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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Kiel - Dienstleistungen in Verbindung mit Software
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020011009553475660 / 11489-2020
Veröffentlicht :
10.01.2020
Angebotsabgabe bis :
13.02.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
72260000 - Dienstleistungen in Verbindung mit Software
72267000 - Software-Wartung und -Reparatur
DE-Kiel: Dienstleistungen in Verbindung mit Software

2020/S 7/2020 11489

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Land Schleswig-Holstein Ministerium für
Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung
Postanschrift: Mercatorstraße 3
Ort: Kiel
NUTS-Code: DEF02
Postleitzahl: 24106
Land: Deutschland
E-Mail: [6]dataportvergabe12689@dataport.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse:
[7]https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/V/v_node.html
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderF
iles.ashx?subProjectId=AHiVJUJDgBI%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.bieter/eva/#/supplierp
ortal/dataport
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

AWGV-Rahmenvertrag 2020ff Altsystem
Referenznummer der Bekanntmachung: DP-2019000058
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72260000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Amtliches Wasserwirtschaftliches Gewässerverzeichnis (AWGV-SH) ist
ein Fachinformationssystem zur Bearbeitung, Verwaltung und Auswertung
von Sach- und Geoinformationen zu Gewässern, Deichen, Anlagen und
Einzugsgebieten. Die integrativ miteinander verknüpften Fachmodule und
-datenbestände werden in der zentralen Infrastruktur RZ^2 bei Dataport
betrieben und über 300 Nutzern von Wasser- und Bodenverbänden, Kreisen,
Landesbehörden und Ministerien über das Landesnetz oder Citrix zur
Verfügung gestellt. Für die Softwarepflege und Weiterentwicklung des
bestehenden Systems soll ein Rahmenvertrag ab Anfang 2020 über 4 Jahre
geschlossen werden.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72267000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF02
Hauptort der Ausführung:

Kiel
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Umweltressort Schleswig-Holstein betreibt ein
Fachinformationssystem zur Bearbeitung, Verwaltung und Auswertung von
Sach- und Geoinformationen zu Gewässern, Deichen, Anlagen und
Einzugsgebieten. Dieses als Amtliches Wasserwirtschaftliches
Gewässerverzeichnis (AWGV-SH) bezeichnete System unterstützt die
Erfüllung von Gesetzen und Richtlinien (Landeswassergesetz,
Wasserrahmenrichtlinie, Hochwasserrichtlinie, INSPIRE-RL, Empfehlungen
der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser). Das vorliegende
Leistungsverzeichnis beschreibt die Arbeiten für 2020 bis 2023, die im
Rahmen der Software-Weiterentwicklung und Pflege zu leisten sind, um
den fachlichen und terminlichen Anforderungen zur EU-Berichterstattung
nachzukommen und die damit verbundenen Fachaufgaben der an das System
angeschlossenen Akteure zu unterstützen. In das AWGV sind die
GIS-Funktionalitäten der Maßnahmen-Datenbank (MDB) integriert. Die MDB
dient zur Dokumentation der Planung und Umsetzung von gewässerbezogenen
Maßnahmen und der entsprechenden Aufbereitung für das EU-Reporting.

Wesentliche Kernpunkte der Weiterentwicklungsaufgaben sind neben den
funktionalen Erweiterungen insbesondere:

Absicherung der Betriebsfähigkeit des Verfahrens durch Nutzung
unterstützter Basis-Software-Komponenten (ArcGIS, MS Office, Oracle
(ggf. Umstellung auf PostgreSQL), MS Windows Server),

der weitere Ausbau des AWGV-Datenmodells hinsichtlich der Integration
von:

Informationen zur Umsetzung der
Wasserrahmenrichtlinien-Berichterstattung (WRRL),

Informationen zur Umsetzung der Hochwasserrisiko-Management
Richtlinie (HWRM-RL) (Landesschutzdeiche, Deichanlageninformationen aus
dem KIS),

von Leitungstrassen für Telekommunikations- und Versorgungsleitungen
im unmittelbaren Gewässer-/Deichumfeld.

im Rahmen der Pflege- und Weiterentwicklung sind nach Absprache auch
Aufgaben zu leisten, die in der AWGV-Anforderungsanalyse Soll-Konzept
beschrieben sind.

Ziel dieser Vergabe ist der Abschluss eines Rahmenvertrages für die
AWGV-Pflege und

Weiterentwicklung ab 2020 über eine Laufzeit von 4 Jahren nach
Zuschlagserteilung, der dann in Einzelvereinbarungen für die Jahre
konkretisiert wird.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Leistung / Gewichtung: 50
Preis - Gewichtung: 50
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber kann diesen Rahmenvertrag einseitig um 6 Monate
verlängern, wenn das für den Nachfolgevertrag erforderliche
Vergabeverfahren nicht rechtzeitig beendet werden konnte und ansonsten
ein vertragsloser Zustand bestünde. Diese Verlängerung muss
schriftlich bis 6 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit gegenüber dem
Auftragnehmer mitgeteilt werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Als fachkundig ist nur derjenige Bieter anzusehen, der über die
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung verfügt, um den zu
vergebenden Auftrag ordnungsgemäß durchzuführen.

Ein Bieter gilt in diesem Vergabeverfahren als fachkundig, wenn er
aufgrund seiner Geschäftstätigkeit, seiner Historie und seiner Position
und seiner strategischen Ausrichtung am Markt keinen Anlass zu Zweifeln
gibt, den zu vergebenden Auftrag (bzw. den ihn davon betreffenden Teil)
fachgerecht ausführen zu können. Bei Bietergemeinschaften oder
privilegierten Unterauftragnehmerschaften gilt der stärkste
Einzelnachweis eines an der Bietergemeinschaft beteiligten Unternehmens
bzw. eines privilegierten Unterauftragnehmers für die Beurteilung des
Angebots in dieser Hinsicht.

Zur Feststellung der Fachkunde werden die Angaben zum Eignungskriterium
Unternehmensbeschreibung ausgewertet.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

[Auswertung der Anlage Umsatz]

Die Bieter werden gebeten, die Anlage Umsatz mit dem Angebot
vollständig ausgefüllt einzureichen. Die Angaben werden daraufhin
überprüft, ob die Zahlen erwarten lassen, dass der Bieter die
geforderten Leistungen erbringen werden kann.

Der Nachweis Anlage Umsatzkennzahlen ist im Falle von
Bietergemeinschaften oder privilegierten Unterauftragnehmern für jedes
Mitglied bzw. jedes Unternehmen getrennt einzureichen. Die
Umsatzkennzahlen von Bietergemeinschaften oder privilegierten
Unterauftragnehmern werden addiert.

Neben den o. a. Unterlagen werden für die Feststellung der
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit die Anlagen Liste
privilegierter Unterauftragnehmer, Erklärung Unterauftragnehmer sowie
Erklärung Bietergemeinschaft ausgewertet.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mit Angebotsabgabe erklärt der Bieter, dass er insoweit über die
erforderlichen Kapazitäten verfügt.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

[Auswertung der Anlage Referenzen

Die ANLAGE Referenzen ist mit dem Angebot vollständig ausgefüllt (ggf.
meh-fach) einzureichen. Bei der Bewertung der Referenzen muss der
Bieter nach dem unten bei den Bewertungskriterien beschriebenen
Prüfungsschema mindestens 14 der erreichbaren 16 geforderten
Unterpunkte (diese Unterpunkte sind im Einzelnen dem Teil A zu
entnehmen) erreichen bzw. nachweisen.

Sollten die eingereichten Referenzen nicht den geforderten Mindestwert
erreichen, kann eine positive Prognose, dass der Bieter über die
erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit für die
Ausführung des Auftrages verfügt, nicht gestellt werden; das Angebot
ist dann zwingend vom Verfahren auszuschließen.

Der Nachweis Anlage Referenzen ist im Falle von Bietergemeinschaften
oder privilegierten Unterauftragnehmern für jedes Mitglied bzw. jedes
Unternehmen für jede Referenz nur einmal einzureichen.

Der Bieter benennt in der Anlage Referenzen vergleichbare
Referenzprojekte, die er nach dem 1.1.2015 erfolgreich abgeschlossen
hat. Erfolgreich abgeschlossen bei Dauerverträgen ist eine Referenz
dann, wenn mindestens bereits seit einem Jahr die Aufgabe erfolgreich
durchgeführt worden ist. Eine Referenz ist dann mit dem
Auftragsgegenstand vergleichbar:

wenn sie den sich aus der Leistungsbeschreibung (Teil B der
Vergabe-unterlagen) ergebenden Rahmenbedingungen (Art der Leistung,
Vertragsdauer, technisches Umfeld etc.) im Wesentlichen entspricht,

insbesondere wird im Rahmen der Vergleichbarkeit berücksichtigt, in
wieweit die Referenzprojekte die Anforderungsblöcke beschreiben.

Voraussetzung für die Bewertung einer Referenz ist:

Name/Firma des Referenzauftraggebers,

Auftraggeberanschrift,

Auftrags-/projekttitel,

Auftragsgegenstand (ausführliche Beschreibung der Maßnahme und der
Leistung des Bieters mit Bezug zu den Referenzinhalten),

Ausführungszeit von/bis,

Auftragsvolumen in Euro,

Projektstatus (Fertigstellung in % oder Dauerprojekt?),

Ansprechpartner beim Referenzgeber (Vorname und Name, E-Mail-Adresse,
Telefonnummer),

mindestens 14 der 16 Unterpunkte der beschriebenen 3
Anforderungsblöcke müssen nachgewiesen werden.

Fehlt diese Angabe, so wird die betreffende Referenz bei der Wertung
nicht berücksichtigt. Es wird in diesem Fall auch keine weitere
Referenz nachgefordert.

[Auswertung der Anlage Personalkennzahlen]

Die Anlage Personalkennzahlen ist mit dem Angebot vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Angaben werden daraufhin überprüft, ob die
Beschäftigtenzahl in allen 3 angegebenen/im aktuellsten angegebenen
Geschäftsjahr mindestens 8 Vollzeitkräfte im ausschreibungsrelevanten
Bereich beträgt, wobei Teilzeitkräfte entsprechend umgerechnet werden.

Sollte diese Angabe den geforderten Mindestwert nicht erreichen, kann
eine positive Prognose, dass der Bieter über die erforderlichen
wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des
Auftrags verfügt, nicht gestellt werden; das Angebot ist dann zwingend
vom Verfahren auszuschließen.

Der Nachweis Anlage Personalkennzahlen ist im Falle von
Bietergemeinschaften oder privilegierten Unterauftragnehmern für jedes
Mitglied bzw. jedes Unternehmen getrennt einzureichen. Die
Personalkennzahlen von Bietergemeinschaften oder privilegierten
Unterauftragnehmern werden addiert.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Folgende zusätzliche Anforderungen an Auftragnehmer werden gestellt:

deutsche Sprache bei der Auftragsdurchführung,

keine Anwendung der Technologie von L. Ron Hubbard bei der
Auftrags-durchführung,

Erklärungen zur Zahlung eines Mindestlohns gemäß Vergabegesetz
Schles-wig-Holstein (VGSH),

Erklärungen zur Vertraulichkeit bei der Auftragsdurchführung,

Erklärung zu IT-Sicherheitsanforderungen

Erklärungen zur DSGVO und Auftragsdatenverarbeitung,

Überprüfung des bei der Bedarfsstelle eingesetzten Personals nach
SÜG,
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/02/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 01/06/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 13/02/2020
Ortszeit: 12:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Vergabestelle stellt die Vergabeunterlagen auf ihrer Portalseite
([10]https://vergabeverfahren.dataport.de/evergabe.bieter/eva/#/supplie
rportal/dataport) zum Download zur Verfügung. Sollte ein Unternehmen
sich zur Teilnahme an dem Vergabeverfahren entscheiden, so hat es sich
dazu auf der Portalseite mit seinen Benutzerdaten anzumelden. Sofern
für das Unternehmen noch keine Benutzerdaten bestehen sollten, ist dort
eine kostenfreie Registrierung möglich. Die weitere Bearbeitung der
Vergabeunterlagen erfolgt dann im Bieterassistenten. Nur so ist die
Erstellung, Bearbeitung und Abgabe eines Angebotes möglich und
sichergestellt, dass von der Vergabestelle ggf. weitere Angaben bzw.
Hinweise zum Vergabeverfahren rechtzeitig bekanntgemacht werden können.

Erkennt ein Bieter Fehler/Unklarheiten/Widersprüche o. ä. in den
Vergabeunterlagen oder bestehen hinsichtlich der Ausführung der
Leistung Bedenken, so ist er verpflichtet, darauf in Form von
Bieterfragen hinzuweisen. Tut er dies trotz Erkennens oder
Erkennenmüssens nicht, so gehen daraus resultierende Nachteile zu
seinen Lasten.

Bieterfragen sind im Rahmen eines Fragen- und Antwortenforums bis zu
dem in der Projektinformation (siehe Vergabeunterlagen) als Schluss
Frageforum bezeichneten Termin im Abschnitt Nachrichten des
Bieterassistenten jeweils einzeln über die Senden Funktion
einzureichen. Die Vergabestelle bittet jede Frage eingangs mit einem
Betreff zu versehen, aus dem ersichtlich ist, auf welchen Teil der
Vergabeunterlagen sich die Frage bezieht (z. B. Teil B
Leistungsbeschreibung).

Die Fragen und die Antworten werden in anonymisierter Form allen
teilnehmenden Bietern unaufgefordert an dem in der Projektinformation
genannten Termin Fragen und Antworten an alle Bieter (21.12.2018)
über den Abschnitt Nachrichten zur Kenntnis gegeben. Im Rahmen der
Anonymisierung behält sich die Vergabestelle Umformulierungen in der
Fragestellung vor. Abweichend hiervon wird die Vergabestelle Auskünfte,
die nur den fragenden Bieter betreffen, nur diesem mitteilen, soweit
die Informationen für die anderen Bieter nicht relevant sind oder den
Vertrauensschutz des fragenden Bieters verletzen. Ebenso wird die
Vergabestelle unter Umständen Auskünfte schon vor dem genannten Datum
versenden, wenn auf Grund der Art und des Inhalts der Frage eine
unverzügliche Beantwortung geboten ist. Bei Fragen, die keine
zusätzlichen Informationen im Sinne von § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV
darstellen, prüft die Vergabestelle im jeweiligen Einzelfall, ob sie
Antworten versendet.

Nach Abschluss des Fragen- und Antwortenforums eingehende Bieterfragen
wird die Vergabestelle beantworten, soweit dies unter Berücksichtigung
des Inhalts und der Komplexität der Frage sowie des Zeitplanes möglich
und geboten ist.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vergabekammer@wimi.landsh.de
Telefon: +49 4319884640
Fax: +49 4319884702

Internet-Adresse:
[12]http://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/V/vergabekammer.html
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist auf § 160 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) hin. Dieser lautet:

§ 160 GWB Einleitung, Antrag:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/01/2020

References

6. mailto:dataportvergabe12689@dataport.de?subject=TED
7. https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/V/v_node.html
8. https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=AHiVJUJDgBI%253d
9. https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.bieter/eva/#/supplierportal/dataport
10. https://vergabeverfahren.dataport.de/evergabe.bieter/eva/#/supplierportal/dataport
11. mailto:vergabekammer@wimi.landsh.de?subject=TED
12. http://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/V/vergabekammer.html

OT: 10/01/2020 S7 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes
Verfahren

Deutschland-Kiel: Dienstleistungen in Verbindung mit Software

2020/S 007-011489

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Land Schleswig-Holstein Ministerium für
Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung
Postanschrift: Mercatorstraße 3
Ort: Kiel
NUTS-Code: DEF02
Postleitzahl: 24106
Land: Deutschland
E-Mail: [6]dataportvergabe12689@dataport.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse:
[7]https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/V/v_node.html
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderF
iles.ashx?subProjectId=AHiVJUJDgBI%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.bieter/eva/#/supplierp
ortal/dataport
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

AWGV-Rahmenvertrag 2020ff Altsystem
Referenznummer der Bekanntmachung: DP-2019000058
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72260000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Amtliches Wasserwirtschaftliches Gewässerverzeichnis (AWGV-SH) ist
ein Fachinformationssystem zur Bearbeitung, Verwaltung und Auswertung
von Sach- und Geoinformationen zu Gewässern, Deichen, Anlagen und
Einzugsgebieten. Die integrativ miteinander verknüpften Fachmodule und
-datenbestände werden in der zentralen Infrastruktur RZ^2 bei Dataport
betrieben und über 300 Nutzern von Wasser- und Bodenverbänden, Kreisen,
Landesbehörden und Ministerien über das Landesnetz oder Citrix zur
Verfügung gestellt. Für die Softwarepflege und Weiterentwicklung des
bestehenden Systems soll ein Rahmenvertrag ab Anfang 2020 über 4 Jahre
geschlossen werden.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72267000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF02
Hauptort der Ausführung:

Kiel
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Umweltressort Schleswig-Holstein betreibt ein
Fachinformationssystem zur Bearbeitung, Verwaltung und Auswertung von
Sach- und Geoinformationen zu Gewässern, Deichen, Anlagen und
Einzugsgebieten. Dieses als Amtliches Wasserwirtschaftliches
Gewässerverzeichnis (AWGV-SH) bezeichnete System unterstützt die
Erfüllung von Gesetzen und Richtlinien (Landeswassergesetz,
Wasserrahmenrichtlinie, Hochwasserrichtlinie, INSPIRE-RL, Empfehlungen
der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser). Das vorliegende
Leistungsverzeichnis beschreibt die Arbeiten für 2020 bis 2023, die im
Rahmen der Software-Weiterentwicklung und Pflege zu leisten sind, um
den fachlichen und terminlichen Anforderungen zur EU-Berichterstattung
nachzukommen und die damit verbundenen Fachaufgaben der an das System
angeschlossenen Akteure zu unterstützen. In das AWGV sind die
GIS-Funktionalitäten der Maßnahmen-Datenbank (MDB) integriert. Die MDB
dient zur Dokumentation der Planung und Umsetzung von gewässerbezogenen
Maßnahmen und der entsprechenden Aufbereitung für das EU-Reporting.

Wesentliche Kernpunkte der Weiterentwicklungsaufgaben sind neben den
funktionalen Erweiterungen insbesondere:

Absicherung der Betriebsfähigkeit des Verfahrens durch Nutzung
unterstützter Basis-Software-Komponenten (ArcGIS, MS Office, Oracle
(ggf. Umstellung auf PostgreSQL), MS Windows Server),

der weitere Ausbau des AWGV-Datenmodells hinsichtlich der Integration
von:

Informationen zur Umsetzung der
Wasserrahmenrichtlinien-Berichterstattung (WRRL),

Informationen zur Umsetzung der Hochwasserrisiko-Management
Richtlinie (HWRM-RL) (Landesschutzdeiche, Deichanlageninformationen aus
dem KIS),

von Leitungstrassen für Telekommunikations- und Versorgungsleitungen
im unmittelbaren Gewässer-/Deichumfeld.

im Rahmen der Pflege- und Weiterentwicklung sind nach Absprache auch
Aufgaben zu leisten, die in der AWGV-Anforderungsanalyse Soll-Konzept
beschrieben sind.

Ziel dieser Vergabe ist der Abschluss eines Rahmenvertrages für die
AWGV-Pflege und

Weiterentwicklung ab 2020 über eine Laufzeit von 4 Jahren nach
Zuschlagserteilung, der dann in Einzelvereinbarungen für die Jahre
konkretisiert wird.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Leistung / Gewichtung: 50
Preis - Gewichtung: 50
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber kann diesen Rahmenvertrag einseitig um 6 Monate
verlängern, wenn das für den Nachfolgevertrag erforderliche
Vergabeverfahren nicht rechtzeitig beendet werden konnte und ansonsten
ein vertragsloser Zustand bestünde. Diese Verlängerung muss
schriftlich bis 6 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit gegenüber dem
Auftragnehmer mitgeteilt werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Als fachkundig ist nur derjenige Bieter anzusehen, der über die
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung verfügt, um den zu
vergebenden Auftrag ordnungsgemäß durchzuführen.

Ein Bieter gilt in diesem Vergabeverfahren als fachkundig, wenn er
aufgrund seiner Geschäftstätigkeit, seiner Historie und seiner Position
und seiner strategischen Ausrichtung am Markt keinen Anlass zu Zweifeln
gibt, den zu vergebenden Auftrag (bzw. den ihn davon betreffenden Teil)
fachgerecht ausführen zu können. Bei Bietergemeinschaften oder
privilegierten Unterauftragnehmerschaften gilt der stärkste
Einzelnachweis eines an der Bietergemeinschaft beteiligten Unternehmens
bzw. eines privilegierten Unterauftragnehmers für die Beurteilung des
Angebots in dieser Hinsicht.

Zur Feststellung der Fachkunde werden die Angaben zum Eignungskriterium
Unternehmensbeschreibung ausgewertet.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

[Auswertung der Anlage Umsatz]

Die Bieter werden gebeten, die Anlage Umsatz mit dem Angebot
vollständig ausgefüllt einzureichen. Die Angaben werden daraufhin
überprüft, ob die Zahlen erwarten lassen, dass der Bieter die
geforderten Leistungen erbringen werden kann.

Der Nachweis Anlage Umsatzkennzahlen ist im Falle von
Bietergemeinschaften oder privilegierten Unterauftragnehmern für jedes
Mitglied bzw. jedes Unternehmen getrennt einzureichen. Die
Umsatzkennzahlen von Bietergemeinschaften oder privilegierten
Unterauftragnehmern werden addiert.

Neben den o. a. Unterlagen werden für die Feststellung der
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit die Anlagen Liste
privilegierter Unterauftragnehmer, Erklärung Unterauftragnehmer sowie
Erklärung Bietergemeinschaft ausgewertet.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mit Angebotsabgabe erklärt der Bieter, dass er insoweit über die
erforderlichen Kapazitäten verfügt.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

[Auswertung der Anlage Referenzen

Die ANLAGE Referenzen ist mit dem Angebot vollständig ausgefüllt (ggf.
meh-fach) einzureichen. Bei der Bewertung der Referenzen muss der
Bieter nach dem unten bei den Bewertungskriterien beschriebenen
Prüfungsschema mindestens 14 der erreichbaren 16 geforderten
Unterpunkte (diese Unterpunkte sind im Einzelnen dem Teil A zu
entnehmen) erreichen bzw. nachweisen.

Sollten die eingereichten Referenzen nicht den geforderten Mindestwert
erreichen, kann eine positive Prognose, dass der Bieter über die
erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit für die
Ausführung des Auftrages verfügt, nicht gestellt werden; das Angebot
ist dann zwingend vom Verfahren auszuschließen.

Der Nachweis Anlage Referenzen ist im Falle von Bietergemeinschaften
oder privilegierten Unterauftragnehmern für jedes Mitglied bzw. jedes
Unternehmen für jede Referenz nur einmal einzureichen.

Der Bieter benennt in der Anlage Referenzen vergleichbare
Referenzprojekte, die er nach dem 1.1.2015 erfolgreich abgeschlossen
hat. Erfolgreich abgeschlossen bei Dauerverträgen ist eine Referenz
dann, wenn mindestens bereits seit einem Jahr die Aufgabe erfolgreich
durchgeführt worden ist. Eine Referenz ist dann mit dem
Auftragsgegenstand vergleichbar:

wenn sie den sich aus der Leistungsbeschreibung (Teil B der
Vergabe-unterlagen) ergebenden Rahmenbedingungen (Art der Leistung,
Vertragsdauer, technisches Umfeld etc.) im Wesentlichen entspricht,

insbesondere wird im Rahmen der Vergleichbarkeit berücksichtigt, in
wieweit die Referenzprojekte die Anforderungsblöcke beschreiben.

Voraussetzung für die Bewertung einer Referenz ist:

Name/Firma des Referenzauftraggebers,

Auftraggeberanschrift,

Auftrags-/projekttitel,

Auftragsgegenstand (ausführliche Beschreibung der Maßnahme und der
Leistung des Bieters mit Bezug zu den Referenzinhalten),

Ausführungszeit von/bis,

Auftragsvolumen in Euro,

Projektstatus (Fertigstellung in % oder Dauerprojekt?),

Ansprechpartner beim Referenzgeber (Vorname und Name, E-Mail-Adresse,
Telefonnummer),

mindestens 14 der 16 Unterpunkte der beschriebenen 3
Anforderungsblöcke müssen nachgewiesen werden.

Fehlt diese Angabe, so wird die betreffende Referenz bei der Wertung
nicht berücksichtigt. Es wird in diesem Fall auch keine weitere
Referenz nachgefordert.

[Auswertung der Anlage Personalkennzahlen]

Die Anlage Personalkennzahlen ist mit dem Angebot vollständig
ausgefüllt einzureichen. Die Angaben werden daraufhin überprüft, ob die
Beschäftigtenzahl in allen 3 angegebenen/im aktuellsten angegebenen
Geschäftsjahr mindestens 8 Vollzeitkräfte im ausschreibungsrelevanten
Bereich beträgt, wobei Teilzeitkräfte entsprechend umgerechnet werden.

Sollte diese Angabe den geforderten Mindestwert nicht erreichen, kann
eine positive Prognose, dass der Bieter über die erforderlichen
wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des
Auftrags verfügt, nicht gestellt werden; das Angebot ist dann zwingend
vom Verfahren auszuschließen.

Der Nachweis Anlage Personalkennzahlen ist im Falle von
Bietergemeinschaften oder privilegierten Unterauftragnehmern für jedes
Mitglied bzw. jedes Unternehmen getrennt einzureichen. Die
Personalkennzahlen von Bietergemeinschaften oder privilegierten
Unterauftragnehmern werden addiert.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Folgende zusätzliche Anforderungen an Auftragnehmer werden gestellt:

deutsche Sprache bei der Auftragsdurchführung,

keine Anwendung der Technologie von L. Ron Hubbard bei der
Auftrags-durchführung,

Erklärungen zur Zahlung eines Mindestlohns gemäß Vergabegesetz
Schles-wig-Holstein (VGSH),

Erklärungen zur Vertraulichkeit bei der Auftragsdurchführung,

Erklärung zu IT-Sicherheitsanforderungen

Erklärungen zur DSGVO und Auftragsdatenverarbeitung,

Überprüfung des bei der Bedarfsstelle eingesetzten Personals nach
SÜG,
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/02/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 01/06/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 13/02/2020
Ortszeit: 12:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Vergabestelle stellt die Vergabeunterlagen auf ihrer Portalseite
([10]https://vergabeverfahren.dataport.de/evergabe.bieter/eva/#/supplie
rportal/dataport) zum Download zur Verfügung. Sollte ein Unternehmen
sich zur Teilnahme an dem Vergabeverfahren entscheiden, so hat es sich
dazu auf der Portalseite mit seinen Benutzerdaten anzumelden. Sofern
für das Unternehmen noch keine Benutzerdaten bestehen sollten, ist dort
eine kostenfreie Registrierung möglich. Die weitere Bearbeitung der
Vergabeunterlagen erfolgt dann im Bieterassistenten. Nur so ist die
Erstellung, Bearbeitung und Abgabe eines Angebotes möglich und
sichergestellt, dass von der Vergabestelle ggf. weitere Angaben bzw.
Hinweise zum Vergabeverfahren rechtzeitig bekanntgemacht werden können.

Erkennt ein Bieter Fehler/Unklarheiten/Widersprüche o. ä. in den
Vergabeunterlagen oder bestehen hinsichtlich der Ausführung der
Leistung Bedenken, so ist er verpflichtet, darauf in Form von
Bieterfragen hinzuweisen. Tut er dies trotz Erkennens oder
Erkennenmüssens nicht, so gehen daraus resultierende Nachteile zu
seinen Lasten.

Bieterfragen sind im Rahmen eines Fragen- und Antwortenforums bis zu
dem in der Projektinformation (siehe Vergabeunterlagen) als Schluss
Frageforum bezeichneten Termin im Abschnitt Nachrichten des
Bieterassistenten jeweils einzeln über die Senden Funktion
einzureichen. Die Vergabestelle bittet jede Frage eingangs mit einem
Betreff zu versehen, aus dem ersichtlich ist, auf welchen Teil der
Vergabeunterlagen sich die Frage bezieht (z. B. Teil B
Leistungsbeschreibung).

Die Fragen und die Antworten werden in anonymisierter Form allen
teilnehmenden Bietern unaufgefordert an dem in der Projektinformation
genannten Termin Fragen und Antworten an alle Bieter (21.12.2018)
über den Abschnitt Nachrichten zur Kenntnis gegeben. Im Rahmen der
Anonymisierung behält sich die Vergabestelle Umformulierungen in der
Fragestellung vor. Abweichend hiervon wird die Vergabestelle Auskünfte,
die nur den fragenden Bieter betreffen, nur diesem mitteilen, soweit
die Informationen für die anderen Bieter nicht relevant sind oder den
Vertrauensschutz des fragenden Bieters verletzen. Ebenso wird die
Vergabestelle unter Umständen Auskünfte schon vor dem genannten Datum
versenden, wenn auf Grund der Art und des Inhalts der Frage eine
unverzügliche Beantwortung geboten ist. Bei Fragen, die keine
zusätzlichen Informationen im Sinne von § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV
darstellen, prüft die Vergabestelle im jeweiligen Einzelfall, ob sie
Antworten versendet.

Nach Abschluss des Fragen- und Antwortenforums eingehende Bieterfragen
wird die Vergabestelle beantworten, soweit dies unter Berücksichtigung
des Inhalts und der Komplexität der Frage sowie des Zeitplanes möglich
und geboten ist.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: [11]vergabekammer@wimi.landsh.de
Telefon: +49 4319884640
Fax: +49 4319884702

Internet-Adresse:
[12]http://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/V/vergabekammer.html
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist auf § 160 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) hin. Dieser lautet:

§ 160 GWB Einleitung, Antrag:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/01/2020

 
 
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