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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Künzelsau - Projektmanagement im Bauwesen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019100709225572503 / 469239-2019
Veröffentlicht :
07.10.2019
Angebotsabgabe bis :
08.11.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71541000 - Projektmanagement im Bauwesen
DE-Künzelsau: Projektmanagement im Bauwesen

2019/S 193/2019 469239

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Künzelsau
Stuttgarter Straße 7
Künzelsau
74653
Deutschland
E-Mail: [1]Grossklaeranlage-Kochertal@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE119

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.kuenzelsau.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDRU2/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Rheinstahlstraße 3
Stuttgart
70469
Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwalt Dr. Karsten Kayser
E-Mail: [4]Grossklaeranlage-Kochertal@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE111

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.menoldbezler.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDRU2
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Vergabe von Leistungen der Projektsteuerung für den Neubau der
interkommunalen Großkläranlage Mittleres Kochertal
Referenznummer der Bekanntmachung: 2018/3132
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71541000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen der
Projektsteuerung für die Realisierung der neuen Großkläranlage
Mittleres Kochertal in Anlehnung an die AHO/DVP zur Sicherstellung
der Leistungsziele Qualitäten, Funktionalitäten, Kosten- und
Terminvorgaben sowie sonstigen spezifischen Koordinations-,
Unterstützungs- und Beratungsleistungen. Die zu vergebenden Leistungen
orientieren sich dabei an der AHO/DVP, Projektstufen 1-5.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE119
Hauptort der Ausführung:

Künzelsau, Kocherwiesen zwischen Künzelsau und Ingelfingen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die zu errichtende interkommunale Großkläranlage mit ca. 10
Abwasserpumpwerken, ca. 25 km Abwasserdruckleitungen (DN 100-500) sowie
dem Umbau von ca. zwölf bestehenden Abwasseranlagen soll der Behandlung
der Abwässer der Kommunen Forchtenberg, Niedernhall, Weißbach,
Ingelfingen und Künzelsau mit derzeit insgesamt ca. 60 000 Einwohnern
dienen. Das Investitionsvolumen für die Großkläranlage beträgt nach
aktueller, unverbindlicher Kostenschätzung ca. 60 Mio. EUR brutto.

Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen der
Projektsteuerung für die Realisierung der neuen Großkläranlage
Mittleres Kochertal in Anlehnung an die AHO/DVP zur Sicherstellung
der Leistungsziele Qualitäten, Funktionalitäten, Kosten- und
Terminvorgaben sowie sonstigen spezifischen Koordinations-,
Unterstützungs- und Beratungsleistungen. Die zu vergebenden Leistungen
orientieren sich dabei an der AHO/DVP, Projektstufen 1-5. Gegenstand
der zu vergebenden Leistung sind somit unter anderem

Klärung der Aufgabenstellung, Erstellung und Koordinierung des
Programms für das Gesamtprojekt,

Klärung der Voraussetzungen für den Einsatz von Planern und anderen
an der Planung fachlich Beteiligten (Projektbeteiligte),

Durchführung von Vergabeverfahren zur Ermittlung der benötigten
Ingenieurbüros, insbesondere die europaweiten Ausschreibungen nach VgV
für Planungsleistungen in den Leistungsbildern Ingenieurbauwerke,
Technische Gebäudeausrüstung sowie Tragwerk,

Aufstellung und Überwachung von Organisations-, Termin- und
Zahlungsplänen, bezogen auf Projekt und Projektbeteiligte,

Koordinierung und Kontrolle der Projektbeteiligten, mit Ausnahme der
ausführenden Firmen,

Vorbereitung und Betreuung der Beteiligung von Planungsbetroffenen,

Fortschreibung der Planungsziele und Klärung von Zielkonflikten,

Unterstützung im Rahmen der Durchführung des
Zielerreichungsverfahrens nach dem Raumordnungsgesetz,

laufende Information des Auftraggebers über die Projektabwicklung und
rechtzeitiges Herbeiführen von Entscheidungen des Auftraggebers mit
Organisation und Vorbereitung der Verbandssitzungen,

Koordinierung und Kontrolle der Bearbeitung von Finanzierungs-,
Förderungs- und Genehmigungsverfahren.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Konzept der beabsichtigten Vorgehensweise
zur Sicherstellung der Ziele des Auftraggebers in Bezug auf
Koordination, Organisation und Kommunikationsmanagement, Termin-,
Qualitäts- und Kostencontrolling / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Konzept im Hinblick auf Projektleitung,
Personalkonzept im Projektverlauf / Gewichtung: 25
Preis - Gewichtung: 40
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 96
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber,
die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in
einem dreistufigen Verfahren.

Stufe 1:

Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen
Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf.
erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben,
können nicht berücksichtigt werden.

Stufe 2:

Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten
Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheint, die
verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.

Stufe 3:

Schließlich wird unter den Bewerbern anhand der Referenzen gem. Ziffer
III.1.3) (2) der Bekanntmachung (Mindestreferenz und max. 2 weitere
Referenzen) beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet
eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders
geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden
soll.

Hierbei werden je Bewerber lediglich die 3 durch den Bewerber als
priorisiert gekennzeichneten Referenzen (Mindestreferenz und max. 2
weitere Referenzen) im Bereich von Abwasserbehandlungsanlagen
herangezogen. Erfolgt, auch nach ggf. erfolgter Nachforderung, keine
Priorisierung durch den Bewerber, so wird die Vergabestelle die
Referenzen priorisieren und entsprechend in die Wertung einbeziehen.

Die Inbetriebnahme und Abnahme muss auch bei den max. 2 weiteren
Referenzen in den letzten 10 Jahren (frühestens 1.7.2009) erfolgt sein.

Die Vorlage von mehr als 3 Referenzen ist nicht erwünscht.

Dabei werden die Referenzen (Mindestreferenz und max. 2 weitere
Referenzen) wie folgt bewertet:

a) Kriterium Referenzen im Bereich von Abwasserbehandlungsanlagen:

Herstellkosten (KG 200-700) 35 Mio. EUR brutto und mehr: 100 Punkte,

Herstellkosten (KG 200-700) 30 Mio. EUR brutto bis 35 Mio. EUR
brutto: 75 Punkte,

Herstellkosten (KG 200-700) 25 Mio. EUR brutto bis 30 Mio. EUR
brutto: 50 Punkte,

Herstellkosten (KG 200-700) 20 Mio. EUR brutto bis 25 Mio. EUR
brutto: 25 Punkte,

Herstellkosten (KG 200-700) weniger als 20 Mio. EUR: 0 Punkte.

b) Kriterium Anzahl der Projektstufen

Erbringung von 5 Projektstufen nach AHO: 100 Punkte,

Erbringung von 4 Projektstufen nach AHO: 80 Punkte,

Erbringung von 3 Projektstufen nach AHO: 60 Punkte,

Erbringung von 2 Projektstufen nach AHO: 40 Punkte,

Erbringung von 1 Projektstufe nach AHO: 20 Punkte.

Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise
durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe
aufzufordernden Bieter überschritten wird, entscheidet das Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Vergabestelle ist die Stadt Künzelsau. Die Stadt Künzelsau und die
Gemeinden Forchtenberg, Niedernhall, Weißbach und Ingelfingen werden
voraussichtlich vor Abschluss dieses Vergabeverfahrens den Zweckverband
Interkommunale Großkläranlage Mittleres Kochertal gründen. Dieser
wird sodann in die Position als Vergabestelle und Auftraggeber im
vorliegenden Vergabeverfahren eintreten.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Vorbemerkung:

Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert
nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird,
sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis
seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des
rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen
bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht
unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den
anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der
Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel
tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine
entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorlegt wird.
Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung
stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3)
hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis
sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind
für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von
Ausschlussgründen nach § 123, 124 GWB vorzulegen.

Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und
III.1.3) entsprechend;

2) Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf
Ausschlussgründe einzureichen:

1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht
vorliegen;

2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124
GWB;

3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG).

3) Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung:

1) Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder
Handelsregister.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Jahresumsatzes mit
vergleichbaren Leistungen;

2) Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung
mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 3 Mio. EUR für
Personenschäden und 1 Mio. EUR für Sach- sowie Vermögensschäden oder
Eigenerklärung, im Auftragsfall einen entsprechenden
Versicherungsvertrag zu schließen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3
Jahren ersichtlich ist (2016, 2017, 2018);

2) Eigenerklärung zu Erfahrungen im Bereich der Projektsteuerung im
Bereich von Abwasserbehandlungsanlagen.

Die Erklärung muss folgende Angaben enthalten:

Angaben zum Auftraggeber,

Umfang der Leistungserbringung,

Zeitraum der Leistungserbringung mit Datum der Inbetriebnahme und
Abnahme,

Herstellkosten in Euro brutto in den Kostengruppen 200 bis 700,

erbrachte Projektstufen nach AHO/DVP,

erbrachte Handlungsbereiche nach AHO/DVP,

kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild,

sofern vorhanden: Darstellung der wirtschaftlichen und termingetreuen
Erbringung von Projektsteuerungsleistungen, nachzuweisen durch ein
formloses Schreiben des Auftraggebers oder Benennung eines
Ansprechpartners des jeweiligen Auftraggebers, der die wirtschaftliche
und termingetreue Erbringung der Projektsteuerungsleistungen
kurzfristig bestätigen kann.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu (2) Eigenerklärung zu Erfahrungen im Bereich der Projektsteuerung
im Bereich von Abwasserbehandlungsanlagen:

Vorlage einer Referenz über die Erbringung von Leistungen der
Projektsteuerung zur Realisierung einer Kläranlage und Herstellkosten
in den Kostengruppen 200 bis 700 von mindestens 20 Mio. EUR brutto. Bei
dem Referenzprojekt müssen mindestens die Projektstufen 1 bis 3 mit den
jeweiligen Handlungsbereichen nach AHO/DVP erbracht worden sein. Die
Inbetriebnahme und Abnahme muss in den letzten 10 Jahren (frühestens
1.10.2009) erfolgt sein.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/11/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 22/11/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene
Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in
Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines
allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich
hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz
von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten;

2) Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen
Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein
Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche
Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben
bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen
Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie
aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem
Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen
sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor
Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist
prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder
Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des
Teilnahmeantrags zu beachten sind.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZDRU2
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: [7]www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB).

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160
GWB verwiesen. Dieser lautet:

1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber
gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote
für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem
Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für
Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung
zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information
durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax
oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/10/2019

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References

1. mailto:Grossklaeranlage-Kochertal@menoldbezler.de?subject=TED
2. http://www.kuenzelsau.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDRU2/documents
4. mailto:Grossklaeranlage-Kochertal@menoldbezler.de?subject=TED
5. http://www.menoldbezler.de/
6. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDRU2
7. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/

 
 
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