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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Peine - Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019112909222800250 / 566645-2019
Veröffentlicht :
29.11.2019
Angebotsabgabe bis :
06.01.2020
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71322000 - Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
DE-Peine: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau

2019/S 231/2019 566645

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE)
Postanschrift: Eschenstr. 55
Ort: Peine
NUTS-Code: DE91A
Postleitzahl: 31224
Land: Deutschland
E-Mail: [6]julian.lemke@bge.de
Telefon: +49 5171/43-1175
Fax: +49 5171/43-1502

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.bge.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.subreport.de/E58482183
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Öffentlicher Auftraggeber gem. § 99 Nr. 2 GWB
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Dritter gem. § 9a Abs. 3 S. 2 Atomgesetz

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen für die Auffahrung und den endgültigen Ausbau der
Rampe 380 sowie Grubenräume Zentrales Tanklager, Strahlenschutzräume
und E-Truck Werkstatt
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71322000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Zur Ausschreibung kommen Planungsleistungen für die Auffahrung,
Sicherung und den endgültigen Ausbau von Grubenräumen und Strecken des
untertägigen Kontroll- und Überwachungsbereiches auf der Schachtanlage
Konrad. Darüber hinaus ist die Planung einer Fahrbahn in diesen
Grubenräumen zu leisten. Die vom Auftragnehmer gemäß gültigem Regelwerk
zu erstellenden Ausführungsplanungen (Tragwerks- und Objektplanungen)
haben Bauwerke zum Ziel, die die hohen Anforderungen während der ca. 40
jährigen Nutzungsdauer des Endlagers erfüllen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Siehe II.1.4).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/04/2020
Ende: 31/05/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate),

Eigenerklärung/Nachweis über die Anmeldung bei einer
Berufsgenossenschaft,

Eigenerklärung/Nachweis über die Zahlung von Steuern und Abgaben,

Eigenerklärung über die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen,

Referenzen, Darstellung von erbrachten Leistungen/Nachweis fachliche
Eignung,

Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlußgründen nach dem
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung § 123, § 124 GWB).

Sämtliche Nachweise/Bescheinigungen, in denen keine Gültigkeitsdauer
angegeben ist, dürfen zum Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter
als 6 Monate sein.

Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen der für sie
zuständigen Behörden/Institutionen ihres Heimatlandes mit beglaubigter
Übersetzung in deutscher Sprache vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angabe des Gesamtumsatzes der letzten 3 Jahre unter Ausweisung der
anteiligen Umsätze für Vergleichbare Bauleistungen,

Nachweis oder Vorlage einer Deckungszusage für den Auftragsfall über
das Bestehen einer Betriebhaftpflichtversicherung Möglicherweise
geforderte Mindeststandards.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Versicherungsschutz für Personenschäden über mind. 2,5 Mio EUR und
Sachschäden über mind. 2,5 Mio EUR.

Der Bewerber muss in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit
der Durchführung von Leistungen, die mit der zu vergebenen Leistung
vergleichbar sind, einen durchschnittlichen Umsatz im Geschäftsjahr von
mindestens 3 Mio. EUR erzielt haben.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angabe von mind. 3 Referenzen über durchgeführte Planungsleistungen bei
Bauvorhaben mit einem Bauausführungsvolumen >= 5 Mio. für
Ingenieurbauwerke im Tunnelbau, Bergbau, Untertagebau, Massivbau oder
vergleichbar. Die Planung der Ingenieurbauwerke wurde mindestens nach
den Vorgaben des geltenden Eurocodes durchgeführt. Die Referenzen
dürfen nicht älter als 5 Jahre sein. Die Angabe der Referenzen ist ein
zwingendes Eignungskriterium.

Die Angaben zu den Referenzen sollen enthalten:

Projektname/-bezeichnung,

Auftraggeber,

Funktion (Unterauftragnehmer, Generalunternehmer, etc.),

Auftragsvolumen,

Ansprechpartner des Auftraggebers/Auftragsnehmers,

Projektort (ggf. Land),

Anzahl der eingesetzten Projektmitarbeiter,

Kurzbeschreibung der Auftragsinhalte Auf die Angabe einzelner Punkte
(z. B. des Auftragsvolumens) kann ggf. bei vereinbarter Vertraulichkeit
mit dem Auftraggeber verzichtet werden. Eine detaillierte
Auftragsbeschreibung muss jedoch die Pro-jekt/Leistungsmerkmale
deutlich darstellen.

Bei den anzugebenden Projekten muss es sich um komplexe Projekt
handeln, d. h. es sollten z. B. folgen-de Leistungen enthalten sein:

Änderungen des Querschnittsprofils an Querschlägen,

Streckenkreuzungen o. ä.,

Drainagemaßnahmen,

komplexe Bewehrungsführungen,

hohe Bewehrungsgehalte,

Berücksichtigung von Einzellasten am Ausbau.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Bewerber muss über ein durch eine unabhängige Stelle zertifiziertes
Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 (oder gleichwertig)
verfügen.

Die Zertifizierung muss sämtliche Leistungsbereiche des
Vergabegegenstandes umfassen.

Der Auftraggeber behält sich vor, das Qualitätsmanagementsystem des
Bewerbers im Rahmen der Auswertung des Teilnahmeantrages zu auditieren,
um die Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystem des Bewerbers im
Hinblick auf die Anforderungen der DIN EN ISO 9001 zu beurteilen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Der Zutritt der Baustelle wird nur Personen gestattet, deren
Zuverlässigkeit nach der Atom rechtlichen
Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung (§ 12 AtG i. V. m. § 2 Ziff. 3
AtZüV) geprüft und festgestellt ist.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/01/2020
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 06/04/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 06/01/2020
Ortszeit: 11:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende
Rechtsvorschriften verwiesen:

§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht,

§ 135 GWB Unwirksamkeit,

§ 160 GWB Einleitung, Antrag Zur Einlegung von Rechtbehelfen und der
Präklusionswirkung ist der nachfolgend zitierte § 160 GWB zu beachten:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschrift entgeltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.

Es wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen
für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem
Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines
Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
27/11/2019

References

6. mailto:julian.lemke@bge.de?subject=TED
7. http://www.bge.de/
8. https://www.subreport.de/E58482183

 
 
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