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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Frankfurt am Main - Verwaltung von gewerblichen Immobilien
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019081409184782733 / 385318-2019
Veröffentlicht :
14.08.2019
Angebotsabgabe bis :
09.09.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
70332200 - Verwaltung von gewerblichen Immobilien
71631300 - Technische Gebäudeüberwachung
71315400 - Gebäudeinspektion
DE-Frankfurt am Main: Verwaltung von gewerblichen Immobilien

2019/S 156/2019 385318

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
FIZ Frankfurter lnnovationszentrum Biotechnologie GmbH
Frankfurt am Main
Deutschland
E-Mail: [1]waezi@fps-law.de
NUTS-Code: DE712

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.fiz-biotech.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YNADYGE/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YNADYGE
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Einrichtung des privaten Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Technologie, Forschung und Wirtschaft

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

FIZ-Verwaltung
Referenznummer der Bekanntmachung: 0908/19
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
70332200
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Vergabestelle beabsichtigt die für einen effizienten Laborbetrieb
notwendigen Leistungen der verantwortlichen technischen Betriebsführung
und der direkt damit zusammenhängenden kaufmännischen
Immobilienverwaltung zu beauftragen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71631300
71315400
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE712
Hauptort der Ausführung:

FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH

Altenhöferallee 3

60438 Frankfurt am Main
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die FIZ beabsichtigt die Vergabe der Immobilienverwaltung (kaufm.
Gebäudemanagement) sowie die verbindliche Besetzung der strategischen
techn. Betriebsführung für die 3 in der Leistungsbeschreibung näher
beschriebenen Bauabschnitte.

Der AN übernimmt im Auftragsfall vom Auftraggeber die organisatorische
Verpflichtung zur Steuerung und Kontrolle des technischen/ baulichen
Betriebes der Liegenschaft sowie die

Immobilienseitige Verwaltung unter Beachtung der Mieteransprüche. Die
Immobilienverwaltung hat ebenfalls den techn. Betriebsführer (techn.
Objektleiter) der Liegenschaft zu stellen. Die FIZ GmbH verspricht sich
von dieser unmittelbar ineinandergreifenden Struktur eine optimale
Bewirtschaftung der Liegenschaft und eine Intensivere Wahrnehmung der
Nutzerinteressen. Diese stellt somit das Bindeglied zwischen FIZ,
Mieter und dem strategischen/operativen Facility Management dar.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2020
Ende: 31/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Maximale Punktzahl: 95 Punkte, die Punkteverteilung erfolgt für die
Erfüllung der unter III.1.3.) genannten Kriterien wie folgt:

1) Erklärung über die Art der Dokumentationspflege intern: 20 Punkte
20 Punkte bei 4 von 4 Softwareebenen, 15 Punkte bei 3 von 4
Softwareebenen, 10 Punkte bei 2 von 4 Softwareebenen, 5 Punkte bei 1
von 4 Softwareebenen, 0 Punkte bei 0 von 4 Softwarebenen);

2) Eigenerklärung und Kurzbeschreibung über den Einsatz eines
umfassenden Qualitätsmanagements: 20 Punkte 20 Punkte bei 4 von 4
Kommunikationskriterien, 15 Punkte bei 3 von 4 Kommunikationskriterien,
10 Punkte bei 2 von 4 Kommunikationskriterien, 5 Punkte bei 1 von 4
Kommunikationskriterien, 0 Punkte bei 0 von 4 Kommunikationskriterien);

3) Erklärung über die berufliche Befähigung der Mitarbeiter des
Unternehmens: 40 Punkte 40 Punkte bei vollständiger Darstellung der
geforderten Nachweise für beide Personen,Abstufung pro Person und
Kriterium jeweils 2 Punkte;

4) Nachweis bezüglich technischem Objektleiter: 10 Punkte, je
Kundenprofil 5 Punkte;

5) Nachweis bezüglich Verwaltung von Gewerbeimmobilien mit
Laborcharakter 5 Punkte 5 Punkte bei Nennung eines Referenzprojektes
oder einer gültigen Eigenerklärung, 0 Punkte bei keiner Nennung.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Aktueller (im Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist höchstens 90
Tage seit dem Ausstellungsdatum erstellter) Auszug aus dem Berufs- oder
Handelsregister oder vergleichbarer Nachweis nach Maßgabe der
Bestimmungen des Herkunftslandes. Im Falle von Bewerbergemeinschaften
ist ein aktueller (im Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist
höchstens 90 Tage seit dem Ausstellungsdatum erstellter) Auszug aus dem
Berufs- oder Handelsregister oder vergleichbarer Nachweis nach Maßgabe
der Bestimmungen des Herkunftslandes für jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Es ist ein bevollmächtigter Vertreter
der Bewerbergemeinschaft zu benennen.

Im Falle von Unternehmen, die nicht im Berufs-/ Handelsregister
eingetragen sind, genügt eine Eigenerklärung, aus der sich die
Rechtsform des Unternehmens (z. B. GbR) und ihr bevollmächtigter
Vertreter ergibt. Soweit sich eine Bewerbergemeinschaft bewirbt, ist,
soweit ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nicht im
Berufs-/ Handelsregister eingetragen ist, eine solche Erklärung für
jedes dieser Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einzureichen.
Gleichzeitig ist ein bevollmächtigter Vertreter der
Bewerbergemeinschaft zu benennen.

2) Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB nicht
vorliegen;

3) Verpflichtungserklärung zur Einhaltung der deutschen
Arbeitsschutzbestimmungen;

4) Polizeiliches Führungszeugnis oder gleichwertige Bescheinigung einer
Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes, aus der
hervorgeht, dass gegen die Person kein rechtskräftiges Urteil ergangen
ist, das ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt, vorzulegen
für den zuständigen kaufmännischen Objektleiter und den technischen
Betriebsleiter.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

1) Bescheinigung über abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung oder
verbindliche Erklärung des Versicherers, dass im Auftragsfall eine
entsprechende Versicherung zur Verfügung gestellt wird, inkl.
Offenlegung der Deckungssummen und der eingeschlossenen vertraglichen
Grundlagen (Haftungsrisiken);

2) Bescheinigung über abgeschlossene Vermögensschadenversicherung oder
verbindliche Erklärung des Versicherers, dass im Auftragsfall eine
entsprechende Versicherung zur Verfügung gestellt wird, inkl.
Offenlegung der Deckungssummen und der eingeschlossenen vertraglichen
Grundlagen (Haftungsrisiken);

3) Bescheinigung über abgeschlossene Schlüsselversicherung oder
verbindliche Erklärung des Versicherers, dass im Auftragsfall eine
entsprechende Versicherung zur Verfügung gestellt wird, inkl.
Offenlegung der Deckungssummen und der eingeschlossenen vertraglichen
Grundlagen (Haftungsrisiko);

4) Bankerklärung, dass die wirtschaftlichen Verhältnisse des Bewerbers/
aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, geordnet sind.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Die Mindestdeckung der Haftpflichtversicherung beläuft sich auf 3
000 000 EUR pro Schadensfall bei min.zweifacher Deckung jährlich;

2) Die Mindestdeckung der Vermögensschadenversicherung beläuft sich auf
bis zu 1 000 000 EUR pro Schadensfall bei min. zweifacher Deckung
jährlich;

3) Die Mindestdeckung der Schlüsselversicherung beläuft sich auf bis zu
500 000 EUR pro Schadenfall bei min. zweifacher Deckung jährlich.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung über die Art der Dokumentationspflege intern (Darstellung
der auftragsbezogenen, verwendeten Softwareumgebung im
Verwaltungsbereich, Darstellung Schnittstelle kaufmännische
Buchhaltung, Darstellung des Einsatzes spezieller Software zur
Dokumentation des technischen Betriebes, Darstellung
Störungsmanagement);

2) Eigenerklärung und Kurzbeschreibung über den Einsatz eines
umfassenden Qualitätsmanagements in Anlehnung oder nach DIN EN ISO 9000
ff, Eigenerklärung über die vorhandenen technischen Dokumentationen auf
Basis der einschlägigen Regelwerke nach DIN und VDI in Bezug auf
klassische gewerbliche Immobilien, Eigenerklärung über die
Verfügbarkeit außerhalb der regulären Sprechzeiten, Eigenerklärung über
die Anbindung an ein 24 h Bereitschaftstelefon für technische Notfälle;

3) Erklärung über die berufliche Befähigung der Mitarbeiter des
Unternehmens, welche die ausgeschriebenen Leistungen fortlaufend und
verantwortlich erbringen sollen. Die Befähigung muss nicht zwingend bei
dem sich bewerbenden Unternehmen selbst erlangt worden sein. Es sind
der kaufmännische Objektleiter sowie der technische Betriebsführer
unter Angabe von Name, Alter, Funktion, Befähigungsnachweis
(Berufserfahrung), Nachweis (belastbare Eigenerklärung) der Kenntnisse
über den Einsatz bei laborspezifischen Liegenschaften mit
S-Klassen-Zulassung, Deutschkenntnisse und Englischkenntnisse zu
benennen;

4) Für den technischen Objektleiter ist zusätzlich ein dezidierter
Nachweis über die technische und fachliche Qualifikation durch
Darstellung von min. 2 Kundenprofilen zu erstellen, welche die
vollständigen Beschreibungen der jeweiligen Aufgabenfelder,
Verantwortlichkeiten (Budget und Personal) und Berichtserstattungsebene
ausweisen;

5) Nachweis, dass die Verwaltung von Gewerbeimmobilien mit
Laborcharakter (inkl. S Klassen Zuordnung)sowie die verantwortliche,
technische Betriebsführung solcher Immobilien ein Kerngeschäft des
Unternehmens darstellt. Dieser Nachweis kann durch Referenzbenennung
oder durch eine verbindliche Eigenerklärung in Form der Nennung des
unternehmerischen Geschäftszweckes erbracht werden. Persönliche
Referenzen von Mitarbeitern werden akzeptiert, wenn nachgewiesen werden
kann, dass der Mitarbeiter das Projekt leitend bearbeitet hat.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Vorgesehener technischer Betriebsführer:

8) Min. 15 Jahre einschlägige Berufserfahrung in der Objektbetreuung
von gewerblichen Großimmobilien oder Sonderbauten;

9) Min. 10 Jahre Erfahrungen im Einsatz mit immobilienspezifischer
Dokumentationssoftware im Sinne eines ganzheitlichen Facility
Managements (CAFM/ IPS Systeme) zur nachhaltigen Bewirtschaftung von
Immobilien zuvor genannter Nutzung.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/09/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 09/08/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Für den Erhalt der vollständigen Vergabeunterlagen müssen die Bewerber
zwingend zuerst die Vertraulichkeitserklärung ausfüllen, da die
Vergabeunterlagen sensible Informationen beinhalten. Die ausgefüllte
Vertraulichkeitserklärung muss der Vergabestelle über das dtvp-Portal
ermittelt werden. Dafür müssen sich vorher die Interessenten beim dtvp
registrieren.

Die Vertraulichkeitserklärung steht den Bewerbern bereits mit
Bekanntmachung abrufbar zur Verfügung.

Nach Erhalt der Vergabeunterlagen:

Für die geforderten Erklärungen im Rahmen der Teilnahmephase sind die
Dokumente Formblatt zur Eignung und Anlagen und Formblätter zur
Leistungsbeschreibung zu verwenden.

Weitere Hinweise:

1) Nachfordern fehlender/ fehlerhafter Erklärungen/ Nachweise:

Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene
Unterlagen bzw. fehlende oder unvollständige rein leistungsbezogene
Unterlagen werden vom Auftraggeber nicht nachgefordert.

2) Eignungsleihe:

für den Fall, dass Bewerber zum Nachweis der eigenen Eignung auf die
Ressourcen/ Mittel von dritten Unternehmen verweisen, muss das den
Vergabeunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung anderer
Unternehmen verwendet werden,

die Eignung dieser dritten Unternehmen muss anhand derjenigen
Eignungsnachweise nachgewiesen werden, die der Bewerber anstelle
eigener Eignungsnachweise angibt/ angeben,

Erfüllt das dritte Unternehmen das/ die entsprechenden
Eignungskriterien nicht oder liegt ein Ausschlussgrund nach § 123 oder
§ 124 GWB vor, muss der Bewerber/ Bewerbergemeinschaft das Unternehmen
innerhalb einer Frist von 6 Tagen ersetzen,

der Bewerber kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche
berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise
oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer
Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung
erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden (§ 47 Abs. 1
letzter Satz VgV),

nimmt der Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im
Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit in Anspruch, so müssen der Bewerber und das andere
Unternehmen für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der
Eignungsleihe gemeinsam haften. Dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung
beizulegen, wie die gemeinsame Haftung im Auftragsfall sichergestellt
ist.

3) Nachunternehmereinsatz: soweit Bewerber/ Bewerbergemeinschaften
beabsichtigen, Nachunternehmer(ohne Eignungsleihe) einzusetzen, sind
diese erst in der Angebotsphase zu benennen. Wegen der weiteren
Anforderungen wird auf die Vergabeunterlagen der Angebotsphase
verwiesen;

4) Mehrfachbeteiligung: Bei einer Mehrfachbeteiligung von Bietern als
Einzelbieter und/ oder Mitglied einer/ mehrerer Bietergemeinschaft/en
sowie von Unterauftragnehmern, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen
entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer
Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist;

5) Die nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften aus zur
Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerbern/ Bewerbergemeinschaften führt
in jedem Fall zwingend zum Angebotsausschluss;

6) Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die
bis spätestens 30.8.2019 über das dtvp eingegangen sind. Später
eingehende Auskunftsersuchen werden nicht bearbeitet. Mündliche/
telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Auskunftsersuchen sind
ausschließlich über das dtvp zustellen und werden über das dtvp
beantwortet. Die Betreffzeile muss folgende Angaben am Anfang der
Zeileenthalten: FIZ Ausschreibungsverfahren Verwaltung: Name Bieter,
Fragestellung.;

7) Die Versendung der Vorabinformation gem. §134 GWB und des
Zuschlagsschreibens erfolgt per Telefax. Darüber hinaus bleibt
vorbehalten, die Kommunikation im Verfahren nicht elektronisch über die
Plattform zu führen.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YNADYGE
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Wilhelminenstraße 1-3
Darmstadt
64283
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der
Auftraggeberin gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
zu Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der
Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach§ 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB.

§ 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/08/2019

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References

1. mailto:waezi@fps-law.de?subject=TED
2. http://www.fiz-biotech.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YNADYGE/documents
4. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YNADYGE

 
 
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