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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Passau - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019100809195474937 / 471639-2019
Veröffentlicht :
08.10.2019
Angebotsabgabe bis :
05.11.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Passau: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2019/S 194/2019 471639

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Staatliches Bauamt Passau
Am Schanzl 2
Passau
94032
Deutschland
Telefon: +49 851 / 5017-01
E-Mail: [1]vergabe@stbapa.bayern.de
Fax: +49 851 / 5017-1099
NUTS-Code: DE222

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://my.vergabe.bayern.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]https://my.vergabe.bayern.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId
/platformId/1/tenderId/182998
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]https://my.vergabe.bayern.de
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von
Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein
verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang
zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich
unter: [6]https://my.vergabe.bayern.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Straßenbau

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Faunistische Leistungen, Verträglichkeitsprüfung,Artenschutzbeitrag saP
Referenznummer der Bekanntmachung: 19-D-13-320
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Beabsichtigung der Vergabe von Leistungen:

Staatliches Bauamt Passau

B20 Aiterhofen (B8) AS Straubing (A3), 4 streifiger Ausbau bei
Straubing

Ort der Ausführung: Aiterhofen

Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) Lph 1-4 gem. Anlage 1.1.1 HOAI,

Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP),

LBP zur Entwurfsplanung Lph. 1-4,

LBP zur Genehmigungsplanung Lph. 3-4,

Biotop- und Nutzungstypenkartierung gemäß Biotopwertliste nach
BayKompV,

Erstellung des naturschutzfachlichen Beitrags zur Unterlage 1 (RE
2012),

UVP-Bericht,

Unterlage zur speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP),

Faunistische Leistungen,

Unterlage zur FFH-Verträglichkeitsprüfung,

FFH-Ausnahmeprüfung (optionale Leistung).

Baulänge: 13,5 km

Max. Größe des Planungsgebietes/Untersuchungsraums: 1 226 ha.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 548 700.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE228
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die B 20 ist eine bedeutende Nord-Süd-Verbindung für den ostbayerischen
Raum. Sie verbindet die Oberzentren Pilsen (CZ), Straubing und Salzburg
(A). Zwischen der A 3 und der A 8 ist die B 20 für den Fernverkehr als
sogenannte blaue Route besonders markiert.

Durch den starken Anstieg der Verkehrsbelastung, insbesondere des
Schwerverkehrs, ist die bereits weitgehend dreistreifig ausgebaute
Bundesstraße an der Belastungsgrenze. Daher soll die B 20 von der A 92
bis Cham i. d. Oberpfalz in mehreren Ausbauabschnitten durchgängig
zweibahnig (autobahnähnlich) ausgebaut werden.

Der gegenständliche ca. 13,5 km lange Ausbauabschnitt beinhaltet den
Ausbau der B 20 zwischen B 8 AS bei Aiterhofen und BAB A3 AS 108
Straubing nördlich der Donau.

Der Abschnitt ist mit rd. 23.500 Kfz/24 h, davon rd. 4 000 Kfz/24h
Schwerverkehr einer der am höchsten belasteten Abschnitte der B 20.

Dabei handelt es sich um den Anbau einer parallelen asphaltierten
Richtungsfahrbahn an die bestehende B 20, bestehend aus einem
Mittelstreifen, 2 Fahrstreifen und einem Standstreifen. Der Anbau
erfolgt überwiegend in Dammlage.

Die Realisierung der geplanten Maßnahme soll unter Berücksichtigung der
vorhandenen Bausubstanz erfolgen. Auf welcher Straßenseite die
zusätzlichen 2 Fahrstreifen vorzusehen sind, soll im Zuge der
Entwurfsplanung geklärt werden.

Die Knotenpunkte werden weiterhin teilplanfrei (eine Auf- und
Abfahrtsrampe je Richtungsfahrbahn mit Beschleunigungs- und
Verzögerungsstreifen an der B 20) ausgebaut.

Im weiteren Planungsverlauf wird über den eventuellen Rückbau der AS
Aiterhofen an die St 2142 und den damit einhergehenden Umbau der
östlich davon liegenden Knotenpunkts B 8/ SR 5 entschieden. Die
Bearbeitung dieses dann zusätzlich zu untersuchenden Teilgebiets (die
entsprechenden Abschnitte von B8 und SR 5/St 2142) ist als optionale
Leistung in das Angebot mit aufzunehmen.

Im Verlauf der zweiten Richtungsfahrbahn der B 20 werden neben den
Bestandsbauwerken ca. 17 neue Bauwerke und eine neue Großbrücke über
die Donau errichtet. Der Ausbau beinhaltet auch die Erweiterung der
Brücke über die Donau um ca. 300 m überspannte Weite im Bereich des
Vorlandes am Nordufer.

Für die Erweiterung und gleichzeitige Sanierung der bestehenden
Donaubrücke soll eine parallel verlaufende Behelfsbrücke errichtet
werden, wobei deren Gründung und Pfeiler ggf. dauerhaft für die
Brückenverbreiterung (4-streifige Fahrbahn) nutzbar sind.

Im Bereich der Wohnbebauung wird an der B 20 ein entsprechender
Lärmschutz im Rahmen der Lärmvorsorge in Form von Wänden und Wällen
erstellt.

Die Planungsleistung umfasst die Erstellung folgender
landschaftsplanerischer Fachbeiträge:

Umweltverträglichkeitsstudie (UVS),

Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP) zur Entwurfs- und
Genehmigungsplanung,

Biotop- und Nutzungstypenkartierung gemäß Biotopwertliste nach
BayKompV,

Erstellung des naturschutzfachlichen Beitrags zur Unterlage 1 (RE
2012),

UVP-Bericht gem. Mustergliederung UVP-Bericht (Anlage 2) zum
Schreiben der OBB vom 25.8.2017,

Unterlage zur speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP),

Faunistische Leistungen,

Unterlage zur FFH-Verträglichkeitsprüfung,

FFH-Ausnahmeprüfung (optionale Leistung).

Es gelten folgende Eckpunkte für die Ausbaumaßnahme:

Ermittelte Honorarzone: HZII

Baulänge: ca. 13,5 km

Größe des engeren Planungsgebietes (Untersuchungsraum für Kartierung
der Biotop- und Nutzungstypen bis Stufe 8 der Biotopwertliste zur
BayKompV): 334,12 ha

+optional: 28,68 ha

Gesamt maximal: 362,80 ha

Größe des weiteren Planungsgebietes (Untersuchungsraum für Kartierung
der Biotop- und Nutzungstypen bis Stufe 2 der Biotopwertliste zur
BayKompV): 1 124,17 ha

+optional: 101,99 ha

Gesamt maximal: 1 226,16 ha
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 548 700.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 03/02/2020
Ende: 30/09/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Der (spezifische) Jahresumsatz des Unternehmens in dem
Tätigkeitsbereich des Auftrags (Landschaftsplanung nach Teil 2,
Abschnitt 2 HOAI) in den letzten 3 Geschäftsjahren,

Berufshaftpflichtversicherungsdeckung (Personenschäden mind. 1,5 Mio.
EUR, sonstige Schäden mind. 200T EUR).

2. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

2 Referenzen des Unternehmens im Bereich Landschaftsplanung nach Teil
2, Abschnitt 2 HOAI,

Studien- und Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die
Erlaubnis zur Berufsausübung sowie über die Berufserfahrung des
Projektleiters im Bereich Landschaftsplanung nach Teil 2, Abschnitt 2
HOAI,

Studien- und Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die
Erlaubnis zur Berufsausübung sowie über die Berufserfahrung des
technischen/wissenschaftlichen Mitarbeiters im Bereich
Landschaftsplanung nach Teil 2, Abschnitt 2 HOAI,

1 Referenz des Projektleiters im Bereich Landschaftsplanung nach Teil
2, Abschnitt 2 HOAI.

Die Kriterien einschließlich der Unterkriterien und ihre Wertung können
im Detail der Wertungsmatrix der Eignungskriterien entnommen werden.

Die Wertungsmatrix der Eignungskriterien ist zusammen mit den
Formblättern unter der unter 1.3) genannten elektronischen Adresse
abrufbar.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen:

Leistungsstufe 1: Lph 1-4 des LBP zur Entwurfsplanung

Leistungsstufe 2: Lph 3-4 des LBP zur Genehmigungsplanung

Optionale Leistung: UVS und LBP zum Planungsgebiet am Knotenpunkt B 8/
SR 5 östlich von Aiterhofen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Direkter Link zu den Auftragsunterlagen siehe Link
[7]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId
/platformId/1/tenderId/182998

Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6)
aufgelistet.

Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann
teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.1
nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die
natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder
verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die
entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen
Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die
fachlichen Voraussetzungen dann,

a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik
Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen
Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen
aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG
(geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder

b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre
Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der
beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Mitarbeiter des
Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen
Personen durch Nachweis der

Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (z. B. Architekt,
Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt, beratender Ingenieur,
Stadtplaner).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Direkter Link zu den Auftragsunterlagen siehe Link
[8]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId
/platformId/1/tenderId/182998

Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6)
aufgelistet.

Ergänzend zu 4.2.2 des Bewerberbogens:

Es ist der (spezifische) Jahresumsatz des Unternehmens in dem
Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Geschäftsjahren in EUR
netto anzugeben.

Es wird ein Mindestjahresumsatz von 300 000 EUR gefordert.

Ergänzend zu 4.2.5 des Bewerberbogens:

Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für
Personenschäden von 1,5 Mio. EUR und Deckungssummen für sonstige
Schäden von 200 000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder
eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor
Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.

Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten
Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu
gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag
Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In
jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der
Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der
Deckungssumme beträgt.

Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss
der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im
Auftragsfall zusichert.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne
Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien
im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen
abgesichert sind.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6)
aufgelistet.

Ergänzend zu 4.2.2 des Bewerberbogens:

Es ist der (spezifische) Jahresumsatz des Unternehmens in dem
Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Geschäftsjahren in EUR
netto anzugeben.

Es wird ein Mindestjahresumsatz von 300 000 EUR gefordert.

Ergänzend zu 4.2.5 des Bewerberbogens:

Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für
Personenschäden von 1,5 Mio. EUR und Deckungssummen für sonstige
Schäden von 200 000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder
eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor
Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.

Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten
Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu
gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag
Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In
jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der
Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der
Deckungssumme beträgt.

Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss
der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im
Auftragsfall zusichert.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne
Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien
im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen
abgesichert sind.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Direkter Link zu den Auftragsunterlagen siehe Link
[9]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId
/platformId/1/tenderId/182998

Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6)
aufgelistet.

Ergänzend zu 4.3.1 und 4.3.8 des Bewerberbogens:

Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber in den letzten 5 Jahren
erbrachten Dienstleistungen aufzulisten. Die Ausführungsspanne wurde
gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV zur Sicherstellung eines ausreichenden
Wettbewerbs auf 5 Jahre erhöht.

Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder
Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder
Beratungsleistung vergleichbar sind.

Es werden gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV nur die geforderten Angaben
berücksichtigt:

Beschreibung (Aufgabe und Umfang der Leistung, Projektart:
Straßenbauprojekt, Vertragsverhältnis),

Beträge (Mindestgröße des Planungsgebietes in ha),

Daten (Erbringungszeitraum),

Empfänger (unter Angabe, ob es sich um einen öffentlichen oder
privaten Empfänger handelt und Kontaktdaten des Ansprechpartners).

Die zwei Referenzen des Unternehmens können sich jeweils aus einem oder
mehreren Referenzprojekten zusammensetzen.

Die Punktvergabe auf die Unterkriterien kann im Detail der
Wertungsmatrix der Eignungskriterien entnommen werden.

Gewertet werden grundsätzlich nur Referenzen, deren Abschluss der vom
Unternehmen erbrachten Leistungen in den letzten 5 Jahren erfolgte und
deren Planungsleistungen im Rahmen von Straßenbauprojekten erbracht
wurden.

Werden mehr als 2 Referenzen des Unternehmens eingereicht, werden nur
die ersten 2 berücksichtigt.

Werden pro Referenz des Unternehmens mehr als 3 Referenzprojekte
eingereicht, werden jeweils nur die ersten 3 berücksichtigt.

Bei einer Aufteilung einer Referenz auf drei Projekte werden die Punkte
für die Größe des Planungsraums vergeben, wenn mind. einem der
Referenzprojekte im Bereich Landschaftsplanung nach Teil 2, Abschnitt 2
HOAI ein Planungsraum von 800 ha zugrunde liegt.

Die Auflistung zu 4.3.8 ist auf max. eine Referenz für den
Projektleiter zu beschränken. Wird mehr als eine Referenz eingereicht,
wird nur die erste berücksichtigt.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6)
aufgelistet.

Ergänzend zu 4.3.1 und 4.3.8 des Bewerberbogens:

Angabe von Auftraggeber, Name und Telefonnummer,

Abschluss der Leistungserbringung in den letzten 5 Jahren,

Leistungserbringung im Rahmen eines Straßenbauprojektes.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

BauKaG, siehe III. 1.1 dieser Auftragsbekanntmachung
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Siehe Auftrags-/Vergabeunterlagen

[10]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderI
d/platformId/1/tenderId/182998
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/11/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 26/11/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB
vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den
Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren

gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder

gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder

gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr
als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder
einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.

Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen (Unterlage III.6) und
Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der
Vergabeplattform ([11]www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender)
eingestellt.

Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren
Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal
auszufüllen und zu speichern.

Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über
die Vergabeplattform ([12]www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in
Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten
Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform
hochzuladen.

Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bewerber
und die natürliche Person, die die Erklärung abgibt, zu benennen.

Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder
qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.

Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die
Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw.
Fragen_Antworten zu verwenden.

Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in
Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren
Verfahren nicht berücksichtigt.

Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der
Vergabeplattform ([13]www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) unter:
[14]http://meinauftrag.rib.de/hilfe/index.html?teilnahmewettbewerbe.htm
l
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 89 / 2176-2411
Fax: +49 89 / 2176-2847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der
Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt
hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in
der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn
mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Staatliches Bauamt Passau
Am Schanzl 2
Passau
94032
Deutschland
Telefon: +49 851 / 5017-01
Fax: +49 851 / 5017-1099
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/10/2019

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1. mailto:vergabe@stbapa.bayern.de?subject=TED
2. https://my.vergabe.bayern.de/
3. https://my.vergabe.bayern.de/
4. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/182998
5. https://my.vergabe.bayern.de/
6. https://my.vergabe.bayern.de/
7. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/182998
8. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/182998
9. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/182998
10. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/182998
11. http://www.vergabe.bayern.de/
12. http://www.vergabe.bayern.de/
13. http://www.vergabe.bayern.de/
14. http://meinauftrag.rib.de/hilfe/index.html?teilnahmewettbewerbe.html

 
 
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