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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bonn - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022092309312483680 / 520248-2022
Veröffentlicht :
23.09.2022
Angebotsabgabe bis :
25.10.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
72000000 - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
DE-Bonn: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung

2022/S 184/2022 520248

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Sicherheit in der
Informationstechnik
Postanschrift: Postfach 200363
Ort: Bonn
NUTS-Code: DEA22 Bonn, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 53133
Land: Deutschland
E-Mail: [6]vergabestelle@bsi.bund.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://www.bsi.bund.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=479084
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=479084
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Projekt 576 ITGS: Analyse der Dokumentation im IT-Grundschutz und
Empfehlungen zur Optimierung (IT-GS-Dokumentation)
Referenznummer der Bekanntmachung: P576
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und
Hilfestellung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der IT-Grundschutz des BSI wird ständig weiterentwickelt, um dem
aktuellen Stand der Technik entsprechen zu können. Um seine Anwendung
möglichst einfach und ohne Einbußen in Bezug auf die
Informationssicherheit sicherzustellen, sind außerdem regelmäßig
Optimierungen der Methodik erforderlich. Ein Managementsystem für
Informationssicherheit (ISMS) auf der Basis von IT-Grundschutz
erfordert an verschiedenen Stellen die Erhebung und Dokumentation von
Informationen, insbesondere in den BSI-Standards 200-x, in den
Bausteinen des IT-Grundschutz-Kompendiums sowie im Rahmen einer
Zertifizierung. In diesem Projekt sollen ganzheitlich Art und Tiefe
sowie Umfang und Notwendigkeit aller im IT-Grundschutz geforderten
Dokumentationsaufwände analysiert und bewertet werden. Darauf aufbauend
sollen Empfehlungen zur Optimierung mit dem Ziel erarbeitet werden, die
Dokumentationsaufwände bei der Verwendung eines ISMS auf der Basis von
IT-Grundschutz auf das notwendige Minimum zu reduzieren.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und
Hilfestellung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA22 Bonn, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Beim Auftragnehmer
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der IT-Grundschutz des BSI wird ständig weiterentwickelt, um dem
aktuellen Stand der Technik entsprechen zu können. Um seine Anwendung
möglichst einfach und ohne Einbußen in Bezug auf die
Informationssicherheit sicherzustellen, sind außerdem regelmäßig
Optimierungen der Methodik erforderlich. Nur so kann auch zukünftig die
ideale Anwendbarkeit des IT-Grundschutzes bei gleichzeitiger
Gewährleistung eines hohen Niveaus der daraus entstehenden
Informationssicherheit sichergestellt werden.

Ein Managementsystem für Informationssicherheit (ISMS) auf der Basis
von IT-Grundschutz erfordert an verschiedenen Stellen die Erhebung und
Dokumentation von Informationen (im Folgenden: Dokumentationsaufwände).
Dies betrifft vor allem die folgenden Bereiche:

-Dokumentation bei Aufbau, Betrieb, Aufrechterhaltung und
kontinuierlicher Verbesserung eines ISMS gemäß BSI-Standards 200-1,
200-2 und 200-3 (z. B. die Leitlinie für Informationssicherheit oder
der IT-Grundschutz-Check),

-Dokumentation, die in einzelnen Bausteinen des
IT-Grundschutz-Kompendiums im Rahmen von Anforderungen verlangt wird
oder begleitend notwendig ist (wie ORP.4.A3 Dokumentation der
Benutzerkennungen und Rechteprofile oder SYS.1.1.A21
Betriebsdokumentation für Server),

-Dokumentation, die im Rahmen einer ISO 27001-Zertifizierung auf der
Basis von IT-Grundschutz erstellt wird (z B. Auditberichte oder die dem
BSI zu liefernden Referenzdokumente).

Einzelne Dokumentationen sind teilweise in mehreren dieser Bereiche
relevant und auch zu pflegen. Neben der eigentlichen,
technisch-organisatorischen Umsetzung des IT-Grundschutzes fordert die
dabei anfallende Dokumentation oftmals erhebliche Ressourcenaufwände.

Um die Anwendbarkeit des IT-Grundschutzes weiter zu verbessern, sollen
im Rahmen dieses Projektes die Art und Tiefe sowie Umfang und
Notwendigkeit der derzeit geforderten Dokumentationsaufwände
ganzheitlich analysiert und bewertet werden. Darauf aufbauend sollen
Empfehlungen zur Optimierung mit dem Ziel erarbeitet werden, die
Dokumentationsaufwände bei der Etablierung eines ISMS auf der Basis von
IT-Grundschutz auf das notwendige Minimum zu reduzieren.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 8
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

AP 7 ist eine optionale Leistung. Diese muss vom Bieter angeboten
werden, der Auftraggeber verzichtet jedoch ggf. generell auf deren
Beauftragung. Die Beauftragung des AP 7 ist abhängig vom Ergebnis aus
AP 6.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

siehe Leistungsbeschreibung
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

siehe Leistungsbeschreibung
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Ausführungsbedingungen gemäß Auftragsunterlagen
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 25/10/2022
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 25/10/2022
Ortszeit: 14:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [10]info@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499400
Internet-Adresse: [11]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Unternehmen haben Anspruch darauf, dass das BSI die Bestimmungen über
das Vergabeverfahren einhält, vgl. § 97 Abs. 6 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Rechte aus § 97 Abs. 6 GWB sowie
sonstige Ansprüche gegen das BSI, die auf die Vornahme oder das
Unterlassen einer Handlung in einem Vergabeverfahren gerichtet sind,
können nur vor den

Vergabekammern und dem Beschwerdegericht geltend gemacht werden, § 156
Abs. 2 GWB. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf
Antrag ein, § 160 Abs. 1 GWB.

Es wird darüber belehrt, dass ein solcher Nachprüfungsantrag gemäß §
160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig ist, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem BSI nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen
gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt
unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem BSI gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem BSI gerügt
werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des BSI, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Die o.g. vier Unzulässigkeitsgründe gelten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 2
GWB nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt
unberührt.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
19/09/2022

References

6. mailto:vergabestelle@bsi.bund.de?subject=TED
7. https://www.bsi.bund.de/
8. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=479084
9. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=479084
10. mailto:info@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
11. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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