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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Oranienburg - Baustelleneinrichtung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022092309080980429 / 517024-2022
Veröffentlicht :
23.09.2022
Angebotsabgabe bis :
21.10.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
45113000 - Baustelleneinrichtung
45214000 - Bauarbeiten für Schulen oder Forschungsanstalten
DE-Oranienburg: Baustelleneinrichtung

2022/S 184/2022 517024

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Oberhavel
Postanschrift: Adolf-Dechert-Str. 1
Ort: Oranienburg
NUTS-Code: DE40A Oberhavel
Postleitzahl: 16515
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Dez. IV, FB Finanzen und Vergaben, FD Vergaben und
Vertragsmanagement
E-Mail: [6]vergabestelle@oberhavel.de
Telefon: +49 3301601-3500
Fax: +49 3301601-3519
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.oberhavel.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YB5
R14N/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YB5
R14N
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Erweiterungsbau der Oberschule Lehnitz: Baustelleneinrichtung - VE 02
Referenznummer der Bekanntmachung: OSLM.07.391.01.OV037.22
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45113000 Baustelleneinrichtung
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Allgemeines:

Der Landkreis Oberhavel beabsichtigt einen Erweiterungsbau zum
Bestandsgebäude der Oberschule Lehnitz zu errichten.

Es handelt sich um einen dreigeschossigen Erweiterungsbau an ein
viergeschossiges Schulgebäude.

In allen Etagen werden jeweils zwei Übergänge zum Bestandsbau
geschaffen. Hierdurch werden die vorhandenen Fluchttreppenräume und der
Aufzug an den Neubau angeschlossen. Zusätzliche Treppenräume im Neubau
sind nicht erforderlich.

Die Errichtung des Erweiterungsbaus erfolgt im laufenden Schulbetrieb.

Der Anbau wird in Massivbauweise mit Massivdach ausgeführt und ist
nicht unterkellert.

Abmessungen des Erweiterungsbaus:

Grundfläche: ca. 50 x 16 m

Höhe: ca. 10m über Gelände

Die tragenden Bauteile bestehen aus Stahlbeton. Die Gründung erfolgt
über eine Bodenplatte mit unbewehrten Frostschürzen.

Die Geschoss- und Dachdecken werden aus Stahlbeton ausgeführt. Die
nicht-tragenden Innenwände werden als Trockenbauwände (GK) errichtet.

Das Dach wird als Flachdach, Stahlbetonkonstruktion, mit Gefälledämmung
erstellt und erhält Oberlichter.

Leistung dieser Auschreibung: siehe Beschreibung der Beschaffung/
Bekanntmachungstext
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45214000 Bauarbeiten für Schulen oder Forschungsanstalten
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE40A Oberhavel
Hauptort der Ausführung:

Oberschule Lehnitz / Erweiterungsbau Mühlenbecker Weg 9L 16515
Oranienburg OT Lehnitz
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Leistung dieser Ausschreibung:

Baustelleneinrichtung

- Baustellenzufahrt und Baustraße

- Bauzaun, ca. 240m, inkl. Toranlage

- Sanitär- und Besprechungscontainer

- Bautafelkonstruktion und Firmenleisten

- Baustrom und Bauwasser, Anschluss und Verteilung auf dem Baufeld
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 16/01/2023
Ende: 05/04/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mittels Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" der Vergabeunterlagen:

- Erklärung, dass die Befähigung zur Berufsausübung vorliegt

Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers ist, je nach den
Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen niedergelassen
ist, die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister vorzulegen
oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachzuweisen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mittels Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" der Vergabeunterlagen:

- Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei (3)
abgeschlossenen Geschäftsjahren netto, soweit er Bauleistungen und
andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung
vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit
anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen, mit einem Umsatz von
mindestens 150.000 EUR netto je abgeschlossenes Geschäftsjahr.

Bei einer Bietergemeinschaft sind die o.g. Angaben von den Mitgliedern
insgesamt zu erbringen, d.h. ein Mitglied der Bietergemeinschaft kann
die Defizite eines anderen Mitglieds ausgleichen.

- Erklärung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur
gesetzlichen Sozialversicherung;

Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft

- Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung

Unternehmen, die außerhalb der Landesgrenzen der Bundesrepublik
Deutschland ihren Geschäftssitz haben,

geben die o.g. Erklärungen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des
Staates, in dem das Unternehmen

ansässig ist, ab.

Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind zur Bestätigung
einzelner Erklärungen Nachweise vorzulegen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mittels Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" der Vergabeunterlagen:

Mindestens drei (3) mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare
abgeschlossene Referenzen der letzten sieben (7) abgeschlossenen
Kalenderjahre, mit Angabe des Auftraggebers inklusive Ansprechpartner
und Telefonnummer oder E-Mail sowie Bezeichnung des Bauvorhabens /
Referenzobjektes einschließlich Leistungsinhalt, Ausführungszeitraum
und Auftragswert.

Vergleichbar sind Bauleistungen betreffend Baustelleneinrichtungen mit
einem Mindestauftragsvolumen von 50.000 EUR netto je Referenz

- Angaben zu Arbeitskräften: Erklärung, dass für die Ausführung der
Leistungen die erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Auf
gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind Angaben zur Anzahl der in
den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich
beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra
ausgewiesenem Leitungspersonal vorzulegen.

Bei einer Bietergemeinschaft sind die o.g. Angaben von den Mitgliedern
insgesamt zu erbringen, d.h. ein Mitglied der Bietergemeinschaft kann
die Defizite eines anderen Mitglieds ausgleichen.

- Erklärung zu § 123 Abs. 1 GWB / § 6e EU Abs. 1 VOB/A

- Erklärung zu § 124 Abs. 1 GWB / § 6e EU Abs. 6 VOB/A

Unternehmen, die außerhalb der Landesgrenzen der Bundesrepublik
Deutschland ihren Geschäftssitz haben,

geben die o.g. Erklärungen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des
Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, ab.

Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind zur Bestätigung
einzelner Erklärungen Nachweise vorzulegen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Geschäftssprache: deutsch

Brandenburgisches Vergabegesetz (BbgVergG):

Der Bieter verpflichtet sich mit Angebotsabgabe zur Einhaltung der
Mindestanforderungen nach dem

BbgVergG. Bestehen keine anderen Mindestentgelt-Regelungen z. B. nach
dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz

oder liegt das danach zu zahlende Arbeitsentgelt unter dem
Mindestarbeitsentgelt je Stunde auf Grundlage des

§ 6 Absatz 2 BbgVergG von zzt. 13 Euro brutto, so wird allen bei der
Ausführung der Leistungen Beschäftigten

für den Einsatz im Rahmen dieses Auftrages mindestens ein Bruttoentgelt
von 13 Euro gerechnet auf die

Arbeitsstunde bezahlt. Das Mindestentgelt entspricht dabei dem
regelmäßig gezahlten Grundentgelt für eine

Zeitstunde, ohne Sonderzahlungen, Zulagen oder Zuschlägen.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 21/10/2022
Ortszeit: 08:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 12/12/2022
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 21/10/2022
Ortszeit: 08:00
Ort:

Landkreis Oberhavel

Adolf-Dechert-Straße 1

16515 Oranienburg
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

- keine Teilnahme von Bietern (vgl. § 14 EU Abs. 1 VOB/A)

- die Niederschrift über die Öffnung der Angebote wird den Bietern
elektronisch zur Verfügung gestellt

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1.) Zuschlagsverbot bzgl. russischer Bieter / Beteiligter:

Es gilt der maßgebliche Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des
Rates vom 8. April 2022 zur Änderung

der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts
der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren.

Auftragsvergaben an russische Personen / Unternehmen im Sinne der
Vorschrift sind verboten sowie auch eine Beteiligung solcher
Unternehmen am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder im
Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises (soweit auf
diese mehr als 10% des Auftragswertes entfallen).

Mit Angebotsabgabe ist daher eine Eigenerklärung bzgl. der o.g.
Verordnung abzugeben. Diese ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

2.) Bieterfragen:

Fragen oder Hinweise sind bis spätestens zum 12.10.2022 über den
Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatz Brandenburg mitzuteilen.

3.) Hinweis zu bietereigenen AGB:

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) des Bieters dürfen dem Angebot
weder beigefügt werden noch darf

sich darauf bezogen werden. Der Einbezug von eigenen AGB des Bieters
führt zum Angebotsausschluss.

4.) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften:

Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot mittels Formblatt 234 die
Erklärung aller Mitglieder in Textform

abzugeben,

- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt
ist,

- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung
des Vertrags bevollmächtigte Vertreter

bezeichnet ist,

- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Bekanntmachungs-ID: CXP9YB5R14N
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland
Telefon: +49 3318661610
Fax: +49 3318661652
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der

Bekanntmachung vom 26.06.2013 (BGBl. I, S. 1750, 3245), das zuletzt
durch das Gesetz zur Modernisierung

des Vergaberechts (VergRModG) vom 17.02.2016 (BGBl. I S.203) geändert
worden ist, Anwendung.

§ 160 GWB lautet auszugsweise:

"(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(...)

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des

Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
innerhalb einer Frist von zehn

Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis

zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber

dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis

zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu

wollen, vergangen sind.

(...)

Demzufolge ist ein Antrag an die o. g. Nachprüfungsstelle
(Vergabekammer) insbesondere unzulässig, sofern

ein Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht innerhalb einer Frist von
10 Kalendertagen bei der Vergabestelle

gerügt wird (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB) und nicht innerhalb von 15
Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung

der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, ein
Nachprüfungsantrag gestellt wurde.

Die Vergabestelle weist darauf hin, dass der Bieter wegen des
Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines

Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass
sein Angebot von den Beteiligten

bei der Vergabekammer eingesehen wird.

Daher liegt es in im Interesse des Bieters, schon in seinen
Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach §

165 Abs. 3 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und
betroffene Angebotsteile kenntlich zu

machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikats-, Betriebs- oder
Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung

seiner Rechte muss sich der Auftragnehmer an die Vergabekammer wenden.

Die Vergabestelle weist schließlich darauf hin, dass das Verfahren vor
der Vergabekammer für die unterlegene

Partei kostenpflichtig ist.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20/09/2022

References

6. mailto:vergabestelle@oberhavel.de?subject=TED
7. http://www.oberhavel.de/
8. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YB5R14N/documents
9. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YB5R14N

 
 
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