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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Pockau-Lengefeld - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020011309233377275 / 14147-2020
Veröffentlicht :
13.01.2020
Angebotsabgabe bis :
12.02.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Pockau-Lengefeld: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2020/S 8/2020 14147

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates
Sachsen Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau
Postanschrift: Rauenstein 6A
Ort: Pockau-Lengefeld
NUTS-Code: DED42
Postleitzahl: 09514
Land: Deutschland
E-Mail: [6]Betrieb.FMZ@ltv.sachsen.de
Telefon: +49 37367-310-0
Fax: +49 37367-310-130

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.talsperren-sachsen.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe.de/unterlagen/2191622/zustellweg-auswaehlen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.evergabe.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Geotechnische Baubegleitung, Hochwasserschutzmaßnahmen an der
Würschnitz in Chemnitz-Harthau M 3
Referenznummer der Bekanntmachung: FMZ-2019-150
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Betrieb Freiberger
Mulde/Zschopau hat im Ergebnis der Hochwasserschutzkonzeption Nr. 27,
Mulden und Weiße Elster im Regierungsbezirk Chemnitz, Los 3, Chemnitz
mit Würschnitz und Zwönitz, zur Umsetzung des festgelegten
Schutzzieles verschiedene Hochwasserschutzmaßnahmen geplant.

Die in dem geplanten Abschnitt umzusetzenden Maßnahmen beinhalten aus
dem oben genannten HWSK 27 die Maßnahme M 3 an der Würschnitz in
Chemnitz-Harthau.

Der Planungsbereich ist in die Maßnahmenabschnitte M3.40l, M3.50lr,
M3.60l und M3.70l, sowie M3.100r und M3.110r aufgeteilt. Der Buchstabe
r bezeichnet die Ausführung rechtsufrig und der Buchstabe l
linksufrig in Fließrichtung der Würschnitz.

Die Gesamtmaßnahme M3 erstreckt sich auf einer Länge von ca. 500 m
links- und rechts der Würschnitz. Beginn der Maßnahme ist unterstrom
unterhalb der Brücke Bw6 Hedwigstraße ca. Höhe Fluss-km 2 + 161,00
und endet parallel zum Spinnereiweg ca. bei Fluss-km 2 + 650,00.

Die geplanten Maßnahmen bestehen aus Einzelvorhaben, wie der Erhöhung
von vorhandenen Uferstützmauern, dem Neubau von Hochwasserschutzmauern
in verschiedenen Bauarten mit Flach- und Tiefgründungen und dem Neubau
von Hochwasserschutzmauern durch Vorsetzen vor vorhandene Ufermauern.

Als Besonderheiten ist zu beachten, dass sich im betroffenen
Bauabschnitt 3 Brückenbauwerke (Bw) befinden.

Für die Bauausführung ist, unter Berücksichtigung der
Erkundungsergebnisse, eine geotechnische Baubegleitung erforderlich.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED41
Hauptort der Ausführung:

Chemnitz-Harthau

Deutschland
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Für die Bauausführung ist, unter Berücksichtigung der
Erkundungsergebnisse, eine geotechnische Baubegleitung erforderlich.

Zu den erforderlichen Leistungen der geotechnischen Baubegleitung
zählen:

Baustellentermine zur ingenieurtechnischen Baubegleitung für
Baugrundabnahme, für Abnahme der Mikropfähle, Trägerbohlwände oder
sonstige Abstimmungen / Beratungen im Zusammenhang mit dem Baugrund

Abfalluntersuchungen an Haufwerksproben bzw. Probenahmestellen nach
gesonderter Aufforderung durch den bzw. in Abstimmung mit dem AG

Die Leistungen sind jeweils in enger Abstimmung mit der örtlichen
Bauüberwachung zu erbringen, mit dieser zu kommunizieren und zu
koordinieren. Hierbei wird vom AN auch die Bereitschaft erwartet, bei
Bedarf an Bauberatungen teilzunehmen oder weitere Beratungsleistungen
je nach Erfordernis zu erbringen.

In Abhängigkeit der Homogenität der örtlichen Baugrundverhältnisse und
des geplanten Bauablaufes können die tatsächlich auszuführenden
Leistungen schwanken. Für die Honoarkalkulation ist daher zunächst von
folgenden Leistungen und Annahmen auszugehen:

Leistungsumfang:

1) Baugrundabnahmen;

2) Abfalltechnische Untersuchungen:

Probenahme, Verpackung, Beschriftung und Dokumentation,

Mindestuntersuchung TR LAGA Boden nach Tab. II.1.2-1, unspezifischer
Verdacht,

Mindestuntersuchung TR LAGA Bauschutt, Tab. II.1.4-5+1.4-6,

Untersuchungen DepV (DK I oder II) Ergänzung für LAGA,

Auswertung Laboranalyse und Dokumentation.

3) Abnahme Mikropfähle/Abnahme Verankerung Trägerbohlwände.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/04/2020
Ende: 17/06/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)FV-Reg.-Nr.
100710052
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Zum Nachweis der Befähigung ist die Eintragung, bei bestehender
Eintragung in das Handelsregister, in das Berufs- und Handelsregister
mit dem Angebot vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Es ist der Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre im Fachgebiet der
geotechnischen Baubegleitung anzugeben.

Es ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung zu führen.

Die Deckungssumme für Personenschäden muss mindestens 3,0 Mio EUR
betragen. Die Deckungssumme für Sachschäden muss mindestens 1,5 Mio EUR
betragen.

Der Nachweis kann durch Vorlage einer Kopie der entsprechenden
Versicherungspolice oder durch eine Erklärung der Versicherung darüber,
dass im Auftragsfall Versicherungsschutz in oben genannter Höhe gewährt
wird, geführt werden. Die Maximierung der Ersatzleistung muss hierbei
mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. Bei
Arbeitsgemeinschaften muss Versicherungsschutz für jedes Mitglied
bestehen.

Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung ist den Unterlagen
beizufügen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Angabe der zur Bearbeitung vorgesehenen Mitarbeiter bezogen auf den
ausgeschriebenen Fachbereich.

b) Angabe der Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der
Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, d. h. eindeutige
Benennung Projektleiter (PL) und Nachweis seiner beruflichen
Qualifikation, des stellvertretenden Projektleiter (stellv. PL) und
Nachweis seiner beruflichen Qualifikation.

Für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter: Nachweis
abgeschlossener Diplom- oder Masterstudiengang in Geotechnik oder einem
vergleichbaren Studiengang, bzw. Zusatzqualifikationen in
geotechnischer Fachrichtung für Projektleiter und stellvertretenden
Projektleiter.

c) Der Bieter muss für den Projektleiter und den stellvertretenden
Projektleiter jeweils 2 vergleichbare Referenzen benennen.

Als vergleichbare Referenzen werden gewertet, wenn die geotechnische
Baubegleitung in Baumaßnahmen des Wasserbaus bzw. im Tiefbau
durchgeführt worden ist. Mit Angabe des Vorhabens, der
Herstellungskosten, des erbrachten Leistungsumfanges, des
Bearbeitungszeitraumes sowie des entsprechenden Ansprechpartners.

Es ist für jede Referenz das Deckblatt für Referenzobjekte zu
verwenden.

Die Referenzen für den PL und den stellv. PL können aus den gleichen
Bauvorhaben vorgelegt werden, sofern beide Personen am Fachbereich
geotechnische Baubegleitung beteiligt waren. Die Referenzen müssen für
abgeschlossene Bauvorhaben vorgelegt werden, die nach dem 1.1.2010
fertig gestellt worden sind.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Nachweis abgeschlossener Diplom- oder Masterstudiengang in Geotechnik
oder einem vergleichbaren Studiengang, bzw. Zusatzqualifikationen in
geotechnischer Fachrichtung
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/02/2020
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 12/05/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 12/02/2020
Ortszeit: 13:00
Ort:

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen

Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau

Rauenstein 6 A

09514 Pockau-Lengefeld
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Es sind keine Bieter oder deren Bevollmächtigte zum Öffnungsverfahren
zugelassen.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der
Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vergabekammer@lds.sachsen.de
Telefon: +49 3419771040
Fax: +49 3419771049

Internet-Adresse: [11]http://www.lds.sachsen.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verfahren vor der Vergabekammer (§ 160 GWB), Einleitung, Antrag:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz
1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/01/2020

References

6. mailto:Betrieb.FMZ@ltv.sachsen.de?subject=TED
7. http://www.talsperren-sachsen.de/
8. https://www.evergabe.de/unterlagen/2191622/zustellweg-auswaehlen
9. https://www.evergabe.de/
10. mailto:vergabekammer@lds.sachsen.de?subject=TED
11. http://www.lds.sachsen.de/

 
 
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