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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Wernigerode - Putzarbeiten
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022092309080080395 / 516994-2022
Veröffentlicht :
23.09.2022
Angebotsabgabe bis :
14.10.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
45410000 - Putzarbeiten
DE-Wernigerode: Putzarbeiten

2022/S 184/2022 516994

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Wernigerode für Stiftung Schloß
Wernigerode
Postanschrift: Schlachthofstraße 6
Ort: Wernigerode
NUTS-Code: DEE09 Harz
Postleitzahl: 38855
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Stadt Wernigerode
E-Mail: [6]bjoern.reuter@wernigerode.de
Telefon: +49 3943654605
Fax: +49 39436547605
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://www.wernigerode.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-18359492d5a-25d006c3
9dfcd34a
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]www.evergabe.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Stiftung
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Putzarbeiten - Generationengerechte Verbesserung der Zugänglichkeit und
Erlebbarkeit des Museumsschlosses Wernigerode
Referenznummer der Bekanntmachung: HBA 216/2022
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45410000 Putzarbeiten
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

VE 36 Putzarbeiten
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 50 691.45 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE09 Harz
Hauptort der Ausführung:

Schloß Wernigerode - 38855 Wernigerode
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Schloss Wernigerode gehört zu einer den bedeutendsten
Kulturdenkmalen im Land Sachsen-Anhalts. Im Kern frühmittelalterlich
wurde die Burg im Verlauf der Neuzeit zur einer ringförmigen Anlage
ausgebaut. Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte dann ein
umfassender Umbau im zeittypisch historistischen Stil, welcher heute
die prägende Gestalt des Denkmals kennzeichnet.

Das Schloss Wernigerode befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu
der Ortslage Wernigerode auf dem Schlossberg. Es ist von Weit her in
der Landschaft sichtbar. Die gesamte Anlage wurde auf Sicht angelegt.
Aufgrund der erhöhten Lage und den wehrhaften Charakter der
Gesamtanlage ist das Schloss über nur zwei Wege nur eingeschränkt zu
erreichen.

Im Rahmen der dringend notwendigen Sanierung der Stützmauern aber auch
einzelner Gebäudeteile der Schlossanlage ist es beabsichtigt, die
Erschließung der denkmalgeschützte Schlossanlage
generationsfreundlicher auszubauen. Hierzu zählen der Einbau von
Aufzügen, die bauliche Ergänzung von Rampen, Geländern und eines Liftes
sowie die Sanierung von ganzen Gebäudeteilen.

Gegenstand des Auftrags ist:

- 150 m² Neuputzen von Mauerwerk, Neuputzen von Tonnengewölben (50 m²),
kleinteilige Putzreparaturen unter restauratorischer Anleitung (20 m²),
weitere Putzflächen in unterschlichen Bereichen, Nachweis der Fachkunde
im Bereich der Baudenkmalpflege
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 05/12/2022
Ende: 30/06/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Auftrag erhalten soll,
einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundeszentralregister
anfordern um seine Zuverlässigkeit zu überprüfen. Wird eine
entsprechende Bescheinigung vom Herkunftsland eines ausländischen
Bieters nicht oder nicht in vollem Umfang ausgestellt, kann sie durch
eine eidesstattliche oder förmliche Erklärung des ausländischen Bieters
ersetzt werden.

Mit dem Angebot sind vom nicht präqualifizierten Wirtschaftsteilnehmer/
jedem nicht präqualifizierten Mitglied einer Bietergemeinschaft und von
jedem anderen nicht präqualifizierten Unternehmen, deren Kapazitäten in
Anspruch genommen werden einzureichen:

- Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen (Formblatt 124
VHB 2017 Stand 2019, das Formblatt 124 ist als Anlage den
Angebotsunterlagen beigefügt)

Folgende Nachweise, Angaben und Unterlagen sind entsprechend § 6a, Nr.
2 EU, VOB/A für nicht präqualifizierte Unternehmen in der engeren Wahl
auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen:

- Unbedenklichkeitsbescheinigungen der tariflichen Sozialkasse oder
eine gleichwertige Bescheinigung einer zuständigen Stelle des
Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des ausländischen
Bieters

- Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes oder eine
gleichwertige Bescheinigung einer zuständigen Stelle des
Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des ausländischen
Bieters im Original, sofern nur im Original gültig

- Berufs- oder Handelsregisterauszug oder eine gleichwertige
Bescheinigung einer zuständigen Stelle des Herkunftslandes oder des
Niederlassungsstaates des ausländischen Bieters

- Gewerbeanmeldung oder eine gleichwertige Bescheinigung einer
zuständigen Stelle des Herkunftslandes

- Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und
Handelskammer oder anderweitige sonstige Nachweise einer zuständigen
Stelle des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des
ausländischen Bieters

- qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
des zuständigen Versicherungsträgers mit Angaben der Lohnsummen oder
gleichwertige Bescheinigung einer zuständigen Stelle des
Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des ausländischen
Bieters (im Original, sofern nur im Original gültig)

Der Auftraggeber wird von dem Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag
erteilt werden soll, Nachweise hinsichtlich einer eventuell
durchgeführten Selbstreinigung anfordern.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen (Formblatt 124
VHB, das Formblatt 124 ist als Anlage den Angebotsunterlagen beigefügt)

Folgende Nachweise, Angaben und Unterlagen sind entsprechend § 6a, Nr.
2 EU, VOB/A für nicht präqualifizierte Unternehmen auf gesondertes
Verlangen der Vergabestelle vorzulegen:

- die Vorlage von testierten Jahresabschlüssen, falls deren
Veröffentlichung in dem Land, in dem das Unternehmen ansässig ist,
gesetzlich vorgeschrieben ist.

- Informationen über das Verhältnis zwischen Vermögen und
Verbindlichkeiten in den Jahresabschlüssen.

- eine Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf
die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er
Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu
vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils
bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.

- Gewerbeanmeldung oder eine gleichwertige Bescheinigung einer
zuständigen Stelle des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates
des ausländischen Bieters

- qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen oder
eine gleichwertige Bescheinigung einer zuständigen Stelle des
Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des ausländischen
Bieters
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen (Formblatt 124
VHB, das Formblatt 124 ist als Anlage den Angebotsunterlagen beigefügt)

Folgende Nachweise, Angaben und Unterlagen sind entsprechend § 6a, Nr.
2 EU, VOB/A für nicht präqualifizierte Unternehmen auf gesondertes
Verlangen der Vergabestelle vorzulegen:

- die Vorlage von testierten Jahresabschlüssen, falls deren
Veröffentlichung in dem Land, in dem das Unternehmen ansässig ist,
gesetzlich vorgeschrieben ist.

- Informationen über das Verhältnis zwischen Vermögen und
Verbindlichkeiten in den Jahresabschlüssen.

- eine Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf
die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er
Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu
vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils
bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.

- Gewerbeanmeldung oder eine gleichwertige Bescheinigung einer
zuständigen Stelle des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates
des ausländischen Bieters

- qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen oder
eine gleichwertige Bescheinigung einer zuständigen Stelle des
Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des ausländischen
Bieters
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung zur Eignung für nicht präqualifizierte Unternehmen
(Formblatt 124 VHB, das Formblatt 124 ist als Anlage den
Angebotsunterlagen beigefügt)

- Nachweis über die Befähigung zur Berufsausübung einschließlich
Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder
Handelsregister

- Referenznachweise mit den im Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
genannten Angaben (Hinweis: Präqualifizierte Unternehmen/ Mitglieder
einer Bietergemeinschaft führen den Nachweis der Eignung durch den
Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von
Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Die in diesem
Verzeichnis hinterlegten Referenzen, müssen mit der zu vergebenen
Leistung vergleichbar sein. Nicht vergleichbare Referenzen im
Präqualifikationsverzeichnis können nicht gewertet und auch nicht
nachgefordert werden.)

Folgende Nachweise, Angaben und Unterlagen sind entsprechend § 6a, Nr.
2 EU, VOB/A für nicht präqualifizierte Unternehmen auf gesondertes
Verlangen der Vergabestelle vorzulegen:

Zum Nachweis der beruflichen und technischen Leistungsfähigkeit hat der
Auftragnehmer vorzulegen:

- Angaben über die Ausführung von Leistungen der letzten fünf
abgeschlossenen Kalenderjahre, die mit der zu vergebenden Leistung
vergleichbar sind, wobei für die wichtigsten Bauleistungen
Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis
beizufügen sind.

- Angabe der technischen Fachkräfte und des Leitungspersonals

- die Beschreibung der technischen Ausrüstung und Maßnahmen des
Unternehmens zur Qualitätssicherung und seiner Untersuchungs- und
Forschungsmöglichkeiten z. B. durch eine Geräteliste

- Angabe des Lieferkettenmanagement- und -überwachungssystems, das dem
Unternehmen zur Vertragserfüllung zur Verfügung steht

- Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bieters und/oder
der Führungskräfte durch Studiennachweise, Nachweis der
Berufsausbildung sowie Angaben zur Berufserfahrung und ausgeübten
Tätigkeiten

- Angaben über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen
Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte,
gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem
Leitungspersonal

- eine Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche
Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die
Ausführung des Auftrags verfügt durch Vorlage einer
Geräte-/Ausstattungsliste

- Angabe, welche Teile des Auftrags der Unternehmer unter Umständen als
Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt durch Eintragung im Formblatt
Verzeichnis der Leistungen/ Kapazitäten anderer Unternehmen (Formblatt
235)
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Folgende Nachweise, Angaben und Unterlagen sind - zusätzlich zu den in
den EU-Teilnahmebedingungen genannten -mit dem Angebot einzureichen
sind:

- Preisermittlung bei Zuschlagskalkulation (Formblatt 221 VHB) oder
Preisermittlung bei Kalkulation über die Endsumme (Formblatt 222)

- Erklärung der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (Formblatt 234), sofern
zutreffend

- Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (Formblatt
235), sofern zutreffend Präqualifizierte Unternehmen/Mitglieder einer
Bietergemeinschaft führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in
die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.
(Präqualifikationsverzeichnis).

Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen
nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung
für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte
Formblatt "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen"
(Formblatt 124, das Formblatt 124 ist als Anlage den Angebotsunterlagen
beigefügt) vor zulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf
gesondertesVerlangen die Eigenerklärungen (Formblatt 124, das Formblatt
124 ist als Anlage den Angebotsunterlagen beigefügt) auch für diese
abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe
der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die
Präqualifikation von Bauunternehmen e. V.
(Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Gelangt das Angebot in
die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (Formblatt 124, das
Formblatt 124 ist als Anlage den Angebotsunterlagen beigefügt) (auch
die der Nachunternehmer) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in
der "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen" genannten
Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die
nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die
deutsche Sprache beizufügen.

Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers:

- Aufgliederung der Einheitspreis (Formblatt 223)

- Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formblatt 236)

- Referenzprojekte: Nachweise von durchgeführten Projekten mit
vergleichbaren Leistungsanforderungen und Volumen aus den letzten 5
Jahren
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Mit dem Angebot sind von jedem Bieter und Mitglied einer
Bietergemeinschaft gemäß Landesvergabegesetz Sachsen-Anhalt Erklärungen
(im Original) wie folgt abzugeben:

- § 10 LVG LSA - Erklärungen zur Tariftreue und Entgeltgleichheit

- § 12 LVG LSA - Erklärung zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnorm

- § 13 LVG LSA - Erklärung zum Nachunternehmereinsatz

- Erklärung zur handwerksrolleneintragung im Sinne der
Handwerksordnung. Entsprechende Formblätter liegen den
Vergabeunterlagen bei. Ebenfalls sind auf Verlangen der Vergabestelle
folgende Erklärungen gemäß Landesvergabegesetz Sachsen-Anhalt auch von
jedem Nachunternehmer abzugeben:

- § 10 LVG LSA - Erklärungen zur Tariftreue und Entgeltgleichheit

- § 12 LVG LSA - Erklärung zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnorm

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: [10]2021/S 250-658642
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/10/2022
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 14/11/2022
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 14/10/2022
Ortszeit: 10:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Der Öffnungstermin findet bei EU-weiten offenen Verfahren nicht mehr in
Anwesenheit der Bieter statt. Die Teilnahme am Öffnungstermin ist daher
nicht mehr möglich.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Kommunikation im Vergabeverfahren erfolgt ausschließlich
elektronisch über die Vergabeplattform.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Landesverwaltungsamt 1. und 2. Vergabekammer
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Ort: Halle/Saale
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de
Telefon: +49 3455141529
Fax: +49 3455141115
Internet-Adresse: [12]http://www.lvwa.sachsen-anhalt.de/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieterschützenden
Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen
Auftraggeber. Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten
verletzt, ist der Verstoß

innerhalb von zehn Kalendertagen ab Kenntniserlangung gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden

(§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB). Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen
mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit,
innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf
Nachprüfung bei der Vergabekammer Sachsen-Anhalt zu stellen (§ 160 Abs.
3 S. 1 Nr. 4 GWB). Sind mehr als 15 Tage vergangen, so ist der Antrag
insoweit unzulässig. Nach § 135 Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit nach
§ 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als
sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Diese
Geltendmachungsfrist verkürzt sich nach Maßgabe von § 135 Abs. 2 S. 2
GWB auf 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Das
Zuschlagsverbot nach § 169 Abs. 1 GWB entfällt unter den
Voraussetzungen des § 169 Abs. 4 S. 1 GWB; Unternehmen haben die
Reaktionsmöglichkeit nach § 169 Abs. 4 S. 2 GWB (§ 169 Abs. 4 S. 1-3
GWB).
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20/09/2022

References

6. mailto:bjoern.reuter@wernigerode.de?subject=TED
7. https://www.wernigerode.de/
8. https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-18359492d5a-25d006c39dfcd34a
9. http://www.evergabe.de/
10. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:658642-2021:TEXT:DE:HTML
11. mailto:vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de?subject=TED
12. http://www.lvwa.sachsen-anhalt.de/

 
 
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