|
Titel :
|
DEU-Braunschweig - Deutschland Kantinen- und Verpflegungsdienste Ganztägliche Gemeinschaftsverpflegung von Asylbegehrenden und Betrieb einer Mitarbeiterkantine für den Standort Oldenburg der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI)
|
|
Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
|
2026061800483935405 / 418273-2026
|
|
Veröffentlicht :
|
18.06.2026
|
|
Anforderung der Unterlagen bis :
|
09.07.2026
|
|
Angebotsabgabe bis :
|
21.07.2026
|
|
Dokumententyp :
|
Ausschreibung
|
|
Produkt-Codes :
|
55500000 - Kantinen- und Verpflegungsdienste
|
DEU-Braunschweig: Deutschland Kantinen- und Verpflegungsdienste
Ganztägliche Gemeinschaftsverpflegung von Asylbegehrenden und Betrieb einer
Mitarbeiterkantine für den Standort Oldenburg der Landesaufnahmebehörde
Niedersachsen (LAB NI)
2026/S 116/2026 418273
Deutschland Kantinen- und Verpflegungsdienste Ganztägliche Gemeinschaftsverpflegung
von Asylbegehrenden und Betrieb einer Mitarbeiterkantine für den Standort Oldenburg der
Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI)
OJ S 116/2026 18/06/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landesaufnahmebehörde Niedersachsen
E-Mail: chris.feuerstab@lzn.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung
des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Ganztägliche Gemeinschaftsverpflegung von Asylbegehrenden und Betrieb einer
Mitarbeiterkantine für den Standort Oldenburg der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen
(LAB NI)
Beschreibung: Der Auftragnehmer soll für die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen die
ganztägliche Verpflegung der Asylbegehrenden sowohl an Wochen- als auch an Sonn- und
Feiertagen und den Betrieb einer Mitarbeiterkantine von Montag bis Freitag (außer gesetzliche
Feiertage in Niedersachsen sowie Heiligabend und Silvester) sowie den Betrieb eines
Snackautomaten am Standort Oldenburg übernehmen. Der Standort Oldenburg wird aktuell
mit einer Kapazität von bis zu 681 Unterbringungsplätzen genutzt. Bei den aufzunehmenden
Personen handelt es sich um Menschen unterschiedlichster nationaler und ethnischer
Herkunft mit den verschiedensten kulturellen, religiösen und politischen Orientierungen.
Familienverbände sind ebenso unterzubringen wie allein Erziehende und allein reisende
Frauen und Männer. Darüber hinaus ist eine Versorgung auch bei temporärer Überbelegung
(vorübergehende Überbelegung um max. 5 % für bis zu 2 Wochen) und/oder in besonderen
Fällen zu gewährleisten. In diesem Fall er-folgt die Abrechnung der Leistung entsprechend
dem Angebotsblatt. Der Standort Oldenburg liegt verkehrstechnisch gut angebunden an der
Autobahn A 29. Einzelne Dienstleistungen wie z. B. der Sicherheitsdienst, die Med.
Versorgung, Soziale Dienste und die Unterhaltsreinigung werden durch externe
Auftragnehmer erbracht. Nähere Einzelheiten zu Art und Umfang des Auftrags sind der
Leistungsbeschreibung - Fachlicher Teil (Teil B) zu entnehmen.
Kennung des Verfahrens: 5b1f1b8a-9f87-4515-9663-1f931c275572
Interne Kennung: 0082-DLG/2026-03.232
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
2.1.2. Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
2.1.3. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 1,00 EUR
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXQ6YYHRATW#
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Auftragsunterlagen
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Ganztägliche Gemeinschaftsverpflegung von Asylbegehrenden und Betrieb einer
Mitarbeiterkantine für den Standort Oldenburg der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen
(LAB NI)
Beschreibung: Der Auftragnehmer soll für die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen die
ganztägliche Verpflegung der Asylbegehrenden sowohl an Wochen- als auch an Sonn- und
Feiertagen und den Betrieb einer Mitarbeiterkantine von Montag bis Freitag (außer gesetzliche
Feiertage in Niedersachsen sowie Heiligabend und Silvester) sowie den Betrieb eines
Snackautomaten am Standort Oldenburg übernehmen. Der Standort Oldenburg wird aktuell
mit einer Kapazität von bis zu 681 Unterbringungsplätzen genutzt. Bei den aufzunehmenden
Personen handelt es sich um Menschen unterschiedlichster nationaler und ethnischer
Herkunft mit den verschiedensten kulturellen, religiösen und politischen Orientierungen.
Familienverbände sind ebenso unterzubringen wie allein Erziehende und allein reisende
Frauen und Männer. Darüber hinaus ist eine Versorgung auch bei temporärer Überbelegung
(vorübergehende Überbelegung um max. 5 % für bis zu 2 Wochen) und/oder in besonderen
Fällen zu gewährleisten. In diesem Fall er-folgt die Abrechnung der Leistung entsprechend
dem Angebotsblatt. Der Standort Oldenburg liegt verkehrstechnisch gut angebunden an der
Autobahn A 29. Einzelne Dienstleistungen wie z. B. der Sicherheitsdienst, die Med.
Versorgung, Soziale Dienste und die Unterhaltsreinigung werden durch externe
Auftragnehmer erbracht. Nähere Einzelheiten zu Art und Umfang des Auftrags sind der
Leistungsbeschreibung - Fachlicher Teil (Teil B) zu entnehmen.
Interne Kennung: 0082-DLG/2026-03.232
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 55500000 Kantinen- und Verpflegungsdienste
5.1.2. Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3. Geschätzte Dauer
Laufzeit: 2 Jahre
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung: Vertragsbeginn ist voraussichtlich der 01.11.2026.
Sollte der Zuschlag später erfolgen, beginnt die Vertragslaufzeit an dem auf den Tag der
Zuschlagserteilung folgenden Werktag. Das Vertragsverhältnis endet zwei (2) Jahre nach
Vertragsbeginn, sofern der Auftraggeber nicht von seinem einseitigen, in seinem freien
Belieben stehenden maximalen 2-maligen Optionsrecht (Gestaltungsrecht) zur Verlängerung
des Vertrages um jeweils bis zu höchstens 12 Monaten Gebrauch macht. Die Ausübung des
Optionsrechts bedarf der Schriftform und wird dem Auftragnehmer spätestens 6 Monate vor
Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit mitgeteilt. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf
Verlängerung. Der Vertrag endet spätestens am 31.10.2030, ohne dass es einer Kündigung
bedarf. Für die ersten sechs (6) Monate gilt eine Probezeit. Während dieser Zeit kann das
Vertragsverhältnis vom Auftraggeber [ohne die Angabe von Gründen] jeweils zum
Monatsende unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen gekündigt werden. In begründeten
Ausnahmefällen kann der Auftraggeber die Probezeit einseitig um bis zu drei Monaten
verlängern.
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch
geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet für:other-sme# Gemäß den
Vergabeunterlagen gelten die Zusätzlichen Vertragsbedingungen (ZVB) für die Ausführung
von Lieferungen und Leistungen des Landes Niedersachsen. Rechtsform bei der Gründung
einer Bietergemeinschaft: Gesamtschuldnerisch haftend mit einem bevollmächtigten Vertreter.
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Zur
Feststellung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter in dem
Vordruck Angaben zur Firma und zum Firmenprofil - sofern möglich - auch Angaben
hinsichtlich der Bonität des Unternehmens (insbesondere der Geschäftskontenführung, der
finanziellen Gesamtverhältnisse, des Vorliegens von Beanstandungen in der
Geschäftsbeziehung zum Kreditinstitut, des Eingehens von er-füllbaren Verpflichtungen und
der Zahlung von fälligen Rechnungen) und - sofern entsprechende Angaben verfügbar sind -
des Umsatzes (Umsatz bezüglich der Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist sowie
Gesamtumsatz) der letzten drei abgeschlossenen Jahre zu machen. Können die
vorstehenden Angaben aufgrund einer Neugründung des Unternehmens oder aus einem
anderen berechtigten Grund noch nicht (vollständig) getätigt werden, hat der Bieter zum
Nachweis seiner Bonität mit Angebotsabgabe eine entsprechende Erklärung seines
Kreditinstituts vorzulegen. Der Bieter hat in dem Vordruck Angaben zur Firma und zum
Firmenprofil des Weiteren Angaben zur Unternehmensgröße, zur Service- und
Vertriebsstruktur, zum Personalbestand sowie zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu
machen. Aufgrund des Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur
Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (Sanktions-Verordnung) über restriktive
Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine
destabilisieren, gilt ab sofort ein Zuschlagsverbot im Hin-blick auf Unternehmen, die einen
Bezug zu Russland haben. Daher hat der Bieter sowie jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft
mit der diesen Vergabeunterlagen beigefügten Eigenerklärung (Nr. 5 der Auflistung der
Bieternachweise) verbindlich zu bestätigen, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der
Vorschrift vorliegt. Wird diese Erklärung nicht abgegeben, wird das Angebot gem. § 57 Abs. 1
Nr. 2 VgV zwingend von der Wertung ausgeschlossen. Der Bieter hat in dem Vordruck
Eigenerklärung zum Personal, zum Versicherungsschutz und zur Schweigepflicht verbindlich
zu erklären, dass er über eine gültige Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer
Mindestdeckung von 5.000.000,00 EUR pauschal für Personen- und/oder Sachschäden,
sowie mindestens 1.500.000,00 EUR für Vermögensschäden verfügt oder im Falle einer
Auftragserteilung eine entsprechende Versicherung abschließen wird. Darüber hinaus
versichert der Bieter, dass bei einer bereits bestehenden Berufs- oder
Betriebshaftpflichtversicherung die Höchstersatzleistung der Haftpflichtversicherung bisher
nicht über die genannte Deckungssumme in Anspruch genommen wurde. Der
Versicherungsschutz ist unverzüglich nach Zuschlagserteilung nachzuweisen. Bei
Angebotsabgabe reicht die Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung, die im o. g.
Vordruck enthalten ist. Im Übrigen wird hinsichtlich des Versicherungsschutzes auch auf Ziff.
2.6 dieser Leistungsbeschreibung verwiesen.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
(Fachkunde) Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Fachkunde),
hat der Bieter Referenzen über eine vergleichbare Tätigkeit des Unternehmens (Arbeit mit
Flüchtlingen, Asylbegehrenden oder mit Personen mit sonstigem Migrationshintergrund) aus
den letzten drei Jahren, unter Angabe des Auftragswertes, des Auftragsumfangs, des
Auftragszeitraums sowie des Auftraggebers inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer
vorzulegen. Hierfür ist eine entsprechende Auflistung unter - Punkt VII. Referenzen - im
Rahmen der Abgabe der Eigenerklärung Angaben zur Firma und zum Firmenprofil
vorzunehmen. Darüber hinaus müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Darüber
hinaus ist zur Erfüllung der Leistung nur qualifiziertes/ausgebildetes, erfahrenes und
zuverlässiges Personal in dem Umfang entsprechend der Vorgaben der jeweiligen
Leistungsbeschreibung - Fachlicher Teil (Teil B) einzusetzen. Dies hat der Bieter in dem
Vordruck Eigenerklärung zum Personal, zum Versicherungsschutz und zur Schweigepflicht
zuzusichern. Die Eigenerklärung ist mit dem Angebot voll-ständig ausgefüllt vorzulegen.
Berücksichtigung finden nur Angebote von Bietern, die alle in der Eigenerklärung aufgeführten
Punkte erfüllen. Bei Nichterfüllung von nur einer Anforderung wird das Angebot von der
Wertung ausgeschlossen. Näheres dazu ist der Leistungsbeschreibung - Fachlicher Teil (Teil
B) zu entnehmen. Die folgenden Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen: - HACCP-
Zertifikat oder gleichwertiges Zertifikat oder Eigenerklärung, dass das HACCP-Konzept
eingehalten wird - Bestätigung über die Einhaltung der Qualitätsstandards der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung, die für die Zubereitung der Speisen zu beachten sind (DGE-
Qualitätsstandard). - Qualifizierungsnachweis Hygienebeauftragter Lebensmittelbranche
(Qualifizierung nach HACCP). Der Hygienebeauftragte muss nur auf Abruf zur Verfügung
stehen (vgl. Ziff. 4 LB (Teil B)). Die folgenden Nachweise sind nicht mit dem Angebot, sondern
nach Zuschlagserteilung und vor Aufnahme der Dienstleistung durch den Auftragnehmer
einzureichen: - erweiterte Führungszeugnisse (Belegart OE zur Vorlage bei einer Behörde)
für das gesamte in der Außenstelle eingesetzte Personal (Die LAB NI behält sich vor,
Mitarbeitende mit Eintragungen im Führungszeugnis von der Dienstleistung auszuschließen).
Näheres ist unter Ziff. 3.3.4 geregelt. - Nachweis über das Vorliegen eines Masernschutzes
entsprechend Ziff. 3.3.6
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung Der
Bieter hat einen aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszug nach Maßgabe der
Rechtsvorschriften des Landes in der europäischen Union oder des Vertragsstaates des EWR-
Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist, vorzulegen, oder einen gleichwertigen Nachweis
zum Gewerbebetrieb einzureichen, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister
eingetragen ist. Der Berufs- oder Handelsregisterauszug ist dann aktuell, wenn dieser -
unabhängig vom Datum der Erstellung - die tatsächlichen Gegebenheiten zum Zeitpunkt der
geforderten Frist zur Abgabe der Angebote wiedergibt. Falls keine Eintragungspflicht im
Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes besteht, ist eine Eigenerklärung, weshalb
für den Bieter keine Eintragungspflicht besteht und darüber, wer die vertretungsberechtigten
Personen sind, einzureichen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Zuschlag wird im Vergabefall wie folgt erteilt: 100 % Preis mit folgender
Gewichtung der Einzelpreise: 90 % durchschnittlicher Gesamtpreis für die tägliche
Verpflegung inkl. Getränke aus Pos. 1-5 des Angebotsvordrucks 5 % durchschnittlicher
Gesamtpreis pro Tagesration Babynahrung aus Pos. 6-10 des Angebotsvordrucks 5 %
durchschnittlicher Gesamtpreis pro Lunchpaket aus Pos. 11 -14 des Angebotsvordrucks
Hinweis: Es werden für die Bewertung die zugrunde liegenden Bruttopreise gewertet. Sollten
zwei Angebote die gleiche Gesamtpunktzahl erreichen, erhält das Angebot mit der niedrigsten
Monatspauschale (brutto) gem. Pos. 1 des Angebotsvordrucks den Zuschlag. Sollte dieser
wiederum gleich hoch sein, entscheidet das Losverfahren.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 09/07/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice
/CXQ6YYHRATW/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
URL: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YYHRATW
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice
/CXQ6YYHRATW
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 21/07/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 66 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen gem. § 56 Abs. 2 und 3 VgV
steht im Ermessen des Auftraggebers. Die Bieter haben keinen Anspruch auf Nachforderung
/Nachreichung von Unterlagen. Bewertungsrelevante Angaben / Unterlagen werden nicht
nachgefordert (§ 56 Abs. 3 VgV).
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 21/07/2026 10:01:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Noch nicht bekannt
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: - Erfüllung Ziffer 4.2 der
Verwaltungsvorschriften zur Nachhaltigen Beschaffung (VV-NB) - Allgemeine
Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B), Zusätzliche
Vertragsbedingungen (ZVB), Vergabeunterlagen, die Vergabeunterlagen sehen im Falle der
Überschreitung von Ausführungsfristen Vertragsstrafen vor. - Es besteht ein Zuschlagsverbot
gem. Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der
Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (Sanktions-Verordnung) über restriktive Maßnahmen
angesichts der Handlungen Russlands.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die für
interessierte Unternehmen sowie Bewerber/Bieter und Bewerber-/Bietergemeinschaften
bestehenden Rügeobliegenheiten und die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 GWB
hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das
Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 GWB lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der
Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1
Satz 2 bleibt unberührt. Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf § 134 Abs. 1 und 2
GWB hin. § 134 Abs. 1 und 2 GWB lauten: (1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter,
deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens,
dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des
Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen
keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor
die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. (2) Ein
Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1
geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet,
verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung
der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter
und Bewerber kommt es nicht an. § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB lautet: (1) Ein öffentlicher
Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber [...] (2) den Auftrag
ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union
vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Landesaufnahmebehörde Niedersachsen
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landesaufnahmebehörde Niedersachsen
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landesaufnahmebehörde Niedersachsen
Registrierungsnummer: 1
Postanschrift: Petzvalstraße 18
Stadt: Braunschweig
Postleitzahl: 38104
Land, Gliederung (NUTS): Braunschweig, Kreisfreie Stadt (DE911)
Land: Deutschland
E-Mail: chris.feuerstab@lzn.de
Telefon: 051189848102
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im
Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder
Dienstleistungen vergibt/abschließt
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Registrierungsnummer: t:04131153308
Postanschrift: Auf der Hude 2
Stadt: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land, Gliederung (NUTS): Lüneburg, Landkreis (DE935)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Telefon: +49 4131153308
Fax: +49 4131152943
Internetadresse: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht
/vergabekammer_rechtslage_ab_18_04_2016/vergabekammer-niedersachsen-144803.html
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: d1792e6a-17b9-4497-b4fc-e583b604d0bb - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 17/06/2026 08:28:43 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 116/2026
Datum der Veröffentlichung: 18/06/2026
Referenzen:
https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YYHRATW
https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YYHRATW/documents
https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer_rechtslage_ab_18_04_2016/vergabekammer-niedersach
sen-144803.html
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202606/ausschreibung-418273-2026-DEU.txt
|
|