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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Darmstadt - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019120309213405412 / 571623-2019
Veröffentlicht :
03.12.2019
Angebotsabgabe bis :
13.01.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71222000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
DE-Darmstadt: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

2019/S 233/2019 571623

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Zentrale Auftragsvergabestelle des Landkreises
Darmstadt-Dieburg für den Eigenbetrieb Da-Di-Werk Gebäude- und
Umweltmanagement
Postanschrift: Jägertorstraße 207
Ort: Darmstadt
NUTS-Code: DE716
Postleitzahl: 64289
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Auftragsvergabestelle
E-Mail: [6]zavs@ladadi.de
Telefon: +49 61518811535
Fax: +49 61518812484

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.ladadi.de

Adresse des Beschafferprofils: [8]www.subreport.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[9]www.subreport.de/E75917958
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[10]www.subreport.de/E75917958
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Leistungen der Freianlagenplanung gem. §§38 ff. HOAI, LPH 1 9 für den
Neubau der Tannenbergschule in Seeheim-Jugenheim
Referenznummer der Bekanntmachung: 22-1-000/123335/A19/Di-Ro
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71222000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg plant das bestehende Hauptgebäude mit
Anbau der Tannenbergschule in der Gemeinde Seeheim-Jugenheim abzubauen
und einen Neubau zu errichten. Für den geplanten Neubau der Grundschule
bedarf es einer Planung für die Freianlagen. Mit diesem
Vergabeverfahren soll ein Freianlagenplaner gefunden werden, der
zeitnah die erforderlichen Planungsleistungen erbringen kann.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE716
Hauptort der Ausführung:

Weedring 2-10

64342 Seeheim
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Für die Tannenbergschule sind ein Abbruch der bestehenden Grundschule
und ein Neubau mit Neugestaltung der Freianlagen durch den Landkreis
Darmstadt-Dieburg vorgesehen. Die Planung des Neubaus erfolgt durch
einen Generalplaner. Die Sporthalle ist nicht Gegenstand der Abbruch-
und Neubaumaßnahmen.

Während der Abbruch- und Neubaumaßnahme wird ein Interimsgebäude auf
dem Grundstück aufgestellt, um den Betrieb der Schule aufrecht zu
erhalten. Die Interimsmaßnahme muss unter anderem in der Planung und im
Bauablauf der Freianlagen berücksichtigt werden und gegebenenfalls ist
eine Bildung von Bauabschnitten zu erwägen.

Die Größe des Planungsbereiches für die Freianlagen beträgt ca. 15 800
m^2. Hierauf entfallen ca. 4 000 m^2 auf zukünftig vorhandene
Gebäudestrukturen und 2 000 m^2 auf die Sportanlage. Für die Planung
der Außenanlagen werden keine umfassenden Vorgaben gemacht.

Die Außenfläche ist in 5 grundlegende Funktionsbereiche aufzuteilen:

Eingangsbereich, inklusive Kiss & Ride-Zone,

Schulhof,

Stellplätze für PKWs, Fahrräder, Roller,

Anlieferung, Müllentsorgung,

Sportanlage.

Auf eine barrierefreie Erschließung ist zu achten.

Der Schulhof ist so zu gestalten, dass die unterschiedlichen
Bedürfnisse der Kinder in den Pausen und freien Zeiten berücksichtigt
werden. Es muss also Flächen geben, die einerseits
bewegungsorientiertes Spielen und Toben ermöglichen, andererseits soll
es Zonen der Ruhe und im Grünen geben.

Möglichst vielfältige Kontakte zwischen Innen und Außen erleichtern die
Einbeziehung von Außenräumen in den Unterricht, weshalb inhaltliches,
architektonisches und frei raumplanerisches Konzept eng
ineinandergreifen müssen. Treffpunkte und Aufenthaltsbereiche sind so
zu konzipieren, dass Schülerinnen und Schüler sowohl geschützte
Bereiche für kleinere Gruppen nutzen können, als auch Areale, in denen
die Schulgemeinschaft als Ganzes zusammen kommen kann. Gleiches gilt
für das Schulpersonal. Auf ausreichende sonnen- und regengeschützte
Außenbereiche ist zu achten. Zur Aufbewahrung der Außenspielgeräte sind
geeignete Räumlichkeiten vorzusehen. Sie sollten von außen zugänglich
sein.

Für die Planung der Freianlagen sollen die Leistungen gemäß §§38 ff.
HOAI für die Leistungsphasen 1 9 an einen Freianlagenplaner vergeben
werden.

Als zeitliche Meilensteine sind der Planungsbeginn Anfang 2020 und der
Fertigstellungstermin Anfang 2023 vorgesehen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektteam/Projektorganisation /
Gewichtung: 18
Qualitätskriterium - Name: Projektanalyse/Herangehensweise /
Gewichtung: 52
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 30
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 38
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 5
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Geplante Mindestzahl 5, sofern geeignet, liegen mehr als 5
gleichwertige Bewerbungen vor, entscheidet bei gleicher Eignung das Los
über die weitere Zulassung.

Aus den eingegangenen Bewerbungen sollen anhand der Auswahlkriterien
Bieter ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen werden.
Sollten mehr als die gewünschte Anzahl die Anforderungen gleich gut
erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der
gleich gut geeigneten Bewerber.

Abfrage Referenzen:

Referenzen zu vergleichbarer Nutzung

(Freianlagen für Kinder Schulhof o. ä.): 30 Punkte ab 1 Referenz,

Referenzen für öffentliche Auftraggeber

(Anwendung des öffentlichen Vergaberechtes): 25 Punkte ab 1 Referenz,

Referenzen zur Gestaltung von Freiflächen: 30 Punkte ab 1 Referenz,

Referenzen mit vergleichbarer Größe

(min. 1 Mio. EUR KG 500): 15 Punkte ab 1 Referenz.

Zu erreichen sind maximal 100 Punkte.

Die eingereichten Referenzen werden in allen Kategorien voll gewertet,
deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind, sofern die
geforderten LPH in dem angegebenen Zeitraum erbracht wurden,
andernfalls anteilig.

Eine Mehrfachnennung von Referenzprojekten in verschiedenen Kategorien
ist möglich.

Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.

Die eingereichten Referenzen müssen folgende Anforderungen erfüllen, um
gewertet zu werden:

Referenzprojekte der letzten 5 Jahre mit Leistungen der
Freianlagenplanung gem. § 38 ff. HOAI, LPH 1-9 (min. 75 %
Eigenleistung) Mindestgröße 0,5 Mio. EUR netto KG 500.

Ausführungsort:

Weedring 2-10, 64342 Seeheim.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen:

von juristischen Personen ein aktueller Handelsregisterauszug oder
eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder
Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem
Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern (NU)),

ein Nachweis der Zulassung als Landschaftsarchitekt oder eine
gleichwertige Bescheinigung des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Ein aktuell gültiger Nachweis für eine bestehende
Berufshaftpflichtversicherung (bei Bietergemeinschaften von jedem
Mitglied).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Im Auftragsfall ist eine Deckungssumme der
Berufshaftpflichtversicherung von 1,0 Mio. EUR für Personenschäden und
0,6 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Vorlage folgender Referenzen (Wertung gemäß Abschnitt II.2.9):

Referenzen zu vergleichbarer Nutzung

(Freianlagen für Kinder Schulhof o. ä.):

Referenzen für öffentliche Auftraggeber

(Anwendung des öffentlichen Vergaberechtes):

Referenzen zur Gestaltung von Freiflächen:

Referenzen mit vergleichbarer Größe (min 1 Mio. EUR KG 500).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Anzugeben sind Referenzprojekte der letzten 5 Jahre mit Leistungen der
Freianlagenplanung gem. § 38 ff. HOAI, LPH 1-9 (min. 75 %
Eigenleistung) Mindestgröße 0,5 Mio. EUR netto KG 500.

Zum Nachweis der Mindesteignung sind die Kategorien vergleichbare
Nutzung (Freianlagen für Kinder Schulhof o. ä.), öffentliche
Auftraggeber (Anwendung des öffentlichen Vergaberechtes) sowie
Gestaltung von Freiflächen mit dem Teilnahmeantrag durch Referenzen
abzudecken. Die Nennung einer Referenz in mehreren Kategorien ist
möglich.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ein Nachweis der Zulassung als Landschaftsarchitekt oder eine
gleichwertige Bescheinigung des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/01/2020
Ortszeit: 10:40
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 17/04/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung eines
Nachunternehmers sind zugelassen.

Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen
bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen
Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt
zum Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische
Haftung aller Mitglieder in elektronischer Form vorzulegen. Ein
Original ist gegebenenfalls nachzureichen (gilt für
Nachunternehmerverpflichtungserklärung analog).

Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur
Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der
Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder der
Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch,

angaben des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber
möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt: Möchte sich
der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde
anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den
Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen.
Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung
(Formblatt zum Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom Nachunternehmer zu
erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu
benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen
Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den
Nachunternehmer im Wege der Aufklärung anzufordern,

angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen: Das Nichtvorliegen
von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des
Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird
vorbehalten,

die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und
Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG),
Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach §
8 Abs. 2 HVTG) ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen,

die erforderlichen Angaben, Erklärungen, sowie Nachweise zur
Leistungsfähigkeit des Bewerbers sind im Falle von
Bewerbergemeinschaften, sowie bei einem vorgesehenen Einsatz von
Nachunternehmern, derer sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung
(wirtschaftlich, finanziell, technisch) bedient, von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft, sowie der Nachunternehmer nachzuweisen.
Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des ordnungsgemäß in
Textform nach § 126 b BGB erstellten Teilnahmeantrags oder Bewerbungen
nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung,

Vergabe rechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß
gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bewerber
müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen und
nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen
werden kann. Führt der Bewerber den vorstehend verlangten Nachweis
nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine
Mehrfachbeteiligung im Verfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In
diesem Fall werden beide Bewerbungen vom weiteren Verfahren
ausgeschlossen,

alle notwendigen Auskünfte zu den Referenzprojekten sind auf den
Formblättern des Referenzbogens" zu erteilen,

die Bewerbungsunterlagen können kostenlos unter
[11]www.subreport.de/E75917958 heruntergeladen werden. Eine
schriftliche Anforderung der Unterlagen ist nicht notwendig! Diese sind
ausschließlich digital erhältlich!,

alle weiteren Informationen sind auf der Homepage [12]www.ladadi.de ?
Zentrale Auftragsvergabestelle abrufbar,

es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und
ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag in
die Wertung miteinbezogen,

zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten
Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden!,

Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind bis
spätestens 2.1.2020 per E-Mail an [13]zavs@ladadi.de oder über die
Vergabeplattform zu richten.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim
Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3;
Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß
innerhalb von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3
Satz 1 Nr. 1 GWB).

Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen
erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung
genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber
dem Auftraggeber geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 3
GWB).

Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht
abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit,
innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf
Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem
Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4
GWB).

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden
sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.

Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage
nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen
werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch
den Auftraggeber.

Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist
nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein
Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor
Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die
Vergabekammer zugestellt worden sein.

Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2
GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren
innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den
Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die
Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die
Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach
Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der
Europäischen Union.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim
Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3;
Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/11/2019

References

6. mailto:zavs@ladadi.de?subject=TED
7. http://www.ladadi.de/
8. http://www.subreport.de/
9. http://www.subreport.de/E75917958
10. http://www.subreport.de/E75917958
11. http://www.subreport.de/E75917958
12. http://www.ladadi.de/
13. mailto:zavs@ladadi.de?subject=TED

 
 
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