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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Bauarbeiten für Stahlkonstruktionen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020052209043950986 / 236667-2020
Veröffentlicht :
22.05.2020
Dokumententyp : Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung der Vergabebekanntmachung
Zuschlagkriterien : Unbestimmt
Produkt-Codes :
45223210 - Bauarbeiten für Stahlkonstruktionen
DE-Berlin: Bauarbeiten für Stahlkonstruktionen

2020/S 99/2020 236667

Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung

Bauauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Land Berlin, vertreten durch die Tempelhof
Projekt GmbH
Postanschrift: Columbiadamm 10, A2
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300
Postleitzahl: 12101
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Tempelhof Projekt GmbH
E-Mail: [6]vergabe@tempelhof-projekt.de
Telefon: +49 30200037400
Fax: +49 30200037499

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.thf-berlin.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Land Berlin, vertreten durch die Tempelhof Projekt GmbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Management und Entwicklung des denkmalgeschützten
Flughafengebäudes

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 04 0 Stahlbau
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45223210
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Zuge der Sanierung des gesamten Bauteils Kopfbau West inkl. des
Towers werden nachfolgend Stahlbauarbeiten ausgeschrieben. Die
Stahlbauarbeiten umfassen die Verstärkungsmaßnahmen in allen Neueinbau
eines Stahltreppenlaufes in das bestehende Haupttreppenhaus. Dieses
soll von Stahlträgern, die in der Decke der letzten Ebene montiert
werden, abgehangen werden. Der neue Treppenlauf wird dabei die
vorhandenen, denkmalgeschützten Treppehausläufe und Podeste nicht
berühren.
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 20 189.78 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Flughafen Berlin Tempelhof
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ergänzende und geänderte Leistungen innerhalb des Umfanges der
beauftragten Stahlbau-leistung in Bezug auf die Erstellung der
Werkstattzeichnungen des Haupttreppenhauses. Um eine Grundlage für die
Fertigung der Stahltreppe zu erstellen, ist es nach Anpassungen der
Planung sowie der Prüfung durch den Prüfingenieur für Standsicherheit
notwendig geworden, die bereits erstellten Werkstattzeichnungen so
umfangreich anzupassen, dass sie einer Neuerstellung gleicht. Gegen
eine bloße Anpassung bzw. Korrektur spricht die Quantität der
Korrekturen. Nach Überprüfung der Möglichkeiten stellt eine
Neuerstellung unter Umarbeitung aller geänderten Details die schnellste
und wirtschaftlichste Variante dar, zumal sie am meisten
fehlerresistent erscheint. Der ursprüngliche Gesamtauftragswert betrug
1 993 394,08 EUR.
II.2.5)Zuschlagskriterien
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung eines Aufrufs zum
Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (für die unten
aufgeführten Fälle)
* Der Auftrag fällt nicht in den Anwendungsbereich der Richtlinie

Erläuterung:

Die vorgesehene Auftragsänderung während der Vertragslaufzeit kann ohne
die Durchführung eines neuen Vergabeverfahrens erfolgen, da die
Vorraussetzungen des § 132 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3 GWB erfüllt sind. Ein
Wechsel des Auftragnehmers kann aus wirtschaftlichen und technischen
Gründen nicht erfolgen und wäre mit erheblichen Schwierigkeiten sowie
beträchtlichen Zusatzkosten für den öffentlichen Auftraggeber
verbunden. Zudem ist die Änderung aufgrund von Umständen erforderlich
geworden ist, die der öffentliche Auftraggeber im Rahmen seiner
Sorgfaltspflicht nicht vorhersehen konnte. Eine Änderung der
Gesamtcharakter des Auftrags liegt nicht vor.

Die vorgesehene Erweiterung des Auftrags beläuft sich auf weniger als
50 % des ursprünglichen Auftrags.

Die gegenständlichen Leistungen sind nicht von dem Hauptauftrag
abtrennbart. Es handelt sich um ergänzende Leistungen innerhalb der
bereits beauftragten Leistungen, die zwingend vom selben Unternehmen
ausgeführt werden müssen. Insbesondere ist die Gewährleistung für das
entstehende Produkt technisch nicht trennbar, d.h. bei einer Aufteilung
der Leistung müsste der öffentliche Auftraggeber insbesondere auf
Gewährleistungsansprüche verzichten. Ebenfalls würde eine Aufteilung
der Leistung zu erheblichen Mehrkosten führen, da die Nachtragssumme im
Verhältnis zu den hohen Anforderungen an die Ausführung von Arbeiten
auf der komplexen Baustelle, in die sich ein anderes Unternehmen erst
einarbeiten müsste, gering ist.

In der Vorbereitung der Fertigung wurden die beauftragten
Werkstattzeichnungen von dem AN erstellt. Nach Prüfung der
Werkstattplanung durch den Prüfingenieur für Standsicherheit sowie dem
Abgleich der Planung innerhalb der Schnittstellen zu anderen Gewerken
(Elektro, Estrich) ergaben sich umfängliche Anpassungen. Letztere
führen zu Leistungsminderungen bei den genannten Gewerken. Die Prüfung
der Standsicherheit ergab viele Korrekturen und weitere Anpassungen.
Zusammengenommen dienen viele Korrekturen und Anpassungen einer
Vereinfachung der Ausführung und Montage. Die Quantität der Korrekturen
spricht gegen eine bloße Überarbeitung der vorhandenen
Werkstattzeichnungen. Eine Neuerstellung dient der Sauberkeit der
Grundlage für die eigene Fertigung und wird vorgezogen.

Die Komplexität der Schnittstellenbearbeitung beim Erstellen der
Zeichnungen wurde zum Zeitpunkt der ursprünglichen Ausschreibung so
nicht eingeschätzt und ergab sich aus dem Planungsfortschritt. Da die
abgehängte Treppe keine baugleichen Vorbilder nutzen kann und
prototypartig entwicklet wird, war auch die Abstimmung mit der
Prüfinstanz äußerst komplex und führte zu vielen Anpassungen. Daneben
ergaben sich aus Schnittstellenbetrachtungen weitere Erkenntnisse, die
in der ursprünglichen Planung nicht vorhergesehen wurden.
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: [8]2019/S 054-123777

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
Auftrags-Nr.: 33000-027-307.18 33000-045-307.18 MZB 153.20
V.2)Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:
19/05/2020
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern
vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung: SSM GmbH
Postanschrift: Lüke-Smidt-Str. 5
Ort: Westoverledingen
NUTS-Code: DE94C
Postleitzahl: 26810
Land: Deutschland
E-Mail: [9]info@ssm-stahl.de

Internet-Adresse: [10]www.ssm-stahl.de
Der Auftragnehmer/Konzessionär wird ein KMU sein: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 20 189.78 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es handelt sich vorliegend um eine freiwillige
Ex-ante-Transparenzbekanntmachung. Die Auftraggeberin beabsichtigt,
einen Vertrag zu schließen. Der Vertrag wurde noch nicht geschlossen.
Der Vertragsschluss soll voraussichtlich nach Ablauf von 10
Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag der Veröffentlichung dieser
Bekanntmachung, erfolgen. Unter der Nr. V.2.1) wurde das Datum der
Absendung der Bekanntmachung eingetragen, da das Formular keine
Eintragung von Daten in der Zukunft zulässt und eine Angabe zwingend
erfolgen muss.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vergabekammer@senweb.berlin.de
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse:
[12]https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/ve
rgabekammer/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 135 GWB (Unwirksamkeit):

(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der
öffentliche Auftraggeber:

1) gegen § 134 verstoßen hat; oder 2. den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen
Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und
dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist;

(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn
sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30
Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union;

(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn:

1) der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die
Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist;

2) der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet,
den Vertrag abzuschließen; und

3) der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10
Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser
Bekanntmachung, abgeschlossen wurde. Die Bekanntmachung nach Satz 1
Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen
Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung
der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige
Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen
Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens,
das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
E-Mail: [13]vergabekammer@senweb.berlin.de
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse:
[14]http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirt
schaftsrecht/vergabekammer/
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
19/05/2020

References

6. mailto:vergabe@tempelhof-projekt.de?subject=TED
7. http://www.thf-berlin.de/
8. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:123777-2019:TEXT:DE:HTML
9. mailto:info@ssm-stahl.de?subject=TED
10. http://www.ssm-stahl.de/
11. mailto:vergabekammer@senweb.berlin.de?subject=TED
12. https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/
13. mailto:vergabekammer@senweb.berlin.de?subject=TED
14. http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

 
 
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