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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022092309321383817 / 520361-2022
Veröffentlicht :
23.09.2022
Angebotsabgabe bis :
24.10.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79421000 - Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
DE-Berlin: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten

2022/S 184/2022 520361

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend (BMFSFJ)
Postanschrift: Glinkastraße 24
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10117
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche
Aufgaben (BAFzA), Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, 50964 Köln
E-Mail: [6]zentrale-beschaffung@bafza.bund.de
Telefon: +49 221-36734259
Fax: +49 221-36734664
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.bmfsfj.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=479225
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Familie und
zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ
Postanschrift: An den Gelenkbogenhallen 2-6
Ort: Köln
NUTS-Code: DEA23 Köln, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 50679
Land: Deutschland
E-Mail: [9]zentrale-beschaffung@bafza.bund.de
Telefon: +49 221-36734259
Fax: +49 221-36734664
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [10]http://www.bafza.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[11]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=479225
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Servicebüro der Bundesinitiative Lokale Bündnisse für Familie
Referenznummer der Bekanntmachung: BMFSFJ_2022_043
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79421000 Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
beabsichtigt, im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit
Teilnahmewettbewerb gem. § 14 Abs. 3 Nr. 3 VgV das Servicebüro der
Bundesinitiative Lokale Bündnisse für Familie zu vergeben.

Nähere Angaben entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Bundesinitiative Lokale Bündnisse für Familie soll in einer neuen
Projektphase als starker und dynamischer Partner mit hoher Reichweite
für die Familienpolitik neu aufgestellt und im Rahmen eines
Re-Start-Prozesses für ein neues Bündniszeitalter formiert werden.

Zur Durchführung der Bundesinitiative Lokale Bündnisse für Familie
für die Projektphase 2023 - 2024 ist im Wege eines
Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb, mit Option zur
Verlängerung bis Ende 2026, ein Auftrag zu vergeben. Für die
Projektphase 2023 - 2024 stehen jährlich bis zu 800.000,- Euro (brutto)
maximal zur Verfügung.

Zentraler Bestandteil der neuen Projektphase ist der Re-Start der
Bundesinitiative Lokale Bündnisse für Familie.

Ziele des geplanten Re-Starts sind:

- Stärkung des Aktivitätsniveaus der Bündnisse: aktive Bündnisse sollen
stärker unterstützt werden und ruhende bzw. weniger aktive Bündnisse
reaktiviert werden.

- Ein Siegel, dessen Erhalt mit der Einhaltung verbindlicher
Standards verbunden ist, soll der Zusammenarbeit zwischen der
Initiative und den Bündnisstandorten eine neue Grundlage der
Zusammenarbeit geben.

- Organisation einer zentralen Veranstaltung pro Jahr mit der
Hausleitung des BMFSFJ inkl. Siegelverleihung.

Das Gesamtverfahren soll vom Servicebüro umgesetzt werden.

Der Auftragnehmer/die Auftragnehmerin hat die Aufgabe, ein innovatives
Gesamtkonzept mit dem Schwerpunkt Re-Start für die Bundesinitiative
Lokale Bündnisse für Familie zu entwickeln und in enger Abstimmung
mit dem BMFSFJ umzusetzen. Zu bereits bestehenden Maßnahmen oder
Instrumenten, die weitergeführt werden müssen, enthält die
Leistungsbeschreibung besondere Ausführungen.

Folgende Maßgaben sind bei der Konzeption der kommenden Programmphase
zu berücksichtigen:

(1) Betrieb des Servicebüros Lokale Bündnisse für Familie

(2) Erstellung eines Gesamtkonzepts für ein Re-Start-Programm der
Bundesinitiative Lokale Bündnisse für Familie (Bewerbung, Verfahren,
Auszeichnung)

(3) Durchführung von zentralen (Fach-) Veranstaltungen mit
Leitungsbeteiligung (1* jährlich)

(4) Identifikation und Vermarktung von Erfolgsbeispielen aus der
Bündnisarbeit vor Ort

(5) Begleitung /Mitwirkung beim bundesweiten Aktionstag anlässlich des
Internationalen Tages der Familie

(6) Konzeption und Durchführung eines Mentoring-Programms

(7) Gesamtprogrammmanagement inkl. Programmmonitoring und
-dokumentation

Weitere Aufgaben, die im Rahmen der Initiative Lokale Bündnisse für
Familie zu erfüllen sind:

(8) Bearbeitung von Ad-hoc-Anfragen der Auftraggeberin zu bestimmten
Schwerpunktthemen (statistische Informationen, Recherche, Einordnung,
Bewertung)

(9) Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem mit der Öffentlichkeitsarbeit
beauftragten Auftragnehmer des BMFSFJ bezüglich der für die
Öffentlichkeitsarbeit der Initiative Lokale Bündnisse für Familie
relevanten Leistungen (insbesondere in Zusammenhang mit den unter 2.
und 4. genannten Leistungen).

(10) Erstellung eines Abschlussberichts mit Auswertung des
Programmverlaufs
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/03/2023
Ende: 31/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Zur Durchführung der Bundesinitiative Lokale Bündnisse für Familie
für die Projektphase 2023 - 2024 ist im Wege eines
Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb, mit Option zur
Verlängerung bis Ende 2026, ein Auftrag zu vergeben. Der tatsächliche
Auftragsbeginn ist abhängig von dem Zeitpunkt des Abschlusses des
Vergabeverfahrens.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewertung der Eignung der Bewerber/Bewerberinnen erfolgt anhand der
im Bewertungsraster genannten Kriterien. Die Angaben der
Bewerber/Bewerberinnen werden differenziert bewertet und eine Rangfolge
der Teilnahmeanträge ermittelt. Das Bewertungsraster ist den zum
Download bereitgestellten Unterlagen beigefügt.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Zur Durchführung der Bundesinitiative Lokale Bündnisse für Familie
für die Projektphase 2023 - 2024 ist im Wege eines
Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb, mit Option zur
Verlängerung bis Ende 2026, ein Auftrag zu vergeben.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung
der Unterlagen walten zu lassen. Hinweis für Bewerbergemeinschaften:
Die geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Sofern sich ein Bewerber/eine
Bewerberin zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten eines
Unterauftragnehmers beruft, hat er/sie die geforderten Nachweise auch
für

das betreffende Unternehmen vorzulegen.

Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.

Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.

a) Kurze Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens/ der sich
bewerbenden Institution (max. eine DIN A4 - Seite)

b) Nennung der für das Unternehmen/die Institution verantwortlichen
Personen

c) Eigenerklärungen zu §§ 123, 124 GWB. Der Bewerber/ Die Bewerberin
hat nachzuweisen, dass auf ihn/sie keine zwingenden oder fakultativen
Ausschlussgründe zutreffen. Hierzu ist mit dem Angebot eine
Eigenerklärung zu den §§ 123, 124 GWB vorzulegen, die u.a. beinhaltet,
dass der Bewerber/die Bewerberin sich nicht in einem Insolvenzverfahren
oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seinen/ihren
Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur
gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat. Die mit den
Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Anlage
Eigenerklärung_123_124 ist hierfür zu nutzen.

d) Aktuelle Gewerbezentralregisterauskunft bzw. Eigenerklärung, dass
nachweislich die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1
MiLoG nicht vorliegen. Die mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung
gestellte Anlage Eigenerklärung MiLoG kann genutzt werden.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung
der Unterlagen walten zu lassen. Hinweis für Bewerbergemeinschaften:
Die geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Sofern sich ein Bewerber/eine
Bewerberin zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten eines
Unterauftragnehmers beruft, hat er/sie die unter Punkt a) geforderten

Nachweise auch für das betreffende Unternehmen vorzulegen.

Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.

Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.

a) Mitteilung des Gründungsjahrs und Darstellung der
Geschäftsentwicklung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre

b) Nachweis über Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw.
Eigenerklärung, dass im Zuschlagsfall eine entsprechende Versicherung
abgeschlossen wird
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung
der Unterlagen

walten zu lassen.

Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.

a) Der Bewerber/Die Bewerberin hat Art und Umfang der Leistungen
anzugeben, die er/sie an Unterauftragnehmer/innen übertragen will und
diese spätestens vor Zuschlagserteilung namentlich zu benennen.

b) Angabe bei Bewerbergemeinschaften, welches Mitglied welche Aufgaben
und Themenstellungen übernimmt sowie wer als zentrale Ansprechperson
fungiert

c) Bestätigung, dass das Angebot, die eventuelle Präsentation und die
Auftragsleistung in deutscher Sprache erfolgen

d) Übersicht in Form einer Liste über die in den letzten 3 Jahren
geleisteten wesentlichen Arbeiten (und Aktivitäten) mit Angaben des
Auftragsgegenstandes, des Auftragswertes, der Leistungszeit und der
Angabe der öffentlichen und privaten Auftraggeber

e) Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die
im Falle eines Zuschlags für den Auftrag zuständig sein werden

f) Zusicherung, dass es bei Zuschlag eine feste Ansprechperson gibt und
dass diese Person kontinuierlich zur Verfügung steht und bei
personellen Veränderungen keine inhaltlichen und zeitlichen Probleme im
Rahmen der Unterstützung entstehen

g) Erfüllungsort ist Berlin. Es ist darzulegen, wie die schnelle
Leistungserbringung gesichert wird.

h) Nachweis fundierter Kenntnisse der Familienpolitik der
Bundesregierung sowie der familienpolitischen Schwerpunkte des BMFSFJ

i) Nachgewiesene Expertise im Themenfeld Vereinbarkeit von Beruf und
Familie

j) Nachweis ausgeprägter Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Verbänden,
Unternehmen und Institutionen

k) Nachgewiesene Expertise in der Steuerung von komplexen Projekten mit
diversen externen Partnern

l) Nachweis von Kompetenz in der Einbindung von kommunalen und lokalen
Einrichtungen, von Freien Trägern und Verbänden auf lokaler und
überregionaler Ebene Referenzen in der begleitenden
Öffentlichkeitsarbeit von fachpolitischen Initiativen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 24/10/2022
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a. Dieses Vergabeverfahren wird ausschließlich über die
e-Vergabe-Plattform des Bundes durchgeführt.

b. Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung, eventuelle
Präsentation und Verhandlungsrunden werden nicht erstattet.

c. Der Auftraggeber behält sich die Durchführung einer
Verhandlungsrunde vor. Das erste Angebot ist verbindlich.

d. Es wird sich die Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden
Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden
Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote vorbehalten.

e. Es wird darauf hingewiesen, dass zunächst ein Teilnahmeantrag
(Anlage der zur Verfügung gestellten Unterlagen) unter Beifügung der
unter den Punkten III.1.1 bis III.1.3 der Bekanntmachung geforderten
Nachweise und Erklärungen zu stellen ist.

f. Ergänzende Unterlagen können unter der in Punkt I.3 genannten URL
heruntergeladen werden.

g. Fragen sind bis zum 17.10.2022 12:00 Uhr ausschließlich über die
e-Vergabe-Plattform des Bundes ([12]www.evergabe-online.de)
einzureichen. Die Fragen und Antworten werden allen
Bewerbern/Bewerberinnen in anonymisierter Form auf der
e-Vergabe-Plattform des Bundes zur Verfügung gestellt.

h. Eventuelle weitere Informationen, z. B. Änderungen/Ergänzungen an
den Vergabeunterlagen, Bieterfragen und Antworten, werden
schnellstmöglich, spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Frist zur
Einreichung der Teilnahmeanträge auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes
eingestellt.

i. Die Bewerber/Bewerberinnen sind verpflichtet, sich regelmäßig zu
informieren, ob die Vergabeunterlagen aktualisiert worden sind.

j. Teilnahmeanträge können ausschließlich auf der e-Vergabe-Plattform
des Bundes ([13]www.evergabe-online.de) abgegeben werden. Es wird
gebeten, die Unterlagen für die Teilnahmeanträge möglichst
zusammenhängend (vorzugsweise in einer Gesamtdatei im pdf-Format)
einzureichen. Auf eine digitale Signatur der Unterlagen ist zu
verzichten.

k. Teilnahmeanträge, die auf dem Post- bzw. Botenweg, per E-Mail oder
Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden.

l. Die Geltendmachung eigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch
den Bewerber / die Bewerberin bzw. den Bieter / die Bieterin führen zum
Ausschluss.

m. Mit Abgabe des Teilnahmeantrages unterliegen nicht berücksichtigte
Bewerber/Bewerberinnen den Bestimmungen des § 62 VgV.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen beim
Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale
Vergabestelle des BMFSFJ, An den Gelenkbogenhallen 2-6, 50679 Köln
gerügt werden.

Gemäß § 160 Abs. 3 S. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften,
die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Bundesamt für Familie und
zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, An
den Gelenkbogenhallen 2-6, 50679 Köln gerügt werden.

Gemäß § 160 Abs. 3 S. 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften,
die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale
Vergabestelle des BMFSFJ, An den Gelenkbogenhallen 2-6, 50679 Köln
gerügt werden.

Hilft das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben,
Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ der Rüge nicht ab, kann ein Antrag
auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift
innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale
Vergabestelle des BMFSFJ, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt
werden.

Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines
Vertrages in einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann,
30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und
Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des
Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Im
Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union endet die Frist 30 Kalendertage nach
dieser Veröffentlichung.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20/09/2022

References

6. mailto:zentrale-beschaffung@bafza.bund.de?subject=TED
7. http://www.bmfsfj.de/
8. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=479225
9. mailto:zentrale-beschaffung@bafza.bund.de?subject=TED
10. http://www.bafza.de/
11. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=479225
12. http://www.evergabe-online.de/
13. http://www.evergabe-online.de/

 
 
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