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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bad Homburg vor der Höhe - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020112009314496294 / 559347-2020
Veröffentlicht :
20.11.2020
Angebotsabgabe bis :
17.12.2020
Dokumententyp : Wettbewerbsbekanntmachung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Nicht offenes Verfahren
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Bad Homburg vor der Höhe: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2020/S 227/2020 559347

Wettbewerbsbekanntmachung
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Kur- und Kongreß-Gesellschaft mit beschränkter
Haftung Bad Homburg v. d. Höhe
Postanschrift: Kaiser-Wilhelms-Bad
Ort: Bad Homburg vor der Höhe
NUTS-Code: DE718 Hochtaunuskreis
Postleitzahl: 61348
Land: Deutschland
E-Mail: [6]vergabestelle@goerg.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse:
[7]https://www.bad-homburg.de/rathaus/gesellschaften/Kur-und-Kongress-G
mbH.php
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0SD3XL/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Weyer Gruppe | Probiotec GmbH
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Land: Deutschland
E-Mail: [9]vergabestelle@goerg.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse:
[10]https://www.weyer-gruppe.com/ueber-uns/probiotec-gmbh/
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[11]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0SD3XL
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Nichtoffener Ideenwettbewerb für einen Neubau des Kurhauses in Bad
Homburg v. d. Höhe nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW
2013).
Referenznummer der Bekanntmachung: 60043-2017
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.2)Beschreibung
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Nicht offener Ideenwettbewerb für einen Neubau des Kurhauses in Bad
Homburg v. d. Höhe nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW
2013).

Die Auslobung wurde bei der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
unter der Nummer 26/2020 RPW 2013 registriert.

Das Kurhaus der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe stellt seit jeher in
Verbindung mit dem Kurhausgarten und dem Kurpark nicht nur räumlich,
sondern auch emotional und gesellschaftlich das Zentrum der Stadt dar.
Zentral im Stadtkern, in Nähe zu den kommerziellen und gastronomischen
Einrichtungen der Louisenstraße, fungiert das aus den 80er Jahren
stammende Kurhaus in besonderer Weise als Aktivitäts- und
Kommunikationszone und trägt zur Belebung des Stadtzentrums sowie des
kulturellen Lebens bei. Für die Bad Homburgerinnen und Bad Homburger
wie auch für die Gäste gilt das Haus mit seinen zahlreich
stattfindenden Veranstaltungen als wichtiger Treff- und Bezugspunkt
innerhalb der Kurstadt.

Trotz attraktiver und gut besuchter Veranstaltungen ist das
mittlerweile mehr als 30 Jahre alte Gebäude samt seinem Umfeld in die
Jahre gekommen. Das Raumangebot der Veranstaltungssäle ist häufig nicht
ausreichend, seine Ausstattung samt Gebäudetechnik nicht mehr
zeitgemäß, die Ladenpassage nur mäßig frequentiert. Ebenso ist der
Kurhausvorplatz mit dem angrenzenden Bushaltepunkt in seiner räumlichen
Qualität in Frage zu stellen. Des Weiteren bietet die Rückseite
(Norden) des Kurhausgrundstücks kein würdiges Entree zu einem der
größten und schönsten Kurparks Deutschlands.

Angesichts der unübersehbaren qualitativen, funktionalen sowie
räumlichen Mängel und Defizite hat sich die Kur- und Kongreß-GmbH als
Ausloberin dazu entschlossen, einen nicht offenen Ideenwettbewerb für
einen Neubau des Kurhauses auszuloben (gemäß Richtlinien für
Planungswettbewerbe RPW 2013). Im Rahmen des Ideenwettbewerbs soll eine
Bebauungskonzeption gefunden werden, die den bestehenden Gebäudekomplex
ersetzt und eine schlüssige und harmonische Verbindung mit den
vorhandenen städtebaulichen Strukturen des Umfeldes aufnimmt.

Die Ausloberin erwartet insgesamt Konzeptlösungen für ein Kurhaus der
Zukunft ein attraktives Markenzeichen und Flaggschiff für die
Innenstadt der Kurstadt. Hierbei soll die jetzige Art des
Nutzungsspektrums auch für einen Neubau in weiten Teilen beibehalten
werden. Der Gebäudekomplex soll im Einzelnen folgende Nutzungen
beherbergen: Kongress- und Tagungszentrum | Theater | Hotel |
Verwaltung der Kur- und Kongreß GmbH | ergänzende öffentliche sowie
belebende, gewerbliche Nutzungen und Tiefgarage.

Neben einer funktional qualitätsvollen Anordnung und Vernetzung der
unterschiedlichen Nutzungen ist für den zentralen innerstädtischen
Standort eine adäquate und überzeugende Architektur zu entwickeln.
Hierbei soll der Ideenwettbewerb dazu genutzt werden, für die
Fassadengestaltung 2 unterschiedliche Gestaltungsansätze zu entwickeln.
Neben einer modernen und zeitgemäßen Fassadengestaltung ist zusätzlich
eine historisierende Fassadenvariante zu erarbeiten. In Anlehnung an
das damalige zweite Kurhaus, das sich von 1863-1945 auf dem jetzigen
Wettbewerbsgrundstück befand, soll für die historisierende Variante
eine Neubaukonzeption entwickelt werden, die die damalige
Fassadengestaltung des belgischen Architekten J. P. Cluysenaar
aufgreift. Jeder Teilnehmer bzw. jede Bewerbergemeinschaft hat insofern
unter Berücksichtigung der zu entwickelnden Fassadenvarianten einen
Wettbewerbsbeitrag, jedoch bestehend aus 2 Entwurfsvarianten
einzureichen.

Des Weiteren ist es für die Ausloberin von entscheidender Bedeutung,
den geplanten Hochbau nicht isoliert zu betrachten, sondern das
unmittelbar angrenzende Umfeld in die Planung mit einzubeziehen. Das
Zusammenspiel zwischen dem öffentlichen Gebäude und dem öffentlichen
Raum sollen in einem schlüssigen Gesamtkonzept dargestellt werden.

Näheres siehe Auslobungsunterlagen.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

A. Teilnehmer/Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind Architekten in Zusammenarbeit mit
Landschaftsarchitekten. Es ist zwingend eine interdisziplinäre
Zusammenarbeit zwischen diesen Fachrichtungen nachzuweisen. Dieses
müssen sich aus den Fachrichtungen Architektur, Landschaftsarchitektur
zusammensetzen. Die Ausloberin erwartet bei der Lösung der
Wettbewerbsaufgabe die Mitwirkung eines Verkehrsplaners. Darüber hinaus
wird für die Wettbewerbsbearbeitung empfohlen, Fachplaner weiterer
Disziplinen beratend mit heranzuziehen.

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die
geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.

Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind,
am Tag der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt bzw.
Landschaftsarchitekt zu führen.

Ist im Herkunftsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung nicht
gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über
ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt,
dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG
(Berufsanerkennungsrichtlinie) gewährleistet ist.

Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen
gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der
bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der
Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an
natürliche Personen gestellt werden. Alle Teilnehmer haben die
Teilnahmeberechtigung nachzuweisen.

Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind
ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der
Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Die Arbeitsgemeinschaft
hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Teilnahmehindernisse
sind in § 4 (2) RPW beschrieben.

Sachverständige, Fachplanerinnen und Fachplaner oder andere Berater
müssen nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine
Planungsleistungen erbringen, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen
und wenn sie überwiegend und ständig auf ihrem Fachgebiet tätig sind.

Mehrfachteilnahme natürlicher und juristischer Personen oder von
Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss der
Beteiligten.

B. Auswahlverfahren, Bewerberunterlagen:

1) Bewerber und Nachweise

Die Gesamtzahl der Teilnehmer wird auf 11 begrenzt.

Zur Überprüfung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Erfahrung der
Bewerber und deren Kompetenz für die Wettbewerbsaufgabe (fachliche
Eignung), werden bei form- und fristgerechter Einreichung eines
Teilnahmeantrages, insbesondere bei Vollständigkeit der geforderten
Unterlagen folgende Kriterien herangezogen:

Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation,

Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123,
124 GWB,

Referenzprojekte der Kategorie a und b.

Darüber hinaus fordert die Ausloberin aus statistischen Gründen im
Rahmen des Teilnahmeantrages Angaben zur Person des Bewerbers (Name,
Anschrift, Telefonnummer, Faxnummer, E-Mail, Internetauftritt,
Ansprechpartner), zur Rechtsform sowie zur Eigenschaft des Unternehmens
(Kleines und mittleres oder großes Unternehmen i. S. d. Empfehlung der
Kommission vom 06.05.2003 betreffend die Definition der
Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen
(2003/361/EG)).

Zum Auswahlverfahren wird nur zugelassen, wer die Zulassungs- und
Prüfkriterien vollständig und fristgerecht eingereicht hat.
Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen,
werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht
zurückgegeben.

Zwingende Zulassungskriterien sind (Ausschluss bei Nichterfüllung):

1) Form- und fristgerechte Bewerbung,

2) Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation:

(a) Bei Architekten, Stadtplanern und Landschaftsarchitekten z. B.
durch Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenliste.

(b) Bei Verkehrsplanern entweder durch Nachweis der Mitgliedschaft in
der Ingenieurkammer und entsprechenden Fachlisteneintrag oder durch
Kopie des Diploms bzw. vergleichbaren Abschlüssen.

3) Einreichung der vorgegebenen Bewerbererklärung in Textform (inkl.
Erklärung, dass die Ausschlusskriterien nach § 123 (1) und (4) sowie §
124 (1) GWB nicht zutreffen),

4) Nachweis der fachlichen Eignung auf der Grundlage des gemäß den
Auslobungsunterlagen beigefügten Formblatts Teilnahmeantrag"
(Formblatt 1) sowie je ein Blatt DIN A3 pro Referenzprojekt zur Prüfung
der fachlichen Eignung. Gefordert sind mindestens 2 Referenzprojekte je
Bewerber oder Bewerbergemeinschaft aus den letzten 10 Jahren zum
Nachweis der fachlichen Eignung aus der Kategorie a sowie mindestens
ein Referenzprojekt je Bewerber als Bewerber oder Bewerbergemeinschaft
aus den letzten 10 Jahren aus der Kategorie b:

(a) Kategorie a: Referenzen eines Gebäudes aus dem Bereich der
Objektplanung (§§ 33 ff. HOAI 2013) mindestens Honorarzone IV mit
folgenden Anforderungen:

(aa) Es handelt sich um einen Neubau.

(bb) Die Nutzung umfasst Tagungs- und Kongresszentrum + Hotel oder
Theater + Hotel oder eine vergleichbare Nutzung.

(cc) Das Gebäude wurde gemäß der Bauordnung als Versammlungsstätte
eingeordnet.

(dd) Das Gebäude weist einen umbauten Raum von min. 75 000 m^3 auf.

(ee) Das Gebäude wurde innerhalb der letzten 10 Jahre fertiggestellt.
Fertigstellungszeitpunkt ist die Übergabe an den Bauherrn.

(ff) Die Leistungsphasen 1-5 (§ 34 HOAI) wurden vollständig in
Eigenverantwortung bearbeitet.

(b)Kategorie b: Erfolgreiche Teilnahme an einem nicht offenen
Realisierungs- oder Ideenwettbewerb für Tagungs- und Kongresszentrum +
Hotel oder Theater + Hotel und/oder einer vergleichbaren
Aufgabenstellung (Nachweis durch Preis oder Anerkennung).

Siehe auch Ziffer VI.3) C).

Im Übrigen siehe Vergabeunterlagen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

Architekten in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten, siehe unter
Ziffer III.1 der Bekanntmachung.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 11
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Die eingereichten Arbeiten werden hinsichtlich des Gestaltungs- und
Bebauungskonzeptes, der Objektqualität, der wesentlichen
Gebäudekenndaten sowie der Qualität des öffentlichen Raumes einer
Vorprüfung unterzogen. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe können
Sachverständige zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezogen werden.
Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der Vorprüfung als
Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt. Die Beurteilung der Arbeiten
bleibt dem Preisgericht vorbehalten.

Die gleichrangigen Beurteilungskriterien für den Wettbewerb sind:

(1) Qualität des städtebaulichen Gesamtkonzeptes:

(a) Stadtbildverträglichkeit,

(b) Auseinandersetzung mit den denkmalgeschützten Objekten in der
Umgebung,

(c) Blickbeziehungen (Sichtachsen),

(d) Freiraumgestaltung/Qualität des öffentlichen Raums,

(e) Funktionalität/Verkehr (z. B. Anordnung Tiefgarage, PKW- und
Fahrradstellplätze, Angebote für E-Mobilität, Umgang mit ÖPNV),

(f) Berücksichtigung von Klimaanpassung/Klimaschutz.

(2) Architektur und Gestaltung des Hochbaus:

(a) Adressbildung,

(b) Fassadengestaltung,

(c) Materialität/Farbe,

(d) Dachgestaltung.

(3) Qualität des Nutzungskonzeptes für den Hochbau:

(a) Berücksichtigung der Nutzungsanforderungen,

(b) Qualität der Grundrisse und Nachhaltigkeit (z. B flexible
Grundrisslösungen, Multifunktionalität).

(4) Nachhaltigkeit und Qualität des Energiekonzeptes:

(a) Angestrebter energetischer Standard,

(b) Gebäude bezogener Ansatz, besondere Anforderungen an Baustoffe,

(5) Wirtschaftlichkeit: Erste Kostenschätzung gemäß DIN 276
(Kostenrahmen 1. Ebene).
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 17/12/2020
Ortszeit: 15:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an
ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Zur Ermittlung der Preissumme wurden Honoraranteile für die Leistungen
des Vorentwurfes Hochbau sowie der Freiraumplanung nach HOAI
berücksichtigt.

Die Aufteilung der Wettbewerbssummen ist wie folgt vorgesehen:

Variante 1 | Entwicklung einer Fassade aus historisierenden und
modernen Gestaltungselementen:

1. Preis 108 000 EUR,

2. Preis 80 000 EUR,

3. Preis 55 000 EUR,

2 Anerkennungen: à 13 750 EUR.

Variante 2 | Entwicklung einer modernen Fassade:

1. Preis 108 000 EUR,

2. Preis 80 000 EUR,

3. Preis 55 000 EUR,

2 Anerkennungen: à 13 750 EUR.

Näheres siehe Auslobungsunterlagen.
IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

Für die Aufwandsentschädigungen und Preise des Wettbewerbsverfahrens
stehen insgesamt 651 000 EUR zur Verfügung.

Für das Wettbewerbsverfahren erhalten die 11 Teilnehmer je
Arbeitsgemeinschaft eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 10 000 EUR.
Daraus ergibt sich eine Gesamtsumme der Aufwandsentschädigung in Höhe
von 110 000 EUR.

Bei Unvollständigkeit oder Nichteinhaltung der gesetzten
Rahmenbedingungen behält sich die Ausloberin die ganze oder teilweise
Nichtauszahlung der Aufwandsentschädigung vor. Über die
Aufwandsentschädigung hinaus besteht vorbehaltlich der nachfolgenden
Regelungen kein Anspruch auf Vergütung.

Für die Teilnehmer des Wettbewerbs sind unter Verrechnung zur
vorgenannten Aufwandsentschädigung folgende Prämierungen vorgesehen.

Näheres siehe Auslobungsunterlagen.
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die
Gewinner des Wettbewerbs vergeben: nein
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: nein
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Prof. Zvonko Turkali, Architekt, Frankfurt am Main (Fachpreisrichter)
Prof. Kerstin Schultz, Architektin, Darmstadt (Fachpreisrichter)
Prof. Alexander Reichel, Architekt, Kassel (Fachpreisrichter)
Angela Bezzenberger, Landschaftsarchitektin, Darmstadt
(Fachpreisrichter)
Martin Schaper, Landschaftsarchitekt Frankfurt am Main
(Fachpreisrichter)
Joachim Klie, Architekt + Stadtplaner, Darmstadt (Fachpreisrichter)
Prof. Thomas Meurer, Architekt + Stadtplaner, Frankfurt am Main
(Fachpreisrichter)
Matthias Herrmann, Verkehrsplaner, Köln (Fachpreisrichter)
Prof. Henning Baurmann, Architekt, Karlsruhe (stv. Fachpreisrichter)
Stephan Kappes, Landschaftsarchitekt, Frankfurt am Main (stv.
Fachpreisrichter)
Claudia Becker, Architektin + Stadtplanerin, Darmstadt (stv.
Fachpreisrichter)
Regina Stottrop, Stadtplanerin, Köln (stv. Fachpreisrichter)
Philipp Hillebrand, Verkehrsplaner, Köln (stv. Fachpreisrichter)
Alexander Hetjes, Oberbürgermeister der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe
(Sachpreisrichter)
Holger Reuter, Kurdirektor Kur- und Kongreß-GmbH Bad Homburg v. d. Höhe
(Sachpreisrichter)
Holger Heinze, Fachbereichsleiter Stadtplanung, Stadt Bad Homburg v. d.
Höhe (Sachpreisrichter)
Oliver Klink, Vorstandsvorsitzender der Taunus Sparkasse
(Sachpreisrichter)
Dr. Barbara Kesselmeier, Mitglied der Geschäftsführung Maritim Hotel
Gesellschaft mbH (Sachpreisrichter)
Lucas Lenhard, Fachbereichsleiter Bauaufsicht, Denkmal- und
Naturschutz, Stadt Bad Homburg v. d. Höhe (Sachpreisrichter)
Dr. Markus Harzenetter, Präsident Landesamt für Denkmalpflege,
Landesamt für Denkmalpflege, Wiesbaden (Sachpreisrichter)
Meinhard Matern, Bürgermeister Stadt Bad Homburg v. d. Höhe (stv.
Sachpreisrichter)
Alexander Gilsbach, Bereichsleiter Technik, Kur- und Kongreß GmbH Bad
Homburg v. d. Höhe (stv. Sachpreisrichter)
Volker Kühme, Maritim Hotel (stv. Sachpreisrichter)
Raimund Becker, Mitglied des Vorstands der Taunus Sparkasse (stv.
Sachpreisrichter)
Kerstin Krause, stellvertretende Fachbereichsleiterin Stadtplanung,
Stadt Bad Homburg v. d. Höhe (stv. Sachpreisrichter)
Frau Bozeana La Forgia, kommisarische Leistung Baufaufsicht, Stadt Bad
Homburg v. d. Höhe (stv. Sachpreisrichter)
Jutta Brod, Landesamt für Denkmalpflege, Wiesbaden (stv.
Sachpreisrichter)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

A) Wettbewerbsbetreuung

Weyer Gruppe | Probiotec GmbH

Geschäftsbereich Stadtentwicklung + Stadtplanung

Büro Rhein-Main

60314 Frankfurt am Main

B) Beteiligung der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen

Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen hat an der Vorbereitung
und Auslobung dieses Wettbewerbes mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort
unter der Nummer 26/2020 RPW 2013 registriert.

C) Auswahlverfahren bei mehr als 11 geeigneten Bewerbern

Zunächst erfolgen die formale Prüfung der Zulassungskriterien sowie die
Feststellung der fachlichen Eignung. Wenn nach dieser Prüfung mehr als
11 geeignete Bewerber verbleiben, erfolgt eine Auslese anhand der
nachfolgenden objektiven Kriterien (Bestenauslese).

Im Rahmen der Bestenauslese werden unter den geeigneten Bewerbern
diejenigen ausgewählt, die mit Blick auf die eingereichten
Referenzprojekten eine bestmögliche Vergleichbarkeit insbesondere zum
geforderten Nutzungsspektrum und der hier ausgeschriebenen
Aufgabenstellung darlegen können.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y0SD3XL
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierungspräsidium Darmstadt Vergabekammer des
Landes Hessen
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3 (Wilhelminenhaus)
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig,

soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung Seite 29 benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden und

mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/11/2020

References

6. mailto:vergabestelle@goerg.de?subject=TED
7. https://www.bad-homburg.de/rathaus/gesellschaften/Kur-und-Kongress-GmbH.php
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0SD3XL/documents
9. mailto:vergabestelle@goerg.de?subject=TED
10. https://www.weyer-gruppe.com/ueber-uns/probiotec-gmbh/
11. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0SD3XL

 
 
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