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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hofheim am Taunus - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019110809212552498 / 530210-2019
Veröffentlicht :
08.11.2019
Angebotsabgabe bis :
06.12.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71321000 - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
DE-Hofheim am Taunus: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen

2019/S 216/2019 530210

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Kreisausschuss Main-Taunus-Kreis, Hochbau- und
Liegenschaftsamt
Postanschrift: Am Kreishaus 1-5
Ort: Hofheim am Taunus
NUTS-Code: DE71A
Postleitzahl: 65719
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Hochbau- und Liegenschaftsamt
E-Mail: [1]hochbau-vergabe@mtk.org
Telefon: +49 6192/2016142
Fax: +49 6192/2016801

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.mtk.org
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Det
ails&TenderOID=54321-Tender-16e267ab257-7998bd10da4d1d91
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]www.had.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau kreiseigenes Schwimmbad, 65830 Kriftel-TGA I
Referenznummer der Bekanntmachung: MTK-2019-0033
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71321000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

TGA-I, Dienstleistungsauftrag Technische Ausrüstung, § 55 HOAI,
Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 u. 8 § 53 HOAI.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 540 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE71A
Hauptort der Ausführung:

65830 Kriftel
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die zu erbringenden Leistungen umfassen das Leistungsbild Technischen
Ausrüstung, § 55 HOAI, Anlagengruppen (§ 53 HOAI):

1) Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen;

2) Wärmeversorgungsanlagen;

3) Lufttechnische Anlagen

7) Nutzungsspezifische Anlagen und

8) Gebäudeautomation.

Es ist beabsichtigt, zunächst Leistungen der Leistungsphasen 1-3 nach §
55 u. Anlage 15 HOAI zu vergeben.

Der Auftraggeber behält sich vor, dem Ingenieur bei Fortsetzung der
Planung und Durchführung der Baumaßnahme die Leistungen der
Leistungsphasen 4-9 nach § 55 u. Anlage 15 Nr. 15.1 HOAI zu übertragen.
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht.
Anrechenbare Kosten (aus Kostengruppe 400, DIN 276) gemäß § 54 HOAI ca.
2 606 000 EUR. Der Main-Taunus-Kreis beabsichtigt ein kreiseigenes
Schwimmbad für Schulzwecke zu bauen. Der Schulbedarf sieht 6 x 25
m-Bahnen mit dem dazugehörigen Raumbedarf und Nebenräumen sowie den
notwendigen Parkplätzen vor. Das Schwimmbad soll tagsüber
ausschließlich zu schulischen Zwecken und abends von Vereinen genutzt
werden. Es wird nicht öffentlich genutzt. Der Main-Taunus-Kreis wird
das Schwimmbad selbst betreiben. Das Schwimmbad soll auf dem Gelände
der Konrad-Adenauer-Schule, 65830 Kriftel neben der bestehenden
Sporthalle gebaut werden.

Angedacht sind u. a.: Regenwasserzisterne, Nutzung des
Austauschwassers, z. B.: WC Spülung, BHKW (mit PV-Anlage),
Wärmeversorgung aus der Schule.

Vorläufige Terminplanung: Planungsbeginn direkt nach Auftragsvergabe,
Baubeginn Frühjahr 2021, Fertigstellung im Sommer 2023.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 540 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 5
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber bewertet bei denjenigen Bewerbern, die nicht aufgrund
von Ausschlusskriterien (III.1.1 Nr.1-4, III.1.2 Nr. 5 und III.1.3 Nr.
7 u. 8) ausgeschlossen wurden, anhand der erteilten Auskünfte die
Eignung (Auswahlkriterien, III.1.2 Nr. 6 und III.1.3 Nr. 9 bis 13) und
bildet unter Zugrundelegung der Gewichtung die Rangfolge der Bewerber.

Wichtung und Wertung:

Nr. 6 Umsatz entsprechender Dienstleistungen (Gewichtung 10 %): Der
angegebene Umsatz der letzten 3 Jahre wird gemittelt (Um/a) und auf den
zu erwartenden maximalen Auftragswert pro Jahr (Amax/a = 179 TEUR)
bezogen. Die Wertung erfolgt nach dem Schlüssel Um/a < 0,5 Amax/a = 1,
Um/a < 0,75 Amax/a = 2,U m/ a < 1,0 Amax/a = 3, Um/a < 1,5 Amax/a = 4,
Um/a >= 1,5 Amax/a = 5. Bei Arbeitsgemeinschaften zählt die Summe aller
Arbeitsgemeinschaftsmitglieder,

Nr. 9 Mitarbeiteranzahl für entsprechende Dienstleistungen
(Gewichtung 5 %): Die angegebene Mitarbeiteranzahl der letzten 3 Jahre
wird gemittelt (MA/a) und mit der erforderlichen Mitarbeiterzahl
proJahr (MB/a = 2) verglichen. Wertung nach Schlüssel MA/a < 1,5 MB/a =
1, MA/a < 2,0 MB/a = 2, MA/a < 2,5MB/ a = 3, MA/a < 3,0 MB/a = 4, MA/a
>= 3,0 MB/a = 5. Bei Arbeitsgemeinschaften zählt die Summe aller
Arbeitsgemeinschaftsmitglieder,

Nr. 10 Referenzliste Projektleiter (Gewichtung 25 %): Die Bewertung
erfolgt quantitativ (Anzahl) über die abgeschlossenen spezifischen
Referenzen (Bereich Projektleitung), die mit dem vorliegenden Projekt
vergleichbar sind; (Anzahl vergleichbarer Referenzen (AR)). Die
Vergleichbarkeit orientiert sich an den technischen Anforderungen aus
der Aufgabenbeschreibung. Wertung nach Schlüssel AR < 2 = 1, AR = 2 =
2,AR = 3 = 3, AR = 4 = 4, AR > 4 = 5,

Nr. 11 Referenzliste Stellvertreter (Gewichtung 15 %): Bewertung
analog Nr. 10,

Nr. 12 Referenzliste Bewerber (Gewichtung 35 %): Die Bewertung
erfolgt quantitativ (Anzahl) über die abgeschlossenen spezifischen
Referenzen insgesamt, die mit dem vorliegenden Projekt vergleichbar
sind; (Anzahl vergleichbarer Referenzen (AR)). Die Vergleichbarkeit
orientiert sich an den technischen Anforderungen aus der
Aufgabenbeschreibung. Bei Arbeitsgemeinschaften wird jeweils die Summe
der Nachweise bewertet. Wertung nach Schlüssel AR 1 = 1, AR 2 = 2, AR 3
= 3, AR 4 = 4, AR > 4 = 5,

Nr. 13 Maßnahmen zur Qualitätsgewährleistung (Gewichtung 10 %): Die
Beschreibung der Maßnahmen, die der Bewerber in seinem Unternehmen
verfolgt, um die Qualität seiner Leistungen zu gewährleisten, wird
qualitativ bewertet. Bewertungsschlüssel: Beschreibung so, dass nur
sehr geringe Qualität erwartet werden kann = 1, Beschreibung so, dass
nur geringe Qualität erwartet werden kann = 2, Beschreibung so, dass
mittlere Qualität erwartet werden kann = 3, Beschreibung so, dass hohe
Qualität erwartet werden kann = 4, Beschreibung so, dass sehr hohe
Qualität erwartet werden kann = 5.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber behält sich vor, dem Ingenieur bei Fortsetzung der
Planung und Durchführung der Baumaßnahme weiterer Leistungen einzeln
oder im Ganzen - der Leistungsphasen 4-9 nach § 55 u. Anlage 15 Nr.
15.1 HOAI zu übertragen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser
Leistungen besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zu II.2.7):

Die angegebene Vertragslaufzeit stellt lediglich die derzeit geschätzte
Dauer bis zur Fertigstellung der Baumaßnahme dar und beinhaltet auch
die optional zu erbringenden Leistungsphasen bis einschließlich 8, § 55
u. Anlage 15 Nr. 15.1 HOAI.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: Gefordert werden
folgende Erklärungen/Nachweise:

1) Aktuelle Eigenerklärung, dass keine zwingenden Ausschlussgründe nach
§ 123 Abs. 1 bis 4 GWB vorliegen (Ausschlusskriterium);

2) Aktuelle Eigenerklärung, dass keine fakultativen Ausschlussgründe
nach § 124 Abs. 1 GWB vorliegen (Ausschlusskriterium);

3) Zusätzlich bei Bewerbern, die eine juristische Person sind:
Aktueller Handelsregisterauszug bzw. einen den Rechtsvorschriften des
Heimatstaates entsprechenden Nachweis in Kopie, die Angabe der Namen
und die Angabe der beruflichen Befähigung der Personen, die für die
Erbringung der Leistung verantwortlich sind (§ 43 Abs. 1 VgV)
(Ausschlusskriterium);

4) Zusätzlich bei Bewerbergemeinschaften: Die Bewerbergemeinschaft hat
mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete
Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im
Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und
der für die Durchführung des Vertrages Bevollmächtigte Vertreter
bezeichnet ist. Ebenso muss die Erklärung enthalten sein, dass der
bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber
rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner
haften (Ausschlusskriterium).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Gefordert
werden folgende Erklärungen/Nachweise:

5) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV)
bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern in Kopie mit
Deckungssummen von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5
Mio. EUR für sonstige Schäden. Alternativ zum Nachweis, dass die
entsprechende Haftplichtversicherungsdeckung besteht, ist die Zusage
einer Versicherung (in Kopie), dass im Auftragsfalle eine entsprechende
Deckung verfügbar sein wird. Der Nachweis bzw. die Zusage der
Versicherung darf nicht älter als 3 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs
der Bewerbungsfrist (Schlusstermin Teilnahmeanträge) sein
(Ausschlusskriterium);

6) Erklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen, die
mit der Ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, in den letzten 3
Geschäftsjahren,

Angaben getrennt pro Jahr (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV).
BeiBewerbergemeinschaften gilt dies in Summe (Auswahlkriterium,
Wichtung und Wertung siehe II.2.9).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Aktuelle Nachweise/Erklärungen gem. III.1.2), Nr. 5
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Gefordert werden folgende Erklärungen/Nachweise:

7) Auskunft nach § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV als aktuelle Eigenerklärung mit
einer Beschreibung der Projektorganisation, z. B. als Organigramm;
(Name und berufliche Qualifikation von Projektleiter, Stellvertreter
und wesentlichen Sachbearbeitern) (Ausschlusskriterium);

8) Nachweis der Berufsqualifikation als Ingenieur durch beigefügte
Kopien (Eintragung Berufskammer, Genehmigungsurkunde oder Unterlagen
und

Bescheinigungen gemäß der Berufsanerkennungsrichtlinie, RL 2005/36/EG
EGABI. L 255/22 v. 30.9.2005) für den Bewerber oder den
bevollmächtigten Vertreter und für den vorgesehenen Projektleiter (§ 46
Abs. 3 Nr. 6 i. V. m. § 75 VgV) (siehe III.2.1) (Ausschlusskriterium);

9) Anzahl der Mitarbeiter für entsprechende Dienstleistungen, die mit
der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, in den letzten 3
Jahren (Angaben getrennt pro Jahr). Bei Bewerbergemeinschaften gilt
dies in Summe (Auswahlkriterium, Wichtung und Wertung siehe II.2.9);

10) Persönliche Referenzliste vergleichbarer Leistungen (Bereich
Projektleitung!) aus den letzten 8 Kalenderjahren bis zum Ablauf der
Teilnahmefrist des vorgesehenen Projektleiters (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV)
(Auswahlkriterium, Wichtung und Wertung siehe II.2.9);

11) Persönliche Referenzliste vergleichbarer Leistungen (Bereich
Projektleitung!) aus den letzten 8 Kalenderjahren bis zum Ablauf der
Teilnahmefrist des vorgesehenen Stellvertreters (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV)
(Auswahlkriterium, Wichtung und Wertung siehe II.2.9).

Zu 10. und 11. Es werden nur Referenzen gewertet, deren
Leistungserbringung Abgeschlossen ist (ausgenommen Leistungsphase 9, §
55 HOAI) und bei denen die nachfolgenden Angaben vollständig gemacht
wurden:

a) Art des Referenzobjektes;

b) Auftraggeber;

c) Art der Baumaßnahme (Neubau); wenn Referenzen mehrere Leistungen
umfassen (bspw. neben Neubau auch Sanierung und verschiedene
Anlagengruppen), die Angaben d) bis g) nur für Neubau und getrennt nach
Anlagengruppen;

d) anrechenbare Kosten in Euro (netto);

e) Honorarzone;

f) Zeitraum der Leistungserbringung;

g) Anteil der selbst erbrachten Leistungen im Bereich Projektleitung
unter Benennung der erbrachten Leistungsphasen.

12) Referenzliste vergleichbarer Leistungen aus den letzten 8
Kalenderjahren bis zum Ablauf der Teilnahmefrist des Bewerbers bzw. von
Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV)
(Auswahlkriterium, Wichtung und Wertung siehe II.2.9).

Zu 12. Es werden nur Referenzen gewertet, deren Leistungserbringung
abgeschlossen ist (ausgenommen Leistungsphase 9, § 34 HOAI) und bei
denen die nachfolgenden Angaben vollständig gemacht wurden:

a) Art des Referenzobjektes;

b) Auftraggeber;

c) Art der Baumaßnahme (Neubau); wenn Referenzen mehrere Leistungen
umfassen (bspw. neben Neubau auch Sanierung etc. und verschiedene
Anlagengruppen) die Angaben d) bis g) nur für Neubau und getrennt nach
Anlagengruppen;

d) anrechenbare Kosten in Euro (netto);

e) Honorarzone;

f) Zeitraum der Leistungserbringung;

g) Anteil der selbst erbrachten Leistungen unter Benennung der
erbrachten Leistungsphasen.

13) Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der
Qualität seiner Arbeit (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) (Auswahlkriterium,
Wichtung und Wertung Siehe II.2.9).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Aktuelle Nachweise/Erklärungen gem. III.1.3), Nr. 7 u. 8
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen
Anforderungen erfüllen: Ingenieur" im Sinne des § 75 Abs. 2 u. 3 VgV.
Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn der Bewerber und der vorgesehene Projektleiter am Tag der
Bekanntmachung nach dem hessischen Ingenieur- und Ingenieurkammergesetz
(Hessisches Ingenieurgesetz HIngG) berechtigt sind, in der dem
Auftragsgegenstand entsprechenden Berufsaufgaben die Berufsbezeichnung
Ingenieur" zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als
Ingenieur" tätig zu werden. Bei juristischen Personen sind die
fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen
Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die dem Auftragsgegenstand
entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen
Person und der vorgesehene Projektleiter die fachlichen Anforderungen
erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden.
Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind
ebenfalls teilnahmeberechtigt; dabei muss jedes Mitglied der
Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt sein.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die beauftragten Grundleistungen der Leistungsphase 8 der Anlage 15 zu
§ 55 HOAI sind vom Auftragnehmer selbst auszuführen (§ 47 Abs. 5 VgV).
Eine Weitergabe an Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ist nicht
zulässig. Der Auftraggeber weist bereits jetzt darauf hin, dass die
Bieter sowie deren Nachunternehmer bei Angebotsabgabe eine
Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei
öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und
Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S. 354 abzugeben haben.
Die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt
entsprechend den Vorgaben der §§ 4 und 6 des Hessischen Vergabe- und
Tariftreuegesetzes (HVTG) zur Zahlung des Mindestlohns gemäß § 20 des
Mindestlohngesetzes (MiLoG) bzw. des Tariflohns nach dem Arbeitnehmer-
Entsendegesetz (AEntG) bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei
einem Bieter oder Nachunternehmer im EU-Ausland beschäftigt sind und
die Leistung im EU-Ausland erbringen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/12/2019
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 13/12/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 28/02/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Das Verfahren ist zweistufig. In der Stufe der Vorauswahl bewertet der
Auftraggeber bei denjenigen Bewerbern, die nicht aufgrund von
Ausschlusskriterien (III.1.1 Nr. 1-4, III.1.2 Nr. 5 und III.1.3 Nr. 7
u. 8) ausgeschlossen wurden, anhand der erteilten Auskünfte die Eignung
(Auswahlkriterien, III.1.2 Nr. 6 und III.1.3 Nr. 9 bis 13)

Und bildet unter Zugrundelegung der Gewichtung (II.2.9) die Rangfolge
der Bewerber. In der zweiten Stufe des Verfahrens werden dann die
Bewerber in der Rangfolge bis zum Erreichen der unter II.2.9
angegebenen Höchstzahl zu Auftragsgesprächen aufgefordert. Sollten mehr
Bewerber als die unter II.2.9 angegebene Höchstzahl gleichrangig
liegen, erfolgt die Auswahl unter diesen im Losverfahren. Die aktuelle
Nachweise/Erklärungen (III.1.1-3, Nr.1-13) zusätzlich bei
Bewerbergemeinschaften III.1.1u. 2, Nr. 1-5 u. 8 von allen Mitgliedern
sind zwingend gefordert. Wenn ein Bewerber von der Möglichkeit
Gebrauch macht, Nachunternehmer vorzusehen, so ist der Nachunternehmer
zu benennen und der Nachunternehmeranteil zu bezeichnen. Der
Nachunternehmer hat eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben. Die
geforderten Nachweise und Erklärungen sind auch von jedem
Nachunternehmer einzureichen. Die Anforderungen an Nachunternehmer
gelten auch für verbundene Unternehmen, auf die der Bewerber für den
Nachweis seiner Eignung und/oder für die Auftragsausführung
zurückgreift. Die Möglichkeit, den Verfügbarkeitsnachweis noch nach
Ablauf der Teilnahmefrist zu erbringen, besteht ausdrücklich nicht. Für
die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen entstandene Kosten werden
nicht erstattet. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten
Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht
erwünscht. Der Auftraggeber behält sich vor, mit der Aufforderung zu
Auftragsgesprächen weitere Angaben oder Nachweis zu fordern. Verweis
auf Verpflichtung nach dem VerpfG: Nach Auftragserteilung ist es
erforderlich, dass der Auftragnehmer (bei juristischen Personen der
bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person), der Projektleiter
und der stellvertretende Projektleiter nach §1 Abs. 1 Nr. 1 des
Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen
(Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974 (BGBl. I S. 469, 547), geändert
durch Gesetz vom 15.8.1974 (BGBl. I S. 1942), auf die gewissenhafte
Erfüllung ihrer Obliegenheiten aus dem Auftrag verpflichtet werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim
Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten:
Luisenplatz 2
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64295
Land: Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 6151126834
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim
Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten:
Luisenplatz 2
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64295
Land: Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 6151126834
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) Anwendung. Zuständig für die
Nachprüfung von Vergabeverfahren ist die Vergabekammer des Landes
Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt (Kontaktdaten unter VI.4.1).
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein
(§ 160 Abs. 1 GWB). Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein
Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach §
97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend
macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete
Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu
entstehen droht (§ 160 Abs. 2 GWB). Der Antrag ist nach § 160 Abs. 3
GWB unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber dem Kreisausschuss Main-Taunus-Kreis,
Hochbau- und Liegenschaftsamt (Kontaktdaten unter I.1) nicht innerhalb
einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach
§ 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Die Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 160 Abs. 3
GWB sind zwingend zu beachten. Der Vertragsschluss ist 15 Kalendertage
nach Absendung der Vorinformation an unterlegene Bieter/erfolglose
Bewerber nach § 134 Abs. 2 GWB möglich. Erfolglose Bewerber, die
bereits nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens und bevor die
Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter
ergangen ist, über ihre Ablehnung informiert wurden, bedürfen dieser
Vorinformation nach § 134 GWB nicht mehr. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der
Information durch den Auftraggeber. Gemäß § 135 Abs. 1 GWB ist ein
Vertrag von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber:

1) Gegen § 134 verstoßen hat oder

2) Den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund
Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. Die Unwirksamkeit nach
Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim
Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten:
Luisenplatz 2
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64295
Land: Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 6151126834
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/11/2019

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1. mailto:hochbau-vergabe@mtk.org?subject=TED
2. http://www.mtk.org/
3. https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16e267ab257-7998bd10da4d1d91
4. http://www.had.de/

 
 
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