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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Krefeld - Projektmanagement im Bauwesen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022092309305883573 / 520160-2022
Veröffentlicht :
23.09.2022
Angebotsabgabe bis :
21.10.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71541000 - Projektmanagement im Bauwesen
DE-Krefeld: Projektmanagement im Bauwesen

2022/S 184/2022 520160

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Krefeld - Zentrales Gebäudemanagement
Postanschrift: Mevissenstraße 65
Ort: Krefeld
NUTS-Code: DEA14 Krefeld, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 47803
Land: Deutschland
E-Mail: [6]alexander.thieme@krefeld.de
Fax: +49 2151-864150
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.krefeld.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYD3D4S0/documen
ts
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYD3D4S0
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sanierungen Stadttheater, Theaterplatz 3, 47798 Krefeld -
Projektsteuerungsleistungen
Referenznummer der Bekanntmachung: 2022-ZGM-603-th-4
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71541000 Projektmanagement im Bauwesen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Projektsteuerung für das BV "Sanierung des Stadttheaters Krefeld"
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA14 Krefeld, Kreisfreie Stadt
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Auf Grundlage eines Sachstandsberichtes und einer durchgeführten
Machbarkeitsstudie zur Sanierung der Theatertechnik ergibt sich für das
denkmalgeschützte Stadttheater Krefeld ein erheblicher
Sanierungsbedarf. Zur weiteren Konkretisierung wird auf das den
Teilnahmeunterlagen beigefügte Projektexposé verwiesen.

Der hiesige Auftrag umfasst für das o.g. Projekt konkret die Leistungen
des Leistungsbildes Projektsteuerung im Sinne des § 2,
AHO-Schriftenreihe Nr. 9, für die Projektstufen 1 bis 5 mit den
Handlungsbereichen A-E.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/03/2023
Ende: 31/12/2030
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahlkriterien (und Unterkriterien) mit ihren Wertungsgewichten
sind:

- Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die
im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen
(Gewichtungsfaktor 8)

- Geeigneten Referenzen Bewerber (Referenzobjekte betreffend
Projektsteuerung (vgl.: § 2 AHO Schriftenreihe Nr. 9))
(Gewichtungsfaktor 92), aufgegliedert in:

- Projektsteuerung bei Projekt mit Projektgröße (Baukosten KG 200-700)
(Gewichtungsfaktor 34)

- Projektsteuerung (Leistungsinhalte) (Gewichtungsfaktor 34)

- Projektsteuerung mit vergleichbaren Anforderungen an die
Projektsteuerung (mind. HZ IV (überdurchschnittliche
Projektsteuerungsanforderungen)) (Gewichtungsfaktor 24)
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Fest beauftragt werden die
Projektstufen 1-2 mit den Grundleistungen der Handlungsbereiche A-E
gem. § 2 AHO Schriftenreihe Nr. 9 (Beauftragungsstufe 1).

Lediglich optional werden die Projektstufen 3 (Beauftragungsstufe 2)
sowie 4 und 5 (Beauftragungsstufe 3) jeweils mit den Grundleistungen
der Handlungsbereiche A-E gem. § 2 AHO Schriftenreihe Nr. 9 sowie
Stundenarbeiten beauftragt. Es besteht kein Anspruch auf Abruf der
lediglich optional beauftragten Leistungsbestandteile.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

- Jährlicher Gesamtumsatz des Bewerbers/die Bewerbergemeinschaft in den
letzten 3 Geschäftsjahren.

- Eigenerklärung zum Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung mit
folgenden Spezifikationen:

+ mindestens 3,0 Mio. EUR je Versicherungsfall für Personenschäden
sowie

+ mindestens 3,0 Mio. EUR je Versicherungsfall für sonstige Schäden
(Sachschäden und Vermögensschäden).

+ Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines
Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen
betragen.

Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht
besteht, ist eine Eigenerklärung ausreichend, wonach im Auftragsfall
unverzüglich eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird. Der AG
behält sich vor, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs von den
Bewerbern, die für die Angebotsaufforderung vorgesehen sind, die
Eigenerklärung durch eine entsprechende Erklärung des Versicherers
bestätigen zu lassen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

- Jährlicher Gesamtumsatz des Bewerbers/die Bewerbergemeinschaft in den
letzten 3 Geschäftsjahren von mind. 2.500.000 EUR (netto) je
Geschäftsjahr.

Der Umsatz der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft wird addiert;
bzgl. der Mindestanforderung kommt es auf die Umsätze der
Bewerbergemeinschaft insgesamt an.

Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Spezifikationen:

- mindestens 3,0 Mio. EUR je Versicherungsfall für Personenschäden
sowie

- mindestens 3,0 Mio. EUR je Versicherungsfall für sonstige Schäden
(Sachschäden und Vermögensschäden).

- Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines
Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen
betragen.

Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht
besteht, ist eine Eigenerklärung ausreichend, wonach im Auftragsfall
unverzüglich eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

- Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die
im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen

- geeignete Referenzen Bewerber (Referenzobjekte betreffend
Projektsteuerung (vgl.: § 2 AHO Schriftenreihe Nr. 9):

+ Referenz Projektsteuerung mit Projektgröße (Baukosten KG 200-700 gem.
DIN 276-1 2008-12) von mind. 65.000.000 EUR (netto)

+ Referenz Projektsteuerung (Leistungsinhalte), bei der mind. die
Projektstufen 2, 3, 4 jeweils in mind. 4 Handlungsbereichen bearbeitet
wurden. Es müssen hierbei nicht alle Grundleistungen der jeweiligen
Projektstufen bzw. Handlungsbereiche erbracht worden sein

+ Referenz Projektsteuerung mit vergleichbaren Anforderungen an die
Projektsteuerung (mind. HZ IV (überdurchschnittliche
Projektsteuerungsanforderungen))

- Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als
Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

- Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die
im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen:

+ Mindestens 4 techn. Fachkräfte oder techn. Stellen

- geeignete Referenzen Bewerber (Referenzobjekte betreffend
Projektsteuerung (vgl.: § 2 AHO Schriftenreihe Nr. 9):

+ Mindestens 1 Referenz Projektsteuerung mit Projektgröße (Baukosten KG
200-700 gem. DIN 276-1 2008-12) von mind. 65.000.000 EUR (netto)

+ Mindestens 1 Referenz Projektsteuerung (Leistungsinhalte), bei der
mind. die Projektstufen 2, 3, 4 jeweils in mind. 4 Handlungsbereichen
bearbeitet wurden. Es müssen hierbei nicht alle Grundleistungen der
jeweiligen Projektstufen bzw. Handlungsbereiche erbracht worden sein

+ Mindestens 1 Referenz Projektsteuerung mit vergleichbaren
Anforderungen an die Projektsteuerung (mind. HZ IV
(überdurchschnittliche Projektsteuerungsanforderungen))
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Erforderlich ist die Qualifikation des Auftragnehmers gem. §§ 75 Abs.
1-3, 44 VgV

Der Bewerber/Die Bewerbergemeinschaft haben dem Teilnahmeantrag
beizufügen:

- Nachweis berufliche Befähigung (Zeugnis Fachausbildung als Architekt
oder Dipl.-Ing. TH / FH bzw. Bachelor/ Master an Universitäten oder
Fachhochschulen oder eine vergleichbare Berufserfahrung)

Eine Kopie ist ausreichend.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Es gelten die Vorgaben des TVgG NRW
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 21/10/2022
Ortszeit: 09:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Für die Abgabe der Unterlagen werden vom Auftraggeber zum Teil
Musterformulare bereitgestellt, die zwingend zu verwenden sind.

Sofern Unterlagen gefordert werden sollten, für deren Vorlage keine
Musterformulare bereitgestellt werden, sind die Erklärungen vom
Bewerber selbst anzufertigen. Sofern nichts anderes ausgewiesen ist,
ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend.

Mehrere Bewerber können sich grundsätzlich zu einer
Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall muss die
Bewerbergemeinschaft mit ihrem Teilnahmeantrag eine
Bewerbergemeinschaftserklärung (§ 43 VgV) (bei einer
Bewerbergemeinschaft reicht die Beibringung durch die
Bewerbergemeinschaft als solche) einreichen. Wird eine
Bewerbergemeinschaft gebildet, müssen alle Mitglieder der Gemeinschaft
die geforderten Unterlagen einzeln beibringen, sofern nichts anderes
ausgewiesen ist.

Präqualifizierung: Sofern der Bewerber in einem amtlichen Verzeichnis
eingetragen ist oder über eine Zertifizierung verfügt, die jeweils den
Anforderungen des Artikel 64 der Richtlinie 2014/24/EU entsprechen,
werden die im amtlichen Verzeichnis oder dem Zertifizierungssystem
niedergelegten Unterlagen und Angaben vom öffentlichen Auftraggeber nur
in begründeten Fällen in Zweifel gezogen (Eignungsvermutung).

Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt,
Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der
Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anzugeben, welche Teile des Auftrags
er/sie als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt
(Nachunternehmererklärung).

Die Bewerber/Bewerbergemeinschaft, die für die Aufforderung zur
Angebotsabgabe vorgesehen sind, haben (wenn dieser bei Abgabe des
Teilnahmeantrages noch nicht bekannt ist) auf gesondertes Anfordern
durch den Auftraggeber die Nachunternehmer namentlich zu benennen und
nachzuweisen, dass ihnen der jeweilig benannte Nachunternehmer für die
Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen wird. Dieser Nachweis ist z.
B. durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des
Nachunternehmers zu führen. Der Auftraggeber überprüft, ob Gründe für
den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der
Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes
Verlangen des Auftraggebers die

folgenden Nachweise beizubringen:

- Nachweis Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung/Berufsqualifikation i. S. d. §§ 75, 44 VgV,

- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123,
124 GWB,

- Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i. S. d. § 125 GWB
(abzugeben, sofern einschlägig),

- Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit den Spezifikationen
nach Ziff. III.1.2),

- Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren,

- Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die
im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,

- Angabe zu geeigneten Referenzen des Bewerbers über früher ausgeführte
Dienstleistungsaufträge (Referenzobjekte betreffend Projektsteuerung
(vgl.: § 2 AHO Schriftenreihe Nr. 9) bezogen auf die

jeweils vorgesehenen Leistungsteile des vorgesehenen Nachunternehmers
durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft.

Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich
aus den Anforderungen der Ausschreibung. Die an die Eignung gestellten
Mindestanforderungen gelten für die Nachunternehmer, die für

die jeweiligen Teile des Auftrags vorgesehen sind, nicht.

Für die Nachweise sollen die entsprechenden Muster der Ausschreibung
genommen werden (vgl. "6-VgV-TNW - Bewerberbogen").

Unternehmen, die in der Präqualifizierungsdatenbank AVPQ (Amtliches
Verzeichnis Präqualifizierter Unternehmen)
([10]https://amtliches-verzeichnis.ihk.de/) bzw. einer anderen für den
öffentlichen Auftraggeber

kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies
bei Abgabe eines Teilnahmeantrages durch Angabe der
Registrierungsnummer angeben. Sofern vom Auftraggeber mit dem
Teilnahmeantrag Nachweise gefordert werden, die nicht in der v. g.
Datenbank enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen.

Als vorläufiger Nachweis der Eignung für die zu vergebene Leistung kann
mit dem Teilnahmeantrag eine Einheitlich Europäische Eigenerklärung
(EEE) abgeben werden.

Ein Bewerber kann sich (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft)
zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen
bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und
diesem Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem
Teilnahmeantrag beizubringen:

- Eigenerklärung Kapazitäten anderer Unternehmen.

Ein Bewerber kann für einen bestimmten öffentlichen Auftrag im Hinblick
auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die
technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer
Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den
Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden,
indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung
dieser Unternehmen vorlegt. Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag z. B.
beizubringen:

- Verpflichtungserklärung bei Eignungsleihe (sofern einschlägig).

Der öffentliche Auftraggeber überprüft im Rahmen der Eignungsprüfung,
ob die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung
bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die

entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe
vorliegen. Nimmt der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im

Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in
Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung
entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe haften.

Zur Abgabe der Erklärungen sind die Deckblätter/Musterformulare des AG
zu verwenden, die sich in der "Anlage 6 - VgV-TNW - Bewerberbogen"
befinden. Sofern vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft

ergänzende Unterlagen/Belege beizubringen sind, so sind diese im
Anschluss an das jeweilige einschlägige Deckblatt dem Teilnahmeantrag
beizufügen. Soweit keine Musterformulare vorhanden sind, hat der
Bewerber eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben.

Sofern Musterformulare nicht von allen Mitgliedern einer
Bewerbergemeinschaft beizubringen sind, wird hierauf ausdrücklich
hingewiesen.

Mit dem Teilnahmeantrag hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zudem
beizubringen:

- Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124
GWB

- Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG

- Erklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU)
2022/576 des Rates vom 8. April 2022

Der Auftraggeber wird für diejenigen Bewerber, die zur Abgabe eines
Angebotes aufgefordert werden sollen, gemäß § 6 Abs. 2 Nr. 2 des
Wettbewerbsregistergesetzes (WRegG) eine Anfrage bei der
Registerbehörde stellen.

Der Auftraggeber behält sich vor für diejenigen Bewerber, die zur
Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden sollen, zudem gemäß § 150a
Abs. 1 S. 1 Nr. 4 der Gewerbeordnung (GewO) eine Anfrage bei dem
Gewerberegister stellen.

Bekanntmachungs-ID: CXPTYD3D4S0
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: [11]VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
Fax: +49 2211473055
Internet-Adresse:
[12]https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 160 Abs. 3 GWB gilt:

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
19/09/2022

References

6. mailto:alexander.thieme@krefeld.de?subject=TED
7. http://www.krefeld.de/
8. https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYD3D4S0/documents
9. https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYD3D4S0
10. https://amtliches-verzeichnis.ihk.de/
11. mailto:VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de?subject=TED
12. https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/

 
 
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