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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Kiel - Analyse- oder Wissenschaftssoftwarepaket
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020091409053555927 / 429259-2020
Veröffentlicht :
14.09.2020
Angebotsabgabe bis :
12.10.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
48461000 - Analyse- oder Wissenschaftssoftwarepaket
72263000 - Software-Implementierung
72265000 - Software-Konfiguration
72267100 - Wartung von Informationstechnologiesoftware
DE-Kiel: Analyse- oder Wissenschaftssoftwarepaket

2020/S 178/2020 429259

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Land Schleswig-Holstein Ministerium für
Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung
Postanschrift: Mercatorstraße 3
Ort: Kiel
NUTS-Code: DEF02 Kiel, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 24106
Land: Deutschland
E-Mail: [6]DataportVergabe14779@dataport.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse:
[7]https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/V/v_node.html
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderF
iles.ashx?subProjectId=iEZXFv0pqN8%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.bieter/eva/#/supplierp
ortal/dataport
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

LIMS Landeslabor Schleswig-Holstein
Referenznummer der Bekanntmachung: DP-2020000047
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
48461000 Analyse- oder Wissenschaftssoftwarepaket
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Einführung eines einheitlichen Labor- Informations- und
Management-Systems (LIMS) für das Landeslabor Schleswig-Holstein am
Standort Neumünster. Die Erneuerung der derzeit vorhandenen
IT-Landschaft, welche mehrere unterschiedliche LIMS-Anwendungen
umfasst, bezieht den Großteil der LSH-Geschäftsbereiche ein. Das Ziel
dieser Maßnahme ist, die verschiedenen Arbeitsbereiche optimal zu
unterstützen, um langfristig eine effiziente und ökonomische
Durchführung der Aufgaben sicherzustellen und das Datenmanagement auf
eine moderne, sichere und einheitliche Basis zu stellen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72263000 Software-Implementierung
72265000 Software-Konfiguration
72267100 Wartung von Informationstechnologiesoftware
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF04 Neumünster, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Neumünster
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Landeslabor Schleswig-Holstein (LSH) mit Hauptsitz in Neumünster
ist eine spezialisierte, behördliche Einrichtung, die als
Dienstleistungszentrum und Überwachungsbehörde wesentliche Aufgaben des
gesundheitlichen Verbraucherschutzes wahrnimmt.

Als Landesbetrieb konzentriert sich das LSH auf Laboruntersuchungen,
veterinärmedizinische Diagnostik, wissenschaftliche Begutachtungen
sowie Vollzugs- und Überwachungsaufgaben in Bezug auf Lebensmittel,
Bedarfsgegenstände, Umweltmonitoring, Tiergesundheit sowie auf Aspekte
des Tierarzneimittel-, Futtermittel- und Handelsklassenrechts.

Das LSH beabsichtigt die Einführung eines einheitlichen Labor-
Informations- und Management-Systems (LIMS) am Standort Neumünster. Die
Erneuerung der derzeit vorhandenen IT-Landschaft, welche mehrere
unterschiedliche LIMS-Anwendungen umfasst, bezieht den Groß-teil der
LSH-Geschäftsbereiche ein. Das Ziel dieser Maßnahme ist, die
verschiedenen Arbeitsbereiche optimal zu unterstützen, um langfristig
eine effiziente und ökonomische Durchführung der Aufgaben
sicherzustellen und das Datenmanagement auf eine moderne, sichere und
einheitliche Basis zu stellen.

Im LSH werden Laboruntersuchungen und wissenschaftliche Begutachtungen
von Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen wie auch Schlachttier- und
Fleischuntersuchungen durchgeführt. Die veterinärmedizinische
Diagnostik nimmt ebenfalls einen breiten Raum ein. Im Bereich der
Umweltanalytik und des Umweltmonitorings werden vom LSH insbesondere
Gewässer- und Bodenproben untersucht. Darüber hinaus nimmt das
Landeslabor Überwachungs- und Vollzugs-Aufgaben in der Umsetzung und
Anwendung des Tierarzneimittel-, Futtermittel- und Handelsklassenrechts
wahr.

Historisch bedingt nutzen die verschiedenen Geschäftsbereiche [GeB] des
LSH eine Vielzahl unterschiedlicher IT-Anwendungen. Neben dem im
Geschäftsbereich 2 (Veterinärwesen) primär eingesetzten LIMS System des
Herstellers Balvi (LADIA), dominieren in den anderen Bereichen
LIMS-Applikationen des Herstellers blomesystem, die in verschiedenen
Ausprägungen betrieben werden. Dabei nutzen einzelne Fachbereiche z. T.
auch mehrere dieser LIMS- Anwendungen abhängig von der zu
bearbeitenden Aufgabenstellung oder Matrix. Über Schnittstellen werden
teilweise Daten mit übergeordneten Systemen ausgetauscht,
beispielsweise mit dem zentralen SAP-System des Rechnungswesens (GeB1),
wie auch mit Systemen auf Landes- oder Bundesebene (HIT, BALVI iP,
NOKO-Schnittstelle, BVL-Schnittstelle). Neben den genannten
Applikationen sind Büroanwendungen (MS-Office) für die interne
Organisation und die Gutachten- bzw. Berichtserstellung im Einsatz, wie
auch spezielle Software-Anwendungen für die Analysengeräte in den
Laborbereichen bzw. Fachanwendungen zur Handelsklassenüberwachung,
Methodenvalidierung etc. Die Einführung eines Dokumentenmanagement- und
Vorgangsbearbeitungssystem als Grundlage der elektronischen Akte
(E-Akte) ist für die nächsten Jahre vorgesehen (VISkompakt).

Das zentrale IT-Management des Landes Schleswig-Holstein verfolgt durch
seine Open Source-Strategie das Ziel, die Abhängigkeiten von einzelnen
kommerziellen Softwareanbietern zu minimieren. Für Lieferanten von
IT-Lösungen bestehen daher Anforderungen an die Kompatibilität
potenziell auch mit quelloffenen Betriebssystemen,
Datenbankmanagementsystemen, Office-Paketen und -Anwendungen sowie
Datei-Formaten.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 96
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Mindestens 3 geeignete Bewerber mit der höchsten Benotung gemäß Ziffer
5.4.2. werden zu Vertragsverhandlungen aufgefordert.

Für die Teilnahmeanträge der geeigneten Bewerber wird aus den jeweils
erzielten Werten zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ein
Gesamtergebnis errechnet. Dazu wird folgende Gewichtung angewendet:

1. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 100 %

a) Erfahrung mit einem vergleichbaren Beschaffungsgegenstand
(Referenzen) 33,33 %,

b) Darstellung qualifiziertes Personal (Personalkennzahlen) 33,33 %,

c) Maßnahmen zum Qualitätsmanagement (Nachweis QM-System) 33,33 %.

Auf diese Weise können bis zu 100 Punkte erzielt werden.

Aufgrund der erreichten Punktzahl bildet die Vergabestelle einer
Rangfolge der Bewerber. Die 3 Bewerber mit der höchsten Benotung werden
zur Abgabe eines Erstangebots/zu Vertragsverhandlungen aufgefordert.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs und Auswahl geeigneter Bewerber
nach den in Teil A-Teilnahmeunterlage vorgegebenen Kriterien werden die
erfolgreichen Bewerber zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert.
Danach ist der Fortgang des Vergabeverfahrens vorläufig wie folgt
geplant:

1. Erstangebote

Die Erstangebote werden für die Durchführung eines im Anschluss an die
Abgabe der Angebote stattfindenden Bietergesprächs ausgewertet. Auf die
Erstangebote wird kein Zuschlag erteilt.

2. Bietergespräche und Folgeangebote

Nach Durchführung der Bietergespräche werden ggf. die Vergabeunterlagen
angepasst und die Bieter zur Abgabe eines Folgeangebots gegebenenfalls
aber auch bereits eines endgültigen Angebotes aufgefordert.

3. Verhandlungsgespräche und endgültiges Angebot

Nach Einreichung der Folgeangebote erfolgen Verhandlungsgespräche. Im
Anschluss daran werden die Bieter zur Abgabe eines endgültigen Angebots
aufgefordert.

Nach Einreichung des endgültigen Angebots wird eine Teststellung im
Rahmen eines Workshops mit Bewertung durchgeführt. Die Bewertung fließt
in die Benotung des endgültigen Angebots ein.

Sollte sich die Notwendigkeit ergeben, werden die Bieter vor Abgabe
eines endgültigen Angebots zur Abgabe von weiteren Folgeangeboten
aufgefordert und/oder zu weiteren Verhandlungsrunden eingeladen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Ein Bewerber gilt nur dann als leistungsfähig in diesem Sinn, wenn er
die Mindestkriterien erfüllt. Diese sind:

a) Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages im Durchschnitt der
letzten 3 Geschäftsjahre von mindestens 1 Mio. EUR,

b) Nachweis einer Betriebspflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen
1 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden und 1 Mio. EUR für
Vermögensschäden.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Erfahrung mit einem vergleichbaren Beschaffungsgegenstand:
Auswertung der ANLAGE Referenzen Gewichtung: 33,33 %

Der Bewerber benennt in der ANLAGE Referenzen im Wesentlichen
vergleichbare Referenzprojekte, die er nach dem 31.12.2012 erfolgreich
abgeschlossen hat, bzw. die spätestens am 30.6.2018 produktiv gegangen
sind. Es werden bis zu 5 Referenzprojekte gewertet. Die Bewertung
erfolgt gemäß nachstehenden Bewertungsregeln:

Vergleichbarkeit:

7 Punkte: Referenz Umwelt bei einem Auftraggeber der öffentlichen
Hand;

5 Punkte: Referenz Umwelt bei einem anderen Auftraggeber;

3 Punkte: andere Referenz.

Aktualität:

7 Punkte Referenz seit mind. 3 Jahren im Einsatz;

5 Punkte: Referenz seit weniger als 3 Jahren im Einsatz;

1 Punkte: Referenz nicht mehr im Einsatz.

Für jedes Referenzprojekt wird die Summe aus den Punkten der
Unterkriterien Vergleichbarkeit und Aktualität gebildet, die Punkte
aller Referenzprojekte werden aufsummiert. Maximal können so bei diesem
Kriterium 70 Punkte erreicht werden.

b) Darstellung Qualifiziertes Personal: Auswertung der ANLAGE
Personalkennzahlen Gewichtung: 33,33 %

Der Bewerber reicht die ANLAGE Personalkennzahlen vollständig
ausgefüllt ein. Anzugeben ist die Anzahl der Mitarbeiter in den letzten
3 abgelaufenen Geschäftsjahren. Die Bewertung erfolgt gemäß
nachstehenden Bewertungsregeln:

Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsfeld LIMS (Durchschnitt der letzten
3 Jahre):

10 Punkte > 20 Mitarbeiter;

7 Punkte 10-20 Mitarbeiter;

5 Punkte <10 Mitarbeiter.

Anzahl der Mitarbeiter mit Erfahrungen von mehr als 3 Jahren als
LIMSProjektleiter (Durchschnitt der letzten 3 Jahre), die in der Lage
sind, das Projekt zu steuern und sich bei Bedarf gegenseitig zu
vertreten:

10 Punkte > 3 Mitarbeiter;

5 Punkte 2 3 Mitarbeiter.

Die erreichten Punkte bei den beiden Unterkriterien werden aufsummiert.
Maximal können so bei diesem Kriterium 20 Punkte erreicht werden.

c) Maßnahmen zum Qualitätsmanagement: Auswertung der ANLAGE
Qualitätsmanagement Gewichtung: 33,33 %

Der Bewerber reicht die ANLAGE Qualitätsmanagement vollständig
ausgefüllt ein. Die Bewertung erfolgt gemäß nachstehenden
Bewertungsregeln:

10 Punkte:

Nach DIN EN ISO 9000 zertifiziertes QM-System (Nachweis durch
Zertifikat);

8 Punkte:

Nachgewiesenes QM-System, welches den Anforderungen nach DIN EN ISO
9000 entspricht (Nachweis durch Zertifikat bzw. sofern nicht
verfügbar Beschreibung des QM-Systems);

5 Punkte:

Sonstiges QM-System (Nachweis durch Beschreibung des QMSystems);

0 Punkte:

Kein QM-System

Maximal können so bei diesem Kriterium 10 Punkte erreicht werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die ANLAGE Referenzen muss mindestens ein im wesentlichen
vergleichbares Referenzprojekt aus dem Segment der Öffentlichen
Auftraggeber enthalten.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Folgende zusätzliche Anforderungen an Auftragnehmer werden gestellt:

deutsche Sprache bei der Auftragsdurchführung;

keine Anwendung der Technologie von L. Ron Hubbard bei der
Auftragsdurchführung;

dem Auftragnehmer ist untersagt, personenbezogene Daten, welche der
Auftraggeber für eigene Zwecke oder als Auftragsverarbeiter für Dritte
verarbeitet, auf der Basis von US Privacy Shield in die USA zu
übertragen. Der Auftragnehmer gewährleistet die Einhaltung Erklärungen
zur Zahlung eines Mindestlohns gemäß Vergabegesetz Schleswig-Holstein
(VGSH);

Erklärungen zur Vertraulichkeit bei der Auftragsdurchführung;

Erklärungen zur DSGVO und Auftragsverarbeitung;

Überprüfung des bei der Bedarfsstelle eingesetzten Personals nach
SÜG.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/10/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/03/2021
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Vergabestelle stellt die Vergabeunterlagen auf ihrer Portalseite
([10]https://vergabeverfahren.dataport.de/evergabe.bieter/eva/#/supplie
rportal/dataport) zum Download zur Verfügung. Sollte ein Unternehmen
sich zur Teilnahme an dem Vergabeverfahren entscheiden, so hat es sich
dazu auf der Portalseite mit seinen Benutzerdaten anzumelden. Sofern
für das Unternehmen noch keine Benutzerdaten bestehen sollten, ist dort
eine kostenfreie Registrierung möglich. Die weitere Bearbeitung der
Vergabeunterlagen erfolgt dann im Bieterassistenten. Nur so ist die
Erstellung, Bearbeitung und Abgabe eines Angebotes möglich und
sichergestellt, dass von der Vergabestelle ggf. weitere Angaben bzw.
Hinweise zum Vergabeverfahren rechtzeitig bekanntgemacht werden können.

Erkennt ein Bieter Fehler/Unklarheiten/Widersprüche o. ä. in den
Vergabeunterlagen oder bestehen hinsichtlich der Ausführung der
Leistung Bedenken, so ist er verpflichtet, darauf in Form von
Bieterfragen hinzuweisen. Tut er dies trotz Erkennens oder
Erkennenmüssens nicht, so gehen daraus resultierende Nachteile zu
seinen Lasten.

Bieterfragen sind im Rahmen eines Fragen- und Antwortenforums bis zu
dem in der Projektinformation (siehe Vergabeunterlagen) als Schluss
Frageforum bezeichneten Termin im Abschnitt Nachrichten des
Bieterassistenten jeweils einzeln über die Senden Funktion
einzureichen. Die Vergabestelle bittet jede Frage eingangs mit einem
Betreff zu versehen, aus dem ersichtlich ist, auf welchen Teil der
Vergabeunterlagen sich die Frage bezieht (z. B. Teil B
Leistungsbeschreibung).

Die Fragen und die Antworten werden in anonymisierter Form allen
teilnehmenden Bietern unaufgefordert an dem in der Projektinformation
genannten Termin Fragen und Antworten an alle Bieter (21.12.2018)
über den Abschnitt Nachrichten zur Kenntnis gegeben. Im Rahmen der
Anonymisierung behält sich die Vergabestelle Umformulierungen in der
Fragestellung vor. Abweichend hiervon wird die Vergabestelle Auskünfte,
die nur den fragenden Bieter betreffen, nur diesem mitteilen, soweit
die Informationen für die anderen Bieter nicht relevant sind oder den
Vertrauensschutz des fragenden Bieters verletzen. Ebenso wird die
Vergabestelle unter Umständen Auskünfte schon vor dem genannten Datum
versenden, wenn auf Grund der Art und des Inhalts der Frage eine
unverzügliche Beantwortung geboten ist. Bei Fragen, die keine
zusätzlichen Informationen im Sinne von § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV
darstellen, prüft die Vergabestelle im jeweiligen Einzelfall, ob sie
Antworten versendet.

Nach Abschluss des Fragen- und Antwortenforums eingehende Bieterfragen
wird die Vergabestelle beantworten, soweit dies unter Berücksichtigung
des Inhalts und der Komplexität der Frage sowie des Zeitplanes möglich
und geboten ist.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vergabekammer@wimi.landsh.de
Telefon: +49 4319884640
Fax: +49 4319884702

Internet-Adresse:
[12]http://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/V/vergabekammer.html
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Auftraggeber weist auf § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB) hin. Dieser lautet:

§ 160 GWB Einleitung, Antrag.

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegen über dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/09/2020

References

6. mailto:DataportVergabe14779@dataport.de?subject=TED
7. https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/V/v_node.html
8. https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=iEZXFv0pqN8%253d
9. https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.bieter/eva/#/supplierportal/dataport
10. https://vergabeverfahren.dataport.de/evergabe.bieter/eva/#/supplierportal/dataport
11. mailto:vergabekammer@wimi.landsh.de?subject=TED
12. http://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/V/vergabekammer.html

 
 
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