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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Ludwigsburg - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020111709110987586 / 550914-2020
Veröffentlicht :
17.11.2020
Angebotsabgabe bis :
14.12.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
72000000 - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
72220000 - Systemberatung und technische Beratung
72224000 - Beratung im Bereich Projektleitung
72253000 - Help-Desk und Unterstützungsdienste
72253100 - Help-Desk
72253200 - Systemunterstützung
DE-Ludwigsburg: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung

2020/S 224/2020 550914

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landratsamt Ludwigsburg
Postanschrift: Hindenburgstraße 40
Ort: Ludwigsburg
NUTS-Code: DE115 Ludwigsburg
Postleitzahl: 71638
Land: Deutschland
E-Mail: [6]marcus.loch@landkreis-ludwigsburg.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://www.landkreis-ludwigsburg.de/
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJD3ND/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJD3ND
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Betrieb der IT-Infrastruktur
Referenznummer der Bekanntmachung: 2020_LK Ludwigsburg
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und
Hilfestellung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Landkreis Ludwigsburg schreibt den Betrieb der IT-Infrastruktur für
das Landratsamt des Landkreises Ludwigsburg, die kreiseigenen
beruflichen Schulen und die Sonderpädagogischen Bildungs- und
Beratungszentren neu aus.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72220000 Systemberatung und technische Beratung
72224000 Beratung im Bereich Projektleitung
72253000 Help-Desk und Unterstützungsdienste
72253100 Help-Desk
72253200 Systemunterstützung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE115 Ludwigsburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand der Ausschreibung ist der Betrieb der IT-Infrastruktur für

das Landratsamt des Landkreises Ludwigsburg,

die kreiseigenen beruflichen Schulen,

Und

die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren.

Der Betrieb der IT-Infrastruktur umfasst im Wesentlichen die folgenden
Leistungen:

Stellung eines IT-Prozessmanagers (inklusive Stellvertreter) durch
den Auftragnehmer,

Stellung einer zentralen Anlaufstelle (schriftlich, telefonisch, Fax,
E-Mail, online) für Netzwerkberater, Verwaltung und Lehrkräfte
(Helpdesk Services), auch als Adressat von automatisch erzeugten
Störungsmeldungen,

Betreuung von IT-Arbeitsplätzen (PC, Laptop, Tablet), Telefonen,
Druckern und Peripherie (beinhaltet die Verantwortungsübernahme zur
Reparatur von Client-Systemen, das Trouble Shooting bei
Softwareproblemen, Wiederherstellen von Masterständen sowie die
allgemeine Unterstützung der Anwender in der Bedienung der Systeme),

Installation/Deinstallation von IT-Arbeitsplätzen, Telefonen,
Druckern und Peripherie beinhaltet dabei u. a.,

Umzug von PCs innerhalb der Standorte des Auftraggebers,

Installation neuer PC-Systeme bzw. Drucker,

Abbau und Entsorgung von Altsystemen (z. B. PC, Bildschirm, Drucker),

Einbau von Hardwareerweiterungen an den Clients,

Erstellung und Verteilung von Softwarepaketen,

Manuelle Softwareinstallation,

Deinstallation von Clients,

Betreuung Zentraler Systeme (u. a. Server, Netzwerkkomponenten),

Betrieb der Sonderapplikationen inkl. der Entgegennahme von Störungen
und Anfragen betreffend Sonderapplikationen.

Bestandteil sind zudem die nachfolgenden Management-Leistungen:

Incident Management/Betriebsüberwachung/User-Help-Desk,

Problem Management/Capacity Management,

Change Management,

Release Management und Softwareverteilung,

Service Level Management,

Security Management,

Backup Management.

Aus der Heterogenität und der Komplexität, insbesondere im Bereich der
kreiseigenen beruflichen Schulen und der Sonderpädagogischen Bildungs-
und Beratungszentren, resultiert eine hohe Relevanz einer
Vor-Ort-Präsenz der eingesetzten Mitarbeiter des Auftragnehmers.

Darüber hinaus sind während der Vertragslaufzeit durch den
Auftragnehmer gemeinsam mit dem Auftraggeber, auch unter Einbindung von
Netzwerkberatern und Schulleitern sowie der Verwaltung des Landkreises,
zukunftsfähige IT-Konzeptionen zu entwickeln.

In der Verwaltung des Landkreises Ludwigsburg sind derzeit insgesamt
ca. 1 900 Mitarbeiter (ca. 3 100 Clients, ca. 2 700 User) an über 35
Standorten im Kreisgebiet beschäftigt. Die 130 Serversysteme (davon 105
virtuell) werden heute im Inhouse-Rechenzentrum betrieben.

Bei den zu betreuenden kreiseigenen beruflichen Schulen und
Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (derzeit ca. 2.600
Clients, ca. 14.000 User, 130 Serversysteme (davon 105 virtuell))
handelt es sich um:

Berufliches Schulzentrum Bietigheim, Bietigheim-Bissingen,

Berufliches Schulzentrum Römerhügel, Ludwigsburg,

Carl-Schaefer-Schule, Ludwigsburg,

Erich-Bracher-Schule, Kornwestheim-Pattonville,

Favoritenparkschule, Ludwigsburg,

Fröbelschule, Ludwigsburg,

Paul-Aldinger-Schule, Steinheim an der Murr,

Schule am Schlosspark, Ludwigsburg,

Schule-Gröninger-Weg, Bietigheim-Bissingen.

Hinsichtlich der Anzahl der zu betreuenden Systeme und IT-Arbeitsplätze
ist zu berücksichtigen, dass der Auftraggeber davon ausgeht, dass sich
während der Vertragslaufzeit die Mengengerüste (u.a. Anzahl
IT-Arbeitsplätze), insbesondere im Bereich der kreiseigenen beruflichen
Schulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren,
deutlich erhöhen werden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2022
Ende: 31/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31.12.2025, wenn der
Auftraggeber keine Kündigung bis zum 31.12.2023 ausspricht. Der Vertrag
verlängert sich automatisch bis zum 31.12.2026, wenn der Auftraggeber
bis zum 31.12.2024 keine Kündigung ausspricht.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Von der Möglichkeit, die Zahl der geeigneten Bewerber, die zur
Angebotsabgabe aufgefordert werden, gemäß § 17 Abs. 4 VgV anhand von
Auswahlkriterien zu begrenzen, wird abgesehen. Die Vergabestelle wird
daher alle Bewerber, die form- und fristgerecht einen Teilnahmeantrag
eingereicht haben und geeignet sind, zur Abgabe eines Angebotes
auffordern.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Vorbemerkung:

Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert
nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird,
sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis
seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des
rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen
bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht
unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den
anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der
Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel
tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine
entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt
wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner
Eignung stützt, müssen die Eignung nach III.1.1) bis III.1.3)
hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis
sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind
für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von
Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB vorzulegen.

Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und
III.1.3) entsprechend.

2) Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:

Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe
einzureichen:

Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §
123 GWB,

Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §
124 GWB,

Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG),

Eigenerklärung über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister.

Auf Verlangen der Vergabestelle sind folgende Unterlagen einzureichen:

Handelsregisterauszug (bei GmbH & Co. KG auch von der GmbH
(Komplementär)),

Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, mindestens eines
Sozialversicherungsträgers sowie der Berufsgenossenschaft,

die polizeilichen Führungszeugnisse aller Geschäftsführer/Vorstände
(falls kein Geschäftsführer/Vorstand bestellt ist, aller Inhaber) sowie
den Auszug aus dem Gewerbezentralregister für das Unternehmen,

die Gewerbeanmeldung.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Angebot einzureichen:

Eigenerklärung über Gesamtumsatz sowie Umsatz mit vergleichbaren
Leistungen, getrennt nach Eigen- und Fremdleistung für die Jahre 2017,
2018, 2019,

Eigenerklärung zum Vorliegen einer Betriebs-, Produkt- und
Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für IT-Unternehmen mit einer
Deckungssumme von jeweils mindestens 1,5 Mio. EUR für Sach- und
Personenschäden sowie für Vermögensschäden oder Eigenerklärung, im
Auftragsfall den geforderten Versicherungsschutz zu stellen,

Eigenerklärung zum Vorliegen einer Versicherung speziell für den Fall
von Datenverlust (Deckungssumme von mindestens 0,5 Mio. EUR je
Schadensfall) oder Eigenerklärung, im Auftragsfall den geforderten
Versicherungsschutz zu stellen.

Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist
folgende Unterlagen einzureichen:

der jüngste bestätigte Jahresabschlussbericht bzw. die Bilanz sowie
Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2017, 2018, 2019, falls
Veröffentlichungen nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das
Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben sind,

Nachweis einer abgeschlossenen Betriebs-, Produkt- und
Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung sowie einer Versicherung
speziell für den Fall von Datenverlust mit den jeweils geforderten
Deckungssummen oder die Erklärung(en) eines Versicherers, im
Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsschutz in der
geforderten Höhe zu stellen
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung zu mindestens einer Referenz über den Betrieb einer
IT-Infrastruktur mit mindestens 3 000 Clients und mindestens 100
Serversysteme für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten innerhalb
der letzten 36 Monate vor Einreichung des Teilnahmeantrags,

Eigenerklärung zum Vorliegen des Zertifikates ISO/IEC 20000 für das
Unternehmen oder zum Vorliegen eines Zertifikates gemäß ITIL V3
Expert-Level für einen Mitarbeiter.

Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist
folgende Unterlagen einzureichen:

Referenzen (mindestens mit Angabe des Auftraggebers, Auftragnehmers,
der vertraglichen Bindung, des Leistungszeitraums, des
Leistungsinhalts/Leistungsumfangs, des Leistungsgebietes und des
Auftragswertes),

Zertifikat(e).

Bei Bietergemeinschaften sind die Referenzen nur einmal vorzulegen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Der Auftragnehmer verpflichtet sich mit dem Angebot, die Forderungen
des Landestariftreue- und Mindestlohngesetzes (LTMG) einzuhalten. Auf
Verlangen ist innerhalb einer gesetzten Frist eine unterzeichnete
Ausfertigung der Verpflichtungserklärung nachzureichen. Die unter
Ziffer III.1.3) aufgeführten Zertifikate müssen während der
Auftragsdurchführung vorliegen.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/12/2020
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Für Bewerbergemeinschaften gilt:

Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die
Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft
unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:

1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der
Bewerbergemeinschaft,

2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft,

3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich
vertritt,

4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit
uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen,

5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im
Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.

Auf Verlangen des Auftraggebers ist für die Angebotswertung eine
Bestätigung von einem in der Europäischen Union zugelassenen
Kreditinstitut oder Kreditversicherer vorzulegen, dass die geforderte
Bürgschaft übernommen wird.

Sofern ein Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nach Ziffer III.1.2)
ganz oder teilweise die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch
nimmt (Eignungsleihe), haftet/haften diese(s) Unternehmen im
Auftragsfalle gemeinsam neben dem Bewerber für die Auftragsausführung.

Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch
Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere
Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt.
Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie
regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Angebots sowie
vor Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist prüfen, ob seitens der
Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung
gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags und des
Angebots zu beachten sind.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YHJD3ND
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim
Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB).

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160
GWB verwiesen. Dieser lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber
gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote
für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem
Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für
Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung
zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information
durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax
oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim
Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/11/2020

References

6. mailto:marcus.loch@landkreis-ludwigsburg.de?subject=TED
7. https://www.landkreis-ludwigsburg.de/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJD3ND/documents
9. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJD3ND

 
 
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