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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Dortmund - Bau von Polizeirevieren
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019100709030071055 / 467751-2019
Veröffentlicht :
07.10.2019
Angebotsabgabe bis :
08.11.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
45216111 - Bau von Polizeirevieren
70220000 - Dienstleistungen der Vermietung oder Verpachtung von eigenen Nichtwohnimmobilien
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Dortmund: Bau von Polizeirevieren

2019/S 193/2019 467751

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Anmietung eines neuen Dienstgebäudes für die Spezialeinheiten des
Polizeipräsidiums Dortmund
2019/2180
Markgrafenstraße 102
Dortmund
44139
Deutschland
E-Mail: [1]PPDortmund@gvw.com
NUTS-Code: DEA52

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://dortmund.polizei.nrw/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY42YWAX/document
s
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY42YWAX
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Anmietung eines neuen Dienstgebäudes für die Spezialeinheiten des
Polizeipräsidiums Dortmund
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019/2180
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45216111
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Anmietung eines Dienstgebäudes für die Spezialeinheiten des
Polizeipräsidiums Dortmund gemäß den Vorgaben des Auftraggebers.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
70220000
71240000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA52
Hauptort der Ausführung:

Dortmund
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Gegenstand der Vergabe ist der Abschluss eines langfristigen
Mietvertrages über ein nach den Anforderungen des Auftraggebers zu
errichtendes oder herzurichtendes Gebäude einschließlich
vermietertypischer Leistungen des Gebäudebetriebes. Der Auftraggeber
wird voraussichtlich die üblichen Mieterobliegenheiten des
Gebäudebetriebes (einschließlich Winterdienst) übernehmen.

Für die anstehende Bauaufgabe wird kein Grundstück von der
Vergabestelle bereitgestellt. Die Bewerber im Teilnahmewettbewerb
werden aufgefordert, mit den Bewerbungsunterlagen zum
Teilnahmewettbewerb mindestens ein, höchstens jedoch drei Grundstücke
anzubieten.

An das Gebäude werden über die allgemeinen bauordnungsrechtlichen
Anforderungen hinaus polizeispezifische technische Anforderungen
gestellt.

Da für den Auftraggeber der neue Standort von besonderer Bedeutung ist,
wird der Auftraggeber nur solche Bewerber zur Abgabe eines ersten
Angebotes auffordern, die bereits mit ihrem Teilnahmeantrag durch
Abgabe der Bewerberformulare 6.1 und 6.2 (zusätzlich 6.3, sofern das
Grundstück nicht im Eigentum des Bewerbers steht) nachweisen können,
dass sie über ein passendes Grundstück verfügen können, auf dem der
Auftraggeber zukünftig adäquat untergebracht werden kann. Bewerber, die
nicht durch Abgabe der Bewerberformulare 6.1 und 6.2 (sowie ggf. 6.3,
siehe oben) nachweisen können, dass sie über ein geeignetes Grundstück
verfügen können, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Damit
die Bewerber nicht frühzeitig Ressourcen binden müssen, wird ihnen
allerdings gestattet, das im Teilnahmewettbewerb benannte Grundstück im
Laufe des Verfahrens durch ein anderes, geeignetes Grundstück zu
ersetzen. Da die Lage des Grundstücks und seine Größe entscheidenden
Einfluss auf die Qualität und die Preise der angebotenen Leistungen
haben werden, wird der Auftraggeber die Grundstückseigenschaften bei
der späteren Wertung der Angebote berücksichtigen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 240
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Nach Wahl des Auftraggebers ist einmalig eine Verlängerung der Mietzeit
um 5 Jahre möglich.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 5
Höchstzahl: 7
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Im Rahmen dieses Teilnahmewettbewerbs sollen 5 bis 7 geeignete Bewerber
ausgewählt und zur Abgabe eines ersten Angebotes aufgefordert werden,
deren Teilnahmeanträge die formalen Kriterien (vgl. Ziffer 5.1 der
Teilnahmebedingungen und Anlage D.A.350) und die Mindestkriterien (vgl.
Ziffer III.1) und VI.3) ) dieser Bekanntmachung) erfüllen und nach
einer Eignungsmatrix (D.A.310) die meisten Punkte erreichen. Die Punkte
verteilen sich wie folgt:

1) Vermieter (Bewerber) technische und berufliche Leistungsfähigkeit -
Projektreferenz Gebäude

Mindestanforderung an das Referenzgebäude:

Nutzung: Gewerbliche Nutzung,

Fertigstellung: Nach 1.1.2014,

Erbrachte Leistung: Vermietung,

Jahresmiete größer gleich 500 000 EUR (netto),

wird mit 0,5 Pkt. je Referenz bewertet (Grundbewertung)

Zusatzanforderung an das Referenzgebäude:

Gebäude für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)

wird mit 0,5 Pkt. je Referenz zusätzlich bewertet, wenn Mindest- und
Zusatzanforderungen für die genannte Referenz erfüllt sind
(Zusatzbewertung).; Gesamtgewichtung 40 %, max. erreichbare Punktzahl
5; max. 1 Punkt je Referenz (Grundbewertung 0,5 Pkt. + Zusatzbewertung
0,5 Pkt.), Gesamtpunktzahl je nach Anzahl der erreichten Punkte je
Referenz. Sofern mehr als 5 Referenzen eingereicht werden, werden die
besten 5 Referenzen für die Bewertung herangezogen.

2) Bauausführender technische und berufliche Leistungsfähigkeit -
Projektreferenz Gebäude

Mindestanforderung an das Referenzgebäude:

Fertigstellung: Nach 1.1.2014,

Nutzung: Gewerbliche Nutzung,

Erbrachte Leistung: Bauleistung,

Größe: größer gleich 4 000 m^2 BGF,

wird mit 0,5 Pkt. je Referenz bewertet (Grundbewertung).

Zusatzanforderung an das Referenzgebäude:

Gebäude für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)

wird mit 0,5 Pkt. je Referenz zusätzlich bewertet, wenn Mindest- und
Zusatzanforderungen für die genannte Referenz erfüllt sind
(Zusatzbewertung). Die Erfüllung der Mindestanforderung ist ein
Ausschlusskriterium. Wird sie nicht erfüllt, so wird die genannte
Referenz nicht berücksichtigt. Wird für den Bauausführenden nicht
mindestens eine Referenz genannt, die den Mindestanforderungen
entspricht, so erfolgt der Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren;
Gesamtgewichtung 30 %, max. erreichbare Punktzahl 5.

Max. 1 Punkt je Referenz (Grundbewertung 0,5 Pkt. +Zusatzbewertung 0,5
Pkt.), Gesamtpunktzahl je nach Anzahl der erreichten Punkte je
Referenz. Sofern mehr als 5 Referenzen eingereicht werden, werden die
besten 5 Referenzen für die Bewertung herangezogen.

3) Objektplaner technische und berufliche Leistungsfähigkeit -
Projektreferenz Gebäude

Mindestanforderung an das Referenzgebäude:

Nutzung: Gewerbliche Nutzung

Fertigstellung: Nach 1.1.2014

Erbrachte Leistung: Leistungen nach §33 HOAI mindestens LPH 2 bis 4

Größe: größer gleich 4 000 m^2 BGF

wird mit 0,5 Pkt. je Referenz bewertet (Grundbewertung)

Zusatzanforderung an das Referenzgebäude:

Gebäude für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)

Wird mit 0,5 Pkt. je Referenz zusätzlich bewertet, wenn Mindest- und
Zusatzanforderungen für die genannte Referenz erfüllt sind
(Zusatzbewertung). Die Erfüllung der Mindestanforderung ist ein
Ausschlusskriterium. Wird sie nicht erfüllt, so wird die genannte
Referenz nicht berücksichtigt. Wird für den Objektplaner nicht
mindestens eine Referenz genannt, die den Mindestanforderungen
entspricht, so erfolgt der Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren;
Gesamtgewichtung 30 %, max. erreichbare Punktzahl 5.

Max. 1 Punkt je Referenz (Grundbewertung 0,5 Pkt. + Zusatzbewertung 0,5
Pkt.), Gesamtpunktzahl je nach Anzahl der erreichten Punkte je
Referenz. Sofern mehr als 5 Referenzen eingereicht werden, werden die
besten 5 Referenzen für die Bewertung herangezogen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Verlängerung des Mietvertrages nach Wahl des Auftraggebers einmalig um
5 Jahre
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen,
der Auftraggeber fordert fehlende Unterlagen im Rahmen des §16a EU
VOB/A nach. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der
Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung Nachweise der
zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten
Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß eingereicht worden sind.

Die unter Befähigung zur Berufsausübung geforderten Erklärungen und
Nachweise sind vom Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften jeweils von
allen Mitgliedern vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige
Nachweise der für sie zuständigen Behörde/ Institution ihres
Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu
übersetzen.

Folgende Eigenerklärungen/ Nachweise sind erforderlich:

1) Erforderlich ist bei juristischen Personen ein aktueller
Handelsregisterauszug bzw. ein vergleichbares Dokument für
Personengesellschaften (bspw. Partnerschaftsgesellschaft). In
Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer
Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes
(auch von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bzw. von
Nachunternehmern).

2) Bewerber- und Bietergemeinschaftserklärung gemäß Bewerberformular
1.1: Sofern eine Teilnahme als Bewerbergemeinschaft beabsichtigt ist,
hat die Bewerbergemeinschaft mit ihrem Teilnahmeantrag eine Erklärung
abzugeben, in der alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und der für
die Durchführung des Auftrages rechtskräftig bevollmächtigte Vertreter
benannt werden. Darüber hinaus ist zu erklären, dass alle Mitglieder
der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften.

3) Eigenerklärung - Ausschlussgründe gemäß Bewerberformular 2.

4) Allgemeine Angaben - Eigenerklärung gemäß Bewerberformular 2.1

5) Allgemeine Angaben - Eigenerklärung gemäß Bewerberformular 2.2

6) Nachunternehmereinsatz - Bewerberformular 3

7) Nachunternehmererklärung - Bewerberformular 3.1
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Jahresumsatz aus Vermieterleistungen gemäß Bewerberformular 5.1

2) Jahresumsatz aus Bauleistungen im Hochbau gemäß Bewerberformular 5.2

3) Jahresumsatz aus Planungsleistungen im Hochbau (§ 34 HOAI) gemäß
Bewerberformular 5.3
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1): Mindestanforderung an den Jahresumsatz: Jahresumsatz größer
gleich 500 000 EUR (netto) im Durchschnitt der Geschäftsjahre 2016,
2017 und 2018. Die Erfüllung der Mindestanforderung ist ein
Ausschlusskriterium. Wird sie nicht erfüllt, so erfolgt der Ausschluss
des Bewerbers aus dem Verfahren.

Zu 2): Mindestanforderung an den Jahresumsatz: Jahresumsatz größer
gleich 20 000 000 EUR (netto) in Summe der Geschäftsjahre 2016, 2017
und 2018. Die Erfüllung der Mindestanforderung ist ein
Ausschlusskriterium. Wird sie nicht erfüllt, so erfolgt der Ausschluss
des Bewerbers aus dem Verfahren.

Zu 3): Mindestanforderung an den Jahresumsatz: Jahresumsatz größer
gleich 750 000 EUR (netto) in Summe der Geschäftsjahre 2016, 2017 und
2018. Die Erfüllung der Mindestanforderung ist ein Ausschlusskriterium.
Wird sie nicht erfüllt, so erfolgt der Ausschluss des Bewerbers aus dem
Verfahren.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Der Objektplaner muss bauvorlageberechtigt sein.

2) Referenzgebäude Vermieter gemäß Bewerberformular 4.1.

3) Referenzgebäude Bauausführender gemäß Bewerberformular 4.2.

4) Referenzgebäude Objektplaner gemäß Bewerberformular 4.3.

5) Anforderungen an das verfügbare Grundstück gemäß Bewerberformular
6.1.

6) Erklärung zur Verfügbarkeit des Grundstücks gemäß Bewerberformular
6.2 und 6.3.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1): Die Bauvorlageberechtigung ist durch den Objektplaner
nachzuweisen. Z. B. über Nachweis der Kammerzugehörigkeit. Das Bestehen
und der Nachweis der Bauvorlageberechtigung ist ein
Ausschlusskriterium. Wird es nicht erfüllt, so erfolgt der Ausschluss
des Bewerbers aus dem Verfahren.

Zu 2): Mindestanforderung an das Referenzgebäude:

Nutzung: Gewerbliche Nutzung,

Fertigstellung: Nach 1.1.2014,

Erbrachte Leistung: Vermietung,

Jahresmiete: größer gleich 500 000 EUR (netto).

Die Erfüllung der Mindestanforderung ist ein Ausschlusskriterium. Wird
sie nicht erfüllt, so wird die genannte Referenz nicht berücksichtigt.
Wird für den Vermieter nicht mindestens eine Referenz genannt, die den
Mindestanforderungen entspricht, so erfolgt der Ausschluss
desmBewerbers aus dem Verfahren.

Zu 3): Mindestanforderung an das Referenzgebäude:

Fertigstellung: Nach 1.1.2014,

Nutzung: Gewerbliche Nutzung,

Erbrachte Leistung: Bauleistung,

Größe: größer gleich 4 000 m^2 BGF.

Die Erfüllung der Mindestanforderung ist ein Ausschlusskriterium. Wird
sie nicht erfüllt, so wird die genannte Referenz nicht berücksichtigt.
Wird für den Bauausführenden nicht mindestens eine Referenz genannt,
die den Mindestanforderungen entspricht, so erfolgt der Ausschluss des
Bewerbers aus dem Verfahren.

Zu 4): Mindestanforderung an das Referenzgebäude:

Nutzung: Gewerbliche Nutzung

Fertigstellung: Nach 1.1.2014,

Erbrachte Leistung: Leistungen nach §34 HOAI mindestens LPH 2 bis 4,

Größe: größer gleich 4 000 m^2 BGF.

Die Erfüllung der Mindestanforderung ist ein Ausschlusskriterium. Wird
sie nicht erfüllt, so wird die genannte Referenz nicht berücksichtigt.
Wird für den Objektplaner nicht mindestens eine Referenz genannt, die
den Mindestanforderungen entspricht, so erfolgt der Ausschluss des
Bewerbers aus dem Verfahren.

Zu 5): Bau- und Planungsrecht für das Grundstück dürfen einer
Genehmigungsfähigkeit nicht entgegenstehen.

Anforderungen an die Lage:

Das Grundstück muss an der in der Anlage D.A.321 gekennzeichneten,
zulässigen Auswahlstrecke liegen. Ein Grundstück wird dann als an der
Auswahlstrecke liegend anerkannt, wenn die Auswahlstrecke binnen 4
Minuten erreicht wird. Gemessen wird die Fahrzeit ab der postalischen
Adresse des eingereichten Grundstücks bis zum nächsten Punkt der
Auswahlstrecke mit Hilfe des ADAC-Routenplaners
([5]https://maps.adac.de/) unter Beachtung der folgenden
Routenoptionen:

Startadresse: Postalische Adresse der Liegenschaft,

Zieladresse: Nächstgelegener Punkt der Auswahlstrecke,

Abfahrtsdatum: wird bei allen Bietern identisch eingesetzt,

Abfahrtszeit: 10:00 Uhr,

Fahrzeugtyp: PKW,

Routenart: schnellste.

Funktionale Anforderungen:

Die Zuwegung von dem am schnellsten erreichbaren Punkt der
Auswahlstrecke (gemessen ab dem Grundstück) sowie die Einfahrten zur
Liegenschaft müssen ausgebaute, befestigte Straßen ohne
Zufahrtsbeschränkungen bezüglich Höhe und Gewicht sein, sodass die
Strecke zwischen dem am schnellsten vom Grundstück aus zu erreichenden
Punkt der Auswahlstrecke und dem Grundstück durchgehend befahrbar ist.
Der Auftraggeber behält sich in diesem Zusammenhang vor, die Erfüllung
dieser funktionalen Anforderung vor Ort zu prüfen.

Das Grundstück muss über mind. 2 jeweils zweispurige Ein-/ Ausfahrten
verfügen oder nach Realisierung aufweisen.

Die umliegende Lage des Grundstücks darf sich nicht innerhalb einer
verkehrsberuhigten Zone oder Fußgängerzone befinden, so dass weder die
geforderte Grundstücksein- noch -ausfahrt in einen verkehrsberuhigten
Bereich oder eine Fußgängerzone führen.

Das Grundstück darf sich nicht in einer Sackgasse befinden, so dass
keine der geforderten Grundstücksein-/-ausfahrten in eine Sackgasse
führt.

Weder Grundstücksein- noch -ausfahrt dürfen über ein Gelände führen,
das Zugangsbeschränkungen aufweist oder zukünftig aufweisen kann (z. B.
Privatgelände).

Fortführung der Mindestanforderungen aus Platzgründen im
Bekanntmachungsformular unter Ziffer VI.3).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW zur
Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (BVB TVgG NRW)
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: [6]2019/S 134-328549
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/11/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Fortführung der Mindestanforderungen, vgl. Ziffer III.1.3):

Weder Grundstücksein- noch -ausfahrt dürfen Gegebenheiten im
Verkehrsraum aufweisen, die die Erreichbarkeit der nächsten
Haupterschließungsstraße nachhaltig behindern könnten
(Schienenquerverkehr, Zugbrücke o. ä.).

Plausibilitätsprüfung:

Im Rahmen einer Plausibilitätsprüfung wird anhand der eingereichten
Unterlagen ermittelt, ob das Grundstück grundsätzlich dazu geeignet
ist, die für die Abbildung der Raumanforderungen innerhalb von Gebäuden
und Außenflächen notwendigen Flächen von rd. 4 100 m^2 gem. Raumliste
(entspricht etwa 4 450 m^2 Nutzungsfläche 1-7 nach DIN 277) sowie zzgl.
rd. 260 KFZ-Stellplätze aufzunehmen. Die zur Verfügung stehende
Multifunktionsfläche im Außenbereich muss mindestens rd. 1 000 m^2
betragen. Nach aktueller Schätzung wird davon ausgegangen, dass die zur
Verfügung stehende Grundstücksfläche inkl. Flächen für den Diensthund
(Zwinger, Auslauf- und Trainingsfläche) und Rangierfläche in den
Außenanlagen rd. 21 400 m^2 betragen muss.

Bei den 3 vorgenannten Kriterien handelt es sich jeweils um
Ausschlusskriterien. Werden Lagekriterium, Funktionskriterium oder
Plausibilitätsprüfung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des
Grundstücks und, sofern lediglich ein Grundstück angeboten wird, des
Bewerbers aus dem Verfahren.

Zu 6) (siehe Ziffer III.1.3) ):

Der Bewerber muss mindestens ein Grundstück anbieten, welches verfügbar
ist, d. h. er muss entweder Eigentümer oder sonstig dinglich
Berechtigter sein. Alternativ kann das Grundstück im Eigentum eines
Dritten stehen, der sich gemäß Bewerberformular 6.3 zur Errichtung
eines Gebäudes für die Neuanmietung eines Dienstgebäudes für die
Spezialeinheiten des Polizeipräsidiums Dortmund im Fall der
Zuschlagserteilung verpflichtet. Wird nicht mindestens ein solches
Grundstück angeboten, führt dies zum Ausschluss des Bewerbers aus dem
Verfahren.

2) Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem
Vergabemarktplatz NRW unter
[7]https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY42YWAX/document
s zur Verfügung gestellt.

3) Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche
Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgen
ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im
eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten
Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu
kontrollieren (Holschuld des Bewerbers).

4) Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge
Vordrucke erstellt. Diese sind zu verwenden. Die Unterlagen zum
Teilnahmewettbewerb sowie die wesentlichen Unterlagen für das
Angebotsverfahren können über das Vergabeportal abgerufen werden. Aus
Gründen der Geheimhaltung werden im Teilnahmewettbewerb die funktionale
Leistungsbeschreibung sowie der Mietvertrag jeweils einschließlich
Anlagen lediglich in Form einer Auflistung der Inhalte zur Verfügung
gestellt.

5) Alle Vordrucke, deren Dateiname mit AV beginnt, sind solche des
Angebotsverfahrens, daher noch mit dem Wasserzeichen Entwurf
gekennzeichnet und im derzeitigen Teilnahmewettbewerb noch nicht zu
bearbeiten.

Bekanntmachungs-ID: CXPNY42YWAX
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
Münster
48417
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/ Bieter gemäß § 160 Abs.
3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnis rügen.

(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der
Bewerbung bzw. der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB
spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- bzw. der
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB
innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer
einzureichen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
03/10/2019

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References

1. mailto:PPDortmund@gvw.com?subject=TED
2. https://dortmund.polizei.nrw/
3. https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY42YWAX/documents
4. https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY42YWAX
5. https://maps.adac.de/
6. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:328549-2019:TEXT:DE:HTML
7. https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY42YWAX/documents

 
 
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