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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Magdeburg - Softwarepaket und Informationssysteme
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020011009524875532 / 10443-2020
Veröffentlicht :
10.01.2020
Angebotsabgabe bis :
07.02.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
48000000 - Softwarepaket und Informationssysteme
72212100 - Entwicklung von branchenspezifischer Software
DE-Magdeburg: Softwarepaket und Informationssysteme

2020/S 7/2020 10443

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH
Postanschrift: Am Alten Theater 4
Ort: Magdeburg
NUTS-Code: DEE
Postleitzahl: 39104
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Marlen Suske
E-Mail: [6]vergabe@nasa.de
Telefon: +49 391/5363157
Fax: +49 391/5363199

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.nasa.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E97838784
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.subreport.de/E97838784
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Verkehr

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Lieferung, Betrieb und Wartung eines Handyticketsystems bestehend aus
einem Buchungssystem und einer White-Label-App für ein landesweites
Handy-Ticketing
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
48000000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Vorliegend handelt es sich um einen gemischten Liefer- und
Dienstleistungsauftrag gemäß § 110 Abs. 2Nr. 2 GWB. Gegenstand des
Auftrags ist die Lieferung eines Handyticketsystems bestehend aus einem
Buchungssystem und einer White-Label-App sowie die Anbindung an ein
vorhandenes Auskunftssystem und den vorhandenen Benutzeroberflächen
(INSA und Mobilitätsportal) der NASA GmbH (inkl. Lizensierung der
Software für die gesamte Betriebslaufzeit aller Komponenten) sowie
anschließender Wartung und Betrieb der Software für einen Zeitraum von
5 Jahren und einer Option auf Verlängerung um bis zu weitere 5 Jahre.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72212100
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE0
Hauptort der Ausführung:

Land Sachsen-Anhalt
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das zu liefernde System (App + Hintergrundsystem) soll u. a.
insbesondere folgende Funktionsbestandteile umfassen:

1) Umsetzung Apps für die Betriebssysteme Android und iOS:

Barrierefreiheit (Sehbehindertenversion),

Mehrsprachigkeit (mindestens deutsch und englisch),

Verbindungsauskunft inklusive Version für mobilitätseingeschränkte
Personen, Abfahrtstafel,Störungsmeldungen, Karten und Netzpläne sowie
weitere Module,

verbundübergreifende Auskunft.

2) Registrierung und Kundenkonto Registrierung kontextabhängig im
mehreren Schritten (DSGVO-konform);

3) Umsetzung Ticketkauf Anbindung HAFAS-Tarifdatenschnittstelle:

Verkauf von tarifübergreifenden Reiseketten zwischen dem
Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV), Magdeburger
Regionalverkehrsverbund (marego) und der Deutschen Bahn (BB DB
inklusive der Umsetzung der damit verbundenen Anforderungen aus den
Fahrgastrechten wie z. B. Vorverkauf, Stornierung, Portal für die
Auftragssuche),

automatisiertes Erzeugen der entsprechenden Tickets, Barcodes,
Verkaufsreports und Statistiken auf Basis der Tarifdaten für die
beteiligten Tarife,

Direktkauf (Schnellwahl ohne Verbindungsauskunft),

Clearing der Einnahmen und Überweisung der jeweiligen Ticketeinnahmen
an die entsprechenden Kundenvertragspartner über einen
Finanzdienstleister.

4) Mandantenfähigkeit Anbindung von mindestens einem KVP
(Kundenvertragspartner) initial:

optionale Anbindung weiterer KVP.

5) Einbindung mehrerer Bezahlverfahren Umsetzung von Bedingungen zur
Steuerung der Verfügbarkeit von Bezahlverfahren nach den Regeln des
Auftraggebers;

6) Statistik (Einzeldaten) ;

7) Backendfunktionen:

a) Backend für Primären-KVP:

detaillierte Suchmöglichkeit verkaufter Tickets,

Stornierung und Erstattung,

Pflege von App-Texten,

mehrsprachig,

Texte zu Kaufprozessen KVP-abhängig (z. B. AGB).

b) Backend für Nutzer.

8) Test-Hintergrundsystem und Test-App (dauerhaft).

Die Lieferung der Software ist bis Ende des Jahres 2020 umzusetzen. Die
Testphase und das Einstellen in die Appstores ist in diesen Zeitraum
eingeschlossen.

Weitere Bestandteile des Auftrages sind:

Escrow-Hinterlegung für den Insolvenzfall des Auftragnehmers
(Vertrag, Unterstützung Escrow-Dienstleister),

Lieferung von Installationsanleitung, Bedienerhandbuch und
technischer Dokumentation,

Installation, Inbetriebnahme und Betrieb von Test- und
Produktivsystem,

Projektmanagement,

Pflichtenhefterstellung,

Schulung für das Hintergrundsystem.

Die Ausschreibung umfasst 1. Softwarelieferung und -entwicklung auf
Grundlage des Lastenheftes für eine White-Label-App, Hintergrundsystem
und Schnittstellen inklusive Lizensierung der Software für die gesamte
Betriebslaufzeit aller Komponenten 2. Betrieb und Wartung der Software
für einen Zeitraum von 5 Jahren ab Abnahme und mit einer einmaligen
Option auf Verlängerung um bis zu weitere 5 Jahre.

Die Einzelheiten zum Leistungsumfang sind im Lastenheft und im
Leistungsverzeichnis dargestellt. Die zu beauftragende Leistung wird
vollständig in deutscher Sprache erbracht und abgewickelt. Sämtliche
Eingabemasken und Oberflächen in der Software sind mindestens in
deutscher und englischer Sprache zu erstellen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Einmalige Option zur Verlängerung von Betrieb und Wartung des
Handyticketsystems um weitere 5 Jahre.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:

Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende
Erklärungen/Unterlagen beizufügen:

Erklärung über den Umsatz des Bewerbers im Bereich des ÖPNV in den
letzten 3 Geschäftsjahren (2017,2018, 2019),

Erklärung über den Umsatz des Bewerbers bezüglich der besonderen
Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (ÖPNV-Apps für
Fahrplanauskunft und Ticketing), in den letzten 3 Geschäftsjahren
(2017, 2018, 2019).

2) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende
Erklärungen/Unterlagen beizufügen:

a) Das jährliche Mittel der Beschäftigten des Bewerbers in den letzten
3 Jahren (2017, 2018, 2019) im relevanten Unternehmensteil (ÖPNV-Apps),
welche die im Teilnahmeantrag unter 4.2 aufgeführten Umsätze
erwirtschaftet haben, gegliedert in:

Führungskräfte, Projektleiter und Product Owner,

Entwickler, Tester, Dokumentation,

Mitarbeiter im Support,

sonstige Mitarbeiter (Vertrieb, IT-Administratoren, Sekretariat).

Mitarbeiter in Mehrfachfunktion sind ihrer Hauptfunktion zuzuordnen und
nicht mehrfach zu zählen.

Als Beschäftigte zählen Mitarbeiter im eigenen Unternehmen sowie
Mitarbeiter von Tochterunternehmen, sofern der Bieter mehr als 50 % der
Unternehmensanteile hält.

b) Benennung des technischen Projektleiters, stellvertretenden
technischen Projektleiters und des Leiters Softwareentwicklung für den
Auftragsfall. Zu den benannten Personen ist der Nachweis ihrer
fachlichen Qualifikation zu erbringen durch:

Angaben zur beruflichen Qualifikation,

Angaben zur Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit in Jahren
sowie,

Benennung mindestens eines personenspezifischen Referenzprojekts,
welches im Hinblick auf die Anforderungen des vorliegenden Projekts
vergleichbar ist, mit Angabe zur Funktion in der Referenz. Es können
mehrere personenspezifische Referenzprojekte angegeben werden.
Alternativ ist es auch möglich, vergleichbare

Referenzprojekte eines anderen Unternehmens anzugeben, bei denen der im
Auftragsfall vorgesehene technische Projektleiter bzw. stellvertretende
technische Projektleiter tätig gewesen ist und die sämtliche
nachfolgend genannten Anforderungen an die Referenzprojekte voll
umfänglich erfüllen.

c) Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung mindestens
eines vergleichbaren Referenzprojekts, welches im Hinblick auf die
Anforderungen des vorliegenden Projekts vergleichbar ist. Es können
mehrere Referenzen angegeben werden.

Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden,
erfolgt in einem 3-stufigen Verfahren:

1) Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht
eingereicht wurden;

2) Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten
Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die
Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen;

3) Für den Fall, dass mehr als 3 Bewerbungen vorliegen: Anhand der zur
Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärungen/Unterlagen
der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern wird beurteilt,
welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren
Verfahren beteiligt werden sollen.

Bei der Auswertung der Teilnahme unterlagen werden die einzelnen
Kriterien wie folgt gewichtet:

Gesamtumsatz im ÖPNV = 3 % Spezifischer Umsatz ÖPNV-Apps für
Fahrplanauskunft und Ticketing = 7 % Anzahl der Beschäftigten im
relevanten Unternehmensteil = 5 % Qualifikation des vorgesehenen
technischen Projektleiters, Seines Stellvertreters und des Leiters
Softwareentwicklung = 15 % Vergleichbare(s) Referenzprojekt(e) des
Unternehmens = 70 % Einzelheiten sind in der Einladung zur Abgabe eines
Teilnahmenantrags enthalten.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

1) Entwicklung der Bereitstellung für Apple Watch;

2) Entwicklung der Bereitstellung für Android Wear OS;

3) Entwicklung der Bereitstellung für Android Auto;

4) Entwicklung der Bereitstellung für Apple CarPlay;

5) Anschluss eines Tarifservers auf PKM-Basis;

6) Prüfung der Verbindung auf Verspätung im Stornierungsfall;

7) Grundregistrierung über bestehende Social-Media-Konten;

8) Freischaltung ABO-Flex (MDV-Tarif);

9) Zusätzliche Sicherheitsmerkmale für ein Handyticket;

10) Erstellung des UIC 918-9 Barcodes;

11) Erstellung des VDV-Barcodes für den MDV-Tarif;

12) Nutzung von SAMs bei der VDV-Barcode-Erstellung im MDV;

13) Nutzung des VDV-Barcodes mobile+;

14) Eigenes Statistik-Tool des AN;

15) Auskunft von reinen Fußwegen;

16) Reisebegleitung;

17) Automatische Aktualisierung Abfahrtsmonitor;

18) Widget Abfahrtsmonitor;

19) Gutscheinverwaltung;

20) Rabattaktionen;

21) Einbindung Openstreetmap-Karte;

22) Weitere Kartengrundlage als zusätzlich auswählbarer Layer;

23) Satellitenbilder als Layer;

24) Anzeige der Verfügbarkeiten von Aufzügen und Rolltreppen in der
interaktiven Karte;

25) Tutorial für die Einführung von Nutzern in die App;

26) Augmented-Reality-Modus;

27) Verlängerung von Betrieb und Wartung um weitere 5 Jahre;

28) First Level Support für Endnutzer;

29) Escrow-Hinterlegung bei einem Escrow-Unternehmen;

30) Aufwand Finanzdienstleistungen für eigene FDL Einzelheiten sind im
Lastenheft und den Anforderungen an den Betriebsvertrag enthalten.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Förderung von Vorhaben der Forschung, Einführung und Nutzung
intelligenter Verkehrssysteme aus Mitteln des Europäischen Fonds für
regionale Entwicklung (EFRE) Vorhabensbezeichnung: Buchungssystem und
Benutzeroberflächen (BuBe) Kennziffer: 19-150003/005
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag ist das Nichtvorliegen von zwingenden und
fakultativen Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB nachzuweisen.

Hinweise:

es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend,

im Vordruck für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden
Eigenerklärungen enthalten,

sollten Aussagen auf diesem Vordruck für einen Bewerber nicht
zutreffen, so sind die entsprechenden Passagen sichtbar und eindeutig
zu streichen. In diesem Falle muss der Bewerber eine ergänzende
Erklärung beifügen, aus der hervorgeht, weshalb die Streichung
erforderlich war und welche Gründe dafürsprechen, dass trotzdem die
Zuverlässigkeit und/oder die finanzielle Leistungsfähigkeit des
Bewerbers gegeben ist.

Mit dem Teilnahmeantrag ist weiterhin der Nachweis der Eintragung in
einem Berufs- und Handelsregister (Kopie, max. 1 Jahr alt) beizufügen.
Sofern das Unternehmen nicht im Handelsregister eingetragen ist und
keine handelsrechtliche Eintragungspflicht besteht, ist die Kopie der
Gewerbeanmeldung bzw. -ummeldung einzureichen. Sofern auch die
Gewerbeanmeldung entbehrlich ist, ist dies zu erklären. Die Abgabe des
Teilnahmeantrags ist dann unter Angabe der Umsatzsteuernummer möglich.

Bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden o. g.
Erklärungen durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende
Erklärungen/Unterlagen beizufügen:

Erklärung über den Umsatz des Bewerbers im Bereich des ÖPNV in den
letzten 3 Geschäftsjahren (2017,2018, 2019),

Erklärung über den Umsatz des Bewerbers bezüglich der besonderen
Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (ÖPNV-Apps für
Fahrplanauskunft und Ticketing), in den letzten 3 Geschäftsjahren
(2017, 2018, 2019),

Nachweis über die Einhaltung der Verpflichtungen zur Zahlung von
Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende
Erklärungen/Unterlagen beizufügen:

a) Das jährliche Mittel der Beschäftigten des Bewerbers in den letzten
3 Jahren (2017, 2018, 2019) im relevanten Unternehmensteil (ÖPNV-Apps),
welche die Umsätze des Bewerbers erwirtschaftet haben, gegliedert in:

Führungskräfte, Projektleiter und Product Owner,

Entwickler, Tester, Dokumentation,

Mitarbeiter im Support,

sonstige Mitarbeiter (Vertrieb, IT-Administratoren, Sekretariat).

Mitarbeiter in Mehrfachfunktion sind ihrer Hauptfunktion zuzuordnen und
nicht mehrfach zu zählen.

Als Beschäftigte zählen Mitarbeiter im eigenen Unternehmen sowie
Mitarbeiter von Tochterunternehmen, sofern der Bieter mehr als 50 % der
Unternehmensanteile hält.

b) Benennung des technischen Projektleiters, stellvertretenden
technischen Projektleiters und des Leiters Softwareentwicklung für den
Auftragsfall. Zu den benannten Personen ist der Nachweis ihrer
fachlichen Qualifikation zu erbringen durch:

Angaben zur beruflichen Qualifikation,

Angaben zur Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit in Jahren
sowie,

Benennung mindestens eines personenspezifischen Referenzprojekts,
welches im Hinblick auf die Anforderungen des vorliegenden Projekts
vergleichbar ist, mit Angabe zur Funktion in der Referenz. Es können
mehrere personenspezifische Referenzprojekte angegeben werden.
Alternativ ist es auch möglich, vergleichbare

Referenzprojekte eines anderen Unternehmens anzugeben, bei denen der im
Auftragsfall vorgesehene technische Projektleiter bzw. stellvertretende
technische Projektleiter tätig gewesen ist und die sämtliche
nachfolgend genannten Anforderungen an die Referenzprojekte voll
umfänglich erfüllen.

c) Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung mindestens
eines vergleichbaren Referenzprojekts, welches im Hinblick auf die
Anforderungen des vorliegenden Projekts vergleichbar ist. Es können
mehrere Referenzen angegeben werden.

Einzelheiten sind in der Einladung zur Abgabe eines Teilnahmeantrags
enthalten.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Es werden die zur Umsetzung des Landesvergabegesetzes Sachsen-Anhalt
vom 19.11.2012 (GVBl.LSA2012,536) notwendigen Anforderungen gestellt.
Das betrifft insbesondere:

§ 10 Abs. 3 LVG LSA,

§ 12 LVG LSA,

§ 13 LVG LSA,

§ 15 LVG LSA,

§ 17 LVG LSA,

§ 18 LVG LSA.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 07/02/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 21/02/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 01/07/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfreizur Verfügung unter
[10]https://www.subreport-elvis.de/E97838784. Mündliche bzw.
telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Weitere Informationen
zur elektronischen Vergabe erhalten Sie im Dokument
Bewerbungsbedingungen".
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Halle
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Str. 2
Ort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland
Telefon: +49 3455141529/+49 3455141536
Fax: +49 3455141115
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die nachfolgenden Vorschriften:

§ 135 GWB Unwirksamkeit:

(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der
öffentliche Auftraggeber:

1) gegen § 134 verstoßen hat oder

2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund
Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist;

(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn
sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als
6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union;

(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn:

1) der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die
Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist;

2) der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet,
den Vertrag abzuschließen, und 3) der Vertrag nicht vor Ablauf einer
Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der
Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.

Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die
Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des
Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers,
den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die
Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlagerhalten soll, umfassen.

§ 160 Einleitung, Antrag:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein,

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/01/2020

References

6. mailto:vergabe@nasa.de?subject=TED
7. http://www.nasa.de/
8. https://www.subreport.de/E97838784
9. https://www.subreport.de/E97838784
10. https://www.subreport-elvis.de/E97838784

OT: 10/01/2020 S7 Lieferungen - Auftragsbekanntmachung -
Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)

Deutschland-Magdeburg: Softwarepaket und Informationssysteme

2020/S 007-010443

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH
Postanschrift: Am Alten Theater 4
Ort: Magdeburg
NUTS-Code: DEE
Postleitzahl: 39104
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Marlen Suske
E-Mail: [6]vergabe@nasa.de
Telefon: +49 391/5363157
Fax: +49 391/5363199

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.nasa.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E97838784
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://www.subreport.de/E97838784
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Verkehr

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Lieferung, Betrieb und Wartung eines Handyticketsystems bestehend aus
einem Buchungssystem und einer White-Label-App für ein landesweites
Handy-Ticketing
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
48000000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Vorliegend handelt es sich um einen gemischten Liefer- und
Dienstleistungsauftrag gemäß § 110 Abs. 2Nr. 2 GWB. Gegenstand des
Auftrags ist die Lieferung eines Handyticketsystems bestehend aus einem
Buchungssystem und einer White-Label-App sowie die Anbindung an ein
vorhandenes Auskunftssystem und den vorhandenen Benutzeroberflächen
(INSA und Mobilitätsportal) der NASA GmbH (inkl. Lizensierung der
Software für die gesamte Betriebslaufzeit aller Komponenten) sowie
anschließender Wartung und Betrieb der Software für einen Zeitraum von
5 Jahren und einer Option auf Verlängerung um bis zu weitere 5 Jahre.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72212100
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE0
Hauptort der Ausführung:

Land Sachsen-Anhalt
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das zu liefernde System (App + Hintergrundsystem) soll u. a.
insbesondere folgende Funktionsbestandteile umfassen:

1) Umsetzung Apps für die Betriebssysteme Android und iOS:

Barrierefreiheit (Sehbehindertenversion),

Mehrsprachigkeit (mindestens deutsch und englisch),

Verbindungsauskunft inklusive Version für mobilitätseingeschränkte
Personen, Abfahrtstafel,Störungsmeldungen, Karten und Netzpläne sowie
weitere Module,

verbundübergreifende Auskunft.

2) Registrierung und Kundenkonto Registrierung kontextabhängig im
mehreren Schritten (DSGVO-konform);

3) Umsetzung Ticketkauf Anbindung HAFAS-Tarifdatenschnittstelle:

Verkauf von tarifübergreifenden Reiseketten zwischen dem
Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV), Magdeburger
Regionalverkehrsverbund (marego) und der Deutschen Bahn (BB DB
inklusive der Umsetzung der damit verbundenen Anforderungen aus den
Fahrgastrechten wie z. B. Vorverkauf, Stornierung, Portal für die
Auftragssuche),

automatisiertes Erzeugen der entsprechenden Tickets, Barcodes,
Verkaufsreports und Statistiken auf Basis der Tarifdaten für die
beteiligten Tarife,

Direktkauf (Schnellwahl ohne Verbindungsauskunft),

Clearing der Einnahmen und Überweisung der jeweiligen Ticketeinnahmen
an die entsprechenden Kundenvertragspartner über einen
Finanzdienstleister.

4) Mandantenfähigkeit Anbindung von mindestens einem KVP
(Kundenvertragspartner) initial:

optionale Anbindung weiterer KVP.

5) Einbindung mehrerer Bezahlverfahren Umsetzung von Bedingungen zur
Steuerung der Verfügbarkeit von Bezahlverfahren nach den Regeln des
Auftraggebers;

6) Statistik (Einzeldaten) ;

7) Backendfunktionen:

a) Backend für Primären-KVP:

detaillierte Suchmöglichkeit verkaufter Tickets,

Stornierung und Erstattung,

Pflege von App-Texten,

mehrsprachig,

Texte zu Kaufprozessen KVP-abhängig (z. B. AGB).

b) Backend für Nutzer.

8) Test-Hintergrundsystem und Test-App (dauerhaft).

Die Lieferung der Software ist bis Ende des Jahres 2020 umzusetzen. Die
Testphase und das Einstellen in die Appstores ist in diesen Zeitraum
eingeschlossen.

Weitere Bestandteile des Auftrages sind:

Escrow-Hinterlegung für den Insolvenzfall des Auftragnehmers
(Vertrag, Unterstützung Escrow-Dienstleister),

Lieferung von Installationsanleitung, Bedienerhandbuch und
technischer Dokumentation,

Installation, Inbetriebnahme und Betrieb von Test- und
Produktivsystem,

Projektmanagement,

Pflichtenhefterstellung,

Schulung für das Hintergrundsystem.

Die Ausschreibung umfasst 1. Softwarelieferung und -entwicklung auf
Grundlage des Lastenheftes für eine White-Label-App, Hintergrundsystem
und Schnittstellen inklusive Lizensierung der Software für die gesamte
Betriebslaufzeit aller Komponenten 2. Betrieb und Wartung der Software
für einen Zeitraum von 5 Jahren ab Abnahme und mit einer einmaligen
Option auf Verlängerung um bis zu weitere 5 Jahre.

Die Einzelheiten zum Leistungsumfang sind im Lastenheft und im
Leistungsverzeichnis dargestellt. Die zu beauftragende Leistung wird
vollständig in deutscher Sprache erbracht und abgewickelt. Sämtliche
Eingabemasken und Oberflächen in der Software sind mindestens in
deutscher und englischer Sprache zu erstellen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Einmalige Option zur Verlängerung von Betrieb und Wartung des
Handyticketsystems um weitere 5 Jahre.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:

Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende
Erklärungen/Unterlagen beizufügen:

Erklärung über den Umsatz des Bewerbers im Bereich des ÖPNV in den
letzten 3 Geschäftsjahren (2017,2018, 2019),

Erklärung über den Umsatz des Bewerbers bezüglich der besonderen
Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (ÖPNV-Apps für
Fahrplanauskunft und Ticketing), in den letzten 3 Geschäftsjahren
(2017, 2018, 2019).

2) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende
Erklärungen/Unterlagen beizufügen:

a) Das jährliche Mittel der Beschäftigten des Bewerbers in den letzten
3 Jahren (2017, 2018, 2019) im relevanten Unternehmensteil (ÖPNV-Apps),
welche die im Teilnahmeantrag unter 4.2 aufgeführten Umsätze
erwirtschaftet haben, gegliedert in:

Führungskräfte, Projektleiter und Product Owner,

Entwickler, Tester, Dokumentation,

Mitarbeiter im Support,

sonstige Mitarbeiter (Vertrieb, IT-Administratoren, Sekretariat).

Mitarbeiter in Mehrfachfunktion sind ihrer Hauptfunktion zuzuordnen und
nicht mehrfach zu zählen.

Als Beschäftigte zählen Mitarbeiter im eigenen Unternehmen sowie
Mitarbeiter von Tochterunternehmen, sofern der Bieter mehr als 50 % der
Unternehmensanteile hält.

b) Benennung des technischen Projektleiters, stellvertretenden
technischen Projektleiters und des Leiters Softwareentwicklung für den
Auftragsfall. Zu den benannten Personen ist der Nachweis ihrer
fachlichen Qualifikation zu erbringen durch:

Angaben zur beruflichen Qualifikation,

Angaben zur Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit in Jahren
sowie,

Benennung mindestens eines personenspezifischen Referenzprojekts,
welches im Hinblick auf die Anforderungen des vorliegenden Projekts
vergleichbar ist, mit Angabe zur Funktion in der Referenz. Es können
mehrere personenspezifische Referenzprojekte angegeben werden.
Alternativ ist es auch möglich, vergleichbare

Referenzprojekte eines anderen Unternehmens anzugeben, bei denen der im
Auftragsfall vorgesehene technische Projektleiter bzw. stellvertretende
technische Projektleiter tätig gewesen ist und die sämtliche
nachfolgend genannten Anforderungen an die Referenzprojekte voll
umfänglich erfüllen.

c) Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung mindestens
eines vergleichbaren Referenzprojekts, welches im Hinblick auf die
Anforderungen des vorliegenden Projekts vergleichbar ist. Es können
mehrere Referenzen angegeben werden.

Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden,
erfolgt in einem 3-stufigen Verfahren:

1) Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht
eingereicht wurden;

2) Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten
Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die
Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen;

3) Für den Fall, dass mehr als 3 Bewerbungen vorliegen: Anhand der zur
Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärungen/Unterlagen
der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern wird beurteilt,
welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren
Verfahren beteiligt werden sollen.

Bei der Auswertung der Teilnahme unterlagen werden die einzelnen
Kriterien wie folgt gewichtet:

Gesamtumsatz im ÖPNV = 3 % Spezifischer Umsatz ÖPNV-Apps für
Fahrplanauskunft und Ticketing = 7 % Anzahl der Beschäftigten im
relevanten Unternehmensteil = 5 % Qualifikation des vorgesehenen
technischen Projektleiters, Seines Stellvertreters und des Leiters
Softwareentwicklung = 15 % Vergleichbare(s) Referenzprojekt(e) des
Unternehmens = 70 % Einzelheiten sind in der Einladung zur Abgabe eines
Teilnahmenantrags enthalten.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

1) Entwicklung der Bereitstellung für Apple Watch;

2) Entwicklung der Bereitstellung für Android Wear OS;

3) Entwicklung der Bereitstellung für Android Auto;

4) Entwicklung der Bereitstellung für Apple CarPlay;

5) Anschluss eines Tarifservers auf PKM-Basis;

6) Prüfung der Verbindung auf Verspätung im Stornierungsfall;

7) Grundregistrierung über bestehende Social-Media-Konten;

8) Freischaltung ABO-Flex (MDV-Tarif);

9) Zusätzliche Sicherheitsmerkmale für ein Handyticket;

10) Erstellung des UIC 918-9 Barcodes;

11) Erstellung des VDV-Barcodes für den MDV-Tarif;

12) Nutzung von SAMs bei der VDV-Barcode-Erstellung im MDV;

13) Nutzung des VDV-Barcodes mobile+;

14) Eigenes Statistik-Tool des AN;

15) Auskunft von reinen Fußwegen;

16) Reisebegleitung;

17) Automatische Aktualisierung Abfahrtsmonitor;

18) Widget Abfahrtsmonitor;

19) Gutscheinverwaltung;

20) Rabattaktionen;

21) Einbindung Openstreetmap-Karte;

22) Weitere Kartengrundlage als zusätzlich auswählbarer Layer;

23) Satellitenbilder als Layer;

24) Anzeige der Verfügbarkeiten von Aufzügen und Rolltreppen in der
interaktiven Karte;

25) Tutorial für die Einführung von Nutzern in die App;

26) Augmented-Reality-Modus;

27) Verlängerung von Betrieb und Wartung um weitere 5 Jahre;

28) First Level Support für Endnutzer;

29) Escrow-Hinterlegung bei einem Escrow-Unternehmen;

30) Aufwand Finanzdienstleistungen für eigene FDL Einzelheiten sind im
Lastenheft und den Anforderungen an den Betriebsvertrag enthalten.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Förderung von Vorhaben der Forschung, Einführung und Nutzung
intelligenter Verkehrssysteme aus Mitteln des Europäischen Fonds für
regionale Entwicklung (EFRE) Vorhabensbezeichnung: Buchungssystem und
Benutzeroberflächen (BuBe) Kennziffer: 19-150003/005
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag ist das Nichtvorliegen von zwingenden und
fakultativen Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB nachzuweisen.

Hinweise:

es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend,

im Vordruck für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden
Eigenerklärungen enthalten,

sollten Aussagen auf diesem Vordruck für einen Bewerber nicht
zutreffen, so sind die entsprechenden Passagen sichtbar und eindeutig
zu streichen. In diesem Falle muss der Bewerber eine ergänzende
Erklärung beifügen, aus der hervorgeht, weshalb die Streichung
erforderlich war und welche Gründe dafürsprechen, dass trotzdem die
Zuverlässigkeit und/oder die finanzielle Leistungsfähigkeit des
Bewerbers gegeben ist.

Mit dem Teilnahmeantrag ist weiterhin der Nachweis der Eintragung in
einem Berufs- und Handelsregister (Kopie, max. 1 Jahr alt) beizufügen.
Sofern das Unternehmen nicht im Handelsregister eingetragen ist und
keine handelsrechtliche Eintragungspflicht besteht, ist die Kopie der
Gewerbeanmeldung bzw. -ummeldung einzureichen. Sofern auch die
Gewerbeanmeldung entbehrlich ist, ist dies zu erklären. Die Abgabe des
Teilnahmeantrags ist dann unter Angabe der Umsatzsteuernummer möglich.

Bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden o. g.
Erklärungen durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende
Erklärungen/Unterlagen beizufügen:

Erklärung über den Umsatz des Bewerbers im Bereich des ÖPNV in den
letzten 3 Geschäftsjahren (2017,2018, 2019),

Erklärung über den Umsatz des Bewerbers bezüglich der besonderen
Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (ÖPNV-Apps für
Fahrplanauskunft und Ticketing), in den letzten 3 Geschäftsjahren
(2017, 2018, 2019),

Nachweis über die Einhaltung der Verpflichtungen zur Zahlung von
Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende
Erklärungen/Unterlagen beizufügen:

a) Das jährliche Mittel der Beschäftigten des Bewerbers in den letzten
3 Jahren (2017, 2018, 2019) im relevanten Unternehmensteil (ÖPNV-Apps),
welche die Umsätze des Bewerbers erwirtschaftet haben, gegliedert in:

Führungskräfte, Projektleiter und Product Owner,

Entwickler, Tester, Dokumentation,

Mitarbeiter im Support,

sonstige Mitarbeiter (Vertrieb, IT-Administratoren, Sekretariat).

Mitarbeiter in Mehrfachfunktion sind ihrer Hauptfunktion zuzuordnen und
nicht mehrfach zu zählen.

Als Beschäftigte zählen Mitarbeiter im eigenen Unternehmen sowie
Mitarbeiter von Tochterunternehmen, sofern der Bieter mehr als 50 % der
Unternehmensanteile hält.

b) Benennung des technischen Projektleiters, stellvertretenden
technischen Projektleiters und des Leiters Softwareentwicklung für den
Auftragsfall. Zu den benannten Personen ist der Nachweis ihrer
fachlichen Qualifikation zu erbringen durch:

Angaben zur beruflichen Qualifikation,

Angaben zur Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit in Jahren
sowie,

Benennung mindestens eines personenspezifischen Referenzprojekts,
welches im Hinblick auf die Anforderungen des vorliegenden Projekts
vergleichbar ist, mit Angabe zur Funktion in der Referenz. Es können
mehrere personenspezifische Referenzprojekte angegeben werden.
Alternativ ist es auch möglich, vergleichbare

Referenzprojekte eines anderen Unternehmens anzugeben, bei denen der im
Auftragsfall vorgesehene technische Projektleiter bzw. stellvertretende
technische Projektleiter tätig gewesen ist und die sämtliche
nachfolgend genannten Anforderungen an die Referenzprojekte voll
umfänglich erfüllen.

c) Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung mindestens
eines vergleichbaren Referenzprojekts, welches im Hinblick auf die
Anforderungen des vorliegenden Projekts vergleichbar ist. Es können
mehrere Referenzen angegeben werden.

Einzelheiten sind in der Einladung zur Abgabe eines Teilnahmeantrags
enthalten.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Es werden die zur Umsetzung des Landesvergabegesetzes Sachsen-Anhalt
vom 19.11.2012 (GVBl.LSA2012,536) notwendigen Anforderungen gestellt.
Das betrifft insbesondere:

§ 10 Abs. 3 LVG LSA,

§ 12 LVG LSA,

§ 13 LVG LSA,

§ 15 LVG LSA,

§ 17 LVG LSA,

§ 18 LVG LSA.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 07/02/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 21/02/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 01/07/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfreizur Verfügung unter
[10]https://www.subreport-elvis.de/E97838784. Mündliche bzw.
telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Weitere Informationen
zur elektronischen Vergabe erhalten Sie im Dokument
Bewerbungsbedingungen".
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Halle
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Str. 2
Ort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland
Telefon: +49 3455141529/+49 3455141536
Fax: +49 3455141115
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die nachfolgenden Vorschriften:

§ 135 GWB Unwirksamkeit:

(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der
öffentliche Auftraggeber:

1) gegen § 134 verstoßen hat oder

2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund
Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist;

(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn
sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als
6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union;

(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn:

1) der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die
Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist;

2) der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet,
den Vertrag abzuschließen, und 3) der Vertrag nicht vor Ablauf einer
Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der
Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.

Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die
Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des
Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers,
den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die
Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlagerhalten soll, umfassen.

§ 160 Einleitung, Antrag:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein,

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/01/2020

 
 
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