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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Saarbrücken - Bau von Unterkünften für Kurzaufenthalte
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020112009034592326 / 555409-2020
Veröffentlicht :
20.11.2020
Angebotsabgabe bis :
18.12.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
45212413 - Bau von Unterkünften für Kurzaufenthalte
45210000 - Bauleistungen im Hochbau
45211341 - Bau von Wohnungen
DE-Saarbrücken: Bau von Unterkünften für Kurzaufenthalte

2020/S 227/2020 555409

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Saarland, vertreten durch das
Landesverwaltungsamt (LaVa) Abt. 4 Staatliche Hochbaubehörde (SHB)
Nationale Identifikationsnummer: 10101
Postanschrift: Hardenbergstraße 6
Ort: Saarbrücken
NUTS-Code: DEC01 Regionalverband Saarbrücken
Postleitzahl: 66119
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Sachbereich 4.1.1 Vergabestelle und
Nachtragsmanagement
E-Mail: [6]vergabe-bau@lava.saarland.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://www.vergabe.saarland.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4MDU2X/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4MDU2X
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

GÜ-Leistungen zur Errichtung von Wohngebäuden für Asylsuchende
(Ersatzneubauten IV +V)
Referenznummer der Bekanntmachung: 20 E 05063
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45212413 Bau von Unterkünften für Kurzaufenthalte
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Saarland, hier vertreten durch die Staatliche Hochbaubehörde, plant
auf dem ca. 5 000 m^2 großen, landeseigenen Grundstücksbereich der
Landesaufnahmestelle Lebach östlich der Schlesierallee den Neubau von
zwei 2-geschossigen, nicht unterkellerten Wohngebäuden mit insges. 34
Wohnungen sowie je 2 Gemeinschaftsräumen. Gegenstand des zu vergebenden
Auftrags sind alle erforderlichen Objekt- und Fachplanungsleistungen
sowie Bauleistungen zur schlüsselfertigen Errichtung des
Gebäudekomplexes zur Unterbringung von ca. 210 bis 280 Asylsuchenden
nebst Außenanlagen. Der Auftragnehmer wird auf Basis einer funktionalen
Leistungsbeschreibung gem. § 7c EU VOB/A tätig und übernimmt neben
sämtlichen Planungs- und Ausführungsleistungen auch definierte
Wartungsleistungen über einen Zeitraum von 4 Jahren ab Abnahme der
Bauleistungen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45210000 Bauleistungen im Hochbau
45211341 Bau von Wohnungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEC04 Saarlouis
Hauptort der Ausführung:

Landesaufnahmestelle

Schlesierallee 1-3

66822 Lebach
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Siehe Ziff. II.1.4 sowie das im elektronischen Projektraum
bereitgestellte Projektexpose.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Funktionalität und gestalterische Qualität /
Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Technische Qualität / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Projektstruktur und Prozessqualität /
Gewichtung: 10
Kostenkriterium - Name: Gesamtpreis Planung, Errichtung und
Wartung/Pflege Außenanlagen / Gewichtung: 60
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 20
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:

1. Stufe: Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten
Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind
auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 6
Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der
Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt;

2. Stufe: Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
nach den von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grds.
geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht
auszuführen, insbesondere die festgelegten Mindestanforderungen an die
wirtschaftliche und finanzielle sowie technische Leistungsfähigkeit
erfüllt. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum
Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
und/oder der technischen Leistungsfähigkeit/fachlichen Eignung auf die
Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen
bezieht und insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat
er/sie mit der Bewerbung nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die
Mittel dieser Unternehmen grds. zur Verfügung stehen, vgl. § 6d EU Abs.
1 VOB/A;

3. Stufe: Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der
Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll, wird eine
differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis auf
die maximal 5 aufzufordernden Bewerber zu reduzieren. Diese Prüfung
erfolgt anhand der Angaben zur Referenzlage gem. Ziff. III.1.3) der
Bekanntmachung. Dabei werden nur die Referenzen über Bauleistungen im
Hochbau der letzten 7 Jahre (Fertigstellung ab 11/2013) vertieft
betrachtet. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am
weiteren Verfahren beteiligt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die
nach den vorgelegten Angaben/Unterlagen zur Referenzlage im Vergleich
zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu
vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Dabei ist nicht
die Anzahl der Referenzen, sondern der Grad ihrer Vergleichbarkeit mit
den unter Ziff. II.1.4) und II.2.4) genannten Leistungen entscheidend.
Maßgeblich ist, wieweit der Bewerber/die Bietergemeinschaft auf
Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen verweisen kann, weil
allein oder gemeinsam mit den weiteren Unternehmen, die Teil einer
Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer für einzelne
Leistungsbereiche vorgesehen sind, bereits Aufträge vergleichbarer Art
und Größenordnung abgewickelt wurden. Zu diesem Zweck werden die
eingereichten Referenzen wie folgt bepunktet:

1. Referenzauftrag betrifft die schlüsselfertige Errichtung (Planung ab
mind. Lph. 5 und Bauausführung) eines Hochbaus: 10 Punkte,

2. Referenz betriff den Neubau einer Flüchtlingsunterkunft: 10 Punkte/
einer sonstigen Beherbungsstätte: 9 Punkte/ sozialen Wohnungsbau: 8
Punkte,

3. Bauwerkskosten (KG 300 + 400) nach DIN 276 brutto > 5 Mio. EUR: 5
Punkte,

4. Referenz umfasst auch die Entwurfs- und Genehmigungsplanung: 3
Punkte,

5. Referenz betrifft Bauen mit Betonfertigteilen: 5 Punkte,

6. Referenz umfasst auch die Gestaltung von Außenanlagen: 2 Punkte,

Je Referenz sind damit max. 35 Punkte erzielbar. Bewertet werden auch
die zur Erfüllung der Mindestanforderungen an die Referenzlage
benannten Referenzen. Es werden nur die 5 Referenzen mit der höchsten
Punktzahl bei der Bewerberauswahl berücksichtigt. Maßgeblich für die
Bewerberauswahl ist die Gesamtpunktzahl. Bei Punktgleichheit erfolgt
die Beschränkung auf max. 5 Bewerber/ Bewerbergemeinschaften, die zur
Angebotsabgabe aufgefordert werden, durch Losentscheid.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag hat jeder Bewerber/jedes Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:

1. Allgemeine Unternehmesdarstellung/Firmenprofil;

2. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (möglichst nicht älter als
3 Monate, Kopie ausreichend).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur
Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen
Bewerbungsbogens Angaben zum Brutto-Gesamtumsatz in den letzten 3
Kalenderjahren (2017, 2018, 2019), getrennt nach Jahren vorzulegen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Bewerber muss/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft müssen in
der Summe in den letzten 3 Jahren einen Umsatz von mindestens brutto 7
500 000 EUR pro Jahr erzielt haben.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur
Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit/fachlichen Eignung mit
dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen
Bewerbungsbogens folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:

1. Angaben zu in den letzten sieben Jahren (seit 11/2013) erbrachten
Bauleistungen vergleichbarer Art (vollständige Errichtung von
Hochbauten, vorzugsweise Wohnbau/sozialer Wohnungsbau) mit Benennung
des Auftraggebers nebst Ansprechpartner, des Leistungszeitraums, der
Baukosten sowie der Art und des Umfangs des Gebäudes (Nutzungsart und
BGF) und Mitteilung, inwieweit die Leistungen im eigenen Betrieb oder
durch einen ARGE-Partner/einen Nachunternehmer ausgeführt wurden;

2. Angaben zu in den letzten 7 Jahren (seit 11/2013) erbrachten
Planungsleistungen für Neubaumaßnahmen im Hochbau, insbesondere für die
Errichtung von Unterbringungs-/ Wohngebäuden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Bewerber muss/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft müssen in
der Summe für den Zeitraum der letzten 7 Jahre (seit 11/2013)
mindestens folgende Referenzlage nachweisen:

a) mindestens 2 Referenzen über die schlüsselfertige Errichtung eines
Wohngebebäudes (insbes. Beherbergungsstätte/
Flüchtlingsunterkunft/sozialer Wohnungsbau), welche jeweils sämtliche
folgende Anforderungen erfüllen:

Bauwerkskosten (KG 300-400) nach DIN 276 brutto i. H. v. mind. 5 Mio.
EUR,

Fertigstellung nach 10/2015,

Referenz umfasst neben Bauausführung auch Objektplanung Gebäude und
TGA-Fachplanung ab mindestens Lph. 5.

b) mindestens 2 Referenzen über Leistungen der Objektplanung (Lph. 2-4)
für den Neubau eines Wohngebäudes, welche jeweils sämtliche folgende
Anforderungen erfüllen:

Bauwerkskosten (KG 300-400) nach DIN 276 brutto i. H. v. mind. 5 Mio.
EUR,

Fertigstellung nach 11/2015.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Besondere Bedingungen für die Auftragsdurchführung folgen aus dem
Saarländischen Tariftreuegesetz (STTG).

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/12/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 20/01/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom
Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens um Teilnahme am
Vergabeverfahren zu bewerben. Das Bewerbungsformular sowie ein
Informationsmemorandum zum Bauvorhaben werden ausschließlich
elektronisch über den unter Ziff. I.1 genannten elektronischen
Projektraum über die Vergabeplattform DTVP zur Verfügung gestellt. Die
Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation
zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich
über das o. g. Vergabeportal. Am Auftrag interessierte Unternehmen
werden daher darum gebeten, sich auf dem Vergabeportal zu registrieren
und im eigenen Interesse die dort für diese eingerichteten Postfächer
regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren.
Hinweise auf neue Nachrichten zu dem laufenden Vergabeverfahren werden
vom Vergabeportal ausschließlich an die bei der Registrierung
abgefragte Mailadresse des registrierten Unternehmens versandt.

2. Der Teilnahmeantrag enthält neben Erklärungsvordrucken zu den unter
Ziff. III.1) geforderten Angaben den Vordruck einer Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen i. S.
d. § 6e EU Abs. 1, Abs. 4 und Abs. 6 VOB/A, den Vordruck einer
Eigenerklärung gem. § 19 Abs. 3 MiLoG sowie den Vordruck einer
Bewerbergemeinschaftserklärung. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff.
III.1) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung
ist bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin ausschließlich
elektronisch über das Bietertool der Vergabeplattform einzureichen.
Bewerbungen, die verspätet oder nicht elektronisch eingehen, können
nicht berücksichtigt werden;

3. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens
10 Kalendertagen vor Ablauf der Bewerbungsfrist über das elektronische
Vergabeportal (Kommunikation) eingereicht werden.

4. Im Rahmen des Vergabeverfahrens sind Planungsunterlagen mit
Lösungsvorschlägen zur Planungsaufgabe vorzulegen, welche wesentlichen
Einfluss auf die Vergabeentscheidung haben. Für diese Leistung erhalten
alle Bieter, welche nicht mit der Planung und Errichtung beauftragt
werden, eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 10 000 EUR brutto.
Einzelheiten regeln die Vergabeunterlagen, welche nur den im
Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt
werden.

5. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines
ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des
Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete
Bewerber/Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur
Angebotsabgabe zur Verfügung stehen. Weiter behält sich der
Auftraggeber vor, im Teilnahmewettbewerb nicht berücksichtigte Bewerber
nachträglich zur Angebotsabgabe aufzufordern, wenn ein zur Abgabe eines
Angebots aufgeforderter Bewerber von einer Beteiligung am Verfahren
Abstand nimmt.

6. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexten ist
allein der im EU-Amtsblattveröffentlichte Text maßgeblich.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y4MDU2X.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Saarlandes beim Ministerium
für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Postanschrift: Franz-Josef-Röder-Straße 17
Ort: Saarbrücken
Postleitzahl: 66119
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vergabekammern@wirtschaft.saarland.de
Telefon: +49 681-5014994
Fax: +49 681-5013506
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Siehe § 160 Abs. 3 GWB:

Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
bleibt unberührt.

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterklagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB
bleibt unberührt.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/11/2020

References

6. mailto:vergabe-bau@lava.saarland.de?subject=TED
7. https://www.vergabe.saarland.de/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4MDU2X/documents
9. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4MDU2X
10. mailto:vergabekammern@wirtschaft.saarland.de?subject=TED

 
 
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