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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Bewachungsdienste
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019081309305880204 / 382834-2019
Veröffentlicht :
13.08.2019
Angebotsabgabe bis :
18.09.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79713000 - Bewachungsdienste
79710000 - Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
DE-Berlin: Bewachungsdienste

2019/S 155/2019 382834

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
DE
Fasanenstraße 87
Berlin
10623
Deutschland
Kontaktstelle(n): Verdingungsstelle
Telefon: +49 30-31811550
E-Mail: [1]verdingung@bundesimmobilien.de
Fax: +49 30-31811560
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.bundesimmobilien.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=274347
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=274347
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Immobilienverwertung und -verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Offenes Verfahren (EU-weit) zur Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen
für eine Bundesliegenschaft in Bonn (Bundesrechnungshof) - VOEK 172-19
-
Referenznummer der Bekanntmachung: VOEK 172-19
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79713000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Sicherheitsdienstleistungen für den Bundesrechnungshof (BRH) in Bonn

Adresse der Liegenschaft: Adenauerallee 81, 90, 86 (3.-5. OG) in 53113
Bonn

Näheres regeln die Vertragsbedingungen und die Leistungsbeschreibung.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
79710000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA22
Hauptort der Ausführung:

53113 Bonn
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftragnehmer hat folgende Dienstleistungen zu erbringen:

Grundleistung:

Stationäre Sicherheitsdienstleistungen: Pfortendienst.

Bedarfsleistung:

Mobile Sicherheitsdienstleistungen: Revierdienst,
Interventionsdienst, Kontrolldienst,

Veranstaltungsdienst bei Konferenzen und sonstigen Veranstaltungen.

Es ist eine Start-Up-Phase für den Übergang der vertraglich
geschuldeten Leistungen vom bisherigen Dienstleister auf den
Auftragnehmer vorgesehen. Sie beginnt am 22.6.2020 (0.00 Uhr) und endet
mit der Aufnahme des Regelbetriebs durch den Auftragnehmer am 1.7.2020
(0.00 Uhr). Weitere Regelungen zur Laufzeit des Vertrags sind der
Ziffer II.2.7) zu entnehmen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 22/06/2020
Ende: 30/06/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Vertrag hat eine feste Laufzeit von 2 Jahren bis zum 30.6.2022
24:00 Uhr. Der Vertrag verlängert sich, sofern die AG einer Fortsetzung
des Vertragsverhältnisses nicht mit einer Frist von 6 Monaten vor
Ablauf der Vertragsdauer schriftlich widerspricht, um jeweils ein
weiteres Jahr. Die maximale Vertragsdauer beträgt 6 Jahre. Der Vertrag
endet spätestens am 30.6.2026 um 24:00 Uhr.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Einzelbieter/Bietergemeinschaft

2.1) Allgemeine Angaben zum Unternehmen (im Vordruck Anhang II der
Vergabeunterlagen (VU) enthalten): Name, Sitz, Postanschrift,
Rechtsform, Gegenstand des Unternehmens, Nummer der Eintragung in einem
öffentlichen Register oder Geschäftsnummer der Genehmigungsbehörde,
Registergericht oder Genehmigungsbehörde, gesetzlicher Vertreter,
Ansprechperson, Telefon, Telefax, E-Mail-Adresse, ggf. zuständige
Niederlassung bzw. Standort.

2.2) Zusätzliche Angaben, sofern das Unternehmen ein Einzelunternehmen
oder ein Freiberufler ist (Angaben zur Inhaberin / zum Inhaber bzw. zu
dem nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigten): Vorname, Name,
ggf. abweichender Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort,
Staatsangehörigkeit.

3) Eigenerklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach
§ 123 und § 124 GWB (im Vordruck Anhang II der VU enthalten)

Eigenerklärung nach § 123 Abs. 1 GWB über Straftaten und
Ordnungswidrigkeiten,

Eigenerklärung nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB über die ordnungsgemäße
Zahlung von Steuern und Abgaben und von Beiträgen zur gesetzlichen
Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Renten- und
Arbeitslosenversicherung) für die Arbeitnehmer an die zuständigen
Krankenkassen bzw. für geringfügig Beschäftigte an die
Bundesknappschaft sowie an die zuständige Berufsgenossenschaft, unter
Angabe der zuständigen Berufsgenossenschaft,

Eigenerklärung nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB, dass über das Vermögen
des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares
gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet wurde, ein Antrag auf
Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde, dass sich das
Unternehmen nicht in der Liquidation befindet und das Unternehmen bzw.
dessen Mitglieder der Geschäftsleitung keine schweren Verfehlungen
begangen haben, die die Integrität des Unternehmen infrage stellen,

Eigenerklärung zu weiteren fakultativen Ausschlussgründen nach § 124
Abs. 1 GWB,

Eigenerklärung nach § 124 Abs. 2 GWB zu Verstößen gegen weitere
Gesetze; Verstöße gegen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und das
Mindestlohngesetz (MiLoG),

Eigenerklärung zu Gründen für den Nichtausschluss und zu
Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 Abs. 2 GWB.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

4) Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung:

Die Betriebshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende
Deckungssummen pro Schadensfall aufzuweisen:

Personenschäden 1,5 Mio. EUR, Sachschäden 1 Mio. EUR, Vermögensschäden
250 000 EUR, Schlüsselschäden 50 000 EUR und Schäden durch den Verlust
bewachter Sachen 250 000 EUR.

Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten
Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine
Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter
verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen
entsprechend zu erhöhen bzw. abzuschließen (im Vordruck Anhang II der
VU enthalten).

5) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz
bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart, jeweils bezogen auf die
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (im Vordruck Anhang II der VU
enthalten).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

s.o.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

6.1) Eigenerklärung Leistungserbringung (Vordruck Anhang II VU), dass
das Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend
qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung
beschäftigt, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter
Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen ausführen zu können.

Erklärung, dass dem Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn auch die
notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen,
um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung
notwendiger Sicherheitsbestimmungen ausführen zu können.

Im Übrigen Ziffer 6.2 und 6.3: s. Mindeststandards.

7) Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen: Angabe seit wann das
Unternehmen in der ausgeschriebenen Leistungsart tätig ist, Angabe der
Beschäftigtenzahl des gesamten Unternehmens, Angabe der Anzahl der
Beschäftigten bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart, Angabe der
Anzahl der geringfügig Beschäftigten bezogen auf die ausgeschriebene
Leistungsart (Vordruck Anhang II VU).

8) Eigenerklärung zu mind. 3 vergleichbaren Referenzen zur
ausgeschriebenen Leistung aus dem Zeitraum der letzten 3 Jahre mit
Angabe von: Art des Referenzobjektes, Ausführungsort (Anschrift) des
Referenzobjektes, jährlicher Leistungsumfang in EUR, Leistungszeitraum,
Leistungsart, Name AG und Ansprechperson (deutschsprachig) mit
Telefonnummer (Vordruck Anhang II VU).

9) Angaben und Eigenerklärungen bei Bietergemeinschaften:
Bietergemeinschaften sind bereits bei Angebotsabgabe verpflichtet, alle
Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie Art und Umfang des
Leistungsteils des jeweiligen Mitglieds zu benennen sowie ein Mitglied
als bevollmächtigten Vertreter. Bietergemeinschaften müssen sich
verpflichten, i.F.d. Auftragserteilung die Vertragsleistung mit den
namentlich benannten weiteren Mitgliedern der Bietergemeinschaft als
Arbeitsgemeinschaft auszuführen und für alle im Zusammenhang mit dem
Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten gesamtschuldnerisch zu haften.
Für die Abgabe der vorgenannten Erklärungen ist die
Bietergemeinschaftserklärung zu verwenden (Vordruck Anhang III VU).
Erst auf gesonderte Anforderung der AG ist von jedem Mitglied der
Bietergemeinschaft die Bieterauskunft (Vordruck Anhang II VU) mit
Eigenerklärungen zu Ziff. 2.1 Allg. Angaben zum Unternehmen, 2.2
zusätzliche Angaben bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende u. fakultative
Ausschlussgründe, 4. Betriebshaftpflichtversicherung, 6. Eigenerklärung
über die Leistungserbringung und 7. Leistungsbezogene Angaben zum
Unternehmen einzureichen und sind etwaige Nachweise vorzulegen.

Von dem bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft ist hingegen
eine vollumfänglich ausgefüllte Bieterauskunft zu erteilen.

10) Eigenerklärung zu Unterauftragnehmerleistungen: Beschreibung der
Teilleistungen mit Umfang, für die der Einsatz von Unterauftragnehmern
geplant ist (Vordruck Anhang II VU). Erst auf gesonderte Anforderung
der AG ist der Bieter verpflichtet, die zur Auftragsdurchführung
vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen und
Verpflichtungserklärungen der Unterauftragnehmer vorzulegen (Vordruck
Anhang IV VU). Der Bieter hat dann für jeden der zu beauftragenden
Unterauftragenhmer die Bieterauskunft mit Eigenerklärungen zu den Ziff.
2.1 Allg. Angaben zum Unternehmen, 2.2 zusätzliche Angaben bei
Einzelunternehmen, 3. Zwingende und fakultative Ausschlussgründe und
etwaige Nachweise vorzulegen.

11) Eignungsleihe: s. Ziffer VI.3) der Bekanntmachung.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

6.2) Eigenerklärung über die Bewachungserlaugnis, Zuverlässigkeit und
Sachkunde:

Erklärung, dass der Inhaber / die Leitungsperson des Unternehmens
zuverlässig und sachkundig i.S.v. § 34a Abs. 1 Gewerbeordnung (GewO)
ist und auch die weiteren dort genannten Anforderungen erfüllt,

Erklärung, dass die gewerberechtlichen Voraussetzungen (insbesondere
die Erlaubnis für das Bewachungsgewerbe gem. § 34a GewO) für die
Ausführung der ausgeschriebenen Leistung für das Unternehmen vorliegen,

Erklärung, dass die für die Durchführung der Bewachungsaufgaben
vorgesehenen Personen die gem. § 34a Abs. 1 a GewO und
Bewachungsverordnung erforderliche Zuverlässigkeit und Sachkunde
besitzen (§ 128 Abs. 2 GWB),

Erklärung, dass eine Woche vor Beginn der Start-Up-Phase für das
gesamte einzusetzende Personal inklusive Vertretung folgende Nachweise
und Unterlagen zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 128 Abs. 2 GWB):

a) Personaleinsatzliste: Name, Vorname, Funktion / Tätigkeitszuordnung,
Geburtsdatum, Geburtsort und Wohnort,

b) Nachweise über die geforderten Qualifikationen:

Objektverantwortlicher (Objektleiter)

geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft mit IHK-Prüfung oder
vergleichbar,

Stationäre Sicherheitsdienstleistungen Pfortendienst:

Unterrichtungsverfahren nach § 34 a GewO (40 Stunden) oder
vergleichbar,

Qualifikation zum Ersthelfer,

Qualifikation zum Brandschutz- / Evakuierungshelfer.

c) Schichtplan / Dienstanweisung gem. Punkt 5 der Leistungsbeschreibung
(Anlage 1 zum Vertrag),

d) unterschriebene Verschwiegenheitsverpflichtung (Anlage 3 zum
Vertrag):

Erklärung, dass das im Pfortendienst einzusetzende Personal bereit
ist, sich die Befähigung zur Personenbefreiung aus Aufzügen gem. TRBS
3121 anzueignen,

Erklärung, dass das einzusetzende Personal über Deutschkenntnisse
mindestens analog B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für
Sprachen (selbstständige Sprachverwendung, gute Mittelstufe) verfügt,

Erklärung, dass das im Pfortendienst einzusetzende Personal über
Englischkenntnisse mindestens analog A1 des gemeinsamen europäischen
Referenzrahmens für Sprachen (elementare Sprachverwendung) verfügt.

(im Vordruck Anhang II enthalten)

6.3) Eigenerklärung betreffend Sicherheitsüberprüfung, dass bei dem auf
den Liegenschaften einzusetzenden Personal die SÜG-Überprüfung (Ü2,
vorbeugender personeller Sabotageschutz) erfolgreich durchgeführt
worden ist. Im Falle der Zuschlagserteilung wird der Nachweis der
erfolgreich durchgeführten SÜG-Überprüfung (Ü2, vorbeugender
personeller Sabotageschutz) innerhalb von einer Woche nach
Zuschlagserteilung vorgelegt.

Oder

Erklärung, dass das auf den Liegenschaften einzusetzende Personal
bereit ist, sich der SÜG-Überprüfung (Ü2, vorbeugender personeller
Sabotageschutz) rechtzeitig vor dem Leistungsbeginn zu unterziehen
(Vordruck Anhang II VU).

Unterlage, die zusätzlich bei Angebotsabgabe einzureichen isst:
Nachweis der Erlaubnis für das Bewachungsgewerbe gem. § 34a GewO.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/09/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/01/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 19/09/2019
Ortszeit: 00:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Bieter hat zum Nachweis seiner Fachkunde und Leistungsfähigkeit
sowie zum Beleg, dass keine Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB
vorliegen, Eigenerklärungen und etwaige Nachweise vorzulegen. Für die
Eigenerklärungen ist gundsätzlich der als Anhang II den VU beigefügte
Vordruck Bieterauskunft zu verwenden. Der Bieter kann alternativ zur
Bieterauskunft nach § 50 Abs. 1 VgV die Einheitliche Europäische
Eigenerklärung (EEE) verwenden. Die Vergabestelle fordert die nicht mit
der EEE eingereichten Unterlagen gem. § 50 Abs. 2 VgV nach. Liegen bei
einem Unternehmen Ausschlussgründe gem. § 42 Abs. 1 VgV i.V.m. §§ 123,
124 GWB vor, wird es nicht vom Verfahren ausgeschlossen, sofern es
nachweist, dass es zureichende Maßnahmen der Selbstreinigung gem. § 125
GWB ergriffen hat. Werden von der AG Eignungskriterien als
Mindestanforderungen definiert so führt der fehlende Nachweis zum
Ausschluss aus dem Verfahren. Kann ein Bieter aus berechtigtem Grund
geforderte Urkunden oder Bescheinigungen nicht beibringen, genügt die
Vorlage anderer Dokumente, sofern sie ebenso geeignet sind, die Eignung
des Bieters und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu belegen.

Bei ausländischen Bietern genügen gleichwertige Bescheinigungen des
Herkunftslandes. Werden solche Bescheinigungen in dem betreffenden Land
nicht ausgestellt, können sie durch eine Versicherung an Eides statt
ersetzt werden. In Staaten, in denen es keine Versicherung an Eides
statt gibt, kann diese durch eine förmliche Erklärung ersetzt werden.
Nicht in deutscher Sprache verfassten Dokumenten ist eine beglaubigte
Übersetzung ins Deutsche beizufügen.

Die Bieter haben zum Nachweis, dass sie die zur ordnungsgemäßen
Ausführung des Auftrags von der AG festgelegten Eignungskriterien
erfüllen, und zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
den ausgefüllten Vordruck Bieterauskunft (Vordruck Anhang II VU)
zusammen mit dem Angebot einzureichen.

Der Nachweis der Eingung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
kann ganz oder teilweise durch die Teilnahme an
Präqualifizierungssystemen erbracht werden.

Noch zu Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung:

11. Eignungsleihe: Bezeichnung der Eignungskriterien, auf die sich die
Eignungsleihe bezieht, und der Mittel und Kapazitäten, die von dritter
Seite zur Verfügung gestellt werden (Vordruck Anhang II VU). Erst auf
gesonderte Anforderung der AG ist der Bieter verpflichtet, die
Unternehmen zu benennen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden
sollen, und Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen
(Vordruck Anhang IV VU). Der Bieter hat für jedes Unternehmen, auf
dessen Kapazitäten zurückgegriffen werden soll, die Bieterauskunft mit
Eigenerklärungen zu den Ziff. 2.1. Allg. Angaben zum Unternehmen, 2.2.
zusätzliche Angaben bei Einzelunternehmen, 3. Zwingende u. fakultative
Ausschlussgründe und ggf. weitere Eigenerklärungen und etwaige
Nachweise vorzulegen.

Sonstige einzureichende Angebotsunterlagen:

Angebotsschreiben,

Preisblatt,

Grundlagen der Angebotskalkulation,

Konzept,

Nachweis der Erlaubnis für das Bewachungsgewerbe gem. § 34a GewO.

Für die Angebotsabgabe ist eine Ortsbesichtigung freiwillig möglich.
Sie erfolgen nur nach Absprache. Besichtigunstermine sind vorab mit der
in den Vergabeunterlagen benannten Person zu vereinbaren. Die
Besichtigungstermine müssen bis spätestens 3.9.2019 vereinbart werden.
Die Zuweisung eines Termins erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der
Anmeldungen. Nur von der AG bestätigte Termine werden durchgeführt. Die
Vertreter des Bieters müssen bei der Ortsbesichtigung ein gültiges
Ausweisdokument mit sich führen.

Ende der Anforderungsfrist für zusätzliche Auskünfte: 9.9.2019 (12.00
Uhr). Die Beantwortung der Fragen erfolgt ausschließlich über die
e-Vergabe-Plattform.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 228-94990
E-Mail: [5]info@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 228-9499163

Internet-Adresse: [6]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160
Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der
Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum
Ablauf der Angebotsfrist gemäß Ziffer IV.2.2) gerügt werden. Der Antrag
auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160
Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Ellerstraße 56
Bonn
53119
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/08/2019

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References

1. mailto:verdingung@bundesimmobilien.de?subject=TED
2. http://www.bundesimmobilien.de/
3. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=274347
4. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=274347
5. mailto:info@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
6. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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