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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-München - Planung, Steuerung und Umsetzung des Messestandes
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019100620153470977 / 874997-2019
Veröffentlicht :
06.10.2019
Anforderung der Unterlagen bis :
01.11.2019
Angebotsabgabe bis :
01.11.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79950000 - Veranstaltung von Ausstellungen, Messen und Kongressen
79956000 - Organisation von Messen und Ausstellungen
Planung, Steuerung und Umsetzung des Messestandes der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Handwerkskammern auf der
IHM 2020
VERGABEUNTERLAGEN
2019004788
Planung, Steuerung und Umsetzung des Messestandes der
Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Handwerkskammern auf
der IHM 2020
Öffentliche Ausschreibung (VOL)
Ausschreibung
AUFTRAGGEBER
Handwerkskammer für München und Oberbayern
Max-Joseph-Str. 4, 80333 München, Deutschland
02.10.2019
Inhaltsverzeichnis
Vergabeunterlagen...............................................................................................................
............................................ 1
Projektinformation
................................................................................................................................
.................... 1
Vertragsbedingungen/Formulare...................................................................................................
........................... 3
L 215 Zusätzliche
Vertragsbedingungen.......................................................................................................... 3
L 212 _Bewerbungsbedingungen(0416)
.......................................................................................................... 8
1 Mitteilung von Unklarheiten in den Vergabeunterlagen.........................................................................
8
2 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen
.......................................................................................... 8
3
Angebot.........................................................................................................................
........................ 8
3.2 Für das Angebot sind die von der Vergabestelle vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Da 8
3.4 Unterlagen, die von der Vergabestelle nach Angebotsabgabe verlangt werden, sind zu dem . 8
3.5 Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. ..................................................................... 8
3.7 Alle Preise sind in Euro mit höchstens drei Nachkommastellen anzugeben.............................. 8
4 Unterlagen zum
Angebot....................................................................................................................... 8
4.1 Der Bieter hat auf Verlangen der Vergabestelle Unterlagen zur Preisermittlung zu dem von d 8
5
Nebenangebote...................................................................................................................
.................. 9
5.1 Soweit an Nebenangebote Mindestanforderungen gestellt sind, müssen diese erfüllt werden; 9
5.2 Der Bieter hat die in Nebenangeboten enthaltenen Leistungen eindeutig und erschöpfend zu 9
5.3 Nebenangebote sind, soweit sie Teilleistungen (Positionen) des Leistungsverzeichnisses be . 9
5.4 Nebenangebote, die den Nummern 5.1 bis 5.3 nicht entsprechen, werden von der Wertung a 9
6
Bietergemeinschaften............................................................................................................
................ 9
6.2 Sofern nicht öffentlich ausgeschrieben wird, werden Angebote von Bietergemeinschaften, di . 9
7 Unterauftragnehmer
.............................................................................................................................. 9
Beabsichtigt der Bieter Teile der Leistung von Unterauftragnehmern ausführen zu lassen, muss er in . 9
8 Angebotsfrist
................................................................................................................................
......... 9
L 214.H_ Besondere
Vertragsbedingungen(0416)........................................................................................... 10
L 213 Angebotsschreiben mit
Losen-8............................................................................................................. 12
Vergaberichtlinien des Fördergebers
............................................................................................................... 15
Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P)........................... 15
1. Anforderung und Verwendung der Zuwendung ........................................................................... 15
1.1 Die Zuwendung darf nur zur Erfüllung des im Zuwendungsbescheid bestimmten Zweck . 15
1.2 Alle mit dem Zuwendungszweck zusammenhängenden Einnahmen (insbesondere Zuw. 15
1.3 Dürfen aus der Zuwendung auch Personalausgaben oder sächliche Verwaltungsausga . 15
1.4 Die Zuwendung darf nur insoweit und nicht eher angefordert werden, als sie innerhalb v 15
1.4.1 bei Anteil- oder Festbetragsfinanzierung0F jeweils anteilig mit etwaigen Zuwend 15
1.4.2 bei Fehlbedarfsfinanzierung1, wenn die vorgesehenen eigenen und sonstigen Mi 15
1.5 Zahlungen vor Empfang der Gegenleistung dürfen aus der Zuwendung nur vereinbart o 16
1.6 Die Bewilligungsbehörde behält sich vor, den Zuwendungsbescheid mit Wirkung für die 16
2. Nachträgliche Ermäßigung der Ausgaben oder Änderung der Finanzierung............................... 16
2.1 Ermäßigen sich nach der Bewilligung die in dem Finanzierungsplan veranschlagten zu .. 16
i
2.1.1 bei Anteilfinanzierung1F anteilig mit etwaigen Zuwendungen anderer Zuwendun 16
2.1.2 bei Fehlbedarfsfinanzierung2 um den vollen in Betracht kommenden Betrag; wir . 16
2.2 Nr. 2.1 gilt nur, wenn sich die zuwendungsfähigen Ausgaben oder die Deckungsmittel i . 16
3. Vergabe von Aufträgen
................................................................................................................ 16
3.1 Bei der Vergabe von Aufträgen für Bauleistungen die Vergabe- und Vertragsordnung fü. 16
3.2 Bei der Vergabe von Aufträgen für Lieferungen und Leistungen die Vergabe- und Vertra 16
3.3 Weitergehende Bestimmungen, die den Zuwendungsempfänger zur Anwendung von V . 16
3.4 Die Richtlinien für die Berücksichtigung bevorzugter Bewerber bei der Vergabe öffentlic. 16
3.5 Die Mittelstandsrichtlinien Öffentliches Auftragswesen der Staatsregierung in der jeweil . 16
3.6 Die Umweltrichtlinien Öffentliches Auftragswesen der Staatsregierung in der jeweils gelt 16
3.7 Die Nrn. 3.1, 3.2, 3.4 bis 3.6 finden keine Anwendung, wenn die Zuwendung oder bei Fi 16
4. Zur Erfüllung des Zuwendungszwecks beschaffte Gegenstände ................................................ 17
4.1 Gegenstände, die zur Erfüllung des Zuwendungszwecks erworben oder hergestellt wer. 17
4.2 Der Zuwendungsempfänger hat ganz oder überwiegend zu Lasten nicht rückzahlbarer . 17
5. Mitteilungspflichten des Zuwendungsempfängers ....................................................................... 17
5.1 er nach Vorlage des Finanzierungsplans auch nach Vorlage des Verwendungsnach.. 17
5.2 der Verwendungszweck oder sonstige für die Bewilligung der Zuwendung maßgebliche 17
5.3 sich herausstellt, dass der Zuwendungszweck nicht oder mit der bewilligten Zuwendung 17
5.4 die abgerufenen oder ausgezahlten Beträge nicht innerhalb von zwei Monaten nach Au. 17
5.5 zu inventarisierende Gegenstände innerhalb der zeitlichen Bindung nicht mehr entsprec 17
5.6 ein Insolvenzverfahren gegen ihn beantragt oder eröffnet wird. ........................................ 17
6. Nachweis der Verwendung
.......................................................................................................... 17
6.1 Die Verwendung der Zuwendung ist innerhalb von sechs Monaten nach Erfüllung des Z 17
6.1.1 Der Verwendungsnachweis besteht aus einem Sachbericht und einem zahlenmä 17
6.1.2 In dem Sachbericht sind die Verwendung der Zuwendung sowie das erzielte Erg. 17
6.1.3 In dem zahlenmäßigen Nachweis sind die Einnahmen und Ausgaben in zeitliche. 17
6.1.4 Mit dem Nachweis sind die Belege (Einnahme- und Ausgabebelege) über die Ei . 17
6.1.5 Sofern ein einfacher Verwendungsnachweis zugelassen ist, besteht dieser aus d 17
6.1.6 Die Belege müssen die im Geschäftsverkehr üblichen Angaben und Anlagen ent 17
6.2 Sofern im Zuwendungsbescheid zugelassen, genügt eine Verwendungsbestätigung mit 18
6.3 Der Zuwendungsempfänger hat die in Nr. 6.1.4 genannten Belege und Verträge auc . 18
6.4 Darf der Zuwendungsempfänger zur Erfüllung des Zuwendungszwecks Mittel an Dritte . 18
7. Prüfung der Verwendung
............................................................................................................. 18
7.1 Die Bewilligungsbehörde ist berechtigt, Bücher, Belege und sonstige Geschäftsunterlag 18
7.2 Unterhält der Zuwendungsempfänger eine eigene Prüfungseinrichtung, ist von dieser d . 18
7.3 Der Oberste Rechnungshof ist berechtigt, bei den Zuwendungsempfängern zu prüfen ( . 18
8. Erstattung der Zuwendung, Verzinsung.......................................................................................
18
8.1 Die Zuwendung ist zu erstatten, soweit ein Zuwendungsbescheid nach Verwaltungsverf 18
8.2 Nr. 8.1 gilt insbesondere, wenn.......................................................................................... 18
8.2.1 die Zuwendung durch unrichtige oder unvollständige Angaben erwirkt worden ist, 18
8.2.2 die Zuwendung nicht oder nicht mehr für den vorgesehenen Zweck verwendet wi 18
8.2.3 eine auflösende Bedingung eingetreten ist (z.B. nachträgliche Ermäßigung der A 18
ii
8.3 Ein Widerruf mit Wirkung für die Vergangenheit kommt auch in Betracht, soweit der Zu.. 18
8.3.1 die Zuwendung nicht alsbald nach Auszahlung zur Erfüllung des Zuwendungszw 18
8.3.2 Auflagen nicht oder nicht innerhalb einer gesetzten Frist erfüllt, insbesondere de . 18
8.4 Der Erstattungsanspruch ist mit drei Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach 24 18
8.5 Werden Zuwendungen nicht alsbald nach der Auszahlung zur Erfüllung des Zuwendun . 18
Verwendung von
Wappen..........................................................................................................................
...... 19
Arbeitsgrundsätze Sonderschauen
.................................................................................................................. 20
L 124_Eigenerklärungen zur
Eignung.............................................................................................................. 22
vorläufiger
Kostenplan......................................................................................................................
................ 24
L 211 Aufforderung zur Angebotsabgabe_2
.................................................................................................... 26
Produkte/Leistungen
................................................................................................................................
................ 31
Kriterienkatalog
................................................................................................................................
........................ 37
Anlagen
................................................................................................................................
.................................... 40
iii
Allgemeine Informationen zum Verfahren
Planung, Steuerung und Umsetzung des Messestandes der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Handwerkskammern auf der IHM 2020
Verfahrensnummer: 2019004788
I. Allgemeines
Es ist beabsichtigt, die in anliegender Leistungsbeschreibung bezeichneten Leistungen zu vergeben.
Einzelheiten ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.
Auskünfte erteilt der Auftraggeber (sofern in der Leistungsbeschreibung keine abweichenden Angaben gemacht werden), bei der
auch die der Ausschreibung zugrunde
liegenden Bedingungen eingesehen werden können. Der Einwand, dass der Bieter über den Umfang der Leistung oder über die Art
und Weise der Ausführung nicht
genügend unterrichtet gewesen sei, ist ausgeschlossen.
Weiterhin ist zu beachten, dass die elektronische Angebotsabgabe Teil des umfassenden und ganzheitlichen Prozesses der
elektronischen Ausschreibung und Vergabe
(E-Vergabe) ist. Die Angebote sind wie auf der Ausschreibungsplattform beschrieben abzugeben. Die Integrität der Daten und die
Vertraulichkeit der Angebote sind durch
technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung sichergestellt. Die Verschlüsselung bleibt bis zum Ablauf der Frist zur
Einreichung der Angebote aufrechterhalten. Die
elektronischen Angebote werden verschlüsselt gespeichert, mit einem elektronischen Eingangsstempel versehen und können weder
durch Vergabebeteiligte noch durch den
Dienstleister technisch eingesehen werden.
Bieterfragen können im Angebotsassistenten über das Fragen- und Antwortenforum an die Vergabestelle gerichtet werden.
Allgemeine Informationen zum Verfahren
i
Projektname:
i
Planung, Steuerung und
Umsetzung des Messestandes
der Arbeitsgemeinschaft der
Bayerischen
Handwerkskammern auf der
IHM 2020
I
Projektbeschreibung:
i
Gesucht wird eine Leadagentur
für die Planung, Steuerung und
Umsetzung des Messestandes
und der zugehörigen
Kommunikation für die
Arbeitsgemeinschaft
bayerischen
Handwerkskammern (ARGE)
auf der internationalen
Handwerksmesse in München
(IHM) 2020 mit der Option für
2021 und 2022
I
Vergabeart:
i
Öffentliche Ausschreibung
I
Ausschreibung in Losen:
i
Ja
i
Preis- /Leistungsverhältnis:
i i
Nebenangebote:
i
Nebenangebote sind nicht
zugelassen
_________________________
_________________________
_____________________
i
Termine
I
Frist Bieterfragen:
i
25.10.2019 23:59
i
Angebotsfrist:
i
01.11.2019 23:59:00
i
Bindefrist:
i
02.12.2019
i
Zuschlagsfrist:
i i
II. Elektronische Angebotsabgabe
Bitte melden Sie sich auf der bayerischen Bekanntmachungsplattform unter http://www.auftraege.baye rn.de mit Ihrem
Benutzernamen und Ihrem Passwort an. Sollten Sie
sich bisher noch nicht auf diesem Portal registriert haben, ist Voraussetzung, dass Sie sich vorab einmalig registrieren. Die
Registrierung auf der Plattform ist
kostenlos.
Nach der Anmeldung finden Sie auf der rechten Bildschirmseite im unteren Bereich die Schaltfläche Angebotsassistent. Nach
Anklicken dieser Schaltfläche werden Sie
direkt in den Angebotsassistenten geleitet, in dem Sie Ihr Angebot vollelektronisch erstellen und abgeben können. Bitte
beachten Sie, daß Popup-Fenster zugelassen
sind !
Falls Sie Ihr Angebot schriftlich einreichen wollen, werden Sie gebeten, Ihr Angebotsschreiben nebst Anlagen ausgefüllt und
rechtsverbindlich unterschrieben in einem
verschlossenen Umschlag bis zum Einreichungstermin an die vorbezeichnete Stelle einzusenden oder dort abzugeben.
Der Umschlag ist mit Ihrem Namen (Firma), Ihrer Anschrift und dem Vermerk " Angebot für Ausschreibung Nr. 2019004788" (siehe
auch Projekt- und
Dokumenteninformation) zu versehen.
III. Auskünfte
Auskünfte zum Inhalt der Ausschreibung erteilt:
Sarah Freundshuber
Handwerkskammer für München und Oberbayern
Kommunikation
Max-Joseph-Straße 4
80333 München
1
Telefon: 089 5119-123
Fax: 089 5119-324
sarah.freundshuber@ hwk-muenchen.de
www.hwk-muenchen.de
I
2
L 215
(Zusätzliche Vertragsbedingungen - VOL)
VHL Bayern 2008 1 von 5
Zusätzliche Vertragsbedingungen für die Ausführung von VOL-Leistungen (ZVB-VOL By)
Fassung 2008
Die beziehen sich auf die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B).
1 Art und Umfang der Leistungen (1)

1.1 Die vereinbarten Preise enthalten auch die Kosten für Verpackung, Aufladen, Beförderung bis zur Anlieferungs- oder
Annahmestelle und Abladen, wenn in der Leistungsbeschreibung nichts anderes angegeben ist.
1.2 In den Verdingungsunterlagen genannte technische Regelwerke sind Ergänzende Vertragsbedingungen
im Sinne von 1 Nr. 2c VOL/B.
Die in den Verdingungsunterlagen genannten DIN-Normen sind in der drei Monate vor dem Einreichungstermin gültigen Fassung
maßgebend.

2 Einheitspreise

2.1 Der Einheitspreis ist der vertragliche Preis, auch wenn im Angebot der Gesamtbetrag einer Ordnungszahl (Position) nicht dem
Ergebnis der Multiplikation von Mengenansatz und Einheitspreis entspricht.
2.2 Etwaige Patentgebühren und Lizenzvergütungen sind durch den Preis für die Leistung abgegolten.
3 Änderung der Leistung ( 2 Nr. 3)

3.1 Beansprucht der Auftragnehmer aufgrund von 2 Nr. 3 VOL/B eine erhöhte Vergütung, muss er dies
dem Auftraggeber unverzüglich - möglichst vor Ausführung der Leistung und möglichst der Höhe nach -
schriftlich mitteilen.
3.2 Der Auftragnehmer hat auf Verlangen die durch die Änderung der Leistung bedingten Mehr- oder Minderkosten nachzuweisen.
3.3 Unterlässt der Auftragnehmer schuldhaft die Mitteilung über eine erhöhte Vergütung, hat er den dem
Auftraggeber daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.

4 Ausführungsunterlagen ( 3)

4.1 Der Auftragnehmer hat die Unterlagen, die nach dem Vertrag vom Auftraggeber zu liefern sind, so frühzeitig anzufordern,
dass die Übergabe durch den Auftraggeber rechtzeitig erfolgen kann.
4.2 Der Ausführung dürfen nur Unterlagen zugrunde gelegt werden, die vom Auftraggeber als Ausführungsunterlagen
gekennzeichnet sind. Die Verantwortung und Haftung des Auftragnehmers nach dem Vertrag
wird hierdurch nicht eingeschränkt.
4.3 Der Auftraggeber darf die vom Auftragnehmer beschafften Unterlagen für die Durchführung der Leistung
und für ihre Erhaltung vervielfältigen und verwenden, für andere Zwecke nur mit Zustimmung des Auftragnehmers.

5 Ausführung der Leistung ( 4)

5.1 Der Auftraggeber kann sich über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung unterrichten.
5.2 Der Auftragnehmer hat dafür zu sorgen, dass ihn oder seinen Vertreter Nachrichten des Auftraggebers
jederzeit erreichen können.
5.3 Der Auftragnehmer hat alle für die Verkehrssicherung im Bereich der Leistungserbringung und ihrer
Nebenanlagen (z. B. Lagerplätze, Arbeitsplätze, Zufahrtswege) erforderlichen Maßnahmen unter seiner
Verantwortung durchzuführen. Er hat dabei Anweisungen des Auftraggebers zu beachten und unterliegt
bei Leistungserbringung im Bereich von Verkehrsanlagen auch den verkehrsrechtlichen Vorschriften.
Der Auftragnehmer hat die Arbeitsstelle und ihre Nebenanlagen vorschriftsmäßig zu beschildern, zu
beleuchten und erforderlichenfalls zu bewachen. Stoffe und Teile sind so zu lagern, dass die Belange
des Verkehrs und der Grundstücksanlieger gewahrt werden.
5.4 Betriebs-, Bedienungs-, Gebrauchsanweisungen und dergleichen sind auch ohne besondere Vereinbarung der zu erbringenden
Leistung beizufügen.
5.5 Der Auftragnehmer darf Veröffentlichungen über die Leistung nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung
des Auftraggebers vornehmen. Als Veröffentlichung in diesem Sinne gelten auch die Beschreibung der
Ausführung, die Bekanntgabe von Zeichnungen, Berechnungen oder anderen Unterlagen, ferner Lichtbild-, Film-Hörfunk- und
Fernsehaufnahmen.
3
L 215
(Zusätzliche Vertragsbedingungen - VOL)
VHL Bayern 2008 2 von 5

6 Unterauftragnehmer (Nachunternehmer) ( 4 Nr. 4)

6.1 Der Auftragnehmer darf Leistungen nur an Unterauftragnehmer übertragen, die fachkundig, leistungsfähig und zuverlässig
sind; dazu gehört auch, dass sie ihren gesetzlichen Verpflichtungen zur Zahlung von
Steuern und Sozialabgaben nachgekommen sind und die gewerberechtlichen Voraussetzungen erfüllen.
Er hat die Unterauftragnehmer bei Anforderung eines Angebotes davon in Kenntnis zu setzen, dass es
sich um einen öffentlichen Auftrag handelt.
6.2 Der Auftragnehmer hat vor der beabsichtigten Übertragung Art und Umfang der Leistungen sowie Name
und Anschrift des hierfür vorgesehenen Unterauftragnehmers schriftlich bekannt zu geben.
6.3 Der Auftragnehmer muss sicherstellen, dass der Unterauftragnehmer die ihm übertragenen Aufgaben
nicht weitervergibt, es sei denn, der Auftraggeber hat zuvor schriftlich zugestimmt; die Nummer 6.1 gilt
entsprechend.

7 Verpackung

7.1 Verpackungen sind aus umweltverträglichen und die stoffliche Verwertung nicht belastenden Materialien
herzustellen.
Abfälle aus Verpackungen sind dadurch zu vermeiden, dass Verpackungen
1 nach Volumen und Gewicht auf das zum Schutz des Füllgutes notwendige Maß beschränkt werden,
2 so beschaffen sein müssen, dass sie wiederverwendbar sind, soweit dies technisch möglich und
zumutbar sowie vereinbar mit den auf das Füllgut bezogenen Vorschriften ist,
3 stofflich verwertet werden, soweit die Voraussetzungen für eine Wiederverwendbarkeit nicht vorliegen.
7.2 Der Auftragnehmer ist verpflichtet, auch wenn dies nicht in der Leistungsbeschreibung ausdrücklich vorgesehen ist,
Verpackungen nach Gebrauch zurückzunehmen und einer erneuten Verwendung oder einer
stofflichen Verwertung außerhalb der öffentlichen Abfallentsorgung zuzuführen.
Der Auftragnehmer gewährleistet die umweltgerechte Entsorgung.
7.3 Verzichtet der Auftragnehmer ausdrücklich auf die Rücknahme der Verpackungen, so gehen diese -
wenn nichts anderes vereinbart ist - ohne Anspruch auf Vergütung in das Eigentum des Auftraggebers
über.
7.4 Wird in gemieteten Behältern geliefert, so hat der Auftragnehmer - wenn nichts anderes vereinbart ist -
keinen Anspruch auf besondere Vergütung der Mietgebühren.

8 Sprache

Alle Unterlagen und Äußerungen des Auftragnehmers müssen in deutscher Sprache abgefasst sein.
Fremdsprachliche schriftliche Äußerungen Dritter (z. B. Bescheinigungen, sonstige Unterlagen von Behörden und Privaten) sind
mit deutscher Übersetzung einzureichen. Die Übersetzung behördlicher Bescheinigungen muss vom Konsulat beglaubigt sein.

9 Kündigung oder Rücktritt ( 8)

Der Auftraggeber ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen.
Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Auftragnehmer Personen, die auf Seiten des Auftraggebers mit der
Vorbereitung, dem Abschluss oder der Durchführung des Vertrages befasst sind,
oder ihnen nahestehenden Personen Vorteile anbietet, verspricht oder gewährt. Solchen Handlungen
des Auftragnehmers selbst stehen Handlungen von Personen gleich, die von ihm beauftragt oder für ihn
tätig sind. Dabei ist es gleichgültig, ob die Vorteile den vor genannten Personen oder in ihrem Interesse
einem Dritten angeboten, versprochen oder gewährt werden.
In diesem Fällen gilt 8 entsprechend.

10 Wettbewerbsbeschränkungen ( 8 Nr. 2)

10.1 Der Auftraggeber ist berechtigt, den Vertrag zu kündigen oder von ihm zurückzutreten, wenn der Auftragnehmer
vorsätzlich oder grob fahrlässig unrichtige Erklärungen in Nummern 3 und 4.2 des Angebotsschreibens - 213 bzw. 213EG abgibt.
10.2 Tritt der Auftraggeber gemäß Nummer 10.2 vom Vertrag zurück, so ist er berechtigt, aber nicht verpflichtet, die
empfangenen Leistungen zurückzugeben. Behält er diese, so hat er ihren Wert zu vergüten, falls
in dem Vertrag eine Gegenleistung in Geld bestimmt ist, diese zu entrichten; werden sie zurückgegeben,
so muss auch der Auftragnehmer die empfangenen Leistungen (z.B. Vergütung) zurückgeben. Im Übrigen gelten die gesetzlichen
Vorschriften über den Rücktritt.
4
L 215
(Zusätzliche Vertragsbedingungen - VOL)
VHL Bayern 2008 3 von 5
10.3 Bei Kündigung oder Rücktritt sind Auftraggeber und Auftragnehmer verpflichtet, einander die Auskünfte
zu erteilen, die notwendig sind, um die jeweiligen Ansprüche zu bemessen.
10.4 Wenn der Auftragnehmer aus Anlass der Vergabe nachweislich eine Abrede getroffen hat, die eine unzulässige
Wettbewerbsbeschränkung darstellt, hat er 15 v.H. der Auftragssumme an den Auftraggeber
zu zahlen, es sei denn, dass ein Schaden in anderer Höhe nachgewiesen wird.
Dies gilt auch, wenn der Vertrag gekündigt wird oder bereits erfüllt ist.
Sonstige vertragliche oder gesetzliche Ansprüche des Auftraggebers, insbesondere solche aus 8 Nr.
2, bleiben unberührt.

11 Abnahme ( 13)

11.1 Die Lieferung oder Leistung ist förmlich abzunehmen, sofern in den Besonderen Vertragsbedingungen
nichts anderes vereinbart ist.
Der Auftragnehmer hat die Abnahme, ggf. auch Teilabnahme, rechtzeitig schriftlich zu beantragen.
11.2 Leistungs- und Erfüllungsort ist - wenn nichts anderes vereinbart ist - der Sitz der empfangenden
Dienststelle (Empfangsstelle).
11.3 Die Liefergegenstände sind - wenn nichts anderes vereinbart ist - auf Gefahr des Auftragnehmers frei
Verwendungsstelle zu liefern. Liefertermine sind mit dem Auftraggeber rechtzeitig abzustimmen.

12 Rechnungen ( 15 und 17)

12.1 Die Rechnungen sind mit den Vertragspreisen ohne Umsatzsteuer (Nettopreise) aufzustellen; der Umsatzsteuerbetrag ist am
Schluss der Rechnung mit dem Steuersatz einzusetzen, der zum Zeitpunkt des
Entstehens der Steuer, bei Schlussrechnungen zum Zeitpunkt des Bewirkens der Leistung gilt.
Beim Überschreiten von Vertragsfristen, die der Auftragnehmer zu vertreten hat, wird die Differenz zwischen dem aktuellen
Umsatzsteuerbetrag und dem bei Fristablauf maßgebenden Umsatzsteuerbetrag
nicht erstattet.
12.2 In jeder Rechnung sind Umfang und Wert aller bisherigen Leistungen nach den Ordnungszahlen (Positionen) des
Leistungsverzeichnisses aufzuführen und mit Nettopreisen anzuzeigen und die bereits erhaltenen Zahlungen mit gesondertem
Ausweis der darin enthaltenen Umsatzsteuerbeträge anzugeben.
12.3 Rechnungen sind ihrem Zweck nach als Abschlags-, Teilschluss- oder Schlussrechnung zu bezeichnen;
die Abschlags- und Teilschlussrechnungen sind fortlaufend zu nummerieren.

13 Nachweis des Gewichts ( 15)

13.1 Wenn für die Abrechnung von Stoffen nach Gewicht im Vertrag keine andere Regelung getroffen ist, so
ist der Verbrauch durch Vorlage der Frachtbriefe oder der Wiegescheine einer geeichten automatischen
oder einer geeichten handbedienten, mit einem Sicherheitsdruckwerk versehenen Waage (in der Regel
Brückenwaage) laufend nachzuweisen.
Wiegescheine müssen die Angaben
- Lieferwerk,
- Angabe der Verwendungsstelle,
- Bezeichnung des Wägegutes,
- Nummer des Wiegescheins,
- Datum und Uhrzeit der Wägung (maschinengerecht),
- Tara, Bruttogewicht (maschinengerecht),
- Nettogewicht,
- Kennzeichnung des Fahrzeugs (betriebseigene Bezeichnung/amtl. Kennzeichen),
- Unterschrift des Wägers
enthalten.
Die Wiegescheine sind bei der Anlieferung an der Verwendungsstelle in doppelter Ausfertigung dem
Beauftragten des Auftraggebers zu übergeben.
13.2 Bei schüttfähigem Gut, das nicht zum Anhaften neigt, wie z. B. Sand, Kies, wiederaufbereitete (Recycling-) Stoffe, kann
der Nachweis des Gewichts durch Wiegescheine von geeichten Schaufellader- bzw.
Förderband-Waagen erfolgen. Dabei gelten zusätzlich folgende Bedingungen:
- Der Wiegeschein muss eine Erklärung enthalten, dass es sich um eine geeichte Waage handelt und
die Zulassungsauflagen eingehalten werden.
- Anstelle des Ausdruckes von Tara- und Bruttogewicht tritt das Nettogesamtgewicht des Ladegutes
sowie zusätzlich bei Schaufellader-Waagen die Anzahl der geladenen Schaufeln
(Ladevorgänge).
- Anstelle der Unterschrift des Wägers tritt die des Bedienungspersonals der Schaufellader- bzw.
Förderband-Waagen.
5
L 215
(Zusätzliche Vertragsbedingungen - VOL)
VHL Bayern 2008 4 von 5
13.3 Der Auftraggeber kann stichprobenartig das Gewicht einzelner Lieferungen durch Nachwiegen des beladenen und leeren
Fahrzeuges auf einer öffentlichen Waage oder in Ausnahmefällen auf derselben
Waage nachprüfen (Kontrollwägung).
Wird das Gewicht des Ladegutes durch Schaufellader- bzw. Förderband-Waagen ermittelt, ist der Auftraggeber berechtigt,
kontinuierlich über den Zeitraum der Lieferungen, bei 10% der Lieferungen eine
Kontrollwägung durchführen zu lassen.
13.4 Wird bei einer Kontrollwägung eine Unterschreitung von mehr als 1% festgestellt, erfolgt ein entsprechender Abzug bei den
letzten 10 Wiegescheinen, soweit nicht insgesamt eine geringere Abweichung
nachgewiesen wird. Diese Kontrollwägung wird vom Auftraggeber nicht vergütet. Andere Kontrollwägungen werden vom
Auftraggeber vergütet.
Zu den Kosten der Kontrollwägung rechnen alle unmittelbar (Transportkosten, Wiegegebühren usw.)
und mittelbar (Wertminderung der Ladung, Einfluss auf den Arbeitsablauf usw.) durch die Kontrollwägung entstehenden Kosten,
jedoch nicht die Kosten für die Beaufsichtigung der Kontrollwägung durch
den Beauftragten des Auftraggebers. Sofern die Kosten nach Absatz 1 besonders zu vergüten sind, sind
sie im Einzelnen nachzuweisen.
Beim Einsatz von Schaufellader- bzw. Förderband-Waagen erfolgt bei einer Unterschreitung von mehr
als 1% ein entsprechender Abzug bei allen Lieferungen seit der letzten Kontrollwägung. Die Kosten für
die Kontrollwägung trägt der Auftragnehmer. Kosten für Kontrollwägungen ohne Beanstandungen tragen
der Auftragnehmer und der Auftraggeber je zur Hälfte.

14 Leistungen nach Stundenverrechnungssätzen ( 16)

14.1 Der Auftragnehmer hat über Leistungen nach Stundenverrechnungssätzen arbeitstäglich Listen (Stundenlohnzettel) in
zweifacher Ausfertigung einzureichen. Diese müssen außer den Angaben nach 16
Nr. 2 VOL/B
- das Datum,
- die genaue Bezeichnung des Ausführungsortes bzw. der Leistungsstelle
- die Art der Leistung,
- die Namen der Arbeitskräfte und deren Berufs-, Lohn- oder Gehaltsgruppe,
- die geleisteten Arbeitsstunden je Arbeitskraft, ggf. aufgegliedert nach Mehr-, Nacht-, Sonntags- und
Feiertagsarbeit, sowie nach im Verrechnungssatz nicht enthaltenen Erschwernissen und
- die Gerätekenngrößen
enthalten.
14.2 Rechnungen über Stundenverrechnungssätze müssen entsprechend den Listen aufgegliedert werden.
Die Originale der Listen behält der Auftraggeber, die bescheinigten Durchschriften erhält der Auftragnehmer
14.3 Sind Leistungen nach Stundenverrechnungssätzen mit anderen Leistungen verbunden, so sind keine
getrennten Rechnungen aufzustellen.

15 Bürgschaften ( 17 und 18)

15.1 Wird Sicherheit durch Bürgschaft geleistet, sind die Formblätter des Auftraggebers zu verwenden.
15.2 Die Bürgschaft ist von einem
- in der Europäischen Gemeinschaft oder
- in einem Staat der Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
- oder
- in einem Staat der Vertragsparteien des WTO-Abkommens über das öffentliche Beschaffungswesen
zugelassenen Kreditinstitut bzw. Kredit- oder Kautionsversicherer zu stellen.
15.3 Die Bürgschaftsurkunden enthalten folgende Erklärung des Bürgen:
- Der Bürge übernimmt für den Auftragnehmer die selbstschuldnerische Bürgschaft nach deutschem
Recht.
- Auf die Einreden der Anfechtbarkeit und der Aufrechenbarkeit sowie der Vorausklage gemäß
770, 771 BGB wird verzichtet. Der Verzicht auf die Einrede der Aufrechenbarkeit gilt nicht für
unbestrittene oder rechtskräftig festgestellte Gegenforderungen des Hauptschuldners.
- Die Bürgschaft ist unbefristet; sie erlischt mit der Rückgabe dieser Bürgschaftsurkunde.
- Die Bürgschaftsforderung verjährt nicht vor der gesicherten Hauptforderung. Nach Abschluss des
Bürgschaftsvertrages getroffene Vereinbarungen über die Verjährung der Hauptforderung zwischen
dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer sind für den Bürgen nur im Falle seiner schriftlichen
Zustimmung bindend.
- Gerichtsstand ist der Sitz der zur Prozessvertretung des Auftraggebers zuständigen Stelle.
15.4 Die Bürgschaft ist über den Gesamtbetrag der Sicherheit in nur einer Urkunde zu stellen.
6
L 215
(Zusätzliche Vertragsbedingungen - VOL)
VHL Bayern 2008 5 von 5
15.5 Die Urkunde über die Vorauszahlungsbürgschaft wird zurückgegeben, wenn die Vorauszahlung auf
fällige Zahlungen angerechnet worden ist.
15.6 Die Urkunde über die Vertragserfüllungsbürgschaft wird zurückgegeben, wenn der Auftragnehmer
- die Leistung vertragsgemäß erfüllt hat,
- und
- eine vereinbarte Sicherheit für Mängelansprüche geleistet hat.
15.7 Die Urkunde über die Bürgschaft für Mängelansprüche wird auf Verlangen zurückgegeben, wenn die
Verjährungsfristen für Mängelansprüche abgelaufen und die bis dahin erhobenen Ansprüche erfüllt sind.

16 Verträge mit ausländischen Auftragnehmern ( 19)

Bei Auslegung des Vertrags ist ausschließlich der in deutscher Sprache abgefasste Vertragswortlaut
verbindlich. Erklärungen und Verhandlungen erfolgen in deutscher Sprache. Für die Regelung der vertraglichen und
außervertraglichen Beziehungen zwischen den Vertragspartnern gilt ausschließlich das
Recht der Bundesrepublik Deutschland.

7
L 212
(VOL - Bewerbungsbedingungen)
VHL Bayern - Stand April 2016 1 von 2
Bewerbungsbedingungen für die Vergabe von Leistungen
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen", Teil A "Allgemeine Bestimmungen für die
Vergabe von Leistungen" (VOL/A, Abschnitt 1).
1 Mitteilung von Unklarheiten in den Vergabeunterlagen
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler, so hat er
unverzüglich die Vergabestelle vor Angebotsabgabe in Textform darauf hinzuweisen.
2 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen
Angebote von Bietern, die sich im Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren an einer unzulässigen Wettbewerbsbeschränkung
beteiligen, werden ausgeschlossen.
Zur Bekämpfung von Wettbewerbsbeschränkungen hat der Bieter auf Verlangen Auskünfte darüber
zu geben, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich und rechtlich mit Unternehmen verbunden
ist.
3 Angebot
3.1 Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen.
3.2 Für das Angebot sind die von der Vergabestelle vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Das Angebot ist bis zu dem von der
Vergabestelle angegebenen Ablauf der Angebotsfrist einzureichen. Ein
nicht form- oder fristgerecht eingereichtes Angebot wird ausgeschlossen.
3.3 Eine selbstgefertigte Abschrift oder Kurzfassung des Leistungsverzeichnisses ist zulässig. Die von der
Vergabestelle vorgegebene Langfassung des Leistungsverzeichnisses ist allein verbindlich.
3.4 Unterlagen, die von der Vergabestelle nach Angebotsabgabe verlangt werden, sind zu dem von der
Vergabestelle bestimmten Zeitpunkt einzureichen.
3.5 Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein.
3.6 Ein Bieter, der in seinem Angebot die von ihm tatsächlich für einzelne Leistungspositionen geforderten Einheitspreise auf
verschiedene Einheitspreise anderer Leistungspositionen verteilt, benennt nicht
die von ihm geforderten Preise. Deshalb werden Angebote, bei denen der Bieter die Einheitspreise
einzelner Leistungspositionen in Mischkalkulationen auf andere Leistungspositionen umlegt, von der
Wertung ausgeschlossen.
3.7 Alle Preise sind in Euro mit höchstens drei Nachkommastellen anzugeben.
Die Preise (Einheitspreise, Pauschalpreise, Verrechnungssätze usw.) sind ohne Umsatzsteuer anzugeben. Der Umsatzsteuerbetrag
ist unter Zugrundelegung des geltenden Steuersatzes am Schluss
des Angebotes hinzuzufügen.
Es werden nur Preisnachlässe gewertet, die
- ohne Bedingungen als Vomhundertsatz auf die Abrechnungssumme gewährt werden und
- an der im Angebotsschreiben bezeichneten Stelle aufgeführt sind.
Nicht zu wertende Preisnachlässe bleiben Inhalt des Angebotes und werden im Fall der Auftragserteilung Vertragsinhalt.
4 Unterlagen zum Angebot
4.1 Der Bieter hat auf Verlangen der Vergabestelle Unterlagen zur Preisermittlung zu dem von der
Vergabestelle bestimmten Zeitpunkt vorzulegen. Dies gilt auch für Unterauftragnehmerleistungen.
4.2 Soweit Bescheinigungen verlangt werden, ist für Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache
abgefasst sind, eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
8
L 212
(VOL - Bewerbungsbedingungen)
VHL Bayern - Stand April 2016 2 von 2
5 Nebenangebote
5.1 Soweit an Nebenangebote Mindestanforderungen gestellt sind, müssen diese erfüllt werden; im Übrigen müssen sie im
Vergleich zur Leistungsbeschreibung qualitativ und quantitativ gleichwertig sein.
Die Erfüllung der Mindestanforderungen bzw. die Gleichwertigkeit ist mit Angebotsabgabe nachzuweisen.
5.2 Der Bieter hat die in Nebenangeboten enthaltenen Leistungen eindeutig und erschöpfend zu beschreiben; die Gliederung des
Leistungsverzeichnisses ist, soweit möglich, beizubehalten.
Nebenangebote müssen alle Leistungen umfassen, die zu einer einwandfreien Ausführung der Leistung erforderlich sind.
Soweit der Bieter eine Leistung anbietet, deren Ausführung nicht in den Vergabeunterlagen geregelt
ist, hat er im Angebot entsprechende Angaben über Ausführung und Beschaffenheit dieser Leistung
zu machen.
5.3 Nebenangebote sind, soweit sie Teilleistungen (Positionen) des Leistungsverzeichnisses beeinflussen
(ändern, ersetzen, entfallen lassen, zusätzlich erfordern), nach Mengenansätzen und Einzelpreisen
aufzugliedern (auch bei Vergütung durch Pauschalsumme).
5.4 Nebenangebote, die den Nummern 5.1 bis 5.3 nicht entsprechen, werden von der Wertung ausgeschlossen.
6 Bietergemeinschaften
6.1 Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte
Vertreter bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich
vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete bzw. fortgeschritten
oder qualifiziert signierte Erklärung abzugeben.
6.2 Sofern nicht öffentlich ausgeschrieben wird, werden Angebote von Bietergemeinschaften, die sich erst
nach der Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten Unternehmen gebildet haben, nicht
zugelassen.
7 Unterauftragnehmer
Beabsichtigt der Bieter Teile der Leistung von Unterauftragnehmern ausführen zu lassen, muss er in
seinem Angebot die durch Unterauftragnehmer auszuführenden Leistungen angeben und auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
zu dem von der Vergabestelle bestimmten Zeitpunkt die vorgesehenen Unterauftragnehmer benennen.
8 Angebotsfrist
Die Angebotsfrist läuft mit dem in der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots genannten Termin
ab.
9
L 214.H
(Besondere Vertragsbedingungen)
VHL Bayern - Stand April 2016 1 von 2
Vergabenummer
Maßnahme
Leistung
Besondere Vertragsbedingungen
Die beziehen sich auf die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B).
1 Überwachung der Anlieferung
Die Überwachung obliegt dem Auftraggeber. Dieser hat den Architekten/Ingenieur
mit der Wahrnehmung beauftragt. Anordnungen dürfen nur vom Auftraggeber bzw. vom beauftragten
Architekten/Ingenieur getroffen werden.
2 Anlieferungs- oder Annahmestelle
Ort
Gebäude
Raum
3 Ausführungsfristen
Anlieferung
Ende der Ausführung
folgende Einzelfristen sind Vertragsfristen:
4 Vertragsstrafen (11)
4.1 Der Auftragnehmer hat als Vertragsstrafe für Verzug zu zahlen:
bei Überschreitung der unter 3. genannten Fristen
für jede vollendete Woche v.H.
für jeden Werktag v.H.
desjenigen Teils der Leistung, der nicht genutzt werden kann. Die Bezugsgröße zur Berechnung der
Vertragsstrafe bei der Überschreitung von Einzelfristen ist der nicht nutzbare Teil der Leistung, der
den bis zu diesem Zeitpunkt vertraglich zu erbringenden Leistungen entspricht.
4.2 Die Vertragsstrafe wird auf insgesamt ___ v.H. der Auftragssumme (ohne Umsatzsteuer) begrenzt.
4.3 Verwirkte Vertragsstrafen für den Verzug wegen Nichteinhaltung verbindlicher Zwischentermine
(Einzelfristen als Vertragsfristen) werden auf eine durch den Verzug wegen Nichteinhaltung der Frist
für die Vollendung der Leistung verwirkte Vertragsstrafe angerechnet.
5 Rechnungen (15)
Alle Rechnungen sind beim Auftraggeber
-fach und zugleich
bei
-fach einzureichen.
2019004788 Planung, Steuerung und Umsetzung des Messestandes der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Handwerkskammern auf der
IHM 2020 - noch zu benennen - Messe München Halle C2 noch zu benennen Beginn der Ausführung 02.11.2019 30.09.2020 2
2
10
L 214.H
(Besondere Vertragsbedingungen)
VHL Bayern - Stand April 2016 2 von 2
6 Sicherheitsleistung ( 18)
6.1 Stellung der Sicherheit
Sicherheit für die Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen des Auftragnehmers aus dem Vertrag ist in
Höhe von
v.H. der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten,
sofern die Auftragssumme mindestens 50.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt.
Sicherheit kann wahlweise durch Hinterlegung von Geld oder durch Bürgschaft geleistet werden.
6.2 Sicherheitsleistung durch Bürgschaft
Wird Sicherheit durch Bürgschaft geleistet, ist dafür das Formblatt Vertragserfüllungs- und Mängelansprüchebürgschaft - L
421 zu verwenden oder die Bürgschaftserklärung muss inhaltlich vollständig
dem Formblatt des Auftraggebers entsprechen.
Die Bürgschaft ist von einem
- in den Europäischen Gemeinschaften oder
- in einem Staat der Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder
- in einem Staat der Vertragsparteien des WTO-Abkommens über das öffentliche Beschaffungswesen
zugelassenen Kreditinstitut bzw. Kredit- oder Kreditversicherer zu stellen.
Die Bürgschaftsurkunden enthalten folgende Erklärung des Bürgen:
- Der Bürge übernimmt für den Auftragnehmer die selbstschuldnerische Bürgschaft nach deutschem Recht.
- Auf die Einreden der Anfechtbarkeit und der Aufrechenbarkeit sowie der Vorausklage gemäß
770, 771 BGB wird verzichtet. Der Verzicht auf die Einrede der Aufrechenbarkeit gilt nicht für unbestrittene oder
rechtskräftig festgestellte Gegenforderungen des Hauptschuldners.
- Die Bürgschaft ist unbefristet; sie erlischt mit der Rückgabe dieser Bürgschaftsurkunde.
- Die Bürgschaftsforderung verjährt nicht vor der gesicherten Hauptforderung. Nach Abschluss des
Bürgschaftsvertrages getroffene Vereinbarungen über die Verjährung der Hauptforderung zwischen dem Auftraggeber und dem
Auftragnehmer sind für den Bürgen nur im Falle seiner schriftlichen Zustimmung bindend.
- Gerichtsstand ist der Sitz der zur Prozessvertretung des Auftraggebers zuständigen Stelle."
Die Bürgschaft ist über den Gesamtbetrag der Sicherheit in nur e i n e r Urkunde zu stellen.
7 Zahlungsbedingungen ( 17)
Vorauszahlungen werden nur geleistet, wenn nachfolgend eine Regelung getroffen ist.
8 -frei9 Weitere Besondere Vertragsbedingungen
Die Bedingungen sind zu nummerieren; als Abschluss ist zu schreiben: "Ende der Weiteren Besonderen Vertragsbedingungen".
Werden keine weiteren Bedingungen aufgenommen, ist zu schreiben: Keine.
Vergabe an Nachunternehmer:
Sollen Leistungen an Nachunternehmer vergeben werden, sind diese zu benennen und
entsprechende Referenzen nachzuweisen. Es ist in jedem Fall ein leitender
Projektverantwortlicher zu benennen.
Nebenangebote sind ausgeschlossen.
Alle Angaben zu den Eignungskriterien sind Grundlage dieses Vertrages.
Ende der weiteren besonderen Vertragsbedingungen.
11
L 213
(Angebotsschreiben - VOL)
VHL Bayern 2008 1 von 3
Maßnahmenummer
Vergabenummer
Vergabeart
Öffentliche Ausschreibung
Beschränkte Ausschreibung
Freihändige Vergabe
Internationale NATO-Ausschreibung
Eröffnungs-/Einreichungstermin
Datum Uhrzeit
Ort

Telefon
Name und Anschrift des Bieters
Zuschlagsfrist endet am
Angebot

Maßnahme
Angebot für VOL-Leistung
1 Mein/Unser Angebot umfasst:
1.1 folgende beigefügte Unterlagen
- Leistungsbeschreibung mit den Preisen und den geforderten Erklärungen,
- Besondere Vertragsbedingungen,
- alle weiteren nach der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots geforderten und soweit erforderlich
ausgefüllten Anlagen, die diesem Angebotsschreiben beigefügt sind (vgl. L 211 Abschnitte B und C sowie Nr. 4).
1.2 folgende nicht beigefügte Unterlagen
- Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B), Ausgabe 2003,
- Zusätzliche Vertragsbedingungen - L 215, Fassung 2008
2019004788 01.11.2019 23:59:00 Handwerkskammer für München und Oberbayern München Justiziariat Max-Joseph-Str. 4 80333
München 02.12.2019 Planung, Steuerung und Umsetzung des Messestandes der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Handwerkskammern
auf der IHM 2020
12
L 213
(Angebotsschreiben - VOL)
VHL Bayern 2008 2 von 3
2 Falls eine Prüfung des Preises nach der Verordnung PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen vom 21.
November 1953 (BAnz. 1953 Nr. 244), zuletzt geändert durch Artikel 289 der Verordnung
vom 25. November 2003 (BGBl. I S. 2304) die Unzulässigkeit des Preises ergibt, gilt als Angebotspreis
der preisrechtlich zulässige Preis.

3 Ich/Wir erkläre(n), dass
- ich/wir meinen/unseren Verpflichtungen zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur
gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen bin/sind,
- ich/wir in den letzten 2 Jahren nicht gem. 6 Satz 1 oder 2 Arbeitnehmer-Entsendegesetz mit einer
Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer
Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden bin/sind,
- ich/wir die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfülle(n).
- über mein/unser Vermögen nicht das Insolvenzverfahren eröffnet oder dass Antrag auf Eröffnung eines
Insolvenzverfahrens gestellt wurde,
- ich/wir Amtsträgern oder für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten keine Vorteile angeboten,
versprochen oder gewährt habe(n),
- ich/wir keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), u.a. Beteiligung
an Absprachen über Preise oder Preisbestandteile, verbotene Preisempfehlungen, Beteiligung an Empfehlungen oder Absprachen
über die Abgabe oder Nichtabgabe von Angeboten, begangen habe(n).
4
4.1 Ich/Wir gehöre(n) zu
Handwerk Industrie Handel Versorgungsunternehmen
Sonstigen
4.2 Ich bin/Wir sind bevorzugte(r) Bewerber laut beigefügtem(n)/vorliegendem(n) Nachweis(en).
4.3 Ich bin/Wir sind ein ausländisches Unternehmen aus einem
EWR-Staat bzw. Staat des WTO - anderen Staat Nationalität:
Abkommens (bitte intern. Kfz. Kennzeichen eintragen)

5 Zur Ausführung der Leistung erkläre(n) ich/wir
Ich/Wir werde(n) die Leistungen, die ich/wir nicht im Formblatt L 2330 angegeben habe(n), im eigenen
Betrieb ausführen.
Mir/uns ist bekannt, dass ich/wir Leistungen, auf die mein/unser Betrieb eingerichtet ist, nur mit schriftlicher
Zustimmung des Auftraggebers an Nachunternehmer übertragen darf/dürfen und nach Vertragsabschluss
mit einer Zustimmung hierzu nicht rechnen kann/können.
13
L 213
(Angebotsschreiben - VOL)
VHL Bayern 2008 3 von 3
6 Ich/Wir biete(n) die Ausführung der beschriebenen Leistungen zu den von mir/uns eingesetzten Preisen
und mit allen den Preis betreffenden Angaben wie folgt an:
6.1 Hauptangebot Endbetrag
einschl. Umsatzsteuer
(ohne Nachlass)
Preisnachlass
ohne Bedingung auf die
Abrechnungssumme 1
Summe Los %
Summe Los %
Summe Los %
Summe Los %
Summe Los %
Summe Los %
Summe Gesamtangebot über alle Lose
6.2 Nebenangebote zum Hauptangebot Anzahl:
6.3 Der Preisnachlass des Hauptangebotes wird auch auf etwaige Nebenangebote gewährt. Ja
Um einen reibungslosen Ablauf des Eröffnungstermins zu ermöglichen, wurden im Angebotsschreiben Eintragungsfelder für die im
Eröffnungstermin zu dokumentierenden Endbeträge und andere den Preis betreffende Angaben sowie für weitere Angaben zum
Angebot zusammengefasst.
An mein/unser Angebot halte ich mich/halten wir uns bis zum Ablauf der Zuschlagsfrist gebunden.
7 Ich bin mir/Wir sind uns bewusst, dass eine wissentlich falsche Erklärung im Angebotsschreiben meinen/
unseren Ausschluss von weiteren Auftragserteilungen zur Folge haben kann.
8 Die nachstehende Unterschrift gilt für alle Teile des Angebots.
Wird eine selbstgefertigte Kurzfassung des Leistungsverzeichnisses abgegeben, wird mit der Unterschrift
auch die vom Auftraggeber verfasste Urschrift des Leistungsverzeichnisses als alleinverbindlich anerkannt.
9 Ich/Wir erkläre(n), dass das vom Auftraggeber vorgeschlagene Produkt Inhalt meines/unseres Angebotes ist, wenn
Teilleistungsbeschreibungen des Auftraggebers den Zusatz oder gleichwertig enthalten
und von mir/uns keine Produktangaben (Hersteller- und Typbezeichnung) eingetragen wurden.
Ort, Datum, Stempel und Unterschrift 2
Wird das Angebotsschreiben an dieser Stelle nicht unterschrieben, gilt das Angebot als nicht abgegeben.

1
siehe Nr. 3.8 der Bewerbungsbedingungen - L 212
2
Anstelle von Ort, Datum, Stempel und Unterschrift tritt bei elektronisch über die Vergabeplattform abgegebenen Angeboten
die elektronische Signatur mit den entsprechenden Angaben.
Datum: Ort:
Planung, Steuerung und Umsetzung des Messetandes und der zugehörigen Kommunikation für die Arbeitsgemeinschaft der
Handwerkskammern München und Oberbayern (ARGE) auf der Internationalen Handwerksmesse in München (IHM) 2020 mit der
Option für 2021 und 2022.
Basis der zu realisierenden Aufgabe ist der Bestands-Messestand der IHM 2019 mit den Anpassungen und Änderungen für
die Jahre 2020, 2021 und 2022, sowie den Vorgaben des Auftraggebers.
14
Stand: 1. Januar 2017
(ANBest-P)
1
Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung
(ANBest-P)
Die ANBest-P enthalten Nebenbestimmungen (Bedingungen und Auflagen) im Sinne des Art. 36 des
Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes sowie notwendige Erläuterungen. Die Nebenbestimmungen sind als Bestandteil des
Zuwendungsbescheides verbindlich, soweit dort nicht ausdrücklich etwas
Anderes bestimmt ist.
Inhaltsübersicht:
1. Anforderung und Verwendung der Zuwendung
2. Nachträgliche Ermäßigung der Ausgaben oder Änderung der Finanzierung
3. Vergabe von Aufträgen
4. Zur Erfüllung des Zuwendungszwecks beschaffte Gegenstände
5. Mitteilungspflichten des Zuwendungsempfängers
6. Nachweis der Verwendung
7. Prüfung der Verwendung
8. Erstattung der Zuwendung, Verzinsung
1. Anforderung und Verwendung der Zuwendung
1.1 Die Zuwendung darf nur zur Erfüllung des im Zuwendungsbescheid bestimmten Zwecks verwendet werden. Die Zuwendung ist
wirtschaftlich und sparsam zu verwenden.
1.2 Alle mit dem Zuwendungszweck zusammenhängenden Einnahmen (insbesondere Zuwendungen, Leistungen Dritter) und der
Eigenanteil des Zuwendungsempfängers sind als Deckungsmittel für alle mit dem Zuwendungszweck zusammenhängenden Ausgaben
einzusetzen. Der
Finanzierungsplan (aufgegliederte Berechnung der mit dem Zuwendungszweck zusammenhängenden Ausgaben mit einer Übersicht über
die beabsichtigte Finanzierung) ist hinsichtlich
des Gesamtergebnisses verbindlich. Die Einzelansätze dürfen um bis zu 20 v.H. überschritten
werden, soweit die Überschreitung durch entsprechende Einsparungen bei anderen Einzelansätzen der zuwendungsfähigen Ausgaben
ausgeglichen werden kann und hierdurch der Zuwendungszweck nicht beeinträchtigt wird. Beruht die Überschreitung eines
Einzelansatzes auf
behördlichen Bedingungen oder Auflagen, insbesondere im Rahmen des baurechtlichen Verfahrens, sind innerhalb des
Gesamtergebnisses des Finanzierungsplans auch weitergehende
Abweichungen zulässig. Im Übrigen sind Überschreitungen zulässig, wenn sie der Zuwendungsempfänger voll aus eigenen
Mitteln trägt. Die Sätze 2 bis 4 finden bei Festbetragsfinanzierung keine Anwendung.
1.3 Dürfen aus der Zuwendung auch Personalausgaben oder sächliche Verwaltungsausgaben geleistet werden und werden die
Gesamtausgaben des Zuwendungsempfängers überwiegend
aus Zuwendungen der öffentlichen Hand bestritten, darf der Zuwendungsempfänger seine Beschäftigten nicht besserstellen als
vergleichbare Staatsbedienstete; höhere Entgelte als nach
dem TV-L sowie sonstige über- und außertarifliche Leistungen dürfen nicht gewährt werden.
1.4 Die Zuwendung darf nur insoweit und nicht eher angefordert werden, als sie innerhalb von zwei
Monaten nach der Auszahlung für fällige Zahlungen benötigt wird. Die Anforderung jedes Teilbetrages muss die zur Beurteilung
des Mittelbedarfs erforderlichen Angaben enthalten. Im Übrigen darf die Zuwendung wie folgt in Anspruch genommen werden:
1.4.1 bei Anteil- oder Festbetragsfinanzierung1 jeweils anteilig mit etwaigen Zuwendungen anderer
Zuwendungsgeber und den vorgesehenen eigenen und sonstigen Mitteln des Zuwendungsempfängers,
1.4.2 bei Fehlbedarfsfinanzierung1, wenn die vorgesehenen eigenen und sonstigen Mittel des Zuwendungsempfängers verbraucht
sind. Wird ein zu deckender Fehlbedarf anteilig durch mehrere
Zuwendungsgeber finanziert, so darf die Zuwendung jeweils nur anteilig mit den Zuwendungen
der anderen Zuwendungsgeber angefordert werden.
1 Die in Betracht kommende Finanzierungsart wird im Zuwendungsbescheid bestimmt.
15
Stand: 1. Januar 2017
(ANBest-P)
2
1.5 Zahlungen vor Empfang der Gegenleistung dürfen aus der Zuwendung nur vereinbart oder bewirkt werden, soweit dies allgemein
üblich oder durch besondere Umstände gerechtfertigt ist.
1.6 Die Bewilligungsbehörde behält sich vor, den Zuwendungsbescheid mit Wirkung für die Zukunft
zu widerrufen, wenn sich herausstellt, dass der Zuwendungszweck nicht zu erreichen ist.
2. Nachträgliche Ermäßigung der Ausgaben oder Änderung der Finanzierung
2.1 Ermäßigen sich nach der Bewilligung die in dem Finanzierungsplan veranschlagten zuwendungsfähigen Ausgaben, erhöhen
sich die Deckungsmittel oder treten neue Deckungsmittel
hinzu, so ermäßigt sich die Zuwendung
2.1.1 bei Anteilfinanzierung2 anteilig mit etwaigen Zuwendungen anderer Zuwendungsgeber und den
vorgesehenen eigenen und sonstigen Mitteln des Zuwendungsempfängers,
2.1.2 bei Fehlbedarfsfinanzierung2 um den vollen in Betracht kommenden Betrag; wird derselbe Zuwendungszweck sowohl vom
Freistaat Bayern als auch vom Bund und/oder einem anderen
Land gefördert, wird Nr. 2.1.1 sinngemäß angewendet.
2.2 Nr. 2.1 gilt nur, wenn sich die zuwendungsfähigen Ausgaben oder die Deckungsmittel insgesamt um mehr als 500 ändern. Sie
ist nicht anzuwenden
bei wiederkehrender Förderung desselben Zuwendungszwecks,
wenn die endgültige Höhe der Zuwendung erst nach Vorlage des Verwendungsnachweises bestimmt wird (Schlussbescheid).
3. Vergabe von Aufträgen
Bei der Vergabe von Aufträgen zur Erfüllung des Zuwendungszwecks sind folgende Vorschriften zu beachten:
3.1 Bei der Vergabe von Aufträgen für Bauleistungen die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil A (VOB/A)
Abschnitt 13.
3.2 Bei der Vergabe von Aufträgen für Lieferungen und Leistungen die Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil A
(VOL/A) Abschnitt 14.
3.3 Weitergehende Bestimmungen, die den Zuwendungsempfänger zur Anwendung von Vergabevorschriften verpflichten (z. B. die 97
ff. GWB in Verbindung mit der Vergabeverordnung bzw.
der Sektorenverordnung in ihren jeweils geltenden Fassungen und dem Abschnitt 2 der VOB/A).
3.4 Die Richtlinien für die Berücksichtigung bevorzugter Bewerber bei der Vergabe öffentlicher Aufträge Spätaussiedler,
Werkstätten für Behinderte und Blindenwerkstätten, Verfolgte (Bevorzugten-Richtlinien) in der jeweils geltenden Fassung5.
3.5 Die Mittelstandsrichtlinien Öffentliches Auftragswesen der Staatsregierung in der jeweils geltenden Fassung6.
3.6 Die Umweltrichtlinien Öffentliches Auftragswesen der Staatsregierung in der jeweils geltenden
Fassung7.
3.7 Die Nrn. 3.1, 3.2, 3.4 bis 3.6 finden keine Anwendung, wenn die Zuwendung oder bei Finanzierung durch mehrere Stellen der
Gesamtbetrag der Zuwendung weniger als 50 000 beträgt, es
sei denn, der Zuwendungsempfänger ist aus anderen Gründen verpflichtet, die Vergabebestimmungen zu beachten. Wird die
Zuwendung als zweckgebundenes (zinsverbilligtes) Darlehen
gewährt, kann dabei vom umgerechneten Zuschusswert ausgegangen werden. Der Zuwendungsempfänger ist in diesem Fall jedoch
verpflichtet, Aufträge im Wert von mehr als 500
(ohne Umsatzsteuer) an fachkundige und leistungsfähige Anbieter nach wettbewerblichen Gesichtspunkten zu wirtschaftlichen
Bedingungen zu vergeben (Einholung von mindestens drei
Vergleichsangeboten).
2 Die in Betracht kommende Finanzierungsart wird im Zuwendungsbescheid bestimmt 3 VOB Teil A in der Fassung der Bekanntmachung
vom 7. Januar 2016 (BAnz. AT 19.01.2016 B3). 4 Bekanntmachung der Neufassung der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen,
Ausgabe 2009 (VOL Teil A) vom 20. November 2009 (BAnz.
Nr. 196a vom 29. Dezember 2009), Berichtigung vom 19. Februar 2010 (BAnz. Nr. 32 vom 26. Februar 2010). 5 Derzeit gelten die
Richtlinien vom 30. November 1993 (StAnz. Nr. 48, AllMBl. S. 1308), geändert durch Bekanntmachung der Bayerischen
Staatsregierung vom 13. September 1994 (StAnz. Nr. 37, AllMBl. S. 767) und vom 6. November 2001 (StAnz. Nr. 46, AllMBl. S.
666). 6 Derzeit gelten die Richtlinien vom 4. Dezember 1984 (StAnz. Nr. 49), geändert durch Bekanntmachung der Bayerischen
Staatsregierung vom
19. April 1994 (StAnz. Nr. 16, AllMBl. S. 331) und vom 6. November 2001 (StAnz. Nr. 46, AllMBl. S. 666). 7 Derzeit gelten die
Richtlinien vom 28. April 2009 (AllMBl. S. 163, StAnz. Nr. 19).
16
Stand: 1. Januar 2017
(ANBest-P)
3
4. Zur Erfüllung des Zuwendungszwecks beschaffte Gegenstände
4.1 Gegenstände, die zur Erfüllung des Zuwendungszwecks erworben oder hergestellt werden,
sind für den Zuwendungszweck zu verwenden und sorgfältig zu behandeln. Der Zuwendungsempfänger darf über sie vor Ablauf der
im Zuwendungsbescheid festgelegten zeitlichen Bindung nicht anderweitig verfügen. Nach Ablauf der zeitlichen Bindung ist
soweit verfügt mit
den beschafften Gegenständen gemäß den Bestimmungen der Bewilligung zu verfahren.
4.2 Der Zuwendungsempfänger hat ganz oder überwiegend zu Lasten nicht rückzahlbarer Zuwendungen beschaffte Gegenstände,
deren Anschaffungs- oder Herstellungswert 410 (ohne Umsatzsteuer) übersteigt, zu inventarisieren. Soweit aus besonderen
Gründen der Staat Eigentümer ist oder wird, sind die Gegenstände in dem Inventar besonders zu kennzeichnen.
5. Mitteilungspflichten des Zuwendungsempfängers
Der Zuwendungsempfänger ist verpflichtet, unverzüglich der Bewilligungsbehörde anzuzeigen,
wenn
5.1 er nach Vorlage des Finanzierungsplans auch nach Vorlage des Verwendungsnachweises
weitere Zuwendungen für denselben Zweck bei anderen öffentlichen Stellen beantragt oder von
ihnen erhält oder wenn er ggf. weitere Mittel von Dritten erhält,
5.2 der Verwendungszweck oder sonstige für die Bewilligung der Zuwendung maßgebliche Umstände sich ändern oder wegfallen,
5.3 sich herausstellt, dass der Zuwendungszweck nicht oder mit der bewilligten Zuwendung nicht
zu erreichen ist,
5.4 die abgerufenen oder ausgezahlten Beträge nicht innerhalb von zwei Monaten nach Auszahlung verbraucht werden können,
5.5 zu inventarisierende Gegenstände innerhalb der zeitlichen Bindung nicht mehr entsprechend
dem Zuwendungszweck verwendet oder nicht mehr benötigt werden,
5.6 ein Insolvenzverfahren gegen ihn beantragt oder eröffnet wird.
6. Nachweis der Verwendung
6.1 Die Verwendung der Zuwendung ist innerhalb von sechs Monaten nach Erfüllung des Zuwendungszwecks, spätestens jedoch mit
Ablauf des sechsten auf den Bewilligungszeitraum folgenden Monats, der Bewilligungsbehörde nachzuweisen (Verwendungsnachweis,
Verwendungsbestätigung, VV Nr. 10.2, 10.3).
6.1.1 Der Verwendungsnachweis besteht aus einem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis.
6.1.2 In dem Sachbericht sind die Verwendung der Zuwendung sowie das erzielte Ergebnis im Einzelnen darzustellen.
6.1.3 In dem zahlenmäßigen Nachweis sind die Einnahmen und Ausgaben in zeitlicher Folge und
voneinander getrennt entsprechend der Gliederung des Finanzierungsplans auszuweisen. Der
Nachweis muss alle mit dem Zuwendungszweck zusammenhängenden Einnahmen (Zuwendungen, Leistungen Dritter, eigene Mittel) und
Ausgaben enthalten. Aus dem Nachweis müssen
Tag, Empfänger/Einzahler sowie Grund und Einzelbetrag jeder Zahlung ersichtlich sein. Soweit
der Zuwendungsempfänger die Möglichkeit zum Vorsteuerabzug nach 15 des Umsatzsteuergesetzes hat, dürfen nur die Entgelte
(Preise ohne Umsatzsteuer) berücksichtigt werden.
6.1.4 Mit dem Nachweis sind die Belege (Einnahme- und Ausgabebelege) über die Einzelzahlungen
und die Verträge über die Vergabe von Aufträgen vorzulegen.
6.1.5 Sofern ein einfacher Verwendungsnachweis zugelassen ist, besteht dieser aus dem Sachbericht und einem zahlenmäßigen
Nachweis ohne Vorlage von Belegen, in dem Einnahmen und
Ausgaben entsprechend der Gliederung des Finanzierungsplans summarisch zusammenzustellen sind.
6.1.6 Die Belege müssen die im Geschäftsverkehr üblichen Angaben und Anlagen enthalten, die Ausgabebelege insbesondere den
Zahlungsempfänger, Grund und Tag der Zahlung, den Zahlungsbeweis und bei Gegenständen den Verwendungszweck. Außerdem müssen
die Belege ein eindeutiges Zuordnungsmerkmal zu dem Projekt (z.B. Projektnummer) enthalten. Das gilt entsprechend für den
Nachweis von Eigenleistungen. Im Verwendungsnachweis ist zu bestätigen, dass
die Ausgaben notwendig waren, dass wirtschaftlich und sparsam verfahren worden ist und die
Angaben mit den Büchern und gegebenenfalls den Belegen übereinstimmen.
17
Stand: 1. Januar 2017
(ANBest-P)
4
6.2 Sofern im Zuwendungsbescheid zugelassen, genügt eine Verwendungsbestätigung mit dem in
Muster 4a zu Art. 44 BayHO vorgegebenen Inhalt ohne Vorlage von Belegen.
6.3 Der Zuwendungsempfänger hat die in Nr. 6.1.4 genannten Belege und Verträge auch im Falle
der Verwendungsbestätigung , alle sonst mit der Förderung zusammenhängenden Unterlagen
(vgl. Nr. 7.1 Satz 1) sowie im Falle des Nachweises bzw. der Bestätigung der Verwendung auf
elektronischem Wege eine Ausfertigung des Verwendungsnachweises bzw. der Verwendungsbestätigung fünf Jahre nach ihrer Vorlage
aufzubewahren, sofern nicht nach steuerlichen oder
anderen Vorschriften eine längere Aufbewahrungsfrist bestimmt ist. Zur Aufbewahrung können
auch Bild- oder Datenträger verwendet werden. Das Aufnahme- und Wiedergabeverfahren
muss den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung oder einer in der öffentlichen Verwaltung allgemein zugelassenen Regelung
entsprechen.
6.4 Darf der Zuwendungsempfänger zur Erfüllung des Zuwendungszwecks Mittel an Dritte weiterleiten, sind die von den
empfangenden Stellen ihm gegenüber zu erbringenden Verwendungsund Zwischennachweise bzw. -bestätigungen dem Verwendungs- oder
Zwischennachweis
nach Nr. 6.1 bzw. der Verwendungsbestätigung nach Nr. 6.2 beizufügen.
7. Prüfung der Verwendung
7.1 Die Bewilligungsbehörde ist berechtigt, Bücher, Belege und sonstige Geschäftsunterlagen anzufordern sowie die Verwendung
der Zuwendung durch örtliche Erhebungen zu prüfen oder
durch Beauftragte prüfen zu lassen. Der Zuwendungsempfänger hat die erforderlichen Unterlagen bereitzuhalten und die
notwendigen Auskünfte zu erteilen. In den Fällen der Nr. 6.4 sind
diese Rechte der Bewilligungsbehörde auch dem Dritten gegenüber auszubedingen.
7.2 Unterhält der Zuwendungsempfänger eine eigene Prüfungseinrichtung, ist von dieser der Verwendungsnachweis vorher zu
prüfen und die Prüfung unter Angabe ihres Ergebnisses zu bescheinigen.
7.3 Der Oberste Rechnungshof ist berechtigt, bei den Zuwendungsempfängern zu prüfen (Art. 91
BayHO).
8. Erstattung der Zuwendung, Verzinsung
8.1 Die Zuwendung ist zu erstatten, soweit ein Zuwendungsbescheid nach Verwaltungsverfahrensrecht (Art. 43, 48, 49 BayVwVfG)
oder anderen Rechtsvorschriften mit Wirkung für die Vergangenheit zurückgenommen oder widerrufen worden oder sonst unwirksam
geworden ist.
8.2 Nr. 8.1 gilt insbesondere, wenn
8.2.1 die Zuwendung durch unrichtige oder unvollständige Angaben erwirkt worden ist,
8.2.2 die Zuwendung nicht oder nicht mehr für den vorgesehenen Zweck verwendet wird,
8.2.3 eine auflösende Bedingung eingetreten ist (z.B. nachträgliche Ermäßigung der Ausgaben oder
Änderung der Finanzierung nach Nr. 2).
8.3 Ein Widerruf mit Wirkung für die Vergangenheit kommt auch in Betracht, soweit der Zuwendungsempfänger
8.3.1 die Zuwendung nicht alsbald nach Auszahlung zur Erfüllung des Zuwendungszwecks verwendet oder
8.3.2 Auflagen nicht oder nicht innerhalb einer gesetzten Frist erfüllt, insbesondere den vorgeschriebenen Verwendungsnachweis
nicht rechtzeitig vorlegt sowie Mitteilungspflichten (Nr. 5) nicht
rechtzeitig nachkommt.
8.4 Der Erstattungsanspruch ist mit drei Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach 247 BGB
jährlich nach Maßgabe des Art. 49a Abs. 3 BayVwVfG zu verzinsen.
8.5 Werden Zuwendungen nicht alsbald nach der Auszahlung zur Erfüllung des Zuwendungszwecks verwendet und wird der
Zuwendungsbescheid nicht zurückgenommen oder widerrufen,
so können für die Zeit von der Auszahlung bis zur zweckentsprechenden Verwendung ebenfalls
Zinsen in Höhe von drei Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach 247 BGB jährlich verlangt werden. Entsprechendes gilt,
soweit eine Leistung in Anspruch genommen wird, obwohl
andere Mittel anteilig oder vorrangig einzusetzen sind (Art. 49a Abs. 4 Satz 2 BayVwVfG).
18
Wer darf das Bayerische Staatswappen
verwenden?
Das Große und das Kleine Bayerische
Staatswappen sind als staatliche
Hoheitszeichen dem öffentlichen
Bereich vorbehalten.
Daneben dürfen sie nur zu künstlerischen, kunstgewerblichen, wissenschaftlichen oder zu Zwecken des
Unterrichts und der staatsbürgerlichen Bildung verwendet werden.
Alles andere bedarf der Genehmigung der zuständigen Regierung
(nach der Verordnung zur Ausführung des Gesetzes über das Wappen
des Freistaates Bayern). Die Genehmigung kann nur in besonders
begründeten Ausnahmefällen erteilt
werden. Um der Missbrauchsgefahr
zu begegnen, ist das unbefugte Benutzen der Staatswappen oder von
Teilen von ihnen eine Ordnungswidrigkeit, die mit Geldbuße geahndet
werden kann.
Das Landessymbol Freistaat Bayern
Um dem Wunsch vieler Bürger nach
einem genehmigungsfreien Zeichen
zu entsprechen, hat das Bayerische
Staatsministerium des Innern 1987
folgende allgemeine Genehmigung
erteilt:
Das heraldische Symbol des Kleinen Staatswappens und des Herzschilds im Großen Staatswappen, die
weiß-blauen Rauten (Wecken), und
der Fränkische Rechen können zu
Zwecken, die mit Sinn und Ansehen
dieser Zeichen vereinbar sind, in
beliebiger Form, also auch in Form
eines Wappenschildes verwendet
werden. Mit dem Rautenmuster kann
die Bezeichnung Freistaat Bayern
oder Bayern, mit dem Rechen die
Bezeichnung Franken verbunden
werden. Unzulässig ist dagegen, dem
Rautenzeichen oder dem Rechen
die Volkskrone der Staatswappen,
andere Kronen, Wappentiere, schildhaltende Tiere oder Figuren oder ähnliche Zeichen beizufügen. Sie dürfen
zudem nicht so verwendet werden,
dass ein amtlicher Eindruck entstehen kann.
Quelle
Bayerisches Staatsministerium des
Innern, für Sport und Integration
http://www.stmi.bayern.de/buerger/
staat/wappen/
Ansprechpartner im StMI
Sachgebiet I A 4
Gerhard Söldner
Tel. 089 2192 2865
gerhard.soeldner@stmi.bayern.de
Hinweis zur Verwendung der Bayerischen Staatswappen |
Allgemeine Hinweise |
Hinweise zur Verwendung der Gefördert durch-Wort-Bildmarken |
Einen speziellen Anwendungsfall
stellt die Verwendung der Wort-Bildmarke des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im
Falle einer
Fördermaßnahme dar. Hierfür gibt
es Wort-Bildmarken mit dem Hinweis Gefördert durch. Diese sind
als eps oder png erhältlich. Der Beisatz zum Logo (Gefördert durch) ist
außerhalb des Wappenbereiches
anzufügen (Arial, Helvertica oder
Univers 55 Roman).
Folgendes ist dabei zu beachten:
Z Die Wort-Bildmarke muss auf
weißem Hintergrund stehen; farbige
Hintergründe sind nicht gestattet.
Z Die Wappenbreite darf nicht kleiner als 15 mm abgebildet sein.
Z Die Wort-Bildmarke darf nur
zusammen mit der geförderten Maßnahme verwendet werden.
Z Die Wort-Bildmarke darf nicht in
direkter Verbindung mit sittenwidrigem oder strafrechtlich bedenklichen
Inhalten abgebildet werden.
Gerne geben wir Ihnen die sachgemäße Verwendung nach Zusendung
eines Druckmusters (PDF/Mail) frei.
Ansprechpartner im StMWi
Technisches Büro
Christian Flory
Tel. 089 2162 2583
christian.flory@stmwi.bayern.de
Bevorzugte Varianten
Alternative Varianten
19
Bayerisches Staatsministerium
für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
Arbeitsgrundsätze
für die Förderung von Sonderschauen
auf Messen und Ausstellungen
(einschließlich lebender Werkstätten)
1. Geltung
Diese Arbeitsgrundsätze gelten für allein vom StMWIVT geförderte Sonderschauen auf
Messen und Ausstellungen (einschl. lebender Werkstätten) im In- und Ausland.
Darunter sind Beteiligungen zu verstehen, bei denen in erster Linie Handwerksberufe
bzw. -branchen vorgestellt werden und Betriebe nicht unmittelbar als Aussteller hervortreten.
Eine Förderung erfolgt nach Maßgabe des Haushaltes. Ein Rechtsanspruch kann aus
diesen Arbeitsgrundsätzen nicht abgeleitet werden.
Die Trägerschaft für diese Beteiligungen liegt bei den Handwerksorganisationen, insbesondere bei den Handwerkskammern und
Landesinnungsverbänden.
diese Fördergrundsätze gelten für alle Fördermaßnahmen ab 1998.
2. Fördergrundsatz
Für alle Beteiligungen im In- und Ausland gilt ein einheitlicher Fördersatz von 60 %.
Soweit sich die Förder(teil)beträge gewerblicher Unternehmen zuordnen lassen, werden diese als sog. "de-minimis"-Beihilfen im
Sinne der Verordnung (EG) Nr. 69/2001
der europäischen Kommission vom 12.01.2001 über die Anwendung der Artikel 87 und
88 EG-Vertrag auf "de-minimis"-Beihilfen (veröffentlicht im Amtsblatt der Europäischen
Gemeinschaften Nr. L 10 vom 13.01.2001) gewährt. Danach darf der Förderbetrag aus
"de-minimis"-Beihilfen den Höchstbetrag von 100.000 Euro (als Zuschuss) innerhalb
von 3 Jahren ab dem Zeitpunkt der ersten "de-minimis"-Beihilfe nicht übersteigen. Beihilfen auf Grund von der Kommission
genehmigten Regelungen bleiben hiervon unberührt. Die beteiligten Betriebe sind hiervon zu unterrichten.
8/01
20
3. Zuwendungsfähiger Aufwand1) für Sonderschauen
Durchführungsgesellschaft 2)
Standfläche
Ausstellungsstand
 Kauf, Miete, Auf- und Abbau
(ohne Lagerkosten; auch externes Standbaupersonal und Architektenhonorar)
Transport 3)
Telefon 4), Faxgerät 4)
Strom, Wasser, Abwasser
Standreinigung, Bewachung
Haftpflichtversicherungsbeiträge des Durchführers für Drittschäden
Eintrag in den offiziellen Messekatalog
Erstellung eines Ausstellerverzeichnis 5)
Bewirtungskostenpauschale von 500 Euro
Dolmetscher 4)
externes Hilfspersonal (z.B. Person zur Standbetreuung)
Erläuterungen:
1) Zuwendungsfähig ist der Aufwand ohne Mehrwertsteuer soweit Berechtigung zum Vorsteuerabzug besteht.
2) Bei voller Durchführung durch Handwerksorganisationen ist für Personalkosten einschl.
Reisekosten und Unfallversicherung eine Pauschale von
2.000 Euro im Inland
2.500 Euro im europäischen Ausland
3.500 Euro im außereuropäischen Ausland
zuwendungsfähig.
3) Es sind nur die Kosten für einen Sammeltransport zuwendungsfähig.
4) Bei Telefon und Fax sind die Kosten für jeweils ein Gerät, bei Dolmetscher bei Auslandsmessebeteiligungen sind die Kosten
für eine Person zuwendungsfähig.
5) Für die Erstellung eines Ausstellerverzeichnisses sind Kosten bis maximal 2.000 Euro
gegen Nachweis zuwendungsfähig.
21
L 124
(Eigenerklärung zur Eignung)
VHL Bayern Stand April 2016 1 von 2
Eigenerklärung zur Eignung
(Auszufüllen soweit von der Vergabestelle angekreuzt)
Maßnahmennummer Vergabenummer
Maßnahme
Leistung
Bewerber)
Bieter*)
Mitglied der Bewerber- bzw.
Bietergemeinschaft*)
Nachunternehmer*)
anderes Unternehmen*)
Angaben zum Umsatz Jahr
Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des
Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen



Angaben zu Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
Ich/Wir erkläre(n), dass ich/wir in den letzten 3 Geschäftsjahren Leistungen erbracht habe(n), die mit der zu vergebenden
Leistung vergleichbar sind.
Angabe von Referenzen (Bezeichnung der Leistung und Angabe des Auftraggebers):
1.Referenz:
2.Referenz:
3.Referenz:

) zutreffendes ankreuzen
2019004788 Planung, Steuerung und Umsetzung des Messestandes der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Handwerkskammern auf der
IHM 2020
22
L 124
(Eigenerklärung zur Eignung)
VHL Bayern Stand April 2016 2 von 2
Angaben zu Arbeitskräften
Ich/Wir erkläre(n), dass mir/uns die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung
stehen.
Die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten
Arbeitskräfte gegliedert nach Berufs- bzw. Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal:
Berufsgruppe/ Lohngruppe 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr
Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes
Ich bin/Wir sind im Handelsregister eingetragen:
unter der Nummer:
beim Amtsgericht:
Ich bin/Wir sind nicht zur Eintragung in das Handelsregister verpflichtet.
Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation
Ich/Wir erkläre(n), dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch
eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt
wurde und sich mein/unser Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
Ein Insolvenzplan wurde rechtskräftig bestätigt, auf Verlangen werde ich/werden wir ihn vorlegen.
Angabe über schwere Verfehlung gemäß 6 Abs. 5 lit.c VOL/A
Ich erkläre/wir erklären, dass für mein/unser Unternehmen keine schwere Verfehlung gemäß 6 Abs. 5 lit.c
VOL/A vorliegt, die meine/unsere Zuverlässigkeit in Frage stellt.
Ich/Wir erkläre(n), dass ich/wir in den letzten zwei Jahren nicht
gem. 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
gem. 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
gem. 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz
mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder
einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden bin/sind.
Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden
soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. 150a GewO beim Bundesamt
für Justiz anfordern.
Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung
Ich/Wir erkläre(n), dass ich/wir meine/unsere Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt
habe/haben.
(Ort, Datum, Unterschrift) 1)
Bei elektronischer Versendung ohne Unterschrift gültig
1) nur erforderlich, wenn diese Eigenerklärung nicht Bestandteil eines unterschriebenen Angebotes ist
23
Antragsteller (Name, Adresse)
Maßnahme/Ort/Land
Gemeinschaftsstand der bayerischen Handwerkskammern auf der IHM, München, Deutschland
Postition Kosten Bemerkung
Durchführungsgesellschaft
Standfläche
22.000,00
Ausstellungsstand
102.000,00
40.000,00
Sammeltransport 3.000,00
Telefon, Fax 500,00
Strom, Wasser, Abwasser 12.000,00
Standreinigung, Bewachung 2.000,00
Haftpflichtversicherungsbeiträge des Durchführers 3.000,00
Eintrag Messekatalog
Eintrag Ausstellerverzeichnis
Bewirtungskosten 500,00
Vorläufiger Kostenplan vom 23.09.2019
Handwerkskammer für München und Oberbayern, Max-Joseph-Str.4, 80333 München
Planung und Organisation incl. Gestaltung und Grafikarbeiten
Auf-/Abbau Messestand
Bezeichnung
Standmiete
24
Dolmetscher
Hilfspersonal
Gesamtsumme 185.000,00
25
26
27
28
29
30
LEISTUNGSVERZEICHNIS
Ausschreibung
02.10.2019
Verfahren: 2019004788 - Planung, Steuerung und Umsetzung des Messestandes der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen
Handwerkskammern auf der IHM 2020
SKONTO
Skonto zugelassen Nein
Zahlungsziel
(falls zugelassen)
Tag(e)
Skonto __________ %
AUFLISTUNG ALLER POSITIONEN
ALLE PREISE SIND OHNE UMSATZSTEUER ANZUGEBEN
1 LOS Planung, Steuerung und Umsetzung des Messetandes und der zugehörigen Kommunikation
für die Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern München und Oberbayern (ARGE) auf der
Internationalen Handwerksmesse in München (IHM) 2020 mit der Option für 2021 und 2022. Basis
der zu realisierenden Aufgabe ist der Bestands-Messestand der IHM 2019 mit den Anpassungen
und Änderungen für die Jahre 2020, 2021 und 2022, sowie den Vorgaben des Auftraggebers.
EUR .........................
1.1 Planung, Steuerung und Umsetzung des
Messetandes und der zugehörigen
Kommunikation für die Arbeitsgemeinschaft
der Handwerkskammern München und
Oberbayern (ARGE) auf der Internationalen
Handwerksmesse in München (IHM) 2020
mit der Option für 2021 und 2022. Basis der
zu realisierenden Aufgabe ist der
Bestands-Messestand der IHM 2019 mit den
Anpassungen und Änderungen für die Jahre
2020, 2021 und 2022, sowie den Vorgaben
des Auftraggebers.
USt. [%]
19%
Menge
1,00
Einheit
---
1.0 Architektur und Design
Die Leadagentur entwickelt den Messeauftritt der Arbeitsgemeinschaft der
Handwerkskammern München und Oberbayern (ARGE) auf der Int. Handwerksmesse
in München 2020 bis 2022 in den Gewerken: Design, Architektur, Messebau, Audio,
Video, und Licht, unter Berücksichtigung des aktuellen CI/CD für den Auftritt der
ARGE.
Die Unterlagen sind detailgetreu zu erstellen, sowohl beschreibend in
durchstrukturierten Positionen, als auch zeichnerisch/planerisch in Form von
DWG/PDF-Planungsunterlage n.
Einzelpreis [EUR]
................
pro 1,00 ---
Gesamtpreis [EUR]
................
Leistungsverzeichnis - 1/6
31
1.1 Entwurfsplanung
Entwurfsplanung des gesamten Messestandes inkl. Visualisierung (3D-Modell inkl.
Farben, Grafik und Möblierung, insbesondere mit den neu zu planenden Bereichen für
die Sonderausstellung von drei bis fünf ausgewählten Handwerksbetrieben).
1.2. Ausführungsplanung
Erstellen der Ausführungsplanung zur Herstellung und Montage des Messetandes im
Maßstab 1:50
- Grundrisse und Ansichten inkl. Versorgungsleitungen (Wasser/Strom/LAN/Telefon ,
etc.)
- Beleuchtungsplan inkl. Rigging
- Möblierung und Pflanzen
- Grafikplan
- Detailplanung ggf.
1.3 Bauleitung
Bauleitung während des gesamten Auf- und Abbaus des Messestands inkl.
Dokumentation.
2.0 Projektmanagement und Prozesssteuerung
Die Leadagentur koordiniert das Gesamtbudget und übernimmt die
Ausschreibungskontrolle als Generalunternehmer für Messebau, Audio-, Video-, Licht-,
Grafikumsetzung sowie aller nicht durch die ARGE beauftragten Gewerke. Sie
kontrolliert und verantwortet das Gesamtprojekt.
2.1 Projektsteuerung
Sie umfasst die Steuerung der Gewerke, das Einholen von Angeboten, die Auswahl
der Dienstleister und die Mitwirkung bei der Vergabe sowie die Kostenkontrolle.
Die Leadagentur steuert das Projekt in der Einzelvergabe der folgenden Gewerke:
- LV-Bodenbelag
- LV-Messebau und Ein-und Auslagern des Messestandes auf dem Messegelände
- LV-Beleuchtungstechnik mit Traversen und Beleuchtung
- LV-Hängepunkte
- LV-Mietmöbel
- LV-Mietpflanzen
- LV-Grafische Produktion und Montage
- LV-Caterer und Küchentechnik
- LV-Multimedia
- LV-Technik, Ausstattung und Exponate des Ausstellers (HWK) und
Handwerksbetriebe
- LV-Transporte und Montagen/Demontagen
- Sämtliche relevanten Anmeldungen bei der Messe München: Elektro, Wasser, IT und
Telefon, etc.
Leistungsverzeichnis - 2/6
32
3.0 Entwicklung und Umsetzung des Kommunikationskonzeptes
Von der Leadagentur wird erwartet, dass sie eine kreative Leitidee entwickelt und so
adaptiert, dass sie sich in das Stand-Design integrieren lässt. Voraussetzung ist dabei
ein erweitertes Markenverständnis und Erfahrungen im Corporate Design, Artwork,
Layout, Reinzeichnung, Web und Animation.
3.1 Kommunikationskonzept
Erarbeitung und Umsetzung eines Kommunikationskonzeptes für den Messestand im
vorgegebenen Rahmen, unter Berücksichtigung des Messemottos sowie der
Planungen (Architekturvorgabe).
3.2 Fotoshooting
Vorbereitung, Durchführung von drei bis fünf Fotoshootings bei Handwerksbetrieben
inklusive Vor-Ort-Betreuung, Briefing des Fotografen und Interview des Handwerkers
exklusive Fotografenkosten.
3.3 Plakatflächen auf dem Messestand
Konzeption von drei Flächen im Rahmen des Kommunikationskonzeptes zu den drei
Themengebieten Ausbildung, Weiterbildung und Beratung, inklusive Bildbearbeitung.
3.4 Leuchtwände Aussteller
Konzeption von drei bis fünf Flächen mit Erklärungen zum Exponat und Bildmotiv
passend zum Kommunikationskonzept, inklusive Bildbearbeitung/Text/Lekt orat.
3.5 Animation
Anpassung der bestehenden Animationen für zwei verschiedene Zielgruppen
(Besucher am Café, Besucher der Ausstellerfläche) im Rahmen des
Kommunikationskonzeptes mit den neuen Filmen und Bildern aus den Shootings
inklusive Datenaufbereitung.
3.6 Plakat DIN A1
Konzept, Gestaltung eines zentralen Werbeplakates im Rahmen des
Kommunikationskonzeptes mit Adaption auf alle drei Themengebiete (Ausbildung,
Weiterbildung, Beratung).
3.7 Anzeigen Print und Digital
Konzept und Gestaltung eines zentralen Anzeigenmotivs im Rahmen des
Kommunikationskonzeptes mit Adaption auf alle drei Themengebiete Ausbildung,
Weiterbildung und Beratung sowie auf mind. Drei Anzeigenformate und einer digitalen
Variante.
3.8 Infoblatt (PDF)
Gestaltung, Konzeption eines 4-seitigen Infoblattes DIN A4 mit Bildbearbeitung im
Rahmen des Kommunikationskonzeptes.
3.9 IHM Website: handwerkskammern-ihm.de
Bildbearbeitung der Titelmotive für das CMS. Erstellung von drei bis fünf Aussteller
Stories. Beratung bei Layout, Anordnung und Aufbau der Seiten im bestehenden CMS.
4.0 Timing
Eckpunkte
Leistungsverzeichnis - 3/6
33
4.1 Anfang November 2019: Vorstellung Kampagnenkonzept
4.2 Anfang November 2019: Vorstellung Entwurf Messestand und Projektplanung
4.3 November 2019: Umsetzung Fotoshootings
4.4 Voraussichtlich 21. Januar 2020: Vorstellung und Präsentation vor den Gremien
des Auftraggebers in München
4.5 Bis Ende Januar: Ausschreibung Messestand
4.6 Bis Ende Januar 2020: Umsetzung der Kommunikationsmedien
4.7 Bis Ende Januar 2020: Ausführungsplanung Messestand
4.8 Mitte Februar: Vergabe Messebau
4.9 Aufbaubeginn Messetand 7.3.2020
Standübergabe 10.3.2020
IHM 11.3. 15.3.2020
5.0 Budget /Kostenplan
Der Kostenplan aus dem letzten Jahr mit den kennzeichnenden Positionen, die
feststehen, da bereits fixiert bzw. aus den Erfahrungen der letzten Jahre entstanden
sind. Der Kostneplan muss aktualisiert und angepasst werden. Der Bieter ist für den
gesamten Budgetplan, nach Rücksprachen mit dem Auftraggeber, verantwortlich. Die
Vergaberichtlinien des Fördergebers entnehmen Sie aus der Anlage.
ANGEBOTSSUMME(N)
Summe exkl. Nachlass
(netto) ____________________
Nachlass
(netto) ____________________
Summe inkl. Nachlass
(netto)
____________________
Leistungsverzeichnis - 4/6
34
Umsatzsteuer ____________________
Summe
(brutto) ____________________
Leistungsverzeichnis - 5/6
35
LEISTUNGSVERZEICHNIS
Ausschreibung
02.10.2019
Verfahren: 2019004788 - Planung, Steuerung und Umsetzung des Messestandes der
Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Handwerkskammern auf der IHM 2020
AUFLISTUNG ALLER DATEIANLAGEN ZU DEN POSITIONEN
Name Dateiname Größe MIME-Type
Leistungsverzeichnis - 6/6
36
KRITERIENKATALOG
Ausschreibung
02.10.2019
Verfahren: 2019004788 - Planung, Steuerung und Umsetzung des Messestandes der
Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Handwerkskammern auf der IHM 2020
EIGNUNGSKRITERIEN
1 Los 1 -"Planung, Steuerung und Umsetzung des Messetandes und der zugehörigen Kommunikation für die
Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern München und Oberbayern (ARGE) auf der Internationalen Handwerksmesse in
München (IHM) 2020 mit der Option für 2021 und 2022. Basis der zu realisierenden Aufgabe ist der Bestands-Messestand der
IHM 2019 mit den Anpassungen und Änderungen für die Jahre 2020, 2021 und 2022, sowie den Vorgaben des Auftraggebers. "
1 Erklärung Insolvenz [Mussangabe]
K.O.-Kriterium: Ja
Ich/wir erkläre(n), dass für mein/unser Vermögen kein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt worden ist. (keine
Weiterführung der
Geschäfte durch Insolvenzverwalter - 22 InsO).
[ ] Keine Auswahl getroffen
[ ] Ja
[ ] Nein
Nur eine Antwort wählbar
2 Referenz - vergleichbare Messestände
Vergleichbare Messestände der letzten 2 Jahre ab 300 qm und Mindestbausumme von EUR 100.000,00 mit Darstellung der erbrachten
Leistungsphasen
[ ] Keine Angabe (0)
[ ] Ja (0)
[ ] Nein (0)
Nur eine Antwort wählbar
3 Referenz - Erfahrung bei der Produktion [Mussangabe]
K.O.-Kriterium: Ja
Erfahrung bei der Produktion von Animationsfilmen
[ ] Keine Angabe
[ ] Ja
[ ] Nein
Nur eine Antwort wählbar
4 Referenz - Erfahrungen bei der Planung [Mussangabe]
K.O.-Kriterium: Ja
Erfahrung bei der Planung und Durchführung von Fotoshootings
[ ] Keine Angabe
[ ] Ja
[ ] Nein
Nur eine Antwort wählbar
5 Referenz - Erfahrung im Umgang mit der Gestaltung [Mussangabe]
K.O.-Kriterium: Ja
Erfahrung im Umgang mit der Gestaltung von Medien in Print und Weg nach Corporate Design Vorgaben insbesondere dem Corporate
Design der Handwerkskammern. Erfahrungen in Layout und Umsetzung von Webseiten.
[ ] Keine Angabe
[ ] Ja
[ ] Nein
Nur eine Antwort wählbar
6 Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben [Mussangabe]
K.O.-Kriterium: Ja
Ich erkläre, dass ich meiner/wir unserer Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen
Sozialversicherung (Kranken-,Renten- und Arbeitslosenversicherung) einschließlich der Unfallversicherung ordnungsgemäß
nachgekommen bin/sind.
Kriterienkatalog - 1/3
37
[ ] Keine Angabe
[ ] Ja
[ ] Nein
Nur eine Antwort wählbar
7 Erklärung des Bieters: [Mussangabe]
K.O.-Kriterium: Ja
Ich bin mir/wir sind uns bewußt, dass eine wissentliche falsche Angabe der vorstehenden Erklärung meinen/unseren Ausschluss
von
weiteren Auftragserteilungen zur Folge hat.
[ ] Keine Angabe
[ ] Ja
[ ] Nein
Nur eine Antwort wählbar
8 No-spy-Erklärung [Mussangabe]
K.O.-Kriterium: Ja
Ich/wir erkläre(n), dass ich/wir rechtlich und tatsächlich in der Lage bin/sind, im Falle eines Zuschlages die dann im
Vertrag enthaltene
Verpflichtung einzuhalten, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erlangten vertraulichen Informationen, Geschäfts- und
Betriebsgeheimnisse vertraulich zu behandeln, insbesondere nicht an Dritte weiterzugeben oder anders als zu vertraglichen
Zwecken zu
verwerten. Insbesondere bestehen zum Zeitpunkt der Abgabe des Angebotes keine Verpflichtungen, Dritten solche Informationen zu
offenbaren oder in anderer Weise zugänglich zu machen.
Dies gilt nicht, soweit hierfür gesetzliche Offenlegungspflichten bestehen (etwa gegenüber Stellen der Börsenaufsicht,
Regulierungsbehörden oder der Finanzverwaltung), es sei denn, solche Offenlegungspflichten bestehen gegenüber ausländischen
Sicherheitsbehörden. In Zweifelsfällen werde(n) ich/wir die Vergabestelle auf die gesetzliche(n) Offenlegungspflicht(en) im
Rahmen der
Abgabe der vorstehenden Erklärung hinweisen.
Ich/wir werden die Vergabestelle - nach Zuschlag den Auftraggeber - sofort schriftlich benachrichtigen, wenn sich hierzu eine
Änderung
ergibt. Dies gilt insbesondere, wenn für mich/uns eine Notwendigkeit oder Verpflichtung entsteht oder ich/wir eine solche
hätte(n)
erkennen können, die mich/uns an der Einhaltung der beschriebenen Vertraulichkeit hindern könnte.
Vertrauliche Informationen sind Informationen, die ein verständiger Dritter als schützenswert ansehen würde oder die als
vertraulich
gekennzeichnet sind; dies können auch solche Informationen sein, die während einer mündlichen Präsentation oder Diskussion
bekannt
werden.
Vertrauliche Informationen dürfen ausschließlich zum Zweck der Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Vertrag eingesetzt
werden. Die
Verpflichtung zur Vertraulichkeit gilt nicht für Informationen, die bereits rechtmäßig bekannt sind oder außerhalb des
Vertrages ohne
Verstoß gegen eine Vertraulichkeitsverpflich tung bekannt werden.
[ ] Keine Angabe
[ ] Ja
[ ] Nein
Nur eine Antwort wählbar
9 Erklärung Haftpflicht: [Mussangabe]
K.O.-Kriterium: Ja
(1) Wir verfügen über eine Haftpflichtversicherung, die den ausgeschriebenen Auftrag abdeckt.
(2) Daten zur Haftpflichtversicherung (insbesondere Versicherer, Haftpflichtsumme) fügen wir diesem Angebot bei.
[ ] Keine Angabe
[ ] Ja
[ ] Nein
Nur eine Antwort wählbar
Kriterienkatalog - 2/3
38
KRITERIENKATALOG
Ausschreibung
02.10.2019
Verfahren: 2019004788 - Planung, Steuerung und Umsetzung des Messestandes der
Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Handwerkskammern auf der IHM 2020
LEISTUNGSKRITERIEN
1 Los 1 -"Planung, Steuerung und Umsetzung des Messetandes und der zugehörigen Kommunikation für die
Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern München und Oberbayern (ARGE) auf der Internationalen Handwerksmesse in
München (IHM) 2020 mit der Option für 2021 und 2022. Basis der zu realisierenden Aufgabe ist der Bestands-Messestand der
IHM 2019 mit den Anpassungen und Änderungen für die Jahre 2020, 2021 und 2022, sowie den Vorgaben des Auftraggebers. "
Kriterienkatalog - 3/3
39
Name Dateiname Größe MIME-Type
Wappenverwendung (002) Wappenverwendung (002).pdf 891,65 KB application/pdf
vorläufiger Kostenplan vorläufiger Kostenplan.pdf 15,02 KB application/pdf
Arbeitsgrundsätze Sonderschauen (2) Arbeitsgrundsätze Sonderschauen (2).pdf 56,03 KB application/pdf
Vergaberichtlinien des Fördergebers Vergaberichtlinien des Fördergebers.pdf 56,03 KB application/pdf
40

Source: 4 https://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/healyhudson/2019/10/3fadccc9-8560-4a7a-82a4-513dc515159d.html
Data Acquisition via: p8000000

 
 
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