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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Metallbauarbeiten
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022092309080880424 / 516993-2022
Veröffentlicht :
23.09.2022
Angebotsabgabe bis :
08.11.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
45262670 - Metallbauarbeiten
DE-Berlin: Metallbauarbeiten

2022/S 184/2022 516993

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesdruckerei GmbH
Postanschrift: Kommandantenstraße 18
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10969
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Anwaltssozietät Clifford Chance Partnerschaft mit
beschränkter Beufshaftung
E-Mail: [6]ProjectBrickI@cliffordchance.com
Telefon: +49 69/71991305
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.bundesdruckerei.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E42671723
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.subreport.de/E42671723
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: GmbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Anbieter von Produkten und Lösungen der
Hochsicherheitstechnologie

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Projekt BRICK (Metallbauarbeiten (Innentüren))
Referenznummer der Bekanntmachung: ECA-2022-026
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45262670 Metallbauarbeiten
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Als Teil des Campus Süd der Bundesdruckerei (bdr) in 10969 Berlin
sollen die denkmalgeschützten Bestandsgebäude 04, 05, 06, 10, 14, 21
und 22 mit ca. 8.150 m2 BGF saniert und zu einem Gewerbehof mit Büro-
und Gewerbenutzung entwickelt werden. Das Gebäude 06 wird mit der
Aufstockung eines Staffelgeschosses um ca. 300 m2 erweitert.

Die Baumaßnahme setzt sich aus mehreren aneinandergrenzenden
Gebäudeteilen zusammen, die an vier Innenhöfe (Hof 3, 4, 7 und 8)
angrenzen. Die Gebäude stehen auf einer Grundfläche von ca. 1.400m2 und
umfassen ca. 31.000 m3 BRI. Die Erschließung der 2 bis 5 Obergeschosse
erfolgt über mehrere Treppenhäuser und einen Aufzug. Der höchste OKFF
der Nutzfläche befindet sich bei ca. + 19,40m.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Vergabeeinheit 16 "Metallbauarbeiten (Innentüren)" Gegenstand dieser
Ausschreibung sind die Metallbauarbeiten der Innen- und Außentüren im
Rahmen einer Denkmalsanierung von 7 aneinandergrenzenden Gebäuden,
wovon eines mittels Aufstockung eines Staffelgeschosses erweitert wird.

Die Metallbauarbeiten umfassen die Herstellung, Lieferung und Montage
von Stahltüren im Innen- und Außenbereich, mit und ohne
Brandschutzanforderungen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 19/01/2023
Ende: 31/10/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Jeder Bieter/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft hat mit dem
Angebot folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:

1) Aktueller Handelsregisterauszug (alternativ: Eintragung in
Berufsregister und/oder Handwerksrolle), nicht älter als drei Monate
zum Datum des Abgabetermins für das Angebot.

2) Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gemäß Formblatt 5.

3) Eigenerklärung Russlandbezug gemäß Formblatt 7.

Die o.g. Nachweise sind ggf. auch für benannte Drittunternehmen und
Nachunternehmer vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Eigenerklärung gemäß Formblatt 2 (Bieterselbstauskunft, siehe dort
Ziffer 3) über den Gesamtjahresumsatz des Bieters für die vergangenen
drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit der Umsatz die Erbringung
von Bauleistungen und anderen Leistungen betrifft, die mit der zu
vergebenden Leistung vergleichbar sind.

2) Nachweis einer bestehenden Bauhaftpflichtversicherung über eine
Haftungssumme von mindestens EUR 5.000.000 für Personen-,

Sach- und Vermögensschäden (je Schadensfall). Sollte der Bieter über
eine solche nicht verfügen, hat er durch eine Eigenerklärung zu
bestätigen, im Zuschlagsfall eine entsprechende Haftpflichtversicherung
mit den o.g. Merkmalen abzuschließen.

Eine Bietergemeinschaft kann den Nachweis einer bestehenden
Bauhaftpflichtversicherung wie folgt erbringen:

a) Versicherungsnehmer ist die Bietergemeinschaft selbst b)
Versicherungsnehmer ist ein Mitglied der Bietergemeinschaft, wobei dem
Auftraggeber nachzuweisen ist, dass alle übrigen
Bietergemeinschaftsmitglieder ebenfalls in den Versicherungsschutz
miteinbezogen sind.

Im Übrigen gelten die Vorgaben aus dem vorstehenden Absatz
entsprechend.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Eigenerklärung gemäß Formblatt 2 (Bieterselbstauskunft, siehe dort
Ziffer 4) über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen
Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte.

2) Benennung mindestens dreier Referenzprojekte, welche durchgängig
oder teilweise in den Kalenderjahren 2017, 2018, 2019, 2020, 2021
und/oder 2022 durchgeführt worden sind. Die Auftraggeber der benannten
Referenzprojekte können, müssen aber nicht der öffentlichen Hand
zuzuordnen sein.

Diesbezüglich ist Formblatt 6 (Referenzprojekte) zu verwenden und
vollständig auszufüllen.

Als vergleichbar mit den ausgeschriebenen Bauleistungen gilt ein
Referenzprojekt, wenn der vom Bieter zu beschreibende Inhalt des
Referenzprojekts sämtliche der folgenden Bau- und Leistungsteile
umfassen:

- Einbau von Metalltüren.

3) Mit seinem Angebot hat der Bieter eine Darstellung einzureichen, aus
der sich Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des
Auftrags betrauten Personals ergeben. Die entsprechende Darstellung
kann auch in anonymisierter Form eingereicht werden.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/11/2022
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 07/01/2023
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 09/11/2022
Ortszeit: 10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Eine detaillierte Beschreibung der in den Ziffern III.1.1), III.1.2)
und III.1.3) beschriebenen Kriterien ist dem Dokument "Aufforderung zur
Angebotsabgabe" (dort Ziffer 7.1) zu entnehmen, das unter dem Link zu
Ziffer I.3) dieser Auftragsbekanntmachung abrufbar ist.

b) Dem Bieter steht es frei, seine Eignung nach Maßgabe der in Ziffern
III.1.1), III.1.2) und III.1.3) beschriebenen Kriterien - soweit
möglich - auch durch Eintragungen gem. § 6b EU Abs. 1 Satz 1 Nr. 1
VOB/A in einem der dort beschriebenen Verzeichnisse nachzuweisen.

c) Teile der Vergabeunterlagen enthalten besonders vertrauliche und
teils sicherheitsrelevante Informationen. Sie werden den Bietern daher
erst nach Unterzeichnung und Einreichung der den Vergabeunterlagen als
Anlage 1 beigefügten Vertraulichkeitsvereinbarung zur Verfügung
gestellt (vgl. § 5 Abs. 3 VgV). Die Vertraulichkeitsvereinbarung ist
vom Bieter auszudrucken, auszufüllen, zu unterschreiben und
einzuscannen. Anschließend ist die Datei im pdf-Format mit Hilfe der
Vergabeplattform des Auftraggebers an den Auftraggeber zu übersenden.
Dazu ist die auf der Vergabeplattform zur Verfügung gestellte
Kommunikationsfunktion (wie in Ziff. 4.2 der "Aufforderung zur
Angebotsabgabe" beschrieben) zu verwenden. Die das Dokument
unterzeichnende Person muss zur Abgabe einer entsprechenden Erklärung
im Namen des Bieters berechtigt sein.

Der Auftraggeber wird dem Bieter die vertraulichen Bestandteile der
Vergabeunterlagen sodann mit Hilfe der Kommunikationsfunktion der
Vergabeplattform übersenden. Dazu hat sich der Bieter zuvor auf der
Vergabeplattform zu registrieren, um sein entsprechendes Postfach zu
aktivieren. Hilfe bei der Registrierung erhalten die Bieter unter der
Tel.-Nr. +49 221 985 78-0 oder unter [10]www.subreport.de.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes beim Kartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Fax: +49 2289499-163
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Unternehmen haben Anspruch darauf, dass die Bestimmungen über das
Vergabeverfahren eingehalten werden. Es gelten die Bestimmungen des
Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der derzeit gültigen
Fassung.

In Bezug auf die Einreichung von Nachprüfungsanträgen gilt gemäß § 160
GWB:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden
sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information
nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der
Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim
betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: siehe die unter Ziffer VI.4.1) genannte Stelle
Ort: Bonn
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20/09/2022

References

6. mailto:ProjectBrickI@cliffordchance.com?subject=TED
7. http://www.bundesdruckerei.de/
8. https://www.subreport.de/E42671723
9. https://www.subreport.de/E42671723
10. http://www.subreport.de/

 
 
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