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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Heide - Reparatur und Wartung von medizinischen Geräten und Präzisionsgeräten
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020063009141521082 / 304244-2020
Veröffentlicht :
30.06.2020
Angebotsabgabe bis :
27.07.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
50400000 - Reparatur und Wartung von medizinischen Geräten und Präzisionsgeräten
DE-Heide: Reparatur und Wartung von medizinischen Geräten und Präzisionsgeräten

2020/S 124/2020 304244

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH
Postanschrift: Esmarchstr. 50
Ort: Heide
NUTS-Code: DEF05 Dithmarschen
Postleitzahl: 25746
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Westküstenkliniken gGmbH
E-Mail: [6]mcollingwood@wkk-hei.de
Telefon: +49 4817854560
Fax: +49 4817851079

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]https://www.westkuestenklinikum.de/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/X-WKK-2020-0002
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/X-WKK-2020-0002
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Krankenhaus
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Bewirtschaftung der Medizintechnik der Westküstenkliniken Brunsbüttel
und Heide gGmbH
Referenznummer der Bekanntmachung: X-WKK-2020-0002
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
50400000 Reparatur und Wartung von medizinischen Geräten und
Präzisionsgeräten
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Auf Grundlage eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb
sollen sämtliche für den ordnungsgemäßen, sicheren und rechtskonformen
Betrieb der medizintechnische Geräte und Anlagen der WKK erforderlichen
technischen, administrativen und logistischen Dienstleistungen durch
einen externen Dienstleister erbracht werden. Dies betrifft die
Inbetriebnahme, die erforderlichen Einweisungen, die Prüfung, Wartung
und Instandsetzung (Reparatur) medizintechnischer Geräte einschließlich
der Servicedokumentation und die Beratung bei erforderlichen Neu- und
Ersatzbeschaffungen.

Die medizintechnische Ausstattung zur ambulanten und stationären
Versorgung der WKK entspricht einem Krankenhaus der
Schwerpunktversorgung mit Zentraler Notaufnahme. Der zu betreuende
medizintechnische Gerätepart umfasst ca. 6 000 Geräte.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF05 Dithmarschen
Hauptort der Ausführung:

Westküstenklinikum Heide

Esmarchstraße 50

25746 Heide

Westküstenklinik Brunsbütel

Dellbrückstraße 2

25541 Brunsbüttel
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Auf Grundlage eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb
sollen sämtliche für den ordnungsgemäßen, sicheren und rechtskonformen
Betrieb der medizintechnische Geräte und Anlagen der WKK erforderlichen
technischen, administrativen und logistischen Dienstleistungen durch
einen externen Dienstleister erbracht werden. Dies betrifft die
Inbetriebnahme, die erforderlichen Einweisungen, die Prüfung, Wartung
und Instandsetzung (Reparatur) medizintechnischer Geräte einschließlich
der Servicedokumentation und die Beratung bei erforderlichen Neu- und
Ersatzbeschaffungen.

Die medizintechnische Ausstattung zur ambulanten und stationären
Versorgung der WKK entspricht einem Krankenhaus der
Schwerpunktversorgung mit Zentraler Notaufnahme. Der zu betreuende
medizintechnische Gerätepart umfasst ca. 6 000 Geräte.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Personalkonzept zur Einbindung beigestellter
Mitarbeiter / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Qualitfikation und Persönlichkeit des
Objektleiters / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Bewertung des auf Dienstleistungen in den
WKK bezogenen Qualitätskonzept / Gewichtung: 5,00
Qualitätskriterium - Name: Bewertung des Kozepts zum Risikomanagement,
insbesondere zum Risikomanagement für Medizinprodukte in IT-Netzwerken
/ Gewichtung: 5,00
Qualitätskriterium - Name: Bewertung des eingereichten Musters für ein
Organisationshandbuch / Gewichtung: 5,00
Qualitätskriterium - Name: Bewertung des Konzepts zur Messung der
Kundenzufriedenheit / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Bewertung des IT-Konzepts / Gewichtung: 5,00
Preis - Gewichtung: 50,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2021
Ende: 31/12/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Optionale Vertragsverlängerung um 1 Jahre (siehe Vertrag Ziff. 6.1)
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
die Auswahl erfolgt auf Grundlage der unter Ziff. III.1.2. (2) b) und
III.1.3. (2) b) bis e) mitgeteilten Informationen sowie den Angaben in
den Bewerbungsunterlagen. Die Bewertung der Angaben ist dort erläutert.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optionale Vertragsverlängerung um 24 Monate (siehe Vertrag Ziff. 6.1).

Der Auftraggeber behält sich vor, in den Verhandlungen vorgeschlagene
und/oder identifizierte Veränderungen sowie ergebnisverbessernde
Effekte durch Modifikation bzw. Überarbeitung des Leistungsvertrages zu
berücksichtigen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung: Aktueller
Nachweis der Berechtigung zur erlaubten Berufsausübung durch
Übersendung eines aktuellen Nachweises, nicht älter als 6 Monate vor
dem Datum der EU-Bekanntmachung dieses Vergabeverfahrens, über die
Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder auf andere Weise
(je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem der Bieter
niedergelassen ist) beizubringen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Der Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit kann durch die Eintragung im Rahmen eines
Präqualifikationssystems geführt werden. Bieter müssen keine Unterlagen
beibringen, sofern und soweit die zuschlagerteilende Stelle die
Unterlagen über eine für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreie
Datenbank innerhalb der Europäischen Union, insbesondere im Rahmen
eines Präqualifikationssystems, erhalten kann.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

2. Geforderte Mindeststandards:

a) Nachweise gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV über die folgenden
Haftpflichtdeckungssummen bzw. einer Erklärung des Versicherers über
die mögliche Anpassung der Versicherungssummen für seine Leistungen in
den WKK (ausgewiesener Objektbezug) im Auftragsfalle zu erbringen:

Haftpflichtdeckungssumme Personenschäden: 10 000 000 EUR;

Haftpflichtdeckungssumme für sonstige Schäden: 5 000 000 EUR.

Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der
Ersatzleistung mindestens das 2-fache der Versicherungssumme beträgt.
Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als ein Jahr vor dem Datum
der EU-Bekanntmachung dieses Vergabeverfahrens sein.

b) Angaben gemäß §§ 45 Abs. 1 Nr.1 i. V. m. Abs. 4 Nr. 4 VgV über den
Gesamtumsatz des Bewerbers und den Umsatz für die mit der Ausschreibung
geforderten Leistungen vergleichbaren Leistungen im Bereich
Bewirtschaftung und Instandhaltung von Medizintechnik in den letzten 3
Geschäftsjahren 2017, 2018 und 2019 zu machen. Gefordert wird ein
Mindestumsatz für das Unternehmen von 5 000 000 EUR je Geschäftsjahr,
wovon 5 000 000 EUR im Geschäftsfeld Medizintechnikservice liegen
müssen. Dabei ist jeweils der Fremdleistungsanteil im Geschäftsfeld
Medizintechnikservice anzugeben.

Hierfür ist das den Bewerbungsunterlagen beigefügte Formblatt zur
Darstellung der Unternehmensstruktur zu verwenden.

Der Umsatz im Geschäftsfeld
Medizintechnikbewirtschaftung/Medizintechnikservice wird wie folgt
bewertet: 5 Mio. EUR mit 10 Punkten, für weitere 5 Mio. EUR jeweils 1
Punkt bis max. 100 Mio. EUR

Bewerber und Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils
einzeln die vorstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen mit ihrer
Bewerbung vorzulegen. Die geforderten Mindestumsätze gelten für die
Gesamtheit einer Bewerbergemeinschaft.

Etwaige Nachunternehmer müssen im Teilnahmeantrag zunächst nicht
namentlich benannt werden und die vorstehenden Nachweise für den
Nachunternehmer zunächst nicht eingereicht werden. Es muss nur der
Fremdleistungsanteil angegeben werden.

Nur Bieter, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen möchten (nicht
möglich für die Zuverlässigkeit), müssen die Nachunternehmer, deren
Eignung sie leihen, sofort benennen und haben die betroffenen Nachweise
der Nachunternehmer mit dem Angebot einzureichen. Die Vergabestelle
behält sich allerdings vor, die Bewerber, die in die engere Wahl zur
Auftragserteilung kommen und den Einsatz von Nachunternehmern.

Vorsehen, vor Abschluss des Verfahrens aufzufordern, diese
Nachunternehmer namentlich auf dem hierfür beigefügten Formblatt VHB
Bund 233 zu benennen und für deren Leistungsanteil die vorstehenden
Nachweise vorzulegen.

c) Eigenerklärung des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer
Bietergemeinschaft zu den Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB und
§§ 42 ff VgV. Für diese Angaben ist das beiliegende Formblatt zu
verwenden.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Der Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit kann
durch die Eintragung im Rahmen eines Präqualifikationssystems geführt
werden. Bieter müssen keine Unterlagen beibringen, sofern und soweit
die zuschlagerteilende Stelle die Unterlagen über eine für den
öffentlichen Auftraggeber kostenfreie Datenbank innerhalb der
Europäischen Union, insbesondere im Rahmen eines
Präqualifikationssystems, erhalten kann.

2. Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Eignung folgende
Nachweise vorzulegen:

a) Als Grundlage für die Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit
hat der Bewerber im Teilnahmeantrag ein sich aktuell bei ihm im Einsatz
befindliches Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN I ISO 13485:2016-08
unter Angabe des letzten Audittermins nachzuweisen. Sofern weitere
Qualitätszertifikate oder Gütezeichen vorliegen, können diese ergänzend
eingereicht werden.

c) Vom Bewerber hat im Teilnahmeantrag seine Unternehmensstruktur
darzustellen und den Geschäftsbereich/das Geschäftsfeld
Medizintechnikservice auszuweisen. Daraus muss der Anteil der durch
eigene Mitarbeiter erbrachten technischen Serviceleistungen,
insbesondere der technischen Serviceleistungen gesamt und für
Medizingeräte Dritter deutlich hervorgehen (Eigenleistungsquote).

Anzugeben ist die Stellung des Leiters des
Geschäftsbereichs/Geschäftsfeldes Medizintechnikservice im Unternehmen
(Geschäftsführer, Prokurist, sonstige Vollmachten,
Personalverantwortung, Zahl der Mitarbeiter, etc.). Für diese
Darstellung ist das den Bewerbungsunterlagen beigefügte Formblatt zu
verwenden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

c) Der Bewerber hat die Dauer des Bestehens des Geschäftsfeldes
Medizintechnikservice und die Zahl der Kunden im Durchschnitt der
letzten 3 Geschäftsjahre 2017, 2018 und 2019 nachzuweisen. Hierfür ist
das den Bewerbungsunterlagen beigefügt Formblatt zu verwenden.

Die Dauer des Bestehens des Geschäftsfeldes Medizintechnikservice
wird wie folgt bewertet: mindestens 5 Jahre 10 Punkte, für jedes weiter
Geschäftsjahr bis max. 30 Geschäftsjahre jeweils einen weiteren Punkt

Die Zahl der Kunden im Durchschnitt der letzten 3 Jahre wird wie
folgt bewertet:

15 Kunden pro Jahr (10 Punkte) sowie für jeweils 3 weitere Kunden bis
maximal 30 Kunden 1 weiteren Punkt.

d) Mit dem Teilnahmeantrag ist mindestens eine aktuelle Referenz aus
den letzten 3 Jahren einzureichen. Hierfür ist das den
Bewerbungsunterlagen beigefügte Formblatt zu verwenden. Aus den
Referenzen muss zwingend ersichtlich sein:

eine vergleichbare Größe und Struktur der betreuten Krankenhäuser
(Versorgungsgrad Schwerpunkt oder Maximalversorgung);

mindestens 600 Akut-Betten, davon 40 Betten
Intensivmedizin/Intermediate Care, mindestens 10 OP-Säle) und

eine vergleichbare Größe des Geräteparks (mindestens 6 000 Geräte);

ein vergleichbarer Vertragsinhalt (administrative und technische
Dienstleistungen);

ein Mindest-Umsatzvolumen von 1 000 000 EUR je Referenzprojekt;

die Anschrift und die Ansprechpartner der Auftraggeber nebst
Telefonnummer und E-Mail-Adresse und

der Leistungszeitraum; sofern die angegebene Referenz noch nicht
abgeschlossen ist und die Leistung auch weiterhin erbracht wird, muss
die Leistung seit bereits 6 Monaten (Stichtag: Datum der Bekanntmachung
diese Vergabeverfahrens) erbracht worden sein.

Die Referenzen für vergleichbare der medizintechnischen
Serviceleistungen werden wie folgt bewertet: für die erste
(Mindest-)Referenz 5 Punkte, für jede weitere Referenz mit Erfüllung
der vorstehenden Anforderungen (bis maximal 5 Referenzen) 3 Punkte.

g) Der Bewerber hat mit seinem Angebot Angaben zur
Qualifikationsstruktur seiner Mitarbeiter oder der Mitarbeiter der
Bietergemeinschaft zu machen, die eine Berufserfahrung im
Medizintechnikservice von mindestens 3 Jahren haben und seit mehr als 6
Monaten Mitarbeiter des Bewerbers/der Bietergemeinschaft sind. Dies
betrifft

mindestens 3 Mitarbeiter mit Erfahrung als Leiter vergleichbarer
Serviceprojekte (Projektleiter/Projektleiterin) mit Angabe der Namen
(ggf. anonymisiert), der verantwortlich geleiteten Projekte, der
Auftraggeber, der Ansprechpartners beim Kunden (möglichst nebst Angaben
zur Erreichbarkeit mittels Telefonnummer und E-Mail-Adresse) und des
jeweils verantworteten Umsatzvolumens;

mindestens 30 Mitarbeiter im medizintechnischen Service gesamt;

davon mindestens 10 Mitarbeiter, die autorisiert sind, weisungsfrei
sicherheitstechnische und messtechnische Kontrollen gemäß §§ 11 und 14
MPBetreibV durchzuführen.

Für diese Angaben ist das den Bewerbungsunterlagen beigefügte Formblatt
zu verwenden.

Die Darstellung des Qualifikationsprofils der Mitarbeiter wird wie
folgt bewertet:

für mindestens 3 Mitarbeiter mit Projektleitererfahrung 10
Basispunkte, bis maximal 10 Projektleiter jeweils einen weiteren Punkt;

für mindestens 30 Mitarbeiter im technischen Service 10 Basispunkte,
für jeweils 10 weitere bis maximal 200 Mitarbeiter einen weiteren
Punkt;

für jeweils 10 Mitarbeiter, die autorisiert und weisungsfrei
sicherheitstechnische und messtechnische Kontrollen gem. §§ 11 und 14
MPBetreibV durchführen können, jeweils 10 Basispunkte sowie einen
weiteren Punkt für jeweils weitere 10 Mitarbeiter bis maximal 100
derartige Mitarbeiter.

f) Bewerber sowie Mitglieder einer Bietergemeinschaft haben jeweils
einzeln die vorstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen mit ihrer
Bewerbung vorzulegen. Etwaige Nachunternehmer müssen im Angebot
zunächst nicht namentlich benannt werden und die vorstehenden Nachweise
für den Nachunternehmer zunächst nicht eingereicht werden. Es muss nur
der Fremdleistungsanteil angegeben werden. Nur Bieter, die von der
Eignungsleihe Gebrauch machen möchten (nicht möglich für die
Zuverlässigkeit), müssen die Nachunternehmer, deren Eignung sie leihen,
sofort benennen und darin die betreffenden Nachweise der
Nachunternehmer mit ihrem Angebot einreichen. Die Vergabestelle behält
sich allerdings vor, die Bewerber, die in die engere Wahl zur
Auftragsvergabe kommen und den Einsatz von Nachunternehmer vorsehen,
vor Abschluss des Verfahrens aufzufordern, diese Nachunternehmer
namentlich zu benennen und für deren Leistungsanteil die nachstehenden
Nachweise vorzulegen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für die Ausführung des Auftrags gelten die Bestimmungen des
Vergabegesetzes Schleswig-Holstein (VGSH).
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 27/07/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 03/08/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/06/2021
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die Einzelheiten zum Vergabeverfahren ergeben sich aus den
Vergabeunterlagen.

2. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der
Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten (vgl. § 17
Abs. 11 VgV).

3. Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt.
Die Vergabeunterlagen müssen vom Vergabemarktplatz
[10]https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/ ab dem 27.6.2020 bis
zum Ablauf der Angebotsfrist herunter geladen werden. Der Download ist
kostenlos. Es erfolgt kein Versand der Vergabeunterlagen in Papierform.
Es gelten dafür die AGB des Vergabemarktplatzes
[11]https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/

4. Fragen zur Ausschreibung und Auskünfte über die Vergabeunterlagen
sind bis spätestens 10 Kalendertagen vor Ablauf der
Bewerbungs-/Angebotsfrist (vgl. IV.2.2 und IV.2.7. ausschließlich über
die Vergabeplattform [12]https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/
zu stellen. Wir bitten um Registrierung auf der Plattform damit eine
uneingeschränkte Kommunikation stattfinden kann. Unternehmen die sich
nicht registrieren sind verpflichtet sich über Änderungen der
Vergabeunterlagen selbst zu informieren.

5. Der Auftraggeber behält sich die Nachforderungen von Unterlagen
gemäß § 56 Abs. 2 VgV und unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes
vor. Die nachgeforderten Erklärungen und Nachweise sind in diesem Fall
binnen einer angemessenen Nachfrist ab Aufforderung beim Auftraggeber
nachzureichen.

6. Fragen zur Ausschreibung sind ausschließlich über die
Vergabeplattform ([13]https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/) zu
stellen.

7. Erkennt ein Bewerber/Bieter einen Verstoß gegen Vergabevorschriften
im vorliegenden Vergabeverfahren, hat er dies gegenüber dem
Auftraggeber gem. § 160 Abs. 1 Nr. 1 GWB innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen zu rügen.

8. Unabhängig davon müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
bereits aufgrund der Bekannt-machung erkennbar sind, spätestens bis zum
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Außerdem müssen Verstöße
gegen Vergabe-vorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar
sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden. Verstößt ein Bewerber/Bieter gegen diese
Obliegenheiten, ist ein etwaiger Antrag auf Nachprüfung des
Vergabeverfahrens gemäß § 160 Abs. 3 S 1 Nr. 1-3 GWB unzulässig.

9. Teilt der Auftraggeber auf eine Rüge eines Bewerbers/Bieters mit,
der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bewerber/Bieter hiergegen
einen Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Vergabekammer stellen.
Der Antrag ist unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach dem
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).

10. it dem Angebot für den Fall der Aufforderung zur Angebotsabgabe
nach erfolgreicher Teilnahme am Teilnahmewettbewerb hat der Bieter
die landesrechtlichen Anforderungen aus dem Vergabegesetz
Schleswig-Holstein (VGSH) zu akzeptieren, Insbesondere hat jeder Bieter
die etwaigen Besonderen Vertragsbedingungen als Vertragsbestandteil im
Falle der Zuschlagserteilung anzunehmen und die entsprechend den
landesrechtlichen Anforderungen geschuldeten Eigenerklärungen als
Bedingungen für die Ausführung der Leistung (siehe u.a. VGSH § 4)
abzugeben.

Der Bieter hat sicherzustellen, dass diese Pflicht auch von sämtlichen
Nachunternehmen und Verleihern von Arbeitnehmern eingehalten wird.

11. Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs

Geplante Höchstzahl: 3.

Abwicklung des Verfahrens in aufeinanderfolgenden Phasen zwecks
schrittweise zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote: ja

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Kriterien nach II.1.2. und III.1.3. die vorliegend zwingend (muss,
hat, ist, mindestens etc.) sind, sind als Mindestanforderungen
der Bekanntmachung zu verstehen. Erfüllt ein Bewerber mit seinem
Teilnahmeantrag diese Anforderungen nicht, wird er zwingend aus dem
Teilnahmewettbewerb als ungeeignet ausgeschlossen. Sie dienen der
Bejahung der besonderen Eignung (Zuverlässigkeit und
Leistungsfähigkeit). Die Bewertung der Leistungsfähigkeit und Fachkunde
der Teilnehmer ist in dieser Bekanntmachung und in den
Bewerbungsbedingungen beschrieben.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: [14]vergabekammer@wimi.landsh.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Bieter muss Vergabeverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt,
innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen zu rügen. Vergabeverstöße,
die auf Grund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe bei der
unter I.1. genannte Kontaktstelle gerügt werden.

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu
wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften
ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach
Eingang der Mitteilung vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf
der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).

§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht: nach § 134 GWB darf ein
Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die
nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information
per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich die Frist
auf 10 Tage.

Der Antrag ist nach § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig soweit:

1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegen den Auftraggeber nicht unverzüglich
gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung geänderten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung genannten

Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers eine Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
26/06/2020

References

6. mailto:mcollingwood@wkk-hei.de?subject=TED
7. https://www.westkuestenklinikum.de/
8. https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/X-WKK-2020-0002
9. https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/X-WKK-2020-0002
10. https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/
11. https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/
12. https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/
13. https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/
14. mailto:vergabekammer@wimi.landsh.de?subject=TED

 
 
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