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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Karlsruhe - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020021309205062571 / 72622-2020
Veröffentlicht :
13.02.2020
Angebotsabgabe bis :
16.03.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Karlsruhe: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2020/S 31/2020 72622

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Karlsruhe
Postanschrift: Zähringer Str. 61
Ort: Karlsruhe
NUTS-Code: DE122
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): hs Gesellschaft für Projektsteuerung und
Baumanagement mbH
E-Mail: [6]info@hs-psbm.de
Telefon: +49 61314819600

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]https://www.karlsruhe.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y54DEL5/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y54DEL5
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Ingenieurleistungen LP 2-9_Prinz-Max-Palais_Modernisierung, Karlstr.
10, Karlsruhe
Referenznummer der Bekanntmachung: 0127.40_Ingenieurleistungen TGA,
Anlagengruppe 1, 2, 3 und 8
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Ingenieurleistungen nach VgV Leistungsbild technische Ausrüstung,
Leistungsphasen 2-9, § 53 ff. HOAI Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8, für
die Modernisierung des Prinz-Max-Palais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE122
Hauptort der Ausführung:

Karlstr. 10

76133 Karlsruhe
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Beauftragt werden sollen Ingenieurleistungen nach HOAI § 53 ff.,
Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8, LPH 2-9.

Das Prinz-Max-Palais ist eine Villa im Stil der Gründerzeit im
Innenstadtbereich von Karlsruhe. Die Liegenschaft besteht aus einem
Gebäudeensemble aus unterschiedlichen Bauzeiten. Das historische Palais
entstand in den Jahren 1881 bis 1884 nach Plänen des Architekten Josef
Durm.

Gegenstand der jetzigen Modernisierung ist der Gebäudekomplex mit
historischem Palais von 1881 und dem Richterbau von 1950. Das
historische Gebäude ist dreigeschossig mit einem teilweise ausgebauten
Dachgeschoss, der westlich anschließende Richterbau ist
zweigeschossig. Beide Gebäudeteile sind unterkellert. Der
Gebäudekomplex umfasst eine Fläche von ca. 5 700 m^2 BGF.

Der Gebäudekomplex ist mit Ausnahme des Richterbaus und des
Technikgebäudes Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung gemäß §12 DSchG
Baden-Württemberg. Dazu gehören auch die Gartenanlage mit Zierbrunnen,
gusseisernen Einfriedungen und historisierenden Schauwänden an der
Westseite des Gartens, die ebenfalls zu sanieren sind.

Modernisierungsmaßnahmen:

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde im Jahr 2018 eine umfassende
Untersuchung des baulichen und technischen Zustands der
Gebäudesubstanz, der funktionalen Strukturierung der Flächen der
Nutzerparteien sowie des Erweiterungspotenzials des Gebäudes
vorgenommen. Als Ergebnis der Machbarkeitsstudie liegt ein
baulich-technisches sowie funktionales Modernisierungskonzept vor, das
Grundlage für die weitere Planung ist.

Die Gebäudehülle mit Sandsteinfassaden, Balkonen und Dachflächen sowie
die Schaufassaden sind zu sanieren. Im Jahr 2016 erfolgte eine
umfangreiche Schadenskartierung mit Sanierungskonzept. Der reichhaltige
Figurenschmuck ist bis zur späteren Sanierung eingelagert.

Es sind strukturelle Anpassungen im Grundriss zur Umsetzung der
vorgesehenen Umstrukturierung der Nutzungen und der neuen
Trassenführung der technischen Gewerke sowie Tragwerksertüchtigungen
vorzusehen. Das Dachgeschoss soll zur kulturellen Nutzung durch die
Literarische Gesellschaft ausgebaut und die Ebene des
Zwischengeschosses zur Bibliotheksnutzung erweitert werden. Alle
Oberflächen der Innenräume (Wand-, Boden- und Deckenbeläge), Türen und
die Sanitärräume sind zu sanieren bzw. zu erneuern.

Die haustechnischen Anlagen entsprechen nicht mehr dem Stand der
Technik und den Nutzungsanforderungen und sind bis auf den bereits
erneuerten Personen- bzw. Lastenaufzug und die Kälteerzeugungsanlage
rückzubauen und zu erneuern. (HLS: Fernwärmeübergabestation und
Heizungsinstallationen, RLT Anlagen und Verteilnetz (2 RLT Anlagen mit
WRG und thermischer Grundkonditionierung) sowie separate RLT-Anlage für
den Gastronomiebereich, Kältenetz; Gebäudeautomation mit Schwerpunkt
Heizungstechnik und Klimatisierung, Sanitäranlagen, Frischwasser- und
Abwasserleitungsnetz, Enthärtungsanlage für Lüftungstechnik unter
Berücksichtigung der Trinkwasserhygiene; ELT: Starkstromanlagen sowie
Fernmelde und

Informationstechnische Anlagen, Kleingüteraufzug). Es sind neue
Standorte der Zentralen, Verteilungen und Steigpunkte festgelegt.

Eine Verbesserung der Energiebilanz soll neben der Erneuerung der
haustechnischen Anlagen durch die Optimierung des Wärmeschutzes (u. a.
Innendämmung, Sonnenschutz) und den Austausch der Fensterelemente
erreicht werden.

An mehreren Stellen im Gebäude wurden Schadstoffbelastungen
festgestellt. Eine Dokumentation und ein Schadstoff-Sanierungskonzept
liegen vor.

Der bauliche Brandschutz ist insbesondere hinsichtlich der Einstufung
als Versammlungsstätte nach VStättVO BW zu ertüchtigen. Ein Flucht- und
Rettungswegekonzept liegt vor.

Während der Bauzeit sind sämtliche Nutzungen ausgelagert, die Maßnahme
erfolgt in einem Bauabschnitt.

Nutzung:

Seit 1981 ist das Prinz-Max-Palais ein städtisches Kulturzentrum mit
dem Stadtmuseum, der Jugendbibliothek, dem Museum für Literatur am
Oberrhein und dem Sitz der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe.

Die einzelnen kulturellen Einrichtungen sind aktuell jeweils über
mehrere Geschosse im Gebäude verteilt. Die Jugendbibliothek befindet
sich mit Buchbestand und Ausleihe im Erdgeschoss, mit einem
Veranstaltungsraum im Zwischengeschoss und Arbeitsplätzen im
Untergeschoss.

Das Stadtmuseum liegt mit der Dauerausstellung und Verwaltung im 1.
Obergeschoss, im Untergeschoss und Dachgeschoss befinden sich Magazin
und Werkstätten. Die Literarische Gesellschaft nutzt die Büroräume im
Zwischengeschoss und Flächen im 2. Obergeschoss für Dauerausstellung
des Literaturmuseums und für Veranstaltungen. Das zweite Obergeschoss
dient zudem als Wechselausstellungsfläche für das Stadtmuseum und die
literarische Gesellschaft. Die Archivflächen der literarischen
Gesellschaft liegen derzeit im Dach- und im Untergeschoss. Im
Erdgeschoss des Richterbaus, ist ein gastronomischer Betrieb (Pacht)
mit Außenbewirtschaftung untergebracht. Die Haustechnik ist aktuell
verteilt auf das Untergeschoss (Fernwärmeübergabestation, RLT-Anlage 1
und Räumen für Sanitär und Elektro) und das Dachgeschoss (RLT-Anlage
2).

Das Modernisierungskonzept sieht eine optimierte Flächenbelegung vor.
Die haustechnischen Anlagen werden großteils im Untergeschoss
konzentriert. Die weitere Verteilung der bisherigen Nutzerparteien
erfolgt geschossweise, so dass spätere Nutzerwechsel möglich sind. Im
Erdgeschossfoyer soll ein repräsentativer Empfangs- und
Informationsbereich für alle Nutzerparteien entstehen.

Kosten:

Auf Grundlage der Machbarkeitsstudie wurde ein Kostenrahmen ermittelt.

Stand November 2018 ergibt sich folgender Kostenstand:

KG 200-700: ca. 11 600 000 EUR netto

(inkl. Bauverwaltungskosten 2,5 %)

KG 300: ca. 4 600 000 EUR netto

KG 400: ca. 2 900 000 EUR netto

Laufzeit des Vertrags:

Beginn. ca. Juni 2020

Ende: ca. September 2024

Laufzeit ca. 52 Monate

Ergänzende Informationen siehe beigefügte Projektbeschreibung.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 52
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Eine projektbezogene Verlängerung ist möglich, wenn das Projekt nicht
bis September 2024 fertig gestellt werden kann.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber erfolgt in 2 Stufen:

1. Stufe: Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen
Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf.
erfolgter Nachforderung innerhalb einer Frist von 6 Tagen weiterhin
unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.

Prüfung der Eignung aufgrund der geforderten eingereichten Angaben und
Unterlagen, insbesondere der festgelegten Anforderungen an die
technische und berufliche Leistungsfähigkeit gemäß Bewertungsmatrix.
Übersteigt die Anzahl der geeigneten Bewerber die Höchstzahl der zur
Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber (gem. Teilnahmebedingungen max.
3 Bewerber), wird die Auswahl unter mehreren gleich platzierten
Bewerbern durch Los getroffen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Ingenieurleistungen werden stufenweise beauftragt. Mit Abschluss
des Vergabeverfahrens erfolgt zunächst die Beauftragung der LPH 2 und
3. Die Beauftragung der LPH 4-9 ist vorgesehen.

Ein Anspruch auf Folgebeauftragung besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Bewerber muss in seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen
nachweisen:

Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 123
Abs. 1 und Abs. 4 GWB, § 124 GWB sowie

Befähigung zur Erlaubnis der Berufsausübung mit Nachweis der
Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister
gemäß Vorgabe des EU-Staates, in dem der Bewerber tätig ist,

Besondere Vertragsbedingungen zur Erfüllung der Tariftreue und
Mindestlohnverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz
für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen
nachweisen.

Nachweis oder Bestätigungsschreiben einer
Berufshaftpflichtversicherung, dass diese im Auftragsfall bereit ist,
eine Versicherung über mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und
1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden, abzuschließen,

Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren
gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV,

Erklärung über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in
den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen
nachweisen:

Büroreferenzen über ausgeführte Dienstleistungsaufträge in den letzten
10 Jahren.

Bewertungskriterium: Termine Qualitäten, Kosten:

Referenzobjekt I: Leistungen technische Gebäudeausrüstung
Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8, LPH 3-8 HOAI für die technische
Sanierung/Modernisierung eines fertiggestellten öffentlichen Gebäudes
und/oder öffentlicher Auftraggeber mit einem Investitionsvolumen min.
1,0 Mio EUR netto, Kostengruppe 410, 420, 430, 480.

Referenzobjekt II: Leistungen technische Gebäudeausrüstung
Anlagengruppe 1, 2, 3 und 8, LPH 3-8 HOAI für die technische
Sanierung/Modernisierung eines fertiggestellten Gebäudes mit einem
Investitionsvolumen min. 0,5 Mio. EUR netto, Kostengruppe 410, 420,
430, 480.

Gemäß § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV.

Als fertiggestellt gilt, wenn bei der Sanierung/Modernisierung die
beauftragten Gewerke abgeschlossen, in Betrieb und abgenommen sind und
wenn 90 % der LPH 8, HOAI des gesamten, geforderten
Investitionsvolumens des betreffenden Referenzprojekts abgedeckt sind.
Sofern Teilsanierungsabschnitte zwar fertiggestellt sind, aber
unterhalb des geforderten Investitionsvolumen liegen, kann das
Referenzprojekt nicht gewertet werden.

Zusätzliche Punkte können in der Bewertung generiert werden für
folgende zusätzliche Leistungen:

Denkmalschutz (Kulturdenkmal nach §2 Denkmalschutzgesetz),

Projekt mit musealer Nutzung oder Ausstellungsbereichen oder
Bibliothek.

Die Referenzen sind auf dem in der Anlage beigefügten
Referenzdatenblatt zu benennen und mit der Bewerbung einzureichen.

Bewertung:

Alle aufgeführten Referenzobjekte müssen in den letzten 10 Jahren
baulich fertiggestellt sein. Gewertet werden 2 Referenzobjekte. Werden
mehr als 2 Referenzen eingereicht, werden die Projekte mit der jeweils
höchsten Bewertung zur Gesamtauswertung herangezogen.

Es soll jeweils ein entsprechendes Referenzschreiben des Auftraggebers,
aus dem die geforderten Angaben hervorgehen, vorzulegen, vorgelegt
werden, auch wenn das Referenzobjekt für die ausschreibende
Bauherrschaft ausgeführt wurde! Das Referenzschreiben soll außerdem die
Einhaltung der Termin-, Qualitäts- und Kostenziele bestätigen.

Sofern kein Referenzschreiben vorgelegt werden kann, ist der jeweilige
Ansprechpartner mit Telefonnummer des betreffenden Objektes zu
benennen.

Die Berufserfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden
Projektleiters ist jeweils in Jahren und vergleichbaren Positionen
nachzuweisen. Des Weiteren kann die Eignung des Projektleiters und des
stellvertretenden Projektleiters zusätzlich durch Nachweise relevanter
Weiterbildungsmaßnahmen (z. B. ENeV, Brandschutz, VOB, öffentliche
Vergaben, etc.) ergänzt werden.

Nach Feststellung der formellen Eignung werden diese Unterlagen für die
Wertung herangezogen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16/03/2020
Ortszeit: 15:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 24/04/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Das vorliegende europaweite Vergabeverfahren ist ein zweistufiges
Verfahren nach VgV. Die erste Stufe ist der Teilnahmewettbewerb, die
zweite Stufe das eigentliche Verhandlungsverfahren, an dem nur noch
max. 5 geeignete Bewerber teilnehmen.

Es werden Bewerbungsformulare durch den Auftraggeber ausgegeben. Diese
sind ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal,
Bekanntmachungs-ID:

[10]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y54DEL5 erhältlich.

Zur Aufwandsbegrenzung für die Bewerber und Handhabbarkeit für das
Auswahlverfahren sind die Bewerbungsunterlagen verbindlich auf die
Bewerbungsformulare begrenzt. Die zusätzlich zum Bewerbungsformular
eingereichten Unterlagen sind auf max. 15 Seiten zuzügl.
Referenzschreiben und Nachweise zu begrenzen. Umfangreichere
Bewerbungen bleiben i.S. der Gleichbehandlung unberücksichtigt. Gezählt
wird der Gesamtumfang der Unterlagen (Deckblätter und Anschreiben ohne
inhaltliche Aussage werden nicht gezählt).

Den höchstens 5 qualifizierten Bewerbern der Stufe 1 werden sodann die
Vergabeunterlagen der Stufe 2 bereit gestellt.

Die übrigen Bewerber werden entsprechend der vergaberechtlichen
Erfordernissen über ihre Nichtberücksichtigung informiert.

Nachfragen werden nur beantwortet, wenn Sie bis spätestens 7 Tage vor
dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge elektronisch auf der
Plattform [11]www.dtvp.de unter der unten genannten Bekanntmachungs-ID
gestellt werden.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y54DEL5
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Regierungspräsidium
Karlsruhe
Postanschrift: Schlossplatz 1-3
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Bieter haben etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften unter
Beachtung der Regelungen der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen.
Ein Nachprüfungsantrag ist nach §160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11/02/2020

References

6. mailto:info@hs-psbm.de?subject=TED
7. https://www.karlsruhe.de/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y54DEL5/documents
9. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y54DEL5
10. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y54DEL5
11. http://www.dtvp.de/

 
 
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