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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Heide - Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020112009221394983 / 558062-2020
Veröffentlicht :
20.11.2020
Angebotsabgabe bis :
19.01.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
90500000 - Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
DE-Heide: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen

2020/S 227/2020 558062

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Abfallwirtschaft Dithmarschen GmbH
Postanschrift: Rungholtstraße 9
Ort: Heide
NUTS-Code: DEF05 Dithmarschen
Postleitzahl: 25746
Land: Deutschland
E-Mail: [6]t.sieger@awd-online.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://www.awd-online.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJDUNZ/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJDUNZ
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: GmbH mit öffentlicher Beteiligung
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Abfallwirtschaft

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Umladung von Restabfall, Sperrmüll, Bioabfall und PPK aus dem Kreis
Dithmarschen
Referenznummer der Bekanntmachung: 2020 AWD
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
90500000 Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen
Abfällen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Abfallwirtschaft Dithmarschen GmbH (im Folgenden AWD) schreibt die
Umladung von Abfällen im Kreis Dithmarschen aus.

Der zu vergebende Auftrag umfasst die folgenden Leistungen:

Los 1: Umladung von Restabfall, Sperrmüll aus dem Holsystem sowie
optional Sperrmüll aus dem Bringsystem und Bioabfall

Los 2: Umladung von PPK (Papier, Pappe, Kartonagen)

Die Vergabe der o.g. Leistungen erfolgt losweise nach den oben
genannten Losen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Umladung von Restabfall, Sperrmüll aus dem Holsystem sowie optional
Sperrmüll aus dem Bringsystem und Bioabfall
Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
90500000 Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen
Abfällen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF05 Dithmarschen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Umschlag von Restabfall (MGB-System und Wechselbehälter) und Sperrmüll
aus dem Holsystem im Kreis Dithmarschen in genau einer Umschlaganlage.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/04/2023
Ende: 31/03/2038
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

1. Verlängerungsoption (beidseitig): Falls keine der Vertragsparteien
bis zum 31. März 2036 kündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch
bis zum 31. März 2043.

2. Verlängerungsoption (beidseitig): Bei Zustandekommen der 1.
Verlängerungsoption gilt: Falls keine der Vertragsparteien bis zum 31.
März 2041 kündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch bis zum 31.
März 2048.

3. Verlängerungsoption (beidseitig): Bei Zustandekommen der 2.
Verlängerungsoption gilt: Falls keine der Vertragsparteien bis zum 31.
März 2046 kündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch bis zum 31.
März 2053.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optional sollen auf Verlangen des Auftraggebers, an dem zu betreibenden
Umschlagstandort, ebenso die Abfallfraktionen Bioabfall sowie Sperrmüll
aus dem Bringsystem im Kreis Dithmarschen durch den Auftragnehmer
umgeschlagen werden.

Für den Umschlag von Sperrmüll aus dem Bringsystem gilt: Der
Auftraggeber behält sich vor ab dem 1.4.2023 den Auftragnehmer in einem
5-Jahres-Rhythmus mit der Erbringung dieser Leistung jeweils für einen
Zeitraum von 5 Jahren zu beauftragen. Die Beauftragung kann also ab dem
1.4.2023 und/oder ab dem 1.4.2028 und/oder ab dem 1.4.2033 und/oder ab
dem 1.4.2038 und/oder ab dem 1.4.2043 und/oder ab dem 1.4.2048 jeweils
für 5 Jahre erfolgen. Der Auftraggeber wird dem Auftragnehmer jeweils 6
Monate vor einem möglichen Leistungsbeginn mitteilen, ob der optionale
Leistungsinhalt durch den Auftragnehmer für einen Zeitraum von 5 Jahren
zu erbringen ist.

Für den Umschlag von Bioabfall im Kreis Dithmarschen wird der
Auftraggeber dem Auftragnehmer spätestens bis zum 1.7.2024 mitteilen,
ob der optionale Leistungsinhalt durch den Auftragnehmer ab dem
1.1.2026 zu erbringen ist.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Umladung von PPK
Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
90500000 Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen
Abfällen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF05 Dithmarschen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Umschlag von PPK (kommunales Altpapier und lizenzierte
Verkaufsverpackungen) aus dem Kreis Dithmarschen in genau einer
Umschlaganlage,

Herausgabe des Anteils der lizenzierten Verkaufsverpackungen an die
Systembetrieber, auf deren Verwertung diese selbst Anspruch erheben,

Im Falle einer separaten Beauftragung durch den Auftraggeber:
Verpressung der PPK-Mengen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/04/2023
Ende: 31/03/2038
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

1. Verlängerungsoption (beidseitig): Falls keine der Vertragsparteien
bis zum 31. März 2036 kündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch
bis zum 31. März 2043.

2. Verlängerungsoption (beidseitig): Bei Zustandekommen der 1.
Verlängerungsoption gilt: Falls keine der Vertragsparteien bis zum 31.
März 2041 kündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch bis zum 31.
März 2048.

3. Verlängerungsoption (beidseitig): Bei Zustandekommen der 2.
Verlängerungsoption gilt: Falls keine der Vertragsparteien bis zum 31.
März 2046 kündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch bis zum 31.
März 2053.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Vorbemerkung:

Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft gesondert
nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird,
sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer
Bietergemeinschaft vorzulegen. Ein Bieter kann sich zum Nachweis seiner
Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen
Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden
Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von
der Rechtsnatur der zwischen dem Bieter und den anderen Unternehmen
bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle
nachzuweisen,dass dem Bieter die erforderlichen Mittel tatsächlich zur
Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird.

Die Unternehmen, auf die sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung
stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3)
hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis
sich der Bieter auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für
diese Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von
Ausschlussgründen nach § 123, 124 GWB vorzulegen. Vorstehende
Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3)
entsprechend.

2. Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:

Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe
einzureichen:

Eigenerklärung(en), dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB nicht
vorliegen,

Eigenerklärung(en), dass Ausschlussgründe nach § 124 GWB nicht
vorliegen,

Eigenerklärung(en), zu § 19 des Mindestlohngesetzes (MiLoG)

Mit dem Angebot ist weiterhin folgende Eigenerklärung einzureichen:

Eigenerklärung über die Erfüllung der gewerblichen Voraussetzungen
und die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister.

Auf Verlangen der Vergabestelle sind folgende Unterlagen innerhalb
einer gesetzten Frist beizubringen:

Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, mindestens eines
Sozialversicherungsträgers sowie der Berufsgenossenschaft,

Polizeiliche Führungszeugnisse aller Geschäftsführer/Inhaber sowie
Auszug aus dem Gewerbezentralregister für das Unternehmen,

die Gewerbeanmeldung,

Auszug über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Unterlagen sind beizubringen:

Für alle Lose:

1) Eigenerklärung über Umsatzangaben, Gesamtumsatz für die Jahre 2017,
2018, 2019.

2) Vorlage einer aktuellen allgemeinen Bankauskunft und einer aktuellen
Bestätigung der Bank, dass die bisherige Geschäftsentwicklung erwarten
lässt, dass der Bieter im Auftragsfall in der Lage ist eine Bürgschaft
von einem in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitut in Höhe
von 5 % des jährlichen Brutto-Auftragswertes für das Jahr 2026 auf
Basis der Auswertungsmengen und der Auswertungsgewichtungen gemäß
Vergabeunterlagen ohne Berücksichtigung der Preisgleitung zu stellen.
Dieser Nachweis ist nur durch den Bieter oder ein Mitglied der
Bietergemeinschaft zu erbringen.

Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist
folgende Unterlagen einzureichen:

3) Der jüngste bestätigte Jahresabschlussbericht,

4) die Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2017, 2018,
2019, in der für das Unternehmen handelsrechtlich jeweils
erforderlichen Form, falls Veröffentlichungen nach dem
Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist,
vorgeschrieben sind.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Für alle Lose:

1) Eigenerklärung zu mindestens einer Referenz über eine
Umschlagleistung einer Abfallart innerhalb der letzten 60 Monate vor
Einreichung des Angebots.

2) Eigenerklärung zum Vorliegen des Zertifikates Entsorgungsfachbetrieb
nach § 56 Kreislaufwirtschaftsgesetz (oder gleichwertiges) für
mindestens eine Abfallart. Auf Verlangen der Vergabestelle ist das
Zertifikat innerhalb einer gesetzten Frist einzureichen.

Für Los 1:

3) Eigenerklärung über eine gültige Genehmigung oder ersatzweise einen
ausgefüllten (aber nicht zwingend eingereichten) Genehmigungsantrag
(ohne offensichtliche Mängel) für den Umschlag der Abfallarten
Restabfall und Sperrmüll in der vorgesehenen Umschlaganlage. Dieser
Nachweis ist nur durch den Bieter oder ein Mitglied der
Bietergemeinschaft zu erbringen. Auf Verlangen der Vergabestelle ist
die Genehmigung bzw. der Genehmigungsantrag innerhalb einer gesetzten
Frist einzureichen.

Für Los 2:

4) Eigenerklärung über eine gültige Genehmigung oder ersatzweise einen
ausgefüllten (aber nicht zwingend eingereichten) Genehmigungsantrag
(ohne offensichtliche Mängel) für den Umschlag der Abfallart PPK in der
vorgesehenen Umschlaganlage. Dieser Nachweis ist nur durch den Bieter
oder ein Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen. Auf Verlangen
der Vergabestelle ist die Genehmigung bzw. der Genehmigungsantrag
innerhalb einer gesetzten Frist einzureichen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1) Bürgschaft:

Der Auftragnehmer hat als Sicherheit eine Bürgschaft von einem in der
Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut binnen einer
Frist von 15 Tagen nach Vertragsschluss zu stellen. Die Höhe der

Bürgschaft beträgt 5 % der Brutto-Auftragssumme für das Kalenderjahr
2026 des Vertrags auf Basis der Auswertungsmengen und
Auswertungsgewichtungen und ohne Anwendung der Preisgleitklausel.

2) Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb:

Der Auftragnehmer hat sich unverzüglich um eine Zertifizierung als
Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 Kreislaufwirtschaftsgesetz für den
leistungsgegenständlichen Umschlag-Standort und alle
leistungsgegenständlichen Tätigkeiten und Abfallarten zu bemühen. Eine
entsprechende Zertifizierung muss spätestens bis zum 31.12.2023
vorliegen und über den gesamten Leistungszeitraum aufrecht erhalten
werden.

3) Genehmigung:

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle notwendigen Genehmigungen für
den leistungsgegenständlichen Umschlag-Standort erstmalig spätestens
bis zum 31.3.2022 vorzulegen.

(4) Haftpflichtversicherung:

Der Auftragnehmer ist verpflichtet zum Abschluss einer Betriebs- und
einer Umweltversicherung mit Deckungssummen pro Schadensfall in jeweils
mindestens folgender Höhe:

Vermögensschäden 1 Mio. EUR,

Personenschäden und Sachschäden 2,5 Mio. EUR.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/01/2021
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/05/2021
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 19/01/2021
Ortszeit: 10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Vergabeunterlagen sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen
Internetadresse abrufbar. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen
Internetadresse werden auch Antworten auf Bieterfragen sowie
aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem
Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen
sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor
Abgabe ihres Angebots sowie vor Ablauf der Angebotsfrist prüfen, ob
seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur
Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Angebots zu
beachten sind.

Für Bietergemeinschaften gilt:

Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die
Einreichung einer von allen Mitgliedern

Der Bietergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:

1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der
Bietergemeinschaft,

2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bietergemeinschaft,

3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der
Bietergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich
vertritt,

4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit
uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen,

5) plausible Darstellung der Motivation zur Bildung einer
Bietergemeinschaft,

6) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft als
Gesamtschuldner haften.

Der Bieter ist verpflichtet, die seinem Angebot zugrunde liegende
Kalkulation (Urkalkulation) auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb
einer gesetzten Frist in einem versiegelten Umschlag zu übergeben.

Der Auftraggeber verpflichtet sich mit dem Angebot die Vorgaben gem.
Vergabegesetz Schleswig-Holstein (VGSH) einzuhalten.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YHJDUNZ
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vergabekammer@wimi.landsh.de
Telefon: +49 4319884640
Fax: +49 4319884702
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf §
160 GWB verwiesen. Dieser lautet:

1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

a) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Informationen nicht berücksichtigter Bieter gelten die
§§ 134, 135 GWB.

Insbesondere gilt:

Bieter, deren Angebot für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden
sollen, werden vor dem Zuschlag gem.§ 134 GWB darüber informiert. Dies
gilt auch für Bieter, denen keine Information über die Ablehnung ihrer
Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
Zuschlagserteilung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information
durch den Auftraggeber oder Konzessionsgeber geschlossen werden; bei
Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist
10 Kalendertage.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vergabekammer@wimi.landsh.de
Telefon: +49 4319884640
Fax: +49 4319884702
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/11/2020

References

6. mailto:t.sieger@awd-online.de?subject=TED
7. https://www.awd-online.de/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJDUNZ/documents
9. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJDUNZ
10. mailto:vergabekammer@wimi.landsh.de?subject=TED
11. mailto:vergabekammer@wimi.landsh.de?subject=TED

 
 
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