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Titel : DE-Augsburg - Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019120309214805441 / 571630-2019
Veröffentlicht :
03.12.2019
Angebotsabgabe bis :
14.01.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
90500000 - Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
DE-Augsburg: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen

2019/S 233/2019 571630

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Augsburg
Postanschrift: Rathausplatz 1
Ort: Augsburg
NUTS-Code: DE271
Postleitzahl: 86150
Land: Deutschland
E-Mail: [6]vergabe.baureferat@augsburg.de
Telefon: +49 8213244605
Fax: +49 8213243084

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]https://my.vergabe.bayern.de

Adresse des Beschafferprofils: [8]https://my.vergabe.bayern.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[9]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId
/platformId/1/tenderId/185364
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[10]https://my.vergabe.bayern.de
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von
Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein
verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang
zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich
unter: [11]https://my.vergabe.bayern.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Übernahme und Vermarktung von Altpapier aus dem Sammelsystem der Stadt
Augsburg ab 1.3.2020
Referenznummer der Bekanntmachung: 700 19 21
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
90500000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Leistungsgegenstand ist die Übernahme und Vermarktung zur
ordnungsgemäßen Verwertung von jährlich ca. 21 000 Mg PPK (Papier,
Pappe und Kartonagen; AVV 15 01 01, AVV 20 01 01) aus den
Sammelsystemen der Stadt Augsburg ab dem 1.3.2020

Stellung eines Umschlagsplatzes,

Übernahme der Altpapiermengen,

Vermarktung / Verwertung der Altpapiermengen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE271
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Leistungsgegenstand ist die Übernahme und Vermarktung zur
ordnungsgemäßen Verwertung von jährlich ca. 21 000 Mg PPK (Papier,
Pappe und Kartonagen; AVV 15 01 01, AVV 20 01 01) aus den
Sammelsystemen der Stadt Augsburg ab dem 1.3.2020.

Die Sammlung der PPK-Fraktionen und die Beförderung zur Übergabestelle
sind nicht Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung. Gegebenenfalls ist
die Bereitstellung des sog. Systembetreiberanteils (soweit die
Systembetreiber mit dem Auftraggeber eine Herausgabe zur eigenen
Verwertung vereinbart haben) vom Auftragnehmer auf seiner Umladestation
durchzuführen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/03/2020
Ende: 31/12/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Mit dem Angebot sind vorzulegen:

Übersicht und Angaben zum Bieter,

Angaben zur Unternehmensstruktur einschließlich Darstellung
bestehender gesellschaftsrechtlicher Verbindungen und
Beteiligungsverhältnisse mit Angabe des Anteilsverhältnisses,

ggf. Erklärung der Bietergemeinschaft,

Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der zwingenden und
fakultativen Ausschlussgründe nach den §§ 123, 124 GWB sowie
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach
Arbeitnehmer-Entsendegesetz AEntG sowie nach Mindestlohngesetz
(MiLoG),

Eigenerklärung des Bieters, dass er die Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung
erfüllt hat,

Eigenerklärung des Bieters, dass er die gewerberechtlichen
Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen erfüllt,

Erklärung des Bieters, dass er im Verfahren nicht vorsätzlich
unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde,
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat,

Eigenerklärung des Bieters zur Einhaltung der öffentlich-rechtlichen
Bestimmungen gegen Schwarzarbeit, illegalen Arbeitnehmerüberlassung und
gegen Leistungsmissbrauch (insbes. SGB III;
Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, Gesetz zur Bekämpfung der
Schwarzarbeit, in der jeweils geltenden Fassung) zu bezahlen,

es wird auf die Eignungsvermutung gem. § 48 Abs. 8 VgV hingewiesen,
sofern der Bieter in einem amtlichen Verzeichnis eingetragen ist oder
über eine Zertifizierung verfügt, die jeweils den Anforderungen des
Art. 64der Richtlinie 2014/24/EU genügt. Hierfür hat der Bieter die
Zertifikatsnummer und den Zugangscode beim Amtlichen Verzeichnis
präqualifizierter Unternehmen (AVPQ) anzugeben. Ein Verweis auf die
Präqualifikation

Ist nur insoweit ausreichend, als die geforderten Angaben und Nachweise
sowohl formell als auch inhaltlich Gegenstand des
Präqualifikationsverfahrens waren,

des Weiteren akzeptiert die Vergabestelle als vorläufigen Beleg der
Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen die Vorlage einer
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach Maßgabe von § 50
VgV (vgl. § 48 Abs. 3 VgV). Diese ist ggf. dem Angebotsschreiben
beizulegen,

für den Fall, dass sich der Bieter ggf. auch als Mitglied einer
Bietergemeinschaft zum Beleg seiner Eignung auf dritte Unternehmen
bezieht, ist ein Nachweis im Sinne von § 47 VgV zu führen (zum Beispiel
Verpflichtungserklärung, siehe Formular Verpflichtungserklärung in
Anlage zum Angebotsschreiben).

2) Auf Verlangen des Auftraggebers sind zusätzlich vorzulegen:

Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben,

Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von
Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenkasse, bei der
die meisten Arbeitnehmer versichert sind - nicht älter als sechs
Monate),

aktueller (d. h. bei Vorlage noch gültiger) Nachweis der
Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft,

aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate)
und Vorlage eines aktuellen Gewerberegisterauszugs gem. § 150 GewO,

Vorlage der vom Bieter geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen
auch vom Unterauftragnehmer.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Mit dem Angebot sind vorzulegen:

Eigenerklärung über den Gesamtumsatz sowie die Umsätze betreffend die
Leistungen, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind,
jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren. Dabei sind auch Umsätze des
Bieters für Leistungen zu berücksichtigen, die von dem Bieter in
Bietergemeinschaft mit einem anderen Unternehmen bzw. als
Unterauftragnehmer für ein anderes Unternehmen erbracht worden sind,
jedoch nur in Höhe des Umsatzanteils des Bieters,

Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung zur Deckung etwaiger
Ansprüche aus diesem Vertrag über mind. 5 Mio. EUR für
Personen-/Sachschäden und mind. 1 Mio. EUR für Vermögensschäden. Die
genannten Mindestversicherungssummen müssen zumindest für 2
Schadensfälle pro Jahr (also 2-fach maximiert) zur Verfügung stehen und
nachgewiesen werden. Die Betriebshaftpflichtversicherung hat beim
Einsatz von Unterauftragnehmern auch Ansprüche aus Auswahlverschulden
zu decken. Der Nachweis kann etwa durch Bestätigung einer Versicherung
oder Scan des Versicherungsscheins erbracht werden. Gleichwertig ist
die Vorlage einer Bereitschaftserklärung einer Versicherung zum
Abschluss einer solchen Versicherung. Der Abschluss der Versicherung
ist zum Leistungsbeginn unaufgefordert nachzuweisen.

2) Auf Verlangen des Auftraggebers sind zusätzlich vorzulegen:

Nachweis einer der gesetzlichen Bestimmungen entsprechenden
Umwelthaftpflichtversicherung. Statt einer
Umwelthaftpflichtversicherung kann auch eine nach § 19 Abs. 2 UmweltHG
zulässige Deckungsvorsorge nachgewiesen werden,

Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen i.S.v. § 45 Abs. 1 Nr. 2
VgV.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Mit dem Angebot sind vorzulegen:

Eigenerklärung des Bieters, dass er während der gesamten
Vertragslaufzeit über ausreichende Kapazitäten zur Erbringung der in
der Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis beschriebenen
Leistungen verfügen wird,

Auflistung von Referenzaufträgen der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre zu Leistungen, die nach Art und Menge mit der zu
erbringenden Leistung vergleichbar sind, nach Maßgabe von § 46 Abs.
3Nr. 1 VgV, mit Benennung von Auftraggeber und des Ansprechpartners
(mit Telefon-Nr.), Beschreibung des Leistungsumfanges, Auftragssumme
(netto) und Ausführungszeitraum,

Vorlage der Zertifizierung gem. § 56 KrWG (Entsorgungsfachbetrieb)
oder Einzelnachweis der Zertifizierungsvoraussetzung/Fachkunde jeweils
für die einzelnen zu erbringenden Leistungen in Register 7 (Formular
F6). Ein evtl. ausgestelltes Zertifikat kann als Scan eingereicht
werden. Alternativ kann die Vorlage der Zertifikation nach DIN ISO
9000, DIN ISO 14000 oder EMAS oder gleichwertiger Nachweis zuständiger
Qualitätskontrollinstitute oder stellen erfolgen, ferner auch ein
Auszug aus dem Genehmigungsbescheid der Verwertungsanlage vorgelegt
werden, aus dem die genehmigte Kapazität, der Genehmigungsstatus, der
Genehmigungszeitraum sowie die anzunehmenden PPK-Fraktionen
hervorgehen,

Angaben zum Entsorgungskonzept einschl..

dem Gesamtkonzept der Leitungserbringung (mit Erklärung zur
Gewährleistung der Entsorgungssicherheit),

der technischen Ausrüstung des Unternehmens,

den Maßnahmen des Unternehmers zur Qualitätssicherung,

freiwillige Angaben zum Verwertungsweg,

Für die vom Bieter benannte Übergabestelle ist eine detaillierte
Beschreibung (einschließlich Anschrift, Name des Betreibers, Darlegung
der Eignung als Übergabestelle gem. Leistungsbeschreibung) und ein
Ausdruck des Routenplaners (Google Maps;
[12]https://www.google.de/maps) vorzulegen für die einfache Wegstrecke
ab dem Hauptdepot des Auftraggebers in der Riedingerstraße 40, 86153
Augsburg, aus der (einfache) Entfernung und Dauer der Wegstrecke zu
entnehmen sind. Erklärung des Bieters zum Einsatz von
Unterauftragnehmern.

2) Auf Verlangen des Auftraggebers sind zusätzlich vorzulegen:

Vorlage von Auftraggeberbestätigungen zu den im Angebot angegebenen
Referenzen,

Auszug aus dem Genehmigungsbescheid der
Verwertungsanlage/Übergabestelle, aus dem die genehmigte Kapazität, der
Genehmigungsstatus, der Genehmigungszeitraum sowie die anzunehmenden
PPK-Fraktionen hervorgehen,

Benennung von Unterauftragnehmern, sofern zwar im Angebot angegeben
wurde, dass Leistungen an Unterauftragnehmer vergeben werden sollen,
diese aber nicht konkret benannt wurden,

Verbindliche Erklärung des Verwertungsbetriebs oder der
Verwertungsbetriebe zur Annahme oder Verwertung der jeweils zur
Verwertung anfallenden PPK-Fraktionen für den gesamten
Leistungszeitraum. Die Erklärung hat An-gaben über die zu verwertende
Menge, die einzuhaltenden Annahmekriterien sowie eine Absichtserklärung
über den Abschluss eines entsprechenden Verwertungsvertrages bei
Zuschlagserteilung an den Bieter zu enthalten,

Vorlage der vom Bieter geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen
zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auch vom
Unterauftragnehmer
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/01/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 10/03/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 14/01/2020
Ortszeit: 10:01

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Mit dem Angebot sind neben den Unterlagen zur Eignung folgende
Unterlagen einzureichen:

Angebotsschreiben samt Angaben zur PPK-Vergütung und Anlagen sowie
die Urkalkulation (als Datei nach näherer Maßgabe der
Vergabeunterlagen),

ggf. Erklärung der Bietergemeinschaft,

die Vorlage der Nachweise als Scan ist ausreichend, die Vergabestelle
behält sich jedoch vor, zur Prüfung die Nachreichung von Originalen zu
fordern,

bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und
Nachweise nach folgender Maßgabe vorzulegen: Das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach den §§ 123 und 124 GWB muss für jedes Mitglied
der Bietergemeinschaft vollständig belegt sein. Die Leistungsfähigkeit
und Fachkunde muss für die Bietergemeinschaft insgesamt nachgewiesen
werden, d. h. hier werden die vorgelegten Nachweise der einzelnen
Mitglieder in der Summe bewertet,

für die Unterauftragnehmer gelten hinsichtlich der Eignung dieselben
Anforderungen wie für den Bieter selbst. Unterauftragnehmer müssen über
die erforderliche Fachkunde und Leistungsfähigkeit verfügen und dürfen
nicht nach den §§ 123, 124 GWB ausgeschlossen worden sein.
Transporteure und Papierfabriken, die Teilleistungen erbringen, ohne
selbst Bieter oder Mitglied einer Bietergemeinschaft zu sein, sind
Unterauftragnehmer,

Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten der EU müssen jeweils
vergleichbare Nachweise und

Bescheinigungennach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie
ansässig sind, vorlegen und eine amtlich anerkannte Übersetzung
beifügen. Hinweise zum Erhalt der Vergabeunterlagen und etwaiger
Bieterinformationen:

Die Vergabeunterlagen können nur online über die unter I.3) genannte
Internetadresse abgefordert werden. Die Unterlagen stehen nur unter
dieser Adresse zum Download bereit und werden nicht postalisch
zugeschickt. Fragen zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen und dem
Vergabeverfahren sind ausschließlich über die Vergabeplattform an die
unter I.3) genannten Kontaktstelle zu stellen. Die Antworten der
Vergabestelle auf Bieteranfragen werden soweit zweckdienlich allen
Bietern in Form von Bieterinformationen zur Verfügung gestellt, die
unter der in I. 3) genannten elektronischen Adresse abgerufen werden
können. Es obliegt dem Bieter, sich bis zum Ablauf der Angebotsfrist
darüber informiert zu halten, ob der Auftraggeber über die vorstehend
genannte elektronische Adresse eine (neue) Bieterinformation zum Abruf
bereitgestellt hat. Das Risiko, bei Unterlassen des Abrufs einer
Bieterinformation ein Angebot aufgrund veralteter Vergabeunterlagen
abzugeben und aus diesem Grund vom Vergabeverfahren ausgeschlossen zu
werden, liegt allein bei dem Betreffenden Bieter.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer
Südbayern
Postanschrift: Maximilanstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80438
Land: Deutschland
Fax: +49 8921762847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Auftraggeber wird die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht
berücksichtigt werden sollen, mit der Vorabinformation über den
frühesten Zeitpunkt des vorgesehenen Vertragsschlusses in Textform
informieren. 15 Kalendertage nach Absendung der Vorabinformation an
unterlegene Bieter ist der Vertragsschluss möglich. Wird die
Vorabinformation nach § 134 GWB per Fax oder auf elektronischem Wege
versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2
Satz 2 GWB). Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information
durch den Auftraggeber. Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz
gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom
26.6.2013 (BGBl I, S. 1750, 3245), das zuletzt durch Art. 10 des
Gesetzes vom 12.7.2018 (BGBl. I, S. 1151) geändert worden ist,
Anwendung.

§ 160 GWB lautet auszugsweise:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

[] (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1) der Antragsteller den
geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 135 Abs. 1Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt
unberührt. Demzufolge ist ein Antrag an die o. g. Nachprüfungsstelle
(Vergabekammer) insbesondere unzulässig, sofern ein Verstoß gegen
Vergabevorschriften gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer
Frist von 10 Kalendertagen gerügt wird (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB)
und nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung
der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, ein
Nachprüfungsantrag gestellt wurde (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Wir
weisen darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller
Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit
rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der
Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse,
schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 165 Abs.
2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene
Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere
Fabrikations-,

Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte
muss sich der Auftragnehmer an die Vergabekammer wenden. Wir weisen
schließlich darauf hin, dass das Verfahren vor der Vergabekammer für
die unterlegene Parteikostenpflichtig ist.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Stadt Augsburg
Postanschrift: Rathausplatz 1
Ort: Augsburg
Postleitzahl: 86150
Land: Deutschland
Telefon: +49 8213244605
Fax: +49 8213243084
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
28/11/2019

References

6. mailto:vergabe.baureferat@augsburg.de?subject=TED
7. https://my.vergabe.bayern.de/
8. https://my.vergabe.bayern.de/
9. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/185364
10. https://my.vergabe.bayern.de/
11. https://my.vergabe.bayern.de/
12. https://www.google.de/maps

 
 
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