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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Nürnberg - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2020011009251174011 / 11314-2020
Veröffentlicht :
10.01.2020
Angebotsabgabe bis :
10.02.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Nürnberg: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2020/S 7/2020 11314

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: WBG KOMMUNAL GmbH
Postanschrift: Beuthener Straße 41
Ort: Nürnberg
NUTS-Code: DE254
Postleitzahl: 90471
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Drees & Sommer GmbH
E-Mail: [6]annabelle.bayer@dreso.com
Telefon: +49 911236078-6747

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.wbg.nuernberg.de

Adresse des Beschafferprofils: [8]www.tender24.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[9]https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_De
tails&TenderOID=54321-Tender-16f1986abcf-1b92817c2f678491
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[10]www.tender24.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Inhousefähige Tochtergeselllschaft der Stadtverwaltung Nürnberg
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Jugendtreff und 3-gruppiger Kindergarten, Dianastraße,
Nürnberg-Gibitzenhof Fachplanung HLSK
Referenznummer der Bekanntmachung: 6329-10-002
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Fachplanung Technische Ausrüstung HLSK gemäß HOAI § 55 LPH 1-9.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE254
Hauptort der Ausführung:

Nürnberg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die WBG Kommunal GmbH betreut im Auftrag der Stadt Nürnberg in der
Dianastraße/Gemarkung Gibitzenhof den Neubau eines ca. 891 m^2 BGF
großen dreigruppigen Kindergartens für 75 Kinder [KiGa] sowie den
Neubau eines ca. 402 m^2 BGF großen Jugendtreffs [JT].

Auf dem ca. 2 700 m^2 großen Grundstück werden weiterhin von den
Einrichtungen getrennt nutzbare Außenspielflächen von ca. 750 (KiTa)
bzw. 200 m^2 benötigt. Darüber hinaus soll auf der Grundstücksfläche
ein Bolzplatz mit einer Fläche von ca. 700 m^2 realisiert werden.

Ein maßgeblicher Einflussfaktor auf das städtebauliche Konzept sollte
die Ausbildung einer städtebaulichen Einheit sein, die gegenüber den
Größenmaßstäben der Umgebungsbebauung bestehen bzw. auf diese Thematik
eingehen kann. Aufgrund eher zu vermeidender Interaktion zwischen
Kindergarten und Jugendtreff sollte deren hinreichende Trennung ein
wesentlicher funktionaler Aspekt bei der Anordnung der entsprechenden
Bereiche sein.

Es ist beabsichtigt, die Anforderungen der Umgebung an das Vorhaben
(Industriegebiet, Lärm, Luftschadstoffe) nach bereits umfangreichen
positiven Vorklärungen mittels einer Bauvoranfrage nochmals
detaillierter abzufragen. Rein als Behelf für die event. Bauvoranfrage
wurde ein Grobkonzept erstellt (Anlage). Dieses sieht den Jugendtreff
und den Kindergarten als pavillonartig separat stehende Teilgebäude
vor. Die Teilgebäude sollten dabei mit teils offenen und teils
geschlossen-schallschützenden Verbindungselementen gestalterischer zu
einer Einheit zusammengebunden werden. Der vorgenannte Ansatz ist nicht
bindend und selbstverständlich verbesserungsoffen.

Die Neubauten sollen Ende des III.Quartals 2023 in Betrieb genommen
werden.

Der Auftraggeber hat für vorgenannte Maßnahme Kosten in Höhe von 4,88
Mio. EUR netto KG 200-700 und 2,66 Mio. EUR netto KG 300-400
veranschlagt. Bei angenommener Verteilung zwischen KG 300 und 400 von
70 % zu 30 % ergeben sich bei der Ermittlung des
HOAI-TGA-HLSK-Planungshonorars 0,43 Mio. EUR netto anrechenbare Kosten.

Als besondere Leistungen sind die Abbrucharbeiten der Bestandsgebäude
mit anzubieten.

Im Falle einer Realisierung beabsichtigt der Auftraggeber, die
Leistungen der TGA-HLSK Planung gemäß § 55 HOAI stufenweise zu
beauftragen. Mindestens vergeben werden die Leistungen der Stufe 1. Die
Beauftragung weiterer LPH erfolgt im Falle ihrer Beauftragung ganz oder
teilweise nach folgenden Stufen:

Stufe 1: LPH 1-4,

Stufe 2: LPH 5-9.

Ein Anspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung weiterer
Leistungen und der Stufe 2 [ganz oder teilweise] besteht nicht. Aus der
stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honorar- oder
Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Beschreibung der projektspezifischen
Organisation des Projektteams / Gewichtung: 15,00
Qualitätskriterium - Name: Beschreibung der Qualifikation und Erfahrung
der vorgesehenen Projektleitung / Gewichtung: 7,50
Qualitätskriterium - Name: Beschreibung der Qualifikation und Erfahrung
der vorgesehenen stellvertretenden Projektleitung / Gewichtung: 7,50
Qualitätskriterium - Name: Erfahrungen mit vergleichbaren
Projektsituationen / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Erläuterung von Schwerpunkten der
Projektabwicklung bei der vorliegenden Aufgabenstellung / Gewichtung:
10,00
Qualitätskriterium - Name: Erläuterung der Sicherstellung von
Kostenzielen am Beispiel eines Vergleichsprojektes / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Erläuterung der Sicherstellung von
Terminzielen am Beispiel eines Vergleichsprojektes / Gewichtung: 10,00
Kostenkriterium - Name: Honorar auf Grundlage des Vertragsentwurfs
(nach HOAI) / Gewichtung: 30,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 11/05/2020
Ende: 01/09/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: max. 150 von 500
Punkten (30 %).

2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: max. 50 von 500
Punkten (10 %).

3) Fachliche Eignung Referenzliste: max 300 von 500 Punkten (60 %).

Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen
dargestellten Wertungsmatrix.

Hinweis Losverfahren: Die Höchstzahl der zur Angebotsabgabe
aufzufordernden Bewerber beträgt 5. Falls die aufzufordernden Bewerber
wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird
die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die
Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende
Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch
Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen
werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit
Punktgleichstand) ausgewählt.

Hinweis Nachnominierung: Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der
Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des
Auswahlverfahrens entsprechend das nächstplatzierte Büro zur Teilnahme
an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese
sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung
wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens zehn Kalendertage vor dem
Verhandlungstermin ausgesprochen. Diese Regelung soll einem
nachnominierten Teilnehmer eine Mindestvorbereitungszeit und somit die
Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bewerbungen sind ausschließlich über die Verwendung des
Bewerbungsbogens zugelassen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 Abs. 1, 2, 3
GWB vorliegen bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach §
125 (strafrechtliche Verurteilung)

2) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB
vorliegen bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB (Steuern & Abgaben)

3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen
bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 (Insolvenz)

4) Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit
von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt, §73 Abs. 3 VgV

5) Eigenerklärung, dass Eintragung in einem Berufs- oder
Handelsregister vorhanden ist

6) Eigenerklärung, dass als Berufsqualifikation der Beruf des
Ingenieurs vorliegt (Projektleitung)

7) Eigenerklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV vorliegt
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Durchschnittlicher Jahresumsatz:

Eigenerklärung über den durchschnittlichen Gesamtjahresumsatz der
letzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018) (unter 20 000 EUR = 0
Punkte, ab 20 000 EUR = 10 Punkte, ab 30 000 EUR = 20 Punkte, ab 40 000
EUR = 30 Punkte, ab 50 000 EUR = 40 Punkte, ab 60 000 EUR = 50 Punkte;
maximal 50 Punkte möglich) alle Angaben in EUR netto.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung
abgeschlossen wird für Personenschäden mind. 3,0 Mio. EUR und
zusätzlich für sonstige Schäden mind. 1,0 Mio. EUR. Dies hat durch eine
für das Objekt geeignete Berufshaftpflicht zu erfolgen. Im
Bewerbungsverfahren kann der Bewerber zum Nachweis seiner
Versicherungswürdigkeit auch eine schriftliche Erklärung der
Versicherung vorlegen, in der die Versicherungsabsicht für o. a.
Leistungen für den Auftragsfall bestätigt wird. Bei
Bietergemeinschaften ist eine Zusammenrechnung der Versicherungssummen
der beteiligten Mitglieder möglich. Liegt diese nicht vor, ist die
Bewerbung auszuschließen (Ausschlusskriterium).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung über die Berufserfahrung des Projektleiters

Angabe der Berufserfahrung in Jahren als Ingenieur" (max. 50 Punkte
möglich)

<3 = 0 Punkte

>= 3 = 20 Punkte

>= 5 = 30 Punkte

>= 8 = 40 Punkte

>= 10 = 50 Punkte

2) Erklärung über die Berufserfahrung des stellvertretenden
Projektleiters

Angabe der Berufserfahrung in Jahren als Ingenieur"(max. 50 Punkte
möglich)

<2 = 0 Punkte

>= 2 = 20 Punkte

>= 3 = 30 Punkte

>= 4 = 40 Punkte

>= 5 = 50 Punkte

3) Auflistung/Erklärung über die durchschnittliche jährliche
Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte
in den letzten 3 Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018)

0 = 0 Punkte

1 = 10 Punkte

2 = 20 Punkte

3 = 30 Punkte

4 = 40 Punkte

>= 5 = 50 Punkte

4) Referenzliste

Anzahl der auszuwertenden Referenzprojekte: 3 (je Referenz max. 100
Punkte)

Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in
Form einer Liste. Eine geeignete/vergleichbare Referenz liegt vor, wenn
folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:

Mindestanforderungen (je Referenz 50 Punkte)

TGA-Planung § 53 HOAI, LPH 2-8 vollständig erbracht

Mindestens abzudeckende Anlagengruppen: 1, 2, 3

Mindesthonorarzone II oder höher

Projektfertigstellung in den letzten zehn Jahren (nach 1.1.2009)

Für folgende Punkte werden Zusatzpunkte vergeben:

Höhe der anrechenbaren Herstellkosten (in EUR netto) (je Referenz max.
20 Punkte)

< 30 000 EUR = 0 Punkte

>= 30 000 EUR = 4 Punkte

>= 130 000 EUR = 8 Punkte

>= 230 000 EUR = 12 Punkte

>= 330 000 EUR = 16 Punkte

>= 430 000 EUR = 20 Punkte

Projektfertigstellung/Inbetriebnahme (je Referenz max. 20 Punkte)

Vor dem 1.1.2012 = 0 Punkte

Innerhalb der letzten 6-7 Jahre (nach 1.1.2012 bis 31.12.2013) = 8
Punkte

Innerhalb der letzten 5 Jahre (nach 1.1.2014 bis 31.12.2019) = 20
Punkte

Vergleichbarkeit 1 des Referenzprojektes (je Referenz max. 5 Punkte)

Kein Bildungs- oder Kulturgebäude = 0 Punkte

Bildungs- oder Kulturgebäude = 5 Punkte

Vergleichbarkeit 2 des Referenzprojektes (je Referenz max. 5 Punkte)

Gebäude ohne Geothermie = 0 Punkte

Gebäude mit Geothermie = 5 Punkte.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zur Wertung der jeweiligen Referenzprojekte muss bei jeder Referenz
zwingend die Leistung über die Anlagengruppen 1, 2, 3 in den
Leistungsphasen 2-8, § 53 HOAI erbracht, die Referenz innerhalb der
letzten zehn Jahre fertiggestellt worden und mindestens in Honorarzone
II einzuordnen sein.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Es sind die Nachweise nach Ziffer III.1.3) Abschnitt 1) dieser
Bekanntmachung vorzulegen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Soweit unter III.1.1) bis III.1.3) lediglich Angaben/Eigenerklärungen
gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur
Behebung von Zweifeln entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise
nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie
keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original
geben. Eingereichte Nachweise müssen gültig sein. Bei
Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle
Mitglieder vorzulegen. Die Aufteilung der Leistungsbereiche ist
anzugeben. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen
(z. B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so ist der Nachweis zu führen,
dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung
steht. Nachweise sind unaufgefordert vorzulegen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/02/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 21/02/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/05/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Hinweise zur Bewertung der Zuschlagskriterien Stufe 2:

Es sind maximal 400 Punkte erreichbar.

A. Bieterpräsentation (Wichtung siehe II.2.5))

Die zu bewertenden Präsentationsunterlagen sind zwingend bis zum Ende
der Angebotsfrist zusammen mit dem Honorarangebot schriftlich
vorzulegen.

B. Honorar auf Grundlage des Vertragsentwurfs (nach HOAI) (30 %/120
Punkte)

Die Verteilung der Punkte auf die Angebote, die preislich zwischen dem
günstigsten, aber unter 150 % des günstigsten Angebots liegen, erfolgt
nach der folgenden Formel:

Punkte = [(günstigstes Angebot * 1,5 Angebotspreis) * 2 * 4 Punkte]
/günstigstes Angebot

Der Auftraggeber bewertet, ob und in welchem Maß die
Präsentationsunterlagen in Bezug auf die Organisation des Projektteams
(A.1.)) bzw. die berufliche Qualifikation des Projektteams (A.2)) bzw.
der Erfahrung des Projektteams (A.3.)) eine fachgerechte Erfüllung der
Planungsleistungen in der ausgeschriebenen Qualität und einen
reibungslosen Maßnahmenablauf erwarten lässt.

Die Bewertung erfolgt unter Ausübung des Beurteilungsspielraumes des
Auftraggebers im Wege einer Gesamtbetrachtung. Dabei sind neben der
Vollständigkeit die Strukturiertheit, die Plausibilität, die
Nachvollziehbarkeit, die fachliche Vertretbarkeit und die Detailtiefe
der Präsentationsunterlagen des Bieters von Bedeutung.

Für jedes genannte Unterkriterium (siehe II.2.5)) werden ganzzahlige
Punkte von 0 bis 4 von jedem Gremiumsmitglied vergeben. In der finalen
Auswertung wird für jedes genannte Unterkriterium jeweils das
arithmetische Mittel über alle Bewertungen der einzelnen
Gremiumsmitglieder gebildet.

Der Auftraggeber weist daraufhin, dass das bewertende Gremium aus
fachkundigen Mitarbeitern besteht, die die Präsentationsunterlagen der
Ausarbeitungen im Wege einer ordnungsgemäßen Ermessensausübung bewerten
werden. Eine Bewertung durch ein externes Preisgericht ist im Rahmen
des Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb indes nicht
vorgesehen.

a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge sind rechtsgültig zu
unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und
Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist über die
Vergabeplattform [11]www.tender24.de einzureichen. Nicht
unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge
bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht
berücksichtigt.

b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in
schriftlicher Form über die Vergabeplattform [12]www.tender24.de zu
richten.

c) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nichtdeutschsprachige Nachweise
in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
Ort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages)
sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab
Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach
Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die
Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur
Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung
der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs.
2 GWB).

Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender
Voraussetzungen zulässig:

Verstöße gegen die Vergabevorschriften, die der Bewerber im
Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb
von zehn Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist
nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
Ort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/01/2020

References

6. mailto:annabelle.bayer@dreso.com?subject=TED
7. http://www.wbg.nuernberg.de/
8. http://www.tender24.de/
9. https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16f1986abcf-1b92817c2f678491
10. http://www.tender24.de/
11. http://www.tender24.de/
12. http://www.tender24.de/

 
 
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