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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Koblenz - Fallschirme
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020101409210715154 / 486540-2020
Veröffentlicht :
14.10.2020
Angebotsabgabe bis :
23.11.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Unbestimmt
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
39523000 - Fallschirme
34741000 - Ausrüstungen für Luftfahrzeuge
DE-Koblenz: Fallschirme

2020/S 200/2020 486540

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Richtlinie 2009/81/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik
und Nutzung der Bundeswehr
Nationale Identifikationsnummer:
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1
Ort: Koblenz
Postleitzahl: 56073
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): BAAINBw L2.2
E-Mail: [6]BAAINBwL2.2@bundeswehr.org
Fax: +49 26140016577

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:
[7]http://baainbw.de

Elektronischer Zugang zu Informationen:
[8]http://www.evergabe-online.de/

Elektronische Einreichung von Angeboten und Teilnahmeanträgen:
[9]http://www.evergabe-online.de/

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen
für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik
und Nutzung der Bundeswehr -E1.3- Angebotssammelstelle
Nationale Identifikationsnummer:
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Ort: Koblenz
Postleitzahl: 56073
Land: Deutschland
E-Mail: [10]baainbwe1.3-angebotssammelstelle@bundeswehr.org
Fax: +49 26140013960
Internet-Adresse: [11]http://www.evergabe-online.de/
I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3)Haupttätigkeit(en)
Verteidigung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Absetzsystem Schlauchboot KSK
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Kommando Spezialkräfte
FschGerLUZg LSL
Graf-Zeppelin-Straße 22
75965 Calw
DEUTSCHLAND

NUTS-Code DE12A Calw
II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Beschaffung eines Absetzsysstems für Schlauchboote des KSK
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

39523000 Fallschirme, 34741000 Ausrüstungen für Luftfahrzeuge
II.1.7)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an
Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen
Unterauftragnehmer und die Gegenstände der Unteraufträge angeben
Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei
Unterauftragnehmern während der Auftragsausführung ergeben
Der erfolgreiche Bieter muss angeben, welche(n) Teil(e) des Auftrags er
über den geforderten Anteil hinaus als Unteraufträge zu vergeben
gedenkt, und die bereits ausgewählten Unterauftragnehmer nennen
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Das Vorhaben umfasst die Beschaffung von 16 SE Absetzsystemen für
Schlauchboote der Spezialkräfte der Bundeswehr (SpezKrBw) speziell für
die Luftfahrzeugmuster (Lfz-Muster) A400M, C-130J, C-17 Globemaster III
und für mittlerer bis schwerer Transporthubschrauber. Bei dem
Absetzsystem für Schlauchboote SpezKrBw handelt es sich um ein
Lastenabsetzsystem, das in der Lage ist, Schlauchboote mit einem Lfz zu
transportieren (strategischer Lufttransport) und vertikal durch den
Einsatz von Lastenfallschirme abzusetzen (taktischer Lufttransport).
Der AN erstellt zudem alle Vorschriften und sämtliche erforderliche
Nachweise, die für eine Musterzulassung des Absetzsystems für
Schlauchboote SpezKrBw und der anschließenden Integration in die o. g.
Lfz-Muster erforderlich sind, einschließlich der dazugehörigen
Einzelkomponenten. Des Weiteren wird seitens des AN die Ersteinweisung,
Weiterbildung und Regenerationsausbildung durch den Hersteller des
Absetzsystems Schlauchboote SpezKrBw sichergestellt.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 3.5.2021. Abschluss 29.11.2024

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Keine
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Gemäß Bewerbungsbedingungen (Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen
der Verdingungsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B))
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird:
Bietergemeinschaften haben sich im Zuschlagsfall zu einer
Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, deren Mitglieder für die
Erfüllung des Auftrags gesamtschuldnerisch haften. Mit die
Teilnahmeantrag ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft eine
unterschriebene Erklärung betreffend der Gründung einer
Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Aus der Erklärung ergeben sich die
Absicht, sich im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft
zusammenzuschließen, die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder
der Arbeitsgemeinschaft im Zuschlagsfall, die Namen sämtlicher
Mitglieder der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft und ein bevollmächtigter
Vertreter der Arbeitsgemeinschaft. Bewerbergemeinschaften müssen durch
geeignete, nachprüfbare und objektive Kriterien glaubhaft machen, dass
Die Bildung der Arbeitsgemeinschaft keine fusionskontrollrechtlichen
Bedenken aufwirft und entweder
(a) jedes Bewerbergemeinschaftsmitglied für sich alleine nicht in der
Lage ist, die geforderte Leistung zu erbringen oder (b) dass nur ein
Mitglied der Bewerbergemeinschaft in der Lage wäre, ein Angebot
abzugeben und dass die Bildung einer Bietergemeinschaft in diesem Fall
wirtschaftlich zweckmäßig und kaufmännisch vernünftig erscheint.
Hierzu haben die Mitglieder derBewerbergemeinschaft mit dem
Teilnahmeantrag ein Konzept zur beabsichtigten Aufgaben- und
Leistungsverteilung innerhalb der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft unter
Darlegung der Organisationsstruktur und Verantwortlichkeiten
vorzulegen.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung,
insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
1. Allgemeine Bedingungen für Entwicklungsverträge mit Industriefirmen
(ABEI) Ausgabe Juni 2005 mit Ausnahme von §§ 8 Absatz 3, 10 Absatz
7, 17 Absatz 1, 18 und 20 Absatz 1,
2. Verdingungsordnung für Leistungen, Teil B Allgemeine
Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B)"
Fassung 2003 vom 5.8.2003,
3. Zusätzliche Vertragsbedingungen des Bundesministeriums der
Verteidigung zur Verdingungsordnung für Leistungen Teil B (ZVB/BMVg) in
der Fassung der 1. Änderung vom 10.5.2001 mit Ausnahme der Nrn. 11.4
und 11.5; an deren Stelle gilt die Interimsfassung der Nrn. 11.4 und
11.5 vom 28.1.2005.
III.1.5)Angaben zur Sicherheitsüberprüfung:
Bewerber, die noch keine Sicherheitsüberprüfung absolviert haben,
können die Sicherheitsbescheinigung erlangen bis: 3.5.2021
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage

Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu
deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung
in ein Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: 1. Bewerber aus der Europäischen Union haben
zum Nachweis der Erlaubnis der Berufsausübung dem Teilnahmeantrag einen
Auszug aus dem einschlägigen Berufs- oder Handelsregisters gemäß der
Liste des Anhangs VII Teil B und C der Richtlinie 2009/81/EG
beizulegen, sofern eine Eintragung gemäß den Vorschriften des
Mitgliedstaats der Herkunft oder Niederlassung Voraussetzung für die
Berufsausübung ist. Bewerber aus Staaten außerhalb der Europäischen
Union haben durch eine vergleichbare Bescheinigung (z. B. Certificate
of Incorporation by the Delaware Division of Corporations oder
Certificate of Incorporation by the Secretary of the State of
Connecticut) nachzuweisen, dass sie die in dem für die Berufsausübung
erforderlichen Register vorschriftsmäßig eingetragen sind, sofern eine
Eintragung gemäß den Vorschriften des Herkunfts-/Niederlassungsstaates
Voraussetzung für die Berufsausübung ist. Ein entsprechender
Registerauszug kann in englischer Sprache vorgelegt werden. Alternativ
kann ein Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine schriftliche Erklärung
unter Eid einreichen, in der er versichert, dass er in seinem
Herkunfts-/Niederlassungsstaat in dem für die Berufsausübung
erforderlichen Register vorschriftsmäßig eingetragen ist oder dass es
keiner solchen Registereintragung bedarf. Der Auszug, die Bescheinigung
oder die Erklärung darf nicht älter als ein Jahr sein (gerechnet ab dem
Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge unter Abschnitt
IV.3.4)). Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist der Nachweis, die
Erklärung oder die Bescheinigung durch jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft vorzulegen.

2. Bewerber müssen ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen zwingender oder fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§
123, 124 GWB beilegen. Für die Erklärung ist das Formular BAAINBw-B-V
034/09.2017 zu verwenden, das zum Download unter
[12]www.bundeswehr.de/de/organisation/ausruestung-baainbw/vergabe/unter
lagen-zur-angebotsabgabe bereit steht. Im Falle einer
Bewerbergemeinschaft ist der Vordruck von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
3. Bewerber müssen neben Angaben zu Firma und Anschrift einen für das
Verfahren zuständigen Ansprechpartner mit E-Mail-Adresse, Telefon und
Faxnummer angeben. Bewerber/Bewerbergemeinschaften können sich zum
Nachweis ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
und/oder zum Nachweis ihrer technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Wirtschaftsteilnehmer
berufen, wenn sie nachweisen, dass ihnen dadurch die erforderlichen
Mittel zur Verfügung stehen (Eignungsleihe). In diesem Fall hat ein
Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine Verpflichtungserklärung des
Wirtschaftsteilnehmers vorzulegen, auf dessen Eignung er sich beruft
(vgl. Abschnitte III.2.2) und III.2.3)). Sofern sich ein Bewerber/eine
Bewerbergemeinschaft auf die Leistungsfähigkeit eines anderen
Wirtschaftsteilnehmers beruft, sind die von den
Bewerbern/Bewerbergemeinschaften geforderten Erklärungen und Nachweise
bezüglich der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, soweit eine
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung im Rahmen der Eignungsleihe
erforderlich ist, nur von demjenigen Wirtschaftsteilnehmer vorzulegen,
auf dessen Eignung sich der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft
beruft.

Kriterien für die persönliche Lage von Unterauftragnehmern (die zu
deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung
in ein Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Sofern sich ein Bewerber oder eine
Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit auf Unterauftragnehmer beruft (Eignungsleihe), sind
die von den Bewerbern und Bewerbergemeinschaften geforderten
Erklärungen und Nachweise mit dem Teilnahmeantrag von demjenigen
Unterauftragnehmer vorzulegen, auf dessen Eignung sich der Bewerber
oder die Bewerbergemeinschaft beruft.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: 1. Bewerber haben für die letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre in den durch den Auftragsgegenstand
vorausgesetzten Tätigkeitsbereichen (gemäß III.2.3) jeweils einen
Mindestumsatz in Höhe von 1 Mio. EUR nachzuweisen. Als Nachweis ist mit
dem Teilnahmeantrag eine entsprechende Eigenerklärung für die letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre vorzulegen. Bei der Bewerbung durch eine
Bewerbergemeinschaft hat jedes Mitglied diese Nachweise vorzulegen.
2. Bewerber haben ihrem Teilnahmeantrag eine Darstellung mit Angaben
von Konzernzugehörigkeiten beizufügen. Im Fall einer
Bewerbergemeinschaft hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft
entsprechende Angaben zu seiner Konzernzugehörigkeit zu machen.
3. Sofern der Bewerber bereits Auftragnehmer der Bundeswehr ist, hat er
die entsprechende Auftragnehmernummer der Bundeswehr anzugeben. Im Fall
einer Bewerbergemeinschaft gilt dies entsprechend für ihre einzelnen
Mitglieder. Bewerber können sich auf die finanzielle und
wirtschaftliche Leistungsfähigkeit anderer Wirtschaftsteilnehmer
berufen, wenn sie nachweisen, dass ihnen dadurch die erforderlichen
Mittel zur Verfügung stehen. Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber
diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und es ist der
Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen
Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung (z. B.
Verpflichtungserklärung) steht. Ausländischen Bewerbern wird die
Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen
verlangt werden, sagt der Bewerber zu, Nachweise auf Verlangen,
spätestens jedoch vor Zuschlagserteilung vorzulegen. Die vorstehenden
Ausführungen gelten entsprechend für Bewerbergemeinschaften.
4. Bewerber haben den Nachweis über das Vorliegen oder die
rechtsverbindliche Zusage zum Abschluss einer im Rahmen und Umfang
marktüblichen Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung
(Deckungssumme von mindestens 1 Mio. EUR) oder eine vergleichbare
Versicherung zur Abdeckung auftragsspezifischer Risiken bei einem in
einem Mitgliedsland der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens
über den europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmers zu erbringen.
Akzeptiert wird auch die Zusage des Versicherungsträgers, im Falle
einer Beauftragung seines Kunden (vorliegend des Bewerbers) die
Deckungssumme zum Vertragsbeginn zu erhöhen, um die geforderte
Mindestdeckung sicherzustellen.
5. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Wirtschaftsauskunft/einen
Gewerbezentralregisterauszug über den Bewerber einzuholen.
Hinweis: Unterlagen in einer anderen als der deutschen Sprache ist eine
deutsche Übersetzung beizufügen.

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
von Unterauftragnehmern (die zu deren Ablehnung führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: Sofern sich ein Bewerber oder eine
Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit auf Unterauftragnehmer beruft (Eignungsleihe), sind
die von den Bewerbern und Bewerbergemeinschaften geforderten
Erklärungen und Nachweise mit dem Teilnahmeantrag von demjenigen
Unterauftragnehmer vorzulegen, auf dessen Eignung sich der Bewerber
oder die Bewerbergemeinschaft beruft.
III.2.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der
Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
Vorzulegende Nachweise und Erklärungen:
1. Bewerber und Bewerbergemeinschaften haben ihre Erfahrung bezüglich
der Herstellung von (angepassten) Absetzsystemen durch Vorlage einer
Referenzenliste nachzuweisen.
Allgemeine Anforderungen an vorzulegende Nachweise und Erklärungen:
Mit der einzureichenden Referenzliste ist die Erbringung der
wesentlichen gleichwertigen, in den letzten fünf Jahren erbrachten
Leistungen nachzuweisen. Ein Referenzprojekt darf mehrmals als Nachweis
verwendet werden. Referenzen sind vom Bewerber / von der
Bewerbergemeinschaft geordnet nach ihrer Relevanz einzureichen.
Die Referenzliste hat folgende Angaben zu beinhalten:
Bezeichnung und kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu
Auftragsinhalt und Umfang, Ausführungsort, Ausführungszeitraum sowie
Name des Auftraggebers.
Vorlage von Nachweisen und Erklärungen zur technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit bei Eignungsleihe Bewerber können sich für
Teilleistungen auf die fachliche und technische Leistungsfähigkeit
anderer Wirtschaftsteilnehmer berufen (Eignungsleihe), soweit sie
nachweisen, dass diese ihnen die für die Auftragsausführung
erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen. Als Nachweis hat ein
Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine Verpflichtungserklärung des
Wirtschaftsteilnehmers vorzulegen, auf dessen Eignung er sich beruft.
2. Beschreibung der personellen Ressourcen sowie durchschnittliche
Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre in der relevanten Sparte.
3. Darstellung, wie die Pflege der Konstruktions- und Bauunterlagen der
zu liefernden Geräte über die Nutzungsdauer von voraussichtlich 10
Jahren gewährleistet wird.
Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind soweit nicht
ausdrücklich anderweitig angegeben mit dem Teilnahmeantrag
einzureichen.

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten von
Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
Sofern der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft plant, einzelne
Teilleistungen durch Unterauftragnehmer zu erbringen und sich
zusätzlich auf deren Eignung beruft (Eignungsleihe), sind mit dem
Teilnahmeantrag die von den Bewerbern und Bewerbergemeinschaften
geforderten Erklärungen und Nachweise zur technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit jeweils von demjenigen Wirtschaftsteilnehmer
vorzulegen, der die Leistung als Unterauftragnehmer erbringen soll und
auf dessen Eignung sich der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft
beruft.
Unvollständigkeit der Nachweise kann zum Ausschluss vom weiteren
Vergabeverfahren führen.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem
bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote ja
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
Q L2BG LA097 LA349
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
23.11.2020 - 13:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber
14.12.2020
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können
Deutsch.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das
aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen
Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen
Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit
Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf [13]www.evergabe-online.de
zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der
Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter
(Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit
([14]www.lv-cockpit.de).
Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen,
Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen
Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die
elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete
Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der
Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der
elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.

Weitergehende Informationen stehen auf
[15]https://www.evergabe-online.info bereit.
Bewerber sollen die vorgenannten Formulare verwenden, ausfüllen und
durch die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise ergänzen. Zu
unterzeichnen sind insbesondere Eigenerklärungen und
Verpflichtungserklärungen der Bewerber/Bewerbergemeinschaften. Im Falle
einer Bewerbergemeinschaft sind die zu unterzeichnenden Bestandteile
des Teilnahmeantrags, die nicht nur eins der Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft, sondern die Bewerbergemeinschaft als solche
betreffen, von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder vom
bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft zu unterzeichnen; im
Übrigen reicht die Unterzeichnung durch das jeweils von der Erklärung
betroffene Mitglied der Bietergemeinschaft. Verpflichtungserklärungen
von Unterauftragnehmern sind jeweils von diesen zu unterzeichnen.
Bewerber werden darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag
eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung
haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber
dem Teilnahmeantrag ergeben, muss die Vergabestelle zu späterer Zeit
ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung antreten.

Bewerberfragen können per E-Mail an [16]BAAINBwL2.2@bundeswehr.org oder
schriftlich an die unter I.1) genannte Kontaktstelle BAAINBw L2.2 unter
Angabe der Bezeichnung der Maßnahme und des Aktenzeichens (vergleiche
Ziffer IV.3.1) gerichtet werden. Bewerberfragen sind in deutscher
Sprache zu verfassen. Es werden nur Bewerberfragen beantwortet, die bis
einschließlich zum 16.11.2020 23.59 Uhr eingegangen sind. Mündliche
oder verspätete Anfragen werden nicht beantwortet.
Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Informationen dienen allein
dem Zweck, den Interessenten einen Eindruck zu verschaffen und eine
Entscheidung über die Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen.
Abweichungen und Spezifizierungen im Rahmen der Verhandlungen bleiben
vorbehalten.
Es gilt deutsches Recht.
Die den Bewerbern/Bietern zur Verfügung gestellten Informationen sind
vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben
werden, es sei denn die Weitergabe der Information ist für die
Unterbreitung des Teilnahmeantrags/Angebots oder die Auftragsausführung
erforderlich (bspw. im Rahmen der Unterauftragsvergabe). Die
Vertraulichkeit ist auch nach Beendigung des Vergabeverfahrens zu
gewährleisten.
Bewerber/Bieter haben während des gesamten Vergabeverfahrens sowie nach
dessen Beendigung den Schutz aller in ihrem Besitz befindlichen oder
ihnen zur Kenntnis gelangter Verschlusssachen gemäß den einschlägigen
Rechts- und Verwaltungsvorschriften zu gewährleisten.
Entsprechendes gilt für Bewerbergemeinschaften/Bietergemeinschaften.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [17]vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163
VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: §
160 GWB Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2
GWB bleibt unberührt.
§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht

[18]https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html
§ 135 Unwirksamkeit

[19]https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt

Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [20]vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
9.10.2020

References

6. mailto:BAAINBwL2.2@bundeswehr.org?subject=TED
7. http://baainbw.de/
8. http://www.evergabe-online.de/
9. http://www.evergabe-online.de/
10. mailto:baainbwe1.3-angebotssammelstelle@bundeswehr.org?subject=TED
11. http://www.evergabe-online.de/
12. http://www.bundeswehr.de/de/organisation/ausruestung-baainbw/vergabe/unterlagen-zur-angebotsabgabe
13. http://www.evergabe-online.de/
14. http://www.lv-cockpit.de/
15. https://www.evergabe-online.info/
16. mailto:BAAINBwL2.2@bundeswehr.org?subject=TED
17. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
18. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html
19. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html
20. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED

 
 
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