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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Installation von automatischen Check-in-Einrichtungen auf Flughäfen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019100709361173433 / 470108-2019
Veröffentlicht :
07.10.2019
Angebotsabgabe bis :
05.11.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
51221000 - Installation von automatischen Check-in-Einrichtungen auf Flughäfen
DE-Berlin: Installation von automatischen Check-in-Einrichtungen auf Flughäfen

2019/S 193/2019 470108

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Einkauf
Berlin
12529
Deutschland
Kontaktstelle(n): https://vergabekooperation.berlin/NetServer
E-Mail: [1]einkauf@berlin-airport.de
NUTS-Code: DE406

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.berlin-airport.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://vergabekooperation.berlin/NetServer
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetail
s?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16d8dac0455-71fb91ae34b4ac22
I.6)Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Miete eines Self Service Equipment Systems gemäß IATA RP 1701f, 1706c
und 1741 am Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER)
Referenznummer der Bekanntmachung: EA-2019-0155_EU
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
51221000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Lieferung, Bereitstellung, Einweisung, Dokumentation und Betrieb sowie
Wiederherstellung, Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung von Self
Service Equipment am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) in
Form von Self Service Kiosken und Self Service Bag Drops mit
voraussichtlich. 105 und bis zu ca. 2010 Self Service Kiosken (SSK) und
mit voraussichtlich ca. 50 bis zu ca. 95 Self Service Bag Drops (SSBD)
im Two-Step Verfahren sowie voraussichtlich ca. 25 Self Service Bag
Drops (SSBD) im One-Step Verfahren gemäß IATA RP 1701f, und 1741
inklusive Service und Support (1st, 2nd und 3rd Level Support) und
Anbindung an die Departure Control Systeme der operierenden Airlines
bzw. Abfertiger, Hierbei werden die zentralen Komponenten (Core
inklusive aller Software-Komponenten) und die de-zentralen Komponenten
des Self Service System, hier 206 Self Service Kioske (SSK) und 94
(Two-Step)/24 (One-Step) Self Service Bag Drops (SSBD) für den
Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE406
Hauptort der Ausführung:

Schönefeld, BER
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Fortsetzung von II.1.4)

Folgende Komponenten sind Bestandteil:

Self Service Kiosken (SSK) Two Step:

Bedieneinheit mit Touchoberfläche und inkl. Rechnereinheit,

Integriertem Pass- und Bordkartenlesegerät,

Integriertem Gepäckanhängerdrucker,

Integriertem Thermodrucker (Receipt-Drucker),

Integriertem Bezahlmodul funktionstüchtig,

Angeschlossener Gepäckwaage,

Vorgaben nach European Accessibility Act sind an ausgewählten SSKs
eingehalten,

Biometrie Ready modular hinzufügbar.

Self Service Bag Drops (SSBD) Two Step:

Bedieneinheit mit Touchoberfläche und inkl. Rechnereinheit,

Bagtag-Scanner,

Integriertem Thermodrucker (Receipt-Drucker),

Biometrie Ready modular hinzufügbar.

Self Service Bag Drops Typ II (SSBD) One Step:

Bedieneinheit mit Touchoberfläche und inkl. Rechnereinheit,

Integriertem Pass- und Bordkartenlesegerät,

Integriertem Gepäckanhängerdrucker,

Integriertem Thermodrucker (Receipt-Drucker),

Integriertem Bezahlmodul funktionstüchtig,

Biometrie Ready modular hinzufügbar.

Weitere Komponenten: Kleinteile u. Zubehör, wie zum Beispiel
Druckerpapier (u.a. Bag Tag Rollen, Bordkartenpapier), Tinte etc.

Garantierte Mindestmenge: 105 SSK mit Zuschlagserteilung.

Weitere Abrufe von SSK und SSBD mind. 2 Stück pro Abruf.

Die weiteren Abrufe werden eine Vorlaufzeit von 8 Wochen haben.

Die Mietlaufzeit aller Komponenten endet mit Vertragslaufzeit der
Rahmenvereinbarung. Der AG stellt sicher, dass eine Mietlaufzeit von 24
Monaten nicht unterschritten wird.

Software-Komponenten: Web-Applikation, Schnittstelle zum BSI (Baggage
Source Interface) des AG, Schnittstelle zur Gepäckförderanlage sowie
Schnittstellen zu den jeweiligen Airline Departure Control Systemen.

Der Betrieb muss mindestens 60 Monate sichergestellt werden zuzüglich
der optionalen Verlängerungen von max. 24 Monaten.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber behält sich optionale Verlängerungen um bis 24 Monate
nach Ende der anfänglichen Laufzeit vor.

Die etwaige Ausübung der Optionen wird als ein einseitiges
Ziehungsrecht des Auftraggebers ohne Anspruch auf Beauftragung und ohne
Anspruch des Auftragnehmers auf Vergütung bzw. Schadensersatz
vereinbart.

Eine Verpflichtung zur Beauftragung seitens des Auftraggebers besteht
nicht.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 1
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestanzahl
von 3 zulassungsfähigen Bewerbungen das Verfahren eizustellen.

Der Auftraggeber behält sich vor, bei einer Unterschreitung der
Mindestzahl von 3 wertungsfähigen Angeboten das Vergabeverfahren
einzustellen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Vertragslaufzeit kann durch einseitige schriftliche Erklärung des
Auftraggebers (AG) gegenüber dem Auftragnehmer (AN) um maximal 24
Monate verlängert werden. Die Verlängerung muss bis spätestens 3 Monate
vor dem ursprünglichen Vertragsende schriftlich erfolgen. Der AN hat
keinen Anspruch auf Verlängerung der Vertragslaufzeit. Im Falle einer
nicht erfolgten Verlängerung kann er hieraus keinerlei Ansprüche
(insbesondere auf Schadensersatz oder Vergütung) herleiten.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von den Bewerbern
(der Begriff Bewerber wird als Synonym auch für Bewerbergemeinschaften
(BewGe) verwendet) bzw. von jedem Mitglied der BewGe sowie von allen
für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern
(NU)/Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein Verweis auf frühere
Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern
wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit
Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber zu, Nachweise auf
Verlangen, spätestens jedoch vor Zuschlagserteilung vorzulegen.

1) Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift sowie
Angabe eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail,
Telefon- und Faxnummer;

2) Aktueller Handelsregister-Auszug oder eine Kopie desselben (zum
Schlusstermin, vgl. Ziff. IV.2.2) möglichst nicht älter als 6 Monate);

3) Eigenerklärungen gem. §§ 123, 124 GWB sowie soweit anwendbar §
21 SchwarzArbG, § 21 AEntG und § 98 c AufenthG. Eigenerklärungen gemäß
§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. und § 21 des Gesetzes zur Regelung
eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG). Der AG stellt hierzu das
Formblatt Eigenerklärung zur Verfügung;

4) Sofern eine Bewerbung als BewGe erfolgen soll, ist mit dem
Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der BewGe ausgefüllte
Erklärung einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische
Haftung (vgl. Ziff. III.1.8) dieser Bekanntmachung) im Zuschlagsfall,
die Namen sämtlicher Mitglieder der BewGe, ein bevollmächtigter
Vertreter und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen
Bewerberauswahl zur Bietergemeinschaft und im Zuschlagsfall zu einer
Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt.

Der AG stellt hierzu das Formblatt BewGe-Erklärung zur Verfügung.

BewGe haben in obiger BewGe-Erklärung oder als Anlage zur
BewGe-Erklärung eine Erklärung in Textform folgenden Inhalts
vorzulegen: Sämtliche Mitglieder der BewGe bzw. der Vertreter der BewGe
haben/hat zu erklären, dass die Bildung keinen Verstoß gegen § 1 GWB
darstellt. Darüber hinaus ist von den Mitgliedern der BewGe bzw. dem
Vertreter dieser zu erklären, inwiefern für das jeweilige beteiligte
Unternehmen wirtschaftlich zweckmäßige und kaufmännische Gründe
vorliegen, sich nicht allein um die Auftragsvergabe zu bewerben;

5) Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und
finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
(Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter /
Nachunternehmer / konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet
des rechtlichen Charakters zwischen ihm und diesen Unternehmen
bestehenden Verbindungen.

Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem
Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III.1) dieser
Bekanntmachung genannten Angaben / Erklärungen / Nachweise auch für
diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, indem er sich auf dessen
Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu
erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für
das Erbringen der Leistungen zur Verfügung (z. B.
Verpflichtungserklärung) steht. Sofern der Bewerber sich zum Nachweis
der Eignung auf Dritte bezieht, hat er für diese in seinem
Teilnahmeantrag die in Ziff. xxx dieser Bekanntmachung genannten
Angaben / Erklärungen / Nachweise vorzulegen.

Der AG stellt hierzu das Formblatt Nachunternehmer-Erklärung zur
Verfügung;

6) Sofern eine Vertraulichkeitsvereinbarung gefordert und den
Teilnahmeunterlagen beigefügt ist, ist diese vollständig ausgefüllt mit
dem Teilnahmeantrag zurückzureichen.

Der AG behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw. zu
verlangen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die nachstehenden Angaben / Erklärungen / Nachweise sind von den
Bewerbern (bzw. jedem Mitglied der BWG sowie von allen für die
Leistungserbringung vorgesehenen NU vorzulegen. Ein Verweis auf frühere
Bewerbungen / Angebote ist nicht ausreichend.

1) Erklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Unternehmens in den
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2018, 2017, 2016). Die
Umsatzangaben sind für jedes Jahr separat anzugeben.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt
ein Mindestjahresumsatz (netto) des Bewerbers/der BWG in Höhe von 5 000
000 EUR (netto), der in jedem der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre erzielt worden sein muss. Die Nichterfüllung dieser
Mindestanforderung führt zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

Die vorstehend genannten Erklärungen sind sowohl von dem Bewerber als
auch allen Mitgliedern einer BWG zu tätigen. Die Umsätze von
Mitgliedern einer BWG sind für die Erfüllung der Mindestanforderung zu
addieren. Sofern der Bewerber/die BWG zur Erfüllung der
Mindestanforderungen unter 1.) auf Angaben/Daten von
Dritten/Nachunternehmern/ konzernverbundenen Unternehmen verweisen
will, sind die obigen Angaben/Nachweise/Erklärungen auch für den
Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen vorzulegen.
Außerdem ist eine Erklärung des
Dritten/Nachunternehmers/konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen,
wonach dieser/s bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder
Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen
(Verpflichtungserklärung).

Der AG stellt hierzu das Formblatt Verpflichtungserklärung zur
Verfügung.

Die Vergabestelle behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen
beizuziehen bzw. zu verlangen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Es ist eine Referenz vom Bewerber / BWG aufzuführen und zu
beschreiben, bei der vergleichbare Leistungen (Pkt. II.1.4 und II.2.4)
innerhalb der letzten 5 Jahre, mithin seit September 2014, erbracht
wurden.

Die Darstellung der Unternehmensreferenzen hat in Tabellenform zu
erfolgen. Hierfür stellt der der Auftraggeber ein Formular auf seiner
Internetseite [5]https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/ zur
Verfügung, das von den Bewerbern/ BWG genutzt werden soll.

Sofern der Bewerber/BWG zur Erfüllung der Anforderungen auf
Angaben/Daten von Dritten /Nachunternehmern / konzernverbundenen
Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen auch für den
Dritten / Nachunternehmer / konzernverbundene Unternehmen vorzulegen.
Außerdem ist eine Erklärung des Dritten / Nachunternehmers /
konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/s bereit ist,
Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für dieses Projekt
zu erbringen bzw. bereitzustellen (Verpflichtungserklärung).

Die Vergabestelle behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen
beizuziehen bzw. zu verlangen.

2) Nennung des verantwortlichen Ansprechpartners des Bewerbers / BWG,
welcher im gesamten Vertragszeitraum für die Projektleitung für die
Implementierung des Self Service Equipment vorgesehen ist. Anzugeben
ist dabei die berufliche Qualifikation anhand von persönlichen
Referenzen. Zudem kann bspw. Auch ein anonymisierter Lebenslauf dem
Teilnahmeantrag beigefügt werden, in dem die konkreten Aufgaben- und
Funktionsbereiche dieser Person beispielhaft in Kurzform erläutert
werden.

Die Darstellung der Personalreferenzen hat in Tabellenform zu erfolgen.
Hierfür stellt der der Auftraggeber ein Formular auf seiner
Internetseite [6]https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/ zur
Verfügung, das von den Bewerbern/ BWG genutzt werden soll.

Sofern der Bewerber / BWG zur Erfüllung der Anforderungen auf
Angaben/Daten von Dritten /Nachunternehmern / konzernverbundenen
Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen auch für den
Dritten / Nachunternehmer / konzernverbundene Unternehmen vorzulegen.
Außerdem ist eine Erklärung des Dritten / Nachunternehmers /
konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/s bereit ist,
Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für dieses Projekt
zu erbringen bzw. bereitzustellen (Verpflichtungserklärung).

Die Vergabestelle behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen
beizuziehen bzw. zu verlangen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Es ist mindestens eine Referenz vom Bewerber / BWG aufzuführen und
zu beschreiben, bei der vergleichbare Leistungen (Pkt. II.1.4)
innerhalb der letzten 5 Jahre, mithin seit September 2014, erbracht
wurden.

Es gelten nachfolgend aufgeführte Mindestanforderungen:

1.1) Als Mindestanforderung muss die eingereichte Referenz Folgendes
(innerhalb einer Referenz) erfüllen:

Es muss sich um mindestens einen Auftrag gehandelt haben, bei dem:

ein Self-Service-System an einem Flughafen zur Verfügung gestellt und
erfolgreich betrieben wird/wurde,

und mindestens 12 Monate produktiv gewesen ist,

und mindestens 3 Departure Control System-Hosts angebunden sind,

und mindestens 20 Self Service Kiosks (SSKs) betrieben wurden,

und mindestens 10 Self Service Bag Drops (SSBDs) betrieben wurden.

1.2) Als weitere Mindestanforderung muss mindestens eine der
eingereichten Referenzen Folgendes erfüllen:

Support für Self-Service-System mit min,

mindestens 3 angebundenen Departure Control System-Hosts,

und mindestens 20 Self Service Kiosks (SSKs),

und mindestens 10 Self Service Bag Drops (SSBDs).

1.2.a) mit einer Erreichbarkeit (ganzjährig) innerhalb von 8:00-16:00
Uhr;

1.2.b) und mit einer Wiederherstellungszeit NEXT BUSINESS DAY;

1.2.c) und für einen Leistungszeitraum von mindestens 6 Monaten.

Die Nichterfüllung schon einer dieser vorgenannten aufgeführten
Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

Die Vergabestelle behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen
beizuziehen bzw. zu verlangen.

Zu 2).

2.1) Es gelten für den benannten Ansprechpartner nachfolgend
aufgeführte Mindestanforderungen:

a) Erfahrungen in der Projektleitung für die erfolgreiche
Implementierung von mindestens einem vergleichbaren Self Service
Equipment innerhalb der letzten 5 Jahre, mithin nach September 2014.

vergleichbares Self Service Equipment ist das, bei dem mindestens 20
SSKs mit entsprechender Systemüberwachung nachgewiesen sind.

Und.

b) Beherrschung der deutschen oder englischen Sprache in Wort und
Schrift.

Die Nichterfüllung schon einer dieser vorgenannten aufgeführten
Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

Die Vergabestelle behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen
beizuziehen bzw. zu verlangen.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Der AG prüft bei den fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträgen die
Eignung der Bewerber in einem dreistufigen Verfahren.

Stufe 1: Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Angaben,
Erklärungen und Nachweise III.1.1 bis III.1.3,

Stufe 2: Vorliegen von Ausschlussgründen inkl. Erfüllung der
Mindestanforderungen.

Der AG behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte
unternehmensbezogene Unterlagen, insb. Erklärungen, Angaben,
Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzufordern oder ggf.
korrigieren zu lassen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Gemäß Vergabeunterlagen
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Gemäß Vergabeunterlagen,

Monatlich nachträgliche Vergütung
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

eine künftige Bietergemeinschaft bestehend aus mehreren Bewerbern
muss im Auftragsfall eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts,
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertretern sein.
Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als
Bewerbergemeinschaft einreichen. Im Teilnahmeantrag müssen die
Mitglieder der Bewerbergemeinschaft das Mitglied benennen, das sie
gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

für den Teilnahmeantrag von Bewerbergemeinschaften stellt die
Vergabestelle ein Formular Teilnahmeantrag inklusive
Bewerbergemeinschaftserklärung (Formular) auf ihrer Internetseite zur
Verfügung, das von Bewerbergemeinschaften genutzt werden soll.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

a) Das durch den AN einzusetzende Personal muss vor Leistungs beginn
die Sicherheits- und Zuverlässigkeitsüberprüfungen (gemäß § 7 LuftSiG)
erfolgreich bestanden haben;

b) Alle eingesetzten Mitarbeiter des Auftragnehmers müssen die deutsche
oder englische Sprache fließend beherrschen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/11/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 04/05/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Der AG führt als Sektorenauftraggeber ein Verhandlungsverfahren mit
Bekanntmachung i.S.d. 4. Teils des GWB u. der SektVO durch.

Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb (TNW) begonnen,
in dem sich die interessierten Unternehmen mit den in dieser
Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen u. Nachweisen um die
Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben kein Angebot. Erst eine
erfolgreiche Bewerbung mit positiver Eignungsprüfung u. -bewertung
durch den AG führt zur Versendung der Vergabeunterlagen;

2) Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich unter Nutzung
der Funktionalität der Vergabeplattform (vgl. Ziff.I.3) unter Angabe
der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1)) u. des Aktenzeichens
EA-2019-0155 zu erfolgen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche
Fragen erteilt, die bis zum 221.10.2019, 12:00 Uhr, an die unter Ziffer
I.1) bezeichnete Stelle unter Nutzung der Funktionalität der
Vergabeplattform (vgl. Ziff. I.3) eingegangen sind. Mündliche o.
verspätete Anfragen werden nicht beantwortet. Der AG wird etwaige
Informationen (auch die Formulare) u. Beantwortung von Fragen von
Bewerbern zum TNW sowie sonstige Klarstellungen des AG, die das
Vergabeverfahren betreffen, auf der Internetseite veröffentlichen:
[7]https://vergabekooperation.berlin/NetServer/index.jsp. Der AG
empfiehlt daher allen Bewerbern, täglich den vorbenannten Link zum
Abruf von aktuellen Informationen u. Klarstellungen des AG sowie
Antworten von Bewerberanfragen zum Vergabeverfahren zu nutzen. Die
Bewerber sollen die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare
verwenden, ausfüllen u. durch die geforderten Angaben, Erklärungen u.
Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist
nicht ausreichend;

3) Die Bewerber haben zu beachten, dass der TNA vollständig auszufüllen
ist. Der TNA ist entweder von allen Mitgliedern einer BWG o. dem
bevollmächtigten Vertreter auszufüllen. Sofern ein bevollmächtigter
Vertreter handelt, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der BWG
beizufügen;

4) Die TNA u. deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Die
Übermittlung hat unter Nutzung der Funktionalitäten der
Vergabeplattform unter expliziter Angabe des Aktenzeichens EA-2019-0155
zu erfolgen (Vorlage bis zum Schlusstermin bei der benannten
Kontaktstelle die Übersendung in Papierform oder anderer
elektronischer Form ist nicht zulässig). Es sind die auf der
Vergabeplattform des AG veröffentlichte Formular zu verwenden;

5) Der AG ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des
Bewerbers die Vorlage von Originalen o. weiteren Unterlagen zu
verlangen;

6) Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber/BWG der
Kontaktaufnahme durch den AG zu den jeweiligen Referenzgebern zu;

7) Der Bewerber wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem TNA
eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung
haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber
dem TNW ergeben, muss der AG zu späterer Zeit ggf. erneut in eine
Beurteilung der Eignung eintreten;

8) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der
vorliegenden EU-weiten Bekanntmachung maßgeblich ist, wenn die
Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien
veröffentlicht wird u. der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen
Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig o. verändert
wiedergegeben wird.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
und Energie des Landes Brandenburg
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
Telefon: +49 331866-1719
Fax: +49 331866-1652

Internet-Adresse: [8]http://www.mwe.brandenburg.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

1) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen
gegenüber dem AG gerügt werden;

2) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind,
innerhalb der in der Bekanntmachung benannten Angebots- bzw.
Bewerbungsfrist gegenüber dem AG gerügt werden;

3) Gemäß § 160 Abs. 3 NR. 3 GWB müssen Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber dem AG gerügt
werden;

4) Hilft der AG der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei
der Verabekammer des Landes Brandenburg unter der o.g. Anschrift
innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des AG, der
Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag
ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen des § 160 Abs. 3 GWB
vorliegen;

5) Der AG weist zugleich auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hin.
Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur
Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Bundeskartellamt
Kaiser-Friedrich-Str. 16
Bonn
53113
Deutschland
Telefon: +49 22894990
E-Mail: [9]info@bundeskartellamt.de
Fax: +49 2289499400

Internet-Adresse: [10]www.bundeskartellamt.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
02/10/2019

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References

1. mailto:einkauf@berlin-airport.de?subject=TED
2. http://www.berlin-airport.de/
3. https://vergabekooperation.berlin/NetServer
4. https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16d8dac0455-71f
b91ae34b4ac22
5. https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
6. https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
7. https://vergabekooperation.berlin/NetServer/index.jsp
8. http://www.mwe.brandenburg.de/
9. mailto:info@bundeskartellamt.de?subject=TED
10. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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