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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Leipzig - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019120309262805727 / 571906-2019
Veröffentlicht :
03.12.2019
Angebotsabgabe bis :
03.02.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Leipzig: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2019/S 233/2019 571906

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: LMBV Lausitzer und Mitteldeutsche
Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Walter-Köhn-Straße 2
Ort: Leipzig
NUTS-Code: DED51
Postleitzahl: 04356
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Krüger
E-Mail: [6]florian.krueger@lmbv.de
Telefon: +49 3412222-2068
Fax: +49 3412222-2310

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.lmbv.de

Adresse des Beschafferprofils: [8]www.lmbv-einkauf.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[9]www.lmbv-einkauf.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[10]www.lmbv-einkauf.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Unternehmen des Bundes
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Bergbausanierung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planung Umbau Flutungsanlage Mühlbeck
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Zielstellung der Planungsaufgabe ist es, den Umbau zur Folge- bzw.
Nachnutzung der Flutungsanlage Mühlbeck als Hochwasserentlastungsanlage
auf der Basis der vorliegenden Rückbaukonzeption und den Vorgaben des
Folgeträgers (LHW) zu realisieren.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE0
Hauptort der Ausführung:

Sachsen-Anhalt, 06774 Mühlbeck, Flutungsanlage
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Zielstellung der Planungsaufgabe ist es, den Umbau zur Folge- bzw.
Nachnutzung der Flutungsanlage Mühlbeck als Hochwasserentlastungsanlage
auf der Basis der vorliegenden Rückbaukonzeption und den Vorgaben des
Folgeträgers (LHW) zu realisieren.

Im Zuge der ausgeschriebenen Planung zum Projekt Umbau zur Folge- bzw.
Nachnutzung der Flutungsanlage Mühlbeck als
Hochwasserentlastungsanlage sind folgende Bauwerke zu berücksichtigen:

BW 1 Deichbauwerk,

BW 2 Wegedamm,

BW 3 Flutungsbauwerk,

BW 4 Sperrdamm,

BW 5 Grabensysteme (Gräben 1-4).

Für die Bearbeitung der nach Ziffer II.2.4 der Auftragsbekanntmachung
genannten Grundleistungen der Objektplanung sind grundsätzlich die vom
AG zur Verfügung gestellten Daten der Laserscanning-Vermessung sowie
des bergmännischen Risswerks, die Lotungsdaten des
Restlochverbundsystems Goitsche und die vorhandenen Unterlagen zum
Baugrund zu verwenden.

Die LMBV behält sich eine teilweise oder vollständige Beauftragung der
unter Stufe II 2.11 optional angefragten Leistungen sowie eine
Präzisierung dieser Aufgabenstellung ausdrücklich vor. Die Ausführung
dieser Leistungen erfolgt erst nach schriftlicher Aufforderung durch
die LMBV. Es besteht kein Anspruch auf Erbringung dieser Leistungen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Konzeption (aus Unterkriterien 1-3) /
Gewichtung: 50 %
Qualitätskriterium - Name: Unterkriterium 1 Projektteam und
-Organisation / Gewichtung: 35 %
Qualitätskriterium - Name: Unterkriterium 2 Planungsaufgabe /
Gewichtung: 45 %
Qualitätskriterium - Name: Unterkriterium 3 Schnittstellenbetrachtung /
Gewichtung: 20 %
Preis - Gewichtung: 50 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 02/06/2020
Ende: 31/12/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Verlängerung des Vertrages wird unter Nutzung der in der
Aufgabenstellung ausgewiesenen optionalen Leistungen vorbehalten.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

BW 1 Deichbauwerk:

Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013 3-9,

Fachplanung Tragwerksplanung nach § 51 HOAI 2013 LPH 3-6,

Fachplanung Technische Ausrüstung § 55 HOAI 2013 LPH 1-9.

BW 2 Wegedamm:

Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013 LPH 3-9.

BW 3 Flutungsbauwerk:

Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013 LPH 3-9,

Fachplanung Tragwerksplanung nach § 51 HOAI 2013 LPH 3-6,

Fachplanung Technische Ausrüstung § 55 HOAI 2013, LPH 1-9.

Beratungsleistungen gemäß § 3 Absatz 1 HOAI 2013

Bauvermessung gemäß Anlage 1 Pkt. 1.4.7, LPH 1-5.

Besondere Leistungen gemäß § 3 Absatz 3 HOAI 2013

Geotechnische Standsicherheitsnachweise,

Hinweise zur Beton- und Stahlkorrosion,

Bodenmechanischer Qualitätssicherungsplan,

Präsentation der Ergebnisse der LPH 3 und 4,

Erstellung eines Hochwasserschutzmaßnahmenplanes,

Prüfung von Nebenangeboten,

Örtliche Bauüberwachung,

Bewehrungsabnahmen,

Fachbauleitung Stahlwasserbau.

Bei sämtlichen optional aufgeführten Leistungen handelt es sich um
einseitige Optionsrechte, im Sinn des § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr.1 GWB,
zugunsten des Auftraggebers.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Vergabenummer: 2005800108

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a) Befähigung zur Erlaubnis der Berufsausübung mit Nachweis der
Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufsregister gemäß Vorgabe
des EU-Staates in dem der Bieter tätig ist. Nachweis, dass die
Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur geführt werden darf;

b) Erklärung, ob und auf welche Art der Bieter, den Auftrag erbringen
möchte (alles im eigenen Büro, Bietergemeinschaft und/oder mit
Nachunternehmern). Bei Bietergemeinschaften oder dem Einsatz von
Nachunternehmern ist zu erklären, wie die Aufteilung der
Leistungserbringung erfolgt;

c) Erklärung, ob und auf welche Art der Bieter, die Mitglieder der
Bietergemeinschaft oder eventuelle Nachunternehmer wirtschaftlich mit
anderen Unternehmen verknüpft sind;

d) Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von
Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt;

e) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß GWB § 123 und §
124 bestehen;

f) ausgefülltes und unterzeichnetes Formblatt Eignungskriterien und
Hinweise zur Wertung" inkl. aller Anlagen.

Dieses Formblatt ist als Download beziehbar unter
[11]www.lmbv-einkauf.de (siehe Punkt VI.3 dieser
Auftragsbekanntmachung).

Mitglieder von Bietergemeinschaften haben alle Erklärungen/Nachweise
für jedes Mitglied abzugeben. Ausnahme bildet das Formblatt
Eignungskriterien und Hinweise zur Wertung", das nur vom
bevollmächtigten Vertreter auszufüllen ist. Für Bietergemeinschaften
gilt die Bedingung gesamtschuldnerischer Haftung durch alle Teile der
Bietergemeinschaft mit verbindlicher Angabe des bevollmächtigten
Vertreters. Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten
Vertreter und der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder sowie
nachvollziehbare Angaben zu Funktion, Abläufen und Zuständigkeiten
innerhalb der Bietergemeinschaft sind mit dem Angebot zwingend
einzureichen.

Bedient sich der Bieter gemäß VgV § 47 zur Verbesserung seiner
Leistungsfähigkeit anderer Unternehmer (Nachunternehmer) hat er durch
eine Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer nachzuweisen, dass ihm
die Unternehmen tatsächlich zur Verfügung stehen. Die vorgenannten
Nachweise und Erklärungen sind auch von diesen Unternehmen dem Angebot
beizufügen.

Für die Erstellung der Angebote werden den Bietern keine Kosten
erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Angebotsunterlagen. Der
Auftraggeber behält sich vor bei Relevanz für das Wertungsergebnis
fehlende Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Werden diese bis zum
Ablauf der gesetzten Frist nicht eingereicht, wird das Angebot
ausgeschlossen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Erklärung zum Gesamtumsatz und zum Umsatz in der Objektplanung IBW
in den Jahren 2016 bis 2018;

b) Angabe der mittleren Anzahl an Ingenieuren und technischen
Mitarbeitern in den Jahren 2016 bis 2018.

Die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer
benennen auch die Umsätze bzw. die Zahl der Ingenieure und technischen
Mitarbeiter. Die einzelnen Gesamtumsätze und jeweiligen Mitarbeiter der
Mitglieder von Bietergemeinschaften bzw. von Nachunternehmern werden
addiert und gehen als Summe in die Wertung ein;

c) Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der
Berufshaftpflichtversicherung, mit der erklärt wird, dass eine
Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Deckungssummen aus Ziffer
III.2.2 bereits besteht oder abgeschlossen wird oder diese Deckung im
Rahmen bestehender Verträge enthalten ist. Der Nachweis des
Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der
Abgabe der Angebote sein. Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis der
geforderten Berufshaftpflichtversicherung von jedem Mitglied zu
erbringen.

Allgemeine Angabe des Wirtschaftsteilnehmers zur KMU: JA / NEIN
(Kleinstunternehmen, kleineres Unternehmen oder mittleres Unternehmen
gemäß der Definition in Empfehlung 2003/361/EG der Kommission)

Als vorläufigen Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen
Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige
Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemein zugänglichen Listen des
Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. oder der
Präqualifikationsdatenbank für den Liefer-und Dienstleistungsbereich
der DIHK e. V. (Präqualifikations-verzeichnis) akzepiert.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Ausgefülltes und unterschriebenes Formblatt Eignungskriterien und
Hinweise zur Wertung", Nachweis einer im Auftragsfall bestehenden
Berufshaftpflichtversicherung mit den Deckungssummen aus Ziffer
III.2.2. Betrug der Umsatz in 2016 bis 2018 weniger als 150 000 EUR
netto pro Jahr in der Objektplanung IBW, wird das Angebot von der
Wertung ausgeschlossen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit benennen die Bieter

A) Angaben zu Büroreferenzen;

B) Angaben zum Projektteam;

C) Technische Ausrüstung.

A) Büroreferenzen:

Der Bieter soll diverse Referenzen zu verschiedenen Fachbereichen
nachweisen. Die Projekte können bei entsprechender Eignung auch
mehrfach als Referenz benannt werden. Folgende Referenzprojekte sind
nachzuweisen:

A.1: Referenzprojekt Objektplanung IBW Fließgewässer;

A.2: Referenzprojekt Objektplanung IBW auf schwierigem Baugrund;

A.3: Referenzprojekt Tragwerksplanung IBW;

A.4: Referenzprojekt Objektplanung IBW Deichanlage;

A.5: Referenzprojekt Planung Technische Ausrüstung;

A.6: Referenzprojekt Bauvermessung.

Die Anforderungen an die Referenzprojekte sind im Formblatt
Eignungsnachweise und Hinweise zur Wertung beschrieben.

B) Benennung Projektteam:

Es sind der Namen, die Berufserfahrung (in Jahren ab Abschluss
Studium), zwei vergleichbare persönliche Referenzprojekte sowie die
Mitarbeit an den Büroreferenzen zum Projektleiter, dem Objektplaner
Wasserbau, dem Objektplaner Stahl- und Stahlwasserbau, dem Geotechniker
sowie dem der Person der örtlichen Bauüberwachung anzugeben. Die
vorzustellenden Mitglieder des Projektteams weisen den erfolgreichen
Abschluss eines technischen Studiums durch Vorlage der entsprechenden
Urkunde zum Studienabschluss nach und nennen vergleichbare
Referenzprojekte.

C) Technische Ausstattung des Bieters:

MS Office Paket, AVA Software mit StLB-Bau und GAEB Schnittstelle,
Statik Software, CAD Software

Zur Prüfung der Eignung hinsichtlich technischer und beruflicher
Leistungsfähigkeit ist das Formblatt Eignungsnachweise und Hinweise
zur Wertung auszufüllen und mit entsprechenden Nachweisen zusammen mit
dem Angebot einzureichen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Ausgefülltes und unterzeichnetes FormblattEignungsnachweise und
Hinweise zur Wertungmit Nachweisen Referenzprojekte.

Angabe Team: Namen, Berufserfahrung. Vorlage des Nachweises zu
abgeschloss. techn. Studium. Nennung vglb. Referenzprojekte. Nachweis
techn. Ausstattg. Angaben zum ZuschlagskriteriumKonzeption.
Anforderungen an Referenzen m. Verweis auf HOAI 2013 (oder vglb. ältere
Fassung):

A.1: Neubau/grundhafte Sanierung v.
Stauanlage/Absperrbauwerks/Wehranlage m. steuerbaren beweglichen Teilen
im Fließgewässer. Abgabeleistung >3 m^3/s.Mind. erbrachte Leistungen
nach HOAI § 43 LP1-LP6. Inbetriebnahme in der Zeit v. 1.1.2012 bis
Frist Abgabe dieses Angebotes;

A.2: Neubau von Ing.-bauwerken auf schwierigem Baugrund mit einer
erforderlichen Grundwasserabsenkung. Es handelt sich um Baugrund dessen
geotechnische Planung nach HOAI in die HZ IV oder V eingestuft wurde.
Mind. erbrachte Leistungen nach HOAI § 43 LP3-LP4. Inbetriebnahme in
der Zeit v. 1.1.2010 bis zum Fristende der Abgabe Angebot;

A.3: Tragwerksplanung eines Wasserbauwerkes aus Beton/Stahlbeton gemäß
ZTV-W mit Bausumme von mind. 200 TEUR netto. Mind. erbrachte Leistungen
nach HOAI § 51 LP3 bis LP5. Abschluss der Leistungsphase 5 in der Zeit
v. 1.1.2012 bis zum Frist Abgabe Angebot;

A.4: Nach DIN 19712 und DWA-Merkblatt M 507 ein Neubau/grundhafte
Sanierung Deichanlage/Dammbau für Hochwasserschutz, als Erdkörper
errichtet. Länge des Deiches/Dammes mind. 500 m. Mind. erbrachte
Leistungen § 43 LP5-8 nach HOAI. Abschluss LP8 im Zeitraum vom 1.1.2014
bis Frist Abgabe Angebot;

A.5: Herstellkosten der Techn. Ausrüstung mit mindestens 0,1 Mio. EUR
netto. Mind. erbrachte Leistungen nach HOAI § 55 LP5-LP6 für die
Anlagengruppe 4-5. Einordnung der Leistung nach Schwierigkeitsgrad, in
HZII oder III. Inbetriebnahme in der Zeit v. 1.1.2012 bis Frist der
Abgabe Angebot;

A.6: Referenzprojekt als baubegleitende Bauvermessung nach HOAI 2013,
Anlage 1, Nr. 1.4.1, Abs. 2 Pkt. 2. Erbrachte Grundleistungen nach HOAI
2013 Anlage 1, Nr. 1.4.4 Absatz 3. Einordnung der Leistung nach
Schwierigkeitsgrad, in HZII. Bauvermessung in der Zeit v. 1.1.12 bis
Frist der Abgabe Angebot. Zu allen Referenzprojekten ist die schriftl.
Bestätigung der Leistg. des AGs vorzulegen. Anforderung Projektleiter,
mind. 5-jähriger Berufserfahrung in der Objektplanung
Ingenieurbauwerke. Die abgefragten Teammitglieder, mind. 3-jähriger
Berufserfahrung in ihrem Aufgabengebiet. Anforderungen an vglb.
persönlichen Projekte: Projektleiter: Vergleichbare Referenzen wie
Neubau/grundhafte Sanierung einer Stauanlage/eines
Absperrbauwerks/einer Wehranlage mit steuerbaren beweglichen Teilen im
Fließgewässer. Der hier vorgesehene Projektleiter war auch als
Projektleiter/Stellvertreter für die o. g. Referenz nach HOAI Ing.-BW §
43 LP5 und LP6 tätig. Die Inbetriebnahme der Referenzprojekte erfolgte
in der Zeit v. 1.1.2012 bis Frist Abgabe Angebot. OPL Wasserbau:
Vergleichbare Referenzen in OPL für IBW Wasserbau mit mind. erbrachter
Planungsleistungen nach § 43 HOAI LP5-LP6 und Inbetriebnahme in der
Zeit v. 1.1.2012 bis Frist Abgabe Angebot. OPL Stahlbau und
Stahlwasserbau: Vergleichbare Referenzen sind OPL für IBW im
Stahlbau/Stahlwasserbau mit mind. erbrachter Planungsleistungen zur
LP5- LP6 nach HOAI § 43 mit Inbetriebnahme in der Zeit v. 1.1.2010 bis
Frist Abgabe Angebot. Geotechniker: Vergleichbare Referenzprojekte zur
Geotechnik im Tagebaugebiet mit mind. erbrachte Planungsleistungen nach
Anlage 1 Punkt 1.3. HOAI. Die Inbetriebnahme der Referenzprojekte
erfolgte in der Zeit v. 1.1.2010 bis Frist Abgabe Angebot. Person für
Örtliche BÜ: Vergleichbare Referenzen, mit mind. BÜ von IBW im
Wasserbau aus Beton/Stahlbeton mit steuerbaren beweglichen Teilen im
Fließgewässer erbracht wurde. Die Inbetriebnahme des Bauwerkes war in
der Zeit v. 1.1.2010 bis Frist Abgabe Angebot. Die Person der örtlichen
BÜ muss den Nachweis über erweiterte betontechnologische Kenntnisse
(E-Schein) erbringen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Leistungen sind Architekten, Ingenieuren oder juristischen
Personen, die über Mitarbeiter verfügen, die die Berufsbezeichnung
Architekt oder Ingenieur tragen dürfen, vorbehalten. Juristische
Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen
angeben, die für die Erbringung der Leistung verantwortlich sind.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Nachzuweisen ist nach Ziffer III.2.2 der Auftragsbekanntmachung das
Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EG
zugelassenen Haftpflichtversicherungs- bzw. Kreditinstitut mit einer
jährlichen Deckung von mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und
mindestens 0,25 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und
Vermögensschäden) bis zu einem Objektwert von 3,0 Mio. EUR. Ab einem
Objektwert größer 3,0 Mio. EUR ist eine Mindestdeckungssumme in Höhe
von 10 % des Objektwertes nachzuweisen. Die Maximierung der
Ersatzleistung muss pro Jahr mindestens das Zweifache der
Versicherungssumme betragen. Bei Bietergemeinschaften sind diese
Erklärungen zur Haftpflichtversicherung für jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft beizufügen und der Versicherungsschutz muss für alle
Mitglieder in voller Höhe bestehen. Der Nachweis bzw. die Erklärungen
dürfen nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 03/02/2020
Ortszeit: 10:30
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 24/03/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 03/02/2020
Ortszeit: 10:30
Ort:

LMBV mbH

Einkauf Mitteleutschland

Raum 113

Walter-Köhn-Straße 2

04356 Leipzig
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Die Bieter sind bei der Öffnung der Angebote nicht zugelassen.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, stehen unter
Bergaufsicht: ja

Zur Honorarkalkulation:

Die Bieter sollen ihre Honorarangebote nach der Systematik der HOAI für
die Teile 2 bis 4 berechnen und dabei den Mindestsatz zugrunde legen.
Hierzu gibt der Auftraggeber im folgenden sämtliche
Honorarparameterbekannt, die notwendig sind, damit die Bieter ein
Honorar auf der Basis des Mindestsatzes berechnen können. Auch sollen
die Honorare vom Auftragnehmer nach Zuschlagserteilung nach den
Bestimmungen der HOAI abgerechnet werden.

Hierdurch möchte der Auftraggeber erreichen, dass sich Auftraggeber und
Bieter/Auftragnehmer sowohl in der Vergabephase als auch während der
Abrechnung auf bekanntem Terrain bewegen.

Allerdings kommen den Mindest- und Höchstsätzen der HOAI nach dem
Urteil des EuGH vom 4.7.2019(C-377/17) keine Bindungswirkungen mehr zu.
Ferner ist es dem Auftraggeber somit nicht mehr erlaubt, die
HOAI-Mindestsätze derart vorzugeben, dass die Bieter nicht davon
abweichen dürfen.

Daher stellt der Auftraggeber klar, dass er Angebote auf der Grundlage
der Systematik der HOAI und den vorgegebenen Honorarparametern
erbittet.

Die Bieter können die Mindest- bzw. Höchstsätze im Sinne des Urteil des
EuGH vom 4.7.2019 (C-377/17) also unter nachfolgender Maßgabe unter-
oder überschreiten:

es sind prozentuale Zu- oder Abschläge zu den Mindestsätzen zu
addieren oder subtrahieren,

Angebote die nicht dieser Systematik entsprechen werden unter Bezug
auf § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV bzw. § 42 Abs. 1 Nr. 1 UVgO von der Wertung
ausgeschlossen.

Angefragte besondere Leistungen und Leistungen nach Anlage 1 HOAI sind
nach den Vorgaben der Kalkulationstabellen / Aufgabestellung
anzubieten. Abweichungen bei den besonderen Leistungen und Leistungen
nach Anlage 1 HOAI können in Form eines Nebenangebotes eingereicht
werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Fax: +49 2289499-163
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: §
160 Abs. 3 GWB schreibt vor: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig,
soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggebergerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Lausitzer und Mitteldeutsche
Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Walter-Köhn-Straße 2
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04356
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
02/12/2019

References

6. mailto:florian.krueger@lmbv.de?subject=TED
7. http://www.lmbv.de/
8. http://www.lmbv-einkauf.de/
9. http://www.lmbv-einkauf.de/
10. http://www.lmbv-einkauf.de/
11. http://www.lmbv-einkauf.de/

 
 
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