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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Cottbus - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019100709225272494 / 469229-2019
Veröffentlicht :
07.10.2019
Angebotsabgabe bis :
04.11.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71222000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
DE-Cottbus: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

2019/S 193/2019 469229

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Handwerkskammer Cottbus
Altmarkt 17
Cottbus
03046
Deutschland
E-Mail: [1]hwk@hwk-cottbus.de
NUTS-Code: DE402

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.hwk-cottbus.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe.de/unterlagen/2148345/zustellweg-auswaehlen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Schubert + Horst Architekten Partnerschaft GmbB
Antonstraße 16
Dresden
01097
Deutschland
Telefon: +49 49-3518892280
E-Mail: [4]nareike@schubert-horst.de
Fax: +49 49-35188922824
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.schubert-horst.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.evergabe.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Bildung/Selbstverwaltung des Handwerks im
Kammerbezirk, Interessenvertretung des Handwerks, Dienstleister für das
Handwerk

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau der Bildungsstätte Königs Wusterhausen, Objektplanung
Freianlagen
Referenznummer der Bekanntmachung: BSKW-2019-PL-06_FPL
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71222000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Objektplanung Freianlagen gem. HOAI §39, LPH 2-9 für den Neubau der
Bildungsstätte Königs Wusterhausen der Handwerkskammer Cottbus:

Grundleistungen sowie besondere Leistungen:

Erbringen der Planungsleistungen nach der BIM-Methode gemäß Anlage
Leistungskatalog BIM.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 142 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE406
Hauptort der Ausführung:

Königs Wusterhausen

Deutschland
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die demographische, als auch die wirtschaftliche Entwicklung im
Kammerbezirk der Handwerkskammer Cottbus zeigt auf, dass sich in dem
nördlichen Teil (Landkreis Dahme-Spreewald) der stärkste sogenannte
regionale Wachstumskern des gesamten Bundeslandes Brandenburg
gebildet hat mit dem angrenzenden Bundesland Berlin als Motor.

Bis 2023 plant die Handwerkskammer Cottbus für bis zu 20,0 Mio. EUR,
eine moderne, innovativ-handwerkliche Bildungsstätte zu errichten für
die avisierten Gewerke:

Anlagenmechaniker
SHK/Elektrotechniker/Kraftfahrzeugmechatroniker/Metallbauer/Zweiradmech
atroniker und Büromanagement und den Hybriden aus den genannten
Gewerken.

Getreu dem Motto Vom Stift zum Meister werden wir von der
Berufsorientierung für Schüler, über die überbetriebliche
Lehrunterweisung (Ülu) für Auszubildende, bis hin zur
Meister-/Betriebswirt- und Sachverständigenausbildung die gesamte
Bandbreite der Karriere im Handwerk anbieten.

Weiterhin ist besonders für die zukünftige Bildungsstätte, dass diese
zugleich ein Haus des Handwerks sein wird. D. h. alle
Dienstleistungen und Angebote der HWK Cottbus am Hauptsitz in Cottbus,
werden auch in KW angeboten somit verkürzt sich der Weg unserer
Handwerker beträchtlich.

Der Neubau des Bildungszentrums soll als Pilotprojekt mit der
BIM-Planungsmethode durchgeführt werden. Die BIM-Daten werden nach
Abschluss des Bauvorhaben auch für Schulungszwecke
(Handwerkerausbildung) genutzt.

Im Bereich der Freiflächen sind folgende Elemente Bestandteil der
Baumaßnahme:

befestigte Wege- und Platzflächen, Eingangsbereich,

Flächen für Aufenthalt/ Pausenhof,

begrünte Flächen im Gebäudeumgriff unter Berücksichtigung des
vorhandenen Baumbestandes,

ggf. Flächen für PKW-Stellplätze (entwurfsabhängig),

Nebenflächen.

Überschlag BGF 6 100 m^2.

Gesamtkosten ca. 20,0 Mio. EUR (brutto),

Grundstücksfläche ca. 4 600 m^2,

Veranschlagte Kosten für KG 500: ca. 1,1 Mio. EUR (brutto).

Die Baumaßnahme wird von der ILB im Rahmen des Förderprogrammes Ausbau
der wirtschaftsnahen kommunalen Infrastruktur (GRW-I) gefördert.

Bei Beauftragung der Leistungsphase 9 liegt das Auftragsende
voraussichtlich am 31.12.2028.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Vorstellung des Bieters und Präsentation des
Projektteams / Gewichtung: 41 %
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der Herangehensweise am Beispiel
eines vergleichbaren Referenzprojektes / Gewichtung: 24 %
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der Arbeitsweise mit Building
Information Modeling (BIM) / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Präsentation/Gesamteindruck / Gewichtung: 10
%
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot / Gewichtung: 15 %
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 142 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 03/03/2020
Ende: 31/12/2028
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Eine Verlängerung kann sich bei unvorhersehbaren Störungen im Bau- und
Terminablauf ergeben. Die stufenweise Beauftragung steht unter dem
Vorbehalt der Förderung des Bauvorhabens und unter dem Vorbehalt, dass
der Auftragnehmer die Gewähr für eine sachgerechte, qualitätsvolle und
termingerechte Leistungserfüllung bietet.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen
Teilnahmeanträge (TA) anhand d. in d. Bekanntmachung benannten
Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen u. bewerten.

Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen Teilnahmeanträgen
(Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer
Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: pro
Auswahlkriterium können 0 bis 3 Punkte vergeben werden, die Punktzahl
pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach den
erreichten Punktzahlen. Maximal 5 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen
werden zur Verhandlung eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber mit
gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet das Los.

Formale Prüfung der Mindeststandards:

1) Fristgerechter Eingang;

2) Vollständige Bewerbungsunterlagen;

3) Einreichung des TA elektronisch über die Vergabeplattform;

4) Abschlusserklärungen in Textform unterschrieben;

5) Bestätigung d. Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen
gem. § 73 (3) VgV;

6) Angabe zur Art der Bewerbung;

7) Bei Bewerbergemeinschaften (BG): Geforderte Nachweise von allen
Mitgliedern u. Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung;

8) Angaben zu Unterauftragnehmern gem. § 36 VgV,
Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer ist beizufügen;

9) Angaben zu Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen
(Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV, Verpflichtungserklärung der anderen
Unternehmen ist beizufügen;

10) Bestätigung des Nichtvorliegens von zwingenden und fakultativen
Ausschlussgründen nach §§ 123 u. 124 GWB;

11) Nachweis über Befähigung zur Berufsausübung durch Eintrag in ein
Berufsregister gem. § 44 (1);

12) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gem. Pkt. III.1.2);

13) Nichtvorliegen einer Mehrfachbewerbung;

14) Nachweis der Mindestreferenzen 1 bis 2 gem. Pkt. III.1.3);

15) Nachweis der technischen Ausstattung mit BIM-fähiger Software.

Auswahlkriterien und deren Wichtung:

Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit; Gesamtwichtung 100 %,
davon:

1.1) Referenz 1: Wichtung 40 %;

1.2) Referenz 2: Wichtung 40 %;

1.3) Referenz 3: Wichtung 10 %;

2) Planung mit BIM: Wichtung 10 %.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Leistungen werden stufenweise vergeben, beginnend mit LPH 2-4,
folgend LPH 5-8 und optional LPH 9. Ein Rechtsanspruch auf die
Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein
Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster
Leistungsphasen. Die stufenweise Beauftragung steht unter dem Vorbehalt
der Förderung des Bauvorhabens und unter dem Vorbehalt, dass der
Auftragnehmer die Gewähr für eine sachgerechte, qualitätsvolle und
termingerechte Leistungserfüllung bietet.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Werden die erforderlichen Unterlagen ohne Registrierung kostenfrei
durch die Bewerber heruntergeladen, erfolgt keine automatische
Benachrichtigung über mögliche Änderungen zur Vergabe. Es ist dann
notwendig, regelmäßig eigenständig auf evergabe nach neuen
Informationen zu schauen. Bei erfolgter Registrierung auf evergabe
(kostenpflichtig) kann vorgenanntes entfallen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag = Formular zur
Eigenerklärung (Bewerberbogen) ist fristgerecht elektronisch
einzureichen. Per Post, per E-Mail, per Fax oder über die
Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform eingereichte TA werden nicht
berücksichtigt.

Mitglieder von Bewerbergemeinschaften (BG) haben grundsätzlich alle
Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben (Ausnahme:
Referenzprojekte). Bei Bewerbergemeinschaften muss ersichtlich sein,
welches Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Leistungen der Referenz
erbracht hat.

Geforderte Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer:

A) Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer:

1) Angaben zur Identität:

Firmenbezeichnung, Postanschrift, Kontaktperson(en), Kontaktdaten,
Zweigstellen, Niederlassungen;

2) Allgemeine Angaben:

Handelt es sich bei dem Wirtschaftsteilnehmer um ein
Kleinstunternehmen, kleines, mittleres oder großes Unternehmen (bei BG:
Angaben zur Einordnung des jeweiligen Unternehmens für alle
Mitglieder); Rechtsform gem. § 43 (1) VgV 2016; bei juristischen
Personen ist eine Kopie des aktuellen
Handels-/Partnerschaftsregisterauszugs beizufügen;

3) Bestätigung d. Wirtschaftsteilnehmers gem. § 73 (3) VgV 2016, d.
dessen Leistungen unabhängig von Ausführungs- u. Lieferinteressen
erbracht werden;

4) Art der Bewerbung:

Angabe Einzel- oder Gemeinschaftsbewerbung (bei Gemeinschaftsbewerbung
gem. § 43 Abs. 2 VgV: Es ist in diesem Fall eine Erklärung abzugeben,
dass die Mitglieder der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft (ARGE)
gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus.
Die Bewerbergemeinschaft muss einen bevollmächtigten Vertreter
benennen. Für die Erklärung wird empfohlen, das vorgegebene Formblatt
zu verwenden. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung
zu erfolgen.

B) Angaben zu Vertretern des Wirtschaftsteilnehmers:

Angaben zum Vertretungsberechtigten mit vollständigem Namen,
Position/beauftragt in seiner/ihrer Eigenschaft; Postanschrift,
Kontaktdaten sowie weitere Informationen zur Vertretungsberechtigung
(Form, Umfang ).

C) Angaben, ob ein Teil des Auftrages gem. § 36 VgV 2016 an Dritte
weitergegeben werden soll und Benennen dieser Unternehmen.
Verpflichtungserklärung ist vorzulegen (Formblatt als Anlage der
Eigenerklärung);

D) Angaben zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen gem.
§ 47 (1) VgV 2016 (Eignungsleihe): Falls ja, ist für jedes dieser
Unternehmen ein separates vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß
ausgefülltes und unterzeichnetes Formular zur Eigenerklärung mit
Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer (Teil II A+B des Bewerbungsbogens)
sowie der Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Teil III A,B,C des
Bewerbungsbogens) vorzulegen sowie die Verpflichtungserklärung der
Unternehmen als Anlage der Eigenerklärung (Formblatt im
Bewerbungsbogen).

Geforderte Angaben in Teil III mit Eigenerklärung zu Ausschlussgründen:

a) Im Zusammenhang mit strafrechtlicher Verurteilung gem. § 123 (1) GWB
(zwingende Ausschlussgründe);

b) Im Zusammenhang mit Entrichtung von Steuern oder
Sozialversicherungsbeiträgen gem. § 123 (4) GWB;

c) Im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenkonflikten o. beruflichem
Fehlverhalten gem. § 124 (1) GWB (fakultative Ausschlussgründe).

Geforderte Angaben in Teil IV Eignungskriterien:

A) Befähigung zur Berufsausübung durch Eintrag in ein Berufs- oder
Handelsregister gemäß § 44 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 6 VgV 2016
(Ausschlusskriterium). Angabe Name des Bewerbers bzw. der
verantwortlichen Führungskraft sowie fachliche Eignung: mind.
Studiennachweis Fachrichtung Landschaftsarchitektur als Ingenieur,
Dipl.-Ing. oder M.Eng. von einer Universität oder Fachhochschule.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweis der geforderten Berufshaftpflichtversicherung siehe
Mindeststandards
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Teil IV B) Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr.
3 VgV:

Der Bewerber hat Nachweise über die folgenden Haftpflichtdeckungssummen
bzw. eine Erklärung des Versicherers über die mögliche Anpassung der
Versicherungssummen im Auftragsfall zu erbringen:

Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 3,0 Mio. EUR,

Haftpflicht Deckungssumme sonstige Schäden: 3,0 Mio. EUR.

Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der
Ersatzleistung mindestens das 2-fache dieser Versicherungssumme
beträgt. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 12 Monate zum
Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Bei
Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu
erbringen.

Der Nachweis muss enthalten: Name des Versicherers; Deckungssumme
Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden; Maximierung im
Schadenfall; belegt durch Kopie als Anlage;
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Teil IV C)

Referenzen (Ref.):

Gefordert ist die Darstellung von mind. 2 Referenzen im Bereich der
Freiraumplanung gemäß § 46(3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV 2016. Es kann
eine Ref. bescheinigung des öffentlichen Auftraggebers vorgelegt
werden.

Andernfalls gelten die im übergebenen Formblatt getätigten Eintragungen
als Eigenerklärung. Eine Mehrfachnennung von Referenzobjekten ist
begrenzt möglich: Referenz 1 und 2 müssen unterschiedliche Projekte
sein. Referenz 3 kann mit Referenz 1 oder Referenz 2 identisch sein.

Ref. 1 (Mindestreferenz):

Objektplanung Freianlagen für den abgeschlossenen Neubau (Übergabe
Nutzer ist erfolgt) einer Freianlage in Stadt- und Ortslage, mind. HZ
II, bearbeitete LPH mind. 3 5 gemäß § 39 HOAI, Kosten für KG 500 mind.
200 000 EUR brutto, welche im Zeitraum von November 2014 bis zur Abgabe
des Teilnahmeantrages fertiggestellt (Übergabe Nutzer) wurde.

Ref. 2 (Mindestreferenz):

Objektplanung Freianlagen für den abgeschlossenen Neubau (Übergabe
Nutzer ist erfolgt) einer Freianlage in Stadt- und Ortslage, mind. HZ
II, bearbeitete LPH mind. 3-5 gemäß § 39 HOAI, Kosten für KG 500 mind.
200 000 EUR brutto, welche im Zeitraum von November 2014 bis zur Abgabe
des Teilnahmeantrages fertiggestellt (Übergabe Nutzer) wurde.

Ref. 3 (optionale Referenz):

Objektplanung Freianlagen für den abgeschlossenen Neubau (Übergabe
Nutzer ist erfolgt) einer Freianlage in Stadt- und Ortslage unter
Verwendung von öffentlichen Fördermitteln, mind. HZ II, bearbeitete LPH
mind. 3-5 gemäß § 39 HOAI, Kosten für KG 500 mind. 200 000 EUR brutto,
welche im Zeitraum von November 2014 bis zur Abgabe des
Teilnahmeantrages fertiggestellt (Übergabe Nutzer) wurde.

Geforderte Angaben zu den Ref. 1 - 3: Objektbezeichnung und
Objektbeschreibung, Auftraggeber/-in mit Bezeichnung, Ansprechpartner
und Telefonnummer, Honorarzone gemäß § 40 HOAI, bearbeitete
Leistungsphasen gemäß § 39 HOAI 2013, Kosten für KG 500,
Realisierungszeitraum mit Beginn und Übergabe an den Nutzer
(Monat/Jahr), Darstellung der Referenz auf max. 3 Blatt DIN A4; sowie
nur bei Ref.3: Angabe zu den Fördermitteln (erbrachte Leistungen und
Fördermittelprogramm)

Technische Qualifikation:

Die Planungsleistungen sind mit einer BIM-fähigen CAD-Software zu
erbringen: Angabe der im Unternehmen vorhandenen CAD-Software für
BIM-Planung.

Erfahrung mit BIM-Planung:

Angabe, ob Mitarbeiter des Unternehmens an einer Weiterbildung zur
BIM-Zertifizierung teilgenommen haben oder bereits ein BIM-Projekt in
den LPH 3+5 realisiert wurde, Angabe und Nachweis des Zertifikates in
Kopie bzw. Angaben zum Referenzprojekt mit bildlicher Darstellung.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

A) Nachweis der o.g. Mindestreferenzen Ref. 1 bis 2;

B) Nachweis der technischen Ausstattung mit BIM-fähiger Software.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Gem. §75 VgV 2016 Abs. 1 und 2; Landschaftsarchitekten entsprechend
Punkt III.1.1) der Bekanntmachung

Der Nachweis der Befähigung ist mit der Bewerbung zu führen.
Teilnahmeberechtigt sind ferner Arbeitsgemeinschaften von befähigten
natürlichen Personen sowie juristische Personen, sofern in deren
Satzungsregelungen der Geschäftszweck auf das Erbringen von
Planungsleistungen Landschaftsarchitektur ausgerichtet ist und sie
für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen
Berufsangehörigen gemäß der genannten Bedingungen benennen können sowie
Arbeitsgemeinschaften solcher juristischer Personen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe
einer Erklärung, dass die Mitglieder der BG (ARGE) gesamtschuldnerisch
haften, auch über die Auflösung der BG hinaus. Die BG muss einen
bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das
vorgegebene Formblatt verwendet werden (Anlage zum Formular der
Eigenerklärung). Der Nachweis muss mit Abgabe der Bewerbung erfolgen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 04/11/2019
Ortszeit: 15:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 20/11/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/04/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote per Post, per
Telefax, per E-Mail und über die Nachrichtenfunktion der
Vergabeplattform ist nicht zulässig und führt zum Ausschluss aus dem
Verfahren.

Jegliche Kommunikation (Änderung von Vergabeunterlagen,
Informationsschreiben, etc.) wird über die Plattform evergabe.de
geführt. Sobald dort neue Informationen zu einem Vergabeverfahren
veröffentlicht werden, erhalten Sie als registrierter Teilnehmer von
evergabe.de eine E-Mail-Benachrichtigung.

Achtung! Auch Anfragen zu den Vergabeunterlagen müssen elektronisch
über eVergabe.de gestellt werden. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls
über evergabe.de.

Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über das vollständig
auszufüllende Formular zur Eigenerklärung, das um die in den Ziffern
III.1) und III.2) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben und
Nachweise zu ergänzen und elektronisch über evergabe einzureichen ist.
Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der im Punkt I.3) dieser
Bekanntmachung angegebenen Internetadresse abgerufen werden. Nicht
frist- und formgerecht elektronisch eingereichte Unterlagen werden
nicht berücksichtigt.

Die Bewerber erklären förmlich mit Abgabe des TA, dass die von ihnen
angegebenen Informationen genau und korrekt sind und sie sich der
Konsequenzen schwerwiegender Täuschung bewusst sind.

Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in
Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Für die Ausarbeitung der
Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet (§ 77
(1) VgV). Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und
Angebotsunterlagen. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig.

Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw.
unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden
aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. aller betreffenden
Bewerber zur Folge. Mehrfachbewerbungen von Nachunternehmern sind
zugelassen, soweit sie nicht Eignungsleihe in Anspruch nehmen.

Der AG behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor, fehlende Nachweise
und Erklärungen nachzufordern.

Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und
Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern diese auf
Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden.

Nicht erwünscht sind allg. Werbebroschüren u. Unterlagen zur
Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die
geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht
berücksichtigt.

Es ist vorgesehen, die Verhandlungsgespräche in der 4. KW 2020
durchzuführen. Die konkreten Termine zum Verhandlungsverfahren werden
mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekannt gegeben.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
und Energie
Heinrich- Mann- Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
Telefon: +49 3318661617
E-Mail: [7]beatrice.gruenberg@mwe.brandenburg.de
Fax: +49 3318661652
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach §
160 (3) GWB unzulässig ist, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb eines Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
04/10/2019

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