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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bonn - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021011209114309692 / 11704-2021
Veröffentlicht :
12.01.2021
Angebotsabgabe bis :
10.02.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Bonn: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2021/S 7/2021 11704

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in
Vertretung des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
Postanschrift: Deichmanns Aue 31-37
Ort: Bonn
NUTS-Code: DEA22 Bonn, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 53179
Land: Deutschland
E-Mail: [6]Dirk.Kuchheuser@bbr.bund.de
Telefon: +49 228-4010
Fax: +49 228-4011223
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.bbr.bund.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=367652
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=367652
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Goethe Institut Bogota, Generalplanerleistungen
Referenznummer der Bekanntmachung: 4/21
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Siehe Punkt II.2.4).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: 00 Not specified
Hauptort der Ausführung:

Goethe Institut Bogota

Carrera 7 Avenida 82

Bogota (Kolumbien)
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Goethe Institut (GI) Bogota war bis 2008 in einer bundeseigenen
Bestandsimmobilie untergebracht. Eine 2006 durchgeführte
Erdbebenuntersuchung ergab die Notwendigkeit einer
Erdbebenertüchtigung, so dass das Gebäude geräumt wurde und bis heute
leer steht. Es ist beabsichtigt, die Bestandsliegenschaft für die
Zwecke des GI Bogota mittels Generalsanierung einschließlich einer
Erdbebenertüchtigung wiederherzurichten.

Das Haupthaus wurde offiziell 1957 (gemäß Fotonachweis bereits 1951)
als Wohnhaus errichtet. Von 1977 bis 1991 wurde das Gebäude als Kanzlei
der DDR genutzt und in dieser Zeit um 2 Nebengebäude erweitert. Nach
der Wiedervereinigung zog 1992 das GI Bogota ein. Das gesamte
Gebäudeensemble steht heute unter Denkmalschutz.

Es liegt ein Raumprogramm des GI über 1 029 m^2 Nutzfläche vor. Die
derzeit verfügbare Nutzfläche im Bestand von ca. 800 m^2 (NF 1-6) deckt
daher nicht Bedarf, so dass neben der Generalsanierung eine bauliche
Erweiterung der Liegenschaft erforderlich wird.

Die Planung erfolgt überwiegend unter Berücksichtigung örtlicher
Standards, in einigen Bereichen jedoch auch nach Standards, die durch
deutsche rechtliche und technische Regeln vorgegeben werden. Die
deutschen Standards des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sind sinngemäß
und den örtlichen Gegebenheiten angepasst umzusetzen.

Die Qualität und Tiefe der Planungsphasen und der Bauüberwachung sind
an deutschen Standards auszurichten. Eine besondere Herausforderung
stellt die Erdbebensicherung nach Eurocode 8 dar (PGA Wert Bogota nach
GSHAP 4: 3,2 653 m/s^2), die gemäß einem Gutachten durch die Entkernung
des Hauptgebäudes (Decken/Wände) und Neubau der Tragstruktur unter
Beibehaltung der denkmalgeschützten Fassade sowie der Wiederherstellung
der ursprünglichen Raumstrukturen zu erfolgen hat.

Des Weiteren sind u. a. die Fensterelemente des Hauptgebäudes durch
Nachbauten unter Einhaltung der Anforderung an Wärmeschutz und
Schallschutz zu ersetzen, wobei die schlanken Fensterprofile
beizubehalten sind.

Die Funktionalität des Gebäudes ist durch die Erneuerung der gesamten
Gebäudetechnik zu erhöhen.

Der Großteil der Bauleistungen soll örtlich ausgeschrieben werden. Eine
Öffnung für den örtlichen Markt und Umsetzung mit möglichst örtlichen
Bauprodukten ist beabsichtigt. Mittels Synopse ist zu prüfen, ob
Abweichungen hiervon für das Erreichen der Projektziele erforderlich
werden.

Die Auswahl des Generalplaners soll mittels eines zweistufigen
Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb erfolgen. In der ersten
Stufe werden die Bewerber auf ihre Eignung geprüft und für die 2. Stufe
maximal sechs Teilnehmer ausgewählt. In der zweiten Stufe sind
Ideenskizzen für 2 Planungs-Varianten auf Basis einer konkreten
Aufgabenstellung für die Liegenschaft zu entwickeln und ein
Honorarangebot abzugeben. Die Grundlagen für die Bearbeitung der
Ideenskizzen und des Honorarangebotes werden erst in der zweiten Stufe
des Verfahrens an die 6 ausgewählten Teilnehmer mit der Aufforderung
zur Angebotsabgabe übersendet.

Auftraggeber/Nutzer: Bundesrepublik Deutschland/Auswärtiges Amt,

Gebäudenutzung: Instituts-, Lehrgebäude,

Art der Baumaßnahme: Generalsanierung mit Erdbebensicherung und
Erweiterungsbau,

NF: NF Bestand ca. 800 m^2, NF Raumbedarf insgesamt 1 029 m^2,

Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276: ca. 5.2 Mio EUR
netto.

KG 300 ca. 3 460 000 EUR,

KG 400 ca. 1 480 000 EUR,

KG 200/500/600 ca. 260 000 EUR,

Projektdauer: ca. 5 Jahre, geplante Fertigstellung Anfang 2027,

Gegenstand des Auftrags:

Gegenstand des Auftrages sind Generalplanungsleistungen.

Die Einbindung eines in Bogota bauvorlageberechtigen Architekten durch
den Generalplaner ist erforderlich, falls der Auftragnehmer nicht
selbst in Bogota bauvorlageberechtigt ist.

Es gelten u.a. die BauO NRW, deutsches Arbeitsschutzrecht, örtliches
Planungs-, Bauordnungsrecht. Für die Durchführung des Vertrags gilt
ausschließlich die deutsche Sprache, Kenntnisse der spanischen Sprache
(fließend in Wort und Schrift) des Bewerbers/der Bietergemeinschaft,
des Nachunternehmers sind zwingend erforderlich.

Folgende Aufteilung der Leistungsbearbeitung durch den Generalplaner
(GP) wird seitens des Auftraggebers favorisiert:

LP 1-5,7 GP Deutschland/EU mit Beteiligung GP/Partner Kolumbien,

LP 6, 8, 9 GP/Partner Kolumbien mit Beteiligung GP Deutschland/EU.

Die Honorierung der Objektplanung erfolgt nach Honorarzone III gem.
HOAI und nach Honorarzonen II/III für die Planung der Technischen
Ausrüstung.

Leistungsbereiche/Leistungsbild:

Generalplanerleistungen in den LPH 1-9, diese umfassen:

Objektplanung Gebäude LPH 2-9 (§ 34 HOAI),

techn. Ausrüstung Anlagengruppen 1-7 LPH 1-9 (§ 55 HOAI),

Tragwerksplanung LPH 1-6 (§ 51 HOAI),

Bauakustik, Raumakustik LPH 2-8 (Anlage 1 HOAI),

Wärmeschutz und Energiebilanzierung LPH 2-8 (Anlage 1 HOAI),

Freianlagen LPH 2-9 (§ 39 HOAI),

Weitere Leistungen/Besondere Leistungen:

Leistungen zum Nachhaltigen Bauen,

SIGEKO,

Brandschutz,

Tragwerksplanung, Erdbebensicherung,

Dynamisch thermische Gebäudesimulation,

Synopse (Abweichungen des deutschen Standards zum lokalen Standard
die im weiteren Planungsverlauf zu definieren sind).

Überprüfung Gebäudeaufmaß

Bauvoranfrage

Beginn/Ende der Leistungserbringung:

Voraussichtlich 12/21-02/27 (ohne LP 9).

Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen (Aufteilung
voraussichtlich: LPH 1 + 2, LPH 3 + 4, LPH 5-9). Ein Rechtsanspruch auf
die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 62
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung wie im
Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt
sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend
(§ 51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen
und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl
entsprechend den zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die
Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§
75 Abs. 6 VgV).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Der Vertrag ist erst in der 2. Stufe des Verfahrens einzureichen.
Hierzu erhalten die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten
Teilnehmer gemäß § 17 Abs. 4 VgV eine Aufforderung zur Abgabe eines
Angebotes mit allen erforderlichen Unterlagen für die
Angebotserstellung.

In der zweiten Stufe des Vergabeverfahrens sind 2 Konzeptideen mit
dazugehörigen Kostenermittlungen zu entwickeln, die den funktionalen,
gestalterischen und denkmalschutzrechtlichen Anforderungen an die
Baumaßnahme gerecht werden und die im Anschluss Grundlage der weiteren
Planung Aufstellung einer AA-Bau sein können:

Variante 1: Integration des Erweiterungsneubaus in das
denkmalgeschützte Gebäudeensemble ohne Abriss der Anbauten aus den
80-ern,

Variante 2: Erweiterung des Gebäudeensembles durch Abbruch/Neubau
oder Erweiterung der Anbauten aus den 80-ern.

Der Versand der Aufgabenstellung und der Grundlagen für die Bearbeitung
der Konzeptideen erfolgt erst in der 2. Stufe des Verfahrens ebenfalls
mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes an die ausgewählten
Teilnehmer.

Die Erarbeitung der Vorentwurfsskizzen wird mit 8 000 EUR brutto für
jedes teilnehmende Bewerberteam honoriert und im Falle der Beauftragung
auf die Gesamtvergütung angerechnet.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Sollten Erklärungen, Nachweise und Unterlagen zu diesem Verfahren nicht
in deutscher Sprache vorgelegt werden, so ist eine Übersetzung
beizufügen.

Teilnahmeberechtigt sind:

Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und berechtigt sind, die
Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur zu führen.

Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem
Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern sie für
die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen
benennen.

Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen
Personen, sofern alle Partner die Anforderungen erfüllen.

Weitere Hinweise:

1. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig
ausgefüllt und von dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den
bevollmächtigten Vertreter(n) elektronisch in Textform gem. § 126b BGB
über die eVergabe-Plattform des Bundes
([10]http://www.evergabe-online.de) einzureichen. In Papierform
eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift
oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht notwendig. Der Name der
bevollmächtigten Person ist im Unterschriftsfeld jedoch anzugeben. Im
Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzulegen es ist nur ein Bewerbungsbogen
zugelassen.

2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle
der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen. Dies kann durch
die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen; soweit solch eine
Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht
beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden
bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt
werden.

3. Unterzeichnete Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2). Diese
Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied
vorzulegen.

4. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu
den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 3 a) (Ferner ist eine
Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Gemeinschaft
vorzulegen (Anlage 4).

5. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind gem. § 36 VgV
die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben
werden sollen, zu benennen (Anlage 3 b).

6. Beruft sich der Bewerber oder Bieter, bei der Erfüllung des
Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer),
ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer
die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) und die
Verpflichtungserklärung Nachunternehmer nach § 36 Abs. 1 VgV (Anlage 5)
vorzulegen.

Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an
einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich
zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und
46 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe
fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten
Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), muss
bereits mit der Bewerbung für den Nachunternehmer eine
Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (Anlage 5), Nachweis der
Unterschriftsbefugnis (Registerauszug und/oder Anlage 1) und die
Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) vorgelegt werden.

Darüber hinaus ist in dem Fall, dass dies die wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers betrifft, eine Erklärung
über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des
Nachunternehmers für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der
Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.

7. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung Architekt bzw.
Beratender Ingenieur durch Kopie der Eintragungsurkunde in der
Architektenkammer/Ingenieurkammer, Ausfüllen der Eintragungsnummer im
Bewerbungsbogen

8. Es ist eine Bauvorlageberechtigung für Bogota/Kolumbien erforderlich
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der
ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Umsatzzahlen sind zu
addieren.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des
Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag
hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit
vergleichbaren Leistungen erzielt hat. siehe III.1.1) Punkt 6.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss im Bereich
Objektplanung Gebäude mindestens >= 350 000 EUR netto betragen.

Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss im Bereich
Fachplanung Technische Ausrüstung ELT mindestens >= 250 000 EUR netto
betragen.

Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss im Bereich
Fachplanung Technische Ausrüstung HLKS mindestens >= 250 000 EUR netto
betragen.

Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss im Bereich
Tragwerksplanung mindestens >= 300 000 EUR netto betragen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu
erteilen:

1. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der
letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und
Bürozugehörigkeit der Mitarbeiter im Sinne von § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Mitarbeiterzahlen
sind zu addieren.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die
Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den
entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden.

siehe III.1.1) Punkt 6 beachten.

2. Vorstellung von 3 mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen
Leistung vergleichbaren realisierten Referenzprojekten gem. § 46 Abs. 3
Nr. 1 VgV:

Es sind 3 mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung
vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2, P3) vom Bewerber vorzustellen,
die anhand der Auswertungsmatrix Stufe 1 bewertet werden.

Die vorgestellten Referenzprojekte müssen im Zeitraum ab 1.1.2010 bis
zum Tag der Veröffentlichung fertig gestellt sein (Abschluss
Leistungsphase 8 gem. § 34/§ 55 HOAI).

Insbesondere Angaben zu:

Projektbezeichnung, Ort, Bauherr/Auftraggeber,
Ansprechpartner/Tel.-Nr., Entwurfsverfasser/Architekt, Projektdauer,
Auslandsbau, Gebäudenutzung, Art der Baumaßnahme, Öffentlicher
Auftraggeber, BGF, Projektkosten, Umfang der eigenen Leistung, Vorlage
eines projektbezogenen Referenzschreibens, etc.

Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 DIN A 4 Seiten je
Referenzprojekt in digitaler Form einzureichen. Darüber hinausgehende
Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.

Die Referenzprojekte (P1, P2, P3) müssen dem Bewerber eindeutig
zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die
Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht
werden (insgesamt max. 2 Referenzen). Referenzprojekte des
Nachunternehmers sind nur im Fall eines kolumbianischen
Nachunternehmers Objektplanung zugelassen (maximal ein
Referenzprojekt).

Die Berufung auf fremde Referenzen (z. B. auf solche aus einer
anderen Bietergemeinschaft aus der Vergangenheit) ist nur dann möglich,
wenn nachgewiesen wird, dass Mitarbeiter und die Ausstattung eines
Vorgängerbüros weitgehend für den hiesigen Auftrag übernommen worden
sind.

Hinweis:

Mit der hier verwendeten Begrifflichkeit Referenzprojekt ist jeweils
eine gesamte Baumaßnahme (und nicht nur deren Teilbauabschnitte)
gemeint

Es wird davon ausgegangen, dass sich der Generalplaner in
Bietergemeinschaft mit einem kolumbianischen Architekturbüro, oder mit
einem kolumbianischen Architekturbüro als Nachunternehmer, bewerben
wird, da nach kolumbianischen Baurecht für die Durchführung der
Maßnahme ein Planer mit Bauvorlageberechtigung in Bogota, Kolumbien
erforderlich ist. In diesem Fall ist eines der Referenzprojekte durch
den kolumbianischen Partner der Bietergemeinschaft, bzw. den
kolumbianischen Nachunternehmer, vorzulegen.

3. Vorstellung des Projektteams Projektleiter, Projektmitarbeiter,
insbesondere Angaben zu:

Name, Ausbildung/Studienabschluss, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse

Beruflicher Werdegang, Studiennachweise der für das Projekt
vorgesehenen Mitarbeiter sind in digitaler Form vorzulegen.

4. Mit der Einreichung des Bewerbungsbogens erklärt der Bewerber/die
Bietergemeinschaft, dass die für die Bearbeitung der ausgeschriebenen
Dienstleistung nach heutigem Stand der Technik notwendige technische
Hard- und Software vorhanden ist.

Eine ausführliche Erläuterung zur Bewertung der Referenzprojekte (P1,
P2, P3) ist der Auswertungsmatrix Stufe 1 zu entnehmen. Andere als
unter Punkt 3 des Bewerbungsbogens vorgestellte Referenzen werden für
den Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen.

Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Vergabeunterlagen sind auf
folgender Seite veröffentlicht:

[11]www.evergabe-online.de
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1.

Die Anzahl der Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) für den Bereich
Objektplanung im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens >= 4

Davon Anzahl der mindestens 30 h/Woche festangestellten Mitarbeiter mit
Studienabschluss der Fachrichtung Architektur (oder vergleichbarer
Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mindestens 5
Jahren Berufserfahrung nach Studienabschluss im Bereich Objektplanung
gemäß § 34 HOAI (oder vergleichbar) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre
mindestens >= 3

Die Anzahl der Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) für den Bereich
Fachplanung Technische Ausrüstung ELT-Planung im Durchschnitt der
letzten 3 Jahre mindestens >= 3

Davon Anzahl der mindestens 30 h/Woche festangestellten Mitarbeiter mit
Studienabschluss der Fachrichtung Technische Ausrüstung Elektrotechnik
(oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder
Hochschule) oder staatlich geprüfter Techniker mit mindestens 5 Jahren
Berufserfahrung nach Studien-/Berufsabschluss im Bereich Technische
Ausrüstung gemäß § 53 ff. HOAI (oder vergleichbar) Bereich ELT im
Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens >= 2

Die Anzahl der Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) für den Bereich
Fachplanung Technische Ausrüstung HLKS-Planung im Durchschnitt der
letzten 3 Jahre mindestens >= 3

Davon Anzahl der mindestens 30 h/Woche festangestellten Mitarbeiter mit
Studienabschluss der Fachrichtung Technische Ausrüstung
Versorgungstechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer
Fachhochschule oder Hochschule) oder staatlich geprüfter Techniker mit
mindestens 5 Jahren Berufserfahrung nach Studien-/Berufsabschluss im
Bereich Technische Ausrüstung gemäß § 53 ff. HOAI (oder vergleichbar)
Bereich HLKS im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens >= 2

Die Anzahl der Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) für den Bereich
Tragwerksplanung im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens >= 3

Davon Anzahl der mindestens 30 h/Woche festangestellten Mitarbeiter mit
Studienabschluss der Fachrichtung Bauingenieurwesen (oder
vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule)
mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung nach Studienabschluss im
Bereich Tragwerksplanung im Hochbau gemäß § 51 ff. HOAI (oder
vergleichbar) und Erfahrung mit Erdbebensicherung nach Eurocode 8 (oder
vergleichbar) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens >= 2

Kenntnisse der deutschen und spanischen Sprache (fließend in Wort und
Schrift) des Bewerbers -/der Bietergemeinschaft, des Nachunternehmers
sind erforderlich.

Zu 2.

Es sind 3 mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung
vergleichbare Referenzprojekte vorzustellen, welche die nachfolgenden
Mindestanforderungen erfüllen.

Alle Referenzprojekte müssen im Zeitraum ab 1.1.2010 bis zum Tag der
Veröffentlichung fertig gestellt worden sein (Abschluss Leistungsphase
8 gem. § 34/§ 55 HOAI).

Davon:

Mindestens eines der Referenzprojekte (P1, P2, P3) muss in Kolumbien
ausgeführt worden sein.

Mindestens (P1) ein Neubauprojekt aus dem Bereich Verwaltungs-,
Kultur-, Schulbau oder sonstiger Bildungseinrichtung:

mit Leistungen im Bereichen Objektplanung Gebäude,

mit Projektkosten mit mindestens 2 000 000 EUR netto der KG 300 bis
500 nach DIN 276,

mit Teilprojektkosten mit mindestens: 500 000 EUR netto der KGR 400
nach DIN 276.

Mindestens (P2) ein Umbau-/Sanierungsprojekt:

mit Leistungen im Bereich Objektplanung Gebäude,

mit Projektkosten mit mindestens 800 000 EUR netto der KG 300 nach
DIN 276.

Mindestens um ein weiteres Projekt (P3):

mit Leistungen im Bereich Objektplanung Gebäude,

mit gehobener TGA-Ausstattung (Verhältnis der KG 400 zu KG 300 + 400
0,25),

mit Projektkosten mit mindestens 1 500 000 EUR netto der KG 300 bis
500 nach DIN 276.

Zu 3.

Projektleiter/in (PL) mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur
(oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder
Hochschule) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung nach Studienabschluss im
Bereich Objektplanung Gebäude, davon mindestens 3 Jahre in der
Tätigkeit als Projektleitung und mindestens 2 Jahre in der
Objektplanung mit Schwerpunkt Denkmalschutz.

Projektleiter/in (öPL) der in Kolumbien eingesetzt wird, mit
Studienabschluss der Fachrichtung Architektur (oder vergleichbarer
Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 5
Jahren Berufserfahrung nach Studienabschluss im Bereich Objektplanung
Gebäude, davon mindestens 3 Jahre in der Tätigkeit als Projektleitung.

Projektmitarbeiter/in (öPM-BL) der in Kolumbien eingesetzt wird, mit
Studienabschluss der Fachrichtung Architektur (oder vergleichbarer
Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind.5
Jahren Berufserfahrung nach Studienabschluss im Bereich Objektplanung
Gebäude Lph 8 - Bauleitung.

Projektmitarbeiter/in (PM-HLKS) mit Studienabschluss der Fachrichtung
Technische Ausrüstung Versorgungstechnik (oder vergleichbarer
Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) oder Abschluss
als staatlich geprüfter Techniker mit mindesten 5 Jahren
Berufserfahrung nach Studien-/Berufsabschluss im Bereich Fachplanung
Technische Ausrüstung Versorgungstechnik/HLKS.

Projektmitarbeiter/in (PM-ELT) mit Studienabschluss der Fachrichtung
Technische Ausrüstung Elektrotechnik (oder vergleichbarer
Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) oder Abschluss
als staatlich geprüfter Techniker mit mindesten 5 Jahren
Berufserfahrung nach Studien-/Berufsabschluss im Bereich Fachplanung
Technische Ausrüstung Elektrotechnik.

Projektmitarbeiter (PM-TWPL) mit Studienabschluss der Fachrichtung
Bauingenieurwesen (oder vergleichbarer Studienabschluss einer
Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung nach
Studienabschluss im Bereich Tragwerksplanung im Hochbau mit Erfahrung
im Bereich Erdbebensicherung.

Das Projektteam soll sich aus mindestens 5 Personen zusammensetzen.
Doppelbenennungen der Projektmitarbeiter sind nur im Bereich der in
Kolumbien eingesetzten Bauleitung (öPM-BL)/Projektleitung (öPL)
möglich.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

(Siehe Hinweise III.1.1.)
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags (max. 1 000
Zeichen)

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitarbeiter als
Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt
und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und
gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, sind
unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffenen
Bewerbungen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die
Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.

Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese
keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/02/2021
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 4 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das
sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen
und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch
jedes Mitglied vorzulegen.

Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen stehen
uneingeschränkt und kostenfrei als Formularvordruck im Internet unter
der Adresse [12]www.evergabe-online.de zur Verfügung Es ist
ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden.

Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der E-Vergabeplattform.
Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen, Bieterfragen,
Antwortschreiben u.ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger
Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie
verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu
verschaffen.

Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die E-Vergabeplattform des
Bundes (unter [13]www.evergabe-online.de) durchgeführt.

Der Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den
geforderten Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig
ausgefüllt elektronisch in Textform gem. § 126b BGB über die
E-Vergabeplattform des Bundes ([14]http://www.evergabe-online.info)
einzureichen. In Papierform eingereichte Bewerbungen werden nicht
berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen
ist nicht notwendig. Der Name der bevollmächtigten Person ist im
Unterschriftsfeld jedoch zwingend anzugeben.

Die Kommunikation zwischen Bewerbern/Bietern und der Vergabestelle
erfolgt grundsätzlich über die E-Vergabeplattform. Für die Teilnahme an
der elektronischen Auftragsvergabe registrieren Sie sich einmalig
kostenfrei unter [15]www.evergabe-online.de. Informationen über die
E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung
erhalten Sie unter [16]www.evergabe-online.info. Telefonischen Support
zur E-Vergabeplattform leistet die Hotline des BMI, die telefonisch
unter der Rufnummer +49(0)228-99610-1234 zu erreichen ist.

Fragen der Bewerber sind über den Angebotsassistenten (ANA) der
E-Vergabeplattform (als registrierter Nutzer der E-Vergabe) rechtzeitig
vor Ablauf der Bewerbungsfrist (spätestens bis zum 25.1.2021) zu
stellen. Es werden ausschließlich Fragen beantwortet, die für die
Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlich sind. Die Antworten
werden zeitnah erarbeitet und über die E-Vergabeplattform an alle
Bewerber versendet.

Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt
III.1.2) und III.1.3.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung
innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist über die
E-Vergabeplattform des Bundes nachzureichen. Werden die nachgeforderten
Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum
Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

Hinweis 3 (Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. Artikel 13
DSGVO:

Informationen zur Datenerhebung gemäß Artikel 13
Datenschutzgrundversorgung (DSGVO) sind dem den Vergabeunterlagen
beiliegendem Informationsblatt zu entnehmen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das
Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes, Villemombler Str. 76,
53123 Bonn, Tel.: +49 228/9499-0, Fax: +49 228/9499-163, gemäß § 160
GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10
Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und
Raumordnung, Referat A 4, Deichmanns Aue 31-37, 53179 Bonn, gerügt
werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer
Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen.

Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf
Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der
Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag
ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.

Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung A 4.2
Vergabesachgebiet
Postanschrift: Deichmanns Aue 31-37
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53179
Land: Deutschland
E-Mail: [17]Vergabe-Bonn@bbr.bund.de
Telefon: +49 228-4010
Fax: +49 228-4011223
Internet-Adresse: [18]http://www.bbr.bund.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/01/2021

References

6. mailto:Dirk.Kuchheuser@bbr.bund.de?subject=TED
7. http://www.bbr.bund.de/
8. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=367652
9. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=367652
10. http://www.evergabe-online.de/
11. http://www.evergabe-online.de/
12. http://www.evergabe-online.de/
13. http://www.evergabe-online.de/
14. http://www.evergabe-online.info/
15. http://www.evergabe-online.de/
16. http://www.evergabe-online.info/
17. mailto:Vergabe-Bonn@bbr.bund.de?subject=TED
18. http://www.bbr.bund.de/

 
 
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