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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Leipzig - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2022092109273178765 / 515682-2022
Veröffentlicht :
21.09.2022
Angebotsabgabe bis :
18.10.2022
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Leipzig: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2022/S 182/2022 515682

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Leipziger Wohnungs-und Baugesellschaft mbH
Postanschrift: Wintergartenstraße 4
Ort: Leipzig
NUTS-Code: DED51 Leipzig, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 04103
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentraler Einkauf
E-Mail: [6]einkauf@lwb.de
Telefon: +49 341/99229411
Fax: +49 341/99229009
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.lwb.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-18341571560-5094ed99
1ab931fd
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]www.evergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: GmbH (juristische Person des Privatrechts)
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Objektplanung Gebäude und Freianlagen für Wohnungsneubau
Judith-Auer-Straße in Leipzig
Referenznummer der Bekanntmachung: 140_LWB_04-2022-0009
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Objektplanung Gebäude und Freianlagen der Leistungsphase 1-9 bei
stufenweiser Beauftragung (1. Stufe: LPH 1 - 4, Stufe 2: LPH 5 - 8 und
Stufe 3: LPH 9) gemäß HOAI für Wohnungsneubau
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED51 Leipzig, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Leipzig, Stadtteil Reudnitz-Thonberg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH plant auf dem Areal
Judith-Auer-Straße eine Wohnbebauung mit maximal möglicher Wohnfläche
zu errichten. Es ist beabsichtigt Leistungen der Objektplanung Gebäude
und Freianlagen der Leistungsphasen 1 - 9 bei stufenweiser Beauftragung
gemäß HOAI im Rahmen des Neubauvorhabens zu vergeben.

Die Wohnungen sind als 1,5-, 4- und 5-Raum- geplant. Es ist vorgesehen,
ein drittel der Wohnungen gefördert gem. FRLgMW zu erstellen. Primat
hat eine nachhaltige, kostenoptimierte und dadurch wirtschaftliche
Bauweise. Der Standort befindet sich in Leipzig, Reudnitz-Thonberg. Die
Städtebauliche Zielstellung ist die Erstellung eines Gesamtensembles,
welches den Bereich mit den bereits fertig gestellten Nachbarbebauungen
ergänzt. Nach Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt ist generell eine 6
bzw. 8-geschossige Bebauung auszubilden. Zur Erstellung von
durchwohnbaren Wohnungen wird eine Gebäudetiefe von ca. 11,5-12,0 m als
optimal angesehen. Die Zugänge zum Innenhof sind barrierefrei zu
gestalten. Vorgeschrieben werden generell Baukörper mit Unterkellerung.
Diese ist halbversenkt auszubilden, um ein Hochparterre im ersten
Wohngeschoss zu erzielen.

Die Belichtung des Innenhofes und der nach innen gerichteten Wohnungen
ist zu erreichen und nachvollziehbar darzustellen.

Die Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen erfolgt stufenweise -
Stufe 1: Leistungsphase 1-4, Stufe 2: Leistungsphase 5-8 und Stufe 3:
Leistungsphase 9. Es besteht kein Rechnsanspruch auf die Beauftragung
der Stufe 2 und 3. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Leistungen
oder Teilleistungen der Stufe 2 (Leistungsphase 5-8) und Stufe 3
(Leistungsphase 9) durch spätere gesonderte schriftliche Beauftragung
abzurufen. Die Folgebeauftragung setzt einen entsprechenden
Gremienbeschluss voraus.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Bürovorstellung und Kapazitätsplanung /
Gewichtung: 20,00
Qualitätskriterium - Name: Konzeptidee Neubau / Gewichtung: 60,00
Preis - Gewichtung: 20,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/04/2023
Ende: 07/04/2026
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Siehe 1. Verfahrensbrief Punkt 10 "Kriterien zur Auswahl der Bewerber".

Die Auswahl erfolgt auf der Grundlage der Bewertungsmatrix gemäß Punkt
10 des 1. Verfahrensbriefes. Maximal möglich sind 6 Punkte. Die fünf
Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zur Angebotsabgabe
aufgefordert.

Bewertung zusätzlicher Referenzen erbracht im Zeitraum von 2016 bis
2022:

- Referenz Z1: Objektplanung für den Neubau eines Wohngebäudes, mind.

Honorarzone III, Bauwerkskosten (KG 300 + 400) von mind. 15,0 Mio EUR
brutto

und Lph 2-8 (mögl. Bepunktung 0 oder 3 Punkte)

- Referenz Z2: Erfahrungen mit öffentlichem Vergaberecht nach VOB/A § 3
und

VOB/A-EU § 3 bei der Planung eines Gebäudes, mind. Lph 6-7 erbracht
(mögl.

Bepunktung 0 oder 1 Punkt)

- Referenz Z3: Erfahrungen bei der Verwendung von Fördermittleln,
Nachweis der

Zuarbeit zur Erstellung Fördermittelantrag (FMA) und/oder
Verwendungsnachweis

(VWN) (mögl. Bepunktung 0 oder 1 Punkt)

- Referenz Z4: Referenz zum Nachweis von Erfahrungen mit
Zertifizierungen

und/oder mit Qualitssiegeln der Nachhaltigkeit im Rahmen eines

Neubau-/Sanierungsprojekts (DGNB, LEED oder NAWOH oder vergleichbar)

(mögl. Bepunktung 0 oder 1 Punkt)

Falls durch Punktgleichstand die Höchstzahl der Bewerber überschritten
wird, sieht der Auftraggeber zur Ermittlung der konkreten
Teilnehmerzahl das Losverfahren vor.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zuerst erfolgt nur die
Beauftragung der 1. Stufe, d. h. der Leistungsphase 1 - 4 gemäß HOAI.
Der Auftragnehmer hat keinen Rechtsanspruch auf eine weitere
Beauftragung auch der weiteren Leistungsphasen.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Abgabe der Eigenerklärungen und Nachweise gemäß Teilnahmeantrag (Anlage
1 zum 1. Verfahrensbrief ):

1. Nachweis über die aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister
und/oder Handelsregister gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des
Europäischen Parlamentes und des Rates vom 26. Februar 2014

2. Eignerklärung, dass in der Person des Bewerbers keine
Ausschlüssgründe nach

§§ 123 und 123 GWB vorliegen

3. Eigenerklärung, dass keine Ausschlüssgründe nach § 21 des
Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98 c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des
Mindestlohngesetzes und § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes
vorliegen

4. Kurze Unternehmensdarstellung (insbesondere Gesellschaftstruktur,
evtl. Konzernzugehörigkeit bzw. wirtschaftliche Verflechtung,
Geschäftsfelder)

5. Nachweis über Bauvorlageberechtigung nach SächsBO

Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung
abzugeben, in der:

die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,

alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft aufgeführt sind und der für
die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet
ist,

der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und

die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der
Arbeitsgemeinschaft erklärt wird.

Geforderte Eigenerklärungen sind von jedem Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft separat abzugeben, geforderte Nachweise separat
vorzulegen und zusammen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.

Bedient sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft eines
Nachunternehmers und beruft er/sie sich auf dessen technische,
wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit, so hat er/sie
die Nachweise und Erklärungen in entsprechender Weise auch von dem
Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der gemachten Angaben
durch weitergehende Nachweise zu verlangen.

Wenn für die geforderten Nachweise keine Gültigkeitsdauer angegeben
ist, dürfen sie zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang des
Teilnahmeantrages nicht älter als 12 Monate sein.

Sofern sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der
Eignung auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmen/konzernverbundene
Unternehmen berufen möchte, muss er/sie nachweisen, dass ihm/ihr die
Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in
tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen werden. Hierzu ist
Formular 236 Verpflichtungserklärung auf gesondertes Verlangen
einzureichen.

Die Forderungen bezüglich Bewebergemeinschaften,
Nachunternehmereinsatz, Rückgriff auf Ressourcen von Drittunternehmen
sowie Gültigkeitsdauer von Nachweisen gelten auch für Ziffer III.1.2)
und III.1.3).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Abgabe der Eigenerklärungen und Nachweise gemäß Teilnahmeantrag (Anlage
1

zum 1. Verfahrensbrief):

1. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossen
Geschäftjahre

2. Eigenerklärung und Nachweis über das Bestehen oder den Abschluss
einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem, in einem Mitgliedstaat
der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.

Bei Bewerbergemeinschaften sind die Nachweise für jedes Mitglied
getrennt zu erbringen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zur Berufshaftpflichtversicherung:

Die Berufshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende Deckungssumme
aufzuweisen: 1,5 Mio. EUR für Personenschaden und 2,0 Mio. EUR für
sonstige Schäden, Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das
2-fache der genannten Deckungssumme pro Jahr betragen.

Bei Nichtbestehen oder Unterschreitung der geforderten
Berufshaftpflichtversicherung ist mit dem Teilnahmeantrag eine
Erklärung des Versicherers vorzulegen, dass im Auftragsfall der
Versicherungsschutz mit den geforderten Deckungssumme bestehen wird.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Abgabe der Eigenerklärungen und Nachweise gemäß Teilnahmeantrag (Anlage
1 zum 1. Verfahrensbrief):

1. Nachweis von Referenzen im Zeitraum von 2016 bis 2022 im Hinblick
auf die ausgeschriebenen Leistungen (Geschosswohnungsbau, nachhaltiges
Bauen, innerstädtisches Bauen) jeweils unter konkreter Benennung des
Auftraggebers nebst Ansprechpartner und Erreichbarkeit, des
Auftraggegenstandes und der Leistungszeit und der Anzahl der
eingesetzten Mitarbeiter; Der Auftraggeber behält sich vor, alle
bezüglich der geforderten Referenzen getätigten Erklärungen/Angaben des
Bewerbers durch Nachfrage beim jeweiligen Auftraggeber zu verifizieren.

2. Angaben über das Büro, Angaben zur Anzahl (jährliches Mittel,
Beschäftigte und Anzahl Führungskräfte) und Qualifikation der
Beschäftigten, zur technischen Ausstattung des Büros sowie - sofern
zutreffend - Ausführungen zur Zusammenarbeit mit den benannten
Nachunternehmer
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

zu 1) Referenzen

a. mindestens eine Referenz über Objektplanung für den Neubau eines
Wohngebäudes, mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten (KG 300 + 400) von
mind.

10 Mio. EUR brutto; Nachzuweisen sind dabei die Leistungen der
Objekt-planung Gebäude in den Leistungsphasen mindestens von 2 - 8
gemäß HOAI. Der Nachweis der Erbringung der Leistungen in diesen
Leistungsphasen kann durch Vorlage mehrerer Referenzen aus dem Zeitraum
von 2016 bis 2022 erbracht werden.

b. mindestens eine Referenz über abgeschlossene Leistungen der
Objektplanung Freianlagen in den Leistungsphasen mindestens von 2 - 8
gemäß HOAI, mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten (KG 500) von mind.
0,2 Mio. EUR brutto aus dem Zeitraum von 2016 bis 2022. Selbige kann
auch im Rahmen der Referenzen unter 4a) oder 5a) beinhaltet sein, wenn
diese Leistungen dort mit erbracht wurden.

c. mindestens eine Referenz über Objektplanung für den Neubau oder
Erweiterung eines Gebäudes, mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten (KG
300 + 400) von mind. 5,0 Mio EUR brutto und Lph 2-4 und Erstellung
einer Funktionalen Leistungsbeschreibung zur Realisierung mit
Generalunternehmer aus dem Zeitraum von 2016 bis 2022. Selbige kann
auch im Rahmen der Referenzen unter 4a) oder 5a) beinhaltet sein, wenn
diese Leistungen dort mit erbracht wurden.

zu 2): Mindestanforderung: 10 Mitarbeiter:innen, davon 5
Architekt:innen/Ingenieur:innen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die zu vergebende Leistung ist Architekten oder Ingenieuren oder
juristischen Personen, die über Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen verfügen,
welche die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur tragen dürfen,
vorbehalten.

Ein Eignungsnachweis kann des Weiteren durch ein Prüfungszeugnis, ein
Diplom oder vergleichbaren Befähigungsnachweis, dessen Anerkennung nach
der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist,
geführt werden, wenn im jeweiligen Herkunftsland die Berufsbezeichnung
"Architekt" bzw. "Ingenieur" nicht gesetzlich geregelt ist.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Siehe Vergabeunterlagen.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/10/2022
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 04/11/2022
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 04/04/2023

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Nachweise und Erklärungen
unter angemessener Fristsetzung bei den Bietern nachzufordern.

2. Auskünfte/Rückfragen zum Teilnahmewettbewerb:

Für Interessentenfragen, die nach dem 07.10.2022 eingehen, kann eine
rechtzeitige Beantwortung nicht sichergestellt werden.

3. Auskünfte/Rückfragen zum Angebotsverfahren:

Für Fragen, die nach dem 04.01.2023 eingehen, kann eine rechtzeitige
Beantwortung nicht sichergestellt werden. Bitte berücksichtigen Sie
auch, dass die Auftraggeberin vom 27.12.2022 bis 30.12.2022
Betriebsruhe hält, so dass Ihre Fragen ggf. erst ab 04.01.2023
beantwortet werden können.

4. Die Fragen und Antworten werden anonymisiert über die
Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform veröffentlicht.
Bewerber/Bieter haben sich über alle eingestellten Antworten
eigenständig zu informieren und deren Inhalte zu berücksichtigen.
Bereits registrierte Bewerber/Bieter werden durch die Vergabeplattform
informiert.

3. Da die Angebotseinreichung elektronisch erfolgt, ist den
Vergabeunterlagen kein Angebotsformblatt beigefügt. Ein
Angebotsschreiben wird im AI-Bietercockpit generiert.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei
der Landesdirektion Sachsen, DS Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vergabekammer@lds.sachsen.de
Telefon: +49 3419773800
Fax: +49 3419771049
Internet-Adresse: [11]www.lds.sachsen.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften sind bei der unter Ziffer VI.4.1)
benannten Stelle zu rügen. Ein Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens ist gemäß § 160 Absatz 3 GWB unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrages erkannt
und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB
bleibt unberührt.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
16/09/2022

References

6. mailto:einkauf@lwb.de?subject=TED
7. http://www.lwb.de/
8. https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-18341571560-5094ed991ab931fd
9. http://www.evergabe.de/
10. mailto:vergabekammer@lds.sachsen.de?subject=TED
11. http://www.lds.sachsen.de/

 
 
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