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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Darmstadt - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020011409211280255 / 16793-2020
Veröffentlicht :
14.01.2020
Angebotsabgabe bis :
12.02.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
71250000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste
DE-Darmstadt: Dienstleistungen von Architekturbüros

2020/S 9/2020 16793

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Zentrale Auftragsvergabestelle des Landkreises
Darmstadt-Dieburg für den Magistrat der Schöfferstadt Gernsheim,
Stadthausplatz 1, 64579 Gernsheim
Postanschrift: Jägertorstraße 207
Ort: Darmstadt
NUTS-Code: DE717
Postleitzahl: 64289
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Auftragsvergabestelle
E-Mail: [6]zavs@ladadi.de
Telefon: +49 61518811535
Fax: +49 61518812484

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.ladadi.de

Adresse des Beschafferprofils: [8]www.subreport.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[9]www.subreport.de/E88788582
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[10]www.subreport.de/E88788582
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sanierung / Erweiterung Feuerwehrwache Gernsheim Planungsleistung der
Leistungsphasen 1-9 gemäß Teil 3 (Objektplanung) der HOAI § 34
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-FWG
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Planungsleistung der Leistungsphasen 1-9 gemäß Teil 3 (Objektplanung)
der HOAI § 34

Sanierung / Erweiterung Feuerwehrwache Gernsheim.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71250000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE717
Hauptort der Ausführung:

64579 Gernsheim
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Planungsleistung der Leistungsphasen 1-9 gemäß Teil 3 (Objektplanung)
der HOAI § 34

Aufgabenstellung:

Das Feuerwehrhaus in Gernsheim entspricht derzeit nicht den
Anforderungen hinsichtlich des notwendigen Raumbedarfes nach DIN 14092
Feuerwehrhäuser, den Vorschriften des Unfallschutzes und der
Arbeitssicherheit sowie dem Stand der Technik. Die daraus
resultierenden Mängel wurden im Bedarfs- und Entwicklungsplan der
Feuerwehr Gernsheim vom 17.9.2015 dargestellt und durch die Unfallkasse
Hessen bestätigt. Es besteht dringender Handlungsbedarf diese Mängel zu
beseitigen.

Des weiteren nimmt das Gebäude in der Gesamtfeuerwehr Gernsheim eine
zentrale Funktion ein und kann die Anforderungen hinsichtlich der
aktuellen und der zukünftig geplanten Funktionen derzeit nicht
erfüllen.

Die vorhandenen Defizite lassen sich folgendermaßen definieren:

Fehlende Parkplätze und ungeordnete Verkehrsverhältnisse / kreuzende
Verkehre im Außenbereich,

Bauliche und Sicherheitstechnische Mängel im Außenbereich, im Gebäude
und bei der Haustechnik,

Raumdefizite in den Bereichen Umkleiden und Sanitär für
Einsatzkräfte, Atemschutz, Kleiderkammer, Büroflächen Gerätewarte.

Jugendfeuerwehr, Schulungsbereich...bei gleichzeitigem Leerstand
diverser Flächen

Gemischte und unstrukturierte Nutzung vieler Flächen im Innen- und
Außenbereich durch mehrere Parteien,

Anforderungen an eine Stabsstelle können nicht erfüllt werden,

Energetische Ertüchtigung des Sozialgebäudes nach Notwendigkeit,

Unattraktives äußeres Erscheinungsbild des Gebäudes im Hinblick auf
die Gewinnung neuer Einsatzkräfte (JFW).

NETTO-RAUMFLÄCHE beträgt (nach DIN 277 Stand 2016) 2648 m^2 (aus
Machbarkeitsstudie) Die BGF lt. Studie 3 058 m^2, der BRI 19478 m³.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Varianten
entwickelt, die derzeitige Grundlage für die fortführende Planung
stellt die Variante 4 dar.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektanalyse im Gespräch / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Projektteam / Örtliche Präsenz / Gewichtung:
50
Qualitätskriterium - Name: Form der Klarheit der Darstellung /
Gewichtung: 15
Kostenkriterium - Name: Angebot / Gewichtung: 15
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 04/05/2020
Ende: 04/05/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Ist die Anzahl der geeigneten Bewerber größer als die festgelegte
Höchstzahl der Bieter im Verfahren, so entscheidet die Rangfolge auf
Basis der Auswahlkriterien unter dieser Ziffer. Bei Punktegleichstand
von Bewerbern entscheidet das Los.

Max. erreichbare Punktzahl

100

Kriterien

Darlegung des Gesamtumsatzes für Bauleistungen der letzten 3 Jahre.

Bis 500 000 EUR = 5, 500 000 EUR-1 000 000 EUR = 10, ab 1 000 000 EUR =
15 Punkte. 15

Zahl der Mitarbeiter aus den letzten 3 Jahren.

1-5 Mitarbeiter = 5, 6-10 Mitarbeiter = 10, 11-15 und mehr Mitarbeiter
= 20 Punkte. 20

Referenzen mit Maßnahmen der öffentlichen Hand.

Keine Referenz = Ausschluss

1-2 Referenzen = 10, 3-5 Referenzen = 20 Punkte, 6 und mehr Referenzen=
30 Punkte 30

Gleichwertige Referenzen zum geforderten Planungsgegenstand.

Keine Referenz = Ausschluss

1 Referenz = 15, 2-5 Referenzen= 25 Punkte, 6 und mehr Referenzen = 35
Punkte 35

Summe 100

Referenzprojekte der letzten 10 Jahre mit Leistungen der Lph. 1-9 gemäß
§§ 34 ff. HOAI für Gebäude, Baukosten für KG 300+400 von mindestens
500.000 Euro.

Referenzen aus folgenden Kategorien sollen eingereicht werden:

Feuerwehrgebäude oder gleichwertige Referenzen zum geforderten
Planungsgegenstand,

Planungsleistungen für die öffentliche Hand.

Mindestkriterien für die Eignung sind je eine wertbare Referenz aus den
beiden angegebenen Kategorien.

Ausführungsort:

64579 Gernsheim
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Nachweis über die Eintragung in der Ingenieur- oder Architektenkammer
nicht älter als 12 Monate,

Handelsregisterauszug für juristische Personen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Darlegung des Gesamtumsatzes für Bauleistungen der letzten 3 Jahre

aktuell gültigen Haftpflichtversicherungsnachweis.,.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Durch:

Referenzen aus den beiden Kategorien,

Feuerwehrgebäude oder gleichwertige Referenzen zum geforderten
Planungsgegenstand,

Planungsleistungen für die öffentliche Hand.

Siehe oben unter Ziffer II.2.9).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestkriterien für die Eignung sind je eine wertbare Referenz aus den
beiden angegebenen Kategorien.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Wettbewerber müssen über einen Eintrag in einer Ingenieurkammer
oder Architektenkammer verfügen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/02/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/04/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung eines
Nachunternehmers (NU) sind zugelassen.

Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen
bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen
Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt
in der Dokumentenvorlage zum Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die
gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder eines Scans vorzulegen.
Ein Original ist gegebenenfalls nachzureichen (gilt für
NU-Verpflichtungserklärung analog).

Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur
Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der
Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder der
Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch,

Angaben des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber
möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt: Möchte sich
der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde
anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den
Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen.
Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung
(Formblatt in der Dokumentenvorlage zum Teilnahmeantrag) zu führen. Die
vom NU zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im
Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei
Angabe eines hohen NU-Anteils weitergehende Eignungsnachweise für den
NU im Wege der Aufklärung anzufordern,

Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen: Das Nichtvorliegen
von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird durch die
Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Teilnahmeantrag
versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten,

Die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und
Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG),
Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach §
8 Abs. 2 HVTG) ist als Formblatt in der Dokumentenvorlage zum
Teilnahmeantrag vorzulegen,

Die erforderlichen Angaben, Erklärungen, sowie Nachweise zur
Leistungsfähigkeit des Bewerbers sind im Falle von
Bewerbergemeinschaften, sowie bei einem vorgesehenen Einsatz von
Nachunternehmern, derer sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung
(wirtschaftlich, finanziell, technisch) bedient, von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft, sowie der Nachunternehmer nachzuweisen.
Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des von einem
bevollmächtigten Vertreter unterschriebenen Teilnahmeantrags oder
Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung,

Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß
gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bewerber
müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen und
nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen
werden kann. Führt der Bewerber den vorstehend verlangten Nachweis
nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine
Mehrfachbeteiligung im Verfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In
diesem Fall werden beide Bewerbungen vom weiteren Verfahren
ausgeschlossen,

Die Bewerbungsunterlagen können kostenlos unter
[11]www.subreport-elvis.de/E88788582 heruntergeladen werden. Eine
schriftliche Anforderung der Unterlagen ist nicht notwendig! Diese sind
ausschließlich digital erhältlich!

Alle weiteren Informationen sind auf der Homepage [12]www.ladadi.de
?Zentrale Auftragsvergabestelle abrufbar,

Es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und
unterschriebenem bzw. ordnungsgemäß in Textform erstelltem
Teilnahmeantrag in die Wertung miteinbezogen,

Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten
Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen Dokumentenvorlage
zum Teilnahmeantrag) zu verwenden!

Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind bis
spätestens 31.1.2020 per E-Mail an [13]zavs@ladadi.de oder über die
Vergabeplattform zu richten.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim
Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3;
Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß
innerhalb von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3
Satz 1 Nr. 1 GWB).

Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen
erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung
genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber
dem Auftraggeber geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 3
GWB).

Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht
abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit,
innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf
Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem
Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4
GWB).

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden
sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.

Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage
nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen
werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch
den Auftraggeber.

Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist
nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein
Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor
Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die
Vergabekammer zugestellt worden sein.

Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2
GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren
innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den
Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die
Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die
Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach
Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der
Europäischen Union.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim
Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3;
Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/01/2020

References

6. mailto:zavs@ladadi.de?subject=TED
7. http://www.ladadi.de/
8. http://www.subreport.de/
9. http://www.subreport.de/E88788582
10. http://www.subreport.de/E88788582
11. http://www.subreport-elvis.de/E88788582
12. http://www.ladadi.de/
13. mailto:zavs@ladadi.de?subject=TED

 
 
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