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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021011109073507495 / 9479-2021
Veröffentlicht :
11.01.2021
Angebotsabgabe bis :
08.02.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71321000 - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Berlin: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen

2021/S 6/2021 9479

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten
durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10623
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat
Vergabe A4
E-Mail: [6]Vergabe.berlin@bbr.bund.de
Telefon: +49 30-184010
Fax: +49 30-3184018450
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.bbr.bund.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=369860
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=369860
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Julius Kühn-Institut, Laborneubau Technische Ausrüstung LPH 2-9,
Anlagengruppe 7 (labortechnische Anlagen, Medienversorgung technische
Gase), Besondere Leistungen VgV-38-3128-20
Referenznummer der Bekanntmachung: VgV-38-3128-20
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und
elektrotechnische Gebäudeanlagen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Siehe II.2.4 Beschreibung der Beschaffung.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Julius Kühn-Institut

Königin-Luise-Straße 19

14195 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

1. Angaben zur Baumaßnahme

Allgemeine Beschreibung:

Das Julius Kühn-Institut (JKI) ist ein selbstständiges
Bundesforschungsinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und forscht im Bereich der Genetik,
der Züchtung, des Anbaus, der Ernährung sowie des Schutzes und der
Gesundheit der Kulturpflanzen. Das JKI betreibt derzeit 10 Standorte in
ganz Deutschland, u. a. je einen Institutsstandort in Berlin Dahlem und
in Kleinmachnow. Diese beiden Standorte sollen zukünftig am Standort
Dahlem zusammengelegt werden.

Auf der Liegenschaft in der Königin-Luise-Str. 17-25 in Berlin Dahlem
befinden sich, neben den 15 Gebäuden unterschiedlicher Größe und
Bauzeit, insgesamt 19 Gewächshäuser sowie großflächige Versuchsfelder.
Für die Liegenschaft wurde 2017 ein Masterplan erstellt, der neben der
Sanierung einiger Häuser auch den mittelfristigen Abriss und Ersatz
bestehender Gebäude und die Errichtung eines großen Laborneubaus im
Zentrum der Liegenschaft vorsieht.

Bei dem zu beauftragenden Laborneubau handelt es sich um ein
Forschungsgebäude mit chemisch-analytischen Laboren, in dem im
Wesentlichen das Institut für ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und
Vorratsschutz (ÖPV) mit rund 50 Arbeitsplätzen und einem
voraussichtlichen Flächenbedarf von ca. 2 329 m^2 Nutzfläche
untergebracht werden soll. Das Baufeld hat eine Ausdehnung von 71 m x
30 m.

2019 wurde für den Laborneubau eine Entwurfsunterlage Bau (ES-Bau)
erstellt, in der die Grundlagen für den hochbaulichen Wettbewerb, der
derzeit durchgeführt wird, festgelegt wurden.

Im Nachgang zur ES-Bau wurde ein Energiekonzept für den gesamten
Standort erarbeitet, welches für die Liegenschaft eine zentrale Wärme-,
Kälte-, Trinkwasser-, sowie Stromversorgung vorsieht. Die Einbindung
regenerativer Energien spielt dabei eine wichtige Rolle. So soll ein
Teil des Wärme- bzw. Kältebedarfs der Liegenschaft durch eine
Wasser-/Wasser-Wärmepumpe (thermische Grundwassernutzung) abgedeckt
werden. Die Energiezentrale der Liegenschaft soll in Zukunft im
Kellergeschoss des Laborneubaus untergebracht werden.

Es wurde die Zertifizierung nach BNB (Nachhaltiges Bauen für
Bundesgebäude) mit dem Gütesiegel Silber vereinbart. Das Gebäude soll
zudem mindestens einem Effizienzgebäude Bund 40 (EGB 40) entsprechen.

Darüber hinaus ist vereinbart, dass das Building Information Modeling
Anwendung findet (BIM-Anwendungsfall 3D, BIM as built). Die
Planungsleistungen sind mit einem BIM-fähigen CAD-System und im
Datenaustauschformat Industry Foundation Classes (IFC) gem. DIN EN ISO
16739 zu erbringen.

Auftraggeber/Nutzer:

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) / Julius Kühn-Institut
(JKI)

Gebäudenutzung:

Forschungsgebäude mit chemisch-analytischen Laboren, Unterbringung der
Technikzentrale für die Gesamtliegenschaft

Art der Baumaßnahme:

Neubau Laborgebäude

BGF/BRI:

5 120 m^2 (BGF) / 24 900 m³ (BRI)

Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276:

20 400 000 EUR

Davon anrechenbare Kosten (netto) für den zu beauftragenden
Leistungsbereich: 2 200 000 EUR

Projektdauer:

Planung: Mai 2021 - Juni 2023

Bauphase inkl. Inbetriebnahme: August 2023 - Dezember 2026

2. Gegenstand des Auftrages

Leistungsbereich:

Technische Ausrüstung Anlagengruppe 7 (labortechnische Anlagen,
Medienversorgung technische Gase) gemäß § 53 ff. HOAI

Leistungsbild: (LPH, Besondere Leistungen)

Leistungsphase 2-9, Besondere Leistungen, stufenweise Beauftragung

Beginn/Ende der Leistungserbringung (LPH2-LPH9):

Mai 2021 - Februar 2031

Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein
Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch
nicht.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 118
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung wie im
Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt
sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend
(§ 51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen
und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl
entsprechend den zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die
Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§
75 Abs. 6 VgV).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Der Vertrag ist erst in der 2. Stufe des Verfahrens einzureichen.
Hierzu erhalten die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten
Teilnehmer gemäß § 17 Abs. 4 VgV eine Aufforderung zur Abgabe eines
Angebotes mit allen erforderlichen Unterlagen für die
Angebotserstellung.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind:

Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und berechtigt sind, die
Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen.

Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem
Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern sie für
die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen
benennen.

Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen
Personen, sofern alle Partner die Anforderungen erfüllen.

Weitere Hinweise:

1. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig
ausgefüllt und von dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den
bevollmächtigten Vertreter(n) elektronisch in Textform gem. § 126b BGB
über die eVergabe-Plattform des Bundes
([10]http://www.evergabe-online.info) einzureichen. In Papierform
eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift
oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht notwendig. Der Name der
bevollmächtigten Person ist im Unterschriftsfeld jedoch zwingend
anzugeben. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen
für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen - es ist nur ein
Bewerbungsbogen zugelassen.

2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle
der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen. Dies kann durch
die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen; soweit solch eine
Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht
beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden
bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt
werden.

3. Unterzeichnete Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2). Diese
Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied
vorzulegen.

4. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu
den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 3 a) (Ferner ist eine
Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Gemeinschaft
vorzulegen (Anlage 4).

5. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind gem. § 36 VgV
die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben
werden sollen, zu benennen (Anlage 3 b).

6. Beruft sich der Bewerber oder Bieter, bei der Erfüllung des
Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer),
ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer
die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) und die
Verpflichtungserklärung Nachunternehmer nach § 36 Abs. 1 VgV (Anlage 5)
vorzulegen.

Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an
einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich
zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und
46 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe
fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten
Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), muss
bereits mit der Bewerbung für den Nachunternehmer eine
Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (Anlage 5), Nachweis der
Unterschriftsbefugnis (Registerauszug und/oder Anlage 1) und die
Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) vorgelegt werden.

Darüber hinaus ist in dem Fall, dass dies die wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers betrifft, eine Erklärung
über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des
Nachunternehmers für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der
Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der
ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Umsatzzahlen sind zu
addieren.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des
Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag
hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit
vergleichbaren Leistungen erzielt hat. - siehe III.1.1) Punkt 6 -
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss im Bereich
der Technischen Ausrüstung mindestens >= 240 000 EUR netto betragen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu
erteilen:

1. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der
letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und
Bürozugehörigkeit der Mitarbeiter im Sinne von § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Mitarbeiterzahlen
sind zu addieren.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die
Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den
entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden.

siehe III.1.1) Punkt 6 beachten

2. Vorstellung von zwei mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen
Leistung vergleichbaren realisierten Referenzprojekten gem. § 46 Abs. 3
Nr. 1 VgV:

Es sind zwei mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung
vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2) vom Bewerber vorzustellen, die
anhand der Auswertungsmatrix Stufe 1 bewertet werden.

Alle Referenzprojekte müssen im Zeitraum ab 1.1.2010 bis zum Tag der
Veröffentlichung fertig gestellt sein (Abschluss Leistungsphase 8 gem.
§ 55ff. HOAI).

Insbesondere Angaben zu:

Projektbezeichnung, Ort, Bauherr/Auftraggeber,
Ansprechpartner/Tel.-Nr., Entwurfsverfasser/Architekt, Projektdauer,
Art der Baumaßnahme, Gebäudenutzung/Labornutzung, Technische Anlagen
(nur Eigenleistung), Projektkosten KGR 473 (nach DIN 276) netto, Umfang
der eigenen Leistung (bearbeitete Leistungsphase 2 - 9 nach § 55 HOAI),
besondere Erfahrungen/Leistungen, Beschreibung der Maßnahme zur
Gewährleistung der Qualität der Projektabwicklung

Hinweis: Berufung auf Zertifizierung nach EN DIN ISO 9001 oder
gleichgestellte Verfahren genügt nicht, Vorlage eines projektbezogenen
Referenzschreibens.

Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 DIN A 4 Seiten je
Referenzprojekt in digitaler Form einzureichen. Darüber hinausgehende
Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.

Die Referenzprojekte (P1 und P2) müssen dem Bewerber eindeutig
zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die
Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht
werden (insgesamt max. 2 Referenzen). Referenzprojekte des
Nachunternehmers sind nicht zugelassen.

3. Vorstellung des Projektteams - Projektleiter, Projektmitarbeiter,

Insbesondere Angaben zu:

Name, Ausbildung/Studienabschluss, Berufserfahrung.

Beruflicher Werdegang sowie Studiennachweise der für das Projekt
vorgesehenen Mitarbeiter, einschließlich des Büroinhabers, sind in
digitaler Form vorzulegen.

4. Mit der Einreichung des Bewerbungsbogens erklärt der Bewerber/die
Bietergemeinschaft, dass die für die Bearbeitung der ausgeschriebenen
Dienstleistung nach heutigem Stand der Technik notwendige technische
Hard- und Software vorhanden ist.

Eine ausführliche Erläuterung zur Bewertung der Referenzprojekte (P1,
P2) ist der Auswertungsmatrix Stufe 1 zu entnehmen. Andere als unter
Punkt 3 des Bewerbungsbogens vorgestellte Referenzen werden für den
Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen.

Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Vergabeunterlagen sind auf
folgender Seite veröffentlicht:

[11]www.evergabe-online.de
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1.

Die Anzahl der Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) im Durchschnitt der
letzten 3 Jahre mindestens >= 4

Davon Anzahl der Mitarbeiter/-innen mit Abschluss eines
naturwissenschaftlichen Studiums (Chemie, Biochemie, Biologie, Physik
oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder
Hochschule)

Oder

Mit Abschluss eines Ingenieurstudiums der Fachrichtung Gebäude-,
Versorgungs-, Verfahrens-, Energietechnik, Maschinenbau (oder
vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule)

Mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Technische Ausrüstung
Anlagengruppe 7 (Labortechnik) gem. § 53 HOAI.

Im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens >= 2 Mitarbeiter/-innen.

Zu 2.

Es sind zwei mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung
vergleichbare Referenzprojekte vorzustellen, welche die nachfolgenden
Mindestanforderungen erfüllen.

Alle Referenzprojekte müssen im Zeitraum ab 01.01.2010 bis zum Tag der
Veröffentlichung fertig gestellt sein (Abschluss Leistungsphase 8 gem.
§ 55 ff. HOAI).

Davon:

mindestens ein Referenzprojekt bei dem die Leistungsphasen 3-8
durchgängig bearbeitet worden sind,

in beiden Referenzprojekten müssen labortechnische Anlagen bearbeitet
worden sein,

mindestens ein Referenzprojekt mit anrechenbaren Kosten der KGR 473
nach DIN 276 netto von >= 1 500 000 EUR.

Zu 3.

Projektleiter (PL) Technische Ausrüstung, Labortechnik mit

Abschluss eines naturwissenschaftlichen Studiums (Chemie, Biochemie,
Biologie, Physik oder vergleichbarer Studienabschluss einer
Fachhochschule oder Hochschule)

Oder

Abschluss eines Ingenieurstudiums der Fachrichtung Gebäude-,
Versorgungs-, Verfahrens-, Energietechnik, Maschinenbau (oder
vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule)

Und

Mind. 5 Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) als
Projektleiter im Bereich Fachplanung Labortechnik der Anlagengruppe 7
gemäß § 53 HOAI.

Projektmitarbeiter (PM) Technische Ausrüstung, Labortechnik mit

Abschluss eines naturwissenschaftlichen Studiums (Chemie, Biochemie,
Biologie, Physik oder vergleichbarer Studienabschluss einer
Fachhochschule oder Hochschule)

Oder

Abschluss eines Ingenieurstudiums der Fachrichtung Gebäude-,
Versorgungs-, Verfahrens-, Energietechnik, Maschinenbau (oder
vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule)

Und

Mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im
Bereich Fachplanung Labortechnik der Anlagengruppe 7 gemäß § 53 HOAI.

Das Projektteam sollte sich aus mindestens 2 Personen (Projektleiter
und Projektmitarbeiter) zusammensetzen.

Doppelbenennungen der Projektmitarbeiter sind nicht möglich.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

(siehe Hinweise III.1.1)
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitarbeiter als
Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt
und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und
gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, sind
unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffenen
Bewerbungen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die
Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.

Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese
keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/02/2021
Ortszeit: 09:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das
sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen
und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch
jedes Mitglied vorzulegen.

Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen stehen
uneingeschränkt und kostenfrei als Formularvordruck im Internet unter
der Adresse [12]www.evergabe-online.de zur Verfügung Es ist
ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden.

Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der E-Vergabeplattform.
Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen, Bieterfragen,
Antwortschreiben u. ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger
Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie
verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu
verschaffen.

Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die E-Vergabeplattform des
Bundes (unter [13]www.evergabe-online.de) durchgeführt.

Der Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den
geforderten Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig
ausgefüllt elektronisch in Textform gem. § 126b BGB über die
E-Vergabeplattform des Bundes ([14]http://www.evergabe-online.info)
einzureichen. In Papierform eingereichte Bewerbungen werden nicht
berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen
ist nicht notwendig. Der Name der bevollmächtigten Person ist im
Unterschriftsfeld jedoch zwingend anzugeben.

Die Kommunikation zwischen Bewerbern/Bietern und der Vergabestelle
erfolgt grundsätzlich über die E-Vergabeplattform. Für die Teilnahme an
der elektronischen Auftragsvergabe registrieren Sie sich einmalig
kostenfrei unter [15]www.evergabe-online.de. Informationen über die
E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung
erhalten Sie unter [16]www.evergabe-online.info. Telefonischen Support
zur E-Vergabeplattform leistet die Hotline des BMI, die telefonisch
unter der Rufnummer +49(0)228-99610-1234 zu erreichen ist.

Fragen der Bewerber sind über den Angebotsassistenten (ANA) der
E-Vergabeplattform (als registrierter Nutzer der E-Vergabe) rechtzeitig
vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen. Es werden ausschließlich
Fragen beantwortet, die für die Erstellung des Teilnahmeantrages
erforderlich sind. Die Antworten werden zeitnah erarbeitet und über die
E-Vergabeplattform an alle Bewerber versendet.

Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt
III.1.2. und III.1.3.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung
innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist über die
E-Vergabeplattform des Bundes nachzureichen. Werden die nachgeforderten
Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum
Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

Hinweis 3 (Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. § 4a BDSG
(natürliche Personen):

Die vom Bewerber/Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens auf
Anforderung mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den
geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des
Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und
ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens
genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der
Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der
Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden,
willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die
Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der
Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt
unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern
dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann
jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des
Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich
werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [17]vk@bundeskartellamt.de-mail.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: [18]http://bundeskartellamt.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das

Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes

Villemombler Str. 76

53123 Bonn

Tel.: +49 228/9499-0

Fax: +49 228/9499-163

Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften
innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für
Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4.1, Straße des 17. Juni 112, 10623
Berlin, gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer
Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen.

Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf
Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der
Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag
ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.

Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung A 4.1
Vergabesachgebiet
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10623
Land: Deutschland
E-Mail: [19]vergabe.berlin@bbr.bund.de
Telefon: +49 30-184010
Fax: +49 30-184018450
Internet-Adresse: [20]http://www.bbr.bund.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/01/2021

References

6. mailto:Vergabe.berlin@bbr.bund.de?subject=TED
7. http://www.bbr.bund.de/
8. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=369860
9. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=369860
10. http://www.evergabe-online.info/
11. http://www.evergabe-online.de/
12. http://www.evergabe-online.de/
13. http://www.evergabe-online.de/
14. http://www.evergabe-online.info/
15. http://www.evergabe-online.de/
16. http://www.evergabe-online.info/
17. mailto:vk@bundeskartellamt.de-mail.de?subject=TED
18. http://bundeskartellamt.de/
19. mailto:vergabe.berlin@bbr.bund.de?subject=TED
20. http://www.bbr.bund.de/

 
 
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