Informationszentrum Mathildenhöhe Darmstadt - Rohbau
Beschreibung: Das neue Informationszentrum auf der Mathildenhöhe wird zum Markstein der
international bedeutenden Geschichte der Darmstädter Künstlerkolonie. Wie
selbstverständlich positioniert sich der formal reduzierte Neubau, in Form von drei
übereinander gestapelten gläsernen Pavillons, in der wunderschönen Parkanlage des
Osthanges. In seiner Ausrichtung nimmt das Informationszentrum die Flucht des historischen
Ausstellungsgebäudes auf und sucht eine neutrale Mitte im Stadtgefüge zwischen Olbrichweg
und Ateliergebäude. Die Eingangsebene des viergeschossigen Informationszentrum ist offen
und einladend gestaltet, ein Ort zum Ankommen, um sich zu informieren, aber auch ein
idealer Ort zum Verweilen. Über den Windfang betritt man das Foyer, vorbei an Kasse und
Shop gelangt man in das einladende und helle Café des Informationszentrums. Den
Ankommenden bieten sich hier beeindruckende Blicke vom dicht begrünten Park des
Osthanges bis hin zum Ateliergebäude und dessen Garten. Über eine großzügige, zentrale
Wendeltreppe und einen Personenaufzug gelangen die Besucher in die direkt darüber
liegende Ausstellungsebene. Über zwei exzentrisch versetzte Treppenhauskerne wird man in
die oberste Ebene mit dem Seminar- und Veranstaltungsbereich geführt. Auch hier ermöglicht
die Transparenz des dreigeschossigen, gläsernen Pavillons wunderschöne Ausblicke in alle
vier Himmelsrichtungen. Die Garderoben und Sanitäranlagen für die Besucher befinden sich
im Untergeschoss, ebenso wie die erforderlichen Technik- und Lagerräume. Der insgesamt 4-
geschossige Neubau besteht in seiner Grundstruktur aus drei oberirdischen Geschossen und
einem Untergeschoss. Im Erdgeschoss befinden sich neben der Besucherinformation ein
kleiner Shop und ein kleines Bistro im 1. Obergeschoss befindet sich eine Ausstellungsfläche,
im 2. Obergeschoss ist ein Vortragsraum sowie die Mitarbeiterbüros vorgesehen. Die
Erschließung erfolgt über zwei diagonal gegenüberliegend, angeordnete Treppenhäuser
wobei an das westliche Treppenhaus auch ein Aufzug angeschlossen ist. Das Erdgeschoss ist
zusätzlich über eine mittig angeordnete, gewendelte Freitreppe mit dem 1.
Obergeschossverbunden. Das Fußbodenniveau EG (+174,50 mNHN) wird als Baunull
festgelegt. Gebäudekennwerte: Gebäudeklasse: GK 5 NGF (in m2): 1525 m2 BGF (in m2):
1887 m2 BRI (in m3): 7998 m3
Kennung des Verfahrens: e5c650ac-e873-4200-a1bc-837b82d116da

Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45223220 Rohbauarbeiten

2.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Olbrichweg 10-12
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64287
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Zusätzliche Informationen Mit dem Angebot einzureichen sind: 1.
Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A, §§ 123, 124 GWB nicht
vorliegen. Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag
in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.
(Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische
Einzelnachweise. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen
nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation
erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzel-nachweise. Nicht
präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot
die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen. 2. Verpflichtungserklärung zu
Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen (Verpflichtungserklärung (HVTG)) 3.
Eigenerklärung zu Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der aktuellen
Fassung (Erklärung_RUS_Sanktionen). 4. Bietergemeinschaften Bietergemeinschaften sind
zugelassen und werden wie Einzelbieter behandelt, § 6 Abs. 2 Nr. 2 EU VOB/A. Einer
Bietergemeinschaft können maximal drei Wirtschaftsteilnehmer angehören. Sofern
Bietergemeinschaften in den Vergabeunterlagen nicht ausdrücklich genannt werden, sind
unter dem Begriff Bieter auch Bietergemeinschaften zu verstehen. Die nachträgliche Bildung
von Bietergemeinschaften aus zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bietern
/Bietergemeinschaften führt in jedem Fall zwingend zum Angebotsausschluss. 5.
Nachforderung fehlender/fehlerhafter Erklärungen/Nachweise: Die Auftraggeberin behält es
sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen nachzufordern, § 16a Abs. 1 EU VOB/A. 6.
Eignungsleihe: Für den Fall, dass Bieter zum Nachweis der eigenen Eignung auf die
Ressourcen/Mittel von dritten Unternehmen verweisen, ist das Formblatt Verzeichnis der
Leistungen / Kapazitäten anderer Unternehmen und/oder Verpflichtungserklärung anderer
Unternehmen zu verwenden. 7. Bieterfragen dürfen bis 10 Kalendertage vor Angebotsfrist
über das Kommunikationstool der Vergabeplattform gestellt werden. Die Auftraggeberin behält
sich vor, später eingehende Nachrichten nicht zu beantworten. Die Auftraggeberin empfiehlt
dringend, die Angebote mit angemessenem zeitlichen Vorlauf hochzuladen und eventuelle
Restriktionen durch die bietereigene IT-Infrastruktur (Kapazität des zur Verwendung
vorgesehenen Internetanschlusses, Firewalls, etc.) vorab zu prüfen. Auftragsbedingungen:
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
nach § 123 ff. GWB i.V.m § 6e EU VOB/A und Erklärung zur Artikel 5k Absatz 1 der
Verordnung (EU) 833/2014 in der jeweils geltenden Fassung und die Einhaltung des
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes, insbesondere § 22 LKSG, und HVTG.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

vob-a-eu -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption:
Betrug:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Rohbauarbeiten
Beschreibung: Das Bauwerk wird als Stahlbetonkonstruktion mit einer Ortbeton-
Sichtbetonfassade erstellt. Um eine größtmögliche freie Fläche in den einzelnen Geschossen
zu erhalten, beschränken sich die vertikalen Bauteile auf die beiden diagonal
gegenüberliegend angeordneten Treppenhäuser und zwei jeweils über Eck in der anderen
diagonalen angeordnete Stützenpaare. Die Obergeschosse wachsen jeweils um 20 cm je
Richtung, sind also jeweils größer als das drunter liegende Geschoss. Resultierend aus den
nach oben hin größer werdenden Grundrissen, weisen die Stützenstränge ein entsprechender
geschossweiser Versatz auf, da der Abstand der Stützen zur Gebäudeecke in den
Geschossen immer der gleichen bleibt. Das Untergeschoss hat auf der westlichen und
nördlichen Seite jeweils eine unterirdische Ausdehnung gegenüber dem Erdgeschoss. Hier
sind im Westen die Sanitärbereiche und im Norden Abstellräume und TGA untergebracht. Im
mittleren Teil des Untergeschosses befindet sich in einem, um ca. 1,20 m abgesenkten
Bereich für die Haustechnikzentrale. Der mehrgeschossige Bau wird als in sich fugenlose
Stahlbetonkonstruktion ausgebildet und bestehen im Wesentlichen aus den folgenden
Konstruktionselementen: - Flachdecken aus Stahlbeton - Erschließungskernen aus Stahlbeton
- Grundfeste Stahlbeton Stützen Der Lastabtrag erfolgt horizontal über die Stahlbetondecken
und vertikal über die grundfesten Stützen und Wände. Die Erschließungskerne mit Aufzug und

Treppenhäusern gewährleisten den direkten Abtrag der Horizontallasten aus Wind, Erdbeben
und Exzentrizität und somit die Aussteifung des Gebäudes. Aufgrund der großen Spannweiten
der oberen Geschossdecken werden, in den Bereichen, wo es die Statik zulässt, Hohlkörper
(Cobiax) in die bis zu 50 cm dicken Geschossdecken integriert, um auf der einen Seite das
Eigengewicht zu reduzieren und auf der anderen Seite die Deckendurchbiegung zu
minimieren. Die Ausbildung der Gründung erfolgt als Plattengründung. Auf Grund der
Lastkonzentration im Bereich der Stützen, erfolgt die Gründung hier auf Einzelfundamenten,
welche in die Bodenplatte integriert sind. Im Bereich der Treppenhäuser wird die Bodenplatte
entsprechend den statischen Erfordernissen stärker ausgebildet. Kurzzusammenfassung mit
den Hauptpositionen: - Alle zur Rohbauerstellung benötigten Baustelleneinrichtungen sind teil
des Leistungsumfangs (Sanitäranlagen und Sicherungsmaßnahmen erfolgen bauseits). -
Erdarbeiten in geringem Umfang: Herstellen Mediengräben und Schachtgruben: ca. 85,5 m3
Mediengräben verfüllen: ca. 115,02 m3 Rückbau Böschungssicherung Spritzbeton, bis ca. 1m
u. GEL: 39 m2 Arbeitsraumverfüllung Dränbeton: 59 m3 Arbeitsraumverfüllung Kiessand: 360
m3 - Außenwände/Fassade: Die tragenden Struktur des Besucherzentrums wird von einer,
vorgehängten eingefärbten Ortbeton Sichtbetonfassade verkleidet, welche anschließend
scharriert wird. WU-Betonaußenwände teilw. eingefärbter Beton UG: ca. 330 m2 Innere
Tragschale Außenwände Sichtbeton SB 4: ca. 73 m2 Innere Tragschale Stützen Sichtbeton
SB 4: ca. 70 m3 Kerndämmung aus Schaumglas: ca. 360 m2 Äußere Sichtschale
Außenwände Sichtbeton SB 4: ca. 85 m2 Äußere Sichtschale Stützen und umlaufende
Randbalken Sichtbeton SB 4: ca. 75 m3 Scharrierte Sichtbetonfassadenflächen: ca. 460 m2 -
Gründung: Bodenplatte mit Bodenplattenverstärkungen WU-Beton: ca. 200 m3 - Dach:
Ortbeton Hohlkörper-Dach-Deckenplatte: ca. 418 m2 - Geschossdecken: Ortbeton Hohlkörper-
Deckenplatten: 697 m2 Ortbetondeckenplatte d 20-25cm: 341 m2 - Innenwände:
Stahlbetoninnenwände teilw. eingefärbt und SB 4: ca.387 m2 Stahlbetoninnenwände als
Schachtwände eingefärbt und SB 4: ca.536 m2 - Betoneinlegearbeiten sowie
Grundleitungsarbeiten unterhalb der Bodenplatte, Leitungsarbeiten innerhalb der
Geschossdecke, Grundleitungsarbeiten im Außenbereich, Herstellen Retentionszisterne,
Herstellen Versickerungsanlage und Herstellen einer Drainage Ausführungsfrist: Beginn: 12
WT nach Aufforderung. Fertigstellung: innerhalb von 14 Monaten
Interne Kennung: IZM_3_17_00_XRB

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45223220 Rohbauarbeiten

5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Olbrichweg 10-12
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64287
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja

Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch
geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet
für:selbst#

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der
Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von
Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte
auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes
Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die
Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem
Angebot die ausgefüllte 124 - Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen, ggf. ergänzt durch
geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Gelangt das Angebot in die engere Wahl,
sind die Eigenerklärungen des Formblatts 124 auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der
in der Eigenerklärung zur Eignung genannten Bedingungen zuständigen Stelle zu
bestätigen. Erfolgt die Bestätigung nicht innerhalb der Frist, wird das Angebot vom
Vergabeverfahren ausgeschlossen. Dies betrifft insbesondere folgende Unterlagen: Vorlage
eines Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei
der Industrie- und Handelskammer.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der
Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von
Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte
auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes
Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die
Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem
Angebot die ausgefüllte 124 - Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen, ggf. ergänzt durch
geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Gelangt das Angebot in die engere Wahl,
sind die Eigenerklärungen des Formblatts 124 auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der
in der Eigenerklärung zur Eignung genannten Bedingungen zuständigen Stelle zu
bestätigen. Erfolgt die Bestätigung nicht innerhalb der Frist, wird das Angebot vom
Vergabeverfahren ausgeschlossen. Dies betrifft insbesondere folgende Unterlagen:
Eigenerklärung zum Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren (Einzelheiten siehe Formblatt 124 - Eigenerklärung Eignung) soweit es
Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar
sind. Als Mindestbedingung muss ein hieraus berechneter durchschnittliche Jahresumsatz von
mindestens 3,0 Mio. Euro netto vorliegen, ansonsten wird der Bieter ausgeschlossen.
Daneben ist eine Eigenerklärung zur bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung
einzureichen: - für Personenschäden: Deckungssumme mind. 3 Mio. EUR - für Sachschäden:
Deckungssumme mind. 3 Mio. EUR, die bei einem in der EU zugelassenen Versicherer
besteht oder im Auftragsfall in gefordertem Umfang und Höhe abgeschlossen wird. Im Falle

einer Bietergemeinschaft ist eine solche Haftpflichtversicherung für jedes Mitglied
abzuschließen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der
Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von
Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte
auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes
Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die
Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzel-nachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem
Angebot die ausgefüllte 124 - Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen, ggf. ergänzt durch
geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Gelangt das Angebot in die engere Wahl,
sind die Eigenerklärungen des Formblatts 124 auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der
in der Eigenerklärung zur Eignung genannten Bedingungen zuständigen Stelle zu
bestätigen. Erfolgt die Bestätigung nicht innerhalb der Frist, wird das Angebot vom
Vergabeverfahren ausgeschlossen. Dies betrifft insbesondere folgende Unterlagen: - eine
Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte
Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen, - für 3
vergleichbare Referenzen je eine Referenzbescheinigung mit Angaben entsprechend VHB-
Formblatt 444. Eine Leistung ist nur dann vergleichbar, wenn sie die Errichtung eines
Rohbaus im Wert von mindestens 3 Mio Euro (netto) zum Gegenstand hatte. Es werden nur
Referenzen gewertet, bei denen der Abschluss der Leistungserbringung (rechtsgeschäftliche
(Teil-) Abnahme) nicht länger als 5 Jahre zurück liegt. Es gilt der Zeitraum von der
rechtsgeschäftlichen (Teil-) Abnahme des Referenzobjektes bis zum Schlusstermin für den
Eingang der Angebote. - die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra
ausgewiesenem Leitungspersonal angeben (im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahre muss der Bieter mindestens über 30 Beschäftigte verfügt haben), -
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der
Industrie- und Handelskammer, - eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen
Sozialkasse , eine Unbedenklichkeitsbescheinigung bzw. Bescheinigung in Steuersachen des
Finanzamtes sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG oder - eine qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für mich zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen. Diese Nachweise sind ebenfalls von
präqualifizierten Unternehmen einzureichen, wenn das jeweilige Angebot in die engere Wahl
kommt. Daneben ist eine Eigenerklärung abzugeben, wonach der Bieter über eine
Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 (oder gleichwertig) verfügt. Im Falle einer
Bietergemeinschaft müssen alle Mitglieder der Bietergemeinschaft über diese Zertifizierung
verfügen.

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E21718822

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E21718822
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch

Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 25/08/2026 09:30:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen wird über die
Bieterkommunikation kommuniziert. Die Auftraggeberin behält es sich vor, fehlende oder
unvollständige Unterlagen nachzufordern, § 16a Abs. 1 EU VOB/A.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 25/08/2026 09:30:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens
vor der Vergabekammer gelten u. a. die §§ 160 f. GWB. Diese haben folgenden Wortlaut: §
160 Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf
Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen
Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist dar-zulegen, dass
dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden
entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der
Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1

Satz 2 bleibt unberührt, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder
Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. § 161 Form, Inhalt (1) Der Antrag ist
schriftlich oder elektronisch bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu
begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz oder
gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat
einen Empfangsbevollmächtigten im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu benennen. (2) Die
Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten
Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren
Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt
ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten benennen. Ferner wird auf die Frist
gemäß § 135 Abs. 2 GWB hingewiesen. Hiernach kann die Unwirksamkeit eines öffentlichen
Auftrags wegen eines Verstoßes gegen § 134 GWB (Informations- und Wartepflicht) oder
wegen einer Vergabe ohne vorheriger Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt
der EU nur in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat
der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist
zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der
Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Wissenschaftsstadt Darmstadt vertr. durch Darmstädter
Stadtentwicklungs GmbH & Co.KG (DSE)
Registrierungsnummer: Leitweg-ID 00008708
Postanschrift: Mina-Rees-Str. 10
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64295
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
Kontaktperson: HEAG Holding AG
E-Mail: vergabe@heag.de
Telefon: +49 6151 7092538
Internetadresse: https://www.darmstadt.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium
Darmstadt
Registrierungsnummer: 06151126603
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3 Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Stadt: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de
Telefon: +49 6151126603

Fax: +49 6151125816
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: c8e670b5-2f5e-4a20-88ab-bd8143a4eaa3 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 17/07/2026 11:13:57 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 137/2026
Datum der Veröffentlichung: 20/07/2026

Referenzen:
https://www.darmstadt.de
https://www.subreport.de/E21718822
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202607/ausschreibung-501266-2026-DEU.txt

 
 
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