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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bergisch Gladbach - Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020011309194577063 / 13922-2020
Veröffentlicht :
13.01.2020
Angebotsabgabe bis :
25.02.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
73000000 - Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
DE-Bergisch Gladbach: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung

2020/S 8/2020 13922

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z5
Postanschrift: Brüderstraße 53
Ort: Bergisch Gladbach
NUTS-Code: DEA2B
Postleitzahl: 51427
Land: Deutschland
E-Mail: [6]forschungsvergabe@bast.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.bast.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=302504
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=302504
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

FE 77.0522/2019 Wissenschaftliche Begleitung der Teilnahme von
Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr
Referenznummer der Bekanntmachung: Z5g-FE 77.0522/2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
73000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

FE 77.0522/2019 Wissenschaftliche Begleitung der Teilnahme von
Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 428 571.43 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2B
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Da die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen (eKF) am Straßenverkehr
bis zum Sommer 2019 nicht gesetzlich geregelt war, liegen keine
fundierten Erfahrungswerte darüber vor, welche Auswirkungen auf das
Verkehrsgeschehen zu erwarten sind.

Ziel der Studie ist die wissenschaftliche Begleitung der Teilnahme von
Elektrokleinst-fahrzeugen im Straßenverkehr sowie die Evaluierung der
sich ergebenden Effekte. Dabei stehen folgende Aspekte im Fokus:

Verkehrssicherheit, insbesondere:

Aktuelles Unfallgeschehen in Deutschland und Prognose,

Vertiefte Unfallursachenanalyse und Verletzungsmuster,

Konfliktpotential mit anderen Verkehrsteilnehmern insbesondere auch
Kindern, mobilitätseingeschränkten Personen und Senioren.

Verkehrsablauf,

Nutzerverhalten, Verkehrsflächennutzung, Nutzung insbesondere als
sogenanntes letzte Meile-Fahrmittel,

Nutzermerkmale,

Persönliche Schutzausrüstung (Nutzung, Bedarf und Potenzial),

Infrastruktur,

Fahrzeugtechnik,

Verkehrsrecht.

Kernfragen sind:

Wie ist die (derzeitige) Situation (z .B. Marktdurchdringung,
Aufteilung Miet- und Privatfahrzeuge, VO- konforme und nicht konforme
eKF) in Deutschland und im Ausland zu beschreiben? Welche
interdisziplinären Aspekte sind zu beforschen?

Welche Aussagen zur Verkehrssicherheit gibt es? (Verkehrsbeobachtung
zur Analyse des Konfliktpotentials, des Verkehrsablaufs und des
Nutzerverhaltens)

Welche Aussagen zum Unfallgeschehen können im Rahmen einer
Unfallanalyse getroffen werden?

Welche Merkmale charakterisieren die Nutzer?

Welche Verletzungsmuster und -schweren gibt es und wie ist die
Wirkung von Schutzausrüstung zu bewerten?
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 428 571.43 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 999
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Laufzeit des Vertrages ist anzubieten.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als 3 Monate nach
Ausstellungsdatum), Körperschaften des öffentlichen Rechts können die
finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen und

ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw.
Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und
Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens
Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter
bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu
verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o.
g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.

Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch
eine Eigenerklärung nachweisen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von empirischen
Verkehrsdatenerhebungen, nachzuweisen durch mindestens 1
Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren (Referenzliste 1),

Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von
Verhaltensbeobachtungen (Konfliktpotential mit anderen
Verkehrsteilnehmern, Nutzerverhalten und Verkehrsflächennutzung),
nachzuweisen durch mindestens 1 Referenzprojekt aus den letzten 5
Jahren (Referenzliste 2),

Mitwirkung bei der Erarbeitung von Richtlinien, Leitfäden oder
wissenschaftlichen Dokumentationen aus dem Bereich Verkehrsablauf,
nachzuweisen durch mindestens 1 Referenzprojekt aus den letzten 5
Jahren (Referenzliste 3),

Erfahrungen in der Auswertung polizeilicher Unfalldaten und der
Analyse der amtlichen Unfallstatistik (Unfallgeschehen), nachzuweisen
durch mindestens 2 Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren
(Referenzliste 4),

Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von empirischen
Befragungen zu Nutzermerkmalen, nachzuweisen durch mindestens 1
Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren (Referenzliste 5),

Kenntnisse und Erfahrungen bei der Bewertung von Verletzungsmuster
und Schweren (auch in Bezug auf Schutzausrüstung), nachzuweisen durch
mindestens 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren (Referenzliste
6),

Vorhandensein von Fachpersonal für die Projektdurchführung,
nachzuweisen durch Eigenerklärung über die Qualifikation der
Mitarbeiter, mit namentlicher Nennung des Projektleiters und der
Hauptbearbeiter (Eigenerklärung, siehe Vergabeunterlage 04b),

Klinikverbünde als Kooperationspartner, Zugang zu einer ausreichenden
Stichprobengröße zur Analyse von Verletzungsmustern und
Behandlungsdaten in Regionen mit einem hohen Anteil von eKF-Nutzern,
nachzuweisen durch Selbstauskunft über die Bereitschaft, Daten zu
erheben und die Analysen durchzuführen (formlose Eigenerklärung).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Aufträge werden grundsätzlich nur an fachkundige und leistungsfähige
(geeignete) Bieter vergeben, sofern diese nicht nach § 123 GWB, § 124
GWB und § 128 GWB auszuschließen sind.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 25/02/2020
Ortszeit: 15:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 25/02/2020
Ortszeit: 15:01
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden
Teilnahmebedingungen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163

Internet-Adresse: [11]http://www.bundeskartellamt.bund.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:

Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, §
160 Abs. 3 S.1 Nr. 1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen
des Vergabeverstoßes,

Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB:

Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen
Auftraggeber.

Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung:

Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss
des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss.
Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der
Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/01/2020

References

6. mailto:forschungsvergabe@bast.de?subject=TED
7. http://www.bast.de/
8. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=302504
9. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=302504
10. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
11. http://www.bundeskartellamt.bund.de/

 
 
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