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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Rosenheim - Deutschland Betriebliche Gesundheitsfürsorge Rahmenvertrag Betriebsärztliche Betreuung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026060900504209817 / 393084-2026
Veröffentlicht :
09.06.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
31.12.2028
Angebotsabgabe bis :
14.07.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
85147000 - Betriebliche Gesundheitsfürsorge
DEU-Rosenheim: Deutschland Betriebliche Gesundheitsfürsorge
Rahmenvertrag Betriebsärztliche Betreuung

2026/S 109/2026 393084

Deutschland Betriebliche Gesundheitsfürsorge Rahmenvertrag Betriebsärztliche Betreuung
OJ S 109/2026 09/06/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadt Rosenheim
E-Mail: vvs@rosenheim.de
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Rahmenvertrag Betriebsärztliche Betreuung
Beschreibung: Betriebsärztliche Betreuung nach dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) für die
Bediensteten der Stadtverwaltung Rosenheim mit ca. 1.100 Mitarbeitern. Grundbetreuung mit
222,8 Stunden jährlich und betriebsspezifische Betreuung.
Kennung des Verfahrens: 8081ffe2-025a-4369-a7ed-e0f6a207a0fb
Interne Kennung: 0821
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 85147000 Betriebliche Gesundheitsfürsorge

2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Rosenheim
Postleitzahl: 83022
Land, Gliederung (NUTS): Rosenheim, Kreisfreie Stadt (DE213)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Um Bieterfragen stellen, Bieterinformationen erhalten und ein
elektronisches Angebot abgeben zu können ist eine Registrierung auf der Vergabeplattform
Vergabe Bayern (www.vergabe.bayern.de) bzw. iTWOtender (https://www.meinauftrag.rib.de)
erforderlich. Klar erkennbare Unklarheiten bzw. Widersprüche in den Vergabeunterlagen sind
vom Bieter /von der Bieterin sofort nach Bekanntwerden einer Klärung zuzuführen, indem er
/sie Fragen bzw. Einwände unverzüglich bei der Vergabeverfahrensstelle über die
Ausschreibungsplattform (Fragen und Antwort Tool) einreicht. Alle Bieter erhalten zeitnah
neutralisierte Antworten und Hinweise. Angebote können ausschließlich von registrierten
Bietern über die Vergabeplattform elektronisch in Textform über den verschlüsselten
Angebotsbereich der Vergabeplattform eingereicht werden. Dazu ist der Bieterclient AVA-Sign
erforderlich, der kostenlos von der Vergabeplattform heruntergeladen werden kann. Für die
Erstellung des Angebots sind die im AVA-Sign-Paket zur Verfügung gestellten Formblätter und

Unterlagen zu verwenden sowie die in der Liste der einzureichenden Unterlagen geforderten
Nachweise bzw. Unterlagen beizufügen. Es ist zu beachten, dass die Kommunikation (z. B.
zum Zwecke der Nachforderung von Unterlagen) auch nach Ablauf der Angebotsfrist, der
Aufklärung oder der Aufforderung zur Angebotsabgabe über die Vergabeplattform geführt
wird. Da in diesem Zusammenhang Fristen gesetzt werden können, die im Falle der
Nichteinhaltung den Ausschluss bedingen, obliegt es dem Bieter/der Bieterin, sich stets
tagesaktuell darüber zu informieren, ob entsprechende Mitteilungen für ihn/sie auf der
Plattform hinterlegt sind. Dies umfasst auch die Prüfung von SPAM-Mail-Ordnern. Die
Versäumung derart bekanntgegebener Fristen geht zu Lasten des Bieters/der Bieterin.
Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentliche Aufträge und Konzessionen
nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen
Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Dies umfasst sowohl unmittelbar als
Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftretende Personen oder Unternehmen als auch
mittelbar, mit mehr als zehn Prozent, gemessen am Auftragswert, beteiligte
Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher. Ausgenommen davon sind
gesetzlich vorgegebene Ausnahmen. Der Bieter/die Bieterin hat deshalb anzugeben, inwieweit
sein/ihr Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die Eigenerklärung Bezug
Russland (FB 127/L127) auszufüllen und als Teil des Angebots abzugeben. Diese Erklärung
ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gemäß den Bedingungen
der Erklärung abzugeben, sowie im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied. Nach
der unmittelbar geltenden Verordnung (EU) Nr. 269/2014 (kurz: VO) über restriktive
Maßnahmen angesichts von Handlungen, die die territoriale Unversehrtheit, Souveränität und
Unabhängigkeit der Ukraine untergraben oder bedrohen, werden Gelder und wirtschaftliche
Ressourcen eingefroren, die im Eigentum oder Besitz der in Anhang I zur VO aufgeführten
Personen sind (Art. 2 Abs. 1 VO). Ferner dürfen diesen Personen weder unmittelbar noch
mittelbar Gelder oder wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung gestellt werden oder
zugutekommen (Art. 2 Abs. 2 VO). Der Bieter hat deshalb zusammen mit seinem Angebot
eine entsprechende Erklärung im Formblatt Eigenerklärung zu Sanktionen abzugeben. Diese
Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gemäß den
Bedingungen der Erklärung abzugeben, sowie im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem
Mitglied.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Der Auftrag wird an ein fachkundiges und leistungsfähiges (geeignetes)
Unternehmen (Bieter bzw. Bietergemeinschaft) vergeben, das nicht wegen Vorliegens von
Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
ausgeschlossen worden ist, § 122 GWB. Die Eignung ist von dem Bieter/der Bieterin bei
Bietergemeinschaften von jedem seiner Mitglieder gesondert und von Unterauftragnehmern
bzw. Eignungsverleihern wie folgt nachzuweisen: Entweder durch die den Vergabeunterlagen
beiliegende Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt L 124/L1240) oder die vom öffentlichen
Auftraggeber direkt abrufbare Eintragung im Amtlichen Verzeichnis präqualifizierter
Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) bzw. in die allgemein
zugängliche Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V.
(Präqualifikationsverzeichnis PQ-VOB) oder vorläufig eine Einheitliche Europäische
Eigenerklärung (EEE) sowie nachfolgend benannte Nachweise. Dies gilt auch für andere

Unternehmen, falls sich der Bieter/die Bieterin zur Erfüllung der Leistung auf deren
Fähigkeiten beruft. Im Falle der Präqualifizierung ist darauf zu achten, dass sich die Erfüllung
aller Eignungsanforderungen aus den dortigen Eintragungen ergeben. Der Auftraggeber wird
für die Bieter der engeren Wahl bzw. allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft eine Auskunft
aus dem Wettbewerbsregister nach § 6 Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) i.V.m. § 21 Abs.
4 Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) bzw. § 19 Abs. 4 Mindestlohngesetz (MiLoG) bzw. §
21 Abs. 1 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) bzw. § 22
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) bei der Registerbehörde im Bundeskartellamt
einholen. Es sind weitere Ausschlussgründe in der Bekanntmachung und in den
Vergabeunterlagen genannt. Für Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst
sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

5. Los

5.1. Los: LOT-0000
Titel: Rahmenvertrag Betriebsärztliche Betreuung
Beschreibung: Betriebsärztliche Betreuung nach dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) für die
Bediensteten der Stadtverwaltung Rosenheim mit ca. 1.100 Mitarbeitern. Grundbetreuung mit
222,8 Stunden jährlich und betriebsspezifische Betreuung.
Interne Kennung: 0821

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 85147000 Betriebliche Gesundheitsfürsorge
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Vertrag verlängert sich stillschweigend um jeweils 12 Monate
bis längstens zum 31.12.2030, sofern er nicht mit einer Frist von 6 Monaten durch einen der
Vertragspartner zum Schluss eines Vertragsjahres mit eingeschriebenem Brief gekündigt wird.

5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Rosenheim
Postleitzahl: 83022
Land, Gliederung (NUTS): Rosenheim, Kreisfreie Stadt (DE213)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2028

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
Gefördertes soziales Ziel: Gleichstellung der Geschlechter, Sonstiges

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind Angaben zum Jahresumsatz der vergangenen
abgeschlossenen drei Geschäftsjahre zu machen, entweder in der Eigenerklärung zur
Eignung (Formblatt L124/L1240) oder vorläufig in der Einheitlichen Europäischen
Eigenerklärung (EEE), soweit sie nicht im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegt sind.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erwartet wird, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§
123, 124 GWB vorliegen und der Bieter/die Bieterin seine/ihre Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern und Abgaben, sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der
Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt hat, dass er/sie angibt ob eine
Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft besteht und dass entweder ein
Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt,
noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich
das Unternehmen nicht in Liquidation befindet oder falls zutreffend, Erklärung, dass ein
Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde. Der Bieter/die Bieterin muss die geforderten
Angaben in der Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt L124) oder vorläufig in der
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) machen, soweit sie nicht im
Präqualifikationsverzeichnis hinterlegt sind. Auf gesondertes Verlangen sind zur Bestätigung
der Eigenerklärungen innerhalb der von der Vergabestelle gesetzten Frist vorzulegen: 1.
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
(soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt), Unbedenklichkeitsbescheinigung
der tariflichen Sozialkasse (soweit das Unternehmen beitragspflichtig ist) 2. Qualifizierte
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für das Unternehmen
zuständigen Versicherungsträgers, mit Angabe der Lohnsummen oder inhaltlich vergleichbare
Bescheinigungen aus dem Niederlassungsstaat des Unternehmens. 3. Falls zutreffend,
rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan Dies gilt auch für andere Unternehmen, falls sich der
Bieter /die Bieterin zur Erfüllung der Leistung auf deren Fähigkeiten beruft.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mit dem Angebot sind Art und Umfang der
Teilleistungen, für die sich der Bieter/die Bieterin der Kapazitäten anderer Unternehmen
bedienen wird, im Verzeichnis der Leistungen von Unterauftragnehmern (Formblatt L235)
anzugeben. Die Unterauftragnehmer sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu
benennen. Diese müssen ihre Eignung durch eine Eigenerklärung zur Eignung und ggfs.
dieselben Nachweise wie der Bieter/die Bieterin darlegen. Sie können die Erfüllung der
Anforderungen auch durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare Eintragung im
Amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und
Dienstleistungsbereich (AVPQ) bzw. in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für die
Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis PQ-VOB)
nachweisen, falls diese dort hinterlegt sind. Beim Einsatz von Unterauftragnehmern behält
sich der Auftraggeber vor, zusätzlich eine Verpflichtungserklärung (Formblatt L 236)
anzufordern, mit der sich diese verpflichten, im Falle der Auftragsvergabe an den Bieter
diesem mit den erforderlichen Kapazitäten ihres Unternehmens für die dort genannten

Leistungsbereiche zur Verfügung zu stehen. Nimmt der Bieter/die Bieterin in Hinblick auf die
Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer
Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam
für die Auftragsausführung haften; die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der
Verpflichtungserklärung (Formblatt L 236) abzugeben.

Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Zu benennen sind die Zahlen der Führungskräfte in den
letzten drei Jahren (jeweils im Durchschnitt), entweder in der Eigenerklärung zur Eignung
(Formblatt L124/L1240) oder vorläufig in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung
(EEE), soweit sie nicht im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegt sind. Dies gilt auch für andere
Unternehmen, falls sich der Bieter/die Bieterin zur Erfüllung der Leistung auf deren
Fähigkeiten beruft.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erwartet wird eine marktübliche Berufs- oder
Betriebshaftpflichtversicherung bzw. eine vergleichbare Versicherung aus einem Mitgliedstaat
der EU zur Absicherung etwaiger Schadensersatzansprüche des Auftraggebers mit folgenden
Mindestdeckungssummen: Personen-, Sach- und Vermögensschädenschäden 3 Mio. Euro,
jeweils mindestens 2-fach jahresmaximiert. Der Bieter/die Bieterin muss die geforderten
Angaben in der Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt L124) oder vorläufig in der
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) machen, soweit sie nicht im
Präqualifikationsverzeichnis hinterlegt sind. Auf gesondertes Verlangen ist zur Bestätigung der
Eigenerklärung innerhalb der von der Vergabestelle gesetzten Frist vorzulegen: Nachweis
zum Versicherungsschutz durch die Bestätigung des Versicherers über das Bestehen der
Versicherung mit den genannten Deckungssummen oder über die Bereitschaft, im Auftragsfall
eine Versicherung mit den genannten Deckungssummen bereit zu stellen. Bei
Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied der Bietergemeinschaft einen Nachweis über den
Bestand/Abschluss der geforderten Versicherungen sowie deren Mindestdeckungssummen
erbringen. Der Abschluss hat spätestens unverzüglich nach Erhalt des Zuschlagschreibens zu
erfolgen und der Nachweis ist dem Auftraggeber unverzüglich ohne weitere Aufforderung
vorzulegen/zuzusenden. Die Versicherung ist während der Vertragsdauer aufrechtzuerhalten
und auf Verlangen des Auftraggebers diesem nachzuweisen. Dies gilt auch für andere
Unternehmen, falls sich der Bieter/die Bieterin zur Erfüllung der Leistung auf deren
Fähigkeiten beruft.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Zu benennen sind die Beschäftigtenzahlen in den
letzten drei Jahren (jeweils im Durchschnitt), entweder in der Eigenerklärung zur Eignung
(Formblatt L124/L1240) oder vorläufig in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung
(EEE), soweit sie nicht im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegt sind. Dies gilt auch für andere
Unternehmen, falls sich der Bieter/die Bieterin zur Erfüllung der Leistung auf deren
Fähigkeiten beruft.

Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter/die Bieterin anzugeben, ob er/sie zur
Eintragung in einem Berufs-/Handelsregister verpflichtet ist, entweder in der Eigenerklärung
zur Eignung (Formblatt L124) oder vorläufig in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung
(EEE) machen, soweit nicht im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegt. Auf gesondertes
Verlangen ist innerhalb der von der Vergabestelle gesetzten Frist der Berufs-

/Handelsregisterauszug vorzulegen. Falls das Unternehmen nicht zur Eintragung im
Handelsregister verpflichtet ist, die Gewerbeanmeldung. Sofern der eingereichte Berufs-
/Handelsregisterauszug älter als sechs Monate ist, bedarf es einer Erklärung, dass seit diesem
Datum keine eintragungspflichtigen Sachverhalte angefallen sind. Dies gilt auch für andere
Unternehmen, falls sich der Bieter/die Bieterin zur Erfüllung der Leistung auf deren
Fähigkeiten beruft.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erwartet wird die Angabe von 3 geeigneten Referenzen,
die in Art und Auftragssumme netto mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind.
Die Stadt Rosenheim darf als Referenzgeber genannt werden. Von den vom Bieter/von der
Bieterin genannten Referenzen muss mindestens ein öffentlicher Auftraggeber/-in sein. Als
vergleichbare Referenz gilt die Durchführung eines Vertrages mit einem vergleichbaren
Umfang bezüglich der medizinischen Betreuung (Betriebsärztliche Tätigkeiten mit
Grundbetreuung und betriebsspezifischer Betreuung sowie sonstige ärztliche Tätigkeiten
entsprechend Nr. 1 der Leistungsbeschreibung, Anlage 1 zum Rahmenvertrag) und einem
vergleichbaren Auftragsvolumen. Die Auftragssumme netto des Referenzprojektes pro Jahr
soll in etwa der Angebotssumme netto für diese Ausschreibung entsprechen, jedoch
mindestens 80 %. Eine Aufsummierung von verschiedenen Kleinaufträgen ist nicht zulässig.
Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein; Leistungen, die kürzer als ein Jahr
erbracht wurden, werden nicht als Referenz akzeptiert (maßgeblich ist das Ende der
Angebotsfrist). Im Falle der Eignungsleihe darf der Bieter/die Bieterin nicht als Referenz für
den Eignungsverleiher benannt werden. Falls ein Angebot in die engere Wahl kommt, behält
sich die Auftraggeberin eine Überprüfung der Referenzen bei der jeweiligen Ansprechperson
vor. Der Auftraggeber kann auch eigene Erfahrungen mit dem Bieter heranziehen. Bei
Bietergemeinschaften müssen die Mitglieder gemeinsam die geforderte Anzahl geeigneter
Referenzen erbringen. Die Anforderung und Darlegung geeigneter vergleichbarer Referenzen
gilt auch für präqualifizierte Bewerber. Diese können sich dazu des PQ-Verzeichnisses
bedienen, soweit dort entsprechend vergleichbare Referenzen hinterlegt sind. Präqualifizierte
Bieter sollten prüfen, ob die im PQ-Verzeichnis hinterlegten Referenzen die Anforderungen
erfüllen und ggf. entsprechend anpassen. Ein nachträglicher Austausch der genannten
Referenzen durch andere Referenzen ist nicht zulässig. Dies gilt auch für andere
Unternehmen, falls sich der Bieter zur Erfüllung der Leistung auf deren Fähigkeiten beruft.

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis über Approbation für jeden der
einzusetzenden Ärzte, Bescheinigung (Kopie/Scan) der zuständigen Ärztekammer über die
Fachkunde der einzusetzenden Ärzte mit der Gebietsbezeichnung Arbeitsmedizin oder die
Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin, Nachweis über absolvierte arbeitsmedizinische
Fortbildungen der einzusetzenden Ärzte in den letzten drei Jahren.

Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe zu Registereintragungen, Angabe zur
Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Geeignete Räumlichkeiten für die geforderten
Leistungen im Stadtgebiet Rosenheim.

5.1.10. Zuschlagskriterien

Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Für die Angebotswertung wird von der Angebotssumme netto nach Nachlass
unter Hinzurechnung der vom Auftraggeber zu zahlenden Umsatzsteuer, die hier zum Zwecke
der Wertung pauschal mit 19 % angesetzt wird, ausgegangen, um die Vergleichbarkeit der
Angebotssummen sicher zu stellen (Wertungssumme).
Beschreibung: Wertungssumme des Angebots.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 06/07/2026 12:00:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public
/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/298233
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
URL: https://www.meinauftrag.rib.de

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 14/07/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Unterlagen werden gemäß § 56 VGV nachgefordert. Die
Beteiligung eines Unternehmens in verschiedenen Bietergemeinschaften oder sowohl als
Bieter/Bieterin und als Mitglied einer Bietergemeinschaft wie auch als Nachunternehmer eines
anderen Bieters/einer anderen Bieterin ist unzulässig, wenn der Bieter/die Bieterin nicht
spätestens mit dem Angebot nachweisen kann, dass er/sie keine Kenntnis von dem
Angebotspreis und der Angebotskalkulation des/der jeweils anderen Bieters/Bieterin bzw.
Bietergemeinschaft erhält.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 14/07/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: Nur Vertreter der Vergabestelle (Käufer).
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Nachweis über Approbation für jeden der
einzusetzenden Ärzte, Bescheinigung der zuständigen Ärztekammer über die Fachkunde der

einzusetzenden Ärzte mit der Gebietsbezeichnung Arbeitsmedizin oder die
Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin, Nachweis über absolvierte arbeitsmedizinische
Fortbildungen der einzusetzenden Ärzte in den letzten drei Jahren.
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Eine
Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform
abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle
Mitglieder aufgeführt sind und der/die für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte
Vertreter/in bezeichnet ist, dass der/die bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber
dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner
haften (Erklärung der Bieter- /Arbeitsgemeinschaft, Formblatt L 234).

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierung von Oberbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein
Nachprüfungsantrag bei der o. g. Vergabekammer gestellt werden. Der Antrag auf Einleitung
eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend
gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen
gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Satz
1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)), 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegen über dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2
GWB), 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar
sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB), 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB), 5. mehr als 15 Tage nach
Absendung der Information gemäß § 134 GWB in Briefform bzw. mehr als 10 Kalendertage
nach deren Absendung per Fax oder Email vergangen sind (§ 134 Abs. 2 GWB). Dies gilt
nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1
Nummer 2. §§ 134 und 160 Abs. 3 GWB bleiben unberührt.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Stadt
Rosenheim
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Stadt Rosenheim
Organisation, die Angebote bearbeitet: Stadt Rosenheim

8. Organisationen

8.1. ORG-0011
Offizielle Bezeichnung: Stadt Rosenheim
Registrierungsnummer: 09163000-STARO1-29
Abteilung: Vergabeverfahrensstelle
Postanschrift: Königstraße 24
Stadt: Rosenheim
Postleitzahl: 83022
Land, Gliederung (NUTS): Rosenheim, Kreisfreie Stadt (DE213)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabeverfahrensstelle
E-Mail: vvs@rosenheim.de
Telefon: +4980313658301
Fax: +4980313658898310
Internetadresse: https://www.rosenheim.de
Profil des Erwerbers: https://www.rosenheim.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Beschaffungsdienstleister
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt

8.1. ORG-0012
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern
Registrierungsnummer: 09-0318006-60
Abteilung: Vergabekammer Südbayern
Stadt: München
Postleitzahl: 80534
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabekammer Südbayern
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: 0049892176-2411
Fax: 0049892176-2847
Internetadresse: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0013
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 9b5ff163-f4af-46df-aca1-efb190eaa538 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 08/06/2026 08:19:00 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 109/2026
Datum der Veröffentlichung: 09/06/2026

Referenzen:
https://www.meinauftrag.rib.de
https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/298233
https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/
https://www.rosenheim.de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202606/ausschreibung-393084-2026-DEU.txt

 
 
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