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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020011309235077289 / 14111-2020
Veröffentlicht :
13.01.2020
Angebotsabgabe bis :
11.02.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Berlin: Dienstleistungen von Architekturbüros

2020/S 8/2020 14111

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das
Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, vertreten durch das
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300
Postleitzahl: 10623
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat
Vergabe A4
E-Mail: [6]Vergabe.berlin@bbr.bund.de
Telefon: +49 30-184010
Fax: +49 30-3184018450

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.bbr.bund.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=302463
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=302463
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Gesamtmaßnahme Ertüchtigung d. baul. Anlagen des Bundespräsidialamtes
Teilbaumaßnahme C Schloss Bellevue Objektplanung Gebäude gem. § 34
HOAI, LPH 2-9 sowie Besondere Leistungen VgV 47-2775/19
Referenznummer der Bekanntmachung: VgV 47-2775/19
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Siehe II.2.4) Beschreibung der Beschaffung.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Bundespräsidialamt-Teilbaumaßnahme C Schloss Bellevue

Spreeweg 1

10557 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Liegenschaft Spreeweg 1 befindet sich in innerstädtischer Lage im
Bezirk Mitte, Ortsteil Tiergarten.

Auf der Liegenschaft befinden sich neben d. Schloss Bellevue mit d.
Alten Wache d. Verwaltungsgebäude, d. Neue Wache und d.
Wirtschaftsgebäude d. Gärtnerei.

Das Schloss Bellevue wurde in den Jahren 1784-1787 errichtet. Nach
umfangreichen Umbauten in den 1930er Jahren u. den schweren
Kriegszerstörungen wurde das Schloss Bellevue in den Jahren 1955-1959
als Amts- und Wohnsitz f. d. ersten Bundespräsidenten d. Bundesrepublik
Deutschland in d. alten Ausmaßen wieder aufgebaut. 1986/87 wurden d.
Haupträume grundlegend erneuert und umgestaltet. 2004-2005 wurde d.
Präsidentenwohnung in Arbeitsräume umgebaut u. das gesamte Schloss
saniert. Das Schloss Bellevue ist seit 1994 1. Amtssitz des
Bundespräsidenten.

Das Schloss Bellevue ist als Baudenkmal in der Denkmalliste Berlin
verzeichnet und unterliegt d. Schutz- und Verfahrensvorschriften des
Gesetzes zum Schutz v. Denkmalen in Berlin.

Auftraggeber/Nutzer: Bundespräsidialamt, vertreten durch das Bundesamt
für Bauwesen und Raumordnung.

Gebäudenutzung: Repräsentation, Verwaltung, öffentliche Veranstaltungen

Neben repräsentativen und offiziellen Terminen wie Staatsbesuchen,
Neujahrsempfängen, den Antrittsbesuchen von Botschaftern, ist das
Schloss auch für Bürgerinnen und Bürger i. R. zahlreicher
Veranstaltungen geöffnet.

Art der Baumaßnahme:

Denkmalgerechte Komplettsanierung und funktionale Umgestaltung des
Schlosses Bellevue sowie Umsetzung der Bedarfsplanung.

Erforderliche Maßnahmen sind u. a.: Sanierung d. Daches, der Fenster
(Schadstoffbelastung), Teilbereiche d. Parketts (Schadstoffbelastung),
Ertüchtigung Lüftungssystem in repräsentativen Räumen, Erneuerung
Sicherheitstechnik, Anpassung Veranstaltungs- und Medientechnik,
Verbesserung Transportwege, funktionale u. technische Optimierung der
Schlossküche für Veranstaltungen b. 250 Personen.

Im Rahmen der funktionalen Umgestaltung sind Ablaufszenarien für
protokollarische Veranstaltungen zugrunde zu legen. Außerdem sind Räume
der Gattin des Bundespräsidenten, der Bereich Innenschutz, eine
Rückzugsmöglichkeit für hohe Gäste, repräsentative Zugänge,
barrierefreie Verkehrs- und Rettungswege anzupassen. Ferner erfolgt
eine Umnutzung der Büroräume im Nordflügel sowie die unterirdische
Verortung des zusätzlichen Flächenbedarfs in einem Neubau wie z. B.
Technikflächen, Lagerräume, Umkleiden und Nebenflächen.

Einzelheiten des Bedarfs:

Veranstaltungen: Moderne Veranstaltungsräume f. unterschiedliche
Veranstaltungsgrößen, moderne Technik und Simultananlagen,
Dolmetscherkabinen, Verdopplung Künstlergarderoben, Neuordnung der
WC-Bereiche, Prüfung variabler Nutzungsmöglichkeiten im repräsentativen
Bereich d. Schlosses, moderner Konferenzsaal, Untersuchung
Kapazitätserweiterung auf bis zu 700 Personen, Verbesserung der
Raumakustik im Langhanssaal, Büros, Umkleiden, Duschen, WCs,
Büroarbeitsplatz Protokollbereich.

Ausstellungsflächen für Staatsgeschenke, Besucherzentrum, Erweiterung
Schlossküche, Personalbereich Schlossküche, BKA-Innenschutz: Ergänzend
zum Personenschutz- und Innenschutzkommando vor Ort erfolgt die
Verlagerung des zuständigen Vorkommandos von Berlin-Treptow ins Schloss
Bellevue. Trainingsbereich des BKA. Sicherheitszentrale/Leitstelle:
Zentralisierung d. Leitstelle der Bundespolizei und d. BKA,
Beibehaltung Zuständigkeitstrennung. Pressekonferenzraum: Variable
Raumgröße, Mehrfachnutzung des Raumes z. B. für Besuchergruppen.
Vergrößerung Floristikbereich. Weitere Räume: Nebenräume z. B.
Teppichlager, Hausmeisterraum, Werkstatt, Möbellager.

BGF: ca. 10 446,00 m^2

Projektkosten für KG 300-400 gem. DIN 276: ca. 57 453 000,00 EUR brutto

Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung Gebäude LPH
2-9 nach § 34 HOAI

Leistungsbild:

Objektplanung Gebäude § 34 HOAI, LPH 2-9, besondere Leistungen

Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein
Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch
nicht.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 108
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung wie im
Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt
sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend
(§ 51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen
und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl
entsprechend den zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die
Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§
75 Abs. 6 VgV).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Der Vertrag ist erst in der 2. Stufe des Verfahrens einzureichen.
Hierzu erhalten die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten
Teilnehmer gemäß § 17 Abs. 4 VgV eine Aufforderung zur Abgabe eines
Angebotes mit allen erforderlichen Unterlagen für die
Angebotserstellung.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind:

Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und berechtigt sind, die
Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur zu führen.

Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem
Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern sie für
die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen
benennen.

Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen
Personen, sofern alle Partner die Anforderungen erfüllen.

Weitere Hinweise:

1) Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig
ausgefüllt und von dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den
bevollmächtigten Vertreter(n) elektronisch in Textform gem. § 126b BGB
über die eVergabe-Plattform des Bundes
([10]http://www.evergabe-online.info) einzureichen. In Papierform
eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift
oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht notwendig. Der Name der
bevollmächtigten Person ist im Unterschriftsfeld jedoch zwingend
anzugeben. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen
für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen es ist nur ein
Bewerbungsbogen zugelassen;

2) Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle
der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen. Dies kann durch
die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen; soweit solch eine
Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht
beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden
bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt
werden;

3) Unterzeichnete Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2). Diese
Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied
vorzulegen;

4) Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu
den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 3 a) (Ferner ist eine
Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Gemeinschaft
vorzulegen (Anlage 4);

5) Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind gem. § 36 VgV
die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben
werden sollen, zu benennen (Anlage 3 b);

6) Beruft sich der Bewerber oder Bieter, bei der Erfüllung des
Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer),
ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer
die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) und die
Verpflichtungserklärung Nachunternehmer nach § 36 Abs. 1 VgV (Anlage 5)
vorzulegen.

Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an
einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich
zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und
46 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe
fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten
Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), muss
bereits mit der Bewerbung für den Nachunternehmer eine
Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (Anlage 5), Nachweis der
Unterschriftsbefugnis (Registerauszug und/oder Anlage 1) und die
Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) vorgelegt werden.

Darüber hinaus ist in dem Fall, dass dies die wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers betrifft, eine Erklärung
über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des
Nachunternehmers für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der
Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.

7) Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder
Ingenieur durch Kopie der Eintragungsurkunde in der Architektenkammer
bzw. Baukammer. Ausfüllen der Eintragungs-Nr. im Bewerbungsbogen;

8) Hinweis: bei erforderlicher Genehmigungsplanung ist ein
Bauvorlageberechtigter gemäß BauO Bln erforderlich.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der
ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Umsatzzahlen sind zu
addieren.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des
Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag
hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit
vergleichbaren Leistungen erzielt hat. siehe III.1.1) Punkt 6
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss im Bereich
Objektplanung Gebäude mindestens >= 500 000,00 EUR netto betragen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu
erteilen:

1) Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der
letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und
Bürozugehörigkeit der Mitarbeiter im Sinne von § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Mitarbeiterzahlen
sind zu addieren.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die
Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den
entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden.

siehe III.1.1) Punkt 6 beachten.

2) Vorstellung von 2 mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen
Leistung vergleichbaren realisierten Referenzprojekten gem. § 46 Abs. 3
Nr. 1 VgV:

Es sind 2 mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung
vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2) vom Bewerber vorzustellen, die
anhand der Auswertungsmatrix Stufe 1 bewertet werden.

Beide Referenzprojekte müssen spätestens im Jahr 2010 begonnen worden
sein. Bei beiden Referenzprojekten muss die Leistungsphase 5 gem. § 34
HOAI spätestens mit dem Tag der Veröffentlichung abgeschlossen sein.

Insbesondere Angaben zu:

Projektbezeichnung, Ort, Bauherr/Auftraggeber,
Ansprechpartner/Tel.-Nr., Entwurfsverfasser/Architekt, Projektdauer,
Gebäudenutzung, Art und Typ der Baumaßnahme, BGF, Projektkosten, Umfang
der eigenen Leistung, Vorlage eines projektbezogenen
Referenzschreibens.

Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 DIN A 4 Seiten je
Referenzprojekt in digitaler Form einzureichen. Darüber hinausgehende
Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.

Die Referenzprojekte (P1 und P2) müssen dem Bewerber eindeutig
zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die
Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht
werden (insgesamt max. 2 Referenzen). Referenzprojekte des
Nachunternehmers sind nicht zugelassen.

3) Vorstellung des Projektteams Projektleiter, Projektmitarbeiter,

Insbesondere Angaben zu:

Name, Ausbildung/Studienabschluss, Berufserfahrung.

Beruflicher Werdegang sowie Studiennachweise der für das Projekt
vorgesehenen Mitarbeiter, einschließlich des Büroinhabers, sind in
digitaler Form vorzulegen.

4) Mit der Einreichung des Bewerbungsbogens erklärt der Bewerber/die
Bietergemeinschaft, dass die für die Bearbeitung der ausgeschriebenen
Dienstleistung nach heutigem Stand der Technik notwendige technische
Hard- und Software vorhanden ist.

Eine ausführliche Erläuterung zur Bewertung der Referenzprojekte (P1,
P2) ist der Auswertungsmatrix Stufe 1 zu entnehmen. Andere als unter
Punkt 3 des Bewerbungsbogens vorgestellte Referenzen werden für den
Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen.

Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Vergabeunterlagen sind auf
folgender Seite veröffentlicht:

[11]www.evergabe-online.de
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1)

Die Anzahl der Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) im Durchschnitt der
letzten 3 Jahre mindestens >=6

Davon Anzahl der Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung
Architektur oder Bauingenieurwesen (oder vergleichbarer
Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mindestens 5
Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich Objektplanung
Gebäude im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens >= 4

Nachweis der Bauvorlagenberechtigung gemäß BauO Bln.

Zu 2)

Es sind 2 mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung
vergleichbare Referenzprojekte vorzustellen, welche die nachfolgenden
Mindestanforderungen erfüllen.

Beide Referenzprojekte müssen spätestens im Jahr 2010 begonnen worden
sein.

Bei beiden Referenzprojekten muss die Leistungsphase 5 gem. § 34 HOAI
spätestens mit dem Tag der Veröffentlichung abgeschlossen sein.

Davon:

Mindestens ein Projekt mit Projektkosten von mindestens >=25 Mio. EUR
netto der KGR 300 bis 400 nach DIN 276

Bei mindestens einem Projekt muss die Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI
spätestens mit dem Tag der Veröffentlichung abgeschlossen sein.

Bei mindestens einem Projekt muss es sich um eine Sanierung unter
Beachtung des Denkmalschutzes handeln.

Zu 3)

Projektleiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur oder
Bauingenieurwesen

(oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder
Hochschule) mit mindestens 8 Jahren Berufserfahrung (nach
Studienabschluss) im Bereich der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI,
LPH 2-9 und Sanierung denkmalgeschützter Bausubstanz. Davon mind. 5
Jahre als Projektleiter.

Zwei Projektmitarbeiter (PM-1 und PM-2) mit Studienabschluss der
Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen (oder vergleichbarer
Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mindestens 5
Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich der
Objektplanung Gebäude gemäß §34 HOAI, LPH 2-9.

Das Projektteam sollte sich aus mindestens 3 Personen zusammensetzen.
Doppelbenennungen der Projektmitarbeiter sind nicht möglich.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

(siehe Hinweise III.1.1))
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitarbeiter als
Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt
und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und
gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, sind
unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffenen
Bewerbungen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die
Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.

Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese
keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/02/2020
Ortszeit: 09:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Hinweis 1: bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das
sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen
und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch
jedes Mitglied vorzulegen.

Hinweis 2: die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen stehen
uneingeschränkt und kostenfrei als Formularvordruck im Internet unter
der Adresse [12]www.evergabe-online.de zur Verfügung. Es ist
ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden.

Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der E-Vergabeplattform.
Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen, Bieterfragen,
Antwortschreiben u. ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger
Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie
verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu
verschaffen.

Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die E-Vergabeplattform des
Bundes (unter [13]www.evergabe-online.de) durchgeführt.

Der Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den
geforderten Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig
ausgefüllt elektronisch in Textform gem. § 126b BGB über die
E-Vergabeplattform des Bundes ([14]http://www.evergabe-online.info)
einzureichen. In Papierform eingereichte Bewerbungen werden nicht
berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen
ist nicht notwendig. Der Name der bevollmächtigten Person ist im
Unterschriftsfeld jedoch zwingend anzugeben.

Die Kommunikation zwischen Bewerbern/Bietern und der Vergabestelle
erfolgt grundsätzlich über die E-Vergabeplattform. Für die Teilnahme an
der elektronischen Auftragsvergabe registrieren Sie sich einmalig
kostenfrei unter [15]www.evergabe-online.de. Informationen über die
E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung
erhalten Sie unter [16]www.evergabe-online.info. Telefonischen Support
zur E-Vergabeplattform leistet die Hotline des BMI, die telefonisch
unter der Rufnummer +49(0)228-99610-1234 zu erreichen ist.

Fragen der Bewerber sind über den Angebotsassistenten (ANA) der
E-Vergabeplattform (als registrierter Nutzer der E-Vergabe) rechtzeitig
vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen. Es werden ausschließlich
Fragen beantwortet, die für die Erstellung des Teilnahmeantrages
erforderlich sind. Die Antworten werden zeitnah erarbeitet und über die
E-Vergabeplattform an alle Bewerber versendet.

Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt
III.1.2) und III.1.3)) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung
innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist über die
E-Vergabeplattform des Bundes nachzureichen. Werden die nachgeforderten
Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum
Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

Hinweis 3 (Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. Art. 7
DSGVO:

Die vom Bewerber/Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens auf
Anforderung mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den
geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere der DSGVO und dem
Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG 2018), streng vertraulich behandelt und
ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens
genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der
Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der
Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden,
willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die
Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der
Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt
unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern
dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann
jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des
Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich
werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [17]vk@bundeskartellamt.de-mail.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163

Internet-Adresse: [18]http://bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das
Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes, Villemombler Str. 76,
53123 Bonn, Tel.: +49 228/9499-0, Fax: +49 228/9499-163.

Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften
innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für
Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4.1, Straße des 17. Juni 112, 10623
Berlin, gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer
Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen.

Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf
Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der
Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag
ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.

Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung A 4.1
Vergabesachgebiet
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10623
Land: Deutschland
E-Mail: [19]vergabe.berlin@bbr.bund.de
Telefon: +49 30-184010
Fax: +49 30-184018450

Internet-Adresse: [20]http://www.bbr.bund.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/01/2020

References

6. mailto:Vergabe.berlin@bbr.bund.de?subject=TED
7. http://www.bbr.bund.de/
8. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=302463
9. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=302463
10. http://www.evergabe-online.info/
11. http://www.evergabe-online.de/
12. http://www.evergabe-online.de/
13. http://www.evergabe-online.de/
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17. mailto:vk@bundeskartellamt.de-mail.de?subject=TED
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19. mailto:vergabe.berlin@bbr.bund.de?subject=TED
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