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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Darmstadt - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019081309271079960 / 382583-2019
Veröffentlicht :
13.08.2019
Angebotsabgabe bis :
09.09.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Darmstadt: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 155/2019 382583

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Zentrale Auftragsvergabestelle des Landkreises Darmstadt-Dieburg für
den: Eigenbetrieb Da-Di-Werk Gebäude- und Umweltmanagement
Jägertorstraße 207
Darmstadt
64289
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Auftragsvergabestelle
Telefon: +49 61518811535
E-Mail: [1]zavs@ladadi.de
Fax: +49 61518812484
NUTS-Code: DE716

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.ladadi.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]www.subreport.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]www.subreport.de/E13452744
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]www.subreport.de/E13452744
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Rahmenvertrag Generalplanerleistungen für temporäre modulare Gebäude
Referenznummer der Bekanntmachung: 00-00-000/119189/A19/JL
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Da-Di-Werk möchte für einen Zeitraum von maximal 4 Jahren einen
GU-Rahmenvertrag für die Lieferung und Montage von modularen temporären
Gebäuden in Holzbauweise vergeben. Bei den Gebäuden wird es sich um
öffentliche Gebäude (z. B. Kindergärten, Schulgebäude,
Betreuungsgebäude, Verwaltungsgebäude usw.) handeln. Auch die Kommunen
des Landkreises sollen Gebäude aus dem Rahmenvertrag abrufen können.

Im Rahmen dieser Ausschreibung wird ein Generalplaner gesucht, der die
funktionale Leistungsbeschreibung für das Vergabeverfahren des
GU-Rahmenvertrags erstellt, das Da-Di-Werk in dem Vergabeverfahren
unterstützt und dann die Generalplanerleistungen für die Gebäude
übernimmt, die aus dem Rahmenvertrag abgerufen werden.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE716
Hauptort der Ausführung:

Sämtliche Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg sind als
Ausführungsort möglich.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Im Rahmen dieses Verfahrens wird ein Generalplaner gesucht, der
zunächst eine funktionale Leistungsbeschreibung für Gebäude erstellt
(Stufe 1), welche in einer Rahmenvertragsausschreibung für einen GU
mündet. Weiterhin unterstützt der Generalplaner das Da-Di-Werk im
Vergabeverfahren der Rahmenvertragsausschreibung sowie bei der Auswahl.

Des Vertragspartners für den Rahmenvertrag (Stufe 1). Es ist davon
auszugehen, dass es sich bei dem Vergabeverfahren zur Findung des GU um
ein mehrstufiges Verfahren (Verhandlungsverfahren mit
Teilnahmewettbewerb) handelt, das mit der Auftragserteilung an den GU
abgeschlossen ist. Nach Auswahl und Beauftragung eines geeigneten
Rahmenvertragspartners durch das Da-Di-Werk soll der Generalplaner
sämtliche Planungsleistungen für die Gebäude übernehmen, die aus dem
Rahmenvertrag abgerufen werden (Stufe 2).

Leistungsbild Generalplaner:

Folgende Planungsleistungen sind, soweit im Einzelfall erforderlich,
Gegenstand der Generalplanerleistungen:

Objektplanung Gebäude,

Objektplanung Freianlagen,

technische Ausrüstung, Anlagen-Gruppen 1-8 (aus der Anlagen-Gruppe 7
werden ggf. Planungsleistungen für Feuerlöschanlagen und Küchentechnik
erforderlich),

Fachplanung Brandschutz.

Stufe 1: Leistungen gem. HOAI LPH 1, 6, 7.

Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung für die Lieferung
und Montage von modularen temporären Gebäuden in Holzbauweise. In der
Anlage sind beispielhafte Grundrisse von Gebäuden mit vergleichbarem
Anforderungsprofil beigefügt.

Beratung des Bauherrn und Mitwirken bei der Auswahl des GU sowie
Erstellung einer Vergabeempfehlung für den Bauherren.

Dazu sind insbesondere die Objektplanungsleistungen sowie die
Fachplanungsleistungen im erforderlichen Umfang zu erbringen.

Stufe 2 (projektweise abgerufen): Leistungen gem. HOAI und AHO LPH 1-9
(ggf. teilweise) für die Einzelabrufe Planerische Umsetzung der
jeweiligen projektspezifischen Anforderungen auf Grundlage des GU
Modulbau-Systems;

Mitwirkung beim Abruf der entsprechenden Leistungen aus dem
Rahmenvertrag des GU sowie ggf. erforderliche Ausschreibung
zusätzlicher Leistungen (z. B. Erschließung, Freianlagen);

Überwachung der vertragsgemäßen Leistungserbringung des GU sowie
anschl. Objektbetreuung.

Es ist beabsichtigt, die Abgrenzung der Generalplanerleistungen von den
Leistungen des GU im Rahmen der Vergabeverhandlungen näher zu
konkretisieren.

Bei den Gebäuden kann es sich um Kindergärten oder alle Gebäudetypen
handeln, die für eine Schule erforderlich sind. Es sollen sowohl
einfache, freistehende Gebäude mit nur einem Klassen-/Betreuungsraum
(ca. 60 m^2 BGF) möglich sein, als auch Gebäude mit 2
Klassen-/Betreuungsräumen (ca. 140 m^2 BGF), mehrgeschossige Anlagen
mit unterschiedlichen Nutzungen (z. B. Mensen mit Essbereich,
Betreuungsbereiche, Sanitärbereiche, Büroeinheiten usw.). Siehe mit
versandte beispielhafte Grundrisse.

Die modularen Gebäude müssen in Holzbauweise errichtet werden und
sollen bis zu dreigeschossig realisierbar sein.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektteam/Projektorganisation /
Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Projektanalyse/Herangehensweise /
Gewichtung: 60
Qualitätskriterium - Name: Honorarangebot / Gewichtung: 10
Preis - Gewichtung: 10
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/02/2020
Ende: 31/01/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Vertrag kann einmalig um 2 weitere Jahre verlängert werden.

Der Generalplaner steht für begonnene Projekte sowohl der
Hauptlaufzeit als auch dem optionalen Verlängerungszeitraum mit
erfolgtem Abruf bis zum Ablauf der LP 9 zur Verfügung.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Aus den eingegangenen Bewerbungen sollen anhand folgender
Auswahlkriterien 3-5 Bieter (soweit geeignet) ausgewählt und zu
Vergabeverhandlungen eingeladen werden. Sollten mehr Bewerber als die
gewünschte Anzahl die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die
Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten
Bewerber.

Die Bewerber müssen als Mindesteignung im Mittel der letzten 3
Geschäftsjahre einen Netto-Umsatz von 0,2 Mio. EUR für Objektplanung
Gebäude nachweisen.

Weiterhin sind als Mindesteignung 3 fachlich qualifizierte Mitarbeiter
für Objektplanung Gebäude sowie mindestens eine wertbare Referenz für
Objektplanung Gebäude und eine wertbare Referenz in einer der
Anlagen-Gruppen 1-5 der Technischen Ausrüstung nachzuweisen.

Einzureichende Referenzen:

Referenzen für Objektplanung Gebäude

2 x Referenz für einen modularen Holzbau (15 Punkte je Referenz),

2 x Referenz zu Bauen im Bereich Schule oder Kindergarten (10 Punkte
je Referenz).

Die eingereichten Referenzprojekte müssen, um gewertet werden zu
können, folgende Anforderungen erfüllen:

es müssen erbrachte Leistungen in Planung, Ausschreibung und
Bauüberwachung nachgewiesen werden,

Leistungszeitraum: Abschluss der Leistungen innerhalb der letzten 5
Kalenderjahre (Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2014),

Mindestgröße: Die Baukosten in den KGR 300 und 400 müssen mindestens
500.000 EUR netto betragen.

Referenzen für Technische Ausrüstung

10 Referenzen für einen modularen Holzbau (3 Punkte je Referenz für
eine der Anlagen-Gruppen 1-5; maximal werden 2 Referenzen für jede
Anlagen-Gruppe gewertet),

5 Referenzen zu Bauen im Bereich Schule oder Kindergarten (2 Punkte
je Referenz für eine der Anlagen-Gruppen 1-5; maximal wird eine
Referenz für jede Anlagen-Gruppe gewertet),

Die eingereichten Referenzprojekte müssen, um gewertet werden zu
können, folgende Anforderungen erfüllen:

es muss sich um Leistungen für Planung, Ausschreibung und
Bauüberwachung in den Anlagen-Gruppen 1-5 handeln,

Leistungszeitraum: Abschluss der Leistungen innerhalb der letzten 5
Kalenderjahre (Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2014)
Referenzen für Fachplanung Brandschutz,

1 x Referenz zu Bauen im Bereich Schule oder Kindergarten (10
Punkte).

Die eingereichten Referenzprojekte müssen, um gewertet werden zu
können, folgende Anforderungen erfüllen:

es müssen Leistungen für Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung
nachgewiesen werden,

Leistungszeitraum: Abschluss der Leistungen innerhalb der letzten 5
Kalenderjahre (Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2014),

Mindestgröße: Die Baukosten in den KGR 300 und 400 müssen mindestens
500 000 EUR netto betragen.

Hinweise:

Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden
zugelassen, soweit eine Bescheinigung des AG oder des früheren
Arbeitgebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position
bearbeitet wurden,

zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und
Plausible Angaben im Referenzbogen zum Teilnahmeantrag zu machen
(Projektbeschreibung, Projektkosten, Leistungsumfang und Zeitraum,
etc.)

Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen
nachweisen können, können sich in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Büros
bewerben,

es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern
des Teilnahmeantrages benannt und beschrieben sind,

eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in verschiedenen
Kategorien ist möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der Anlage
Referenzprojekte" doppelt eingereicht werden, sondern Lediglich in den
verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden,

die Bewerbungsunterlagen sollen nicht gebunden sein oder in Ordnern
eingereicht werden, Heftstreifen oder Büroklammern werden vorgezogen.

Ausführungsort:

Sämtliche Kommunen im Landkreis Darmstadt-Dieburg sind als
Ausführungsort möglich.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Siehe II.2.7
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Achtung Teilnahmeanträge und Angebote können ausschließlich
elektronisch in Textform über die Vergabeplattform subreport ELViS
abgegeben werden! Teilnahmeanträge und Angebote in Schriftform (Papier)
sind nicht zugelassen!

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Für juristische Personen ist ein aktueller Handelsregisterauszug oder
eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder
Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem
Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern (NU))
einzureichen.

der Auftragnehmer muss über die Bauvorlageberechtigung gemäß § 49 der
Hessischen Bauordnung verfügen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Siehe II.2.9)

Weiterhin ist der Nachweis einer bestehenden
Berufshaftpflichtversicherung (bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem
Mitglied) zu führen. Im Auftragsfall ist eine Deckungssumme von 1,0
Mio. EUR für Personenschäden und 0,6 Mio. EUR für sonstige Schäden
nachzuweisen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die Bewerber müssen als Mindesteignung im Mittel der letzten 3
Geschäftsjahre einen Netto-Umsatz von 0,2 Mio. EUR für Objektplanung
Gebäude nachweisen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Wertung der Referenzen:

Punkte (max. 100) werden dabei auf folgende Kriterien vergeben:

Referenzen für Objektplanung (2 Referenzen für modularen Holzbau
(maximal 30 Punkte) sowie 1 Referenz zu Bauen im Bereich Schule oder
Kindergarten (maximal 20 Punkte),

Referenzen für Technische Ausrüstung (2 Referenzen für modularen
Holzbau (maximal 30 Punkte) sowie 1 Referenz zu Bauen im Bereich Schule
oder Kindergarten (maximal 10 Punkte),

Referenzen für Fachplanung Brandschutz (1 Referenz zu Bauen im
Bereich Schule oder Kindergarten (maximal 10 Punkte).

Die eingereichten Referenzen werden in allen Kategorien gewertet, deren
geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Bei allen Referenzen müssen Leistungen für Planung, Ausschreibung und
Bauüberwachung nachgewiesen werden. Für die Referenzen gilt, dass der
Abschluss der Leistungen innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre
(Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2014) erfolgt sein muss.

Referenzen Objektplanung: Die Baukosten in den KGR 300 und 400 müssen
mindestens 500 000 EUR netto betragen.

Referenzen Brandschutz: Die Baukosten in den KGR 300 und 400 müssen
mindestens 500 000 EUR netto betragen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Objektplanung Gebäude ist von einem Architekten mit
Bauvorlageberechtigung nach § 49 HBO zu erbringen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/09/2019
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/01/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bewerbungen für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung.
Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften (BG) u./od. die Benennung eines
Nachunternehmers (NU) sind zugelassen. BG haben mit dem Teilnahmeantrag
(TA) einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von allen
Mitgliedern unterschriebene BG-Erklärung mit dem Hinweis auf die
gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder in Form eines Scans
vorzulegen (gilt für NU-Verpflichtungserklärung analog). Die BG besteht
im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft
fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft
tätig. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften
gesamtschuldnerisch.

Angaben zu Leistungen, für den der Bewerber möglicherweise einen
Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt: Möchte sich der Bewerber zum
Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen
bedienen, muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die
erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine
NU-Verpflichtungserklärung zu führen. Die vom NU zu erbringenden
Leistungen sind nach Art und Umfang im TA zu benennen. Es bleibt
vorbehalten, bei Angabe eines hohen NU-Anteils weitergehende
Eignungsnachweise für den NU im Wege der Aufklärung anzufordern.
Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen: Das Nichtvorliegen
von Ausschlussgründen wird mit der Abgabe des TA versichert. Die
Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten. Die
Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- u.
Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue, Mindestentgelt und Nach- und
Verleihunternehmen ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die erf.
Angaben, Erklärungen u. Nachweise zur Leistungsfähigkeit des Bewerbers
sind im Falle von BG, sowie bei einem vorgesehenen Einsatz von NU,
derer sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung bedient, von jedem
Mitglied der BG, sowie der NU nachzuweisen. Nichtvorlage bzw. nicht
rechtzeitige Vorlage des ordnungsgemäß in Textform nach §126b BGB
erstellten Teilnahmeantrags oder Bewerbungen nur für Teilleistungen
führen zum Ausschluss der Bewerbung. Vergaberechtsrelevante
Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb
führen, sind ausgeschlossen. Die Bewerber müssen mit der Abgabe der
Bewerbung nachvollziehbar darlegen, dass ein Verstoß gegen den
Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bewerber den
vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird
vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Verfahren der
Geheimwettbewerb verletzt ist. Sodann werden beide Bewerbungen vom
weiteren Verfahren ausgeschlossen. Angaben zur wirtschaftlichen
Verknüpfung mit Dritten (bei BG und NU-Einsatz von jedem Mitglied der
BG und der NU) sind gegebenenfalls im TA zu machen. Alle notwendigen
Auskünfte sind im TA und den zugehörigen Anlagen zu erteilen.

Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich digital und kostenlos via
[6]www.subreport.de/E13452744 zur Verfügung gestellt. Wir empfehlen,
die Vergabeunterlagen erst nach einer Registrierung oder nach dem Login
herunter zu laden. Wenn die Vergabeunterlagen ohne Registrierung
heruntergeladen werden, folgt keine automatische Information über
Änderungen oder Bieter anfragen. Die Informationseinholung über
Änderungen liegt dann in der alleinigen Verantwortung des jeweiligen
Bieters! Alle weiteren Informationen erhalten Sie unter:
[7]http://www.ladadi.de/ausschreibungen. Alle weiteren Informationen
sind auf der Homepage [8]www.ladadi.de/Zentrale Auftragsvergabestelle
abrufbar.

Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten
Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden!
Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen (1. Phase)
sind bis spätestens 29.8.2019 per E-Mail an [9]zavs@ladadi.de oder über
die Vergabeplattform subreport ELViS zu richten.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß
innerhalb von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3
Satz 1 Nr. 1 GWB).

Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen
erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung
genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber
dem Auftraggeber geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 3
GWB).

Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht
abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit,
innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf
Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem
Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4
GWB).

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden
sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.

Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage
nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen
werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch
den Auftraggeber.

Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist
nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein
Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor
Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die
Vergabekammer zugestellt worden sein.

Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2
GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren
innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den
Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die
Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die
Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach
Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der
Europäischen Union.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/08/2019

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3. http://www.subreport.de/
4. http://www.subreport.de/E13452744
5. http://www.subreport.de/E13452744
6. http://www.subreport.de/E13452744
7. http://www.ladadi.de/ausschreibungen
8. http://www.ladadi.de/Zentrale
9. mailto:zavs@ladadi.de?subject=TED

 
 
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