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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Nürnberg - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019100709185372195 / 468888-2019
Veröffentlicht :
07.10.2019
Angebotsabgabe bis :
04.11.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Nürnberg: Dienstleistungen von Architekturbüros

2019/S 193/2019 468888

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
WBG KOMMUNAL GmbH
Beuthener Straße 41
Nürnberg
90471
Deutschland
Kontaktstelle(n): Drees & Sommer GmbH
E-Mail: [1]marion.uhl@dreso.com
NUTS-Code: DE254

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.wbg.nuernberg.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]www.tender24.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_De
tails&TenderOID=54321-Tender-16d868cac96-137d5fba203c4fad
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]www.tender24.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Inhousefähige Tochtergeselllschaft der Stadtverwaltung Nürnberg
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Erweiterung und Sanierung Neues Gymnasium Nürnberg
Referenznummer der Bekanntmachung: 6329-09-001
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Objektplanung § 34 HOAI LPH 1-9.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE254
Hauptort der Ausführung:

Nürnberg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das 1959 von Friedrich Seegy errichtete Gebäude, die Turnhallen und das
Hausmeistergebäude stehen unter Denkmalschutz. Im Jahr 2010 wurde das
Hauptgebäude bereits energetisch saniert; im Jahr darauf erfolgte eine
(nicht abgeschlossene) Brandschutzsanierung.

Das bislang 4-zügige neusprachliche und humanistische Gymnasium soll um
einen musischen Zweig erweitert werden.

Das denkmalgeschützte Hausmeistergebäude (ohne umgebende Mauer) und der
Pavillon aus dem Jahr 1969 sollen abgebrochen werden und Platz machen
für einen Erweiterungsbau der Schule, in dem (entwurfsabhängig) die
Fachräume (Biologie, Chemie, Physik) und die notwendigen zusätzlichen
Klassenzimmer untergebracht werden sollen. Die Umkleide am Sportplatz
aus den 1970er Jahren kann abgebrochen werden. Für die Umkleide muss
dann Ersatz geschaffen werden.

Das bestehende Schulgebäude (insbesondere die Technik und der
Brandschutz) soll generalsaniert und entwurfsabhängig neu geordnet
werden.

Die beiden bestehenden Turnhallen sollen saniert und einer neuen
Nutzung zugeführt werden.

Der IZBB Bau (Baujahr 2006) soll erhalten werden und gemäß den
schulischen/städtischen Anforderungen in das neue Schulkonzept
integriert werden.

Aufgabenstellung der Objektplanung für Gebäude und Innenräume:

1) Erweiterung um einen Zug auf 4,5 Züge (zusätzlicher musischer
Zweig);

2) Sanierung der Fachräume (Biologie, Chemie, Physik, Musik, Kunst)
bzw. Verlegung in einen neuen Erweiterungsbau;

3) Sanierung der bestehenden denkmalgeschützten Schule (Technik,
Brandschutz);

4) Erschließung der Schule barrierefrei;

5) Erhalt und Umnutzung der denkmalgeschützten Turnhallen;

6) Abbruch des Pavillons;

7) Abbruch Sportwarthäuschen (Nebengebäude) entwurfsabhängig;

8) Abbruch Hausmeisterhaus (ohne umgebende Mauer);

9) Renaturierung des Fischbachs angrenzend an das Schulgelände;

Anmerkung zum Kostenrahmen: geschätzte Gesamtinvestition: 44,54 Mio.
EUR netto (KG 200-600).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Beschreibung der projektspezifischen
Organisation des Projektteams / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Beschreibung der Qualifikation und Erfahrung
des vorgesehenen Projektleiters / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Beschreibung der Qualifikation und Erfahrung
des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Erfahrungen mit vergleichbaren
Projektsituationen / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Erläuterung von Schwerpunkten der
Projektabwicklung bei der vorliegenden Aufgabenstellung / Gewichtung:
10,00
Qualitätskriterium - Name: Erläuterung der Sicherstellung von
Kostenzielen am Beispiel eines Vergleichsprojektes / Gewichtung: 10,00
Qualitätskriterium - Name: Erläuterung der Sicherstellung von
Terminzielen am Beispiel eines Vergleichsprojektes / Gewichtung: 10,00
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 30,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 70
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: max. 150 von 500
Punkten;

2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: max. 50 von 500
Punkten;

3) Fachliche Eignung Referenzliste: max 300 von 500 Punkten.

Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen
dargestellten Wertungsmatrix.

Hinweis Losverfahren: Die Höchstzahl der zur Angebotsabgabe
aufzufordernden Bewerber beträgt 6. Falls die aufzufordernden Bewerber
wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird
die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die
Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende
Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch
Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 6. Stelle angenommen
werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit
Punktgleichstand) ausgewählt.

Hinweis Nachnominierung: Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der
Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des
Auswahlverfahrens entsprechend das nächstplatzierte Büro zur Teilnahme
an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese
sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung
wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Kalendertage vor dem
Verhandlungstermin ausgesprochen. Diese Regelung soll einem
nachnominierten Teilnehmer eine Mindestvorbereitungszeit und somit die
Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bewerbungen sind ausschließlich über die Verwendung des
Bewerbungsbogens zugelassen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 Abs. 1, 2, 3
GWB vorliegen bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach §
125 (strafrechtliche Verurteilung);

2) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB
vorliegen bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB (Steuern & Abgaben);

3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen
bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 (Insolvenz);

4) Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit
von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt, §73 Abs. 3 VgV;

5) Eigenerklärung, dass Eintragung in einem Berufs- oder
Handelsregister vorhanden ist;

6) Eigenerklärung, dass als Berufsqualifikation der Beruf des
(Beratenden) Architekten vorliegt (Projektleitung und stellvertretende
Projektleitung);

7) Eigenerklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV vorliegt.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Durchschnittlicher Jahresumsatz:

Eigenerklärung über den durchschnittlichen Gesamtjahresumsatz der
letzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018) (unter 500 000 EUR = 0
Punkte, ab 500 000 EUR = 10 Punkte, ab 750 000 EUR = 20 Punkte, ab 1
000 000 EUR = 30 Punkte, ab 1 250 000 EUR = 40 Punkte, ab 1 500 000 EUR
= 50 Punkte; maximal 50 Punkte möglich) alle Angaben in EUR netto.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Kombipolice (mit 12,5 Mio.
EUR Deckungssumme für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden) des
Auftraggebers mit 2 % des Brutto-Planerhonorars mitgetragen werden
können. Liegt diese nicht vor, ist die Bewerbung auszuschließen
(Ausschlusskriterium).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung über die Berufserfahrung des Projektleiters:

Angabe der Berufserfahrung in Jahren als Architekt (max. 50 Punkte
möglich)

<3 = 0 Punkte,

>=3 = 20 Punkte,

>= 5 = 30 Punkte,

>= 8 = 40 Punkte,

>= 10 = 50 Punkte.

2) Erklärung über die Berufserfahrung des stellvertretenden
Projektleiters:

Angabe der Berufserfahrung in Jahren als Architekt (max. 50 Punkte
möglich)

<2 = 0 Punkte,

>=2 = 20 Punkte,

>= 3 = 30 Punkte,

>= 4 = 40 Punkte,

>= 5 = 50 Punkte.

3) Auflistung/Erklärung über die durchschnittliche jährliche
Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte
in den letzten 3 Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018):

<5 = 0 Punkte,

>=5 = 10 Punkte,

>=10 = 20 Punkte,

>=15 = 30 Punkte,

>=18 = 40 Punkte,

>=20 = 50 Punkte.

4) Referenzliste:

Anzahl der auszuwertenden Referenzprojekte: 2 (je Referenz max. 150
Punkte)

Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in
Form einer Liste. Eine geeignete/vergleichbare Referenz liegt vor, wenn
folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:

Mindestanforderungen (je Referenz 75 Punkte)

Objektplanung § 34 HOAI LPH 2-8 vollständig erbracht

Mindesthonorarzone II oder höher

Projektfertigstellung in den letzten 10 Jahren

Für folgende Punkte werden Zusatzpunkte vergeben:

Höhe der anrechenbaren Herstellkosten (in EUR netto) (je Referenz max.
25 Punkte):

< 20,0 Mio. EUR = 0 Punkte,

>= 20,0 Mio. EUR = 5 Punkte,

>= 25,0 Mio. EUR = 10 Punkte,

>= 30,0 Mio. EUR = 15 Punkte,

>= 35,0 Mio. EUR = 20 Punkte,

>= 40,0 Mio. EUR = 25 Punkte.

Projektfertigstellung/ Inbetriebnahme (je Referenz max. 25 Punkte)

Vor dem 1.1.2012 = 0 Punkte,

Innerhalb der letzten 7 Jahre (nach 1.1.2012) = 5 Punkte,

Innerhalb der letzten 6 Jahre (nach 1.1.2013) = 10 Punkte,

Innerhalb der letzten 5 Jahre (nach 1.1.2014) = 15 Punkte,

Innerhalb der letzten 4 Jahre (nach 1.1.2015) = 20 Punkte,

Innerhalb der letzten 3 Jahre (nach 1.1.2016) = 25 Punkte.

Vergleichbarkeit des Referenzprojektes (je Referenz max. 25 Punkte)

Referenzobjekt enthält:

keine Erweiterung oder Sanierung = 0 Punkte,

Erweiterung oder Sanierung = 15 Punkte,

Erweiterung und Sanierung = 20 Punkte,

Erweiterung und Sanierung eines Bildungs- und Kulturgebäudes = 25
Punkte.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zur Wertung der jeweiligen Referenzprojekte muss bei jeder Referenz
zwingend die Leistung über die Leistungsphasen 2-8, § 34 HOAI erbracht,
die Referenz muss innerhalb der letzten 10 Jahre fertiggestellt worden
und mindestens in Honorarzone II einzuordnen sein.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Es sind die Nachweise nach Ziffer III.1.3) Abschnitt 1) dieser
Bekanntmachung vorzulegen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Soweit unter III.1.1) bis III.1.3) lediglich Angaben/Eigenerklärungen
gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur
Behebung von Zweifeln entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise
nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie
keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original
geben. Eingereichte Nachweise müssen gültig sein. Bei
Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle
Mitglieder vorzulegen. Die Aufteilung der Leistungsbereiche ist
anzugeben. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen
(z. B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so ist der Nachweis zu führen,
dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung
steht. Nachweise sind unaufgefordert vorzulegen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: [6]2019/S 133-327052
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 04/11/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/01/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge sind rechtsgültig zu
unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und
Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist über die
Vergabeplattform [7]www.tender24.de einzureichen. Nicht unterschriebene
sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose
Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt;

b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in
schriftlicher Form über die Vergabeplattform [8]www.tender24.de zu
richten;

c) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und
werden nicht zurückgesandt;

d) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nichtdeutschsprachige Nachweise
in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Nordbayern
Promenade 27
Ansbach
91522
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages)
sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab
Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die
Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur
Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung
der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs.
2 GWB).

Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender
Voraussetzungen zulässig:

Verstöße gegen die Vergabevorschriften, die der Bewerber im
Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb
von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach
§ 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Nordbayern
Promenade 27
Ansbach
91522
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
02/10/2019

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References

1. mailto:marion.uhl@dreso.com?subject=TED
2. http://www.wbg.nuernberg.de/
3. http://www.tender24.de/
4. https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16d868cac96-137d5fba203c4fad
5. http://www.tender24.de/
6. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:327052-2019:TEXT:DE:HTML
7. http://www.tender24.de/
8. http://www.tender24.de/

 
 
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