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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Duisburg - Elektrobusse
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019091109285627649 / 427244-2019
Veröffentlicht :
11.09.2019
Angebotsabgabe bis :
08.10.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
34144910 - Elektrobusse
34000000 - Transportmittel und Erzeugnisse für Verkehrszwecke
DE-Duisburg: Elektrobusse

2019/S 175/2019 427244

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Lieferauftrag
Legal Basis:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
Bungertstraße 27
Duisburg
47053
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Saffran
Telefon: +49 203604-3760
E-Mail: [1]saffran@dvv.de
Fax: +49 203604-4903760
NUTS-Code: DEA12

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.dvg-duisburg.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYDBYQX2
/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYDBYQX2
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Lieferung und Wartung von 7
Gelenk-Niederflur-Stadtlinien-Batteriebussen sowie Lieferung, Montage
und Wartung der hierfür erforderlichen Ladeinfrastruktur
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-33 DVG
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
34144910
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die DVG beabsichtigt die Anschaffung von 7
Gelenk-Niederflur-Stadtlinien-Batteriebussen inkl.
(Full-)Service-Vertrag über voraussichtlich 2 Jahre zzgl.
Verlängerungsoptionen bis zur Erreichung einer Gesamtlaufleistung von
maximal 840 000 km je Fahrzeug sowie Lieferung und Montage der hierfür
erforderlichen Ladeinfrastruktur. Diese umfasst unter anderem 7
Standardlader zur Ladung in der Bus-Abstellhalle, 2 Schnellader zur
untertägigen Ladung auf dem Betriebshofgelände im Freien, die
Errichtung der Kabeltrassen, die Verkabelung selber und Errichtung der
Gebäude für diese Ladeinfrastruktur. Außerdem umfasst dies einen
mobilen Lader zur Ladung in der Werkstatt. Weiterhin soll für die
Ladeinfrastruktur ein entsprechender (Full-)Service-Vertrag über
voraussichtlich 2 Jahre zzgl. einer Verlängerungsoption über weitere 2
Jahre abgeschlossen werden.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
34000000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA12
Hauptort der Ausführung:

Duisburger Verkehrsgesellschaft AG Betriebshof Am Unkelstein

Am Unkelstein 43

47059 Duisburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die DVG beabsichtigt, die Linie 934 von Dieselbussen auf Elektrobusse
umzustellen. Hierfür sollen 7
Gelenk-Niederflur-Stadtlinien-Batteriebusse beschafft werden. Für den
Einsatz der Elektrobusse muss deren Aufladung (elektrischer Strom) zu
jedem Zeitpunkt technisch gewährleistet sein, um einen reibungslosen
und störungsfreien Betrieb zu ermöglichen. Als Teilergebnis einer zuvor
durchgeführten Machbarkeitsanalyse wurde ermittelt, dass aus
technischen und wirtschaftlichen Gründen die einzusetzenden Fahrzeuge
nicht ausschließlich nachts im Depot geladen werden sollten, sondern
ebenfalls untertägig mittels einer sogenannten Schnellladung.

Die DVG beabsichtigt daher die Anschaffung von 7
Gelenk-Niederflur-Stadtlinien-Batteriebussen inkl.
(Full-)Service-Vertrag über voraussichtlich 2 Jahre zzgl.
Verlängerungsoptionen bis zur Erreichung einer Gesamtlaufleistung von
maximal 840 000 km je Fahrzeug sowie Lieferung und Montage der hierfür
erforderlichen Ladeinfrastruktur. Diese umfasst unter anderem 7
Standardlader zur Ladung in der Bus-Abstellhalle, 2 Schnellader zur
untertägigen Ladung auf dem Betriebshofgelände im Freien, die
Errichtung der Kabeltrassen, die Verkabelung selber und Errichtung der
Gebäude für diese Ladeinfrastruktur. Außerdem umfasst dies einen
mobilen Lader zur Ladung in der Werkstatt. Weiterhin soll für die
Ladeinfrastruktur ein entsprechender (Full-)Service-Vertrag über
voraussichtlich 2 Jahre zzgl. einer Verlängerungsoption über weitere 2
Jahre abgeschlossen werden.

Die technische Ausführung bzw. die Spezifikationen der Einzelfahrzeuge
und der Ladeinfrastruktur sind in den Lastenheften näher beschrieben.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 15/05/2020
Ende: 31/05/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

(Full-)Service-Vertrag für die 7
Gelenk-Niederflur-Stadtlinien-Batteriebussen voraussichtlich 2 Jahre
zzgl. Verlängerungsoptionen bis zur Erreichung einer Gesamtlaufleistung
von maximal 840 000 km je Fahrzeug. Weiterhin soll für die
Ladeinfrastruktur ein entsprechender (Full-)Service-Vertrag über
voraussichtlich 2 Jahre zzgl. einer Verlängerungsoption über weitere 2
Jahre abgeschlossen werden.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die DVG behält sich vor, den Bieterkreis nach der ersten
Angebotswertung zu beschränken, also nicht mit allen Bietern
Verhandlungsgespräche zu führen. Es wird jedoch mit mindestens 3
Bietern verhandelt, sofern ausreichend indikative Angebote eingegangen
sind. Durch dieses Verfahren soll gegebenenfalls unnötiger Aufwand bei
den Bietern vermieden werden.

Alle nicht weiter am Verfahren beteiligten Bieter erhalten eine
Zwischeninformation. Diese Bieter werden nicht aus dem Verfahren
ausgeschlossen, sondern bleiben als Reservebieter erhalten. Sie werden
jedoch nur und erst dann wieder in das Verfahren einbezogen, wenn die
Verhandlungen mit dem/den bevorzugten Bieter(n) nicht (mehr)
erfolgversprechend sind.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Angaben zum Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft (Name,
Rechtsform, Anschrift, Telefon, Telefax, E-Mail Adresse,
Ansprechpartner) und zu den geschäftsführenden Personen (Formblatt TA
1);

2) Ggf. Erklärung der Mitglieder von Bewerbergemeinschaften (Formblatt
TA 5);

3) Erklärung darüber, dass keine Ausschlussgründe, insbesondere nach §§
123, 124 GWB, vorliegen (Formblatt TA 2);

4) Nachweis über die erlaubte Berufsausübung, je nach Maßgabe der
Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist,
entweder über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister dieses
Staates oder durch Nachweis auf andere Weise (Formblatt TA 3);

5) Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle (nicht mit dem
Teilnahmeantrag einzureichen) sind Erklärungen der nach § 47 Abs. 1
SektVO (im Teilnahmeantrag) benannten eignungsrelevanten Dritten sowie
der (ggf. im Angebot) angegebenen nicht eignungsrelevanten
Nachunternehmer nach § 34 Abs. 1 SektVO vorzulegen, dass dem
Bewerber/Bieter im Falle der Zuschlagserteilung die für den Auftrag
erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Nachunternehmer
tatsächlich zur Verfügung stehen werden (Anlage 1 Formblatt TA 4).
Die Nachunternehmer bzw. Eignungsleihenden müssen ebenfalls die
Formblätter TA 2 bis TA 3 ausfüllen, soweit sich der Bewerber bzw. die
Bewerbergemeinschaft auf die Leistungsfähigkeit der Nachunternehmer
beruft.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

6) Erklärung über den Gesamtumsatz (netto), den der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft mit der Lieferung von Niederflur-Linien-Omnibussen
(Solobussen und/oder Gelenkbussen) in den vergangenen 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren erzielt hat (mindestens 5 Mio. EUR netto pro
Geschäftsjahr) (Formblatt TA 3);

7) Erklärung über den Gesamtumsatz (netto), den der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft mit Lieferung, Montage und Wartung von Ladegeräten
inkl. Kopplungstechnik für Omnibusse mit elektrischem Antrieb in den
vergangenen 2 abgeschlossenen Geschäftsjahren erzielt hat (mindestens 2
Mio. EUR netto pro Geschäftsjahr) (Formblatt TA 3);

8) Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle (nicht mit dem
Teilnahmeantrag einzureichen) sind Erklärungen der nach § 47 Abs. 1
SektVO (im Teilnahmeantrag) benannten eignungsrelevanten Dritten sowie
der (ggf. im Angebot) angegebenen nicht eignungsrelevanten
Nachunternehmer nach § 34 Abs. 1 SektVO vorzulegen, dass dem
Bewerber/Bieter im Falle der Zuschlagserteilung die für den Auftrag
erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Nachunternehmer
tatsächlich zur Verfügung stehen werden (Formblatt TA 4). Die
Nachunternehmer bzw. Eignungsleihenden müssen ebenfalls die Formblätter
TA 2 bis TA 3 ausfüllen, soweit sich der Bewerber bzw. die
Bewerbergemeinschaft auf die Leistungsfähigkeit der Nachunternehmer
beruft.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Erklärung über den Gesamtumsatz (netto), den der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft mit der Lieferung von Niederflur-Linien-Omnibussen
(Solobussen und/oder Gelenkbussen) in den vergangenen 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren erzielt hat (mindestens 5 Mio. EUR netto pro
Geschäftsjahr) (Formblatt TA 3),

Erklärung über den Gesamtumsatz (netto), den der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft mit Lieferung, Montage und Wartung von Ladegeräten
inkl. Kopplungstechnik für Omnibusse mit elektrischem Antrieb in den
vergangenen 2 abgeschlossenen Geschäftsjahren erzielt hat (mindestens 2
Mio. EUR netto pro Geschäftsjahr) (Formblatt TA 3).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

9) Darstellung von 2 Referenzen über die Lieferung von jeweils
mindestens sieben Gelenk-Niederflur-Linienomnibussen mit einem
(teil-)elektrischen Antrieb (Elektro-Batterieantrieb, Hybridantrieb
oder Brennstoffzellenantrieb) für den ÖPNV-Betrieb innerhalb der EU,
des Europäischen Wirtschaftraums (EWR) oder der Schweiz mit erfolgter
Abnahme durch den Referenzauftraggeber jeweils aus den letzten 10
Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist (Formblatt TA 3),

Hierbei erforderlich Angaben:

Name und Anschrift des Auftraggebers,

Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Anschrift, Telefonnummer),

Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden,

Auftragsvolumen (freiwillige Angabe),

Anzahl gelieferte Gelenk-Niederflur-Linienomnibusse,

Angabe der Antriebsart,

Leistungszeitraum Auslieferung und

Abnahmedatum.

10) Darstellung von einer Referenz über die Lieferung, Aufbau und
Inbetriebnahme von mindestens 2 Ladegeräten mit jeweils mindestens 150
kW inkl. Kopplungstechnik für Batteriebusse für den ÖPNV-Betrieb
innerhalb der EU, des Europäischen Wirtschaftraums (EWR) oder der
Schweiz mit erfolgter Abnahme durch den Referenzauftraggeber jeweils
aus den letzten 5 Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist (Formblatt TA
3),

Hierbei erforderlich Angaben:

Name und Anschrift des Auftraggebers,

Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Anschrift, Telefonnummer),

Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden,

Auftragsvolumen (freiwillige Angabe),

Ort der Aufstellung der gelieferten Ladegeräte,

Hersteller und Typ der Elektrobusse, welche mit der gelieferten
Ladegeräte geladen werden/wurden,

Anzahl und Spezifikation der gelieferten Ladegeräte,

Anzahl und Spezifikation der gelieferten Kopplungstechnik zum Bus,

Ladeschnittstelle zwischen den gelieferten Ladegeräten und dem Bus,

Beschreibung der Steuerung der Ladegeräte durch das
Betriebshofsmanagementsystem oder sonstiges Back-end,

Angabe, wer die zur Installation der Ladeinfrastruktur benötigten
baulichen Maßnahmen durchgeführt hat (dient nur zur Information nicht
eignungsrelevant),

Leistungszeitraum Auslieferung und

Abnahmedatum.

11) Darstellung von einer Referenz über das Engineering, den Bau, die
Lieferung, die Installation, die Inbetriebnahme und die Abnahme von
Ladeinfrastruktur vom Anschluss der Mittelspannung bis zur
Kopplungstechnik (z. B. Kabel und Stecker, busseitiger Pantograph,
stationärer Pantograph) für Batteriebusse für den ÖPNV-Betrieb
innerhalb der EU, des Europäischen Wirtschaftraums (EWR) oder der
Schweiz mit erfolgter Abnahme durch den Referenzauftraggeber aus den
letzten 5 Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist (Formblatt TA 3).

Hierbei erforderlich Angaben:

Name und Anschrift des Auftraggebers,

Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Anschrift, Telefonnummer),

Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden,

Auftragsvolumen (freiwillige Angabe),

Anzahl und Spezifikationen der gelieferten Ladegeräte,

Angabe der Kopplungstechnik zum Anschluss an die Elektrobusse,

Angabe zur Ladeschnittstelle (Kommunikation),

Informationen zu Hersteller und Typ der Elektrobusse,

Leistungszeitraum Auslieferung und

Abnahmedatum.

12) Nachweis der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und 14001 (oder
jeweils gleichwertig);

13) Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle (nicht mit dem
Teilnahmeantrag einzureichen) sind Erklärungen der nach § 47 Abs. 1
SektVO (im Teilnahmeantrag) benannten eignungsrelevanten Dritten sowie
der (ggf. im Angebot) angegebenen nicht eignungsrelevanten
Nachunternehmer nach § 34 Abs. 1 SektVO vorzulegen, dass dem
Bewerber/Bieter im Falle der Zuschlagserteilung die für den Auftrag
erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Nachunternehmer
tatsächlich zur Verfügung stehen werden (Formblatt TA 4). Die
Nachunternehmer bzw. Eignungsleihenden müssen ebenfalls die Formblätter
TA 2 bis TA 3 ausfüllen soweit sich der Bewerber bzw. die
Bewerbergemeinschaft deren Leistungsfähigkeit stützt.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Darstellung von 2 Referenzen über die Lieferung von jeweils
mindestens sieben Gelenk-Niederflur-Linienomnibussen mit einem
(teil-)elektrischen Antrieb (Elektro-Batterieantrieb, Hybridantrieb
oder Brennstoffzellenantrieb) für den ÖPNV-Betrieb innerhalb der EU,
des Europäischen Wirtschaftraums (EWR) oder der Schweiz mit erfolgter
Abnahme durch den Referenzauftraggeber jeweils aus den letzten 10
Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist (Formblatt TA 3).

Hierbei erforderlich Angaben:

Name und Anschrift des Auftraggebers,

Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Anschrift, Telefonnummer),

Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden,

Auftragsvolumen (freiwillige Angabe),

Anzahl gelieferte Gelenk-Niederflur-Linienomnibusse,

Angabe der Antriebsart,

Leistungszeitraum Auslieferung und

Abnahmedatum.

Darstellung von einer Referenz über die Lieferung, Aufbau und
Inbetriebnahme von mindestens 2 Ladegeräten mit jeweils mindestens 150
kW inkl. Kopplungstechnik für Batteriebusse für den ÖPNV-Betrieb
innerhalb der EU, des Europäischen Wirtschaftraums (EWR) oder der
Schweiz mit erfolgter Abnahme durch den Referenzauftraggeber jeweils
aus den letzten 5 Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist (Formblatt TA
3).

Hierbei erforderlich Angaben:

Name und Anschrift des Auftraggebers,

Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Anschrift, Telefonnummer),

Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden,

Auftragsvolumen (freiwillige Angabe),

Ort der Aufstellung der gelieferten Ladegeräte,

Hersteller und Typ der Elektrobusse, welche mit der gelieferten
Ladegeräte geladen werden/wurden,

Anzahl und Spezifikation der gelieferten Ladegeräte,

Anzahl und Spezifikation der gelieferten Kopplungstechnik zum Bus,

Ladeschnittstelle zwischen den gelieferten Ladegeräten und dem Bus,

Beschreibung der Steuerung der Ladegeräte durch das
Betriebshofsmanagementsystem oder sonstiges Back-end,

Angabe, wer die zur Installation der Ladeinfrastruktur benötigten
baulichen Maßnahmen durchgeführt hat (dient nur zur Information nicht
eignungsrelevant),

Leistungszeitraum Auslieferung und

Abnahmedatum.

Darstellung von einer Referenz über das Engineering, den Bau, die
Lieferung, die Installation, die Inbetriebnahme und die Abnahme von
Ladeinfrastruktur vom Anschluss der Mittelspannung bis zur
Kopplungstechnik (z. B. Kabel und Stecker, busseitiger Pantograph,
stationärer Pantograph) für Batteriebusse für den ÖPNV-Betrieb
innerhalb der EU, des Europäischen Wirtschaftraums (EWR) oder der
Schweiz mit erfolgter Abnahme durch den Referenzauftraggeber aus den
letzten 5 Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist (Formblatt TA 3).

Hierbei erforderlich Angaben:

Name und Anschrift des Auftraggebers,

Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Anschrift, Telefonnummer),

Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden,

Auftragsvolumen (freiwillige Angabe),

Anzahl und Spezifikationen der gelieferten Ladegeräte,

Angabe der Kopplungstechnik zum Anschluss an die Elektrobusse,

Angabe zur Ladeschnittstelle (Kommunikation),

Informationen zu Hersteller und Typ der Elektrobusse,

Leistungszeitraum Auslieferung und

Abnahmedatum.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Für den Teilnahmeantrag sind, soweit vorgesehen, die Formblätter des
Auftraggebers zu verwenden.

Alle Bewerber werden darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber während
des wettbewerblichen Verfahrens ausschließlich über die
Vergabeplattform mit den Bewerbern kommuniziert. Mitteilungen des
Auftraggebers an die Bewerber gelten nach den Bestimmungen des
Vergabeportals als zugegangen, wenn diese in den Projektraum
eingestellt werden. Bewerber sind daher im eigenen Interesse gehalten,
regelmäßig im Projektraum nach Mitteilungen des Auftraggebers zu
schauen, insbesondere 5 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist.

Fragen zu den Vergabeunterlagen oder Hinweise auf etwaige Unklarheiten
sind bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist
ausschließlich über die o. g. Vergabeplattform an den Auftraggeber
unter Verwendung des Formblatts TA 6 zu richten. Der Auftraggeber kann
von der Beantwortung von Fragen absehen, die nach diesem Zeitpunkt
eingehen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Bewerbergemeinschaften dürfen im Rahmen des kartellrechtlich Zulässigen
gebildet werden. Sie müssen mit ihrem Teilnahmeantrag eine Erklärung
zum wettbewerbskonformen Verhalten abgeben (Formblatt TA 5). Soweit
Bewerbergemeinschaften zu gründen sind, weist die DVG jedoch darauf
hin, dass die Partner eines solchen Konsortium bereits bis zum Ablauf
der Einreichungsfrist für den Teilnahmeantrag zu diesem
Vergabeverfahren abschließend zu benennen sind. Die DVG weist darauf
hin, dass Änderungen in der Zusammensetzung der
Bewerber-/Bietergemeinschaft nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs
nach Maßgabe der Rechtsprechung nur eingeschränkt zulässig sind.
Mehrfachbeteiligungen können zum Ausschluss des/der betreffenden
Bewerber/Bewerbergemeinschaften führen, falls diese bzw. die
betroffenen Unternehmen nicht nachweisen können, dass ihre
Teilnahmeanträge/Angebote völlig unabhängig voneinander formuliert
werden/wurden und daher die Gefahr der Beeinflussung des
(Geheim-)Wettbewerbs nicht besteht.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die DVG behält sich das Recht vor, die Angaben der Bewerber zu ihrer
Eignung bis zur Zuschlagserteilung zu verifizieren, Erkundungen bei den
Referenzgebern anzustellen oder weitere Unterlagen der Bewerber zur
Validierung der im Teilnahmewettbewerb gemachten Erklärungen
abzufordern. Insbesondere wird die DVG gemäß § 19 Abs. 4 MiLoG und
gemäß § 8 Abs. 1 KorruptionsbG NRW vor Zuschlagserteilung eine Auskunft
aus dem Gewerbezentralregister und dem Vergaberegister einholen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/10/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 21/10/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Für den Teilnahmeantrag sind, soweit vorgesehen, die Formblätter des
Auftraggebers zu verwenden.

Alle Bewerber werden darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber während
des wettbewerblichen Verfahrens ausschließlich über die
Vergabeplattform mit den Bewerbern kommuniziert. Mitteilungen des
Auftraggebers an die Bewerber gelten nach den Bestimmungen des
Vergabeportals als zugegangen, wenn diese in den Projektraum
eingestellt werden. Bewerber sind daher im eigenen Interesse gehalten,
regelmäßig im Projektraum nach Mitteilungen des Auftraggebers zu
schauen, insbesondere 5 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist.

Fragen zu den Vergabeunterlagen oder Hinweise auf etwaige Unklarheiten
sind bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist
ausschließlich über die o. g. Vergabeplattform an den Auftraggeber
unter Verwendung des Formblatts TA 6 zu richten. Der Auftraggeber kann
von der Beantwortung von Fragen absehen, die nach diesem Zeitpunkt
eingehen.

Über den weiteren Verfahrensablauf nach Ablauf der Frist zur
Einreichung der Teilnahmeanträge, insbesondere über eventuelle
Änderungen des geplanten Zeitablaufs wird die DVG rechtzeitig gesondert
informieren.

Die DVG behält sich vor, den Bieterkreis nach der ersten
Angebotswertung zu beschränken, also nicht mit allen Bietern
Verhandlungsgespräche zu führen. Es wird jedoch mit mindestens 3
Bietern verhandelt, sofern ausreichend indikative Angebote eingegangen
sind. Durch dieses Verfahren soll gegebenenfalls unnötiger Aufwand bei
den Bietern vermieden werden.

Alle nicht weiter am Verfahren beteiligten Bieter erhalten eine
Zwischeninformation. Diese Bieter werden nicht aus dem Verfahren
ausgeschlossen, sondern bleiben als Reservebieter erhalten. Sie werden
jedoch nur und erst dann wieder in das Verfahren einbezogen, wenn die
Verhandlungen mit dem/den bevorzugten Bieter(n) nicht (mehr)
erfolgversprechend sind.

Im Anschluss an die Verhandlungen werden die Bieter, mit denen
verhandelt wurde, aufgefordert, ein finales Angebot einzureichen. Die
angebotenen Preise im finalen Angebot dürfen gegenüber dem indikativen
Angebot nur gesteigert und qualitative Zusagen im Sinne der
Zuschlagskriterien nur gesenkt werden, soweit sie nachweisbar auf
Änderungen der Vergabeunterlagen oder Änderungen der vom Bieter nicht
zu beeinflussenden Rahmenbedingungen (z. B. Änderung gesetzlicher
Rahmenbedingungen) beruhen.

Bekanntmachungs-ID: CXPSYDBYQX2
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland
Zeughausstraße 2-10
Köln
50667
Deutschland
Telefon: +49 2211473055
E-Mail: [5]vkrhld-d@bezreg-koeln.nrw.de
Fax: +49 2211472889

Internet-Adresse: [6]www.bezreg-koeln.nrw.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus
§§ 134, 135 und 160 GWB. Soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang
der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
vergangen sind, ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig. Für die
Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u. a. die folgenden Regelungen des
GWB: §§ 134, 135, 160 GWB.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/09/2019

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References

1. mailto:saffran@dvv.de?subject=TED
2. http://www.dvg-duisburg.de/
3. https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYDBYQX2/documents
4. https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYDBYQX2
5. mailto:vkrhld-d@bezreg-koeln.nrw.de?subject=TED
6. http://www.bezreg-koeln.nrw.de/

 
 
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