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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Friedrichshafen - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019081309320780274 / 382896-2019
Veröffentlicht :
13.08.2019
Angebotsabgabe bis :
09.09.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71314100 - Dienstleistungen im Elektrobereich
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
71316000 - Beratung in der Fernmeldetechnik
DE-Friedrichshafen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2019/S 155/2019 382896

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landkreis Bodenseekreis
Glärnischstraße 1-3
Friedrichshafen
88045
Deutschland
E-Mail: [1]friedrichshafen-elektroplanung@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE147

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.bodenseekreis.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDYVT/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Rheinstahlstraße 3
Stuttgart
70469
Deutschland
Kontaktstelle(n): Dr. Alexander Dörr
E-Mail: [4]friedrichshafen-elektroplanung@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE111

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.menoldbezler.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDYVT
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Landkreis Bodenseekreis Berufsschulszentrum Elektroplanung
Referenznummer der Bekanntmachung: 1422/2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Beauftragung von
Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4
(Elektro) für elektrotechnische Sanierungen des Berufsschulzentrums in
Friedrichshafen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71314100
71320000
71316000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE147
Hauptort der Ausführung:

Berufsschulzentrum Friedrichshafen

88045 Friedrichshafen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Beauftragung von
Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 4
(Elektro) für elektrotechnische Sanierungen des Berufsschulzentrums in
Friedrichshafen.

Das Berufsschulzentrum wurde zu Beginn der 80er Jahre errichtet und
besteht aus der:

Claude-Dornier-Schule (CDS Gewerbliche Schule), der,

Hugo-Eckener-Schule (HES Kaufmännische Schule) und der,

Droste-Hülshoff-Schule (DHS Haus- und Landwirtschaftliche Schule).

Des Weiteren gehören zum Gesamtkomplex noch 2 Hausmeisterhäuser, die
vierteilige Sporthalle, das Werkstattgebäude sowie die Energiezentrale.
Aus dem Jahre 2009 stammen die Gebäude Erweiterungsbau und
KFZ-Pavillon. In diesen beiden Gebäuden sind nur unwesentliche
Leistungen erforderlich.

Am gesamten Berufsschulzentrum sind derzeit ca. 4 000 Schülerinnen und
Schüler angemeldet. Seit der Errichtung des Berufsschulzentrums
erfolgten in jüngerer Zeit als größere Baumaßnahmen die Sanierungen der
Sekretariate von HES und DHS, die Sanierung der Außenbeleuchtung und
ein erster Teil der Sanierung von Unterverteilungen (in HES und
Werkstattgebäude). Außerdem sind die Beleuchtungen von Werkstatt, Flure
und WC's der Schulen und die der Sporthalle zu LED-Beleuchtung mit
Bewegungs- und Präsenzmeldern getauscht worden.

Die restlichen in den Gebäuden verbliebenen elektrischen Installationen
sind sanierungsbedürftig. Hierzu sind vor allem die Niederspannungs-
und Mittelspannungsanlagen, sowie die Trafoanlagen im Einzelnen zu
betrachten und zu bearbeiten.

Die zu bearbeitende Sanierungsfläche umfasst ca. 10 000 m^2. Die
Flächenangabe bezieht sich auf Erd- und 1.Obergeschoss von CDS und DHS,
der Sporthalle und der Energiezentrale.

Der Maßnahmenkatalog im elektrotechnischen Bereich umfasst
hauptsächlich folgende Aufgabenfelder:

Ertüchtigung von Brandschutzabschottungen der Haustechnik, Behebung
von Mängeln,

Einführung von W-LAN gemäß Digitalpakt des Bundes,

elektrotechnische Sanierung der CDS (Klassenzimmer, Unterverteilung
und NSVT),

elektrotechnische Sanierung der DHS (Klassenzimmer, Unterverteilung
und NSVT),

elektrotechnische Sanierung der Trafos (evtl. mit Austausch Trafos,
inkl. Sanierung der Mittelspannungs- und
Niederspannungshauptverteilungen),

Sanierung Beleuchtung in allen 3 Schulaulen,

Erweiterung der neuen Installationen auf KNX-Programmierung,

Erweiterung der best. GLT.

Diese Aufgabenfelder sind i. d. R. als separate Planungs-,
Ausführungs-, Abrechnungsabschnitte zu betrachten.

Neben dem oben genannten Leistungsprogramm der elektrotechnischen
Sanierung werden parallel weitere Sanierungen aus anderen
Leistungsbereichen am beruflichen Schulzentrum durchgeführt, die zum
einen Schnittstellen zur Elektroplanung haben und zum Anderen
zeitgleich ausgeführt werden:

Einbau von Wärmemengenzähler,

Ergänzung außen legender Sonnenschutz,

Sanierung bestehende WC's und Duschen,

energetische Sanierung best. Glasfassaden (Austausch blinde
Verglasungen),

innenliegender Sonnenschutz,

innenliegende Verdunkelung der Werkstattklassenraume,

diverse Brandschutzmaßnahmen,

Ausstattung von T30-Türen mit Obertürschließer,

Verbesserung der Akustik in Klassenzimmern,

Sanierung/Austausch Linoleum-Bodenbeläge in Klassenzimmern,

Sanierung Parkett-Bodenbeläge in Werkstattklassenräumen,

Sanierung der best. Holzfenster im Zentralgebäude,

Malerarbeiten Decken und Wände in Fluren und Klassenzimmer.

Die Sanierungsmaßnahmen (bauliche Leistungen) sind voraussichtlich im
Zeitraum von KW 14/2020 bis KW 38/2022 zu erbringen.

Die Planungsleistungen sind voraussichtlich im Zeitraum von KW 46/2019
bis KW 48/2022 (ohne LPH 9) zu erbringen.

Sowohl bei der Durchführung der Bau- als auch der Planungsleistungen
ist zu beachten, dass für die Gesamtmaßnahme ein Förderantrag beim RP
Tübingen eingereicht und auch gebilligt wurde. Die Maßnahmen werden mit
ca. 3,3 Mio. EUR gefördert, Förder- und Vergaberichtlinien sind
dringend zu beachten und einzuhalten. Es wird ausdrücklich daraufhin
gewiesen, dass nahezu alle Leistungen europaweit auszuschreiben und zu
vergeben sind. Ein weiterer dringend einzuhaltender Meilenstein ist die
Terminvorgabe der Förderbehörde, dass sämtliche Leistungen (inkl.
Planungsleistungen) bis 31.12.2022 abzunehmen und spätestens im Jahre
2023 abzurechnen sind.

Für die Kostendeckung der Haushaltsmittel sind die im jeweiligen
Haushaltsjahr geplanten Einzelmaßnahmen im selben Jahr abzuschließen
und abzurechnen.

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Beauftragung von
Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 4
(Elektro) für die Sanierung des Berufsschulzentrums in Friedrichshafen.

Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt, ein Anspruch auf
Weiterbeauftragung besteht nicht.

Weitere Einzelheiten zum Leistungsumfang der zu erbringenden Leistungen
erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber
mit Aufforderung zur Angebotsabgabe.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 15/11/2019
Ende: 02/12/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber,
die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in
einem dreistufigen Verfahren.

Stufe 1:

Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen
Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf.
erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben,
können nicht berücksichtigt werden.

Stufe 2:

Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten
Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheint, die
verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.

Stufe 3:

Schließlich wird für den Fall, dass mehr als 3 grundsätzlich geeignete
Unternehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand der
Referenzen gem. Ziffer III.1.3 der Bekanntmachung beurteilt, wer unter
den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu
den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders
geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden
soll. In diesem Zusammenhang wird sowohl die Qualität als auch die
Aktualität der Referenzen berücksichtigt.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Vorbemerkung:

Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert
nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird,
sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis
seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des
rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen
bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht
unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den
anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der
Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel
tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine
entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorlegt wird.
Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung
stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3)
hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis
sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind
für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von
Ausschlussgründen nach § 123, 124 GWB vorzulegen.

Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und
III.1.3) entsprechend.

2) Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf
Ausschlussgründe einzureichen:

(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht
vorliegen;

(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124
GWB;

(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG).

3) Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung:

(1) Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs-
oder Handelsregister.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Jahresumsatzes mit
vergleichbaren Leistungen,

Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3
Jahren ersichtlich sind,

Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer
Deckungssumme in Höhe von mind. 2 Mio. EUR für Personen- und
Sachschäden sowie Vermögensschäden oder Erklärung einer
Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfalle einen entsprechenden
Versicherungsvertrag mit dem Auftragnehmer zu schließen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Fachplanungen der Technischen
Ausrüstung der Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen) bei der Sanierung
eines Verwaltungs- oder Schulgebäudes in den letzten 10 abgeschlossenen
Geschäftsjahren (Beginn der LPH 2 nicht vor dem 1.1.2009).

Die Erklärung über Referenzleistungen muss jeweils folgende Angaben
enthalten:

Bezeichnung des Auftrags,

Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),

Zeitraum der Leistungserbringung,

Angabe zur Aufnahme des Gebäudebetriebs nach der Sanierung,

erbrachte Leistungsphasen nach HOAI,

Herstellkosten der Kostengruppen 440 gemäß DIN 276 in EUR brutto,

Nennung der Anlagengruppen der Technischen Ausrüstung gemäß HOAI,

kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild (je Projekt max. 2 DIN A4
Seiten in Form von Text, Fotos oder Skizzen).

Die Vorlage von mehr als 3 Referenzen ist nicht erwünscht.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Es gelten folgende Mindestanforderungen (Mindestreferenz):

Nachweis von mindestens einer Referenz für die Fachplanungen der
Technischen Ausrüstung der Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen) bei der
Sanierung eines Verwaltungs- oder Schulgebäudes im laufenden
Gebäudebetrieb mit Herstellkosten von mindestens 500 000 EUR brutto in
den Kostengruppen 440 gemäß DIN 276. Bei dem Referenzprojekt müssen die
Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI erbracht worden sein (Beginn LPH 2
nicht vor dem 1.1.2009). Die Aufnahme des Gebäudebetriebs nach der
Sanierung muss erfolgt sein.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1) Unternehmen können sich für die Teilnahme an diesem Verfahren zu
Bewerbergemeinschaften zusammenschließen. Bewerbergemeinschaften stehen
Einzelbewerbern gleich.

Eine nachträgliche Bildung von Bewerbergemeinschaften nach Ende der
Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags ist nicht zulässig.

Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete
Erklärung abzugeben, in welcher sie die Aufgabenteilung innerhalb der
Bewerbergemeinschaft darstellen, einen bevollmächtigten Vertreter der
Bewerbergemeinschaft benennen und erklären, dass alle Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall
gesamtschuldnerisch haften.

2) Ein Bewerber kann zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftliche und
finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit) die
Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen (Eignungsleihe).
Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen
dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbind.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/09/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene
Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in
Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines
allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich
hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz
von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.

Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen
Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein
Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche
Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben
bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen
Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie
aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem
Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen
sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor
Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist
prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder
Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des
Teilnahmeantrags zu beachten sind.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZDYVT
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: [7]www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB).

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160
GWB verwiesen. Dieser lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber
gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote
für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem
Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für
Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung
zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information
durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax
oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: [8]www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/08/2019

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References

1. mailto:friedrichshafen-elektroplanung@menoldbezler.de?subject=TED
2. http://www.bodenseekreis.de/
3. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDYVT/documents
4. mailto:friedrichshafen-elektroplanung@menoldbezler.de?subject=TED
5. http://www.menoldbezler.de/
6. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDYVT
7. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/
8. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/

 
 
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